1000 Fragen 721 -740

Und da der erste Tag des Jahres ein sehr gepflegter Gammeltag war, gibt es eine Runde 1000 Fragen.

 

OyeHaHa / Pixabay

721. In welchem Beruf wärst du wahrscheinlich ebenfalls gut?
Moderator für Funk oder Fernsehen

722. Was waren die liebsten Worte, die du jemals zu einer Person gesagt hast?
Ich liebe dich.

723. Was von der Einrichtung deiner Wohnung hast du selbst gemacht?
Wenn es im Sinne von gebastelt ist; nichts.

724. Wie würden dich Leute beschreiben, die dich zum ersten Mal sehen?
Das muss man die Betreffenden fragen.

725. Was würdest du mit einer zusätzlichen Stunde pro Tag anfangen?
Ich würde sie wahrscheinlich verschlafen.

726. Welchen Film würdest du für einen Filmabend mit Freundinnen aussuchen?
Ein Klassiker.

727. Fühlst du dich anders, wenn du ein Kleid trägst?
Die Frage ist für mich irrelevant, aber ja, ich fühle mich dann anders.

728. Welcher Geruch erinnert dich sofort an früher?
Der Parfüm Fahrenheit von Dior, versetzt mich sofort wieder in meine ersten Jahre in Cannes zurück.

729. Was würdest du anders machen, wen du auf niemanden Rücksicht nehmen müsstest?
Die Frage wäre in der Vergangenheitsform mehr von Belang gewesen. Ich wäre gleich nach der Schule ins Ausland an eine Schauspielschule gegangen.

730. In welcher alten Kultur hättest du leben wollen?
Bei den Griechen, denke ich. Aber ich bin eigentlich ganz froh mit meiner Zeit im Hier und Jetzt.

731. Denkst du lange über Entscheidungen nach?
Das kommt auf die Entscheidung an. Ich versuche sehr auf mein Bauchgefühl zu hören, was nicht immer einfach ist. Das zögert Entscheidungen bisweilen hinaus.

732. Hast du schon einmal vor dem Ende eines Films das Kino verlassen?
Ja.

733. Über welche unangemessenen Witze lachst du insgeheim doch?
Ich lache nie insgeheim. Wenn ich lache lache lauthals und laut über alles was ich witzig finde. Im Umkehrschluss kann DAS bisweilen unangemessen sein.

734. Findest du, dass die schlechten Tage auch zum Leben gehören?
Ja.

735. Was müsste in der Gebrauchsanweisung zu deiner Person stehen?
Bitte nur mit guter Nahrung füttern. Kein Dosen- oder Fertiggerichte!

736. Wie groß ist unsere Willensfreiheit?
Ich kann nicht für ‚unsere‘ sprechen, aber für meine. Und die ist soooooo groß.

737. An welchem Kurs würdest du gern teilnehmen?
Ich würde gerne Italienisch oder Spanisch lernen.

738. Machst du manchmal Scherze auf deine eigenen Kosten?
Oft und gerne.

739. Welche Blumen kauft du am liebsten für dich selbst?
Im Frühjahr sehr gerne Tulpen. Über das Jahr hinweg wechselt das jedoch von bis.

740. Welche Eigenschaft eines Tieres hättest du gern?
Ich wünschte ich könnte sehen wie Luchs.

***

Nachtrag: Ganz zu Anfang dieser Serie hatte ich einen Link der zu einem PDF führte mit all den 1000 Fragen an dich selbst.
Dieser Link ist leider seit ein paar Tagen futsch.
Hier bei Pinkepank, die allerdings zwischenzeitlich aufgab, findet man den Rest der Fragen.
Sie schreibt schon zurecht dass sich manche Fragen wiederholen auch wenn sie etwas anders formuliert ist. Am meisten nerven mich die Fragen in denen ich die Meinung von Drittpersonen wiedergeben soll.
Aber… ich hab das jetzt angefangen und zieh das auch bis zum Schluss durch.

Mit ‚leuchtenden‘ Augen

 

Als ich morgens erwachte sah das eine Auge so aus:

Es war rotunterlaufen und es juckte. So Dinge passieren natürlich immer dann wenn man sie an wenigsten gebrauchen kann wie jetzt zwischen den Feiertagen. Meine beiden Hausärzte waren nicht erreichbar. Auf Doctena.lu fand ich auch keinen Augenarzt der verfügbar gewesen wäre. Da der 31. aber ein regulärer Arbeitstag ist, öffnete die Maison médicale erst abends um 20:00.  Also ging ich zur Apotheke und die gaben mir eine Salbe zu desinfizieren.
Wenn sich bis Mittwoch keine Besserung einstellt, gehe ich zum Arzt.

***

Ein Silverstabend in Bildern:

 

 

Es gab Käsefondue, ein Gericht das ich *imBlogrückwartsblätter* das letzte mal vor 10!!! Jahren in Genf gegessen hatte. Es war mächtig, und der Crémant und der Wein flossen in Strömen. Ich war kurz nach 3:00 zuhause.

***

Ich wünsche euch allen, wie im ersten Bild oben, ein Jahr das wir beherzt und mutig durchziehen, komme was da wolle.

Und was die guten Vorsätze angeht halte ich zur Zeit mit Calvin & Hobbes:

Rückblick 2018

Das letzte Posting des Jahres.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wie ich gefeiert habe lest ihr morgen irgendwann im Laufe des Tages.
Doch hier die obligaten Rückblickfragen die ich (fast) jedes Jahr beantworte.

***

Zugenommen oder abgenommen?
Sehr viel zugenommen und wieder teilweise zumindest abgenommen.

Haare länger oder kürzer?
Gleichgeblieben.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr wenn auch anders als sonst.

Mehr Kohle oder weniger?
Durch die halbe Weltreise logischerweise weitaus weniger verdient.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger als das Jahr davor.

Der hirnrissigste Plan?
Da gab es dieses Jahr nichts.

Die gefährlichste Unternehmung?
Da muss ich wohl die Weltreise sagen und vor allem ihr Ausgang.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Bild aus Australien.

Das leckerste Essen?
Hostellerie du Grünewald.

Das beeindruckenste Buch?
Bernard Schlink – Olga

Das enttäuschendste Buch?
Es gab keines

Der ergreifendste Film?
Ganz eindeutig und weit vor allen anderen: Call Me By Your Name.

Die beste Musik?
Das sind drei Alben:
Tracey Thorn – Record
Chrstine and the Queens – Chris
Davis Ianni – My Urban Piano

Das beste Theater?
Dieses Jahr hat kein Theaterstück wirklich nachhaltige Spuren hinterlassen

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Der A. und der D.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Der D. in St Jean

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Zufriedenheit neu entdecken

2018 zum ersten Mal getan?
Eine halbe Weltreise

2018 nach langer Zeit wieder getan?
Auf einem OP Tisch liegen

Zwei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. Die oben besagte OP
2. Die oben besagte OP

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass man immer wieder einen Schritt zurücktreten soll und die Dinge mit einer gewissen Distanz betrachten soll.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein Wellnesskurztrip für die N.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Essen im Briketenia in Guéthary

2018 war mit 1 Wort…?
Erkenntnisreich.

Vorsätze für 2018?
Keine

1000 Fragen 701-720

701. Wie zufrieden bist du mit deinem Körper?
Außer dass er mir dieses Jahr einen geplatzten Blinddarm bescherte, kann ich mich weiter viel beklagen.

702. Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?
Das wäre die Farbe die ich jetzt schon habe, petrol blau, siehe Foto.

