Pot-au-feu (französisch für „Topf auf dem Feuer“) ist ein klassischer Eintopf der ländlichen Küche Nordfrankreichs, bestehend aus Rindfleisch, Gemüse und einem Bouquet garni, bei dem auch eine Brühe entsteht.
Das hatte ich für den Besuch gekocht, immer davon ausgehend, dass ich für Gäste Dinge koche, die ich für mich allein nicht machen würde, weil es zu aufwendig ist oder als Einzelportion nicht machbar. Das sah dann so aus:
Und es war so ungemein lecker, dass ich es noch einmal machen werde in den nächsten Tagen.
Ich fand in der Küche im Regal ein Buch wieder, ich völlig vergessen hatte. Kann sich nich jemand an die Sendungen mit Werner O. Feißt und Karhrin Rüegg erinnern, „Was die Großmutter noch wusste“?
Die Kochsendung lief ewig lang im SWR. Verschiedenes habe ich damals auch nachgekocht. Ich kann mich erinnern, dass ich einmal den Großteil des Weihnachtsmenüs der Sendung nachgekocht hatte. Meine Mutter und meine Tante waren große Fans der Sendung. Sie gingen sogar einmal mit auf eine organisierte Reise der Sendung und davon gibt es auch ein Foto:
Der Herr in der roten Schürtze ist Herr Feißt. Meine Mutter hatte damals auch die Produzentin der Sendung, die ebenfalls mit dabei war, kennengelernt und diese Freundschaft hielt noch viele Jahre an.
Ich blätterte eine Weile in dem Buch, das sich dann dich als nicht so spannend und interessant herausstellte, zumindest gab ich für mich keine nennenswerte Rezepte.
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Eine der schönsten Melodien die Ryuichi Sakamoto je geschrieben hat:
Ich hatte mir am Mittwoch morgen Zeit gelassen mit Bloggen und hatte daheim ein bisschen Unverblogbares getan. Dann hatte ich ungewohnt früh schon die Aufzeichnung der Sendung, weil zwei Stück hintereinander aufgezeichnet wurden. Ich war in der ersten dabei. Das hieß aber auch ich misste den Wochenmarkt von Programm nehmen.
Ich traf mich anschließend fix mit der D. für einen Snack in der Casa Gabriele. Es befindet sich gleich neben dem Renert, ist winzig klein und ist eigentlich ein Pastageschäft. Doch in der Mittagszeit kann man dort auch essen:
Ich hatte Ravioli mit Lachs gefüllt, die schlicht großartig waren. Wow! Da gehe ich jetzt öfters hin. Warum habe ich das nicht schon früher ausprobiert?
Ich musste mich leider sputen mit dem Essen, da ab 14:00 der Heitzungsmensch antreten sollte, damit ich nicht mehr friere. Er schaffte es tatsächlich die altersschwache Pumpe noch einmal in Gang zu kriegen, doch ich bleute ihm in dem Kopf ein, eine neue zu bestellen und die zeitnah einzubauen, denn es hätte schon letztes Jahr passieren sollen. Gut, letzten Winter war ich auch zwei Monate nicht da und hatte nicht mehr nachgehackt.
Für das Abendessen war Frau Brüllen meine Inspiration, denn sie aß Raclettea am Tag davor, postete auch ein Foto und nun dürft ihr raten was ich gegessen habe:
Bingo!
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Den Donnerstag verbrachte ich zum Großteil mit Besprechungen über die Dinge der kommenden Wochen. Anschließend fuhr ich zum Studio und gab meine Bilder der letzten Woche ab.
Da es fast den ganzen Tag mit Unterbrechungen regnete, hatte ich auch wieder mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Das geht auch wieder vorbei wenn ich mich kurz hinlege, was ich am Nachmittag auch tat, nachdem die Putzfrau gegangen war. Die kam diese Woche schon am Donnerstag.
Ich lag außergewöhnlich früh in den Federn.
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Ein schönes Interview mit den übriggebliebenen Mitgliedern der Rolling Stones.
Dann stellte ich wieder einmal fest, dass die die Heizung nicht ansprang. Das heisst, die Heizung an sich geht. Es ist die Pumpe. Schon wieder. Letztes Jahr brachte ich sie selbst nicht zum Laufen, bestellte den Installateur, der es dann noch einmal schaffte. Ich bat ihn um einen weiteren Termin, damit die Pumpe ausgetauscht wird gegen ein Neue. Doch das schien vergessen worden zu sein. Ich dachte dann auch nicht mehr daran und von Weihnachten an war ich eh für zwei Monate weg.
Ich rief die Hausverwaltung BB an die mir einen Termin aber erst für morgen Nachmittag ausmachte. Früher war nichts frei. Mist.
Ich war dann froh für den kleinen Warmluftpuster, den ich mal für den Keller gekauft hatte. Ich schleppte ihn von Zimmer zu Zimmer in denen ich mich aufhielt.
Ja, ich weiß das Ding ist ein Stromfesser. Aber ich bin ja auch ein frierendes Dingsbums.
Am Abend machte ich mir einen Klassiker, den ich schon lange nicht mehr gemacht hatte. Mac‘n Cheese mit Orechiette. Ich hatte noch Pecorino im Kühlschrank statt Parmesan und es klappte perfekt.
