Bilbao: Guggiii & Rückfahrt nach St.Jean

Der gestrige Abend war wohl für die Katz. Nicht nur dass es ausgiebig geschüttet hatte, es gab auch mit Ausnahme von zwei Sendern im Hotelfernsehen keinen den ich verstand. Einmal TV5 Europe und ein Nachrichtensender. Ich hatte zwar das heimische Post Tv aber nur aufs Handy starren war auch nicht optimal. Also las ich noch eine Weile, zog mir eine heiße Schokolade aus dem Automaten des Hotels und lag früh in den Fredern

Am Morgen dann ein kleines, aber doch recht feines Frühstück im Hotel bevor ich durch fast menschenleere Straßen zum Guggenheim ging. Guggiii, ich komme!

Auf dem Programm eine Künstlerin deren Werke ich zum ersten mal in einer ausgewählten Werkschau in Brisbane sah. Yayoi Kusama. Dort war es hauptsächlich ihre Punkteobsession die gezeigt wurde. Die hatte mich damals so fasziniert, dass ich mir das hier ein paar Jahre später in Paris kaufte. Hier im Guggi war es eine Retrospektive von 1945 bis heute.

Es war gut dass ich gleich bei Öffnung der Türen dort war, sonst könnte ich nicht so viele Bilder zeigen.

In dem Raum mit der Pertersburger Hängung sind sehr viele neuere Werke zu sehen. Manche davon sind von 2020. Vieles davon erinnerte mich aber an die Ureinwohner Kunst aus Australien.
Eines ihrer ältesten Werke von 1945

In drei weiteren Räumen gab es dann noch mehr zu sehen von ihr. Ein paar davon erkannte ich wieder weil ich sie schon Bisbane gesehen hatte.

Der Kasten rechts oben mit dem Vogel entstand in den 90er Jahren wo fast alle Künstler diese Kästen herstellten. Auch sie kam an dieser ‚Mode‘ nicht vorbei.

Ich musste mir noch einmal das Werk von Serra ansehen weil es einfach nur geil ist:

Der zweite Stock war geschlossen. Hier wird eine neue Ausstellung von Picasso aufgebaut. Picasso der Bildhauer. Ab dem 29. September zu sehen.

Noch ein paar Bilder von einer Ausstellung aus dem dritten Stock und Blicke von oben nach unten und von außen:

Was mir diesmal sehr auffiel und das mehr als die Male davor; das Museum geht sehr großzügig mit der Fläche um. Zudem ist es doch überschaubar und eigentlich nicht so groß als man denken mag. Das hängt aber auch damit zusammen, das es von außen größer ist als innen tatsächlich an Fläche genutzt wird. Die oberen Bauten die immer so schön glänzen in der Sonne sind Hohlräume die ungenutzt sind.

In der Bar des Museums orderte ich Pinxos und ein Txakoli.

Sehr gut!

Dan setzte ich mich eine gute Stunde lang an den Nervión Fluß, schrieb und skalierte vor. Ich wanderte am Nerviòn weiter bis hinunter zum Schiffartsmuseum, das nun nicht so mein Ding ist, nichtsdestotrotz gab es dort außen ein paar spektakuläre Dinge zu sehen. Hier merkte man auch, wie an vielen anderen Stellen, dass Bilbao früher eine Hafen- Industrie- und Arbeiterstadt war.

Gotham City?

Am Schifffahrtsmuseum entdeckte ich ein gewaltiges Foto vor der Tür das so groß und so gestochen scharf war dass es nicht mit einer normalen Aufnahme gemacht werden konnte:

Und ja, sie besteht aus 278 Fotos und wurde mit dem Gianpan Epic Pro der NASA gemacht. Ganz hinten links sieht man das Meer.

Und ratet was dann passierte. Es fing wieder an zu heftig regnen! Ich sah zu dass ich schleunigst zum Intermodal kam, auch wenn es noch viel zu früh dafür war.

Ich schlenderte rum trank einen Kaffee, ass ein Sandwich las ein wenig, schaute den Mneschen zu die von den Bussen kamen und gingen und so verging die Zeit. Draußen regnete es immer noch und ich wurde ein bisschen trübsinnig. Aber ok. Ich konnte es ja nicht ändern. Dann endlich:

Von St.Jean nach Bilbao

Es ging damit los dass der Bus mit einer halben Stunde Verspätung kam. War aber nicht schlimm, ich hatte ja keine Termine einzuhalten. Im Gegensatz zum Flixbus von gestern bekam ich hier aber eine Sms die mich über die Verspätung informierte und zu einer Seite leitete auf der ich den Bus verflogen konnte.

Den Hausberg von St.Jean, die Rune:

Zwei Stunden später war ich in Bilbao. Unterwegs hörte ich (im Bus lesen kann ich ja nicht lesen) von Irmgard Keun – Nach Mitternacht. Ich hatte das schon einmal vor langer Zeit begonnen. Hervorragend gut vorgelesen von Camilla Renschke.

Da der Bus neben dem Stadion ankam sah ich viele Fussballbegeisterte. Irgendein Spiel würde wohl stattfinden. Die einen waren weiß-rot gestreift, die andern im quietschgelben Trikot.

Ich ging zuerst ins Museo des Bellas Artes. Da wird massiv gebaut und das Museum um ein vielfaches vergrößert doch der alte Teil ist besuchbar. Dort läuft eine Ausstellung die konsequent kunsthistorische Werke mit Zeitgenössischem in einen Dialog setzen. Das ist zugegeben nicht so meins, weil das gerne schief geht, doch hier ging es oft sehr gut aber auch ein paar mal sehr schief. Die Ausstellung entstand auch ein wenig aus der Verlegenheit heraus um etwas mehr aus der ganzen Sammlung zeigen zu können, bis dann 2024 genug Platz dafür vorhanden ist.

Hier ein Beispiel das gelungen war:

Hier ein weiters dass ich sehr sehr schön fand aber schwierig zu fotografieren war.

Und dann zwei Stück bei denen ich ratlos daneben stand:

Letzteres wäre es die runde Form des Bildes aber das wäre etwas zu sehr ‚telefoniert‘.

Anschließend setzte ich mich in die Eisdiele Carpa die nicht nur Eis anbietet sondern auch kleine Gerichte.

Ich schrieb hier schon mal ein Teil vor und überlegte ob ich jetzt noch das Guggenheim besichtigen sollte, oder das Zentrum das ich noch nie gesehen hatte. Ich entschloss mich das Zentrum zu besuchen und kaufte gleich online eine Eintrittskarte fürs Guggenheim für Sonntag morgen.

Ich ging durch die Innenstadt. Nicht besonders, aber ok. Das Hotel ein Ibis Budjet. Ein sehr sauberes aber halt sehr minimalistisches Zimmer. Ich legte mich für ein Moment hin und schlief ein nur um mit gewaltigen Kopfschmerzen zu erwachen. Das konnte nur bedeuten dass das Wetter umschlug. Tat es dann auch zu einem ausgewachsenen Unwetter, das bis in die frühen Abendstunden anhielt.

Und damit war der Tag gelaufen.

St.Jean-de-Luz: Abstecher nach Donostia (San Sebastiàn)

Am Morgen haderte ich mit dem Internet weil ich das Bolgposting nicht hochladen konnte und joel.lu ein Timeout machte. Ich schrieb eine Mail an den Support und es wurde prompt erledigt. Die Seite war wieder online als ich vom Schwimmen zurückkam.