703. Was hast du gestern Schönes getan?
Eine Doppelvorstellung absolviert.

704. Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?
Das hängt davon ab was es ist. Wenn es überlebenswichtig ist, versuche ich es nochmal, wenn nicht dann lass ich es bleiben.

705. Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?
Da fällt mir nichts ein was wirklich so unheimlich gewesen wäre.
Es sei denn ich gebe eine doofe Antwort: Geisterbahn fahren.

706. Sind andere gern in deiner Nähe?
Das muss man die anderen fragen.

707. Was schwänzt du manchmal?
Früher den Schulunterricht. Heute nichts mehr.

708. Wann ist die Welt am schönsten?
Wenn die Sonne scheint.

709. Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?
Dass man Lektionen in Demut auch innerlich beherzigen sollte.

710. Magst du Kostümpartys?
Im Prinzip ja, aber eigentlich nein.
Als Maskenbildner kann ich da keine andere Antwort geben.

711. Wie schnell weichst du vom vorgegebenen Pfad ab?
Das kommt auf den Pfad an. Wenn er langweilig ist, kann das sehr schnell sein.

712. Was ist das beste Gefühl der Welt?
Zufriedenheit.

713. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Das ist sehr unterschiedlich. Aber meistens bereite ich mich für eine Abendvorstellung vor.

714. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?
Da ich so einige Berühmtheiten kenne, kann ich bis jetzt sagen, dass ich mich weitgehend mit allen gut verstanden habe.

715. Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?
Tee.

716. Was kannst du einfach auf morgen verschieben?
Das was auch morgen erst erledigt werden kann/muss.

717. Was macht ein Spaziergang durch die Natur mit dir?
Er beruhigt mich und gibt neue Ideen und Kraft.

718. Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?
Maybe this time – Liza Minnelli

719. Wie sieht deine ideale Welt aus?
Die gibt es nicht.

720. Was bedeutet für dich Geselligkeit?
Viel. Geselligkeit ist ein Teil von mir genauso wie es auch manchmal die Einsamkeit ist.

Doppelvorstellung

Etwas gerädert erwacht. Ich hätte den Wein vom Vortag wirklich weglassen sollen. Nun ja…aus Fehlern lernt man….oder auch nicht.

Kurz nach 10:00 machte ich mich auf den Weg zum Wochenmarkt um die D. und die K. zu treffen. Die D. wird ab morgen in St.Jean sein bis nächstes Jahr. Ich hatte für beide auch eine gute Nachricht. Wir werden zusammen nächsten Monat ein Wellnesswochenende verbringen. Aber dazu mehr wenn es soweit ist.

Unterwegs sah ich folgendes Plakat:

Ich war beim ersten Anblick überzeugt dass es sich um Les Ballets du Trocadero handelt, die ich ja letzte Saison gesehen hatte. Doch dann las ich dass es sich um das Russische National Ballett handelt. Die Zeichnung der Primaballerina kommt aber sehr maskulin daher. Das kantige Gesicht, die breiten Schultern…

***

Ich machte ein paar schnelle Einkäufe und war für Mittag in Theater. Die beiden letzten Vorstellungen für dieses Jahr standen an.

So sieht der Saal von der Bühne aus. Für das Foto war ich auf den Balkon der Bühnendeko gestiegen, auf der sich auch ein Teil der Stückes abspielt. Ich war zum ersten mal oben und muss sagen dass es doch recht hoch ist…

Es ist für eine Produktion dieser Größenordnung eher ungewöhnlich dass wir Doppelvorstellungen geben. Aber so war es angesagt und da mussten wir durch. Ich war heilfroh, dass ich alle meine helfenden Hände dabei hatte.

Die Perücken und Masken für den Rococo Teil lagen alle bereit. So auch der Plastik Truthahn und die Tafel.

Doch am Ende ging es schnell und wir waren in Rekordzeit fertig mit Einpacken, denn das Stück wird noch zweimal im neuen Jahr in Esch gespielt.

***

In der Mediathek von Arte sah ich am Abend eine zweiteilige Reportage und Abba, die Bee Gees und The Carpenters und was die Bands miteinander verbindet. Sehenswert.
Abba, Bee Gees, Carpenters (1/2) Das Abc der Rock-Tabus
Abba, Bee Gees, Carpenters (2/2) Das Abc der Rock-Tabus

***

© Padró & Co.

Und dann noch eine Bitte.
Weiß jemand wo ich diesen spanischen Vermouth Padró & Co. herbekomme? Es gibt nur eine einzige Bar in Luxemburg die ihn hat. und dort sagte man mir dass niemand ihn importiert. Die Bar selbst ist auch nicht so gut bestückt dass sie ihn mir flaschenweise verkaufen würde.
Mal davon abgesehen dass die Flaschen wie kleine Kunstwerke aussehen, so ist auch der Inhalt sehr empfehlenswert. Auf der Homepage sind leider keine Reseller vermerkt. Hat jemand eine Ahnung?

Von Bronchien die rappeln

Nach langem Ausschlafen fühlte ich mich endlich besser. Es geht bergauf. Die Bronchien rappeln immer noch ein wenig wie ein alter Dieselmotor, und so ganz frei ist die Nase auch noch nicht, doch damit kann ich leben. Das schlimmste an den Erkältungen ist der Schüttelfrost. Es ist eines der unangenehmsten Gefühle wenn dein Körper dir nur noch meldet dass ihm kalt ist und partout nicht warm werden will. Schmerzen, wie ein geplatzter Blinddarm halte ich besser aus.

Die Vorstellung im Theater kam, sah und siegte.

Und weil es mir heute um einiges besser ging, wollte ich nach der Vorstellung nicht gleich nach Hause fahren und ging für ein kurzen Absacker in den Grünewald. Das Glas Chardonnay war allerdings ein Fehler denn es stellten sich sofort Kopfschmerzen ein, die nicht weggingen und erst im Bett wieder nachließen als ich ruhig lag.
Selbst schuld…

Wiederaufnahme des Märchens vom letzten Jahr & Links 2,3,4,…

Ich konnte lange nicht richtig einschlafen, und so tat ich etwas was ich noch nie getan hatte. Ich schaute mir per iPhone fern. Mein Anbieter hat eine App auf von der ich auf mein Fernsehkonto zugreifen und auch alle aufgenommenen Filme abrufen kann. Ich schaute mir eine Miss Marple mit der längst verstorbenen Geraldine McEwan an.  Irgendwann schlummerte ich weg.
Am Morgen dann fühlte ich mich bedeutend besser als die letzten beiden Tage.

Am Nachmittag fuhr ich dann ins Theater. Die Premiere verlief reibungslos und der Applaus am Ende wollte nicht enden. Das Theater hatte, was ungewöhnlich ist, denn es ist ja eine Wiederaufnahme, eine kleine Feier organisiert, so als ob es eine Premiere wäre.  Es war ein schöner Abend, doch ich blieb vernünftig und machte beizeiten Schluss. Zu Hause nahm ich noch einmal ein Lemsip, da es mir kalt über den Rücken lief und vergrub mich wieder unter dem doppelten Federbett und schwerer falscher Pelzdecke.

***

Die französische INA bringt regelmäßig neue alte Fernsehausschnitte auf ihrem Youtube Kanal. Vielleicht könnt ihr euch an die zwei Damen erinnern, Maité und Michelle aus „La Cuisines des Mousquetaires“, die während der Sendung Aale erschlugen oder lebende Hummer zerteilten. Ich hatte sie hier vorgestellt.

Während den Feiertagen stellten sie den französischen Knabenchor „Les Poppys“ ein.  Die Jungs wurden zu Stars unter anderem mit dem Lied  „Non, non rien n’a changé“ an das ich mich noch erinnern kann. Ich war damals fünf. Der Leadsänger Bruno Polius müsste in späteren Jahren vor Gericht um die Tantiemen kämpfen.