Und während ich in der Küche herum werkelte war ich froh um den Stromfresser und um das iPad mit dem ich Netfilx und die Fernsehsender schauen konnte. Im Wohnzimmer war es mir zu kalt.
Ich ging beizeiten ins Bett, denn morgen muss ich früher los als sonst.
Ich hatte gestern schon den Verdacht, aber heute kam die erschreckende Gewissheit:
Das ist kein Puderzucker auf den Dächern! Das ist FROST! AAAAAAAAAAAH!
(Sofort holte ich den großen Koffer aus dem Schrank, packte für eine unbestimmte Zeit, bestellte ein Taxi, fuhr zum Flughafen und flog auf eine Insel näher am Äquator.)
Ich holte nicht den Koffer aus dem Schrank, obwohl ich das gerne gemacht hätte. Ich hatte am PC zu tun.
Am Abend war ich bei der A.2 eingeladen und es gab ein sehr herzliches Wiedersehen mit den I. aus New York, den ich das letzte Mal vor der der Pandemie gesehen hatte.
Dabei entstand die Idee im Frühling nächsten Jahres nach New York zu fliegen. Lust hätte ich schon. Das letzte mal dass ich in den Staaten war, standen die WTC Türme noch…
Zu essen gab es ein veganes Curry Coucous das sehr gut war.
Ich muss gestehen, ich war nur ein einziges mal in Weiswampach. Es war vor fast 30 Jahren einmal sehr spät Abends für ein Date, das aber schief ging. Sehr schief. Es kann sein dass ich später noch einmal dort war, wegen einem Filmdreh, aber das habe ich wahrscheinlich verdrängt, oder er hat keine nennenswerten Spuren in Gedächtnis hinterlassen.
Jedenfalls war das die Idee die ich an diesem Sonntag hatte. Hier gibt es nämlich einen See, der vor einer Weile schon in den Schlagzeilen war, wegen einem großen Wellnesshotel das dort gebaut werden soll. Befürworter und Gegner kamen zu Wort. Da ich den See noch nie gesehen hatte und es aber auch sicherlich Wanderwege dort gibt, fuhr ich hin.
Eine neue Playlist bei Apple erstellt. Songs Clinged On Memories. Da merkt man schon sehr, dass ich ein Kind der 80er bin. Ich hörte sie während ich in den hohen Norden fuhr.
Es sind zwei kleiner Seen. Und in der Mitte der beiden wird dieser gewaltige Komplex gebaut. Ich kann durchaus nachvollziehen warum es Gegner gab. Andererseits soll es die Gegend aufwerten, was aber noch abzuwarten bleibt.
Ich umrundete den ersten See zu etwas weniger als der Hälfte bis zur Absperrung, kehrte um und ging dann dem oberen Teil wieder bis zum Bauabschnitt. Ganz daran vorbeigehen wollte ich nicht, denn es hatte geregnet, es war rutschig und ich hatte nicht das richtige Schuhwerk dabei.
Es ist schon schön und ich konnte nachvollziehen dass dieser Komplex die Landschaft sehr verändern wird und das nicht zwingenderweise zum Vorteil. Die Zukunft wird es zeigen.
Während ich zum Wagen , fing es an zu regnen. Ich war genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgelaufen.
Ich aß eine Kleinigkeit beim Chinesen im Ort. Es war ganz Ordnung, aber mehr auch nicht.
Dann trat ich den Weg zurück an, es war immerhin eine Stunde Fahrt.
Nich einen kurzen Abstecher bei der A. und dann war es höchste Zeit ins Bett zu gehen.
Das war ein bisschen sehr viel, aber es war meine Schuld, weil ich etwas übersehen hatte. Was genau bleibt mein Geheimnis. Denn letztlich hat alles geklappt. Nur des A. aus der Alten Heimat weiß Bescheid und der nimmt das Geheimnis mit ins Grab.
Fangen wir in Beaufort an, wo ich mich mit meiner kleinen Cousine der A. traf.
Idyllische Bilder eines Schlosses:
Und die feuerrote Jacke hatte heute zu ersten mal Ausgang,denn es hatte ganz schön abgekühlt.
Am Abend dann, obwohl ich mich dazu aufraffen musste, ein Besuch der Nacht der Museen. Ich machte zwei Museen. Anschließend wurde es so voll ,dass ich keine Lust mehr hatte. Zudem war es schweinekalt.
Auf dem Weg ins MUDAM, an der Philharmonie vorbei.Das Mudam bei Nacht nochmal einen ganz besonderen Charme. Auf dem Bild steht genau das was ich tat. Ich fotografierte es digital ab, wissend dass ich mit auf dem Bild bin, skallierte es und schnitt es zurecht.Eine der zahlreichen Performances.Und ein wenig Provokation muss auch sein.Dann was wäre Kunst ohne Seitenhiebe?
Ich fuhr mit der Tram Zurück in die Innenstadt und besichtigte, weil es halt das nächstgelegene Museum war, das Casino, denn von den Temperaturen her war ich nicht gewillt noch durch die halbe Stadt zu rennen.
