Regen & Trauriges

Ich hatte mir extra den Wecker gestellt, in der Hoffnung, dass ich noch einmal schwimmen gehen könnte und die Wetter App mit Regen falsch läge. Doch mein erster Blick zum Fenster hinaus bestätigte mir, dass die App Recht hatte.

Wenn ihr nicht in der Stimmung seid, traurige Dinge zu lesen, dann lest ab jetzt bitte nicht weiter.

In der Zeitung las ich diese gruselige Nachricht über der 17jährigen der seine ganze Familie in Italien umbrachte.

L Wort

Ich hatte feuchte Augen, weil dieses Drama wirklich hätte vermieden werden können, wenn jemand mit den jungen Mann geredet hätte. Vor allem die Tatsache, dass er sich wie ein Fremdkörper vorkam, kann ich gut nachvollziehen. Genau dieses Gefühl hatte ich mit 17 Jahren auch. Ein Fremdkörper zu sein, der nicht dazugehört. Eine sehr traurige Geschichte.

Im Renert gab es im Wochenmunü ‚Ham, gebotschte Gromperen an Zalot‘. Ein Klassiker.

Der Markt war noch ausgedünnter als sonst. Ich sah einen Bekannten, den ich seit ein paar Wochen nicht gesehen hatte. Ich erschrak, denn er sah sehr abgemagert aus. Ich habe nicht gefragt warum, doch es fiel schon sehr auf.

Die D. rief mich an .Wir klären noch ein paar Dinge, für nächste Woche. Ich freue mich, sie wieder zu sehen.

Ich ging kurz über die Fouer weil ich etwas auf dem Kochblume Stand gesehen hatte, das ich habe wollte. Eine Schwammtasche. Ich hatte davor einen Halter dafür, der mit aber auf die Nerven ging, weil der Schwamm immer herausfiel.

Auf der Fouer begegnete ich einer alten Schulfreundin, die später auch mit mir zusammen die Friseur Ausbildung machte. Ich hatte sie schon jahrelang nicht mehr gesehen. Auch sie erzählte mir ein paar traurige Dinge.

Alles in allem war es ein Tag, an dem ich viele traurige Dinge sah, hörte und las. Dazu passt auch ganz gut diese kleine Doku, die ich bei ARTE fand.

Ein Fundstück & eine Lotion

Ich wäre gerne noch einmal zum See gefahren, aber am Morgen sah es nicht nach schönem Wetter aus, was sich aber in den späteren Stunden als falsch herausstellen sollte. Zudem hatte ich daheim zu tun.

Gegen Mittag fuhr ich zum Friseurfachandel und kaufte mir eine Flasche von diesem Zeug.

Freezing bekomme ich leider hier in Luxemburg nur dort, obwohl das Zeug richtig klasse ist. Es ist ein sogenannter Ph Stabilisator, der bei mir sämtliche Kopfhautprobleme in den Griff bekommt. Juckende Kopfhaut, Schuppen. Sogar die eine Stelle an der ich so fettig sehr klebrige Schuppen hatte, ging damit weg. Manchmal bekomme ich die, wenn ich zu viel Stress habe. Freezing wird in Belgien hergestellt und nur dort und in Holland vertrieben. Leider hat der Laden nur diese ein Lotion und sonst nichts. Denn sie habe noch wesentlich mehr, wie Shampoos und Dusch Gels.

Am Nachmittag fing ich an die Liste zu erstellen was alles in den Koffer kommt für die kommenden Tage. Denn es rückt ein gewisser Tag in Jahr näher und den mag ich nicht in Luxemburg verbringen. Über diesen ominösen Tag fand ich etwas im Luxemburger Wort:

Bei den Recherchen der letzten Tage für einen Text, der erst im Oktober erscheinen wird, fand ich eine kleine Notitz im Luxemburger Wort, von 13 September 1966. Ich wusste bis dato nicht, dass ich der Zeitung angekündigt worden bin. Es gäbe noch so einiges dass ich gerne noch recherchieren möchte, das online noch nicht zur Verfügung steht.

So fand ich auch einen großen Bericht über die Siedlung in der ich aufwuchs… doch den zeige ich an einen anderen ruhigen Tag.

Schwimmen & keine Braderie

Ich hatte ein wenig verschlafen, denn obwohl ich den Wecker gestellt hatte, schlummerte ich nich einmal weg.

Fangen wir mit einem Instareel an:

https://www.instagram.com/reel/C_aFQ3GNySa/?igsh=MXFnMnhqbWk1YTI5cA==

Es war wie immer wunderschön.

Doch vom Wetter sollte ab Mittag Schluss sein mit lustig. Ich packe mein Zeug also kurz nach elf zusammen und fuhr zurück. Ich hatte das Auto just in die Garage gestellt und war schon die Treppe hoch, als ich zum Fenster raus sah, ging die erste Schauer nieder.

Ich hatte mir vorgenommen, am Nachmittag die Braderie zu besuchen, ließ es dann aber bleiben.ich denke nicht, dass ich etwas verpasst habe. Klamotten mäßig bin ich eh gut aufgestellt für den Winter und für den kommenden Sommer.

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Das letzte Mal, dass ich etwas über Baumgartner gepostet habe, hatte er sich einen Laser angeschafft, mit dem er Bilder säubern konnte. Hier versucht er sich an einem Bilderrahmen. Im Prinzip baut er sie nicht selbst, sondern lässt sie bauen. Doch hier wollte er wissen, ob er es auch kann. Das Video ist ein Zweiteiler, das hier ist der zweite Teil.

Ein Samstag mit Ausflug und der Sonntag auch

Am Morgen besann ich mich eines besseren und ging anstatt zum Wochenmarkt zum Schriebtisch. Ich checkte den ganzen Beitrag nich einmal durch, der nicht ims Blog gehört, wählte die Fotos aus, und schickte alles los.

Am Abend ging es mit der A. nach Rudling. Ein Ort den ich unter dem Namen nicht kannte, aber schon mehrfach über die Jahre dort war.

Es war schon mal wieder dort gewesen zu sein. Fotos habe ich leider keine gemacht.

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Am Sonntag eine Schwimmrunde am Morgen bei der es belebter mit Menschen war als sonst. Doch die Schwimmrunde war göttlich wie immer. Ich schaute auf die Wetter App und beschloss das am Montag zu wiederholen.

Es gab ein Kaffe und ein Wasser im Grenge Schapp.

Am Nachmittag wurde es dann es dann so schwülwarm, dass ich beschloss auf dem Balkon zu bleiben und zu lesen.

Am Abend schaute ich auf Arte einen Film den ich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte, ich glaube das letzte mal war in Kino der Alten Heimat. And a river runs through it ist ein selten schöner Film.

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Da grad jeder wieder von diesen beiden sehr arroganten Brüdern spricht, die mir seit immer schon herzlich egal waren und ihre Musik erst recht: So hätte Oasis in den 80ern geklungen. (Was ein bisschen Bronsky Beat ausmacht!!! Klingt gleich viel besser!)

Sushi & Doku

Ich hatte am Abend davor auf die Wetter App geschaut. Sie kündigte Regen für den Vormittag an.Doch als ich aufstand, war nichts vom Regen zu sehen. Ich haderte kurz mit mir selbst, ob ich nicht doch schwimmen gehen sollte. Doch ich ermahnte mich eines Besseren. Ich musste noch Fotos einscannen und einen weiteren wichtigen Brief schreiben, zudem lag genug Wäsche im Korb, dass die Waschmaschine auch was zu tun hätte.

Kurz nach neun setzte dann der Regen ein mit ein paar Donnerschlägen.

Ich räumte die Wohnung auf für Meisterin Propper die am Nachmittag kommen sollte. Zum Mittagessen verzog ich mich dann ins Tzukii

Die Hühnchen Gioza und der Takko waren Oberhammer!
Aber auch die Sushi mit schwarzem Reis waren sehr gut.

Ich war das letzte mal schon sehr angetan vom dem Laden. Aber diesmal hat er mein Herz erobert. Auch die Muchi am Ende mit Eiscreme gefüllt, waren wow.

Am Nachmittag versuchte ich den ganzen Text der nicht ins Blog gehört, absendefertig zu bekommen. Doch mit Meisterin Proper, die im Hintergrund herumwirbelte, war das nicht machbar. Also setzte ich mich auf den Balkon und las.

