Trier, eine Zeitschrift & alte Heimat.

Irgendwann vor Tagen hatte geschrieben dass ich nach Trier wollte. Und da heute so schönes Wetter war, war der Tag ideal um hinzufahren. Ziel war es nach Jeans Hosen Ausschau zu halten und eventuell ein paar neue Schuhe.
Meine deutschen Leser werden sich fragen warum ich ausgerechnet nach Trier fahre um mich einzukleiden, warum ich das nicht hier in Luxemburg mache. Ganz einfach. Es gibt in der Stadt keinen Laden mehr der mir gefällt, der eventuell noch ein paar ausgefallene Sachen hat; Herrenbekleidung die nicht nach Banker oder Manager aussieht.
Zudem gibt es in Trier einen großen S.Oliver Laden bei dem ich Jeans einfach so aus dem Regal kaufen kann ohne sie anzuprobieren. Sie passen immer.
Gesagt, getan.
Ich dachte wehmütig an an den Schuhladen zurück der schließen musste, in dem so viele tolle Schuhe fand.
Es gibt aber noch einen anderen Laden den ich auch mochte, weil er „meine“ Marke We are…the Originals, führte. Doch als ich hin kam, stand dort:

Trier

Und noch einer weniger!
Als ich die Herrenschuhe durchsuchte kamen mir sehr viele Bekannte aus meinem eigenen Schuhschrank entgegen, die ich teilweise sogar noch in meiner Größe bekommen hätte. Betrübt ging ich weiter.

An einem Zeitungsladen blieb ich wie von Blitz getroffen stehen weil mir etwas eingefallen war, trat ein und kaufte die neue Ausgabe von myself.  Als ich sie öffnete, zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht.

Darf ich euch vorstellen, das ist die Kaltmamsell von vorspeisenplatte.de, Tagebuchbloggerin des Jahres und eine gute Freundin. Sie ist es die mich quasi täglich dazu inspiriert mein Blog nicht verkommen zu lassen. Ein sehr gelungenes Porträt von ihr (In Bild UND Text)

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Beschwingt ging ich weiter und schaute in die sehr schöne Auslage vom SØR Laden. Und zack war es passiert. Ein Zweiteiler der Marke Schneiders aus Salzburg. Ich probierte ihn an und alles saß wie angegossen.  Ich musste jedoch ziemlich schlucken als ich bezahlte, denn ich hatte nicht auf den Preis geachtet. Aber wahrscheinlich war es, wie immer das teuerste Teil aus dem ganzen Laden.

Und so sieht das aus. Blazer und Gilet.

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Könnt ihr euch nach an die Beiträge erinnern, die ich kurz nachdem ich in die Hauptstadt gezogen war, von der ‚alten Heimat‘ machte? An zwei Stück kann ich mich ganz genau erinnern.
Erinnerungen an eine Heimat und Stillstandstag.
Beide schreib ich 2015 als die Trauer über den Verlust meiner Mutter und Großmutter noch sehr präsent war und die Flucht nach vorne die einzige Lösung war, die erträglich schien. Heute weiß ich dass ich instinktiv das Richtige getan habe.

Ich fahre nicht mehr oft hin. Doch als ich die Weltreise zusammenstellte brauchte ich Hilfe von einer Fachfrau. Die K. arbeitet in der alten Heimat. Und wieder tat ich instinktiv das Richtige. Ich verband die Weltreise, ein freudiges und aufregendes Projekt, mit der alten Heimat und so wurde sie wieder zu etwas Positivem.
Als  ich in Trier mehr als genug Geld ausgegeben hatte, fuhr ich hin. Es brach ein großes Hallo aus als ich ins Reisebüro eintrat. Man erzählte mir dass ich über Tage hinweg das Gespräch im Büro war. Die K. freute sich riesig mich wiederzusehen. Wir vereinbarten, dass wenn ich von Berlin zurück käme wir die Köpfe zusammenstecken würden um den Rest der Reise für 2019 Angriff zu nehmen.

Und somit habe ich zwei Dinge in einem Satz preisgegeben.
Ich werde nächste Woche in Berlin auf der re:publica sein.
Und den Rest der Reise werde ich soweit es machbar ist 2019 im Winter machen.