Die schwarz/weiß Ausstellung von Jérôme Zonder. Joyeuse Apocalypse! Im Erdgeschoss befand sich eine andere Ausstellung von Tessa Perutz.
Letztes Bild war in einem Raum mit sehr monochromatischen Landschaftsbildern, die mich nicht so sehr von Hocker hauten. Interessant und zugleich sehr intensiv war aber der Geruch den Räumen von kiloweise verstreuten getrockneten Lavendelblüten auf dem Fussboden. Es war so intensiv, dass es fast unangenehm war, obwohl ich Lavendelduft eigentlich sehr mag.
Durch die Kalte ging ich heim und lag kurz vor Mitternacht im Bett.
Der erste Gang am Morgen war zur Änderungsschneiderei bei der ich die neue Jeans abholte und meinen liebsten Sommerpulli, in den ich mir ein Loch gerissen hatte. Über den Pulli war ich untröstlich, doch die Näherin konnte ihn retten und man sieht fast gar nicht wo er geflickt wurde. Aber anziehen werde ich ihn dieses Jahr wohl nicht mehr. Die Temperaturen stützen die kommenden Tage auf einstellige Zahlen. Brrr.
Ich musste an die Mosel fahren wegen dem Drink & Draw Abend, den die „Freunde der 9.Kunst“ organisiert hatten.
Ich hatte die Kamera mitgenommen damit ich auch ein paar Bilder habe, für die Sendung nächste Woche.
Und so lernte ich an dem Abend viele neue Comic Zeichnerinnen kennen. Ein paar kante ich schon von vorher, denn es waren auch ein paar von den inzwischen schon der etablierten Künstler dabei.
Wieder in der Hauptstadt hatte ich noch keine Lust in den eigenen vier Wänden wieder unterzutauchen und ich ging nach für einen letzten Absacker ins Letz Boys, und ich sehr viel später heim als ich gedacht hatte.
73.7 % der Einwohner in Luxemburg haben einen Mirgationshintergrund in irgendeiner Form. Die Zahl verwundert mich nicht. Ich z.B. gehöre zu den 9,4 % Luxemburgern, die hier geboren sind und von denen ein Elternteil nicht aus Luxemburg stammt. Das ist die zweithöchste Anteil. Der höchste Anteil, 32,2 %, sind Europäer, die im Ausland geboren wurden, von Eltern aus Europa. Lass dir das mal auf der Zunge zergehen, ADR* und ersticke daran.
*ADR, für meine deutschen Leser, ist das Pendant zur AFD, auch wenn sie das immer vehement bestreiten, von der Hand weisen können sie es nicht, siehe hier. (Paywall, leider. Es wäre wichtig den Artikel ohne zu haben)
Der Mittwoch war, so wie es ausschaut wahrscheinlich der letzte Tag, an dem man noch spät abends draußen sitzen konnte, denn das Wetter schlug in der Nacht auf Regen um.
Ich hatte eh genug Beschäftigung daheim um nicht rausgehen zu müssen und ich hatte auch Lust in der Küche zu werkeln. Ich hatte Bananen gekauft und absichtlich ein wenig liegen lassen, damit sie überreif werden. Die wurden zu einem Bananenbrot verarbeitet. Frisch aus dem Ofen duftete es durch die ganze Wohnung.
Es ist von den Mengenverhältnissen an das Rezept von BBC Good Food angelehnt, aber statt normalen Zucker nahm ich Malzzucker und die kleine zweigeteilte Banane obenauf ist auch optional. Ich finde sie macht aber von der Optik schwer was her und macht es noch bananiger.
Und während ich drinnen werkelte und bug, ging draußen eine Schauer nach der nächsten nieder. Auch die Dachdecker die zur Zeit gegenüber auf dem Dach hämmerten, machten Schluss.
Dann kam eine Nachricht, die mich nicht unbedingt aus der Bahn warf, doch ich muss in den nächsten Monaten eine größere Entscheidung treffen. Und ich denke da brauche ich Entscheidungshilfe.
Am Nachmittag beschloss ich spontan ins Kino zu gehen, weil die Arbeit daheim verrichtet war.
Ich schaute mir Anatomie eines Falls an. Der Film wurde im Mai 2023 bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt und gewann mit der Goldenen Palme. Ich hätte ihn schon in St.Jean sehen können und die D., die ihn schon gesehen hatte, hatte ihn mir wärmstens empfohlen. Sandra Hüller, die Hauptdarstellerin ist atemberaubend gut in ihrer Rolle als Schriftstellerin, Ehepartnerin und Mutter, deren Mann von kleinen Sohn leblos vor dem Haus gefunden wird nach einem Sturz aus dem dritten Stock. Es ist ein Krimi der bis zur letzten Minute spannend bleibt. Die Zerrissenheit der Mutter und des Sohnes sind so spürbar, wenn langsam alles ans Licht kommt. Großartiger Film und ein große Empfehlung von mir.
In einem sehr trüben Licht ging ich vom Utopia ins Renert, dachte noch eine Weile über den Film nach und schrieb dort schon mal in großen Teilen im Blog vor.