Das Video beginnt gleich bei ihrem Hit. Doch ihr könnt euch auch gerne die Lieder ansehen. Es sieht so fremd aus und hat so gar nichts mehr mit unserer Zeit zu tun. Doch der Text vom Song „Non,non rien n’a changé“ ist immer noch aktuell.

***

Frau Meike schreibt über ihren Leidensweg der mit einer Panikattacke begann.

…Neben den übliche Symptomen wie Herzrasen, Muskelzittern und Schwindel hatte ich dabei eine sog. Depersonalisierung, was bedeutet, dass Vertrautes plötzlich fremd erscheint. Konkret verlor/vergaß ich von jetzt auf gleich alle Gefühle für meinen Mann, mit dem ich seit über 9 Jahren zusammen bin. Es war nicht nur so als liebte ich ihn nicht mehr, sondern als hätte es auch nie Liebe und ein ganzes Leben zwischen uns gegeben. Diese Stunden empfand ich als sehr bedrohlich, die Angst, meinen Mann nicht mehr zu lieben und mich daher sofort trennen zu müssen, steigerte meine Panik ins Unendliche….

Bis sie endlich fand an was sie tatsächlich leidet.
Von der Angst den eigenen Partner nicht mehr lieben zu können.

Der zweite Weihnachtstag und eine Generalprobe

Ich hatte mich am Abend zuvor unter mehreren Decken im Bett eingegraben und das wirkte, denn am Morgen war der Schüttelfrost weg.

Ich las bei anderen Bloggern wie es dort zuging. Sehr schön ist die „besinnliche Beschreibung“ des Fräulein Read On. Und dank ihr hatte ich den Rest des Tages einen Ohrwurm von Georg Kreisler, Tauben vergiften. Ein wunderbares Lied für die Feiertage.

Im Techniktagebuch beschreibt Katrin Passig wie ihre Mutter sie zu Hilfe ruft um ihr altes Radio und ihren alten Fernseher zu retten die im Zeitalter des Digitalen weder Ton noch Bild von sich geben.

Das erinnerte mich an meine Tante Gritty, die ebenfalls technisch null begabt war. Sie hat nie kapiert dass man für den Fernseher jetzt zwei Fernbedienungen braucht. Eine für den Fernseher und eine für den kleinen Kasten der daneben steht. Sie rief mich jede Woche mindestens einmal an, weil sie nicht klar kam.
„Kann man das nicht alles auf die Fernbedienung des Fernsehers setzen? Die ist viel schöner und ich sehe die Tasten besser.“
„Nein Gritty, das kann man nicht.“
„Dann lasse ich den Elektriker kommen! Der kann das.“
„Der kann das auch nicht.“
„Oh doch, du wirst sehen, wenn ich ihm das sage…“
Sie bestellte den Elektriker am Tag danach, zahlte ihm einen saftigen Preis für seine Hin- und Rückfahrt und musste doch mit zwei Fernbedienungen weiter hantieren, wogegen sie sich fortan sträubte.
Aber ich denke das waren auch schon die ersten Anzeichen von Demenz….

***

Am frühen Nachmittag packte ich mich in mehrere Schichten Kleidung ein (ich hatte sogar die Thermounterwäsche hervorgekramt, die ich früher nur an Filmsets anzog) und fuhr ins Theater. Die Medikamente die ich bereitgestellt hatte, vor allem das Lemsip, hatte ich natürlich auf dem Küchentisch liegen lassen. Ich merkte es aber erst als ich schon im Theater war und nochmal schnell zurück fahren konnte ich dann nicht. Die Generalprobe lief gut, doch ich war anschließend völlig groggi und mich überkam eine Schüttelfrostwallung nach der nächsten. Es war gut dass ich das Auto ins Parkhaus gestellt hatte und ich mich nicht in ein eiskaltes Auto setzten und noch die Scheiben freikratzen.
Wieder zurück nahm ich dann das Lemsip ein und legte mich sofort ins Bett.

 

Schnief.

Ach was soll ich groß drum herum reden. Der gepflegte Gammeltag verwandelte sich am Morgen in einen gepflegten Erkältungstag. Und so gerne wie ich am Nachmittag ein wenig nach draußen gegangen wäre, denn es war strahlend schönes Wetter, blieb ich zu Hause, scheutze, nieste, hustete und schüttelfrostete ich mich durch den Tag. Eigentlich wollte ich einen Runde 1000 Fragen einstellen doch selbst das schaffte ich nicht.
Dabei muss ich morgen fit sein… Ich kann mich nicht so einfach krankschreiben.

Heiligabend mit Live Band. Eine Feier in Bildern.

Und bevor wir gemeinsam in einer Melancholie versinken die keinem gut tut, wenden wir uns meinem Witz das Tages zu. Vielleicht ein bisschen lahm, aber in meinen anderen sozialen Netzen hatte er Erfolg:

Am Morgen trieb es mich doch noch einmal vor die Tür. Es war übrigens erstaunlich ruhig in der Stadt. Es waren bei weitem nicht so viele Menschen unterwegs wie ich erwartet hatte. Auch bei Mäc, bei denen ich noch ein kleines Präsent für meine beiden Maskenassistentinnen besorgte, wurde ich sofort bedient.
Ich hatte spontan entschieden dass ich mir ein ebenfalls  Weihnachtsgeschenk machen würde, das ich schon seit Tagen als Werbung an den Bushaltestellen sah.

Eine Marschall Box. Sie gefiel mir sehr vom Design her. Hier im Regal vom Büro hat sie noch nicht ihre endgültige Parkposition erreicht. Sie wird ins Wohnzimmer kommen auf das Buffet wo perfekt zum Rest der Einrichtung passen wird.  Doch muss ich mir Hilfe holen um das Buffet von Wand zu rücken um an die Steckdose zu kommen.

Am Nachmittag zog ich dann los zu der D. und gemeinsam gingen wir in der Küche ans Werk. Als Vorspeise gab ein wenig Räucherlachs und Foie Gras. Anschließend gab es Lammbraten mit Möhren, Bohnen und Kartoffelpüree. Das Dessert hatte ich ja gestern schon beschrieben.

Das Highlight des Abends mit dem keiner gerechnet hatte, war die Band die vom Mann der D., dem M. spontan eingeladen worden war.  Er hatte sie am Morgen in der Fußgängerzone spielen gehört und war restlos begeistert von ihnen.

Hier die Bilder des Abends und ein Video der Band:

Der Sänger Andrija (FB Link) hat eine begnadete Stimme.

Die hauseigene Gelateria

Vielleicht vorab ein kurze Erklärung. Meine Weihnachtstage verlaufen folgendermaßen:
– Heiligabend werde ich mit der D. bei ihr zu Hause verbringen mit noch ein paar anderen Freunden und Bekannten.
– Weihnachten selbst wird ein gepflgter Gammeltag werden, bei mir daheim im Pyjama mit Lesen, Fernsehen und ein wenig Daddeln.
– Am zweiten Weihnachtstag werde ich schon wieder arbeiten.

***

Für Heiligabend werde ich für den Nachtisch zuständig sein und darum stand ich gestern den gesamten Vormittag in der Küche und machte fast zwei Liter selbstgemachtes Vanille Eis, das ich mit in Earl Grey eingelegten Quittenscheiben servieren werde. (Ja die Quitten, wir erinnern uns.) Da meine Eismaschine zwar sehr gut ist aber nicht riesengroß, machte ich dreimal 500ml Eis, die ja in der Maschine durch die eingrührte Luft noch ein drittel an Volumen gewinnt. Also fing ich auch dreimal an die Maschine zu befüllen und anschließend in Dosen für das Gefrierfach umzufüllen.