Das schönste Souvenir der Reise

Ich glaube ich habe mich noch nie so schnell in ein Kunstwerk verliebt. Vielleicht kommt es mir auch so vor, weil die Zeit so kurz bemessen war. Vielleicht geht Verlieben noch viel schneller…

Als ich in Sydney die Tour zu dem Blue Monutains machte hielten wir auch bei den Drei Schwestern. Ich berichtete darüber. Dort fand ich in dem Waradah Center dieses Bild. Leider blieb nicht viel Zeit und ich musste mich schnell entscheiden.

Da ich die Kredit Karte nicht so stramm belasten wollte und auch nicht gewusst hätte wie ich das Bild mitnehmen soll, hinterließ ich meine Email Adresse. Anschließend ging es dann nach Nouméa, wo ich meine Havarie mit dem Blinddarm hatte, und ich dachte nicht mehr an das Bild.

Zuhause angekommen schickte ich Bonnie, (die das Foto oben von mir mit dem Bild machte) eine Mail und erklärte ihr warum ich mich nicht früher gemeldet habe und das Bild noch immer gerne haben möchte.

Ich überwies die Summe und nach sieben Tagen war das Bild da! Es kam eingerollt in einem langen Rundkarton und es musste erst noch aufgezogen werden. Ich fragte die S. die auch Kunstmalerin ist, und sie verwies mich an Création Plus.

Heute, als ob sie es geahnt hätte, schickte mir Bonnie ein Foto von der Künstlerin Jeannie Petyarre zusammen mit dem Bild, als sie es fertig hatte.

Tja und was soll ich sagen.
Seit heute hängt es hier und es sieht wunderschön aus.

 

Kino am (Nach)Mittag – Avengers Infnintiy War

Der Mittwoch fing damit an dass ich im Dussel daran dachte dass ich doch mal nach Trier fahren müsste. Doch dann fiel mir ein dass es Mittwoch ist und ich meiner Freundin und Filmkritikerin, der D. versprochen hatte mitzugehen, zumal es ein Megablockbuster sein sollte.

 

Avengers / Infinity War.  2 Stunden und 29 Minuten.
Die Geschichte an sich ist nicht neu. Es geht um Thanos (Josh Brolin) der die Steine des Universums haben will damit er die ultimative Kraft besitzt. Die anderen versuchen ihn daran zu hindern. Das ist quasi auch schon die ganze Story.
Was hier sehr anders ist, als in den restlichen Anvengers Filmen, oder auch Guardians Of The Galaxy Filmen, oder Dr. Strange Filmen, oder Black Panther Filmen (hab ich noch jemand vergessen?) ist die Düsterheit. Es ist weitaus weniger lustig, und (der schlimmste Fehler!!!) viiiiel zu lang. Zwei Stunden hätten völlig gereicht.
Zudem ist der Film wie ein „Nummernprogramm“ aufgebaut. Zuerst kämpfen wir ein wenig hier, dann ein wenig da. Es folgt ein Showdown nach dem andern und irgendwann wird es langweilig. Ich bin heilfroh, dass ich eine 2D Version gesehen habe; 150 Minuten 3D hätte ich nicht durchgehalten. Natürlich sind die spezial Effekte klasse, aber es ist nichts was ich nicht schon gesehen hätte. Zudem ist der Schluss des Films höchst unbefriedigend, da es ja einen zweiten Teil geben wird der erst 2019 kommt.
Die einzige Figur die ich wirklich sehr gut fand, war der Oberschurke selbst; Thanos von Josh Brolin gespielt. Er hat ein bisschen was von Hellboy, er ist nur nicht rot.
Wenn ihr ein Marvel Fan seid und eh schon all die anderen Filme gesehen habt, kommt ihr nicht drum herum. Aber gut finde ich ihn nicht. Ach ja, bleibt bis zum Ende des Nachspanns sitzen, da kommt noch was.

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Gestern fand ich einen interessanten Link wieder für alle die, die nichts mit sich anzufangen wissen.
WTF What the fuck should I do with my life?
Vielleicht geht es euch ja auch ab und an so und ihr schaut mal dort rein.
Falls der erste Vorschlag nicht für euch taugt, klickt einfach weiter.

