Sehr früh wach geworden. Der Aufwachsong war etwas von Michael Jackson, was in letzter Zeit viel hergenommen wird für emotionale Untermalung. Ich mochte das Lied nie besonders:
Der Montag war so ein Tag zwischen zwei im Dreck. Er war nicht wirklich für die Katz, aber das hat damit zu tun, wie ich mir die Dinge manchmal im Kopf verkompliziere. Es war ein Tag ohne dienstliche Verpflichtungen aber mit einer Entscheidung und dem Festzurren eines Datums im Juli, der 7. Juli, um genau zu sein, der mich zahntechnisch ein Stück weiterbringt. Gewünscht hätte ich mir jedoch für diesen Tag, dass er mit dienstlichen Verpflichtungen gefüllt gewesen wäre, weil es dieses Stück, von dem ich gestern ja etwas mehr berichtet hatte, zu einem provisorischen Abschluss geführt hätte und ich hätte mich im Kopf mit anderen Dingen beschäftigen können. Dieses Überlappen von Projekten mit anderen Dingen, fällt mir zusehends schwerer.
Am späten Morgen rief man mich aus der Werkstatt an, dass mein Auto immer noch nicht fertig wäre. Es gebe ein Teil, dass noch nicht angekommen sei und dass man ebenfalls ersetzen müsste und es wäre erst am 7. Mai fertig. Na gut, aber sehr viel später darf es nicht sein, denn ab dem 9. Mai bin ich weg!
Ich hatte angedacht, den Wagen, den ich als Ersatzwagen habe, ein Opel Mokka-e, nicht weiter viel zu benutzen, jetzt muss ich es doch. Er ist so groß wie mein Kia Ev3, doch von der Batterie hat er so viel Lade Vermögen wie mein kleiner Fiat 500 davor.
Ich beschloss, fix ins benachbarte Ausland zu fahren und noch einmal einen Großeinkauf bis Ende der Woche zu tätigen.
Später schaute ich noch im Rainbow Center vorbei, weil ich dort einen Termin zwecks einem Interview hatte. Dieses Interview half mir mit dem Artikel für die nächste Ausgabe schon sehr weiter. Im Grunde reicht es sogar, ich muss ihn nur noch schreiben.
Die Abendunterhaltung bestand aus der ersten Folge der neuen Staffel von Grandchester, die ich aufgenommen hatte.
Ich lag früh im Bett.