Was mir dabei im letzter Zeit sehr auffällt, ist dass ich immer wählerischer werde, was ich mir im Fernsehen ansehe. Ich bin von dem was die Stramingdienste anbieten in letzter Zeit sehr schnell gelangweilt. Eine Serie bingen geht schon seit einer Weile nicht mehr. Es geht soweit, dass ich inzwischen lieber irgendwas im Haushalt wurschtele und derweil ein Podcast oder Hörspiel oder Hörbuch laufen lasse. Das still Rumsitzen geht nur noch beim Schreiben oder Lesen. Das einzige was noch geht sind abgeschlossene Geschichten von maximal anderthalb Stunden und keine endlosen Fortsetzungen. Ich frage mich oft warum das so ist. Früher konnte ich, wenn es mich wirklich packte, eine ganze Nacht durch eine Serie schauen. Geht nicht mehr. Vor allem bei den Netflix hauseigenen Produktionen erkenne ich immer mehr ein Muster, das sich gängig durchzuziehen scheint und alles scheint endlos in die Länge gezogen, dass ich nach drei oder vier Folgen die Geduld verliere. Kennt noch jemand das Phänomen?
Am Abend ging ich heim und fragte mich was ich nebst dem Bananenbrot kochen könnte, denn auf ein Restaurant hatte ich keine Lust. Ich wanderte ein wenig lustlos durch den Supermarkt um letztendlich nur ein wenig Käse zu kaufen.
Wieder in den eigenen vier Wänden, schaute ich mir den Irland Krimi auf ARD an. Nun ja. Nach einer guten halben Stunde war mir klar, wer der Mörder ist.
Ich hatte jedoch wahnsinnige Lust auf Eis. Also machte ich welches selbst. Im Sommer war ich, durch meine langen Aufenthalte anderswo nicht dazu gekommen. Ich nahm das altbewährte Rezept der Villa Martha, mit ein paar kleinen Änderungen. Die Kristallzuckermenge reduzierte auf 175 gr. und gab einen kleinen Teelöffel Glukose dazu. Das reduziert die Zuckermenge ein wenig und die Glukose verhindert die zu große Eiskristallbildung und macht das Eis cremiger.
Und wenn das Eis in der Maschine anfängt ‚Fäden‘ zu ziehen kann man es umfüllen:
Seitdem ich mein Vanilleeis selber mache, schmeckt mit kein anderes mehr. Ich schmecke sofort raus ob Vanillearoma verwendet wurde oder echte Vanille.
Später ging es mit der A. auf ‚unsere Terrasse‘ im Hotel Parc Belair. Dort blüht und grünt immer nich alles in voller Pracht:
Zu Essen gab es für mich eine Feierstengszalot mit ein paar Pommes.
***
Da musste ich unweigerlich lachen, weil ich noch nie von Alfons XIII von Spanien und seinem „Hobby“ gehört hatte:
Aber nicht alles. Ein bisschen was geht schon noch.
Ich hatte mich für die Nacht gut eingepackt und geschwitzt, damit ich dem Infekt Herr werden sollte. Hat auch geholfen, aber so ganz hergestellt bin ich noch nicht.
Gegen Mittag traf ich mich mit dem P. im Renert und wir machten ein kleines Debriefing vom Wochenende, dann da gab es so einiges. Was genau gehört nicht hierher.
Um 14:00 hatte ich einen Termin in dem nigel nagel neuen Gebäude der Krankenkasse. Es ging hauptsächlich um dem ganzen Papierkram den ich noch vom August aus dem Salzkammergut hatte. In der einen Praxis wurde ich nämlich mit meiner Europäischen Krankenhauskarte ganz in deren System aufgenommen und ich musste nicht mal in Vorkasse gehen. Beim Zahnarzt aber schon, weil die Sekretärin schlicht zu faul überlastet war, die ganze Prozedur der Aufnahme zu machen. Man erklärte mir, dass es bis zu zwei MONATE dauern könnte bevor da eine Rückzahlung kommt!
Im Anschluss holte ich mir die erste Ausgabe des Fanzine ‚Dajee!‘, weil ich da etwas für die No Art Sendung machen muss.
Ich setzte mich noch einmal in den Renert las das Fanzine und erinnerte mich ürplötzlich an den Kalender von Plonk et Replonk den ich noch bestellen sollte. Und was die Jahre davor nicht klappte, klappte jetzt einwandfrei.
Am Abend hatte ich keine Lust auf lesen und ich schaute mir die drei weitere Folgen von Babylon Berlin an.
Schon lange haben viele Twitter-Nutzer:innen den Wunsch, eine alternative Plattform zu finden. Bei Musks Übernahme im vergangenen Herbst kam es zum ersten Exodus Richtung Fediverse mit seinen zahlreichen Mastodon-Instanzen. […] Die Dezentralität mit einer damals nicht funktionierenden globalen Suche und vielen unterschiedlichen Instanzen mit verschiedenen Regelwerken führten zu einer Unsicherheit, wenn man einfach nur mit seinen gewohnten Peer-Groups weiter kommunizieren wollte, wie es viele für mehr als ein Jahrzehnt lang auf Twitter getan hatten.