1000 Fragen 1-20

Dann mal los. Hier die ersten 20 Fragen. Da es doch so einige gibt die das lesen lesen wollen: Bitte schön.

Da ich diese Beiträge vorschreiben kann werden sie ab nächster Woche immer Donnerstags morgens veröffentlicht.
Ich habe bei anderen gesehen dass sie oft elend lange Antworten geben mit Anekdoten und alles, aber das wird bei 1000 Fragen eine endlose Angelegenheit. Also versuche ich die Antworten kurz und knapp zu halten. Und wenn jemand bei manchen Fragen die Antwort nicht versteht, Ihr könnt ja nachfragen, dafür sind die Kommentare da. 🙂

1.Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Jetzt eben, ich habe noch nie 1000 Fragen in Angriff genommen.

2.Mit wem verstehst du dich am besten?
Letztendlich mit mir selbst.

3.Worauf verwendest du viel Zeit?
Bloggen.

4.Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Sehr unterschiedlich. Es gibt kein gewisses Genre das mich mehr zu lachen bringt als andere.

5.Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ich versuche mich zu beherrschen was aber nicht immer gelingt.

6.Woraus besteht dein Frühstück?
Hauptsächlich Kaffee.

7.Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Der A. für ihren Geburtstag. Wenn andere Küsse gemeint sind, gehört das nicht hierher.

8.In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Die Haltung im Beruf. Egal wie schlecht es mir gehen mag.
Kopf aufrecht, Rücken gerade, Lächeln im Gesicht, auch wenn jemand der mir nahe steht gestorben ist.

9.Was machst du morgens als Erstes?
Auf’s Klo gehen.

10.Kannst du gut vorlesen?
Ich denke schon. Ich muss mich aber vorbereiten.

11.Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?*
Das weiß ich nicht mehr. 4 oder 5 vielleicht.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Wenn man mich das noch vor 10 oder 15 Jahren gefragt hätte hätte ich eine elend lang Liste gemacht. Was Besitz angeht bin ich ziemlich gut versorgt.

13.Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Mir fehlt es manchmal an Toleranz und in ganz bestimmten Fällen an Geduld.

14.Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Es gibt keine mehr. Als Kind war es die Sendung mit der Maus und Schweinchen Dick.

15.Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
>In Singapur im Universal Studio im Januar 2018

16.Wie alt möchtest du gern werden?

Ich bin alt und jung genug für den Moment gerade jetzt.
Wenn es morgen aufhören soll, wäre das zwar jammerschade, aber ok.

17.An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Die abgebrochene Weltreise.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?*
Der letzte Liebeskummer fühlte sich nach allen Enttäuschungen der Welt an.
Doch anstatt mich zu verkriechen ging ich erhobenen Hauptes ohne auszurasten davon.
Aber es hat sehr viel Kraft gekostet.

19.Hättest du lieber einen anderen Namen?
Nein. Joel ist absolut ok. Ansonsten hätte ich ihn nicht für das Blog gewählt.

20.Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Das kommt sehr selten vor und wenn ist es meistens eine Täuschung optischer oder phonetischer Art.

* versteht ihr jetzt was ich meine? Die Fragen mit * schreien geradezu nach einer Geschichte.

1000 Fragen & 90er Runde

Ich habe das jetzt auf mehreren Blogs gesehen, diese 1000 Fragen an mich selbst. Interessiert das überhaupt jemanden, außer mich, was ich da so vor mich hinschreibe? Zudem wenn ich das wöchentlich durchziehe mit 20 Fragen, dann bin ich 50 Wochen, also fast ein Jahr lang dabei diese Fragen zu beantworten. Einerseits hört es sich an wie ein Herausforderung die ich gerne machen würde, andererseits wen interessiert es?

Ich stelle euch die Frage, soll ich oder soll ich nicht?

***

Reichlich liegengebliebene Heimarbeit erledigt. Zwischen Mails und Wäsche noch ein paar Anfragen wegen der Arbeit geklärt. Es scheint sich rumgesprochen zu haben dass ich wieder da bin.  Wenn ich bis Ende Mai kein Großprojekt für den Sommer an Land ziehe, werde ich Juli, August und September mit Reisedaten vollbuchen. Südfrankreich steht so oder so schon für August/September auf dem Programm.