Ich fuhr alleine nach Donostia, weil die D. anderweitige Termine hatte. Um mir die Chose zu vereinfachen, fuhr ich mit dem Flixbus und nicht wie sonst mit dem Zug und Topo. Das wollte ich auf dem Rückweg machen.

Der Flixbus hatte eine ordentliche Verspätung von 45 Minuten . Das machte den Besuch der Tabakalera ein wenig kurz, denn die schließen das Gebäude ab 14:00 und öffnen erst wieder um 16:00. Für ein Museum und Kulturzentrum recht seltsam, denn alle anderen sind durchgehend geöffnet. Es ging aber so just auf um mir die Jan Groover Ausstellung in Ruhe ansehen zu können. Der Name lässt auf einen Mann schließen, es ist aber eine Frau. Den Namen hatte ich aber schon gehört.

Was ich an solchen retrospektiven Ausstellungen sehr mag ist, dass man die Bilder in ihrem Kontext der jeweiligen Zeit sehen muss. Erst dann ergibt es einen Sinn warum es Kunst ist.

Ein recht spannende Künstlerin die ihrer Zeit weit voraus war, aber in ihrer Arbeit, vor allem die Werke die schon zu Zeiten der digital Fotografie entstanden, nie schummelte. Alle Fotos sind nie nachbearbeitet worden und wenn, war es eine künstlerische Absicht die man sieht.

Ja, es gab schon wieder ein paar Schuhe.

Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen, sie waren nötig hinsichtlich den nächsten Monaten was die Arbeit angeht.

Ich trank einen Kaffee auf einer der zahlreichen Terrassen schrieb hier schon mal ein Großteil hier vor und ging dann gemütlich zurück Euskotren. Ich erwischte so just ein Topo und dann so just ein Zug in Hendaye.

Gegen 17:00 Uhr war ich zurück.

Ich aß noch den Rest vom Salat und ein Stück Quiche das ich in der Bäckerei gekauft hatte.

Noch ein paar Folgen von einer Doku auf Netflix über vermisste Personen und ging früh zu Bett, denn morgen geht es beizeiten los nach Bilbao.

St.Jean-de-Luz: Ein Abstecher nach Biarritz

Ein Schwimmrunde am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, wenn auch nur zeitlich bedingt.

Anschließend ging es nach Biarritz wo wir uns mit ein paar Freunden aus Luxemburg trafen. Die G. hatte einen Tisch im Corsaire geordert wo wir auf feinste verwöhnt wurden.

Es gab zwei kleine Vorspeisen und anschließend einen gewaltigen Seehecht für sechs Personen.

Der Chef koch zeigte uns das Vieh zu Anfang als es bereits ausgenommen und entgrätet war. Er hatte es schon seit einer Stunde mariniert in einem Olivenkräuter Öl mit Piment d‘Espelette.

Es hab den Hecht mit Krautsalat und Kartoffelpüree. Ich ass drei Protionen und war völlig überfressen.

Danach ging es zurück nach St.Jean, denn die D. hatte einen Termin.

Nach einer Schwimmrunde am Abend ging es noch einmal kurz raus auf ein Glas Wein mit ein bisschen Brot und Käse. Mehr schafften wir nicht mehr.

St.Jean-de-Luz: Ausflug nach Bayonne

Da es die Nacht gründlich geregnet hatte, war eine Schwimmrunde am Morgen nicht drin, weil das Meer dann gerne etwas von dem Abwässern mitbekommt und das ist weniger schön.

Auf nach Bayonne!

Auch dort waren die Flüsse, die Adour und die Nives, nicht strahlend blau sondern strahlend braun.

Im baskischen Museum der Stadt, in dem ich ja schon oft war, gab es eine neue Sonderausstellung über die Autochromfotographie, eines der ersten Verfahren um Farbfotos zu machen und in diesem Zusammenhang gab es eine Menge Fotos vom Baskenland zu sehen die Anfang des 20.Jahrhundert gemacht wurden.

Schön war, dass man diese Art der Fotographie auch technisch erklärt bekam. Das funktionierte mit eingefärbter Kartoffelstärke jeweils in rot, blau und gelb.

So sah mein ‚Hausstrand‘ in St.Jean vor über 100 Jahren aus

Ein kleines Mittagessen das wir bei dem Metzger geplant hatten, bei dem wir schon öfter waren, fiel aus, denn er hatte ausnahmsweise zu. Mist. Also gingen wir in das kleine Restaurant Belzunce das ich mal vor langer Zeit mit der D. im Winter entdeckt hatte. Sie haben einen wunderschönen kleinen Patio den ich schon einmal abgelichtet hatte.

Für mich gab es Risotto.

Wir schlenderten noch ein wenig durch die Straßen des Zentrums.

Alt und neu
Hier sieht man wieder deutlich ein schiefes Haus. Das vorletzte grünliche Haus hat einen regelrechten Bauch.

Ein kleiner Abstecher ins DiddelDidam in dem eine Ausstellung vom Senegalesischen Fotografen Omar Victor Diop zu sehen war. Ich kannte den Namen bis Dato nicht, doch er scheint einer der bekannteren Fotografen aus Afrika zu sein. Er stellt zu Zeit auch in der Völklinger Hütte aus.

Ich mochte seine Fotos jetzt nicht so sehr, denn vieles sah aus als ob es für die Vogue gemacht worden wäre. Erst als ich die Erklärungen dazu las, fingen sie am mich zu interessieren und ich verstand war er damit wollte.

Dann kam ein doofe Nachricht. Ein Bekannte der D. die sie vor ein paar Tagen gesehen hatte, schrieb ihr, dass sie Covid hätte. HIMMEL AR…. UND ZUGENÄHT! Ausgerechnet jetzt! Sie ging sofort in die Apotheke und kaufte einen Test. Wenn er positiv ausfallen würde, würde das all unsere Pläne für die nächsten Tage…. argh! Die D. fühlte schon Hals- und Kopfschmerzen… Doch der Test viel negativ aus. Uff! Nur zu Sicherheit macht sie morgen auch noch einen.

Am Abend ins Instincts.

***

Gestern verstarb eine der bekanntesten Transfrauen in Luxemburg, wenn nicht die bekannteste. Es traf die ganze Community wie ein Schlag. Das letzte mal sah ich sie auf der Schobermesse. Ich war just aus Österreich zurück und sie berichtete mir brühwarm über die neuesten Ereignisse. Sie hatte sich so gefreut endlich die neue Arbeitsstelle antreten zu können, und erzählte mir von der neuen Bar die in der Stadt ihre Türen bald öffnen würde. Doch dann kam alles ganz anders und viel zu schnell. Und es führte mir wieder einmal vor Augen, dass man das Leben genießen soll und muss. Es kann so schnell aus und vorbei sein.

In der Serie ‚Menschen a Geschichten‘ war sie eine der ersten die ihre Geschichte erzählte.

Äddi Caroline.

St.Jean-de-Luz: Regentag

Die morgendliche Schwimmrunde strich ich weil ich noch keine Zeile fürs Blog geschrieben hatte. Anschließend ging es zum Markt und wir kauften fürs Abendessen ein. Ich bin immer wieder erstaunt wie günstig hier die Lebensmittel sind wenn bei den Erzeugern direkt einkauft. Wir kauften Seehecht und allerlei Gemüse.

Nach dem Marktbesuch gab es die Idde nach Bayonne zu fahren doch wir verwarfen sie wieder denn das Wetter wartete nur mit Regen auf.