Am Abend sah ich mir eine Doku Albrecht Dürer an:

Schwimmen & Schreiben

So fing der Mittwoch an, mit einer Schwimmrunde bei der ich komplett alleine war. Ich war auch früher losgefahren als sonst und gönnte mir noch einen Kaffee in der Jugendherberge gleich nebenan.

Ich war so früh fertig, dass ich sogar noch den Mittwochsmarkt mitnehmen konnte.

Am Nachmittag setzte ich an den Schreibtisch und schrieb schon mal in groben Zügen vor, was ich bis Ende der Woche fertig haben muss. Währenddessen schwebte vor meinem geistigen Auge immer wieder eine Waffel mit Sahne. Mir war klar, dass dieses Hirngespenst keine Ruhe geben würde, bis ich ihm nachgegeben habe. Also machte ich am Schreibtisch Schluss und begab mich zur Fouer.

Dort begegnete ich meinen Nachbarn, die nur zwei Straßen weiter wohnen, denen ich aber recht selten über den Weg laufe. Der A. und die E. arbeiten wie ich auch im Kulturbereich. Es war ein freudiges Wiedersehen. Wir fuhren eine Runde Riesenrad.

Später setzten wir uns ins Zelt vom Schwarzwaldhaus, in dem es immer sehr gemütlich ist. Es wurde sehr spät, bevor ich nach Hause kam.

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Am Donnerstag schlief ich erst mal aus. Das mit dem Schwimmen hätte eh zeitlich nicht geklappt, da ich schon um 11:00 Uhr einen Termin beim Friseur hatte. Das sieht jetzt wieder sehr schick aus.

Am Nachmittag setzte ich mich dann hin und schrieb den Text zu Ende, den ich oben schon erwähnt hatte. Die Herausforderung war, dass ich ihn auf Französisch schreiben wollte/musste. Französisch ist die Sprache, die ich mündlich sehr gut beherrsche, aber ich schreibe sie selten. Das war mit ein Grund, warum ich es machen wollte. Irgendwann in der Mitte war ich mir aber so unsicher, dass ich die D. anrief und ihr den Großteil vom Text vorlas. Doch sie beruhigte mich, das sei alles schon ganz richtig so. Uff!

Ich sah mir am Abend eine Folge von Professor T an. Ich finde die Serie dann doch nicht so schlecht. Zu Anfang ging mir Professor T auf die Nerven, weil es mir zu sehr um die Befindlichkeiten ging. Doch die Kriminalfälle sind sehr ausgeklügelt und knifflig. Das macht es dann wieder spannend.

Ein sehr langer Tag

So ging der Tag los:

Ich fuhr die Neuseeländer kurz nach 6:00 zum Flughafen zu ihrer nächsten Tour in Spanien.

Wieder daheim nahm ich das Schwimmzeug, holte die D. ab und fuhr zum See, zu einem letzten Schwumm mit ihr gemeinsam. Ab morgen wird sie 1000 Km weiter südlich schwimmen gehen.

Auf dem Parkplatz neben der Jugendherberge sahen wir ein Pferdegespann…

…mit Wassertank. Die Blumen um den ganzen See werden schon seit Jahren bewässert mit einem Gefährt das mit echter PS betrieben wird. Die A. wäre begeistert gewesen wenn sie hier gewesen wär.

Schwimmen:

Gegen Mittag musste ich wieder in der Stadt sein wegen einem Interviewtermin. Wie, wo und was, erfahrt ihr im October. Der Termin war in der Mittagspause und die Pflicht wurde mit dem Angenehmen verbunden, indem man sich im Fin Gourmand traf. Eine großartige Idee

Später setzte ich mich daheim an den Schreibtisch und schrieb schon mal in Teilen vor für etwas das nicht im Blog erscheinen wird, sondern anderswo.

Die Müdigkeit überviel mich recht früh, das aber war vorauszusehen, weil ich ja schon um halb sechs aus den Federn geflogen war. Ich sah mir noch irgendwelchen Mist an im Fernsehen, der nicht erwähnenswert ist, und lag kurz nach 22:00 Uhr in der horizontalen.

Schwimmen & Abschied

So langsam gehen mir die Sichtwinkel aus wie ich den Schwimmsteg noch fotografieren kann. Aber oben mit den Pantoffelschuhen als Stillleben, das hat was. Die Tretminen der Nilgänse vom Vortag waren weggekärchert. Das Wasser war eine Idee kühler als am Sonntag, aber immer noch weiter von entfernt, dass man nicht darin schwimmen kann.

Um 11:00 Uhr öffnete der kleine Schuppen. De grenge Schapp. Ich trank einen Kaffee, der überraschend gut war.

Auf dem Heimweg geriet ich in einen Stau, den ich hätte vermeiden können, wenn ich nicht auf die Autobahn gefahren wäre. Merke: es ist nie gut, in Luxemburg die Autobahn zu nehmen, egal zu welcher Tageszeit. Für zwei kleine Einkäufe fuhr ich kurz in die Concorde und nahm dort den Mittagstisch bei Oberweis mit.

Poularde mit Erbsen und Brokkoli. Schmeckte gut.

Wieder daheim zog ich zwei New Yorker Zeitschriften aus dem Briefkasten. Ich habe mich inzwischen schon fast daran gewöhnt, dass sie nicht mehr wöchentlich zugestellt werden, sondern nur noch alle zwei Wochen aber dafür dann gleich doppelt.

Am Abend kamen noch einmal die zwei Neuseeländer vorbei.

Wir gingen ins Pavillon von „unserem“ Park. Und wir machten zum ersten mal ein gemeinsames Foto. Es gab so viele Gelegenheiten eines davor zu machen, doch haben wir jedesmal verpasst. Jetzt aber!

Sie waren unendlich dankbar für die mehrfachen Übernachtungen bei mir. Es wird noch eine in drei Wochen kommen, aber dann werde ich die beiden leider nicht sehen. Warum erkläre ich dann.

Wir machten beizeiten Schluss, denn morgen müssen die beiden schon um 7:00 am Flughafen sein um einzuchecken. Wenn ihr den beiden folgen wollt durch ihre restliche Reise in Spanien, hier ist das Instaprofil von C. und hier das von der N.

…bis der Arzt kam

So lange das Wetter mitspielt, werde ich wenn es irgendwie geht, jeden Tag im Freien schwimmen.

Fotos der letzten Tage:

Der Steg wurde am Sonntag nicht geputzt und war voller Tretminen der Nilgänse. Die hatten dort wohl eine Party am Vorabend und hatte gesch….. bis der Arzt kam.

Dieses Logo, aber auch andere sieht man in den letzten Jahren immer mehr auf Bänken und anderen öffentlichen Sitzgelegenheiten. Das Holz stammt aus der Region.

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Vorgestern gab es einen interessante Abhandlung bei der Kaltmamsell. Die Krautreporter bieten ein Kursus für digitales Detox an. Was für ein Blödsinn! Digitales entschlacken ist genauso ein Mist wie den Körper entschlacken. Es ist ein vor allem ein medienwirksamer Werbeslogan. Nun weiß ich sehr wohl, was damit gemeint ist, im bildlichen Sinne. Es geht darum die Zeiten einzuschränken, die man vor einem Bildschirm beziehungsweise auf einem Smartphone verbringt. Darum wird es höchste Zeit, dass man das Fach Medienkompetenz in der Schule von den ersten Klassen an als Hauptfach einführt, übergreifend in alle anderen Fächer. Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.

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Muschelseide? Ich hatte keine Ahnung, dass Seide auch von Muscheln gewonnen werden kann.

Schwimmen & Waffel

Wer die letzten Tage mitgelesen hat, weiß wo ich war. Da ich früher wach war kam ich auch früher los und war früher im Wasser. Diesmal schwamm ich das was ich gestern schwimmen wollte, nämlich an den Bojen entlang, einmal im Kreis. Und den ganzen See hatte ich für mich alleine. Gänse, Schwäne und Enten nicht mitgezählt. Irgendwann verirrten sich noch eine Schwimmerin und ein Schwimmer dorthin. Aber Horden kamen keine.

Ein kurzer Einkauf im Rewe der just neben dem See ist und ich fuhr wieder zurück. Auf dem Rückweg war die Hauptstraße in Gonderange voll gesperrt und alle mussten über sehr kurvige Landstraßen durch Ernster und Rameldange fahren und das mit dem entsprechenden Gegenverkehr. Das war kein Spaß. Ich war heilfroh das ich nur ein kleines Wägelchen habe das überall gut durchkommt.

