














Morgen geht es zurück. Wir lesen uns in Luxemburg.
Wenn Sie einen weiteren Reisebericht lesen wollen, die Kaltmamsell bricht am Mittwoch auf und das wird, denke ich, ein richtiges Abendteuer.
est. 2004















Morgen geht es zurück. Wir lesen uns in Luxemburg.
Wenn Sie einen weiteren Reisebericht lesen wollen, die Kaltmamsell bricht am Mittwoch auf und das wird, denke ich, ein richtiges Abendteuer.
Am Morgen nach der ersten Schwimmrunde, ein paar Einkäufe für die D., die davon profitierte dass ein Leihwagen da ist. Wir kauften ein paar Dinge en gros ein, ein wenig außerhalb von St.Jean, die man einfach besser mit dem Auto transportiert, als zu Fuß durch die Gegend schleppt.
Danach am Strand zum Lesen:
Die Tage fliegen vorbei. Ich genieße in vollen Zügen die letzten Sonnentage, an denen ich am Strand liegen kann. In Luxemburg wird das vorbei sein. Auch am See in der Alten Heimat wird das wahrscheinlich nicht mehr machbar sein.


Am Strand fing ich den Comicband Idéal von Baptiste Chaubard und Thomas Hayman an. Zwischendurch ging ich noch einmal schwimmen und las ihn auf dem Balkon zu Ende. Ich habe selten eine so komplexe Geschichte gelesen mit so wenig Text. Sie ist großartig und verdient es verfilmt zu werden.
Am Abend gab es Hausmannskost.

Wir gönnten uns noch einmal Thunfisch kurz scharf angebraten mit einer kleinen Emulsion. Diesmal gab es kein Briam sondern eine Ratattouille. Groß-ar-tig!!!
Ein Tag an dem wir uns mit hier ansässigen Freunden verabredet hatten, die in Ciboure wohnen. Wir waren zum ‚Poulet du Dimanche‚ eingeladen, dem Sonntagsbraten, oder auf Englisch, dem Sunday Roast. Anschließend wanderten wir nach Socoa und fuhren mit dem Boot durch die Bucht zurück nach St.Jean. Nach einem letzten Absacker im Suisse, verabschiedeten wir uns von ihnen. Die D. und meine Wenigkeit fuhren dann noch hinüber nach Erromardi.
Der Wind war recht kalt, doch die Sonne wärmte. Die ideale Wetterkombi um kleine oder größere Wanderungen zu machen.
Ich habe sehr viele Fotos gemacht den ganzen Tag über.














Ein Tag den ich erstmal gedachte ruhiger anzugehen, denn ich bin ja im Urlaub und nicht auf einer Bildungsreise. Nach der gestrigen doch sehr langen Hin- und Rückfahrt, wollte ich wieder nicht hinter dem Lenkrad sitzen. Das Autofahren hat sich mit den Jahren zu einer Tätigkeit entwickelt, die ich machen will, oder muss, um irgendwo hinzukommen. Aber gerne mache ich es schon lange nicht mehr. Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mir einen Chauffeur leisten. Ich schweife ab…
Erster Kaffee auf dem kleinen Balkon bei chilligen 9Grad. Brrr.

Gegen 10:00 eine Schwimmrunde. Das Wasser hat inzwischen nur noch 20 Grad. Das geht noch.
Nach der Runde:

Ein weiterer Kaffee im Suisse mit Bekannten.
Später als es wärmer war, ging ich noch einmal an den Strand, schwamm nochmal eine Runde und gönnte mir dann ein…

…bei Bargeton, dem weltbesten Eismacher. Ich hatte Maronen, Vanille und Erdnuss.
Am Abend ging es zur Markthalle zu der kleinen Büvette die ja auch Essen anbieten. Frische Sardinen…

…mit zweierlei Salat. Sehr schlicht aber sehr gut.
Ein kleiner Spaziergang am Meer mit einem allerletzten Glühen der Sonne am Horizont.



Auf der Landkarte sieht Orthez aus, als ob es eine kleine Stadt wäre, die etwas zu bieten hätte. Zudem hatten wir in Biarritz in der kleinen Ausstellung über die Betriebe, die einen Exzellenz Preis erhalten hatten, einen Weberei entdeckt, die sich dort befindet. Tissage Moutet. Es gab auch einmal ein Geschäft in St. Jean, die diese Webereiwaren, anbot. Ich fand sie recht schön und war auch neugierig auf die Stadt. Little did I know…
Orthez liegt gute 90 km von Saint Jean entfernt. Nachdem es uns am Morgen zu kalt war, um schwimmen zu gehen, zudem tröpfelte es noch ein bisschen, fuhren wir nach einem kurzen Einkauf auf dem Markt, dorthin.
Es ist keine baskische Stadt mehr, sie liegt im Béarn und die Häuser sehen dort anders aus. Es ist auch eine Stadt deren Stadtkern, obwohl dort so einiges neu gestaltet wurde, sehr wenig zu bieten hat. Die Hauptgeschäftsstraße ist sehr dünn belegt mit Geschäften. Jede zweite Ladenfläche steht leer. Der Kirchplatz jedoch wurde neu bepflastert und das sehr auffällig:


In der Kirche fand ich ein spektakuläres Bild von 1924 über die Sage des Dionysius von Paris, der geköpft wurde und der Sage nach seinen Kopf aufhob und weiterging.

Es gibt auch ein Museum, das aber zu dem Moment geschlossen war. Musée Jeanne d‘Albret.


Was für eine triste kleine verlassene Stadt, obwohl es auf den Fotos nicht so aussieht.
Wir besuchten noch kurz die Weberei, die etwas außerhalb liegt, und ich kaufte mir ein beschichtetes Tischtuch für den Tisch vom Balkon. Anschließend fuhren wir die lange Strecke zurück.
Ich bin nicht böse über die lange Fahrt, ich war einmal dort, kann jetzt sagen, dass ich einmal dort gewesen bin und muss auch nie wieder dorthin.
Wieder in Saint Jean legte ich mich nach der vielen Fahrerei kurz hin und schrieb schon mal im Blog vor.
Und dann… DANN!

Eine Runde schwimmen! Das Wasser war jedoch recht wild dass ich es nicht weiter kam als bis zu den ersten Bojen, dann kehrte ich um.
Am Abend ging es ins Restaurant Instincts, das Lieblingslokal der D. ich hatte mich schon den ganzen Tag darauf gefreut.



Dazu ein Flasche Wein, die ich ablichtete, damit wir nicht vergessen was das war:

Der Wein hatte aber ein paar Umdrehungen mehr als gewöhnlich und ich war leicht beseelt auf dem Heimweg.
Ein kleiner Schluckauf im Blog, früh am Morgen. Er wurde aber schnell behoben. Ich glaube die haben jetzt auch endlich rausgefunden was es ist. Ich kümmere mich drum wenn ich wieder daheim bin, denn da muss ich selbst ran. Zudem flogen wir etwas unsanft aus dem Bett wegen Bauarbeiten im Haus nebenan.
Es regnete in Strömen die ganze Nacht durch und am Morgen auch noch. Nix mit Schwimmen.
Frühstück gab es zum ersten mal bei Etchebaster. Eine kleine alteingesessene Patisserie mitten in der Fußgängerzone. Ihre baskischen Kuchen sind ok, aber es gibt bessere. Richtig gut aber ist ihr Frühstück:

Ein Croissant, ein Briochetoast mit Butter und Marmelade nach Wahl, ein frisch ausgepresster Orangensaft und ein Heißgetränk. Das ganze fand immer noch im Regen statt.
Wir beschlossen trotzdem nach Donostia zu fahren.