Ja da war auch, der Grund warum ich mich zu Anfang schwer tat mit Mastodon. Inzwischen geht es besser, doch ich habe eine Weile gebraucht um es zu kapieren, insbesondere weil ja dezentral. Beckedahl zweifelt aber auch daran ob Bluesky die Antwort ist.
Ich hätte es wissen müssen. Sobald es um ein paar Grad nachts kälter wird, ereilt mich der hochgradig tödliche Männerschnupfen. Ich erwachte am Morgen mit verstopfter Nase und trockenem Mund, da ich notgedrungen die ganze Nacht durch den Mund geatmet hatte. Ach Mist und gottverdammte Scheiße, echt jetzt? Muss ich die nächsten Tage wirklich wieder mit dem Tode ringen?
Am Morgen hatte ich einen letzten Termin beim Chiro, der sehr zufrieden mit mir war. Ich hatte die Woche über, immer wenn ich daran dachte, meine Übungen gemacht, die er mir letzte Woche mit auf den Weg gegeben hatte. Er legte mich noch einmal auf die Folterpritsche, zog, schob und drückte, dass ein paar mal krachte, aber es war nichts, im Vergleich mit den Wochen davor. Er findet übrigens zu 100 % immer genau die Stellen im Rücken wo die Knötchen sitzen. Halleluja!
Dann fuhr ich fix nach Trier und holte den Mantel und die Jacke an die ich unbedingt haben wollte und bestellt hatte.
Sehr froh bin ich über Jacke die feuerrot ist und nicht einer dieser üblichen tristen Winterfarben hat. Ich habe sie dann doch noch in meiner Größe bekommen, wo man mir ja in Berlin keine Hoffnungen gemacht hatte. Und den Mantel hat das halbe Internet ja schon hier gesehen.
Am Abend ein paar letzte Hercule Poirot Folgen aus den Aufnahmen der TV Box abgeschaut und gelöscht.
Ein langer Samstag mit einer langen Nacht und ein müder Sonntag. Aber von vorn.
Am Samstag Morgen strich ich den Wochenmarkt. Es war mir zu kalt und außerdem wäre es in Hetzerei ausgeartet, da ich das Auto hätte nehmen müssen, denn gleich im Anschluss hatte ich einen Termin in Esch, für ein Projekt für nächstes Jahr.
Gleich im Anschluss ging es zurück nach Luxemburg für ein Mittagessen mit dem A. und der J., die aus der Alten Heimat angereist waren. Es obliegt meistens mir ein Restaurant auszusuchen. Ich beschloss beide ins Podenco zu führen, in dem diese Woche schon einmal gewesen war, aber das schadet ja nichts. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich mich NICHT überfressen würde. Resultat: Ich überfraß mich. (Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gekommen wäre.)
Darum strich für den Nachmittag die Eröffnung einer Vernissage im Rainbow Center. Ich hole sie die kommenden Tage nach. Stattdessen fuhr heim und legte mich eine Weile hin, da ich in der Nacht nicht so gut geschlafen hatte. Ich wachte sehr gerädert auf. War vielleicht doch nicht die beste Idee gewesen.
Am Abend dann das große Bärentreffen. Zuerst im Lentz und anschließend im Letz Boys. Ich fühlte mich nicht besonders wohl da ich noch immer am Verdauen des Essens vom Mittag war. Ich aß jedoch eine Kürbissuppe, die sehr gut schmeckte, aber überteuert war. 17€ für eine Suppe ist eine Frechheit. Im Letz Boys blieb ich nicht lange.
Die Woof Party war wie gewohnt im Ground (ex. Elelvator). Vielleicht reiche ich da noch das eine oder andere Foto von mir nach, wenn ich sie vom ‚Hoffotografen‘ bekomme. Gegen 4:00 lag ich im Bett.
Das Foto entstand in der Nacht im Innenhof meines Hauses. Der Himmel war so klar, dass ich zum ersten mal die Plejaden ablichten konnte. In der Mitte, groß und Hell steht Jupiter und links etwas weiter oben, ein kleiner Sternenhaufen; die Plejaden.
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Auf den Sonntag hin schlecht geschlafen, was mich aber nicht weiter wunderte. Party bis in frühen Morgenstunden und das in meinem Alter…
Am Morgen in den Rotondes zum Brunch mit den Bären.
Die Rotondes (Rotunden) waren die früheren runden Lokomotivschuppen, die unter Denkmalschutz stehen. Einer davon wurde komplett renoviert und dient heute als Stätte für Konzerte und Theatervorstellungen. Den geschichtlichen Hintergrund kann man hier lesen. Von Buvette kann durch ein großes Fenster in die Halle sehen, die noch nicht renoviert ist.
Das es aussieht wie eine Ausgrabungsstätte, ist eine Installation.
Ein gab schönes Buffet mit viel Verschiedenem. Ich war totmüde nach dem Essen und ging wieder heim.
Am Abend fing ich an mir die vierte Staffel von Babylon Berlin anzusehen. Ich schaute ich schaute mir die ersten vier Folgen an.