Daheim dann ein großes Hallo mit der Meisterin Propper. Ich wies sie ein in was zu tun sei und dass mein Gäste/Büro/Bibliothekzimmer ja zu Zeit belegt ist, mit dem Besuch aus Neuseeland der zwischendurch immer wieder hier ist.

Am Nachmittag zog sich der Himmel zu.

Gegen 16:00 machte ich dann auf den Weg zu einem traditionellen Ereignis das es seit 684 Jahren gibt.

Doch doch, es ist die 682 Ausgabe der Schueberfouer!

Es gab eine Waffel mit Sahne vom legendären Jean La Gauffre mit anschließender Runde durch die Allé Schaffer um zu sehen was es neues an Krimskrams gibt. Es war die richtige Entscheidung gewesen, so früh zu gehen, denn es war ruhig.

Ich verabschiedete die D. und stieß dann auf ein paar Bekannte die mich fragten ob ich an diesem Abend auch zu den Pink Gents komme. Ich hatte es im Prinzip nicht vorgehabt, doch da ich „leicht“ zu überreden bin, und im Geiste schwach…

Es wurde ein lustiger aber kein zu langer Abend, den ich im Schla‘winer verbrachte, eines der zahlreichen Kirmesrestaurants, in dem ich davor noch nie war.

Nebelschwaden

„Nebelschwaden waberten noch über den See der Alten Heimat, als wir ankamen.„ Das könnte erste Satz eines sehr kitschigen Heimatromans sein. Aber es sah wirklich so aus:

Mit wir sind die D. und meine Wenigkeit gemeint.

Familie Nilgans war auch da mit ihrem Nachwuchs den ich hier schon einmal abgelichtet hatte. Die Kücken sind merklich größer geworden.

Es war wieder wie es sein sollte. „Et war kee Mensch bei der Heck.“ Großartig! Wir schwammen die erste Runde fast alleine. Nur ein einsamer Fahrradfahrer war auch da und stieg ins Wasser.

Dann gegen 11:00 wurde es belebter und eine gewaltige Horde Kinder die ( das sahen wir später auf dem Parklplatz ) extra mit dem Bus angereist waren, stürmte auf den Steg und damit war es mit der Ruhe vorbei.

Für das Mittagessen hatte ich einen Tisch in Steak House bestellt. Das letzte Mal, und es ist schon eine gute Weile her, hatte ich dort köstlich gespeist. Heute war es… Okay.

Wir fuhren einen kleinen Umweg zurück über die „kleine Luxemburger Schweiz“, Richtung Berdorf, ein Dorf in dem ich auch schon lange nicht mehr war.

Am Abend sah ich die Sonne punktgenau hinter den Kirchturm untergehen.

Vitamine und Co.

Heute vor drei Jahren war ich in Basel in der Beyeler Foundation:

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Am Morgen ein kurzer Kaffee in Renert und eine schnelle Runde über den Wochenmarkt.

Anschließend holte ich ein Packet ab das eigentlich hätte geliefert werde müssen, denn ich war zur besagten Uhrzeit daheim. Aber ok… Ich holte es in einem kleinen Krämerladen in meinem Viertel ab, den ich nich nicht kannte. Er liegt in einer Straße durch die ich immer nur bis zur Hälfte fahre und der Laden liegt im nächsten Abschnitt.

Ernähre ich mich gesund? Naja, so halbwegs. Die letzte Blutuntersuchung zeigte ein paar Mängel auf. Das was jetzt kommt ist ein bisschen umstritten, aber ok.. ,jeder nach seiner Fasson. Ich handle nach meiner. In dem Packet erhielt ich das hier:

Es sind Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe lange eine andere Marke genommen, doch die sind mittlerweile wegen der Zustellgebühren sehr teuer geworden. Dann sah ich AG1. Es ist nicht billiger im Verkauf, aber die Zustellgebühren entfallen. Zudem hatte ich einen Promo Code, der es noch ein wenig billiger machte. Zusätzlich erhielt ich noch eine Flasche mit Vitamin D Tropfen. Vitamin D nehme ich zwar sowieso das ganze Jahr über, denn davon haben wir Nordeuropäer ja alle nicht genug. Ich werde das Zeug jetzt mal einen Monat lang nehmen, und sehen, wie es mir dabei geht. Es soll nämlich auch verdauungsfördernd wirken. Doch der Schuss geht bei mir gerne nach „hinten“ los, im wahrsten Sinne des Wortes. Geschmacklich ist es schon mal nicht so meins. Es hat einen süßlichen Nachgeschmack, der mich an Red Bull erinnert.

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Ich wusste nicht, dass Hundertwasser in Neuseeland begraben wurde und dass es dort auch zwei Gebäude von ihm gibt, unter anderem ein Toilettenhäuschen. Ein Grund mehr in den nächsten Jahren noch einmal nach Neuseeland zu fahren und sich das anzusehen.

Montag und Dienstag

Seit ein paar Tagen schon habe ich eine akute Schreibfaulheit. Es ist nicht so, dass nichts passiert wäre, aber den Drang es aufzuschreiben, ist gerade nicht vorhanden. Zudem ist das Blog nicht ein Sollen-Ding, sondern ein Können-Ding.

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Am Montag sah ich mir zwei Konzerte an, die ich auf 3sat aufgenommen hatte. Das eine war von Billie Eilish von ihrer Happier Than Ever Tour, von dem ich sehr begeistert war. Sie waren nur zu dritt auf der Bühne in der großen O2 Arena in London. Billie musste fast nicht mitsingen, denn der Saal sang alles mit.

Von dem anderen Konzert jedoch war ich enttäuscht. Zugegeben, es überraschte auch mich nicht. Es war eine Aufzeichnung von der vorletzten Konzert Tour von Madonna. Rebel Heart. Sie reitet noch immer auf der gleichen Schiene mit halb nackten Nonnen die Pole Dancing machten, oder das letzte Abendmahl wurde wie eine Orgie dargestellt. Das haut heute niemanden mehr vom Hocker.

Im Zeitzeichen Podcast gab es einen Beitrag über Tove Jonasson, eine Schriftstellerin, die ich nur vom Namen her kannte. Sie ist die Mutter der Mumins. Eine sehr spannende Persönlichkeit, so sehr, dass ich mir wahrscheinlich ihre Biografie kaufen werde.

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Am Dienstagmorgen, ein Schwumm im See der Alten Heimat.

In der ersten Stunde waren die D. und ich alleine dort und wir wünschten uns, wir hätten immer einen Schwimmsee für uns, nach dem Motto: „Wenn ich einmal groß bin, möchte ich so einen See für mich alle haben.“

Kurz vor Mittag machten wir Schluss. Da es Dienstag war und am Dienstag fast alles in der alten Heimat geschlossen hat, fuhren wir ins Nachbardorf zum Hotel Bon Repos. Die Teller sahen spektakulär aus.

Meine Entenbrust war aber leider ein bisschen zäh.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit mehreren Gängen in den Keller zur Waschmaschine. Es muss bis Donnerstag alles fertig gewaschen sein, denn die Putzhilfe kommt dann aus dem Urlaub zurück.

Am Abend schaute ich mir eine Folge von Hercule Poirot an mit David Suchet. Es war eine Folge, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte und darum auch nicht mehr wusste, wer der Mörder war.

Ein Samstag in zwei gespalten

WhatsApp am Morgen an die D. Das ist am Samstag nichts ungewöhnliches. Kaffee? Wann? Im Renert?

Die beiden Neuseeländer waren auch wieder eine Nacht bei mir zu Gast. Sie haben bei mir ihre Homebase, von der sie aus immer wieder in neue Ecken in Europa starten. Ab dem Nachmittag werden Sie nach Brüssel fahren.

Gemeinsam gingen wir auf den Wochenmarkt. Ich trank mit der D. einen schnellen Kaffee und machte meine Besorgungen. Unter anderem musste ich neue Wasserfilter kaufen. Wieder daheim packe ich alles aus und aß eine Kleinigkeit.

Mit der D. war abgemacht, dass ich mit ihr am Nachmittag ins Kino gehen würde. Doch als ich die beiden Neuseeländer am Bahnhof abgesetzt hatte, schlug das Wetter um. Ich hatte es schon weitaus davor gespürt, und es sollte sich bestätigen. Der drastische Umschwung und der Luftdruck schlugen bei mir in Kopfschmerzen um. Ich strich den Kinobesuch vom Programm.