Eine sehr dichte Wolkendecke aber es regnete nicht mehr.
Wir gingen in die Tabakalera in der es zwei Ausstellungen gab. Eine über der Fotografen Saul Leiter, den ich nur vom Namen her kannte. Er war unter anderem auch ein sogenannter Straßenfotograf, eine Form der Fotografie die ich ja sehr schätze.




Eine zweite Ausstellung im ersten Stock war ein bisschen sehr karg. 2024 ist der hundertste Geburtstag von Eduardo Chillida dem baskischen Künstler schlechthin. Man hatte versucht Werke von ihm mit anderen Künstlern in Dialog zu setzten, was aber so gar nicht gelang. Es gab eine Seilhüpf-maschine die ich witzig fand. Nur benutzen durfte man sie nicht.


Nach ein paar Pinchos für die D., fand ich ein neues Paar Schuhe bei Camper und einen wunderschönen kleinen Tischläufer. Die zeige ich wenn wieder daheim bin.
Anschließend ging es ins San Telmo Museum. Noch einmal Chillida. Aber diesmal war es eine ordentlich kuratierte Ausstellung. Es ging um seine Schaffenszeit von 1950-1970 und wie sich sein Werk gegenüber anderen Künstlern in der Nachkriegszeit positionierte. Da gab es so manches auch von anderen Großen der Zeit zu sehen.



Danach waren wir mehr als gesättigt mit Kunst. Wir sahen uns noch einen neuen Flügel im ersten Stock der Permanent Ausstellung an der 100 Jahre moderne Kunst aus dem Baskenland zeigte, doch ich war nicht mehr aufnahmefähig.
Daheim gab es den Rest vom Briam den ich gestern zubereitet hatte, mit zwei Thunfischsteaks, die wir morgens in der Fischhalle gekauft hatten:

Kurz scharf angebraten mit einer kleinen Salz- und Kräuteremulsion mit Olivenöl. Ich glaube so guten Thunfisch habe ich mein Lebtag noch nicht gegessen. Das hat überhaupt nichts mit dem bisweilen zähen Zeug zu tun, das wir bei uns bekommen. Geschenkt war die beiden Steaks auch hier nicht, aber von der Qualität her, wenn man sie dort kauft wo sie auch gefangen werden, ist es nicht vergleichbar mit dem, was man in Luxemburg findet.
Diese Postkarte wollte ich schon lange zeigen. Die D. hat sie im Wohnzimmer im Bücherregal stehen:

Presquitude ist kein französisches Wort, so wenig wie Beinahlichleit, aber anders ist es nicht zu übersetzten.
***
Die Tagesberichterstattung.
Es war eine Idee kühler als gestern aber bei weitem noch nicht kalt genug nicht schwimmen zu gehen.


Der Himmel war sehr bedeckt. Im Anschluss gab ein Croissant und ein Stück Baguette.
Die D. und ich fuhren nach Biarritz. Ich wollte zu Arostéguy und zugleich eine kleine Runde durch die Stadt drehen. Das Wetter bleib den ganzen Tag bedeckt.
Eine Ausstellung bei der Place Bellevue hatte unsere Aufmerksamkeit geweckt. Im Frankreich gibt es mehrere Exzellenzpreise für handwerkliche Fertigkeiten. Einer davon ist das Label EPV, der den Betrieben nach Regionen vergeben wird und sie behalten ihn auch mehrere Jahre.
Den Großteil der Firmen kannte ich. Parries zum Beispiel oder Goicoechea der diese gewaltige Vasen herstellt.
Aber die Weberei Moutet kannte ich nicht. Es gibt ja davon mehrere sehr bekannte hier aber die kannte ich noch nicht. Wunderschöne Stoffe, die ich leider nicht abgelichtet habe.
Am Nachmittag schnibbelten wir Gemüse für einen Briam für den Abend. Dazwischen gingen wir ins Kino. Diesmal nicht in St.Jean sondern in Urrugne. Dort gibt es ein kleines Programmkino das Itsas Mendi. Eines wie ich es schon lange in Luxemburg vermisse. Wir sahen uns einen mexikanischen Film an. Hijo de Sicario. Ein typischer Festivalfilm wie man sie kaum noch in Luxemburg findet. Ein sehr schöner Film der für mich vor allen durch seine Kameraführung auszeichnet und weil die Gewalt nie explizit gezeigt wird.
Als wir hinfuhren fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf bis spät in die Nacht.
Vielen lieben Dank für all die Glückwünsche, die auf allen erdenklichen Kanälen kamen. Ich habe versucht jedem zu antworten. Aber wenn ich jemanden vergessen haben sollte, es war keine Absicht, aber es waren einfach sehr viele dieses Jahr.
Einen der Glückwünsche möchte ich euch nicht vorenthalten:
Dem @joedelux einen hochformidablen Geburtstag! Möge sein nächstes Lebensjahr wie ein durchgehender Saint-Jean-de-Lux-Urlaub werden!
Kaltmamsell via Mastodon
Vor allem das Saint-Jean-de-Lux fand ich sehr schön.
***
Ein Tag der schon mal genau so begann, wie ich mir das gewünscht hatte, nämlich mit wärmeren Temperaturen, so dass einer Schwimmrunde nichts im Wege stand.


Nach dem Schwumm, ging es für das Frühstück in den Suisse. Nicht sooo toll aber ok.
Am frühen Nachmittag trafen wir die andere A. und den J. und wir fuhren nach Bayonne. Ich habe schon so viele Fotos der Stadt im Blog, dass ich diesmal nur welche gemacht habe über Dinge die mir in den Straßen beim Bahnhof auffielen. Ein Viertel das ein wenig ‚alternativer‘ daherkommt als der Rest der Stadt.




Wieder zurück gab es ein Apéro in der Bar de la Marine und ein kleines Nickerchen.
Für den Abend hatte ich ein Tisch in einem Restaurant im Urrugne bestellt, von dem ich noch nie gehört hatte. Da es die letzten Abende so toll gewesen war, war dies ein kleines Wagnis. Ich hatte lediglich die Internetseite von Gaua entdeckt und die sah schon mal vielversprechend aus.
Wir wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil meine Erwartungen wurden um Längen übertroffen.



Es waren Gerichte die allesamt zum teilen waren, ein Konzept das bis jetzt nur in Australien und Neuseeland gesehen habe aber noch nie in Frankreich. Ich kann nicht sagen was mir besser geschmeckt hat. Es war alles unglaublich gut.
Den Nachtisch teilte ich mit niemandem, denn er kam mit Kerze.

Ein wunderschöner Abend. Die Geschenke zeige ich morgen oder wenn ich wieder daheim bin.
…und Ruhetag zugleich. Zudem hatte ich geschlafen wie ein Murmeltier. Beim morgendlichen Kaffee auf dem Balkon war es schlechthin zu kühl um schwimmen zu gehen.
Wir wanderten eine am späten Morgen eine Runde durch die Stadt, was ich, seit meiner Ankunft noch nicht getan hatte. Ich sah ein Schild einer Boutique das mir bis dato nich aufgefallen war, es nach Aussage der D. aber schon eine Weile gibt.