Wir gingen ins Kino und sahen und den japanischen Film Keiko, me wo sumasete an. Die Geschichte einer Boxerin die Profi wird. Ein berührender Film dessen Geschichte aber ein wenig hinkte und der, wie die D. das ausdrückte, einen ‚zu weichen Bauch‘ hatte.

Am Abend gab es dann Seehecht in Weißwein den schon einmal hier zubereitet hatte.

Das Rezept dazu gibt es hier.

Früh zu Bett.

St.Jean-de-Luz: Ruhetag

… nach zwei Tagen fast nonstop feiern.

Das brauchte jetzt unbedingt einen Tag Ruhe.

Am Morgen waren die N. und die S. noch da. Nach einer Schwimmrunde gab es Frühstück und die D. und ich begleiteten die beiden zum Bahnhof, denn sie fuhren weiter nach San Sebastian.

Ich kaufte mir, weil ich das eh machen wollte und jetzt quasi alle Leder- und vor allem Nichtledergürtel Altertümer ersetzt habe, noch einen Gürtel bei La Belt, diesmal in Blau.


Ich fühlte mich platt. Es gab kein Mittagessen. Ich legte mich am Nachmittag erst eine Stunde in der Wohnung hin schlief noch einmal tief und fest ein, danach ging es zum Strand:

Ich schwamm einen Weile, las eine Weile, drehte mich einmal linksrum, einmal rechtsrum. Verbrennen konnte ich nicht in der Sonne, denn es war bedeckt.

Später dann ging zur Buvette der Markthalle, weil die D. und ich beide Lust hatten auf gegrillte Sardinen und ein Tomatensalat.

Das war sehr lecker und genau das richtige nach zwei Tagen opulenterFresserei.

Doch wir hatte just fertig gegessen, als es anfing zu regnen und zu donnern. Wir zahlten fix und sahen zu dass wir schnellsten wieder in die eigenen vier Wände kamen. Ganz am Ende wurden wir dann doch nass.

Früh zu Bett. Es war nötig.

St.Jean-de-Luz: Was für ein Tag!

Fragt nicht nach Sonnenschein vom Abend davor. Es was fast 2:30 bevor ich im Bett lag. In der Nacht fuhr ich zweimal so richtig aus den Federn weil ein Donnerwetter über St.Jean hernieder ging und der Blitzeinschlag erfolgte mitten in der Stadt.

Ich war jedoch zeitig wach und draußen war es schon wieder wunderschön.

Es trudelten ohne Unterlass Glückwünsche und Geschenke ein. Vielen dank für all die Küsschen und Glückwünsche von Neuseeland bis Luxemburg. Hier eine Auswahl der Geschenke:

Letztes Foto ist ein neues Restaurant das vom Hotel Grünewald eröffnet wurde. Grünewald Chef‘s Table zu dem ich eingeladen wurde.

Ich verbrachte viele Stunden am Meer und war nicht ein, nicht zwei, nicht drei, sondern viermal schwimmen.

Am Abend ging es zum Alaïa zu Fuß nach Soccoa und ich machte ein paar Fotos.

Diese unendlich weiten Aussichten, ich weiß ich habe sie schon oft gezeigt, sind immer wieder ein Foto wert.

Der Chef des Alaïa, der F. bot uns an uns zurück zu fahren, weil es gerade kein Taxi gab und wir keine Lust mehr hatten im fast Stockdunkeln zurückzulaufen. Das war sehr nett und wo findet man das sonst.

Einen letzten Absacker gab es in der Bar du Cru wo wie einen Lachanfall nach dem nächsten hatten, ganz besonders über ‚eng Schell déi glackt‘. (Das muss nicht jeder verstehen)

Kurz nach Mitternacht zu Bett.

Letzte Vorbereitungen

Ich war sehr früh wach, das ist irgenwie seit Ischl noch immer im System drin. Dabei würde ich gerne einmal so richtig komplett ausschlafen. Scheint nicht mehr zu funktionieren. Ich schlief dann doch noch einmal ein nur um schreckliche Dinge zu täumen. Nun ja…

Ich zog den kleineren roten Koffer hervor und packte zum Teil schon ein was für die nächsten 10 Tage brauchen werde.

Im Renert einen schnellen Kaffee und ein Wasser. Ich sah wie gewohnt ein paar Nachbarn aus meiner Straße und ich fühlte mich urplötzlich an das Café ohne Namen erinnert.

Gegen Mittag kam die Putzhilfe und bügelte alles was ich mitnehmen wollte. Am späten Nachmittag zog ich los, um noch einen Einkauf zu erledigen den ich dringend brauchte.

Da sich nichts mehr im Kühlschrank befindet begab ich mich in die Skybar in der ich einen Tisch auf Terrasse bekam in einer ruhigen Ecke.

Und morgen dann das fast schon obligates Fotoposting.

***

Seit heute ist das neue Album von Róisín Murphy – Hit Parade raus. Ihr kennt die Dame wahrscheinlich eher vom Klassiker Bring it back den sie mit Moloko machte.

Die erste Auskopplung Fader ist ein schönes Video geworden.

Ein längst überfälliges Wiedersehen

Geplant war dass ich am Morgen früh eine Schwimmrunde absolvieren wollte. Das mit dem früh war nicht machbar, weil ich mich an eine Reihe Mails erinnerte, die nach einer Antwort verlangten. Zudem waren ein paar Haushaltsdinge zu regeln. Also zog ich erst kurz nach 11:00 Uhr los.

Es war wunderbar, aber so kurz vor der Mittagsstunde ein bisschen sehr voll. Ich konnte jedoch meine Runde absolvieren wenn auch ein wenig anders als sonst. Ich zwischendurch nahm noch die Sprudelliegen im hinteren Teil der Beckens mit.

Am Nachmittag hatte ich Besuch von der Arbeitskollegin, der S. die auch meine Nachbarin ist. Wir besprachen ein Projekt, das ich ihr vorschlug und von dem sie sofort begeistert war. Da muss ich mich dahinter klemmen denn ich habe das Gefühl dass das ein Knüller wird.

Am Abend wurde es dann ein wenig emotionaler. Im Dezember 2019 verstarb einer meiner letzten nahen Verwandten, der N. Und so traurig das auch war, gab es aber auch eine freudige Angelegenheit. Ich lernte meine kleine Cousine, die uneheliche Tochter vom N. kennen, die ich davor nie kennengelernt hatte. Er hatte erst in den letzten Jahren seines Lebens wieder Kontakt zu ihr aufgenommen. Seit dem Begräbnis hatten wir uns nicht mehr gesehen.

Das änderten wir heute:

Wir hatten uns verabredet zusammen mit der Frau vom N., im Restaurant Fin Gourmand in meinem Viertel. Ich war erstaunt wie ähnlich wir uns sehen. Wir haben die gleiche Nase die wir von unseren Großvätern geerbt haben, die Brüder waren.

Zu essen gab es einen tollen Ceviche vom Barsch.

Es ist schon seltsam wie man Bande knüpfen kann mit Menschen die man nie davor gekannt hat und unser nächster gemeinsamer Verwandte ist unser Urgroßvater. Irgendwie spürt man dann trotzdem dass da was ist, was man mit anderen Menschen nicht hat.

