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Fressen, Kunst und Puderquaste

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Es wird ruhig

Die kommenden Tage werde ich wenig zu berichten haben, weil ich vertraglich gebunden bin nichts zu verraten. Es wird also ruhiger werden die zwei nächsten Wochen. Ich bin selbst gespannt was das werden wird. Aber seit dem Dienstagvormittag ist das alles viel klarer und freue mich auf die kommenden Tage.

Es wird also ruhiger hier werden. Aber dafür wird es im Anschluss an die zwei Wochen gleich viel ausführlicher. Versprochen.

Ein Montag

Es kann nicht jeden Tag etwas aufregendes passieren, oder ich kann nicht jeden Tag etwas unternehmen was einen schönen Blogbeitrag ergibt.

Heute war so ein Tag den ich der A. widmete. Ich fuhr mit ihr nach Saarbrücken in ein Möbelhaus, weil sie einen neuen Esstisch für die neue Wohnung sucht. Esstische kauft man nicht alle Tage und wenn, dann muss es schon einer sein an dem man sich nicht so schnell satt sieht. Er muss stabil sein und möglichst ein paar Jahrzehnte gut aussehen ohne zu einem unansehnlichen Teil zu verkommen, das seine Zeit und die Mode überlebt hat. Also möglichst ohne Kinkerlitzchen. Alles in allem leichter gesagt als getan.

Als ich damals in die neue Wohnung zog, hatte ich meine Innenarchitektin stets zur Hand die meine ‚Ausrutscher‘ korrigierte. Darum sieht die Wohnung auch so aus, dass ich mich immer noch wohl dort fühle

Auf dem Hinweg standen wir in einem Stau wegen einer Baustelle die uns ein paar Nerven kostete. Aber es ging alles glatt.

Die A. fand nicht was sie sich vorstellte. Aber ein paar Anregungen.

Wieder zurück ging ich alleine zum Parc Belair.

Es wird einer der letzten Abende sein an dem ich alles gemütlich angehen kann. Die nächsten zwei Wochen werden… Stress?… ich weiß es noch nicht. Aber sie werden sicherlich lang werden. Und ich kann nich nicht absehen ob ich hier etwas posten kann oder nicht.

Ich seit sehr langer Zeit mal wieder ein Vitello Tonato. Das letzte das ich gegessen hatte, war mir damals zum Verhängnis geworden. Ich erspare euch die Einzelheiten.

Aber das hier war wunderbar.

Zwischendurch bekam ich ein Foto von dem A. vom Tag der Pride, das wirklich sehr schön geworden ist.

Die Regenbogenfarben spiegeln sich in der Sonnenbrille.

Ach das hier vom gleichen Tag fand ich beim S. auf Insta:

Die Highlights des Wochenende & Boy George !

Am Freitag war ich zum ersten mal wieder seit sher langer Zeit in der Konstellation mit der A. und der N. unterwegs. Es ging andie Mosel zu Desom und anschließend in den Jardin de France. Fotos gibt es leider keine davon.

Als wir in den Jardin de France wollten war die Zufahrtsstraße gesperrt. Der Polizist gab uns Auskunft dass ein Kinoabend dort stattfinden würde. Aber wir durften trotzdem hin. Es stand eine große Leinwand auf der Wiese und gezeigt wurde einer großen französischen Klassiker. Le Grand Bleu. Ich wäre gern geblieben, denn wann bekomme ich den noch einmal auf einer großen Leinwand zu sehen. Aber so tranken wir gemütlich unseren Absacker und fuhren zurück. Ein sehr schöner Abend.

***

Am Samstagmorgen gab es Frühstück bei der N., die ja aufs Land gezogen ist gleich hinter die Grenze nach Frankreich wohnt.

Am Nachmittag kam das worüber ich mich schon seit Wochen freute. Ich fuhr nach Esch zum Pride Wochenende. Auf dem Stadtplatz war eine große Bühne errichtet worden. Drumherum gab es viel Stände und auf einem kleinen Seitenplatz eine eine kleine weitere Bühne für Dj’s.