***

Am Abend besuchte ich mit der D. den berüchtigten ‚Thé Dansant‘ im Melusina.

Ich war schon seit Jahren nicht mehr dort. Doch war es so gerammelt voll das wir das Lokal wieder nach kurzer Zeit verließen. Ich ertrage diese Menschenamassen und diese Enge nicht mehr.
Stattdessen gingen wir gegenüber ins IkkI in die Rives de Clausen in dem ich auch schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr war.

 

Soooo viele

Nach einem kurzen morgendlichen Besuch auf dem Wochenmarkt zusammen mit der D. trafen wir den B. und anschließend auch die K. Es war eine sehr lustige Runde im Renert. Und der Vergleich den ich einmal mit der Muppetshow zog, ist endgültig nicht mehr von der Hand zu weisen.

***

Es geht wieder los!

Mir war am Nachmittag beim Auspacken nicht mehr klar dass es sooo viele Perücken waren die ich in dem Stück untergebracht hatte. Es waren fünf große Container und zwei Kartonschachteln.
Ich zog sie alle auf Köpfe auf und legte los mit dem Auffrisieren. Irgendwann dazwischen entstand dieses Panorama Foto.

Es sind insgesamt 19 Stück. Auf den Foto sieht man nicht alle, falls jetzt jemand nachzählen sollte. Ich arbeitete konzentriert durch bis ich alle Perücken bis auf drei Stück durch hatte.
Am späten Nachmittag kam eine Praktikantin die ich in den ganzen Ablauf einwies. An die Schauspieler kann ich sie nicht lassen, aber sie wird uns eine große Hilfe sein und uns ein wenig Rumgerenne ersparen, denn die Wege vom Maskenraum bis zur Bühne sind lang.

***

Am Abend traf ich seit sehr langer Zeit mal wieder meine Namensvetterin (ja das Wort Vetterin gibt es!), die J.
Das es zur Zeit fast unmöglich ist in den gewohnten Restaurants einen Tisch zu bekommen wegen der unzähligen Weihnachtsfeiern, wählte ich das Bistrot des Parc Belair bei mir um die Ecke wo man fast immer einen Tisch bekommt. Es war sehr angenehm mit einer gedämpften Ambiente und das Essen war sehr lecker.

***

Und wer meinen Freund H. kennenlernen will, den ich Anfang dieses Jahres in Melbournbe besucht habe, der schaue sich bitte diese Reportage an ab 3:50 Minute.
RTL hat wieder ein paar neue Reportagen über Luxemburger die ihr Glück weitab von hier gefunden haben.

Und wenn ich mir das ansehe, bekomme ich ganz gewaltiges Fernweh…

 

Wenn die Melancholie zuschlägt

Dieses Bild lud ich vor über 10 Jahren ceades.net als Wallpaper hoch. Es ist immer noch dort zu finden.

Der Freitag bestand zum größten Teil aus  rumwerkeln und Haare von Schauspielern zurecht schneiden für die Wiedraufnahme von Rumpelstilzchen. Ich machte früh Schluss. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen zum Konzert zu Ehren von Lisa Berg zu gehen die vor einem Jahr starb. Doch konnte ich mich nicht dazu aufraffen denn die Melancholie schlug mit aller Gewalt zu.
Inzwischen müsste ich es besser wissen, dass ich vor Weihnachten immer an einen oder mehreren Tagen in einem Meer von weihnachtlichen Erinnerungen versinke.
Ich war neugierig was ich in den letzten Jahren an bzw. vor Weihnachten geschrieben habe. Es gab ein paar Texte an die ich mich lebhaft erinnern konnte. Und es gab auch Texte in denen ich mich so sehr gegen das ganze Gerfeiere auflehnte. Doch daraus entstand auch eine neue Erkenntnis.
Ich bin ein Weihnachtsmensch, egal wie sehr ich mich dagegen sträube. Ich habe sehr schöne Weihnachtserinnerungen, denn bei uns galt immer das ungeschriebene Gesetz, dass an Weihnachten nicht gestritten wird.

Und vielleicht sollte ich einfach annehmen dass ich nun mal so bin, anstatt mich immer dagegen zu sträuben.

Eine vielversprechende Probe & meine erste Fernsehsendung

Der Regen ließ einen Bluemkasten überlaufen.

Ich schlief sehr lange und erwachte erst kurz vor 10:00. Dabei wollte ich einen längeren Blogtext zum Spider-Man Film schreiben der dann aber notgedrungen etwas kürzer ausfiel.

Es war eine erste komplette Durchlaufprobe eines Stückes das ich aber erst richtig Mitte Januar betreuen werde, angesagt.
Stupid Fucking Bird von Aaron Posner ist eine sehr lustige umgeschriebene Version von „Die Möve“ von Anton Tschechov. Und ich kann jetzt schon sagen dass es einer meiner Hightlights dieser Theatersaison werden wird. Wenn ihr es sehen wollt sichert euch bitte jetzt schon Karten, denn die englischensprachigen Stücke im Kapuzinertheater sind immer schnell ausverkauft.

Und dann am Abend kam endlich die Erlösung. Die Sendung NO ART ON AIR ging über den Sender. Ich hatte ja schon hier darüber berichtet. Und ich bin froh dass es so gut geworden ist. Die Moderatorin die durch die Sendung führt war sehr zufrieden.
Die Sendung könnt ihr euch hier im Replay von RTL.lu ansehen.

***

Nachtrag via Kaltmamsell:
Ich nicht gedacht dass ich je ein Video des Bistums Essen verlinken würde.
Die Sicherheitshinweise zum Weihnachtsgottesdienst.

Kino am Mittag: Spider-Man: Into the Spider-Verse

Als ich eben auf einem Filmportal recherchierte wurde mir klar dass ich viele Spider-Man Filme nicht gesehen habe. Der letzte war vor über 10 Jahren mit Tobey Maguire. Ich war auch nur mittelbegeistert als die D. mich mit in den Film nahm denn ich bin nicht der große Fan von Spider-Man. Es gibt andere Marvel Figuren die mir weitaus lieber sind.
Wir hätten auch in den zeitgleich neuangelaufenen Mary Po(o)ppins gehen können, doch da die D. zur Zeit an verstärkter „Schmalz“-Intoleranz leidet ließen wir es bleiben. Ich hatte rein gar nichts vorab über den Zeichentrickfilm gelesen oder gehört und so war es für mich fast wie eine Sneak Preview.

Der Film ist ein einem völlig anderen Stil gezeichnet, der zur Anfang gewöhnungsbedürftig ist. Zumal der Hintergrund der Szenen ließ mich manchmal daran zweifeln ob wir nicht doch in der 3D Verfilmung gelandet wären. Es kommt dem Original Comic Heften aber sehr viel näher.

Da die Geschichte mit einem puertorikanischen Jugendlichen beginnt der von der ominösen Spinne gebissen wird,  versteht man zu Anfang nicht so richtig wo die Geschichte hin soll. Doch dann wird klar dass Spider-Man umgebracht wird von Schurken Kingpin. Der will mittels einer Höllenmaschine seine Frau und seinen Sohn aus einem Paralelluniversum zurück in sein Leben holen. Doch dabei kommen auch bei einem erster Versuch verschiedene andere Spider-Figuren aus anderen Welten im hiesigen Universum an…

Ich fand den Film sehr kurzweilig und unterhaltsam und er rutschte Gott sei Dank nie in den Schmalz ab, weil siehe oben.
Ein Empfehlung von mir für die Feiertage.

