Der Aufwach Song war noch einmal der gleiche wie gestern, weil er halt im Stück vorkommt. Einerseits erinnert er mich an eine Zeit in den 90ern, die ich heute immer noch für eine seltsame Zeit in meinem Leben halte, in der vieles in der Schwebe hing, nicht wirklich etwas passierte und ich im Rückblick glaube, dass ich in mir selbst gefangen war. Und natürlich erinnert mich das Lied an den legendären Film Trainspotting.
Da ich mich die letzten Tage nur wenig um meinen Besuch, den T., kümmern konnte, revanchierte ich mich heute mehrfach.
Zuerst hatte ich komplett entgegen meiner Gewohnheiten ein gescheites Frühstück aufgefahren mit Overnight Oates und weichem Ei und, und, und…. Der eingedeckte Tisch in der Küche:

Anschließend ging es nach Völklingen zur Hütte wo wir uns die Ausstellung X-Ray ansahen. Ich hatte sie ja schon vor Monaten mit der D. gesehen für den Podcast, war aber froh sie nochmal zu sehen und nicht über den Podcast nachdenken zu müssen. Ich fand dann auch Dinge ich bei ersten mal nicht entdeckt hatte.




Wir gingen such ein Teilstück durch das Außengelände, das ich dem T. zeigen wollte und ich stieg zum ersten mal auf einen der Hochöfen hoch.


Irgendwo dort wo die beiden Frauen standen, also ganz hoch oben, standen auch wir.
Wieder zurück in Luxemburg legten wir eine Pause ein bevor es für‘s Abendessen zum Räiskär ging. Es war großartig wie immer.
Die Luft war so klar dass ich ein schönes Foto vom Mond mit den Plejaden und der Venus machen konnte.


Und hier zeigte sich wieder was für eine irre gute Kamera das Smartphone hat. Die Plejaden sah ich erst auf dem Foto, mit den Augen konnte ich sie nur erahnen.
Zum Abschluss schauten wir uns noch den Film The Boy And The Heron an, den der T. noch nie gesehen hatte.
Leider befürchte ich, dass die Kamera des Smartphones nicht so toll ist. Sondern eine andere Technik hier mit rein spielt. Die KIs in der Kamera-App kann automatisch fehlende Bildteile ersetzen.
Die KI „weiß“ ja schließlich, wo im Moment der Aufnahme die Sterne stehen und blendet die einfach mit ein. Das passiert zum Beispiel auch, wenn man ein Bild vom Mond macht.
Da bin ich nicht so ganz davon überzeugt. Ab einer gewissen Dunkelheit tut die Kamera genau das gleiche wie eine große Sony oder Canon Kamera, sie brauch mehr Belichtungszeit und die Einstellung dauert länger. Manchmal bis zu drei oder vier Sekunden in denen man das Smartphone stillhalten muss. Das bewirkt automatisch dass Objekte mit wenig Leuchtkraft deutlicher werden.
Ich habe eine andere App, Redshift, mit der ich die Sterne und Planeten benennen kann, die aber mir aber nie beim genauen Draufhalten zeigt, was es dort zu sehen gibt. Der Scan ist immer verschoben, meist zwischen einem 1/6 bis zu 1/4, manchmal nach links, manchmal nach rechts. Diese Ungenauigkeit war noch immer vorhanden, selbst bei diesem recht neuen Smartphone Modell. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die K I. das ausgleicht, sonst täte sie das ja schon in der App selbst.