Derweil kuckte ich mir immer auf die Wahlergebnisse der Landeswahlen. Was schon im Voraus klar war, war dass die Grünen Einbußen hinnehmen müssen. Das was auch der Fall. Es wird nicht mehr reichen für die Dreier Koalition, die wir bis jetzt hatten. Ich bin sehr gespannt was es jetzt werden wird. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Manche davon sind stabiler als andere. Wir werden sehen…
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Die Lange Nacht von DLF Kultur hatte diese Woche eine Reportage über Disney, da sie Jahre 100 Jahre alt werden. Eine sehr differenzierte Reportage über die Weltfirma, die einerseits für die Ausbeutung und Unterdrückung ihrer Mitarbeiter schon mehrfach in die Schlagzeilen geriet, sich andereseits aber sehr weltoffen und inklusiv gibt. Wie geht das zusammen? 100 Jahre Disney
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Und zum versprochenen Link der No Art On Air Sendung geht es hier lang.
Der Freitag brachte viel Emotionales über das ich nicht berichten kann. Darum eine Frage:
Erzähle uns von einer Zeit, in der du dich fehl am Platz gefühlt hast.
Das braucht vielleicht etwas länger. Holt euch schon mal eine Tasse Kaffee.
Tatsache ist, dass wenn man zu einer Minderheit gehört und das so ziemlich von Anfang weiß, ohne es wirklich ein Worte fassen zu können, kommt man sich irgendwie immer fehl am Platz vor. Ich wusste schon als ganz kleiner Junge dass ich schwul war.
Dieser Umstand hat im meinem gesamten Leben immer wieder dazu geführt dass ich mich fehl am Platz fühlte insbesondere auf Feten und in Diskotheken in den 80ern. Ich habe immer für mein Leben gerne getanzt, je nach DJ und Disko oft über Stunden. Doch dann gab es auch immer wieder die Momente, (heute gibt es die auf Partys gar nicht mehr) an denen die langsamen Lieder gespielt wurden. Einer der dann immer neben der Piste stand war ich. Auch wenn sich zu später Stunde die Pärchen formten, war ich nie einer von denen der wild knutschend einer dunklen Ecke stand.
Ein anderer Umstand den ich auch sehr hasste, war die Sportstunde wenn es um Gruppensport ging, wie Fussball, Handball, Volleyball und ganz schlimm, Völkerball. Aber Turnen, Geräteturnen, Schwimmen und Leichtathletik mochte ich sehr. Durchschnittlich hatte ich immer gute Noten im Sport.
Interessanterweise fühlte ich mich aber nie fehl am Platz wenn ich eingeladen wurde, auf Abende mit mir völlig fremden Menschen. Irgendwie fand ich bis jetzt noch immer einen Weg mich anzupassen. Es gab nur einen einzigen Abend, an den ich mich lebhaft erinnere, der dir große Ausnahme war. Das war weil ich mich ein wenig verknallt hatte in einem Mann, bei dem ich null Chancen hatte, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Er hatte shahlblaue Augen und war einer meiner Kunden im Friseurladen in meinem früheren Leben. Irgendwann hatte er schon spitz gekriegt, dass ich ihn anhimmelte und nutzte das zu seinen Zwecken aus. Dann kam ein Zeit an dem ich ihn lange nicht sah, weil ich den Salon gewechselt hatte. Als. Ich dann meinen eigenen Laden aufmachte, stand er plötzlich in der Tür. Ich hatte inzwischen wieder meine Distanz gewonnen und ich sah ihn nur noch als guten Bekannten. Wir schrieben den 10. September 1996. Mein 30. Geburtstag. Meine Mutter war mit Großmutter, der Großtante und und ihrer besten Freundin in Urlaub gefahren. Auch Tante G. die damals noch verheiratet war, war nicht da. Sogar mein Bruder war weg.
Der (ich kann keinen Buchstaben schreiben weil ich seinen Namen nicht mehr weiß) hatte mich eingeladen zu sich nach hause zu seiner Freundin, die, wenn ich das noch richtig weiß, hochschwanger war. Es sollte ein kleines Abendessen werden mit Freunden und Bekannten vor allem von seiner Freundin, die ich davor nie kennengelernt hatte. Es war einer der Abende an dem ich mich so unwohl fühlte wie nie davor. Ich kam mir vor wie ein Fremdkörper, so als ob ich stören würde. Vor allen die Freunde der Freundin des Mannes würdigten mich kaum eines Blickes. Ich weiß nicht mal mehr was es zu essen gab. Am Ende des Essens wollte ich mich diskret verabschieden, was aber nicht ging, denn es gab Nachtisch. Die Lichter gingen aus und es wurde ein Kuchen herein gebracht mit Kerzen, ein Geburtstagskuchen, den die Freundin des ( kein Buchstabe) auch noch selbst gebacken und dekoriert hatte. Das machte die Chose nicht besser sondern nur noch schlimmer. Die, die mich keines Blickes gewürdigt hatten, mussten jetzt auch noch Happy Birthday singen. Es entstand eine selten peinliche Situation, weil niemand von denen gewusst hatte, dass mein Geburtstag war. Denn plötzlich war ich im Mittelpunkt und alle mussten sich mit mir beschäftigen, ich, der den ganzen Abend sehr still in seiner Ecke gesessen hatte. Es verlängerte den peinlichen Abend um eine Stunde, bevor ich endlich gehen konnte.