Am Abend traf ich mich mit der A. Angedacht war ein Besuch im Bovary, in dem wir schon lange nicht mehr gewesen waren. Doch die haben Sommerferien. Also gingen wir nebenan zur Rotisserie Ardennaise. Es gab so einiges zu erzählen. Einen letzten Absacker tranken wir gegenüber im Max und Moritz .

Schwimmen in der Alten Heimat

Die, die schon länger hier mitlesen, wissen, dass es in Luxemburg ein Mangel an Freibädern gibt. Seit letztem Jahr ist der See in meiner alten Heimat biologisch endlich nach etlichen Jahren, so aufbereitet worden, dass man auch darin schwimmen kann. Wir fuhren sehr früh los, da wir nicht in die Menschenmengen geraten wollten, die sich alle an diesem Tag in die Fluten stürzen. Es folgen viele Fotos:

Die alte Heimat ist ein Nebelloch. Bei unserer Ankunft waberten noch Nebelschwaden an uns vorbei.
Die Nilgänse sind eigentlich eine Pest doch wenn sie Nachwuchs haben: Awwwwww!

Es war herrlich! Das Wasser war überhaupt nicht kalt. Ich schwamm zweimal eine große Runde durch das ganze von Bojen eingezäuntes Areal.

Gegen Mittag probierten wir das neue Restaurant aus, von dem ich schon viel Gutes gehört hatte.

Das Restaurant Lakeside.
Mit Blick auf den See.

Ein wunderschönes Restaurant mit einem unbezahlbaren Blick aufs Wasser. Sie sind, und das wusste ich nicht, auch im Gault&Millaut verzeichnet. Zu essen, gab es Grillgemüse mit gebratener Dorade. Die D. hatte das gleiche, aber mit Tandoorihuhn.

Anschließend ging es zurück in die City.

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Und wo wir dabei sind: haben Sie eine Idee, warum ich im WordPress unter Zitaten nicht mehr eintragen kann, von wem sie sind?

in jawls humble opinion

Ja das ist jetzt anderweitig zu finden, in der unteren (bei mir Jetpack App, weil ich ja viel mit dem Smartphone mache) bzw. oberen Leiste gibt es da ein Button mit einer kleinen Feder, die man anklicken muss für die Quellenangabe einzufügen.

Von mir

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Kennt ihr Coxy? Bekannt ist er durch seine kleinen Filme, in denen er Lieder grundsätzlich falsch singt und die Wörter falsch hört. Ein Beispiel. Er macht aber auch andere kleine lustige Sachen. Zum Beispiel das hier, oder das hier.

Recherchen

Uff, die schwüle Hitze hat nachgelassen. Das Unwetter in der Nacht ließ Temperaturen sinken.

Zwecks einer Recherche musste ich am späten Morgen zur Nationalbibliothek.

Ich hatte ein Datum bekommen, über das ich in den Tageszeitungen recherchieren wollte. Das wurde aber zu einer längeren Angelegenheit. Man kann die Archive online durchstöbern. Vieles ist bereits digitalisiert, aber das was ich suchte noch nicht. Also musste ich die Originale einsehen, oder Mikrofilme, was ich noch nie getan hatte.

Ich habe schon ein oder zweimal über die Nationalbibliothek berichtet. Es ist eines der seltenen Gebäude, mit dem sich alle einig sind, dass es wunderschön geworden ist.

Ich ließ mir bei der Recherche helfen, weil es zum ersten Mal war, dass ich eine original Zeitungen einsehen wollte, die ich nicht mit nach Hause nehmen konnte. Die Herausgabe jedoch dauerte über eine Stunde, die ich irgendwie totschlagen musste. Ich trank einen Kaffee im angeschlossenen kleinen Bäckerei, die inzwischen von einer Kette übernommen wurde. 

Als ich den dicken Band mit all den Zeitungsausgaben von einem Monat in Händen hielt, fand ich sofort, was ich suchte. Es ging um einen kleinen Artikel mit einem Foto. Der Artikel an sich hätte schon am Tag nach dem Event erscheinen müssen, was mich anfänglich verwirrte, aber durch die Beerdigung der Großherzogin Charlotte, kam er einen Tag später. Ich kopierte den Artikel und fuhr nach Hause.

Der nette Angestellte, der mir bei der Recherche geholfen hatte, hatte mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass inzwischen das wöchentliche Magazin Revue, von Anbeginn bis zum Jahr 2020 online zur Verfügung steht. Da steht noch einmal eine größere Recherche an, aber die kann ich dann in aller Ruhe zu Hause auf dem eigenen Rechner machen.

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Seit langem schon fristet die Galerie Clairfontaine ein trauriges Dasein. Man wusste wie es um die Besitzerin bestellt ist. Ich sah sie zum letzten mal als ich vor über zwei Jahren mit der D. in der Stadt unterwegs war. Sie, die sich nie ungeschminkt zeigte und fein zurecht gemacht war, sah ungepflegt aus. Sie schien hocherfreut, ein ihr bekanntes Gesicht zu sehen. Doch in dem kurzen Gespräch, das wir mit ihr führten, merkte man dass etwas nicht stimmte. Ich fand dann folgende Überschrift im L-Wort:

Das Ende einer Ära (€)

Tropische Zustände

Gleich am Montagmorgen ging ich mit den beiden Neuseeländern, von denen einer ja ein halber Luxemburger ist, zum Passbüro. Wir hatten uns beizeiten auf den Weg gemacht, und die Stadt war ziemlich leer, so dass die ganze Aktion nicht länger als eine knappe Stunde dauerte. Später entließ ich dann die beiden in die Stadt, und sie erkundeten auf eigene Faust.

Es wurde wie schon am Tag davor ein sehr heißer Tag. Die Temperatur stieg auf 38°, mit einer irren Luftfeuchtigkeit. Am Abend kochen wir bei mir zu Hause.

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Am Dienstag verabschiedete ich die beiden Neuseeländer, die die nächsten Tage eine kleine Tour machen werden bis Samstag.

Den Rest des Tages blieb ich häuslich. Es war derart feuchtwarm draußen dass ich darauf verzichtete einen Fuß vor die Tür zu setzen.

Am Abend schaute ich ein paar weitere Folgen von Will Trent an die sichtlich besser wurden, als die ersten Folgen, obwohl die Fälle an sich noch immer sehr einfach gestrickt sind.

Sehr viel später machte ich ein Video auf dem Balkon:

In der Nacht kühlte es dann endlich ab und ich riss alle Fenster weit auf.

Besuch aus Neuseeland

Nochmal ein hochsommerlicher Tag und heißer als gestern. Ich verdunkelte die Wohnung so gut es ging.

Angedacht war mit der A. ein Spaziergang durch das Pertrusstal, doch es war so heiß, dass wir den Gedanken verwarfen.

Ich bezog mein Bett neu und bezog ebenfalls das Sofa auf dem ich schlafen wollte ( was übrigens eine Premiere für mich sein sollte)

Am frühen Abend kamen die beiden, die N. und der C. dann mit dem Zug an. Sie hatten bereits einen Tag in Shanghai verbracht, einen weiteren in Frankfurt und Koblenz. Große Wiedersehensfreude.

Alle Koffer plus die beiden passten in meinen kleinen Fiat. Es war ein klein weing Tetris gefragt doch alle hatten Platz und Luft zum atmen.

Nach einer Dusche gingen wir zum Parc Belair. Es gab Miesmuscheln für die beiden auf die sich sehr freuten und für mich einen Thunfischsalat.

Wir machten jedoch beizeiten Schluss, denn beide waren nach 24 Stunden Flug plus zwei Tage Erkundung ziemlich platt.

Morgen gibt es Fotos.

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Die quirelige Emmy hat die Muffins gebacken, die es im olympischen Dorf in Paris gab. Mir lief ihr beim zusehen das Wasser im Mund zusammen.

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Ein richtig gutes Video über Perücken im Film und warum es inzwischen so schwer ist, mit HD und UHD, das so hinzubekommen, dass es nicht sichtbar ist.