Der sehr lange Dienstag

 

Es geht zur Zeit wirklich rund. Ich fahre, wenn ich alle Produktionen zusammenzähle, auf drei Schienen. Das ist ein wenig mehr als mir lieb ist, denn ich riskiere immer etwas zu vergessen.

So fing heute die Oper von Alexandre Desplat an. Masken- und Kostümanprobe. Aber dazu komm ich noch.

Wenn ich etwas an meinem Beruf liebe, dann dass ich morgens meistens keinen Wecker zu stellen brauche, weil ich bis abends spät arbeite und morgens frei habe. Ausschlafen kann ich, so wie auch heute.
Der Himmel sah trist aus und es zog Nebel auf.
Meine Putzhilfe (da hatte ich gerade einen lustigen Verschreiber : Putzhilde) die F. rief an um sich bereits für morgen früh anzukündigen weil sie es anders nicht schafft noch einmal vor den Feiertagen zu kommen. Sie käme aber schon morgens früh. Also muss ich mir wohl den Wecker stellen.

Ein bisschen Bloggen, Kaffee, Duschen und los.

Jedes Jahr kaufe ich der F. zu den Jahresendfeierlichkeiten ein kleines Präsent. Da sie am Mittwoch zum letzten mal für dieses Jahr hier sein wird, (über die Feiertage ist sie in Urlaub) kaufte ich ihr einen Raumduft von Rituals den ich lange im Badezimmer stehen hatte und den sie sehr mochte.

***

Am Nachmittag zog ich dann wieder mit meiner gesamten beruflichen Habe ins Große Theater. Ich war viel zu früh da, aber es war gut, denn so bekam ich einen allerersten kompletten, wenn auch noch holperigen, Durchlauf der Oper mit. Herr Despalt war übrigens auch da.
Da der Kostümbildner seinen Flug verpasst hatte konnten wir erst sehr spät mit den Kostüm- und Maskenanproben beginnen und es war für mich ein Speedy Gonzales Akt, da alle müde waren und beizeiten fertig sein wollten.
Nach drei Stunden knallhartem Umschminken und Umfrisieren ohne Unterlass war auch ich alle.
Doch ich glaube es waren alle zufrieden.
Uff.

Ich war todmüde und aufgedreht zugleich und ich hätte eh nicht sofort schlafen können, also ging ich noch auf einen Absacker ins Bovary, wo ich die N. mit ihrer Schwester S. antraf. Eine Stunde später machte auch ich Schluss und viel daheim wie ein Stein ins Bett.

1000 Fragen 681-700

OyeHaHa / Pixabay

681. Was war deine letzte gute Tat?
Die Schauspielerin C. schminken und frisieren für die Abschiedsfeier, weil sie terminlich alles durcheinander geworfen hatte nicht darauf vorbereitet war, dass die Feier schon am Samstag sei.

682. Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?
In der Regel ja.

683. Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?
Das klingt jetzt seltsam aber, 2018 war die beste Entscheidung, jetzt im Nachhinein, die Weltreise nach der OP abzubrechen. Auch wenn es mir im ersten Moment so schien als ob es nicht so wäre.

684. Was war das beste Konzert, das du jemals besucht hast?
Das war eines meiner allerersten Konzerte. Andras Vollenweider mit der White Winds Tour.

685. Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?
Mit einer Ruhepause?

686. Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?
Ja.

687. Zählt für dich Qualität oder Quantität?
Qualität, immer.

688. Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?
beim letzten Liebeskummer war es eine Reise ans Meer. Hat sehr geholfen.

689. Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?
Besteck, Teller, Gläser, Essen, und eine Flasche Alice Hartmann.

690. Hast du viel Selbstvertrauen?
Es geht so. Ich zweifele oft an mit selbst.

691. Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?
Das war zum letzten Mal vor über 5 Jahren meine Mutter, die da aber nicht mehr krankheitsbedingt richtig antworten konnte. Seitdem nehme ich die Dinge selbst in die Hand.

692. Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?
Im Winter: Mantel ablegen, Schuhe aus. Kaffee.
Im Sommer: Schuhe aus, barfuß rumlaufen, mich auf den Balkon setzen.

693. In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?
Biologie, Anatomie, Deutsch, Englisch, Französisch.

694. Wann hast du zuletzt ein Baby in den Armen gehalten?
Ich kann mich nicht erinnern, aber es ist sehr lange her.

695. Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben?
Das muss man die fragen die mit mir befreundet sind.

696. Kannst du gut warten?
Ja. Von Filmsets her weiß ich dass ich bis zu 3 Stunden warten kann, ohne dass es mich zu sehr schlaucht. Aber ab der dritten Stunde bin offiziell gelangweilt.

697. Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?
Wenn ich merke dass ich allein mit einem Umstand den ich nicht ändern kann nicht mehr klarkomme. Das war schon mal der Fall und es hat geholfen.

698. Was möchtest du irgendwann noch lernen?
Italienisch.

699. Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?
Kaffee.

700. Wie oft beginnst du einen Satz mit: „Als ich so alt war wie du …“?
Oh, sehr sehr selten, wenn überhaupt. Denn der Satz beinhaltet auch irgendwie dass man festgefahren ist in der eigenen Evolution.

Schnee & eine Nachmittagsvorstellung

Die Sonntage sind ja bei mir eh nicht heilig, und wenn man wie ich viel an Theatern arbeitet, geht es um die Weihnachtszeit umso mehr rund und die Sonntage werden zu Arbeitstagen.

Das erste Bild des Tages als ich früh erwachte. Schnee aber diesmal so richtig. Ich war froh dass ich auf der Abschiedsfeier zeitig Schluss gemacht hatte.

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Ich werkelte ein wenig rum, bloggte das Zeug vom Vortag und fuhr am sehr frühen Nachmittag los zur Nachmittagsvorstellung.

Ich persönlich finde ja dass es ein Unding ist wenn ein Stück auf einem Tourneeort nur ein einziges mal gespielt wird. Der Aufwand dafür ist enorm. Auch für die Darsteller, denn wenn das Stück eine Weile nicht gespielt wurde, liegt es „brach“ und muss teilweise neu geprobt werden. Wir absolvierten also das Stück mit ein paar kleinen Hürden und der Regisseur war weitgehend zufrieden.
Die D. war extra angereist um es sich anzusehen und ich nahm in meinem Wagen wieder mit zurück in die Stadt.

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Das war einer der Fragen aus der letzten Fragerunde 1000 Fragen:

680. Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?
Das wechselte immer wieder, aber das letzte was ich mir ausgesucht hatte war Heartland von David Ianni. Und das ist es immer noch.

Das neue Album My Urban Piano von David Ianni ist raus und darauf zu finden ist auch das oben genannte Lied Heartland. Es ist auch bei iTunes zu finden.

Eine Abschiedsfeier

Am frühen Nachmittag sah ich noch einmal die C. die am Sonntag wieder zurück fahren wird. Wir trafen uns im Café von Lea Linster und die C. kaufte pfundweise Madelaines für die Heimreise.

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Gestern fing mit der Fernsehsendung etwas Neues für mich an, und eine Ära endete am Samstag für die K.
Schon seltsam wie nah die manche Dinge beieinander liegen.

Da ich mit einem Theaterstück eh im Kulturhaus zu Gast bin das sie leitet, bot es sich für die K. an, mich als Maskenbildner für den Abend zu „missbrauchen“.