***

Am Abend war wieder ein Treffen der 90er Runde angesagt. Die D., die V., die N und ich. Diesmal waren wir in der Spora (so sagt man im Volksmund, doch es heißt „Am Clubhaus op der Spora.“ Ich war letzten Sommer zum ersten mal nach über 20 Jahren wieder dort, und es hatte mir sehr gut gefallen. Im Januar war dann das letzte Mal vor der Weltreise, auf einer Geburtstagsfeier.
Es war sehr lustig wie immer und unsere Gespräche drehten sich um meine Reise, das neue Haus der N. und Kinästhetik.
Letzteres kannte ich noch von zu hause, da meine Mutter als Krankenpflegerin damals ein großer Fan davon war.
Zum Nachtisch verputzte ich eine „heiße Liebe“ ein Dessert das  ich schon ewig nicht mehr hatte.

***

Endlich gibt es auch in Luxemburg ein Check, ob die Internetleitung hält was sie verspricht oder nicht. Unter Checkmynet.lu kann man das jetzt testen lassen. Mein Hausleitung lässt diesem Test nach zu wünschen übrig und ich bin mehr als froh wenn ich endlich wieder Glasfaser habe, das ich in der kleinen Wohnung bereits hatte.aber wann das kommt steht in den Sternen.

Dafür müsste ich haben :

Das habe ich tatsächlich:

Und was ich an dieser neue Seite ganz besonders gut finde ist, dass sie eine Karte erstellt wo das Internet klappt und wo nicht. So sieht es im Zentrum und in meinem Viertel Belair aus. Da ist noch ganz schön viel rot.

Drei Partys nacheinander

…doch nur eine davon, der Geburttagsbrunch von der A2. war die Feier, die geplant war.
Am Freitag versackte ich ein wenig bei Fabrice im Rooftop.
Am Samstag war es die improvisierte Grillfeier bei dem B die auch bis fast Mitternacht anhielt.

Gestern, am Sonntag war es dann der Geburtstag der A2.
Es waren viele Paare da mit Kindern. Sehr viele, für mich persönlich zu viele.
Ich selbst weiß ja wie meine Einstellung dazu ist, aber ich hätte gerne gewusst was manche meiner Freunde denken.
„Um Himmels Willen, nicht noch mehr Kinder.“ oder
„Oooch wie süüüüß, ich will auch eins!“

Bei der E. war es offensichtlich. Sie strahle das dreimonatige Kleinkind der P. an und mir war klar, dass da irgendwann was passieren wird. Die A1. reagierte ziemlich gelassen auf  die Kleinkinderschar.  Sie schwärmt nur ab und an von ihrer Nichte, da sie vor kurzem zum ersten Mal Tante wurde, aber selbst will sie keine.

Irgendwann später am Abend als die meisten Paare mit ihrem Nachwuchs wieder verschwunden waren und Schampus immer noch reichlich floss,  musste ich dann zeigen wir man einen Fischgrätenzopf flechtet.

Und irgendwann wanderte Joel nachhause.

 

 

Wochenmarkt & spontane Einladung

Da ich am Abend zuvor ein ganz klein wenig, (wirklich nur ein ganz kleines bisschen) bei Fabrice im Rooftop versackt war, war ich umso so erstaunter dass ich trotzdem kurz nach 9 schon auf dem Wochenmarkt war. Ich hatte den Wagen mitgenommen, nicht weil ich noch mehr kaufen wollte als sonst, sondern weil ich anschließend noch auf die Suche nach ein Geburtstagsgeschenk gehen sollte. Als  ich jedoch von der Wonung aus wegfuhr, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
„Es ist Märtchen! Mist!“

Der Märtchen ist, ja was ist der Märtchen eigentlich? Es ist eine Art Rummel der keiner ist, der zeitgleich mit den Muttergottes Wallfahrt, der sog. Oktave einher geht. Er dauert 2 Wochen lang und ist am gleichen Ort an dem sonst der Wochenmarkt stattfindet. Es riecht nach frittiertem Fisch, Pommes und Waffeln zugleich, dieser unverwechselbare süßlich/fettige Geruch der sich mit aller Gewalt in der Klamotten festsetzt und NIE wieder verschwindet.
Der Wochenmarkt ist dann ungleich kleiner mit weniger Ständen und wird näher zum Palais hin geschoben. Meine Obst-und Gemüsefrau war nicht da und auch mein Käsehändler glänzte durch Abwesenheit. Meine Mermeladenfrau habe ich übrigens seit meiner Rückkehr noch nicht ein einziges mal auf dem Markt gesehen.

