Fressen, Kunst und Puderquaste

Hobart: Erkundung anderer Wege

Auf eine richtig große Tour hatte ich keine Lust. Wir erinnern uns: Urlaub! Keine Bildungsreise!

Ich ging am Morgen nach dem Frühstück hinunter zum Hafen und orderte eine große Tour für morgen und für abends ein Restaurant, in dem ich schon einmal war, das mir damals sehr gut gefallen hatte. The drunken Admiral.

Ich beschloss einen Spaziergang zu machen aber diesmal die nördliche Seite des Hafens zu erkunden die noch nie hochgelaufen war. Und während ich hoch ging verstand ich warum ich mir das nie angesehen hatte. Es war davor eine riesige Baustelle dort.

Am Hafen entdeckte ich Robben und Pinguine.

Nein keine echten obwohl ich auch schon eine richtige Robbe im Hafen sah.

Diese Häuserfront war einst die Fabrik Henry Jones & Co., die eingelegtes Gemüse und Marmelade herstellte. Eine der erfolgreichsten Firmen der Insel Heute ist darin ein Teil der Uni untergebracht und ein paar Restaurants unter anderem der Drunken Admiral. Weiter oben befindet sich dann eine überdimensionale große Gedenkstätte für alle Weltkriege. Der Platz wird auch für nichts anderes genutzt. Es ist eine Anhöhe von der man aus ganz Hobart überblicken kann und auch die gewaltige Tasman Bridge sieht.

Ich verstand nicht warum das Areal so riesig ist. Überhaupt pflegen sie hier sehr ihre Kriegsopfer aus dem ersten wie dem zweiten Weltkrieg. Wenn man die Memorial Bridge von dort aus begeht, kommt man am städtischen Schwimmbad vorbei und später durch einen Park, wo jeder Baum einem gefallenen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg gewidmet ist.

Wieder im Zentrum setzte ich mich in ein Kaffee und schrieb schon mal vor, was ich am liebsten immer machen würde. Das erleichtert das Berichterstatten sehr.

Wieder im Hotel ging ich schwimmen. Das Hotel verfügt über einen sehr angenehmen Pool im den oberen Etagen mit Blick über die Stadt. Danach legte ich mich für ein wohlverdientes Nickerchen hin.

Am Abend dann Dinner im Drunken Admiral. Die Wolken hatten sich verzogen und es herrschte eitel Sonnenschein. Ich ging wieder hinunter zum Hafen an einem unglaublichen Stau vorbei. Später erfuhr ich dass es einen Unfall gegeben hatte und es keine Ausweichmöglichkeiten gab um aus Hobart rauszukommen.

Zu Essen beim Admiral gab es:

Ein Oystershoot. Eine frische Auster in feurigem Tomatensaft mit Vodka.

Gegrillte Austern einmal mit Chilly und einmal Knoblauch.

Ein halber Hummer gegrillt. Danach fühlte ich mich sehr überfressen.

Ich ging zurück zum Hotel und machte früh Schluss, denn morgen geht es sehr früh los.

1 Kommentar

  1. Hans-Georg

    Hoffentlich gab es keinen Eiweissschock.

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