Nachtrag: Der Vorname fiel mir wieder ein. Es ist der oder war der B. Ich weiß nicht ob er noch lebt.
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Zu meiner großen Überraschung, las ich heute einen Bericht im LW, dass das Inouï nach über 13 Jahren wieder eröffnet werden soll. Noch überraschter war ich als ich den ersten Abschnitt des Artikels las:
Und wer den Abschnitt nicht lesen kann:
Der Blogger Joel (ohne Punkte auf dem e, auf die ich aber bestehe) schrieb den Satz tatsächlich so im Mai 2007. Leider gibt es den Artikel nur gegen Bares. Aber ich kann in Frieden sterben. Mein Blog wird von der größten Tageszeitung des Landes zitiert.
Ja, in Inouï Zeiten waren andere Zeiten. Ob man die noch einmal aufleben lassen kann, ist ein anderes Thema. Es wäre schon schön…
Fangen wir mit dem Mittwoch an, an dem sich der Morgen als einen ziemlich emsiger Morgen ergab. Gegen 11:00 ging ich hinüber zum „Gudde Wëllen“ für die Aufzeichnung der No Art On Air Sendung. Meine erste Sendung nach dem Sommer. Ich stellte das Buch vor, oder besser, das Büchlein vor, von dem ich die letzten Tage schon berichtete hatte und das ich nicht quer lesen konnte. Zu Gest war einer der Hauptdarsteller aus dem Film Läif a Séil.
Am Samstag Abend wird die Sendung ausgestrahlt und am Sonntag kommt wie gewohnt der Mediathek Link.
Am Abend fuhr ich mit der D. nach Remich ins Restaurant Desom, den die J. hatte dort einen Tisch reserviert. Ich aß zum ersten mal seit sehr langer Zeit wieder ein Gericht, das ein Klassiker an der Mosel ist, mir hier aber gar nicht schmeckte. Es waren frittierte Stinte, die man hier auf der Karte „Friture de la Moselle“ findet. Stinte sind. Für gewöhnlich sehr kleine Fische, doch diese hier waren schon fast zu groß und waren so trocken, dass die Bearnaise Sauce unabdingbar war um sie essen zu können, weil ich sonst nicht hinuter bekommen hätte. Schade. Ich hatte schon wesentlich bessere, aber der Wein von Desom selbst war immer sehr lecker.
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Den Donnerstag verbrachte ich fast ausschließlich am Schreibtisch und arbeitete endlich alles das auf was ich seit Ende Juni hatte liegen lassen, . Als ich nämlich aus dem Salzkammergut zurückkam, hatte ich keinen Nerv dafür und wollte nur noch ans Meer nach St. Jean. Es war dann doch mehr als ich angenommen hatte und ich schaffte bei weitem nicht alles.
Am Abend ging es dann mit der D., der N. und der V. nach Bertrange ins Podenco, ein Restaurand das sonst immer im Pfaffental war und eine wunderschöne Terrasse im Sommer hatte. Jetzt befindet es sich an einem Oft den ich jetzt nicht sofort aussuchen würde. Allein schon der Straßenname, rue de l’Industrie, hört sich nicht sehr sexy an. Doch innen ist es schön ausgestattet und heimelig und meiner Meinung gibt es dort zur Zeit die besten spanischen Tapas aus ganz Luxemburg. Fotos habe ich leider keine gemacht.
Der Dienstag war einer dieser Tage an dem alles zu schweben schien. Nicht vor Glückseligkeit, sondern eher im Standby modus.
Ich musste unbedingt das Buch zu Ende bekommen für die Sendung. Es war eines des Bücher das man nicht quer lesen kann um dann so zu tun als ob man schwer Bescheid wüsste. (Nicht dass ich schon einmal getan hätte, im Leben nicht 😇) Ich rief die Verlegerin an um die Nummer des Schriftstellers zu bekommen, da ich doch einmal mit ihm kurz über das Buch sprechen musste.
Mir gefällt es sehr. Den Rest davon sehr ihr am Samstag in der Sendung, bzw. der Link zum Replay folgt am Sonntag.
Es fiel mir ein großer Briefumschlag in die Hände, den ich wohl übersehen haben musste. Die Einladung zur jährlichen Wohnungseigentümerversammlung. Und die war für HEUTE angesetzt. Huch! Na gut. Ich hatte eh nichts anderes geplant. 17:00 Uhr. Auch gut.
Als ich hinkam war ich der einzige, der anwesend war. Keiner der anderen Eigentümer war erschienen. Lediglich die ältere Dame die einst über mir wohnte, jedoch jetzt im Seniorenheim lebt und die Wohnung vermietet hat, hatte eine Vollmacht für mich eingeschickt. Alle anderen waren nicht da. Na gut, mir war es recht, dann entstanden wenigstens keine endlosen Diskussionen die ich von früher kannte. Ich erklärte kurz und knapp was in der nächsten Zeit zu tun sei, auch hinsichtlich der ungebetenen Bewohner die manchmal im Keller hausen. Das ganze Meeting war in einer halben Stunde aus und vorbei.
Ich hatte mich auf ein nervenaufreibendes Treffen eingestellt, das letztendlich nicht stattfand, juchuu, das musste begossen werden.