Ich musste es augenblicklich weiterschicken, da der Vorname Ginette ein langjähriger Insiderwitz ist, zwischen der A., der N. und mir.
Ich kaufte ein paar kleine Dinge für die Lieben daheim und mir ebenfalls, weil ich in Shoppinglaune war und morgen ja so ein Jahrestag ist, denn ich nur höchst ungern in Luxemburg verbringe. Was das genau ist zeige ich, wenn ich wieder daheim bin.
Ich las ein bisschen, machte ein Nickerchen und kümmerte mich um die zwei Blasen an den Füßen, die ich mir bereits am Samstag zugezogen hatte, weil ich aus ästhetischen Gründen keine Socken anziehen wollte. Selber schuld.
Da es Montag war und die Auswahl der Restaurants um einiges kleiner ist als gewöhnlich, fuhren wir nach Socoa ins Pantxoa. Der J. und die andere A. waren auch dabei.
Ich hatte gefüllte Piquillos:

… und als Hauptgang Seeteufel mit Bearnaise:

Chez Pantxoa (Pantxoa ist der Baskische Name für François) ist immer gut immer eine Empfehlung.
Kurz vor Mitternacht unter der Decke.
Die D. hatte einen neuen Reiseführer gekauft in der die spanische Seite des Baskenlandes beschrieben wird. Und da wir die französische Seite quasi ganz abgegrast haben, nahmen wir uns jetzt die spanische Seite vor. Es gibt immer noch viel zu entdecken hier in der Gegend. Zudem sind wir ja motorisiert was manches einfacher macht.
Es regente am Morgen, dass Schwimmen nicht wirklich eine Option war. Nach einem späten Frühstück ging es los nach Pasaia, das so ungefähr in der Mitte zwischen St.Jean und Donostia liegt.
Dort angekommen regnete es in Strömen…

…so dass wir in einer kleinen Bäckerei Unterschlupf suchten und einen Espresso tranken.

Nach der Schauer gingen wir los.






Wir gingen hinaus aus dem Dorf zur Meeresmündung:





Unterwegs sahen wir ein Plakat das die geologischen Eigenheiten des Ortes erklärte. Sehr interessant fand ich die ausgewaschenen Felsen, die mich sehr an Korsika erinnerten und die Calanche in Piana.
Wir kehrten um und gingen zurück zum Wagen, den wir mit Mühe im Ort geparkt hatten. Es gibt sehr wenige Parkplätze.
Wieder in St.Jean gab es ein Eis von Bargeton und ein Nickerchen.
Und dann am Nachmittag dann endlich:



Am Abend trafen wir uns mit der A. (eine andere A.) und den J. im Restaurant Les Pigeons Blancs. Ich werde es nicht verlinken, denn obwohl wir es von manchen empfohlen bekamen, war der Service allen voran von der Chefin selbst ein Unverschämtheit. Das Essen selbst war gut aber ich fand ich die Portionen spärlich, dass man gar nicht anders konnte, als zwei bis drei Gänge zu bestellen um satt zu werden. Nichtsdestotrotz verbrachten wir einen schönen Abend mit vielen lustigen Anekdoten und Gesprächen.
Kurz vor Mitternacht ins Bett.
Eigentlich wollte ich, wie es die Tradition schon beinah verlangt, ein Tag in Bildern machen. Aber da der Flug erst um halbdrei war, und ich völlig entspannt war, Kaffee trank, duschte, Koffer packte, und noch in aller Ruhe das Posting von gestern fertigstellen konnte, hatte ich es total vergessen. Es fiel mir erst im Flieger ein. Dafür gibt es zumindest mal zwei Fotos über den Wolken.


Der Flug selbst war ein bisschen ruppig mit Turbulenzen.
Da ich für diesen Aufenthalt einen Wagen für die gesamte Zeit gemietet habe, holte ich den gleich nach der Landung ab. Das war auch praktisch für den J. und die A. (eine andere A.) die dieses Mal mit von der Partie sind. Die Schlange vor dem Flughafen für Taxis war nämlich lang. Ich fuhr die neiden zum Grand Hotel.
Bonjour St.Jean-de-Luz! Lange nicht gesehen:

Große Wiedersehensfreude mit der D. Schwimmen war an dem Nachmittag leider nicht erlaubt, weil es die drei Tage davor ordentlich geregnet hatte, und nach solch heftigen Regenfällen ist das Wasser in der Bucht ein bisschen eklig. Aber da es schon nach 18:00 Uhr war, war ein Apéro in der Bar de la Marine sehr willkommen.
Für den Abend hatte die D. einen Tisch in Bar Basque bestellt. Ich hatte Rillettes, die nicht sonderlich appetitlich aussieht, aber hervorragend schmeckt:

Als Hauptgang hatte ich Entenbrust mit einer Selleriesauce. Erstaunlich anders aber sehr gut
Der Nachtisch war ein Schokoladenmousse auf Biskuit mit Knusperzeug. Sehr gut:

Ein kleine Tour am Meer entlang:

Kurz vor Mitternacht fiel ich wie ein Stein ins Bett.
Ich lag am Vortag einigermaßen früh in den Federn, schlief auch sofort ein, doch gegen 1:30 Uhr war ich wach, hatte Kopfschmerzen, und an einschlafen war nicht mehr zu denken. Ich schaute mir zwei Folgen Miss Marple an, die neueren Datums, die zur Zeit wieder auf One zu sehen sind. Mord im Pfarrhaus mit Geraldine Evans hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Zudem hat Derek Jacobi eine Rolle, wenn auch eine kleine. Er spielt das Mordopfer. Irgendwann gegen 4:00 Uhr fielen mir dann endlich die Augen zu.
Ich erwarte kurz nach neun und war seltsamerweise ausgeschlafen und hellwach. Ich schrieb den gesamten gestrigen Blogbeitrag von null an, und das brauchte seine Zeit.
Im neuen New Yorker (also der, der immer mit zwei bis drei Wochen Verspätung in Briefkasten landet) den Contest Cartoon gesehen, bei dem man ja die Bildunterschrift erfinden soll. Bei dem hier fiel mir spontan eine ein:

Ich zog den Koffer aus dem Schrank und stellte ihn ins Schlafzimmer, damit er schon mal ganz provokant da steht wo er eigentlich nicht stehen soll, damit ich ihn für morgen fülle.:

Ich schaute seit sehr langer Zeit mal wieder bei X vorbei. Ich habe das Konto noch, poste aber seit über einem Jahr nichts mehr. Und als ich ein wenig durch meine Timeline scrollte, wurde mir wieder bewusst, warum ich da nicht mehr sein will. Mein Gott, was für ein Drecksloch X doch geworden ist! Einer der letzten Einträge von mir war die Verlinkung eines Blog Eintrages, als ich in Bad Ischl war. Ich ich las mich ein wenig fest in den Beiträgen und mir wurde wieder bewusst, wie heftig, das alles war und wir krank ich dabei geworden bin.
Am Abend dann, die große Runde von ‚Rosa Lëtzebuerg‘ unterwegs auf der Fouer zusammen mit den Bären. Ich sah jede Menge Menschen wieder, die ich schon länger nicht gesehen hatte. Aus Übermut versuchte ich eine Attraktion die zum ersten mal hier war. Mr. Gravity, eine Art Pfanne die sich dreht. Und wie die sich dreht! Es ging als gut bis zu dem Moment, als im Recommandierprogramm die sogenannte Zugabe kam. Da drehte man das Ding nochmal so auf dass mir ein bisschen schlecht wurde. Fazit: Es war gut, aber es muss nicht nochmal sein.
Mein Abendessen:

Das klassische Luxemburger Kirmesmenü.
Und das war‘s mit Kirmes und Fouer für dieses Jahr. Ab morgen wird anderweitig gefeiert!
***
Ein kurzer Nachtrag von gestern. Ich las ein Posting bei Christian. Ich habe nämlich die Funktion, dass man mein Blog auch per Newsletter abonnieren kann. Es sind auch, meiner Meinung nach, recht viele die mein Blog auf die Art lesen. Und natürlich hatte ich damals nicht bemerkt, dass da im Hintergrund von Jetpack etwas abgrabscht, was ich nicht haben will. Aber wenn ich die von ihm beschriebene Alternative einsetzen will, muss ich mich ins kryptische Backend begeben und da werde ich mehr falsch machen als richtig, das weiß ich jetzt schon. Das ist so als ob ich mal kurz eben im vorbeigehen einen neuen Estrich im Badezimmer verlegen muss. DAS KANN ICH NICHT! Ich werde Hilfe brauchen.
Noch einmal wurden meine Hoffnungen am Morgen eine Schwimmrunde drehen zu können, zerschlagen. Im Nachhinein gesehen war das nicht so schlimm, denn ich hatte genug am Schreibtisch zu tun. Manchmal muss ich, wenn ich über Bürokram beschreibe, an die Kaltmamsell denken, die das ja auch tut, ohne aber explizit zu schreiben, was es ist. Inzwischen kann ich sehr gut nachvollziehen, was es heißt wenn ein Telefonanruf oder eine Mail das große Chaos verursacht. Hier hatte ich das Chaos selbst herausgefordert, durch gründliches Prokrastinieren. Das Chaos konnte ich abwenden. Zudem gab es noch ein anderes terminliches Problem, weil ich wieder einmal nicht aufgepasst hatte, bzw. man hatte mich nicht über die Verschiebung von Terminen informiert. Es kostete mich den ganzen Morgen alles wieder grade zu biegen.
Gegen Mittag telefonierte ich mit der A., weil wir für den Abend eine gemeinsame Begehung der Fouer ins Auge gefasst hatten. Im Prinzip sollten wir viert los, doch zwei davon sagten ab, wegen kranker Haustiere. Also blieben die A. uns ich übrig. Gegen 18:00 machten wir uns auf den Weg. Es war unangenehm feuchtwarm draußen mit geschlossener Wolkendecke, ein Wetter wie ich es nur von Singapur kenne. Wir wanderten einmal herum. Die A. wollte das Fahrgeschäft Laser Pix ausprobieren, das zum ersten mal hier war. Es ist wie eine Art Geisterbahn nur muss man mit einer Laserpistole auf allerlei Zeug schießen. Am Ende sieht man den Punktestand. Die A. gewann mit 200 Punkten Vorsprung.
Zum essen gingen wir zum bretonischen Zelt die süße Crepe und salzige Galette haben, mit vielen verschiedenen Füllungen. Dazu gab es ein Cidre. Ich mag das bisweilen ganz gerne, denn es ist ganz so viel und schwer und fettig.
Im Anschluss zog sich der Himmel derart zu und wir bekamen erste Regentropfen zu spüren, dass wir uns auf den Heimweg machten.
***
Und wenn wir schon bei bretonischen Gerichten sind, hier kommt gleich noch eines hinzu. Kouign-Aman. Claire Saffitz hat sie gebacken, aber nicht als ein großer Fladen sondern im Miniformat. Ein Rezept für die langen dunklen Wintertage, wenn man draußen nichts tun kann. Eines gleich vorweg, es hat wenige Zutaten ist aber anspruchsvoll herzustellen.
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Neue Musik. Nicht ganz so Ohrwurm wie Billie Eilish. Die Stimme von Magdalena Bay hat ein bisschen etwas von Kate Bush. Das Video erinnert sehr an die Achtzigerjahre.
Ich hatte mir extra den Wecker gestellt, in der Hoffnung, dass ich noch einmal schwimmen gehen könnte und die Wetter App mit Regen falsch läge. Doch mein erster Blick zum Fenster hinaus bestätigte mir, dass die App Recht hatte.
Wenn ihr nicht in der Stimmung seid, traurige Dinge zu lesen, dann lest ab jetzt bitte nicht weiter.
In der Zeitung las ich diese gruselige Nachricht über der 17jährigen der seine ganze Familie in Italien umbrachte.

Ich hatte feuchte Augen, weil dieses Drama wirklich hätte vermieden werden können, wenn jemand mit den jungen Mann geredet hätte. Vor allem die Tatsache, dass er sich wie ein Fremdkörper vorkam, kann ich gut nachvollziehen. Genau dieses Gefühl hatte ich mit 17 Jahren auch. Ein Fremdkörper zu sein, der nicht dazugehört. Eine sehr traurige Geschichte.
Im Renert gab es im Wochenmunü ‚Ham, gebotschte Gromperen an Zalot‘. Ein Klassiker.

Der Markt war noch ausgedünnter als sonst. Ich sah einen Bekannten, den ich seit ein paar Wochen nicht gesehen hatte. Ich erschrak, denn er sah sehr abgemagert aus. Ich habe nicht gefragt warum, doch es fiel schon sehr auf.
Die D. rief mich an .Wir klären noch ein paar Dinge, für nächste Woche. Ich freue mich, sie wieder zu sehen.
Ich ging kurz über die Fouer weil ich etwas auf dem Kochblume Stand gesehen hatte, das ich habe wollte. Eine Schwammtasche. Ich hatte davor einen Halter dafür, der mit aber auf die Nerven ging, weil der Schwamm immer herausfiel.
Auf der Fouer begegnete ich einer alten Schulfreundin, die später auch mit mir zusammen die Friseur Ausbildung machte. Ich hatte sie schon jahrelang nicht mehr gesehen. Auch sie erzählte mir ein paar traurige Dinge.
Alles in allem war es ein Tag, an dem ich viele traurige Dinge sah, hörte und las. Dazu passt auch ganz gut diese kleine Doku, die ich bei ARTE fand.
Ich wäre gerne noch einmal zum See gefahren, aber am Morgen sah es nicht nach schönem Wetter aus, was sich aber in den späteren Stunden als falsch herausstellen sollte. Zudem hatte ich daheim zu tun.
Gegen Mittag fuhr ich zum Friseurfachandel und kaufte mir eine Flasche von diesem Zeug.