Eine Tagesfrage & Abstecher nach Saarbrücken

Ein kurzer Abstecher nach Saarbrücken der sich dann doch als länger erwies als gedacht. Es war das letzte Aktion die ich noch für den zweimontigen Horrortrip zu tun hatte. Und damit ist diese Baustelle endlich zu und ich kann mich anderen Dingen widmen.

Ein Mittagessen mit der B. bei einem Asiaten in der Innenstadt von Saarbrücken. Ich hatte Hühchen mit Teriyaki. Es ging so. Die Teryaki Sauce war mir einen Ticken zu süß.

Auf der Heimfahrt wollte ich es nicht riskieren die gesamte Strecke mit einer Ladung zu machen und fuhr auf den Rückweg in Lisdorf raus um dort das Auto anzuschließen. Die Ikea Ladestationen waren alle besetzt. Mist. Doch fand eine weitere gut versteckt hinter einem Mc.Donald die auch noch wesentlich schneller lud! Sehr gut. Es es gab einen schnellen Kaffee und ich konnte weiterfahren.

Die D. schickte mir ein Foto, so als Vorabhäppchen, oder wie den ‚Gruß aus der Küche‘:

Jahaaa! Meer, ich komme! Bald!

***

Erzähle uns von der Reise, die dich am weitesten weg von zu Hause geführt hat.

Das muss ich nicht. Das steht schon alles im Blog. Es war Neuseeland und ein paar Jahre davor war es noch ein kleines Stück weiter in Neukaledonien. Zu lesen gibt es das ab hier für Neuseeland (sehr schön zu lesen) und hier für Neukaledonien (weniger schön). Ich denke aber dass ich Neukaledonien noch einmal besuchen muss, um der Insel das schlechte Karma auszutreiben.

***

Für alle ordnungsliebenden Fans der ordentlichen Ordnung im ordentlichen Kleiderschrank:

https://www.instagram.com/reel/CuXAqS3Ndqp/?igshid=MTc4MmM1YmI2Ng==

Was isst du denn so?

Das gab es am Montag Abend. Ein gepimpter Tomaten Mozzarella Salat, den sich die Donnerbella mal vor Jahren gemacht hatte und auf Twitter postete. Ich hatte den Tweet in St.Jean gelesen und machte den Salat dort nach, mit den frischen Produkten vor Ort. Er war sensationell.

Zusätzlich kommen noch hinzu klein geschnittene Aprikosen, und ein paar Räucherlachs Scheiben. Es fehlte noch eingelegte Paprika, die ich nicht zu Hand hatte. Schmeckte aber sehr gut so.

***

Am Dienstag fing der Tag mit der Bearbeitung der überreifen Bananen an, die draum bettelten zu einem Bananenbrot verarbeitet zu werden.

Bitte schön! Das Resultat sah sehr lecker aus:

Er wurde aber erst am Abend bei der N. angeschnittenen. Das Rezept gibt es bei Good Food. Ich hatte aber braunen Zucker statt weißen genommen, weil ich finde dass der malzige Geschmack besser zu den Bananen passt.

Am Nachmittag dann endlich der Zahnarzt Termin. Ich erklärte ihm was in Ischl passiert war. Inklusive der allergischen Reaktion zwei Wochen später. Er machte eine Röntgen von zwei Seiten und fand aber nichts. Auf die Frage wie ich mich fühlte meinte dass ich mich jetzt wieder pudelwohl fühle und auch mit den Zähnen hätte ich nichts zu beanstanden. „Na gut, wenn sich da nichts bewegt, dann lassen wir den Zahn vorerst mal in Ruhe. Jedoch sobald sich da etwas meldet, melden Sie sich bei mir.“ Sehr schön! Das war eine Ansage mit der ich leben konnte.

Am Abend ging es zur N. ins benachbarte Ausland. Auch die K. war zugegen. Es war ein wunderschöner Abend mit einem gedeckten Tisch draußen im Garten, der aussah als ob wir in der Provence wären.

Es gab Gaspacho, allerlei Käse, ein Avocado-Lachs Bowl, Rosé Piscine, und als Nachtisch das Bananenbrot mit Vanilleeis.

Ein schöner Voreinstieg auf die kommenden Tage. Kurz vor Mitternacht war ich daheim.

***

Noch jemand der zu Bluesky wechseln will? Ich hätte noch einen Code. Ist schon weg.

Ruhiger Montag

Heute gibt es nur ein Link, denn es gibt nicht viel sonderlich Berichterstattungswertes. Am Morgen hatte ich noch angedacht, dass ich eventuell eine Runde über die Braderie drehe. Doch mit dem schönen Wetter bestand auch die Gefahr dass die Stadt aus den Nähten platzen würde und das wollte ich mir nicht antun. Ich brachte über die Mittagsstunde die A. zum Flughafen, weil sie wieder eine Woche auswärtig arbeiten wird. Und dann passierte mir das was mir sehr selten geschieht, aber es war nur ein Frage der Zeit wann es mich erwischen würde. Ich steckte über eine halbe Stunde im Stau auf der Autobahn fest. Wenn ich eine Ausfahrt früher rausgefahren wäre, hätte über das Glacisgelände fahren müssen, was ich auch tunlichst vermeiden wollte. So geriet ich vom Regen in die Traufe…

Am Nachmittag wurde es so heiß, dass ich mich in die schattige Wohnung verzog und ein längeres Gespräch mit der D. führte die in St.Jean ist. Wir planten ein paar Dinge die wir im Voraus planen müssen. Dabei fiel mich auf dass ich ja schon Ende der Woche wieder weg bin. Huch! Also beschäftigte ich mich auch mit häuslichen Dingen.

***

Da ich ja beim Twitternachfolger Mastodon ein wenig unterwältigt war, weil es halt in seiner Suchfunktion so ganz anders funktioniert und niemand der Oberchef dort ist (das ist wiederum ist sehr gut) , habe ich mir auch Bluesky angeschafft. Herr Buddenbohm hat das gleiche getan und schreibt darüber. Von Kneipe zu Kneipe.

Sonntagswanderung in Bildern

Nach zwei Monaten musste ich mein Revier wieder erkunden. Da schönes Wetter war, war das ein ideales Unternehmen.

Konscht am Gronn (Kunst im Grund)

Ich hatte die Komscht am Gronn Ausstellung schon lange nicht mehr gesehen. Ich kann mich erinnern dass ich sie in den Anfangsjahren als ich in die Stadt umgezogen war, ab und zu mal besuchte. Interessant fand ich diesmal nur einen Künstler oder Künstlerin der/die nicht auf ihrem Stand war. Alles andere war jetzt nicht so mein Geschmack.

In der Abtei Neumünster der erste Expat Day organisiert von Luxembourg Times

Die Idee des Expat Tages fand ich schon gut. Aber es waren fast nur die Großkunden der Zeitung vertreten, was ein bisschen schade war. Es schien aber trotzdem ein großer Erfolg zu sein, denn es war sehr voll.

Wieder daheim meldete ich mich bei der A. die vor ihrer Abreise morgen noch eine Runde auf der Schobermesse drehen wollte.

Ein blutroter Himmel den wir nicht gesehen hätten wenn wir nicht auf das Riesenrad gestiegen wären.

Samstag mit Wochenmarkt

Der Tag begann mit einer Schwimmrunde im der Badanstalt die erfreulich leer war.

Zu meiner großen Freude stellte ich fest, dass der Markt wieder zurück auf die Place Guillaume gezogen ist. Ich hatte das nicht mitbekommen während meinem Aufenthalt in der ‚Hölle‘.