Ich hatte wenig Hoffnung ein Parkplatz zu ergattern, doch als ich kurz nach 9 vor dem Eingang der Tiefgarage an der Place Guillaume stand, waren da, oh Wunder, noch 70 Plätze frei.

Ich begegnete der D. die ebenfalls ihre Einkäufe machte und wir saßen später bei Kaffee ohne Kuchen aber mit Croissant im Renert. Und während wir dort saßen trudelte eine Einladung von dem B. per SMS ein, zum Grillen am Abend im Garten von B. „Was für eine wundervolle Idee“, sagten die D. und ich, und sagten spontan zu.

Die A. (die mit ihrem Ideenreichtum noch nie versagt hat, wenn es um Geschenke geht) hatte mir den Tipp gegeben doch bei Semts auf der route d’Arlon reinzuschauen. Und obwohl ich nur ungern dort hin gehe, weil der Laden einfach irre teuer ist, fand ich genau das was suchte. Zudem sah ich dass sie ihr Sortiment ausweiten und jetzt ebenfalls Kosmetik und Düfte anbieten. In Kosmetik habe sie die Marke Zoéva die bis dato noch niemand in Luxemburg hat. Das Geschenk das ich kaufte, kann ich leider nicht zeigen, denn ich glaube die/der Beschenkte liest hier mit. 🙂

Was ich hingegen zeigen kann ist die neue große Einkaufstasche für den Wochenmarkt die ich in Tasmanien auf dem Farm Gate Market gekauft hatte.

Als Mitbringsel für den B. fuhr ich noch schnell bei der Bonomeria vorbei und kaufte ein Liter feinstes hausgemachtes italienisches Speiseeis. Es wurde ein sehr lustiger Abend.

Tulpen & ein Friseurtermin

Doch zuvor noch was anderes:

Ihr erinnert euch an die Tulpen die Samstag auf den Wochenmarkt gekauft hatte?

So sahen sie heute nach sieben Tagen aus.
Merke: Ich weiß nicht warum, aber gelbe Tulpen halten am längsten. Andere Farben wären schon längst verwelkt.

***

Freitag ist für gewöhnlich nicht mein Friseurtag, doch da es letztes mal so ein Holterdipolter war (wegen einem unerfreulichen Zwischenfall im zweiten Salon) hatte ich völlig vergessen den Folgetermin zu buchen. Da man den Termin aber auch per Internet buchen kann, versuchte ich das zum ersten Mal und es klappte einwandfrei.  Man bekommt eine SMS sofort nach der Buchung und eine SMS nochmal 24 Stunden vor dem Termin.

Und so sieht der Haarschnitt aus:

***

Abends die vorletzte Vorstellung des „unspektakulären“ Stücks.
(Wobei ich jetzt schon weiß dass wenn ich den Beitrag in ein paar Jahren lese, nicht mehr weiß was mit den unspektakulären Stück gemeint ist…)

Der zweite Balkon

Gestern zeigte ich euch ein Bild vom ersten Balkon. Nun, er sieht inzwischen etwas anders anders aus mit einem neuen etwas größeren Tisch, zwei Stühlen und einem Hocker. Die Balkongarnitur von gestern war nämlich von Anfang an für den kleinen Balkon zur Vorderseite gedacht.
Gestern setzte ich das also endlich in die Tat um.

Ja, die Fassade des vorderen Balkons seht natürlich nicht so schön und frisch wie die hintere die ich habe frisch streichen lassen. Hier kann ich das auich nicht so ohne weiteres auf meine Kosten machen lassen weil es die nun mal die Vorderfront ist. Hier muss ich mit ein bisschen Blumen und sonstigem Grün nachhelfen dass es von Rest ablenkt.