Es herrsche eine bunte und sehr friedvolle Stimmung. Die Polizei, die ebenfalls herum patroullierte schien sich zu langweilen. Ich traf viel Bekannte wieder. Der Platz füllte sich für den Abend immer mehr. Einer der Highlight s war unter anderem Chaild, den wir vor kurzem auch in der Sendung hatten.

Und dann kam der Herr wegen dem ich endlich mal wieder auf ein Konzert ging auf dem ich mich durch die Massen bewegen musste was ich sonst gar nicht mehr gern mache.
Meine Insta Follower wissen es schon:

Boy George mit Culture Club war da!

Die beiden ersten Songs die jedem einfallen wenn man die ihn denkt sind Karma Chaeleon und Do You Really Want to Hurt me. Aber da gab es noch so viel mehr.

Und weil mir das aber nicht so richtig mehr einfallen wollte die letzten Tage, suchte ich in den Musikportalen und fand sehr viele Songs von ihm wieder, die ich vergessen hatte. Church of the Poison Mind, The War Song, oder Everything I Own. Er sang auch alle die alten Klassiker nur bei Do You Really Want To Hurt Me, sang er eine neue langsame Version. Er hatte auch vorangekündigt dass jetzt das Lied kommt von 1982, von einer Frau oder einem Mann oder was auch immer er zu der Zeit gewesen sein mag. Das wäre er schon lange nicht mehr. In Church of thr Poison Mind, schwang er einmal kurz über auf ein Lied von Geroge Michael – I’m Your Man.

Es war ein tolles Konzert. Und ich war sehr begeistert vom Sound. Kompliment an die Soundtechniker.

Später ging ich dann noch kurz zur After Party.

Ich blieb jedoch nicht lange. Kurz nach 2:00 lag ich im Bett.

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Der Sonntag verbrachte zum Teil faul im Bett, zum Teil mit Haushaltsdingen und viel Körperpflege.

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Wir alle wissen dass das Abtreibungsgesetz in den Staaten gekippt wurde, was sehr niederschmetternd war. Emily D. Backer, die normalerweise nur Gerichtsverfahren und Urteile aus der Popkultur analysiert, macht hier eine Ausnahme. Eines aber sagt sie gleich vorweg. Sie kommentiert nicht das Urteil an sich und die Folgen, sondern nimmt den Gerichtstext auseinander und erklärt juristische Begriffe und warum das Gericht so entschieden hat. Das Video ist 1Stunde 23 Minuten lang. Mir ging es vor allem darum zu verstehen, wie ein solches Urteil überhaupt zustande kommen konnte.

Kobé, ein Foto aus der Vergangenheit und eine Premiere

Fangen wir bei Mittwoch an.

Am Abend hatte ich eine Verabredung mit einem Schauspieler, den ich schon seit Jahren kenne und wir sollten immer mal zusammen essen gehen. Das stand schon weit vor der Pandemie fest. Wir entschieden uns für das Kobé, ein Restaurant das weder er noch ich kannten, das aber in höchsten Tönen von allen gelobt wird. Wir hatten die große Platte mit über 50 Sushis für zwei Personen.

Es war hervorragend. Zu trinken gab es Saké der eine leicht erdige Note hatte und ein wenig nach Anis schmeckte. Passte top.

Am Nebentisch saß ein Bekannter, dessen Mutter Altenpflegerin ist und meine Tante Gritty im Heim gepflegt hat bis zum Schluss. Tante Gritty hatte seltsamerweise mit ihr immer einen sehr guten Draht, was sie aber vielen anderen Pflegekräften nicht hatte. Ich sagte ihm er solle seiner Mutter ganz liebe Grüße bestellen.
Kurze Zeit später erhielt ich ein Foto auf dem Smartphone das mich augenblicklich in die Vergangenheit katapultierte und die Tränen in die Augen trieb.

Das ist Tante Gritty so wie sie am Ende aussah. Gezeichnet von der elenden Alzheimer Krankheit, oft weit weg von der Realität und in seltenen Momenten so präsent, die Augen groß und klar, so wie auf dem Foto. Sie lächelt sogar ein wenig.