Großes Hallo auf der Terrasse im Renert und es ging los mit einem…

…Negroni.

Überhaupt war es ein schöner sonniger Tag der nicht zu warm war. Am Nachmittag ließ und mich dann auf der heimischen Couch für ein Nickerchen nieder.

Am Abend dann in die Hostellerie dir Grünewald in der ich auch sehr lange nicht mehr gewesen war, zusammen mit der A. und der N.K. (K. damit ich sie nicht mit der regulären N. verwechsele) Die Linguine mit Vongole waren köstlich. Fotos gibt es wohl, die kann ich aber nicht hier einstellen.

Kurz vor Mitternacht daheim.

Wiedersehen mit der A. & aus einer Bücherkiste

Was zur Zeit im Haus ein wenig anstrengend ist; es wohnen auch zwei Threenager hier. Das Geschrei ist manchmal sehr grenzwertig. Wutanfälle die sich vor allem direkt unter meiner Wohnung über eine komplette Stunde ziehen können. Es wird höchste Zeit dass die Kindertagesstätten und -gärten wieder öffnen.

Am späten Nachmittag kam die A. aus Wien zurück und die Wiedersehensfreude war riesig. Auch sie hatte sich Sorgen um mich gemacht als ich in Bad Ischl war. Die kleine Blue wich übrigens nicht von meiner Seite und wäre am liebsten in mich hinein gekrochen. Fotos davon werden nachgereicht.

In die Kamera wollte sie partout nicht schauen, sie ignorierte die A. die das Foto machte. Das macht sie übrigens immer wenn die A. für ein paar Tage weg ist.

Ansonsten war es ein recht ruhiger Tag, darum mache ich noch was anderes.

In einer Kiste von Büchern die zum Weggeben in Bad Ischl standen, fand ich dieses kleine Buch, das mich sofort faszinierte. Ein Aufklärungsbuch für Erwachsene von 1957.

Ganz besonders heftig fand ich die Rückseite mit einer Werbung für an anderes Buch über Sex Appeal.

Ich habe ein paar Auszüge daraus gelesen und muss sagen, dass man immer davon ausgeht, dass die Frau dem Manne untertan ist. Folgenden Abschnitt las ich im Kapitel „Wie die Frau den Mann erlebt.“

Dieser Text über was die FRAU denkt, wurde natürlich von einem Mann geschrieben. Über Alexander Barrantay, den Verfasser ist leider nichts zu finden, außer dass er dieses und ein paar weitere Bücher über Sex & Co. herausgebracht hat und dass man sie heute noch gebraucht bei Amazon findet. Aber oberen Abschnitt musste ich mehr lachen als sollte, vor allem weil ich mir das bildlich vorstellte.

Ich überlege gerade ob ich es nicht ganz lesen soll. Vielleicht kann ich es zu einer bitterbösen Satire verarbeiten…

Endlich zum Friseur

Die Uhrzeit an der ich wach werde rückt immer weiter nach hinten. Gut so. Gut geschlafen und das das erste mal nicht von Bad Ischl geträumt.

NOCH ein Tag an dem die Waschmaschine zweimal bedient wurde. Es war dann doch sehr bemerkenswert was alles an Wäsche liegen geblieben war und wie voll der Koffer war.

Um 11:00 dann der lang ersehnte Termin beim Friseur:

Es ging die doppelte Menge an Wolle runter wie sonst. Zudem bat ich den Friseur es dann noch einmal auf sommerlich kurz zu trimmen, weil ich ja bald nach St.Jean fahre.

Ein kurzes Mittagessen auf der Terrasse vom Renert. Es gab ein Stück Fuussentaart was übersetzt Fuchstarte heißt. Eine Tarte belegt mit frischem Ziegenkäse und Tomaten, dazu ein Salat. Ein Quiche ist es nicht, die wäre dicker, das hier ist sehr viel dünner.

Heute dann auch eine erste Runde Einkäufe im Supermarkt. Es gab ein wenig Obst, Salat und Tonaten.

Kaum war ich daheim fing der vorhergesagte Regen dann auch an niederzugehen und ich bleib für der Rest des Tages häuslich.

***

Eine wirklich gute Doku über Hellen Mirren auf Arte gesehen. Aufgefallen war sie mir zum ersten mal in dem Film von Peter Greenaway „The Cook, The Thief, His Wife And Her Lover“ Als Schauspielerin begann sie aber schon in der 60ern. Sehr sehenswert.

Der erste Tag an dem ich mich fast wieder wie ich fühlte

In Bad Ischl war ich ja im Saunabereich auf die Waage gestiegen und war sehr erschrocken, wie viel ich abgenommen hatte. Ich schrieb damals den unterschiedlichen Waagen, also meiner daheim und der in der Therme, eine gewaltige Diskrepanz zu. Und doch konnte diese nicht so gewaltig sein, denn ich errechnete doch zwischen 10-15 Kilo. Am Morgen nun stieg ich ich wieder auf die heimische Waage. Und ja, es sind in der Tat 15 Kilo!

Ich schrieb das Posting von gestern noch im Bett fertig, lud ihn hoch und keine 10 Minuten später war der Bluesky Code bereits weg.

Ich habe übrigens jetzt alles auf ‚X‘ abgestellt. Die DM‘s gehen noch, aber die werden auch blockiert sobald der Service bei Bluesky verfügbar ist. Bei Mastodon gibt es das ja schon, (was ich übrigens bis heute nicht wusste)

Den Klempner angerufen damit der sich endlich mal und den vermaledeiten Wasserhahn im Badezimmer kümmert. Und es geschehen noch Zeichen und Wunder, er versprach am Nachmittag zu kommen. Er kam und jetzt klappt das wieder wie es soll.

Ansonsten habe ich die Waschmaschine noch ein paar mal bedient. Ja, ich wunderte mich auch darüber dass es so viel war. Eine Bettwäschgarnitur die ich mitgenommen hatte, eine weitere Garnitur von daheim die liegengeblieben war. Den vollen Wäschekorb von Juni, den ich aus Zeitgründen nicht mehr geschafft hatte und dann den prallvoll gepackten Koffer von den zwei Monaten in Ischl. Die Haushaltshilfe wird am Freitag einen Bügelmarathon hinlegen müssen, das steht schon mal fest.

Ein Nickerchen. Das war sehr schön!

Später kam die die N. kurz vorbei und gab mir die Schlüssel der Wohnung zurück. Ich gab ihr alle die kleinen Mitbringsel die ich in Ischl gekauft hatte, als Dankeschön weil sie sich um die Post und das Grünzeug gekümmert hatte.

Am Abend in die Skybar! Yeah! Ich lasse die Fotos für sich sprechen:

Ja, die Skybar ist und bleibt eines meiner liebsten Restaurants. Nicht nur wegen dem Chefkoch, Renaud, den ich ja schon seit Jahren kenne, sondern auch weil ich hier noch nie enttäuscht wurde.

Ein letztes Foto von der Terrasse die wegen dem unbeständigen Wetter nicht geöffnet war:

Der erste Tag in dem eigenen vier Wänden

Und wenn ich gestern Abend noch dachte, dass ich das alles locker weggesteckt bekomme, was die letzten zwei Monate passiert ist, so war ich schon im 6:00 Uhr wach. Die Gedanken drehten sich wie ein Wirblewind. Mein Gott, was für ein verschissener Sommer… Dabei hätte es so schön sein können.