Freezing bekomme ich leider hier in Luxemburg nur dort, obwohl das Zeug richtig klasse ist. Es ist ein sogenannter Ph Stabilisator, der bei mir sämtliche Kopfhautprobleme in den Griff bekommt. Juckende Kopfhaut, Schuppen. Sogar die eine Stelle an der ich so fettig sehr klebrige Schuppen hatte, ging damit weg. Manchmal bekomme ich die, wenn ich zu viel Stress habe. Freezing wird in Belgien hergestellt und nur dort und in Holland vertrieben. Leider hat der Laden nur diese ein Lotion und sonst nichts. Denn sie habe noch wesentlich mehr, wie Shampoos und Dusch Gels.
Am Nachmittag fing ich an die Liste zu erstellen was alles in den Koffer kommt für die kommenden Tage. Denn es rückt ein gewisser Tag in Jahr näher und den mag ich nicht in Luxemburg verbringen. Über diesen ominösen Tag fand ich etwas im Luxemburger Wort:

Bei den Recherchen der letzten Tage für einen Text, der erst im Oktober erscheinen wird, fand ich eine kleine Notitz im Luxemburger Wort, von 13 September 1966. Ich wusste bis dato nicht, dass ich der Zeitung angekündigt worden bin. Es gäbe noch so einiges dass ich gerne noch recherchieren möchte, das online noch nicht zur Verfügung steht.
So fand ich auch einen großen Bericht über die Siedlung in der ich aufwuchs… doch den zeige ich an einen anderen ruhigen Tag.
Ich hatte ein wenig verschlafen, denn obwohl ich den Wecker gestellt hatte, schlummerte ich nich einmal weg.
Fangen wir mit einem Instareel an:
Es war wie immer wunderschön.
Doch vom Wetter sollte ab Mittag Schluss sein mit lustig. Ich packe mein Zeug also kurz nach elf zusammen und fuhr zurück. Ich hatte das Auto just in die Garage gestellt und war schon die Treppe hoch, als ich zum Fenster raus sah, ging die erste Schauer nieder.
Ich hatte mir vorgenommen, am Nachmittag die Braderie zu besuchen, ließ es dann aber bleiben.ich denke nicht, dass ich etwas verpasst habe. Klamotten mäßig bin ich eh gut aufgestellt für den Winter und für den kommenden Sommer.
***
Das letzte Mal, dass ich etwas über Baumgartner gepostet habe, hatte er sich einen Laser angeschafft, mit dem er Bilder säubern konnte. Hier versucht er sich an einem Bilderrahmen. Im Prinzip baut er sie nicht selbst, sondern lässt sie bauen. Doch hier wollte er wissen, ob er es auch kann. Das Video ist ein Zweiteiler, das hier ist der zweite Teil.
Am Morgen besann ich mich eines besseren und ging anstatt zum Wochenmarkt zum Schriebtisch. Ich checkte den ganzen Beitrag nich einmal durch, der nicht ims Blog gehört, wählte die Fotos aus, und schickte alles los.
Am Abend ging es mit der A. nach Rudling. Ein Ort den ich unter dem Namen nicht kannte, aber schon mehrfach über die Jahre dort war.
Es war schon mal wieder dort gewesen zu sein. Fotos habe ich leider keine gemacht.
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Am Sonntag eine Schwimmrunde am Morgen bei der es belebter mit Menschen war als sonst. Doch die Schwimmrunde war göttlich wie immer. Ich schaute auf die Wetter App und beschloss das am Montag zu wiederholen.



Es gab ein Kaffe und ein Wasser im Grenge Schapp.
Am Nachmittag wurde es dann es dann so schwülwarm, dass ich beschloss auf dem Balkon zu bleiben und zu lesen.
Am Abend schaute ich auf Arte einen Film den ich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte, ich glaube das letzte mal war in Kino der Alten Heimat. And a river runs through it ist ein selten schöner Film.
***
Da grad jeder wieder von diesen beiden sehr arroganten Brüdern spricht, die mir seit immer schon herzlich egal waren und ihre Musik erst recht: So hätte Oasis in den 80ern geklungen. (Was ein bisschen Bronsky Beat ausmacht!!! Klingt gleich viel besser!)
Ich hatte am Abend davor auf die Wetter App geschaut. Sie kündigte Regen für den Vormittag an.Doch als ich aufstand, war nichts vom Regen zu sehen. Ich haderte kurz mit mir selbst, ob ich nicht doch schwimmen gehen sollte. Doch ich ermahnte mich eines Besseren. Ich musste noch Fotos einscannen und einen weiteren wichtigen Brief schreiben, zudem lag genug Wäsche im Korb, dass die Waschmaschine auch was zu tun hätte.
Kurz nach neun setzte dann der Regen ein mit ein paar Donnerschlägen.
Ich räumte die Wohnung auf für Meisterin Propper die am Nachmittag kommen sollte. Zum Mittagessen verzog ich mich dann ins Tzukii


Ich war das letzte mal schon sehr angetan vom dem Laden. Aber diesmal hat er mein Herz erobert. Auch die Muchi am Ende mit Eiscreme gefüllt, waren wow.
Am Nachmittag versuchte ich den ganzen Text der nicht ins Blog gehört, absendefertig zu bekommen. Doch mit Meisterin Proper, die im Hintergrund herumwirbelte, war das nicht machbar. Also setzte ich mich auf den Balkon und las.
Am Abend sah ich mir eine Doku Albrecht Dürer an:

So fing der Mittwoch an, mit einer Schwimmrunde bei der ich komplett alleine war. Ich war auch früher losgefahren als sonst und gönnte mir noch einen Kaffee in der Jugendherberge gleich nebenan.
Ich war so früh fertig, dass ich sogar noch den Mittwochsmarkt mitnehmen konnte.
Am Nachmittag setzte ich an den Schreibtisch und schrieb schon mal in groben Zügen vor, was ich bis Ende der Woche fertig haben muss. Währenddessen schwebte vor meinem geistigen Auge immer wieder eine Waffel mit Sahne. Mir war klar, dass dieses Hirngespenst keine Ruhe geben würde, bis ich ihm nachgegeben habe. Also machte ich am Schreibtisch Schluss und begab mich zur Fouer.
Dort begegnete ich meinen Nachbarn, die nur zwei Straßen weiter wohnen, denen ich aber recht selten über den Weg laufe. Der A. und die E. arbeiten wie ich auch im Kulturbereich. Es war ein freudiges Wiedersehen. Wir fuhren eine Runde Riesenrad.


Später setzten wir uns ins Zelt vom Schwarzwaldhaus, in dem es immer sehr gemütlich ist. Es wurde sehr spät, bevor ich nach Hause kam.
***
Am Donnerstag schlief ich erst mal aus. Das mit dem Schwimmen hätte eh zeitlich nicht geklappt, da ich schon um 11:00 Uhr einen Termin beim Friseur hatte. Das sieht jetzt wieder sehr schick aus.
Am Nachmittag setzte ich mich dann hin und schrieb den Text zu Ende, den ich oben schon erwähnt hatte. Die Herausforderung war, dass ich ihn auf Französisch schreiben wollte/musste. Französisch ist die Sprache, die ich mündlich sehr gut beherrsche, aber ich schreibe sie selten. Das war mit ein Grund, warum ich es machen wollte. Irgendwann in der Mitte war ich mir aber so unsicher, dass ich die D. anrief und ihr den Großteil vom Text vorlas. Doch sie beruhigte mich, das sei alles schon ganz richtig so. Uff!
Ich sah mir am Abend eine Folge von Professor T an. Ich finde die Serie dann doch nicht so schlecht. Zu Anfang ging mir Professor T auf die Nerven, weil es mir zu sehr um die Befindlichkeiten ging. Doch die Kriminalfälle sind sehr ausgeklügelt und knifflig. Das macht es dann wieder spannend.
So ging der Tag los:

Ich fuhr die Neuseeländer kurz nach 6:00 zum Flughafen zu ihrer nächsten Tour in Spanien.
Wieder daheim nahm ich das Schwimmzeug, holte die D. ab und fuhr zum See, zu einem letzten Schwumm mit ihr gemeinsam. Ab morgen wird sie 1000 Km weiter südlich schwimmen gehen.
Auf dem Parkplatz neben der Jugendherberge sahen wir ein Pferdegespann…

…mit Wassertank. Die Blumen um den ganzen See werden schon seit Jahren bewässert mit einem Gefährt das mit echter PS betrieben wird. Die A. wäre begeistert gewesen wenn sie hier gewesen wär.
Schwimmen:

Gegen Mittag musste ich wieder in der Stadt sein wegen einem Interviewtermin. Wie, wo und was, erfahrt ihr im October. Der Termin war in der Mittagspause und die Pflicht wurde mit dem Angenehmen verbunden, indem man sich im Fin Gourmand traf. Eine großartige Idee
Später setzte ich mich daheim an den Schreibtisch und schrieb schon mal in Teilen vor für etwas das nicht im Blog erscheinen wird, sondern anderswo.
Die Müdigkeit überviel mich recht früh, das aber war vorauszusehen, weil ich ja schon um halb sechs aus den Federn geflogen war. Ich sah mir noch irgendwelchen Mist an im Fernsehen, der nicht erwähnenswert ist, und lag kurz nach 22:00 Uhr in der horizontalen.

So langsam gehen mir die Sichtwinkel aus wie ich den Schwimmsteg noch fotografieren kann. Aber oben mit den Pantoffelschuhen als Stillleben, das hat was. Die Tretminen der Nilgänse vom Vortag waren weggekärchert. Das Wasser war eine Idee kühler als am Sonntag, aber immer noch weiter von entfernt, dass man nicht darin schwimmen kann.

Um 11:00 Uhr öffnete der kleine Schuppen. De grenge Schapp. Ich trank einen Kaffee, der überraschend gut war.
Auf dem Heimweg geriet ich in einen Stau, den ich hätte vermeiden können, wenn ich nicht auf die Autobahn gefahren wäre. Merke: es ist nie gut, in Luxemburg die Autobahn zu nehmen, egal zu welcher Tageszeit. Für zwei kleine Einkäufe fuhr ich kurz in die Concorde und nahm dort den Mittagstisch bei Oberweis mit.

Poularde mit Erbsen und Brokkoli. Schmeckte gut.
Wieder daheim zog ich zwei New Yorker Zeitschriften aus dem Briefkasten. Ich habe mich inzwischen schon fast daran gewöhnt, dass sie nicht mehr wöchentlich zugestellt werden, sondern nur noch alle zwei Wochen aber dafür dann gleich doppelt.
Am Abend kamen noch einmal die zwei Neuseeländer vorbei.
Wir gingen ins Pavillon von „unserem“ Park. Und wir machten zum ersten mal ein gemeinsames Foto. Es gab so viele Gelegenheiten eines davor zu machen, doch haben wir jedesmal verpasst. Jetzt aber!

Sie waren unendlich dankbar für die mehrfachen Übernachtungen bei mir. Es wird noch eine in drei Wochen kommen, aber dann werde ich die beiden leider nicht sehen. Warum erkläre ich dann.
Wir machten beizeiten Schluss, denn morgen müssen die beiden schon um 7:00 am Flughafen sein um einzuchecken. Wenn ihr den beiden folgen wollt durch ihre restliche Reise in Spanien, hier ist das Instaprofil von C. und hier das von der N.
So lange das Wetter mitspielt, werde ich wenn es irgendwie geht, jeden Tag im Freien schwimmen.
Fotos der letzten Tage:


Der Steg wurde am Sonntag nicht geputzt und war voller Tretminen der Nilgänse. Die hatten dort wohl eine Party am Vorabend und hatte gesch….. bis der Arzt kam.


Dieses Logo, aber auch andere sieht man in den letzten Jahren immer mehr auf Bänken und anderen öffentlichen Sitzgelegenheiten. Das Holz stammt aus der Region.
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Vorgestern gab es einen interessante Abhandlung bei der Kaltmamsell. Die Krautreporter bieten ein Kursus für digitales Detox an. Was für ein Blödsinn! Digitales entschlacken ist genauso ein Mist wie den Körper entschlacken. Es ist ein vor allem ein medienwirksamer Werbeslogan. Nun weiß ich sehr wohl, was damit gemeint ist, im bildlichen Sinne. Es geht darum die Zeiten einzuschränken, die man vor einem Bildschirm beziehungsweise auf einem Smartphone verbringt. Darum wird es höchste Zeit, dass man das Fach Medienkompetenz in der Schule von den ersten Klassen an als Hauptfach einführt, übergreifend in alle anderen Fächer. Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
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Muschelseide? Ich hatte keine Ahnung, dass Seide auch von Muscheln gewonnen werden kann.

Wer die letzten Tage mitgelesen hat, weiß wo ich war. Da ich früher wach war kam ich auch früher los und war früher im Wasser. Diesmal schwamm ich das was ich gestern schwimmen wollte, nämlich an den Bojen entlang, einmal im Kreis. Und den ganzen See hatte ich für mich alleine. Gänse, Schwäne und Enten nicht mitgezählt. Irgendwann verirrten sich noch eine Schwimmerin und ein Schwimmer dorthin. Aber Horden kamen keine.
Ein kurzer Einkauf im Rewe der just neben dem See ist und ich fuhr wieder zurück. Auf dem Rückweg war die Hauptstraße in Gonderange voll gesperrt und alle mussten über sehr kurvige Landstraßen durch Ernster und Rameldange fahren und das mit dem entsprechenden Gegenverkehr. Das war kein Spaß. Ich war heilfroh das ich nur ein kleines Wägelchen habe das überall gut durchkommt.
Daheim dann ein großes Hallo mit der Meisterin Propper. Ich wies sie ein in was zu tun sei und dass mein Gäste/Büro/Bibliothekzimmer ja zu Zeit belegt ist, mit dem Besuch aus Neuseeland der zwischendurch immer wieder hier ist.
Am Nachmittag zog sich der Himmel zu.
Gegen 16:00 machte ich dann auf den Weg zu einem traditionellen Ereignis das es seit 684 Jahren gibt.

Doch doch, es ist die 682 Ausgabe der Schueberfouer!

Es gab eine Waffel mit Sahne vom legendären Jean La Gauffre mit anschließender Runde durch die Allé Schaffer um zu sehen was es neues an Krimskrams gibt. Es war die richtige Entscheidung gewesen, so früh zu gehen, denn es war ruhig.
Ich verabschiedete die D. und stieß dann auf ein paar Bekannte die mich fragten ob ich an diesem Abend auch zu den Pink Gents komme. Ich hatte es im Prinzip nicht vorgehabt, doch da ich „leicht“ zu überreden bin, und im Geiste schwach…
Es wurde ein lustiger aber kein zu langer Abend, den ich im Schla‘winer verbrachte, eines der zahlreichen Kirmesrestaurants, in dem ich davor noch nie war.