Hochsommerlicher Samstag

Für gewöhnlich habe ich am Morgen im Schlafzimmer kein direkte Sonne, aber für ein paar Minuten indirekt durch die Spiegelung in einem Fenster eines Nachbarhauses:

Da ich zur Zeit keine Meisterin Propper habe ( sie hat drei Wochen Urlaub) musste ich am Samstag Morgen selber ran. Am Sonntag kommt Besuch bis Dienstag von sehr weit her. Kurz vor Mittag war ich soweit durch und ich wagte eine Runde durch die Innenstadt. Es war nämlich atemberaubend schönes Wetter ich fürchtete gewaltige Menschenmassen. Es war aber nicht zu schlimm. Die Einheimischen fehlen zum Großteil und wurden durch Touristen ersetzt. Der Wochenmarkt war auch von den Ständen her ausgedünnter als sonst. Ich beschloss nur ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Da ich nicht weiter in der Innenstadt bleiben wollte fuhr ich hoch zum Mudam weil es dort ein paar neue Dinge zu sehen gab.

Auch hier im Pavillon gab es so viel Licht und Schatten dass einige der Werke nicht zu Geltung kamen.

Gans schön fand ich den schwebenden Stein:

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Am Abend schaute ich drei Folgen von Will Trend an, basierend auf einer Romanfigut von Karin Slaughter. Die erste Doppelfolge hatte es in sich und war sehr spannend. Doch dann flacht es leider ab. Da sie immer zwei Fälle in einer Folge unterbringen müssen und das Privatleben der Figuren auch noch bedient werden muss, sind die Kriminalfälle ziemlich simpel gestrickt und nach weniger als der Hälfte weiß ich meistens schon wer es war. Schade. Denn die Darsteller sind alle durch die Bank sehr gut. Selbst mit den stellenweisen sehr flachen Dialogen kommen sie gut zurecht.

Donnerstag und Freitag

Am Donnerstag war ich mit der A. unterwegs, doch wir arbeiteten auch an einem Projekt von ihr, bei dem sie meine Hilfe benötigte. Es ging darum, Fotos auszuwählen und dabei war eine zweite Meinung von großer Wichtigkeit.

Zwischendurch saßen wir im Parc Belair. Es war schönstes Wetter.

Am Nachmittag legte ich mich kurz hin, was keine gute Idee war. Anstatt für eine knappe halbe Stunde die Augen zu schließen, schlief ich tief und fest während über 2 Stunden. Das war zu viel.

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Am Freitag ging ich mit der D. für einen Schwumm nach Remerschen zu den Weihern. Es war erstaunlich ruhig. Ich schwamm eine große Runde.

Solange die Blaualgen nicht überhand nehmen und das Schwimmen verboten wird, werde ich versuchen zwei bis dreimal die Woche dorthin zu gehen.

Neues von der Kaffeemaschine. Der neue Kaffeevollautomat macht sich gut. Der Kaffee ist ok, ich muss lediglich eine andere Kaffeemarke finden denn die Bohnen, die ich hatte, werden in dieser Maschine nicht so toll. Ich hatte übrigens angefragt, ob ich die alte Maschine reparieren lassen soll. Allein das Einschicken und Überprüfen hätte 60 € gekostet. Zudem hatte ich ein bisschen recherchiert. Die bekannte Schwachstelle der alten Maschine, ist genau das, was kaputt ging. Und das ist so nicht ersetzbar, Also wurde sie schweren Herzens auf dem Wertstoffhof entsorgt.

Wenn du einen Laden eröffnen würdest, was würdest du verkaufen?

Das Szenario habe ich schon vor etlichen Jahren mit dem H. in Australien einmal durchgespielt. Wenn für mich in Luxemburg nichts mehr gehen würde, würde ich in Melbourne einen Laden mit Luxemburger Spezialitäten eröffnen. Vor allem Rieslingspaschtéit.

Wehwehchen & Sushi

Es gibt nichts besseres als morgens mit den kleinen Zeh in den Pfosten des Sofas zu rennen, damit man wieder spürt wie lebendig man ist. Ich war sofort hellwach. Gebrochen habe ich mit die Zehen dabei noch nie, aber diesmal lief er langsam über den den Tag hinweg blau an. Zudem merke ich dass ich mir gestern eine Blase am Ballen gelaufen hatte, weil ich keine Strümpfe angezogen hatte. Alles soooo schön…

Auf dem Weg zum Mittwochsmarkt spürte ich den kleinen Zeh noch nicht. Dort traf ich die D. kurz auf einen Kaffee. Ich war unschlüssig, ob ich mir etwas auf dem Markt kaufen sollte oder nicht. Ich entschied mich dagegen. Stattdessen setzte ich mich ins Auto und fuhr zur Concorde. Ich hatte vor etlichen Tagen in der Zeitung gelesen dass dort ein neuer Sushiladen aufgemacht hat, der von den Fotos her sehr ansprechend aussah. Tzukii.

Ich hatte mir den Teller „On est cuit“ bestellt, mit zum Teil warmen Sushi. Es war eine gewaltige Portion, die ich nur mit anschließendem Überfressungsgefühl schaffte.

Auf der Karte standen noch jede Menge anderer Sorten, aber ich vermisste Sake. Ich fragte den Kellner danach, der mir versicherte, dass es bald welchen geben würde, er hätte ihn sogar schon da, er stünde nur noch nicht auf der Karte. Er ließ mich sogar zwei verschiedene kosten. Ich merkte mir einen davon, den ich ganz besonders gut fand. Ich bin kein Experte in Sake, aber ich würde gerne mehr davon verstehen.

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Ein schönes Interview mit Billie.

Und weil diese Release Party von ihrem neuen Album so konzipiert war, dass sie alle gemeinsam sich das Album anhörten in einem riesigen Stadion, gibt es hier den Ausschnitt von Birds of a Feather

Zwei Tage mit Kaffeemaschine

So trüb, wie der Sonntag gewesen war, so wunderschön war der Montag, was das Wetter angeht. Ich hatte mir extra den Wecker gestellt, um zeitig los zu kommen nach Remerschen zum Baggerweiher. Ich schwamm zweimal eine große Runde. Anschließend ging es noch in den Grand frais der auf dem Rückweg liegt.

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Am Dienstag hatten die D. und der B. eine Wanderung in meiner alten Heimat angesetzt, mit anschließender Schwimmrunde im See. Das ist seit zwei Jahren ein Novum, dass man jetzt auch dort im See schwimmen kann. Man hat ihn mittlerweile soweit biologisch aufbereitet, dass das machbar ist. Ich selber wollte die Wanderung nicht mitmachen und fuhr darum ein bisschen später am Morgen los, denn den Schwumm wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Doch als ich erwachte, hatte ich sofort einen Dämpfer. Einen, den ich nur schwerlich ertrage. Es gibt nicht vieles, was ich am Morgen für mich brauche. Ich brauche kein großes Frühstück, ich brauche lediglich einen ordentlichen Kaffee. Als ich jedoch die Kaffeemaschine einschaltete, wollte die nicht mehr. Ich reinigte sie noch einmal gründlich doch ich merkte, dass irgendetwas im Inneren kaputt war, an das ich nicht ran kam. Ich versuchte es mehrfach es klappte nicht. Es war gut, dass niemand sonst in der Wohnung war, denn ich war nur schwerlich zu ertragen ohne Kaffee. Ich blätterte im Blog zurück, um zu sehen, wann ich die Maschine gekauft hatte. Die Garantie war schon längst abgelaufen. Und ich hatte das Gefühl, dass selbst wenn ich sie zur Reparatur brächte, es eine Ewigkeit dauern würde, bevor ich sie wieder zurück bekäme. Also musste so oder so noch heute eine neue Maschine her. Ich schmiss die Planung um, Strich die Schwimmrunde, und fuhr zum Media Markt, um zu sehen, was sie an Kaffeevollautomaten da hätten. Nichts! Nur fünf Modelle standen da, die infrage kämen alles andere waren Kapsel Maschinen. Überhaupt finde ich, dass dieser ganze Elektromarkt seit einer Weile ziemlich verlottert aussieht.

Auf dem Weg in die alte Heimat, hielt ich beim Elektrofachgeschäft meines Vertrauens, bei dem ich all meine großen Maschinen gekauft habe, wie den Ofen und die Waschmaschine. Sie haben auch Kaffeevollautomaten, jedoch nur die Marken im oberen Preissegment wie Jura z.B. Ich hatte eine Jura vor etlichen Jahren. Doch in den Maschinen wird der Kaffee auch nicht zum niederknien besser. Zudem wollte ich nicht zwischen 800-1200 € für einen Kaffeevollautomaten ausgeben. Ich fuhr weiter in die alte Heimat, holte die D. und den B. vom See ab, die nicht geschwommen waren, da eine größere Algen Putzaktion im See stattfand und an diesem Morgen das Schwimmen verboten war. Ich hatte also nichts verpasst.