Eines möchte ich klarstellen. Dass es mir in den letzten zwei Monaten so elend ging, hat nichts mit Bad Ischl an sich zu tun. Ich habe es schon ein paar mal gesagt. Ischl ist sehr schön und eine wundervolle Gegend um dort Urlaub zu machen und zu wandern. Ich habe auch sehr liebe Menschen kennengelernt nicht nur von Berufs wegen, sondern auch Ansässige. Überhaupt das ganze Salzkammergut ist wunderschön.

Kommen wir zum Tagesablauf:

Noch im Bett das Posting von gestern fertiggeschrieben und losgeschickt und ein neues angefangen (das hier.) Zwischendurch etwas über via Bluesky etwas über Threenager gelernt, ein Begriff den ich gar nicht kannte, sehr wohl aber die Symptome schon oft in Supermärkten und anderweitig erlebt habe.

Apropos Bluesky: Mag jemand? Ich habe einen Code zu vergeben. Keine 10 Minuten später war er weg.

Eine Ladung Wäsche gestartet und noch eine und noch eine… Die Waschmaschine hatte zwei Monate Urlaub, jetzt muss sie ran!

Im meinen dieses Jahr unbepflanzten Blumenkästen tat sich den Sommer über dann doch was:

Gegen Mittag dann vor die Tür eine erste Erkundung des eigenen Reviers oder andersrum, überprüfen ob die Kirche noch im Dorf steht. Yep, noch da:

Auch das Renert Café ist noch da. Ein großes Hallo dort.

Eine kurze Runde über die Schobermesse:

Gut war, dass es sehr bedeckt war, denn damit war es nicht so voll. Einen kurzen Abstecher in die „Friture Henriette“, mit der ich vor sehr vielen Jahren ein Theaterwanderprojekt bestritten hatte. Und als ich so durch die Alleen lieft kamen Bilder aus längst vergangenen Tagen hoch und dieses Posting hier kam mir in den Sinn. Ich hatte schon lange nicht mehr an die Schießstand Fotos gedacht.

Wieder daheim bemühte ich noch zweimal die Waschmaschine und ging früh zu Bett.

Von Bad Ischl nach Luxemburg

Ein paar letzte Impressionen von Bad Ischl:

Mein Schlafzimmerfenster ganz rechts oben…
Der Blick aus dem dem Fenster.

Ich kaufte mir Salz, weil ich nun mal im Salzkammergut war und ein es schönes Mitbringsel ist, das nicht doof irgendwo als Souvenir in der Wohnung steht und zum Staubfänger wird, sondern in Küche zu Einsatz kommt und verbraucht wird:

Die letzten Tage an denen ich nicht geschrieben habe waren voll gepackt mit Unverblogbarem und die Heimreise organisieren, im Sinne von das ganze Material wieder so einpacken, dass alles ins Auto passt und das so zeiteffizient und unumständlich wie möglich. Ich wollte nur noch weg. Es war zu lang und wenn manches… ach, lassen wir das.

***

Am letzten Tag, also Sonntag, gab es keine weiteren Vorkommnisse, es sei denn dass es ein paar Abschiede von Menschen gab, die mir mit der Zeit dann doch ein klein wenig ans Herz gewachsen waren. Es gab neben all den Widrigkeiten, dann doch ein paar schöne Begegnungen.

***

Am Montag ging es zeitig los. Unter strömendem Regen und sehr tiefen Wolken:

Wir fuhren den schweren Regenfällen die über dem Salzkammergut und Bayern nieder gingen, davon. Hinter München beruhigte sich das Wetter. Im Radio hörten ich immer wieder Warnungen von anschwellenden Flüssen. Es war mir Schnurz.

Zwei kleine Pausen. Zwischendurch ein bisschen Stau hier, eine kleine Stockung da, aber nichts was der Rede Wert gewesen wäre.

Kurz nach 18:00 war ich endlich wieder in meinen vier Wänden. Uff!

Ein paar Telefonate geführt, und die N. holte mich für ein leichtes Abendessen ab im Parc Belair. Es gab sehr viel zu erzählen von beiden Seiten. Auch ihr Sommer einer der für lange Zeit erinnerungswürdig bleibt.

Kurz nach 22:00 wie ein Stein endlich in mein eigenes Bett gefallen.

***

Zweimal was zum Lachen. Macht den Ton an:

Bad Ischl: Vorbereitungen & die Tagesfrage

Ein langer heißer Tag den ich erstmal mit einer Schwimmrunde im Freibad begann.

Ich telefonierte mit Luxemburg mehrfach am Tag auch hinsichtlich meiner Rückkehr.

Am Abend, der letzte übrigens an dem ich noch einmal in aller Ruhe speisen konnte, ging es zum Nocken Toni. Er ist, wenn man Google glaubt, das beste Lokal in Bad Ischl.

Gebackene Steinpilze, Rehnüsschen, und ein Marillenknödel. Alles sehr gut und viel Sorgfalt zubereitet.

Und jetzt kommen noch einmal drei unverblogbare Tage, an denen ich, wenn nichts außergewöhnliches passiert, nicht schreiben werde.

***

Die Kaltmamsell feiert 20 Jahre Bloggen und ich verleihe ihr hiermit den Titel der ersten Kammerbloggerin Münchens.

***

Woher kommt dein Name?

Joel oder so wie ich ihn schreibe Joël, stammt aus dem Alten Testament der Bibel.

Joel, hebräisch יוֹאֵל deutsch ‚JHWH ist Gott‘, altgriechisch Ιωηλ, lateinisch Ioel, bezeichnet einen Propheten im Tanach (vollständig: hebräisch יֹואֵ֖ל בֶּן־פְּתוּאֵֽל [joˈel bɛn pətuˈel], deutsch ‚Joel, der Sohn Petuëls‘; aus Juda) und die von ihm verfasste Schrift. Sie gehört zum Zwölfprophetenbuch.

Wikipedia

Er ist, kurz zusammengefasst, einer der zwölf kleinen Propheten, von dem man annimmt, dass er seine Schriften selbst verfasst hat. Wann und wo er geboren wurde, darüber ist wenig oder gar nichts bekannt.

Das Thema des Buches Joel lässt sich verhältnismäßig einfach in einem einzigen Satz zusammenfassen: Joel prophezeit Gottes Gericht, das wie eine Heuschreckenplage hereinbricht, und Gottes Gnade; sowohl zu seiner Lebzeit, als auch in der Zukunft, am Tag des Herrn, dem endgültigen Gericht Gottes.

Wikipedia

Aber ich glaube ich hatte das irgendwann schon mal ausführlicher im Blog geschrieben.

Bad Ischl: Museum der Moderne in Salzburg & Das Café ohne Namen

Ansonsten gab der heiße Tag nicht viel her. Die Tage fangen an sich ins Endlose zu ziehen wenn man auf etwas wartet das nicht schnell genug herbeikommt.

So endete gestern der Beitrag. Ich möchte dazu präzisieren dass es nichts mit dem heißen Wetter zu tun hat. Denn ich lese hier bei vielen dass sie darunter leiden. Ich nicht. Eine Diskussion mit Frau Brüllen ging so:

Ich fuhr ein letztes mal nach Salzburg. Die Touristenmengen sind weniger geworden, wenn auch nicht an den Hauptverkehrsknotenpunkten, wie z.B. am Mozarts Geburtshaus wo kein Durchkommen war.