„Nebelschwaden waberten noch über den See der Alten Heimat, als wir ankamen.„ Das könnte erste Satz eines sehr kitschigen Heimatromans sein. Aber es sah wirklich so aus:

Mit wir sind die D. und meine Wenigkeit gemeint.

Familie Nilgans war auch da mit ihrem Nachwuchs den ich hier schon einmal abgelichtet hatte. Die Kücken sind merklich größer geworden.
Es war wieder wie es sein sollte. „Et war kee Mensch bei der Heck.“ Großartig! Wir schwammen die erste Runde fast alleine. Nur ein einsamer Fahrradfahrer war auch da und stieg ins Wasser.
Dann gegen 11:00 wurde es belebter und eine gewaltige Horde Kinder die ( das sahen wir später auf dem Parklplatz ) extra mit dem Bus angereist waren, stürmte auf den Steg und damit war es mit der Ruhe vorbei.
Für das Mittagessen hatte ich einen Tisch in Steak House bestellt. Das letzte Mal, und es ist schon eine gute Weile her, hatte ich dort köstlich gespeist. Heute war es… Okay.
Wir fuhren einen kleinen Umweg zurück über die „kleine Luxemburger Schweiz“, Richtung Berdorf, ein Dorf in dem ich auch schon lange nicht mehr war.
Am Abend sah ich die Sonne punktgenau hinter den Kirchturm untergehen.

Heute vor drei Jahren war ich in Basel in der Beyeler Foundation:

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Am Morgen ein kurzer Kaffee in Renert und eine schnelle Runde über den Wochenmarkt.
Anschließend holte ich ein Packet ab das eigentlich hätte geliefert werde müssen, denn ich war zur besagten Uhrzeit daheim. Aber ok… Ich holte es in einem kleinen Krämerladen in meinem Viertel ab, den ich nich nicht kannte. Er liegt in einer Straße durch die ich immer nur bis zur Hälfte fahre und der Laden liegt im nächsten Abschnitt.
Ernähre ich mich gesund? Naja, so halbwegs. Die letzte Blutuntersuchung zeigte ein paar Mängel auf. Das was jetzt kommt ist ein bisschen umstritten, aber ok.. ,jeder nach seiner Fasson. Ich handle nach meiner. In dem Packet erhielt ich das hier:

Es sind Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe lange eine andere Marke genommen, doch die sind mittlerweile wegen der Zustellgebühren sehr teuer geworden. Dann sah ich AG1. Es ist nicht billiger im Verkauf, aber die Zustellgebühren entfallen. Zudem hatte ich einen Promo Code, der es noch ein wenig billiger machte. Zusätzlich erhielt ich noch eine Flasche mit Vitamin D Tropfen. Vitamin D nehme ich zwar sowieso das ganze Jahr über, denn davon haben wir Nordeuropäer ja alle nicht genug. Ich werde das Zeug jetzt mal einen Monat lang nehmen, und sehen, wie es mir dabei geht. Es soll nämlich auch verdauungsfördernd wirken. Doch der Schuss geht bei mir gerne nach „hinten“ los, im wahrsten Sinne des Wortes. Geschmacklich ist es schon mal nicht so meins. Es hat einen süßlichen Nachgeschmack, der mich an Red Bull erinnert.
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Ich wusste nicht, dass Hundertwasser in Neuseeland begraben wurde und dass es dort auch zwei Gebäude von ihm gibt, unter anderem ein Toilettenhäuschen. Ein Grund mehr in den nächsten Jahren noch einmal nach Neuseeland zu fahren und sich das anzusehen.
Seit ein paar Tagen schon habe ich eine akute Schreibfaulheit. Es ist nicht so, dass nichts passiert wäre, aber den Drang es aufzuschreiben, ist gerade nicht vorhanden. Zudem ist das Blog nicht ein Sollen-Ding, sondern ein Können-Ding.
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Am Montag sah ich mir zwei Konzerte an, die ich auf 3sat aufgenommen hatte. Das eine war von Billie Eilish von ihrer Happier Than Ever Tour, von dem ich sehr begeistert war. Sie waren nur zu dritt auf der Bühne in der großen O2 Arena in London. Billie musste fast nicht mitsingen, denn der Saal sang alles mit.
Von dem anderen Konzert jedoch war ich enttäuscht. Zugegeben, es überraschte auch mich nicht. Es war eine Aufzeichnung von der vorletzten Konzert Tour von Madonna. Rebel Heart. Sie reitet noch immer auf der gleichen Schiene mit halb nackten Nonnen die Pole Dancing machten, oder das letzte Abendmahl wurde wie eine Orgie dargestellt. Das haut heute niemanden mehr vom Hocker.
Im Zeitzeichen Podcast gab es einen Beitrag über Tove Jonasson, eine Schriftstellerin, die ich nur vom Namen her kannte. Sie ist die Mutter der Mumins. Eine sehr spannende Persönlichkeit, so sehr, dass ich mir wahrscheinlich ihre Biografie kaufen werde.
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Am Dienstagmorgen, ein Schwumm im See der Alten Heimat.



In der ersten Stunde waren die D. und ich alleine dort und wir wünschten uns, wir hätten immer einen Schwimmsee für uns, nach dem Motto: „Wenn ich einmal groß bin, möchte ich so einen See für mich alle haben.“
Kurz vor Mittag machten wir Schluss. Da es Dienstag war und am Dienstag fast alles in der alten Heimat geschlossen hat, fuhren wir ins Nachbardorf zum Hotel Bon Repos. Die Teller sahen spektakulär aus.

Meine Entenbrust war aber leider ein bisschen zäh.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit mehreren Gängen in den Keller zur Waschmaschine. Es muss bis Donnerstag alles fertig gewaschen sein, denn die Putzhilfe kommt dann aus dem Urlaub zurück.
Am Abend schaute ich mir eine Folge von Hercule Poirot an mit David Suchet. Es war eine Folge, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte und darum auch nicht mehr wusste, wer der Mörder war.

WhatsApp am Morgen an die D. Das ist am Samstag nichts ungewöhnliches. Kaffee? Wann? Im Renert?
Die beiden Neuseeländer waren auch wieder eine Nacht bei mir zu Gast. Sie haben bei mir ihre Homebase, von der sie aus immer wieder in neue Ecken in Europa starten. Ab dem Nachmittag werden Sie nach Brüssel fahren.
Gemeinsam gingen wir auf den Wochenmarkt. Ich trank mit der D. einen schnellen Kaffee und machte meine Besorgungen. Unter anderem musste ich neue Wasserfilter kaufen. Wieder daheim packe ich alles aus und aß eine Kleinigkeit.
Mit der D. war abgemacht, dass ich mit ihr am Nachmittag ins Kino gehen würde. Doch als ich die beiden Neuseeländer am Bahnhof abgesetzt hatte, schlug das Wetter um. Ich hatte es schon weitaus davor gespürt, und es sollte sich bestätigen. Der drastische Umschwung und der Luftdruck schlugen bei mir in Kopfschmerzen um. Ich strich den Kinobesuch vom Programm.
Am Abend traf ich mich mit der A. Angedacht war ein Besuch im Bovary, in dem wir schon lange nicht mehr gewesen waren. Doch die haben Sommerferien. Also gingen wir nebenan zur Rotisserie Ardennaise. Es gab so einiges zu erzählen. Einen letzten Absacker tranken wir gegenüber im Max und Moritz .
Die, die schon länger hier mitlesen, wissen, dass es in Luxemburg ein Mangel an Freibädern gibt. Seit letztem Jahr ist der See in meiner alten Heimat biologisch endlich nach etlichen Jahren, so aufbereitet worden, dass man auch darin schwimmen kann. Wir fuhren sehr früh los, da wir nicht in die Menschenmengen geraten wollten, die sich alle an diesem Tag in die Fluten stürzen. Es folgen viele Fotos:









Es war herrlich! Das Wasser war überhaupt nicht kalt. Ich schwamm zweimal eine große Runde durch das ganze von Bojen eingezäuntes Areal.
Gegen Mittag probierten wir das neue Restaurant aus, von dem ich schon viel Gutes gehört hatte.