Zum Mittagessen fuhren wir in ein altes Hotel im nächstgelegenen Dorf, was seit Juli wieder geöffnet hat und einen neuen Besitzer beziehungsweise Pächter hat. Le Bon Repos.

Ein spektakulärer Salat der fantastisch aussah und auch so schmeckte. Ich war nicht zum letzten mal dort.

Wieder in der Stadt fuhr ich in die gefürchtete Belle Etoile. Doch es war erstaunlich ruhig dort. Ich fand dort eine Maschine angemessen im Preis weil um die Hälfte runtersetzt. Ein Desingerpreis wird sie aber nicht bekommen.

Aber sie macht genau das was ich will. Große und kleine Tassen Kaffee und heißes Wasser. Das ganze Milchaufschäumgedöns muss nicht sein.

Ruhiger Abend daheim.

Die Tagesfrage

Mit Ausnahme eines gewaltigen Missverständnisses, weil zwei Menschen völlig aneinander vorbei geredet haben(einer davon war ich), ist dieses Wochenende nichts passiert, was berichtendwert wäre. Darum gibt es eine schöne Tagesfrage.

Zähle 30 Dinge auf, die dich glücklich machen.

Das ist mal eine Frage mit einer Herausforderung! Ich dachte mir, dass ich, anstatt 30 Dinge hinzuschreiben, 30 Fotos zeigen könnte aus den letzten 20 Jahren Blog, mit, wenn nötig, einer Erklärung dazu. Also los! Alles was mich glücklich macht:

Eine Bank am Meer.
Das Hotels in Porto in Korsika, in dem ich jeden Sommer meinet ersten Lebensjahre verbracht habe.
Kirschen. Mit Abstand mein Lieblingsobst.
Schokolade
Architektur
Spaziergänge
Rosen
Bloggen (ein Foto von 2004)
Bilder
Weite Landschaften (hier in Piana in Korsika)
Ein Bild meiner allerersten Freitagtasche ( die ich immer noch habe)
Möwen

Ich habe in diesem Jahr,
Gelacht, geweint, vieles akzeptiert,
vieles verziehen, selbst Fehler gemacht,
Leute kennengelernt, die mir nun wichtig sind,
Leute aus meinem Leben entfernt, die es nicht Wert waren,
aus Erfahrungen gelernt, manches bereut…
Aber all das ist Teil des Menschen der ich heute bin.
Sprüche

Bäume
Der Wochenmarkt
Tiere
Kuchen
Berlin
Live Vorstellungen jeglicher Art
Alte und moderne Gebäude
Gutes Essen
Weiße Wolken in denen man Dinge erkennen kann
Neue Farbpaletten
Alte Fotos
Parfum
Straßenspektakel im Sommer

Reisen in ferne Länder
Kängurus
Spektakuläre Ausblicke aus einem Flugzeug
Souvenirs an schöne Zeiten

Ich könnte noch eine Weile so weitermachen und ich habe sicherlich das eine oder andere vergessen. Aber es war eine gute Übung in Dankbarkeit.

Gegenpetition & ein Geburtstag

Made with Genctaft

Dieser Beitrag hatte letzte Woche etwas mehr Wellen geschlagen. Es ging um die Petition, alle LGBTIQ+ Themen an den Schulen zu verbieten. Seit gestern ist nun eine Gegenpetition gestartet worden, die innerhalb von zwei Stunden schon über 2000 Unterschriften hatte. Der Petitionsausschuss hatte innerhalb weniger Tage mehrere Gegenpetitionen bekommen, die alle mehr oder weniger gleich im Wortlaut waren. Da es wenig Sinn macht, alle gleichzeitig zu starten, entschied sich der Ausschuss, eine der vier zu nehmen, und zwar die, die am besten formuliert war. Ich habe sie mal übersetzten lassen:

Die Themen LGBTQ+ und Zusammenleben in der Erziehung von Minderjährigen weiter ausbauen

Die Hauptaufgabe der öffentlichen Bildung besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Schulen neben dem Erwerb grundlegender akademischer Kompetenzen wie Lesen, Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften auch Chancengleichheit gewährleisten und es den Kindern ermöglichen, verantwortungsbewusste Bürger zu werden, die in der Lage sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden, insbesondere in Bezug auf Themen persönlicher und ethischer Natur, einschließlich sensibler und persönlicher Themen wie sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Erziehung und sexuelle Orientierung der Kinder unter Achtung jedes Einzelnen, unter Achtung der Grundwerte unserer Gesellschaft und des Zusammenlebens erfolgt…

Und weiter:

Die Sorge um die Kindererziehung in Luxemburg nimmt täglich zu und die Einbeziehung von Inhalten zu den Themen des Zusammenlebens in Schulprogrammen für Minderjährige ist zu entwickeln. Während jede Familie das Recht hat, diese Themen nach ihren eigenen Überzeugungen und Prinzipien anzugehen, hat die Nationale Bildung die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Grundwerte und Grundrechte unserer Gesellschaft nicht nur gelebt, sondern auch in der Schule und in den Aufnahmediensten unterrichtet werden. Diese Mission wird im ersten Artikel der deutschen Verfassung beispielhaft verankert: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu respektieren und zu schützen ist die Pflicht jeder öffentlichen Gewalt. In Bezug auf das angemessene Alter und die psychologische Entwicklung von Minderjährigen ist es vernünftig zuzugeben, dass die Einführung dieser Themen in einem frühen Alter es ermöglicht, die Werte des Respekts, der Akzeptanz des „Anderen“ intuitiv zu thematisieren. Entscheidend ist, dass die Bildung zu diesen Themen schon in jungen Jahren beginnt und sich je nach Alter und Reifegrad der Schülerinnen und Schüler entwickelt. In einer heutigen Gesellschaft muss eine verantwortungsvolle und aufmerksame Regierung u.a. den Unterricht von LGBTQ+-Themen in die Lehrpläne für Minderjährige einbeziehen, um das gesellschaftliche Verständnis unabhängig von der sozioökonomischen, ethnischen, religiösen oder familiären Herkunft der Kinder zu fördern. Diese Petition zielt auch darauf ab, Diskriminierung und die Förderung von Hass auf LGBTQ+-Personen zu bekämpfen. Es geht darum, Homophobie und Transphobie und jede andere Form von Diskriminierung oder Rassismus zu bekämpfen, indem allen minderjährigen Kindern von klein auf die Unterweisung der Werte des Respekts und der Akzeptanz des „Anderen“ garantiert wird, die die Grundlage des Zusammenlebens und unserer Demokratie sind.

Ich habe versucht die Übersetzungsfehler alle heraus zu nehmen. Ein paar kleinere sind immer noch drin.

Ich weiß nicht ob ALLE meine Leser sie unterschreiben können, aber die, die im benachbarten Ausland beheimatet sind und hier eine Sozialversicherungsnummer haben, können es mit Sicherheit. Alle anderen, versucht es einfach. Wenn es nicht klappt; schade aber vielen Dank trotz allem für euere Mühe.

Direkter Link zur Petition.

So startete der Tag, was schon mal sehr positiv war.

Nachtrag: kurz nach der Veröffentlichung dieses Postings, stand der Zähler auf über 8000 Unterschriften und das nach nicht einmal zwei Tagen.

Am Abend war ich auf der Geburtstagsfeier der A.

Blick vom Balkon

Ich habe viele Fotos gemacht, die ich aber alle unter Verschluss halten muss. Es war ein schöner Abend.

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Ein Wort in der englischen Sprache, dass eine unglaubliche Vielfalt hat. Es kann sowohl transitiv wie intransitiv gebraucht werden. Man kann es als Verb gebrauchen und als Adjektiv, sogar als Substantiv. Zudem beschreibt es alle Gefühlsregungen, die man haben kann, von großer Liebe bis zum Hass.

Meine erste Durian

Am Morgen fuhr ich mit der A. zum Grand Frais.

Und da sah ich sie. Das erste Mal dass ich überhaupt eine in Luxemburg sah. Eine Durian:

Meine Obsession mit der Frucht fing an als ich das Blog von Else Buschheuer las, zu der Zeit als sie noch in New York lebte. Das ist über 20 Jahre her. Else liebte diese Frucht heiß und innig.

Sie wird auch Stinkfrucht genannt. Der Legende nach, soll davon den Hühnern das Gehirn explodieren, wenn sie der Frucht zu nah kommen. So zumindest hab ich es irgendwo einmal gelesen.