***

Am Donnerstag dann eine Premiere eine Theaterstücks, die um mehrere Tage verschoben worden war, weil Covid wieder zugeschlagen hatte.
Die Maschine steht still. Ein Klassiker von E.M. Foster von 1909, der so brandaktuell ist, wie nie zuvor. Ich kannte die Geschichte bereits als Hörspiel und war gespannt wie sie umgesetzt wurde. Ein immersvies Stück in dem das Publikum die Reise mit dem Luftschiff (hier ein umgebauter Bus) ebenfalls antritt, gemeinsam mit der Schauspielerin. Treffpunkt war der Bahnhof Belval in dem der erste Teil stattfand.
Hier gibt ein paar sehr schöne Fotos vom Stück bei Instgram.

Gendern und meine Gedanken dazu

Da der Mittwoch nicht sooo verbloggenswert war, mit Ausnahme eines ziemlich geilen Abendessens, mache ich heute mal was anderes.

Auslöser für dieses Posting war ein Blogpost von Nicole Diekmann in dem sie übers Gendern spricht. Frau Diekmann genderte in der gesprochenen Sprache mit Glottisschalg. In ihrem Blog könnt ihr lesen wie viel Hass und Beleidigungen sie dafür einstecken musste und nicht zum ersten mal den Staatsanwalt bemühen musste.

Eines vorab. Ich bin kein Sprachwissenschaftler. Ich könnte einer sein. Mit den ganzen Sprachen die ich fließend spreche (Luxemburgisch, Deutsch, Englisch, Französisch) und ein gutes Gefühl für Sprachen und Akzente habe, wäre es als Berufswahl kein Wunder. Ihr werdet also hier ein Post lesen aus der Sicht von jemandem der tagtäglich querfeldein mit vier Sprachen jongliert.

Ich kann absolut nachvollziehen warum im deutschen Sprachraum gegendert wird und das schon seit einer geraumen Weile. Es resultiert ja aus der Gleichberechtigung heraus und wenn Gleichberechtigung gelebt werden soll, sollte sie auch in der Sprache einen Platz haben. So weit, so gut. Verständlich und für mich absolut nachvollziehbar, auch wenn ich mich immer noch schwer damit tue, es im täglichen Sprachgebrauch anzuwenden.

Mir persönlich fällt der Glottisschlag schwer, aber aus einem anderen Grund. Das kommt von meinem Vornamen Joël. In Deutschland werde ich sehr oft mit Jo-ël angesprochen, obwohl es den Schlag zwischen den o und ë gar nicht braucht.
Vor gut 40-45 Jahren, als mein Vorname in Deutschland noch weitgehend unbekannt war, war es übrigens noch heftiger. D. wie ein I ausgesprochen, also rief man mich Ioel. Noch schlimmer war die Variante bei der man das o und e als Umlaut wahrnahm und daraus wurde dann Jöl. Aber das nur am Rande

Das erklärt also meine leichte Aversion gegen das Absetzten bei Wörtern wie z.B. EinwohnerInnen. Daraus entstand bei mir der Gedanke warum man den Schlag überhaupt anwenden soll. Was wäre so schlimm daran es nicht zu tun? Weil es dann kein Gendern mehr ist? Oder greife ich da der Evolution vor? Denn gefühlt wird es doch in einer Reihe von Jahren darauf hinauslaufen dass Glottisschlag entfällt, oder nicht?

Ein anderes Beispiel, (und das kann man jetzt durchaus als krassen Widerspruch zu der Aussage davor sehen) bei dem sich alles in mir sträubt ist, wenn das Gendern neue/alte Substantive hervorbringt, die es davor nicht gab und/oder aus dem Sprechgebrauch verschwunden sind. Das Wort Gästin zum Beispiel. Darüber las ich schon vor längerer Zeit eine Abhandlung einer Feministin, die solche Wörter ablehnt, weil sie sich nur noch auf ihr Geschlecht reduziert fühlt. Verstehe ich auch voll und ganz.