Ein wunderschönes Restaurant mit einem unbezahlbaren Blick aufs Wasser. Sie sind, und das wusste ich nicht, auch im Gault&Millaut verzeichnet. Zu essen, gab es Grillgemüse mit gebratener Dorade. Die D. hatte das gleiche, aber mit Tandoorihuhn.
Anschließend ging es zurück in die City.
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Und wo wir dabei sind: haben Sie eine Idee, warum ich im WordPress unter Zitaten nicht mehr eintragen kann, von wem sie sind?
in jawls humble opinion
Ja das ist jetzt anderweitig zu finden, in der unteren (bei mir Jetpack App, weil ich ja viel mit dem Smartphone mache) bzw. oberen Leiste gibt es da ein Button mit einer kleinen Feder, die man anklicken muss für die Quellenangabe einzufügen.
Von mir
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Kennt ihr Coxy? Bekannt ist er durch seine kleinen Filme, in denen er Lieder grundsätzlich falsch singt und die Wörter falsch hört. Ein Beispiel. Er macht aber auch andere kleine lustige Sachen. Zum Beispiel das hier, oder das hier.
Uff, die schwüle Hitze hat nachgelassen. Das Unwetter in der Nacht ließ Temperaturen sinken.
Zwecks einer Recherche musste ich am späten Morgen zur Nationalbibliothek.
Ich hatte ein Datum bekommen, über das ich in den Tageszeitungen recherchieren wollte. Das wurde aber zu einer längeren Angelegenheit. Man kann die Archive online durchstöbern. Vieles ist bereits digitalisiert, aber das was ich suchte noch nicht. Also musste ich die Originale einsehen, oder Mikrofilme, was ich noch nie getan hatte.

Ich ließ mir bei der Recherche helfen, weil es zum ersten Mal war, dass ich eine original Zeitungen einsehen wollte, die ich nicht mit nach Hause nehmen konnte. Die Herausgabe jedoch dauerte über eine Stunde, die ich irgendwie totschlagen musste. Ich trank einen Kaffee im angeschlossenen kleinen Bäckerei, die inzwischen von einer Kette übernommen wurde. 
Als ich den dicken Band mit all den Zeitungsausgaben von einem Monat in Händen hielt, fand ich sofort, was ich suchte. Es ging um einen kleinen Artikel mit einem Foto. Der Artikel an sich hätte schon am Tag nach dem Event erscheinen müssen, was mich anfänglich verwirrte, aber durch die Beerdigung der Großherzogin Charlotte, kam er einen Tag später. Ich kopierte den Artikel und fuhr nach Hause.
Der nette Angestellte, der mir bei der Recherche geholfen hatte, hatte mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass inzwischen das wöchentliche Magazin Revue, von Anbeginn bis zum Jahr 2020 online zur Verfügung steht. Da steht noch einmal eine größere Recherche an, aber die kann ich dann in aller Ruhe zu Hause auf dem eigenen Rechner machen.
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Seit langem schon fristet die Galerie Clairfontaine ein trauriges Dasein. Man wusste wie es um die Besitzerin bestellt ist. Ich sah sie zum letzten mal als ich vor über zwei Jahren mit der D. in der Stadt unterwegs war. Sie, die sich nie ungeschminkt zeigte und fein zurecht gemacht war, sah ungepflegt aus. Sie schien hocherfreut, ein ihr bekanntes Gesicht zu sehen. Doch in dem kurzen Gespräch, das wir mit ihr führten, merkte man dass etwas nicht stimmte. Ich fand dann folgende Überschrift im L-Wort:

Gleich am Montagmorgen ging ich mit den beiden Neuseeländern, von denen einer ja ein halber Luxemburger ist, zum Passbüro. Wir hatten uns beizeiten auf den Weg gemacht, und die Stadt war ziemlich leer, so dass die ganze Aktion nicht länger als eine knappe Stunde dauerte. Später entließ ich dann die beiden in die Stadt, und sie erkundeten auf eigene Faust.
Es wurde wie schon am Tag davor ein sehr heißer Tag. Die Temperatur stieg auf 38°, mit einer irren Luftfeuchtigkeit. Am Abend kochen wir bei mir zu Hause.
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Am Dienstag verabschiedete ich die beiden Neuseeländer, die die nächsten Tage eine kleine Tour machen werden bis Samstag.
Den Rest des Tages blieb ich häuslich. Es war derart feuchtwarm draußen dass ich darauf verzichtete einen Fuß vor die Tür zu setzen.
Am Abend schaute ich ein paar weitere Folgen von Will Trent an die sichtlich besser wurden, als die ersten Folgen, obwohl die Fälle an sich noch immer sehr einfach gestrickt sind.
Sehr viel später machte ich ein Video auf dem Balkon:
In der Nacht kühlte es dann endlich ab und ich riss alle Fenster weit auf.
Nochmal ein hochsommerlicher Tag und heißer als gestern. Ich verdunkelte die Wohnung so gut es ging.
Angedacht war mit der A. ein Spaziergang durch das Pertrusstal, doch es war so heiß, dass wir den Gedanken verwarfen.
Ich bezog mein Bett neu und bezog ebenfalls das Sofa auf dem ich schlafen wollte ( was übrigens eine Premiere für mich sein sollte)
Am frühen Abend kamen die beiden, die N. und der C. dann mit dem Zug an. Sie hatten bereits einen Tag in Shanghai verbracht, einen weiteren in Frankfurt und Koblenz. Große Wiedersehensfreude.
Alle Koffer plus die beiden passten in meinen kleinen Fiat. Es war ein klein weing Tetris gefragt doch alle hatten Platz und Luft zum atmen.
Nach einer Dusche gingen wir zum Parc Belair. Es gab Miesmuscheln für die beiden auf die sich sehr freuten und für mich einen Thunfischsalat.
Wir machten jedoch beizeiten Schluss, denn beide waren nach 24 Stunden Flug plus zwei Tage Erkundung ziemlich platt.
Morgen gibt es Fotos.
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Die quirelige Emmy hat die Muffins gebacken, die es im olympischen Dorf in Paris gab. Mir lief ihr beim zusehen das Wasser im Mund zusammen.
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Ein richtig gutes Video über Perücken im Film und warum es inzwischen so schwer ist, mit HD und UHD, das so hinzubekommen, dass es nicht sichtbar ist.