So sieht es es jetzt auf dem großen Balkon aus.
Zugegeben die neue Garnitur ist nicht optimal. Aber sie erfüllt zur Zeit ihren Zweck. Irgendwann wenn ich eine finde in die mich auf den ersten Blick verlieben sollte…

Die A. kam gestern zu Besuch und es gab das traditionellste aller Menüs, dass man um diese Jahreszeit servieren kann. Es gab Spargel mit einer Sauce Hollandaise, für die A. mit ein paar Quellkartoffeln, für mich mit ein paar Scheiben geräuchertem Lachs. Anschließend gab es frische Erdbeeren mit Vanilleeis.

Erste Lesung & ein Musical

Nach all den Jahren in der kleinen Wohnung in der ich nur ein Fenster hatte, kommt es mir jetzt wie unglaublicher Luxus vor, bloggend mit Kaffee auf dem Balkon zu sitzen.

Auf dem Foto fehlt die Tasse, doch jetzt da ich schreibe steht sie hier.

***

Ich bin mir nicht sicher doch ich glaube ich habe das schon mal beschrieben.
Wie geht das eigentlich wenn ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird? Ich versuche es mal an Hand eines konkreten Beispiels zu erklären, obwohl es hier viele Einzelkomponenten gibt die ja nach Theaterstück völlig anders sind.

Das Stück über das ich spreche wurde von einer Jury ausgewählt und lief in meiner Agenda, bis endlich der Titel des Stückes endlich feststand, unter dem Namen „Kleistpreis“. Als ich Anfangs Februar bereits auf Reisen war, schickte man mir den Text, den ich aber sehr viel später (im Krankenhaus) las. Wer jetzt nicht verstanden hat von was ich spreche, der klicke sich bitte durch die ersten Monaten dieses Jahres.

Gestern war nun die erste Begegnung der ganzen Truppe.  Die Regisseurin, die Bühnen- und Kostümbildnerin, die Schneiderin, der Regieassistent, die Dramaturgin,  die Hospitantin, zwei Darstellerinnen, drei Darsteller und ich, der Maskenbildner. (ich habe hier die einzelnen Posten vermännlicht oder verweiblicht, so wie es in diesem Stück der Fall ist)
Mir ist es immer sehr wichtig bei dieser ersten Begegnung und ersten Lesung dabei zu sein, weil ich da auch zum ersten mal ein Gefühl für die Figuren, ihre Darsteller und das Stück bekomme. Theoretisch müsste ich das nicht, aber wenn ich ein Projekt annehme, und man bietet mir das sehr lange im Voraus an, dann ist das ein großer Beweis, dass man mir vertraut und meine Arbeit schätzt und ich im Gegenzug mich dann auch voll einbringe.

Das Stück das ich aktuell betreue, von ich vor ein paar Tagen sprach, ist völlig anders. Hier wurde ich quasi auf den letzten Drücker bestellt kurz vor den Endproben. Das Stück steht und ich muss nur noch ein wenig schönschminken. Das ist für mich fast wie ein Gastspiel, bei dem es in der Maske um „Malen nach Zahlen“ geht, wie ich es immer böserweise sage. Alles ist bereits vorentschieden, ich muss nur ausführen. Das ist manchmal sehr entspannend, weil ich mir nicht den Kopf zerbrechen muss. Aber eigentlich habe ich den Beruf gelernt um selbst kreativ zu sein.

Für den „Kleistpreis“ bringe ich mich also selbst ein und darauf freue ich mich sehr. Das Stück wird Anfang Juni auf den Recklinghausener Festspielen uraufgeführt werden. Davon berichte ich wenn es soweit ist.

***

Am Abend besuchte ich dann ein One-Woman-Musical, obwohl sie nicht alleine auf der Bühne steht.

Die End of the Rainbow handelt von den letzten Monaten und der letzten Show von Judy Garland. Kein einfaches Thema, wenn man weiß dass sie süchtig war und am Ende alles an Drogen in sich hineinstopfte was nur kriegen konnte. Ein sehr schöner Abend mit Sascha Ley in der Hauptrolle, einer hinreißend guten Sängerin und Darstellerin (und langjährige Freundin) und man sollte sich mehr als sputen um Karten zu bekommen, denn soweit ich weiß, ist das Stück so gut wie ausverkauft.

The End Of The Rainbow

Tageblatt: The Show Can’t Go On (Kritik)

 

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