Die Jahre vergingen und ich wurde erst wieder mit der Frucht Jahre später konfrontiert, als ich zum ersten Mal in Australien war, beziehungsweise kurz davor auf Bali. Ich hatte Durian Eis gegessen, dass mir eigentlich sehr gut geschmeckt hatte. Aber der Frucht selbst bin ich auf der großen Reise nie begegnet.

Jetzt aber! So sieht sie aufgeschnitten aus:

Innen befinden sich große Kerne, umhüllt mit einem Fleisch, das sehr weich, fast cremig ist, dass man es so abschlürfen oder abschlonzen kann.

Und ja, sie stinkt. Aber jetzt nicht, so dass ich es nicht aushalten könnte. Es ist ein ein süßlich, käsiger Geruch. Viele beschreiben ihn auch wie faules Fleisch, dass ich aber nicht nachvollziehen kann, denn faules Fleisch löst bei mir sofort den Würgreflex aus.

Mein Fazit: ich kann Durian essen, finde das auch ganz okay. Der Geschmack ist mit nichts vergleichbar an Früchten, was ich sonst je gegessen habe. Meine Lieblingsfrucht wird es aber nicht werden. Zudem schlägt eine Durian im Preis sehr in den Geldbeutel. Den Brocken, den ich gekauft hatte, wog etwas über zwei Kilo und kostete mich satte 40 €! Es war somit nicht nur meine erste Durian, sondern auch das teuerste Obst, das ich je gekauft habe. Aber um sie einmal frisch zu kosten, war es mir das wert.

Am Abend schaute ich auf Disney+ Wandavision. Zu Anfang fand ich das ganz witzig, als es sich in dem 50ern abspielte. Dann sackte es mir zu sehr in Superhelden Gedöns ab, von dem ich in dem letzten Jahren zu viel gesehen habe. Schade.

Schwimmen & Uhr

Schlecht geschlafen.

Das hielt mich aber nicht davon ab am Morgen noch einmal, diesmal mit dem B. und der D. nach Remerschen zum Schwumm zu fahren.

Zwischendurch rief ich dem C. in Neuseeland an, denn er kommt am Wochenende.

Nach dem Schwumm und einem Mittagessen im Chalet mit ein paar Hindernissen, fuhr ich zurück und holte die Uhr ab, beim Juwelier meines Vertrauens. Es ging dann doch schneller als gedacht. Es war der gleiche Verkäufer, der mich bediente und er war auch froh, dass ich nicht so tief in die Tasche greifen musste, wie anfangs gedacht. Die Reparatur kostete nur 50 €, statt 900 €!!!

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Am Mittwoch gab es keine besonderen Vorkommnisse, mit Ausnahme des regelmäßigen Besuches des Wochenmarkts und später ein Treffen mit der A.

Am Abend schaute ich mir einen Film von 2018 an, mit Claire Foy in der Hauptrolle. The Girl in the Spider’sWeb. Eine Fortsetzung der Millennium Geschichten des verstorbenen Stieg Larsson. Sehr viel Action, wenig Hintergrund.  Wird keine großen Spuren bei mir hinterlassen…

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Ich hatte es schon einmal verlinkt. Es ist mein Sommerhit. Jetzt kam eine Live Version davon raus. Wow!

Samstag & Sonntag

Dreckswetter am Samstag. Anders kann man es nicht nennen. Ich wurde durch das Regenprasseln auf dem gegenüberliegenden Dach wach. Der Wochenmarkt wurde gleich vom Tagesprogramm gestrichen. Ich huschte nur zum kleinen Supermarkt an der Ecke, um ein paar Eier einzukaufen wegen dem Vanilleeis, dass ich für den Abend zubereiten musste.

Wettermäßig wurde es den ganzen Tag nicht besser und ich blieb häuslich bis ich los musste.

Ich holte die D. zum gemeinsamen Abendessen bei der V. Es war mal wieder seit langem ein Zusammentreffen der vier aus den 90ern. Fotos gibt es keine, aber es wurde ein langer lustiger Abend und ich war erst nach Mitternacht wieder daheim.

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Am Sonntag ließ ich die Aufräumarbeiten im Keller sein, denn als ich erwachte war strahlend schönes Wetter, so als ob der Samstag gar nicht stattgefunden hätte.

Nach einem sehr gemütlichen Start in dem Morgen fuhr ich am Mittag los mit der Tram. Ich hatte mir den neuen Streckenabschnitt der Tram bis zum Stadion vorgenommen, den ich immer noch nicht gefahren war. Das Stück zuwischen Lycee Bonnevoie und Cloche d‘Or ist immer noch sehr baustellig. Ab dem Wasserturm wird es dann besser.

Das Stadion ist beeindruckend… klein. Ich hatte es mir größer vor allem höher vorgestellt.

Da es dort nichts weiter zu sehen gab, fuhr ich mit dem Bus noch zwei Stationen weiter zur Kockelscheuer. Ich wanderte um die drei Brackweiher herum:

Ich wäre gerne noch eine Weile geblieben, doch auf der Wiese neben dem Parkplatz „bekriegten“ sich zwei DJs mit kreolischem Techno.( Ich wusste nicht das es das gibt, wahrscheinlich heißt das auch anders) Es war nicht schön. Also fuhr ich nach einer guten Stunde Wandern zurück.

Wieder in der Stadt, sah ich mir die alljährliche Ausstellung der Photothek Luxemburg im Ratskeller an. Put it on ist Titel und zeigt Fotos aus dem letzten Jahrhundert mit einem spziellen Blick auf die Mode in Luxemburg. Eine kleine aber recht ansehnliche Ausstellung. Ein wenig enttäuschend sind die Erklärungen zu einigen Fotos, die leider nur sehr vage gehalten sind, weile es wahrscheinlich keine weiteren Infos zu den Fotos gab. So steht manchmal dabei, dass ein Foto zwischen 1940-1950 entstand. Interessant war aber dass in den 50er und 60er jeden kleinere oder größere Boutique in der Stadt ein oder zweimal in Jahr einen Abend mit Mode-Défilé und Laufsteg im einem Hotel der Stadt organisierte.

… und wenn das nicht klappte stolzierten sie eben durch die Schaufenster:

Am Abend auf der Place Guillaume für einen Klassiker von Miyasaki, Totoro.

Ich blieb nicht zum Schluss denn es wurde kühl und ich hatte vergessen eine Jacke mitzunehmen. War aber nicht weiter schlimm. Ich kannte den Film ja schon.

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Wenn du zwei kostenlose Flugtickets gewinnen würdest, wohin würdest du reisen?

Das sollten bitte Tickets sein die mich einmal um die Welt bringen. Aber wenn es ein ganz präziser Ort sein soll: Australien. Ohne Frage. Das zweite Flugticket wäre dann ein Anschlussflug nach Neuseeland.

Drei neue Ausstellungen in Metz & Open Air Cinema

Es war die Idee der A. gewesen nach Metz zu fahren am Donnerstag. Also fuhren wir zu dritt hin, zusammen mit der D.

Im Pompidou gab es gleich drei neue Ausstellungen, die ich noch nicht gesehen hatte.

Katharina Grosse:

Eine riesige Installation aus Stoff die davor in Australien in Sydney zu sehen war. Es hat etwas sehr theatralisches. Ich könnte mir darin auch ein Theaterstück vorstellen.

André Masson:

Der Künstler selbst in einem Interview
Die D. inmitten einer Installation, die auch André Masson gewidmet war. Wie das aber zusammenhing, hab ich nicht so ganz verstanden.

Die Zeit in Farbe sehen:

Es ging um Fotographie, die ja einen Moment aus der Zeit festhält. Es gab viele Beispiele, wie das über das letzte Jahrhundert gemacht wurde, auch hinsichtlich der technischen Herausforderungen. In der Erklärung steht, dass es bewusst keine historische Ausstellung ist, sondern eine Sammlung von über 350 Werken von Künstlern aus dem letzten Jahrhundert.

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Vom Freitag bleibt noch zu berichten, dass ich mit der Freitags Gang (ich werde die jetzt immer so nennen) ein Restaurant besucht habe, dass ich kannte, aber in dem ich noch nie war. Das Déjà vu. Es liegt ein bisschen versteckt in einer Seiten Galerie der Grand Rue.