Ich erstand ein paar Mozartkugeln hier:

Ansonsten besichtigte ich das Museum der Moderne weil ich endlich mal wieder Kunst sehen wollte die nichts mit Operetten zu tun hat. Ich sah eine Retrospektive der Fotografin Ruth Waltz die Theaterfotografin ist und eine Auswahl der letzten 40 Jahre zeigte. Einen Raum war ganz allein Bruno Ganz gewidmet, an den ich schon lange nicht mehr gedacht hatte. Die restlichen Bilder gaben ein Einblick in viele Produktionen und ich verstand warum man sie im Museum zeigt. Die Bilder sind so anders als das was man sonst in den Schaukästen der Theater hängen sieht. Man sieht vor allem Bühnenbilder. Die Darsteller sind oft nur kleine Punkte oder wie unten, nur zu erahnen.

Ich wanderte noch einmal durch Salzburg bevor es schon wieder Zeit war zurückzufahren.

Auf dem Rückweg hörte ich Das Café ohne Namen von Robert Seethaler zu Ende.

Ich kann die Kritiken nachvollziehen, die da behaupten dass nicht genug passiert im Buch und es langweilig ist. Es passiert tatsächlich nicht sehr viel aber langweilig war es nicht. Es ist eine sehr fein ziselierte Beschreibung der einfachen Menschen mit ihren Schicksalen, Sorgen und Träumen, die alle in diesem kleinen Café vom Betreiber Simon Robert ein und aus gehen. Es gab eine Zeit in der ich in einem ähnlichen Café in der Alten Heimat viel ein und aus ging und ich konnte diese Atmosphäre gut nachvollziehen. Das Buch hat mir gut gefallen, vor allem Seethalers Schreibstil mochte ich sehr.

Am Abend ging es in Bad Ischl noch einmal ins Restaurant und Weinhaus Attwanger in dem ich noch einmal köstlich speiste es gab sogar ein Orange Wein:

Die Tagesfrage

Was sind deine zehn Lieblingsfilme?

Ich fange einfach mal an. Die Reihenfolge hat nichts mit der Beliebtheit zu tun.

Es werden sicherlich ein paar von euch staunen, weil sie so manche der Filme nicht kennen. Darum habe ich alle verlinkt. Einige davon habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen und ich müsste sie überprüfen, ob sie noch immer zu meinen Lieblingen gehören oder schlecht gealtert sind. Sicherlich hätte ich noch den einen oder anderen Ghibli Film dazu schreiben können, aber es waren ja nur zehn Stück gefragt.

***

Ansonsten gab der heiße Tag nicht viel her. Die Tage fangen an sich ins Endlose zu ziehen wenn man auf etwas wartet das nicht schnell genug herbeikommt.

Bad Ischl: Zusammenfassung des Wochenendes

Von der gesundheitlichen Front ist zu melden, dass ich mir am Freitag eine Radikalkur verschrieben hatte. Es gab nur viel Wasser und ein wenig Brot, damit der Körper die Gelegenheit bekommt sich gegen all die Toxine zu wehren(vor allem die Schmerzmittel, wegen der Zähne und dem Rücken) die ich ihm die letzten Tage und Wochen zugemutet habe. Sogar den Kaffee habe ich bis auf eine Tasse weggelassen. Ich hatte nämlich am Donnerstagabend eine allergische Reaktion auf eine Ibutablette gemacht, die ich wegen der elenden Rückenschmerzen genommen hatte, und ich sah erschreckend aus. Übersät von roten Flecken und rot unterlaufenen Augen. Nein, Fotos gibt es keine davon.

Am Samstagmorgen fühlte ich mich dann um einiges besser und ich beschloss die Radikalkur abzubrechen (denn ich hatte sie bis Sonntag geplant) und mich heute wieder einigermaßen gesund zu ernähren soweit das hier machbar ist.

Den Rest des Samstags verbrachte ich mit dem vermaledeiten Unverblogbaren, also dem Teilstück davon, das ich von Anfang an gehasst habe, weil es… ach lassen wir das. Aber es war aber gottlob das vorletzte mal.

Nach einer schlechten Nacht, ( ich glaube ich habe noch nie eine Nacht gut durchgeschlafen hier, doch einmal als ich eine ganze Flasche Wein an einem Abend intus hatte) ging es dann gleich wieder am frühen Sonntagnachmittag mit einer Vorstellung weiter, (was übrigens ein Unding ist, denn es garantiert nicht mal 12:00 Stunden Ruhe)

Den Abend verbrachte ich im Umeko.

Und jetzt habe ich 4 Tage frei.

***

In eigener Sache: Ich bin übrigens jetzt bei Bluesky zu finden auch unter joedelux wie bei Mastodon. joedelux.bsky.social. Den Code um dort beizutreten habe ich noch keinen bekommen, aber sobald ich einen habe werde ich ihn hier an den ersten der ihn will weitergeben.

Die Tagesfrage

Was gefällt dir an deinem Wohnort?

Ich habe mich, als ich die Frage sah, mal durch die Antworten von anderen Blogs gescrollt und war erstaunt, wie wenig Konkretes da stand. Manche reden vom Badezimmer der Mietwohnung. Andere wieder von ihrem tollen Balkon. Ich denke dass mit Wohnort aber eher die Stadt gemeint ist als die eignen vier Wände. Natürlich hängt es auch von den eigenen Ansprüchen ab und welche Vergleichswerte man benutzt, bzw. ob man schon viel herumgekommen ist.

Also gibt es jetzt mal eine Lobeshymne auf meine Stadt.

Als ich vor 10 Jahren in die Haupstadt zog, war das die beste Entscheidung die ich je in meinem Leben getroffen habe. Die Stadt hat sich immer noch etwas leicht ländliches bewahrt aber andererseits hat sie den Flair einer richtigen multikulturellen internationalen Großstadt, wie Berlin oder Paris. das kommt natürlich durch den hohen Ausländeranteil und die europäischen Institutionen. Ich wohne fast in der Innenstadt und habe somit alles in Fußnähe. Zudem, aber das ist etwas was das ganze Land betrifft, sind alle Öfis hier kostenlos, sei es Bahn, Tram oder Bus. Wenn ich also in die Natur will, bin ich ganz schnell dort. Wenn ich Amüsement haben will, gehe ich ein paar Straßen weiter. Da keine Grenze, sei es die belgische, deutsche oder französische, weit entfernt sind, sind die kulturellen Einflüsse und das Warenangebot sehr vielfältig. Ein weitere sehr großer Vorteil, den ich auf dem Land zwar auch hatte, aber in der Stadt ist er nochmal um Längen größer, ist die Sprachengewandtheit. Da ich alle gängigen vier Sprachen hier quasi regelmäßig nutze, bin ich darin sehr fit. Und das kulturelle Angebot ist sehr hoch. Theoretisch könnte ich jeden Abend weggehen und mir was ansehen ohne jemals etwas doppelt gesehen zu haben.

Da ich ja schon viel und vor allem weit in der Welt herumgekommen bin, habe ich auch Vergleichswerte, die ich zugegeben nur als Tourist gesammelt habe, aber ich sehe ja auch wie viele der Menschen dort leben, auch wenn es nur eine Teileinsicht ist. Es gab nur einen Ort an dem ich hätte sagen können, dass es mir dort fast genau so gut gefällt wie in meinem Wohnort und das war Hobart in Tasmanien.

Vielleicht ist deswegen das Märchen vom „Maus Kätti“ (Landmus und Stadtmaus) wahrscheinlich mein liebstes Märchen.