Aus diesem Ansatz heraus möchte noch einen anderen Deckanstoß geben, der im gleichen Zusammenhang steht. Sollten wir nicht erst einmal die Anrede Herr und Frau abschaffen? Im Rahmen der ganzen LGTIBQ+ Bewegungen haben wir ja alle gelernt, dass es noch so viel mehr dazwischen gibt, als nur männlich und weiblich. Und führt das nicht letztendlich dazu dass das Gendern noch einmal komplett überdacht werden muss?

Gendern auf luxemburgisch ist zu Zeit kein Thema, obwohl man auch hier schon darüber nachgedacht hat, denn Luxemburgisch ist ja vom Ursprung her eine germanische Sprache. Die Evolution wird zeigen wo das hinführt.

Rums! Das war ein bisschen viel auf einmal! Aber bevor das kein Mensch mehr liest, weil es zu lang und zu ausführlich ist, mache ich hier Schluss.

Missmut

Eigentlich hätte ich ja was gehabt für gestern, aber die Homepage ist wieder bockig und produziert mir beständig time-outs. Nicht schön. Ich muss mir die nächsten Tage ein wenig Zeit dafür nehmen. Darum gab es auch ein vorgeschriebenes Fotoalbum.

Das waren so meine Sorgen am Morgen, den ich fürs Schwimmbad nutzen wollte. Zudem bekam ich eine Nachricht einer Kollegin die mich fuchsteufelswild machte, weil etwas über meinen Kopf hinweg entschieden wurde, was ich davor unbedingt hätte wissen müssen. Zudem kam es von einer Person, die das immer wieder versucht und bei der ich jetzt entschieden habe, sie bei der nächsten Gelegenheit auflaufen zu lassen und das ohne Rücksicht auf Verluste.

Der einzige Lichtblick des Tages war am Nachmittag die Schwimmrunde. Später saß ich noch eine Weile im Renert auf der Terrasse und wollte in aller Ruhe lesen, was aber eine Person verhinderte mit der ich vor Jahren mal zu tun hatte. Sie erzählte mir ihre Krankengeschichte. Nun ja. Ich aß eine Kleinigkeit und war beizeiten wieder daheim.

Auf ONE sah ich mir eine Folge Sherlock an, mit Benedict Cumberbatch. Die Braut des Grauens, die Folge die ich schon beim ersten mal nicht so gut fand, wie der Rest der Serie. Sie war auch beim zweiten mal nicht besser.

Missmutig zu Bett.

Aus dem Familienalbum 46

Beim letzten Familienalbum Foto hatte ich berichtet, dass ich eine Kiste mit Fotos entdeckt hatte, an einer Stelle in der keine vermutete. Hier ein weiteres Foto aus der Kiste:

Mein Bruder Gilles im März 1994, das einer Erklärung bedarf.

Ich war etwas erstaunt als ich das Foto fand, denn ich kannte es nicht und es gibt nicht sehr viele Bilder von Gilles aus seinen letzten Jahren, denn er ließ sich nicht gerne ablichten.

Als mein Vater 1988 strab, stellte meine Mutter umgehend das Kochen ein. Sie hatte keine Lust mehr. Nicht ganz wohlgemerkt, doch die sonntäglichen Famileinzusammenkünfte, die bei uns Kult waren, wurden nicht mehr von ihr bekocht. Entweder gingen wir allesamt ins Restaurant oder es wurde geordert. Nur für ganz spezielle Gelegenheiten schwang sie noch den Kochlöffel.
Das Foto oben musste bei einer von diesen Gelegenheiten entstanden sein, als mein Bruder zum Restaurant fuhr und das Essen abholte. Es waren die großen Servierplatten der Gaststätte, die dann am Tag darauf wieder sauber abgespült zurück gebracht wurden.

Freitag, Samstag, Sonntag

Ein prall gefülltes Wochenende:

Das Wichtigste vom Freitag war, die Preisverleihung des Prix Servais, für die ich eigens nach Mersch gefahren war, weil sie im Literatur Zentrum stattfand.

Der Gewinner dieses Jahr, einer der bekanntesten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Guy Helminger mit seinem Roman Lärm. Da ich ihn ja schon für die Aufzeichnung der Sendung lesen musste, und ihn sehr gut fand, war ich gespannt wie das alles ablaufen würde.