Man hatte mir schon berichtet, dass es französische Küche wäre mit einem Kapverdischen Touch und einem asiatischen Einschlag.

Auch die Gerichte der anderen sahen fantastisch aus. Zudem sind die Preise angemessen.

Nach dem Essen ging ich zur Place Guillaume. Dort fand der zweite Abend des Open Air Cinema statt. Auf dem Programm stand Casablanca der große Klassiker. Inzwischen regnete es wie aus Eimern, doch die Menschen blieben sitzen. Man hatte Plastik Regenmäntel verteilt, und viele saßen mit Regenschirm aneinander gekuschelt.

Ich hätte mich unter das Zelt gestellt mit der kleinen Bar, die vom Renert aufgestellt worden war.

Kurz vor Mitternacht war ich zu Hause.

Zwei neue Ausstellungen im Nationalmuseum

So, nach dem Aufreger von gestern, kommen wir wieder zum Tagesgeschäft.

Es war Mittwoch und ich hatte mich mit der D. auf dem Wochenmarkt verabredet, auf einen Kaffee im Renert. Auf dem Weg dorthin, traf ich eine Freundin, die schon eine ganze Weile nicht gesehen hatte. Die Y. ist eine meiner eifrigsten Leserinnen im Blog. Und sie war es, die mich über die Petition informierte.

Ich kaufte ein wenig Obst, und diskutierte später mit der D. über die Petition und über die Tatsache, dass zu dem Zeitpunkt schon die Schwelle der 4500 Unterschriften erreicht war. Mir war dadurch ein bisschen schlecht.

Am Nachmittag besuchten wir das Nationalmuseum, in dem es zwei neue Ausstellungen gab, von denen ich sehr begeistert war.

Die Nelkenrevolution in Portugal feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Luxemburg hat eine sehr große portugiesische Community und die erste Einwanderungswelle fand bereits in den sechziger Jahren statt. Es wird noch einmal beleuchtet, wie Präsident Salazar zuerst als Heilsbringer gefeiert wurde und sich dann als Diktator entpuppte. Es kommen eine Reihe Zeitzeugen zu Wort und wie sie die Revolution damals erlebt haben. Ich empfinde es noch immer, wie ein Wunder, dass bei dieser Revolution kein Mensch zu Tode kam.

In einer weiteren Ausstellung geht es um den portugiesischen Fotografen Alfredo Cunha, der die Nelkenrevolution mitverfolgt hat. Aber es sind nicht nur diese Bilder, sondern auch Bilder aus den portugiesischen Kolonien und anderen Brennpunkten der Welt.

Eines der symbolträchtigsten Bilder. Neben den berühmten Monument an der Brücke, dass dafür steht, wie einst die Portugiesen die Welt eroberten, stehen die Kisten mit den Habseligkeiten der Heimkehrer aus den Kolonien, als Portugal die Kolonien aufgab.

Später ging ich hinüber zum Rainbow Center , um mit Ihnen darüber zu diskutieren, was man gegen diese Petition tun könnte. Es ist keine einfache Aufgabe.

Am späten Nachmittag setzte ich mich dann noch einmal ins Renert und schrieb den Beitrag über die Petition ins Blog. Dir Idee hatte, eine Gegenpetition zu starten, ist nicht nur meine gewesen. CID Femme, Cigale und der Rainbow Center hatten bereits die gleiche Idee. Und von allen kamen bereits erste Reaktionen und öffentliche Stellungnahmen über diese gewaltige Welle an Homophobie, oder wie ich es nenne, Queerophobie. Erstaunlich finde ich, wie viele ausländische Namen in der Petition vertreten sind, denn die Namen sind ja auf der online Seite einsehbar.

Ich habe beschlossen, nicht im Alleingang eine Petition zu starten. Ich werde erst einmal abwarten was die einzelnen Organisationen dazu zu sagen haben, und welche Gegenmaßnahmen sie ergreifen.

Queerophobie in Luxemburg

Dieses Posting erscheint außerhalb der Reihe der tagtäglichen Berichterstattung.

Made with Gencraft AI

Seit wenigen Tagen ist eine Petition online, die inzwischen schon den Cap der 4500 Unterschriften überschritten hat (letzter Stand kurz vor der Veröffentlichung des Postings war 6256), damit das Thema in der Abgeordnetenkammer zur Diskussion kommen muss. In der soll um ein zukünftiges Gesetz gehen, das sämtliche Queere Themen an Schulen verbietet.

Zugegeben das Wort Queerophobie gibt es nicht, Homophobie aber schon.

Homophobie bezeichnet einerseits eine irrationale Angst vor den eigenen, nicht in das Selbstbild passenden und deshalb abgewehrten und ins Unbewusste verdrängten weiblichen oder männlichen Persönlichkeitsanteilen und andererseits die daraus resultierenden Gefühle wie Ekel, Verachtung und Hass und drittens die durch homophobe Personen in die Gesellschaft getragenen Vorurteile, Verfolgungstendenzen und Gewaltpotenziale.

Wikipedia

Das Ganze fing vor ein paar Wochen an als Tom Weidig, ein Abgeordneter der sehr rechten Ecke in Luxemburg, sich an der Sensibilisierungskampgne störte, in der Tom Hecker alias Tata Tom Märchengeschichten, die eigens dafür geschrieben wurden, in Grundschulen vorlas und für mehr Diversität und Toleranz plädierte. Die Kampagne wurde übrigens von Bildungsministerium unterstützt. RTL hatte später ein Streitgespräch zwischen den beiden organisiert das man hier nachhören und lesen kann.

Jetzt ging das Ganze in die nächste Runde mit einer Petition….zum „Schutz“ der Kinder.

Ich hingegen plädiere jetzt für eine Debatte in der Abgeordnetenkammer, dass eine Aufklärungskampagne an allen Schulen gestartet werden muss, über Phobien, also unbegründete Ängste, im Allgemeinen sowie im Spezifischen und welche Gefahren sie bergen,wenn man sie unbehandelt lässt und/oder nicht darauf eingeht. Soll ich eine Petition starten?

Nachtrag: Ich hatte schon einmal über das Thema ein längeres Posting vor drei Jahren geschrieben.

Neue Produkte 

Von gestern bleibt noch zu berichten, dass mein kaputter Fingernagel wieder in Ordnung gebracht wurde.

Ich hatte die Geschichte schon einmal hier erzählt.

Angedacht war ein Schwum im Baggersee, doch der Himmel zog sich über die Morgenstunden hinweg immer mehr zu. Also ließ ich es bleiben.

Das war letztendlich nicht so verkehrt, denn es wurde ein Päckchen geliefert. Ich hatte letzte Woche von dem Prime Day profitiert, weil es nicht nur bei Amazon Prozente gab, sondern auch bei anderen Firmen im Internet, die nichts mit Amazon zu tun haben. In meinem Job muss ich immer auf dem letzten Stand sein (mehr oder weniger), was neue Produkte angeht. Aus diesem Grund folge ich schon seit langen Jahren verschiedenen Youtubern. Eine davon ist Nikkie. Seit ein paar Jahren bringt sie selbst, als kleine Indie Firma, Produkte heraus. Bis jetzt hatte ich nie die Gelegenheit, irgendetwas von ihr zu testen. Aber als sie letzte Woche am Prime Day noch mal zusätzlich 20 % auf alles gab, schlug ich zu.

Manche werden sich fragen, was der kleine Ventilator soll. Der kommt hauptsächlich zum Einsatz um ein Settingspray schneller zu trocknen. Sieht sehr schick aus, denn für gewöhnlich fächere ich mit einem Programmheft oder einer Postkarte.

Vieles davon werde ich im Job zum Einsatz bringen, aber eine Creme werde ich für mich behalten:

Die Does It All Cream fühlt sich richtig gut an, auf der Haut. Und nach dem Motto „Brot für die Welt, aber die Wurst bleibt hier“, steht die Creme jetzt in meinem Badezimmer. 😉

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Wer soll der nächste James Bond sein?

Öh…niemand von den oben aufgezählten Herren. Die Figur ist so ausgebrannt und überholt, dass sie getrost begraben werden kann. Wie wäre es mal mit einer Jane Bond? Und die dann bitte mit einer Darstellerin gegen den Strich besetzten. Olivia Coleman zum Beispiel, oder Octavia Spencer. Oder wenn schon eine Action Darstellerin, dann Michelle Yeoh.

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Julian Baumgartner, der Restaurator, hat eine neues „Spielzeug“. Ein Laser.