Die Gemeinde hatte eine eine Abschiedsfeier für die K. organisiert, da sie in Rente gehen wird. Es waren viele Gäste geladen. Die K. freute sich sehr über all die Mitbringsel der Gäste und verdrückte doch ab und an ein Tränchen. Eine der Abschiedsreden hatte sie sich vom einem ganz bestimmten Laudator gewünscht, und ich freute mich insgeheim schon darauf, denn er ist bekannt dafür dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Und so war es auch. Der Saal bog sich vor Lachen.

Fotos kann ich leider keine einstellen denn ich könnte euch nur Räume mit ausradierten Gesichtern zeigen.

Eine neue Erfahrung

Da war er nun der Tag, auf den ich gewartet hatte und vor dem ich Bammel hatte, der Tag weswegen ich eine Kamera mit nach München genommen hatte.
Die Aufzeichnung der Sendung fand statt. Aufgenommen wird immer im *Gudde Wellen eine Bar in der Altstadt.
No Art On Air ist ein Kulturtalk in dem eine Persönlichkeit aus Kunst und Kultur eingeladen ist plus zwei Reporter. Die Persönlichkeit war  Danielle Igniti die in Dudelange das Kulturzentrum „opderschmelz“ verlassen wird.

Das ist die Crew vor der Kamera: v.l.n.r. Claude, Ich, Ben der Barmann und Jenny, die die Show hostet.

Was mir alle vorausgesagt hatten war, dass es sehr entspannt zugehen würde, dass die Spannung und der Stress die man in einem Fernsehstudio hätte, nicht aufkäme. Und so war es auch.
Jenny und Claude gratulierten mir dass ich mich sehr gut geschlagen hätte. Ich war sehr froh darüber, denn ich konnte das gar nicht einschätzen.

Ich ging nach der Sendung zu Fuß nach hause und war froh, dass ich keinen Bus genommen hatte, denn die Stadt war ab 17:00 ein einziges Verkehrschaos. Da es sehr kalt war, der Wind pfiff eisig durch den Park, fühlte ich mich halb erfroren an, als ich Zuhause ankam. Ich nahm ein heißes Bad, wickelte mich in dicke Decken ein und netflixte die beiden letzten Folgen der Serie The Chilling Adventures of Sabrina, die ich insgesamt sehr mau fand.

*Für alle mein deutschen Leser:
Gudde Wëllen heißt übersetzt so viel wie „guter Wille“.
Wëllen bedeutet aber auch mit „Wilder“, also könnte es auch „guter Wilder“ heißen.

Nachtrag: Die Sendung wird am 20. Dezember ausgestrahlt.

Und noch eine Weihnachtsfeier

Den Tag weitgehend zu hause verbracht mit Papierkram und auch einem Friseurbesuch.

Frisch geschoren

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Die D. hatte eine Einladung für die Weihnachtsfeier vom MUDAM bekommen. Da ihr Mann nicht konnte, durfte ich mit.

Es waren sehr viele zu der Feier geladen und im Restaurant war es ziemlich proppenvoll. Ich sah eine Reihe von Leuten die ich schon ein ganze Weile nicht gesehen aus vielen verschiedensten Kulturszenen. Die frischgebackene Ministerin für Kultur war auch anwesend.

Das Foto hätte ich in den Tag davor einfügen können da ich ja mit der C. dort war.

Wir blieben eine knappe Stunde und gingen dann durch den eisigen Wind hinüber zum Restaurant Tempo, von dem ich schon einmal vor langer Zeit berichtet habe.

Es  war genauso voll, doch wir bekamen aber einen kleinen Tisch von wir einen schönen Überblick über den ganzen Raum hatten. Die Küche von Morris Clip ist immer noch sehr lecker, und der Besuch rundete den Abend perfekt ab.

Zurückrudern & Spaziergang

Es kommt ja eher selten von dass ich hier über blogspezifische Dinge rede, doch das ist jetzt das zweite Mal binnen einer Woche.
Heute habe ich beschlossen, dass ich das Plugin Classic Editor einsetzen werde, denn die neue Oberfläche von WordPress 5.0 nervt nur noch. Diesen Beitrag schreibe ich schon damit. 5.0 mag wahrscheinlich geeigneter sein für Blogs mit kommerziellem Content. Für mich ist es ein Gefummel in einem Wust von unübersichtlichen Applikationen, wovon ich nicht mal die Hälfte brauche.

Sorry Automattic.com, die neue Version ist ein Reinfall. Einmal zurückrudern, bitte.

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Ich hatte mich mit der C. verabredet und war schon gespannt was sie mir denn erzählen würde was sie alles am Vortag gemacht hätte. Sie hatte das MUDAM auf dem Programm, das aber Dienstags geschlossen ist. Also holten wir das nach. Wir fuhren mit der neuen Tram und schauten uns die neuesten Objekte an.
Ich war ein wenig enttäuscht über die neuen Aufkleber die man uns gab damit wir als Besucher gekennzeichnet sind, denn davor waren es kleine Pins, die ich schon zu sammeln begonnen hatte. Doch die Kassiererin war sehr nett und holte mir ein paar von den alten Pins, die sie noch auf Lager hatte.

Der SmARTass wird demnächst Verwendung finden. 🙂

Sehr sehr schön fand ich die Fotos von Jeff Wall die mich von ihrer Zusammenstellung an einen meiner Lieblingsmaler erinnerten; Edward Hopper.

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Anschließend fuhren wir mit der Zahnradbahn ins Pfaffental und nahmen von dort aus den neuen führerlosen Minibus der bis zum Aufzug fährt. Das war auch für mich eine Premiere. So ganz führerlos war er dann doch nicht, denn es war ein Techniker dabei, der den Bus neu einstellte. Ein hübsches kleines Spielzeug.

Mit dem Pfaffental Aufzug ging es dann wieder 60 Meter nach oben. Für Leute die nicht so ganz schwindelfrei sind eine Mutprobe.

Von dort aus sah man die Renovierungsarbeiten am Pont Rouge, der inzwischen in einem blassen Altrosa daherkommt.

Am hinteren Teil erkennt man die neue Farbe.

© by C.

Das Selfie kostete ein wenig Überwindung denn wir standen auf der Glasplatte.

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Am Abend besuchte ich die D. die just von St.Jean zurück war. Sie brachte mir einen baskischen Kuchen mit, den ich so unverschämt lecker finde. Der Abschluss des Tages fand dann zusammen mit ihrem Mann in der Hostellerie du Grünewald statt.

Schnell hin und zurück &Cuisine des Amis

Es war schon die richtige Entscheidung nach Trier mit dem Zug zu fahren. Denn man bestätigte mir dass Trier unter dem Verkehr ächzt.

In Luxemburg war es trüb:

In Trier hingegen war es schön:

Gegen halb eins fuhr ich schon zurück weil ich pünktlich zur Probe da sein wollte.

Die Stunde hin und zurück gaben mir die Zeit das Posting von gestern fertigzuschreiben.

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Am Abend gab es eine weitere Folge der Cuisine des Amis im Dipso von der ich schon oft berichtet habe. Es bekochte uns diesmal Arnaud Deparis.
Ich hatte bereits vor Wochen die A von W. gefragt, die schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen hatte, ob sie mit gehen würde und sie sagte sofort zu.

Ich habe ja nun nicht alle „Cusines“ mitgemacht, aber das hier war eine der besten, nach Wolfgang Becker und René Matthieu
Es gab kleine kalte Rinderfiletscheiben in einem mit einer sehr leckeren Marinade, Graved Lachs im rote Beete Sud, Schaumsüppchen mit Kräutern fein abgeschmeckt mit Croutons und einem Ei das just in der heißen Suppe gargezogen war und Poularde gefüllt mit Trüffel (Foto fehlt).
Zum Abschluß gab es zwei Desserts. Einmal ein luftig kleines Limonentörtchen, und weiße Schokoladenmousse mit Mangoschaum und einem Stück Apfel nach Tarte Tatin Art.
(und während ich das schreibe läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen)

Überraschungsbesuch

Ich hatte mir für Montag morgen fest vorgenommen, dass ich mit dem Zug nach Trier fahren wollte, doch musste ich ein wenig warten bis ich im Geschäft anrufen konnte, ob das Arbeitsmaterial schon da sei.