Beim anschließenden Ehrenwein und Schnittchen erfuhr ich eine sehr tolle Nachricht für mich, die in den kommenden Monaten hoffentlich etwas für mich ändern wird. Aber darüber mehr wenn es soweit ist.

Ein freudige Mail erhielt ich ebenfalls aus Neuseeland. Eine seit langem geplante Hochzeit steht bevor. Und wann ich jetzt sehr sorgfältig alles plane, und mir Covid nicht dazwischen funkt, werde ich nächstes Jahr wieder ein paar Wochen auf der südlichen Halbkugel der Erde verbringen.

***

Der Samstag begann mit ein paar unschönen Anrufen von Kollegen die verzweifelt Ersatz suchten, weil es grad Covid Bomben regnet. Da ich selbst nicht einspringen konnte, half ich mit nach anderen Kollegen zu suchen. Nach geschlagenen zwei Stunden hatten wir alle Hilfskräfte zusammen. Doch damit war die geplante morgendliche Schwimmstunde gestrichen und ich verlegte sie auch den Nachmittag. ein leichtes

ein leichtes Mittagessen mit der K. in der Däiwelskichen. Anschließend dann die Schwimmrunde, die erstaunlich gut tat.

Am Abend mit der A. und der D.K. (damit ich sie nicht mit der anderen D. verwechsele) an die Mosel in die Caves St.Martin. Die Terrasse mit ihrem wunderschönen Ausblick auf die Mosel ist immer noch unschlagbar. Von der Speisen her ist es leider nicht mehr das was ich aus früheren Jahren gewohnt war. Zudem ist ist ihre Auswahl an Veggiegerichten sehr klein. Es gibt einen einzigen Salat. Ich selbst achte da nicht so sehr darauf, aber es fällt mir immer auf wenn die A. dabei ist.

Den Absacker gab es im Jardin de France, den ich der A. schon lange zeigen wollte und sie war restlos begeistert.

***

Den Sonntag begann sehr langsam. Ich hatte herrlich bis fast 9:00 Uhr geschlafen. Ein klein wenig Haushalt.

Am Nachmittag hatte ich dann den Termin mit einer der Hauptredakteurinnen um den Beitrag von Freitag im Schnittraum zu bearbeiten. Ich hatte mich bereits am Morgen daheim in alle Ruhe hingesetzt und meinen Offtext und die Anmoderation geschrieben. Im Schnittraum stellt sich dann heraus, dass der Kameramann den ich mit hatte, mir nicht genug Blidmaterial aufgenommen hatte was ich dazwischen einfügen konnte, Es reichte so ganz knapp. Zudem hatte ich ein wenig hochgepockert was die Zusammenstellung des ganzen Beitrags anging, weil mir nicht klar war,ob das so überhaupt passen würde. Doch es passte. Uff.
Sehen kann man den Beitrag hier.

Im Anschluss saß ich noch eine Weile im Tramways mit der Redakteurin und wir nahmen das Abendessen gemeinsam ein. Ich hatte den kleinen Chinesen bei mir im Wohnviertel eingeschlagen, wo man nicht so fein und edel bedient wird, das Essen aber immer sehr lecker ist.

***

Ich kannte den Begriff Fast Fashion. Heute In, morgen Out und weg damit.
Fast Fashion kam in den 90er Jahren mit den Global Playern wie H&M zum Beispiel. Schnell und billig produziert und von geringer Qualität. Doch eigentlich gibt das Phänomen schon seit über 200 Jahren. Nicole Rudolphe hat das gründlich recherchiert.

Aus dem Familienalbum 45

Vor einigen Tagen suchte ich (vergebens) ein Lampe die aussieht wie ein Buch die die A. mir mal vor Jahren geschenkt hatte. Man konnte das Buch aufklappen und dann entstand daraus eine Lampe, die nicht zu hell war und sich sehr gut auf dem Terrassentisch machte. Lange stand sie wie ein Buch in der Küche zwischen den Kochbüchern. Ich suchte in diversen Schränken und Schubladen, die Lampe blieb unauffindbar.
Bei der Suchaktion fand ich aber ein Kiste mit Fotos in einem anderen Schrank in dem ich keine Fotos vermutete. Und das werden nun die kommenden Fotos dies losen Familienalbum Serie.