Bad Ischl: Kaisertage

Die Kaiserwoche in Bad Ischl. Sie findet immer im Sommer rund um den Kaisers Geburtstag statt und zieht sehr viele Menschen an. Der Geburtstag war diesen Freitag. Es ist schon wahnsinnig was hier abgeht. Es wird gecosplayert was das Zeug hält:

Als ich aber das Zelt unten beim Einkaufen entdeckte, fand ich das weitaus weniger lustig. Aus einer Tradition wird ein Politikum gemacht.

Ich kann jetzt auch nachvollziehen warum sich einige so sehr über diese ganzen Tage aufregen. Auf der anderen Seite ist es gut für Ischl denn es ist eine gewaltige Touristenattraktion.

***

Von meiner gesundheitlicher Front ist zu melden, dass es mir besser geht, obwohl es noch nicht ganz überstanden ist.
Je nach Lage muss ich am Montag nochmal zum Arzt.

Bad Ischl: In der Arztpraxis

ICH glaube ja dass ich eine akute Allergie gegen die Stadt und überhaupt gegen alles hier habe. Aber von vorn:

Schon am Montagabend ereilte mich ein unglaubliches Jucken und Anschwellen der Füße und Hände. Da ich ja sehr spät von Salzburg zurückkam und es dort sehr heiß gewesen war, schrieb ich es der Hitze zu. Aber weit gefehlt. Es ging den ganzen Dienstag nicht weg. Ich hatte sehr viel Mühe durch den Tag zu kommen, da es kam und ging und ich es nicht an einem Auslöser festmachen konnte.

Nach einer weiteren unbarmherzigen Nacht in der ich sehr schlecht geschlafen hatte, suchte ich mir am Mittwoch eine Arztpraxis und ging sofort hin. Da ging es dann wie am Schnürchen. Ich konnte sofort ins Behandlungszimmer, die Sekretärin hatte noch nicht einmal alle Papiere fertig.

Die Ärztin war ein bisschen ratlos, (was mich nicht wunderte, denn ich hatte bereits im Internet recherchiert und es sind sehr undefinierbare Symptome, die 1001 Schluss zulassen)

Ich bekam einen Einlauf Infusion mit einer Salzlösung und Kortison und das sorgte sofort für Ruhe. Uff! Zudem bekam ich Antihistamine und eine sehr nach Klinik riechende Creme zum auftragen.

Das Kortison wirkte aber nur bis in den frühen Abend, und das Jucken ging wieder los. Ich rechne damit dass es eine wieder einmal eine neurologische Sache ist. Mein Körper sagt mir dass er nicht mehr will und dass es höchste Zeit ist für eine Pause.

***

Nachtrag:

Eine Frage an meine österreichischen Leser, weil ich keine befriedigende Antwort finde. Das Wort Gammel hat in Österreich noch eine andere Bedeutung, als minderwertig, wertlos oder unbrauchbar. Ich las nämlich das hier auf einer Speisekarte:
Salatherzen – Bio Rind – Gammel – Petersilie
Was ist Gammel? Eine Gemüsesorte? Eine Kartoffelart?

Bad Ischl: Freier Tag und ein Abendessen in Salzburg

Ich fing mit einer Schwimmrunde an. Herrlich! Am liebsten würde ich das jeden Tag machen, aber das kommt noch. Nur Geduld!

Am Nachmittag fuhr ich nach Salzburg.

Ich hörte auf der Fahrt wieder einen Teil der Hörbuchs, (weil ich mit Bus nicht lesen kann, oder mir wird unweigerlich schlecht) Das Café ohne Namen. So langsam wachsen mir die Figuren ans Herz. Da die Geschichte auch in Wien spielt und ich grad in Österreich bin, lässt es mich die Geschichten der verschiedenen Figuren seltsamerweise noch besser nachvollziehen.

In Salzburg war es brütend heiß. Touristen im rauen Massen drückten sich durch die engen Gassen der Altstadt. Ich verzog mich ins Café Mozart.

Da es in einem ersten Stock gelegen ist war es dort angenehm ruhig.

Der Grund warum ich ausgerechnet heute nach Salzburg gefahren war, war ein Einladung der Gallerie Haas und Gschwandner für ein formloses Abendessen mit vielen Freunden und Bekannten der beiden und dem aktuellen Künstler der Ausstellung, Parov Stelar, den die meisten wohl eher aus der Musik kennen.

Dass er auch bildender Künstler und Maler ist wußte ich davor nicht. Ich hatte schon einmal kurz hier über ihn berichtet.

Es war ein fröhlicher Abend und ich fühlte mich sehr wohl. Und Marcus (so heißt er mit richtigem Vornamen) ist ein sehr Netter.

Kurz nach Mitternacht war ich wieder mit dem letzten Bus in Bad Ischl.

Bad Ischl: Die Tage ziehen sich hin & Kaisertage

Die Tage ziehen sich hin und ich weiß nicht einmal ob ich über den Tag berichtet habe oder nicht. Müdigkeit, oh Müdigkeit. Ich war jedenfalls zwei mal hintereinander im Schwimmbad und das war hervorragend. Das zweite mal hatte ich mir nochmal eine Runde Sauna gegönnt.

Am Abend davor erhielt ich eine SMS von einer Bekannten, die ich schon seit Monaten nicht gesehen habe und das zog mich runter. Es braucht dieser Tage echt nicht viel.

Auf Arte eine Doku über die Concorde gesehen. Es war der große Traum eines Vaters einmal mit der Concorde zu fliegen. Hat sich leider nie ergeben. Mal davon abgesehen, dass es finanziell damals nicht machbar gewesen wäre. Als ich Ende Juni nach Bad Ischl fuhr, ging es an dem Museum in Sinsheim vorbei, die eine Concorde ausgestellt haben. Ich war überrascht wie klein sie ist. Ich hatte mir sie immer größer vorgestellt. Es passten auch nur 100 Passagiere rein.

Die Kaisertage haben in Bad Ischl begonnen. Es ist inzwischen schon bekannt dass der, der den Kaiser hier gibt, ein Luxemburger ist. Was ich aber bis vorgestern nicht wusste, ist, das ich ihn auch noch kenne! Er hat jahrelang mit seiner Frau in der Alten Heimat gelebt. Und er sieht wirklich aus wie der Kaiser.

***

Da ich hier überall sehe, wie viele Menschen über ihre Erfahrungen mit Barbie berichten und ich nicht schon wieder late to party sein will, mache ich das jetzt auch.
Ich habe lange in meinem Gehirn herumgekramt, aber ich kann mich nicht erinnern dass ich je mit Puppen gespielt habe. Also Barbie an sich gar nicht, aber ich hatte auch sonst keine Matel Figuren wie Big Jim oder ähnliches. Ich hatte ganz zu Anfang Stofftiere. Da kann ich vor allem an einen Teddy erinnern und dass ich ihn immer brauchte um einschlafen zu können.
Ich weiß dass mein Bruder jede Menge solcher Figuren hatte. Big Jim, Evel Knievel ein Stuntman, von dem es ein Figur gab die man auf ein Motorrad setzen konnte. Und später war es dann ganze Welten von Playmobil Figuren.
Aber so sehr ich auch nachdenke, ich habe nie mit Puppen gespielt. Es kann durchschaue sein dass ich welche geschenkt bekam, doch dass ich je damit gespielt habe,… daran kann ich mich nicht erinnern.