Zwischenzeitlich erfuhr ich dass das mit dem Zugfahren nichts werden würde, denn es war ein Streik angesagt. Mist.

Mit dem Auto hinfahren wollte ich jedoch nicht. Ich hatte schon darüber berichtet wie nervenzermürbend das im Dezember ist.

Eine DM per Twitter ließ mich jedoch freudig jauchzen. Die C. die ich von der re:publica kenne ist in Luxemburg! Dass ich meine beiden liebsten re:publica Frauen innerhalb einer Woche sehen würde….

Wir verabredeten uns in der Stadt und schlenderten ein wenig herum. Mittagstisch im Charles Sandwich Laden. Die C. war begeistert, denn sie kannte das Lokal nicht. Ich hatte auch schon länger kein Ceasar Salad mehr dort und er schmeckte wie immer hervorragend.

Anschließend ging für den Nachtisch zu Oberweis. Es war klar dass die C. hin und weg war, denn solche Konditoreien sind in Deutschland eher selten anzutreffen.

Wir verabredeten uns noch einmal für Mittwoch, denn sie ist für eine ganze Woche in Luxemburg.

Das neue WP 5.0 & eine Sonntagsvorstellung

Bevor wir zur Tagesberichterstattung übergehen, möchte ich mich über die neue Version von WordPress beschweren.

Ich habe WordPress 5.0 installiert und bin höchst unzufrieden. Es sehr umständlich und es entspricht absolut nicht meinen Gewohnheiten Content fürs Blog zu erstellen, da es viel mehr Einzelschritte verlangt als je zuvor.
Ich schreibe meine Beiträge immer komplett vor und füge dann die Fotos, nach der Skalierung dort ein wo sie im Text hingehören. Der Text bestimmt gewissermaßen die Auswahl der Bilder, was mir sehr logisch erscheint, denn es ist kein Fotoblog, es ist ein online Tagebuch mit Fotos.

WP macht da jetzt aber einen gewaltigen Unterschied in dem es Blocks generiert und man kann nicht mehr so einfach Fotos einfügen wie davor. Man muss den Text zuerst sehr altmodisch mit Copy/Paste splitten und dann einen neuen Block einfügen auf den man ein Foto oder Video hochladen/einfügen kann. Sehr sehr umständlich und kompliziert und meiner Meinung nach völlig unnütz.

Ich hatte es ohne zu überlegen bereits am ersten Abend in München installiert und fluchte wie ein Kesselflicker weil ich müde war und den Post fertig haben wollte.

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Am Sonntag hatte ich eine Vorstellung:

Nain porte quoi war mein letztes Stück der letzten Saison. Ich hatte hier kurz darüber geschrieben. Es wird davon noch mal eine Vorstellung im Februar im hohen Norden von Luxemburg geben, im Cube 521.

Da das Stück eine Nachmittagsvorstellung war, war ich kurz nach 6 schon mit allem fix und fertig. Ich rief die A. an und wir trafen uns gemeinsam mit der N. im Grünewald.

Das ist die kleine überdachte Außenterrasse, die auch im Winter genutzt werden kann und auf der ich schon oft saß, wenn ich auf Gäste wartete.

Für sonntags bieten sie neuerdings „Cocottes“ an, kleine gusseiserne Eintöpfe. Gestern befand sich darin ein Coq au Vin. Sehr lecker.

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Und dann wollte ich euch noch meine neueste Lichtkreation zeigen. sie steht schon seit ein paar Tagen hier. Der Behälter ist eigentlich eine Vase in Form eine Glühbirne, die mir die S. letztes Jahr zum Geburtstag schenkte. Eine Lichterkette mit Batterien,…fertig. ‚
Sieht sehr heimelig aus.

1000 Fragen 661-680

OyeHaHa / Pixabay

Die Rückfahrt von München verlief problemlos, außer dass wir etwas zu spät losflogen, was aber in München das gängige Prozedere zu sein scheint. In München war schönes Wetter, in Luxemburg gab der Himmel an Regen her was er geben konnte. Ich verbrachte den Rest des Tages zu Hause mit Haushalt und Wäsche.
Darum eine Runde 1000 Fragen.

661. Magst du es, wenn man sich um dich kümmert?
Ja, ich habe aber immer ein leicht schlechtes Gewissen, weil ich mich dann nicht kümmern kann.

662. Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen?
Den Wunsch den ich nicht habe.

663. Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast?
Das ist schon sehr lange her. Es war eine Silvesterfeier in Brüssel, als ich noch in der Friseurlehre war. Wir waren von einer Kosmetik Vertreterin von Lancôme eingalden worden, den Abend dort zu verbringen. Wir saßen zusammen mit Brüsseler Adel am Tisch. Es war alles sehr gediegen und schön.

664. Wie würden dich deine Freunde beschreiben?
Richtige Freunde sind die Familie die man sich ausgesucht hat.

665. Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan?
Mein Vater.

666. Was war ein Wendepunkt in deinem Leben?
Der plötzliche Tod meines Bruders.

667. Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können?
Jein. Ich glaube dass man Dinge im Vorraus fühlen kann.

668. Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun?
Im Stockdunkeln im Keller mit dem Wäschekorb vom Waschraum zum hinüber zum Aufzug um die Ecke gehen ohne irgendwo anzuecken.

669. Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen? 
Ein Platz am Fenster egal welche Reihe.

670. Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?
Ja.

671. Bist du ein Mensch der Worte oder ein Mensch der Tat?
Das hält sich die Waage.

672. Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt?
Das war immer mein Sehsinn. Ich konnte Dinge aus weitester Entfernung lesen. Inzwischen ist das nicht mehr so.

673. Wann hast du Mühe, dir selbst in die Augen zu schauen?
Eigentlich nie. Ich bin mit mir selbst im Reinen.

674. Wer kann dich am besten trösten?
Niemand mehr.

675. Was war deine größte Dummheit?
Dass ich zu sehr auf die Ratschläge meiner Eltern gehört habe.

676. Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen?
Tiermisshandlungen sind mir sehr zuwider.

677. Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?
Von einem Theaterdirektor der da sagte :
„Joël? Ja, das ist unser bestes Pferd im Stall.“

678. Was entscheidet, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?
Die Nettigkeit und die Zuwendung.

679. Was geht zu langsam?
Mir fällt da nichts ein.

680. Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?
Das wechselte immer wieder, aber das letzte was ich mir ausgesucht hatte war Heartland von David Ianni. Und das ist es immer noch.

München Tag 2: Die Kunsthalle, das BMW Museeum & Pschorr

Ein sehr langer Tag.

Lange Ausschlafen ging nicht den ich hatte um 9:00 schon einen Termin in der Kunsthalle.

Die A. begleitete mich netterweise, da sie mir mit den Aufnahmen helfen konnte. Aufmerksame Leser werden jetzt eins und eins zusammenzählen können. Ja, es wird demnächst etwas drüber im Fernsehen gezeigt. Aber darüber berichte ich wenn es soweit ist.

Lust der Täuschung ist wirklich sehenswert und ich war sehr begeistert, auch über den Umstand, dass die Ausstellung sehr schönes Bildmaterial hergab.