Meine Mutter im Jahr 2000 auf ihrer Weltreise. Im Gegensatz zu mir, der nach Neukaledonien aufgab (wie erinnern uns an den geplatzten Blinddarm) brach sich meine Mutter in Sydney den Arm, wurde versorgt und machte die Reise weiter bis zum Schluss.

Grad wegen ihr wollte ich dorthin. Zu den Moai auf Rapa Nui.

Der bärtige Herr im Hintergrund war meines Wissens der deutsche Fremdenführer der auch auf der Insel lebte. In der Mitte mit Armgips, meine Mutter. Die bieden Damen zu ihrer Seite kenne ich nicht. Das waren weitere Mitglieder der Reisegruppe.

Es hätte mir viel bedeutet einmal dort zu sein. Vielleicht, irgendwann …

Wellness, aber nicht für mich

Am Morgen zeitig wach geworden. Ich verschluckte mit am ersten Schluck Kaffee und das so sehr, dass ich dachte mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Hui! Zumindest wach danach sehr wach und überhaupt nicht mehr schläfrig. So kann man den Morgen auch beginnen. Ich machte noch schnell einen Test, weil wegen… ja genau, darum. Negativ.

Um 10:00 ein Termin mit dem Wagen in der Handwaschanlage. Ich könnte es auch selbst im Innenhof tun aber dazu bräuchte es einen neuen Wasserhahn in der Garage. Ich hatte ihm beim Einzug einmal geöffnet und hatte alle Mühe der Welt in wieder zuzudrehen, ohne dass er tropft. Zudem haben die in der Anlage die besseren Produkte und überhaupt wird es sehr viel sauberer als wenn ich das mache.

Während sich das Gefährt im Wellness befand, ging ich hinüber zum Einkaufszentrum in dem sich auch der Supermarkt meines Vertrauens befindet. Dort saß ich dann ein Weile und las die Tageszeitung und den letzten New Yorker. Nachrichten vertrage ich zur Zeit nur sehr kleinen Dosen.

Wieder daheim überkam mich eine gewaltige Müdigkeit und ich legte mich für eine Weile hin. All meine Knochen sagten mir dass heute noch das Wetter umschlagen würde. Doch dann kam das schlechte Gewissen hoch, weil ich diese Woche noch nicht ein einziges mal schwimmen war. Also los!

Jedoch war das Schwimmbad von einer Bande junger Männer belegt, sehr laut und wenig Rücksicht nehmend. Ich plusterte mich auf wie ein Paltzhirsch um mir wenigstens die eine Längsseite des Beckens zu sichern, damit ich in Ruhe meine Bahnen ziehen könnte. Das klappte auch eine Weile, aber Platzhirsche unter Wasser nimmt man nur bedingt war. Irgendwann rammte mich jemand mit dem Fuss von unten in den Bauch weil er unter mir hindurch tauchen wollte. Das tat ganz schön weh. Als er auftauchte schnauzte ich ihn an. Er sagte irgendwas in einer Sprache die ich nicht verstand, das sich vom Ton her wie eine Entschuldigung anhörte, aber vom Wort her wie eine Beleidigung klang.
Ich hatte genug und steig aus dem Wasser nach einer knappen viertel Stunde.

Daheim briet ich mir Hühnchenstreifen auf der Plancha an und machte einen Salat aus Rucola und Tomaten.

***

Marcel The Shell With Shoes On
Eine Figur die im Internet groß wurde und ihren Weg auf die große Leinwand fand, ob auch nach Europa bleibt abzuwarten. Hier die Reportage von CBS Morning und darunter der Trailer vom Kinofilm. Den würde ich wirklich gerne sehen.

***

Und wer heute noch nicht gelacht hat, es lohnt sich immer wieder bei James Corden vorbeizuschauen:

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