Ganz besonders toll fand ich die Virtuelle Welt Chalkworld durch die man „fliegen“ konnte. Es erinnerte mich sehr an meine Träume als kleiner Junge in denen ich oft vom Fliegen träumte… So lange ich im Traum daran glaubte dass ich es tatsächlich kann, ging es. Wenn ich nur einen winzigen Moment daran zweifelte, fiel ich ab… und erwachte.

Im Eilverfahren schleppte ich die Kamera und den Ausstellungskatalog zurück ins Hotel.

Anschließend ging es dann zum BMW Museum. Freiwillig hätte ich das nicht besichtigt, doch die A. meinte dass es architektonisch ein Hingucker wäre. War es auch:

Das Museum selbst ist mit allen möglichen Raffinessen ausgestattet die man heute in modernen Ausstellungen findet. Insofern war es auch interessant was man für zeitbegrenzte Ausstellungen davon übernehmen könnte.

Zurück im Hotel legte ich die Beine kurz hoch denn Abends waren wir mit der besten Tagebuchbloggerin 2017 verabredet und ich freute mich schon auf ein Wiedersehen.

Wir tranken ein Aperitif im Eataly das relativ neu ist und das ich noch nicht kannte. Zu Abend aßen wir im Pschorr gleich nebenan.

Ich aß seit ewigen Zeiten mal wieder ein Wiener Schnitzel das gewaltig daherkam.

Wir hatten sehr angeregte Gespräche und die Zeit verging wie im Flug.

Und ich war so froh die Kaltmamsell nach eineinhalb Jahren wiederzusehen.

München Tag 1 : Das NS Dokumentationszentrum

Huiii mag man denken wo kommt das denn jetzt her?
Alles fing an mit einem Auftrag der A. die eine Ausstellung für das nächste Jahr gestalten sollen über das Ende der Zweiten Weltkrieges in Luxemburg. Ich erzählte ihr von einem Blogeintrag der Kaltmamsell über das neue NS Dokumentationszentrum in München, als sie es besichtigte.
Nach ein paar Telefonanrufen, war alles geregelt. Ich flog mit einer ganzen Delegation aus zwei Historikern der A. und mir nach München um uns das Zentrum anzusehen.

Der Bau ist innen sehr schlicht gestaltet mit sehr vielen Texttafeln, Fotos und Filmen.

Das schöne daran ist, dass man diesen Teil der Geschichte erlebbar macht aber durch die Art und Weise wie es dargestellt ist und durch die hellen Räume wird man nicht vollends erdrückt.
Schön ist auch dass man immer wieder nach draußen sehen kann.
Wer den Beitrag der Kaltmamsell lesen mag: Münchens NS Vergangenheit

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Nach dem Besuch schlenderten wir zurück ins Hotel und ich legte mich eine Weile hin und ratzte sofort für eine Stunde weg.
Anschließend ging es auf den schönsten alternativen Weihnachtsmarkt den ich kenne: Tollwood.

Ich kannte den Markt ja schon weil ich vor ein paar Jahren hier gewesen war.
Anschließend war ich mehr als reif fürs Bettchen, denn ich war sehr früh aufgestanden.

Zwei lange Tage & ein Spontankauf

Nach dem Regen,Regen,Regen Tag war ich über diesen Anblick hocherfreut. (Versteht mich nicht falsch, der Regen ist bitter nötig, aber fürs Gemüt sind solche Lichtblicke besser.

 

Zwei lange Arbeitstage mit viel Rumgerenne und nicht all zu gutem Schlaf. Ich fühlte mich jeden morgen wie gerädert. Doch es half alles nichts, ich musste noch einmal nach Trier. Ich hatte vorab einen schnellen Termin im Fernsehstudio, weil ich eine Kamera abholen musste, aber darüber erzähle ich wenn es soweit ist…

Da ich diesmal das Auto nahm geschah mir genau das, was ich schon Tage zuvor vorausgesagt hatte, die Stadt war proppenvoll und es war demnach schwierig einen Parkplatz zu ergattern. Doch ich hatte Glück im Unglück und erwischte einen bei einer kleinen Kirche nicht weit von den großen Parkhäusern, die mir bis dato nie aufgefallen war. Durch eine leidige Baustelle die mich sehr viel Zeit kostete, kam ich natürlich 10 Minuten nach der Mittagspause an und der Laden war zu und ich eine ungewollte Pause bis 14:00 Uhr.
Ich hatte keine Lust lange zu suchen und ging wie so oft in die Trier Brasserie

Filetspitzen Stroganoff mit Salat und Kroketten.

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Der zweite Tag angefüllt mit einer langen Probe und einem Spontankauf. Ich wanderte heute zum ersten Mal über den Weihnachtsmarkt auf der Place d’Armes und ging an einem der teuersten Einrichtungsläden des Landes vorbei. Innen sieht es zur Zeit aus wie auf einem kunterbunten Weihnachtsbasar, aber mit sehr schönen und nicht kostengünstigen Dingen. Auf einen der oberen Regale entdeckte ich durch das Schaufenster eine Art Vase/Gefäß in der Form einer Aloe Vera.
Ich betrete den Laden sonst nie doch da konnte ich nicht widerstehen.
Fazit:

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Die D. schickt liebe Grüße aus St.Jean de Luz mit wunderschönen Bildern des Hafens.

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Und wenn ihr das hier lest bin ich bereits auf den Weg zum Flughafen. Es geht mit der A.  und zwei weiteren Personen nach München. Und es wird ein Wiedersehen geben auf das ich mich schon riesig freue.

 

Regen, Regen, Regen

Pexels / Pixabay

Die Überschrift war der Ausruf meines gehörlosen Nachbars in der alten Wohnung an Tagen wie gestern.

Eigentlich stand  am Montag eine schnelle Stippvisite in Trier an, weil ich Arbeitsmaterial bestellt hatte und abholen sollte. Doch der Montag war so ein regnerischer und grauer Tag, dass es mir schon am Morgen sehr schwer fiel, überhaupt aufzustehen. Ich werkelte lustlos Zuhause herum, erledigte noch ein wenig Papierkram und wollte dann sobald die die Haushaltshilfe F. eingetroffen wäre losfahren.
Doch es regnete so heftig, über Stunden den ganzen Tag hindurch, dass ich keine Lust hatte auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen.
Ich verschob den Ausflug auf den nächsten Tag.

Es wurde ein ungewollter Gammeltag.

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Via Kaltmamsell

Warum Bloggen super ist.

Ein Beitrag von Alexander Maktzeit, der so schön zusammenfasst warum ich das hier seit Jahr und Tag tue.

Die alljährliche pre Weihnachtsfeier

Wie schon so manche Jahre davor war ich auch wieder dieses Jahr zur Vorweihnachtsfeier von der J. eingeladen. Sie hatte die Feier dieses Jahr noch etwas weiter vorverlegt weil sonst eine ihrer besten Freundinnen nicht hätte kommen können. Die J. ist Kanadierin und ihre Feier setzt sich eigentlich aus zwei verschiedenen Feiertagen zusammen. Einerseits feiern wir Thanksgiving nach und Weihnachten vor.  Es gibt somit jedes Jahr ein Truthahn auf kanadische Weise zubereitet. Zudem ist es eine gute Gelegenheit viele Bekannte und Freunde noch einmal in diesem Jahr zu sehen.

Der Truthahn wog dieses Jahr so viel wie noch nie davor. 12,7 Kilo ungefüllt!
Es war wunderbar auch wenn es immer wieder nieselte ließen wir uns die Laune nicht verderben.
Ich trank ein wenig zu viel Rotwein und wackelte leicht beschwipst zurück…