Ein Espresso Martini im Renert. ( Die, nebenbei bemerkt, ganz dringend Personal suchen)
Ich hatte null Lust zum kochen. Was tun? Es gibt ein Restaurant wo selten jemand mit mir hingeht, also gehe ich meistens alleine hin. Die Skybar.
Entrecôte mit TotentrompetenEin Küchlein mit Topinambour dazu sehr edele Schokolade, eine Kaffeecreme und Tonkabohne.
Sehr gut wie immer.
Recht früh zu Bett nachdem ich mir eine Folge von der Graham Norten Show (mit the one and only Kyle) angesehen hatte.
Fangen wir mit dem Sonntag an, der tagsüber nicht viel hergab.
Am Abend jedoch war ich zu einem Apéro geladen bei dem B., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einfach Menschen bei diesen Treffen zusammenzubringen, die sich davor nicht kannten. Ich war nicht zum ersten mal dabei und der B. kriegt es immer wieder hin, dass neue Bande entstehen. Folgendes Foto entstand auf seinem Balkon von dem man auch eine atemberaubende Aussicht hat:
Gegen halb elf dann fuhr ich zum Flughafen und holte die A. ab, die ein Projekt in Österreich angeschlossen hatte. Große Umarmung beim Wiedersehen. Sie war heilfroh wieder hier zu sein, auch weil sie auch ihren ganzen ‚Zoo‘ vermisste, sprich Hundedame Blue und Dalton.
Zur Feier des Tages köpften wir eine Flasche Cremant von Aly Duhr und mit all dem was wir uns zu erzählen hatten, folg die Zeit natürlich vorbei. Ehe ich mich versah, war es 3:00 Uhr morgens bevor ich im Bett lag. Huch!
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Am Montag morgen dann hatte ich den zweiten Termin beim Chiropraktiker, der mich wie gewohnt in meinen einzelnen Bestandteile zerlegte und wieder zusammensetze. Diesmal gab er mir eine Übung mit auf den Weg, die ich mehrfach während des Tages machen sollte. Es ist eine Übung für die ich einen Türrahmen brauche oder, wenn nicht vorhanden eine Wand. Ich bin froh wenn ich diese Termine hinter mir habe und ich morgens nicht mit kleinen Autsch‘s aus Aua‘s aufstehen muss. Es sind ja noch immer die Nachwehen vom Sommer im Salzkammergut…
In der Oberstadt gab es ein winziges Mittagessen im Vis-á-vis. Eine kleine gefüllte Teigtasche mit Salat dazu. Währenddessen las ich weiter in dem Buch das ich für Sendungsaufzeichnung am Mittwoch lesen muss. Es ist dann doch besser als ich dachte, aber dazu mehr am Wochenende, wenn die Sendung ausgestrahlt wird.
Ich ging noch einmal am ominösen Cinnamood vorbei, der ja am Samstag eröffnet hatte. Diesmal konnte ich auch in die Auslage schauen, was das vorher nicht möglich war. Ja, das sieht schon lecker aus was die da anbieten, doch in die Schlange werde ich mich nicht stellen, denn die war auch heute wieder bis auf die Straße hinaus.
Anschließend fuhr ich zum Großeinkauf in den Supermarkt meines Vertrauens nach Howald.
Wieder daheim merkte ich dann doch, dass ich körperlich wieder durch den Fleischwolf gedreht worden war und legte mich hin. Ich las noch eine Weile.
Der Abend verbrachte ich daheim und lag früh in den Federn.
Endlich mal wieder ein Samstag der klassischen Art, mit Wochenmarkt und anschließendem Kaffee im Renert.
Der Wetter war ein Traum.
In der Grand Rue herrschte Tumult wegen einem neu eröffneten Laden der Zimtschnecken verkaufte. Die Schlange war lächerlich lang und zog sich durch die halbe Fußgängerzone:
Am Nachmittag besuchte ich mit der D. die Fuelbox Austellung. Eine Pop Up Austellung die inzwischen zum achten Mal stattfindet. Diesmal in einer Lagerhalle am Bahnhof in einer der hintersten Ecken der rue d‘Alsace versteckt.
Für mich eine der wichtigsten Ausstellungen in Luxemburg für alle die Künstler, die noch institutionalisiert sind, manche davon es aber durchaus sein könnten.
Am Abend blieb ich daheim und las ein Buch das ich nächste Woche im No Art On Air vorstelle.
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Nenne drei Jobs, die du ausüben würdest, wenn Geld keine Rolle spielen würde.
Drei bekommen ich nicht zusammen aber zwei Stück ja. Ich hätte gerne eine Kunstgalerie, oder einen schönen Antiquitäten Buchladen.
Am Morgen fuhr ich fix nach Trier, bestellte den Mantel den ich schon in Berlin anprobiert hatte und ass das Mittagsgericht nebenan in der Trier Brasserie.
Schweinemedaillons mit gebratenen Serviettenknödel
Ich fuhr zurück um mich dann nach einer kurzen Pause wieder umzuziehen, für die Vorpremiere des Films Läif a Séil, Ein Film von ich schon so viel vorab gehört hatte und sehr neugierig darauf war. Ein luxemburgischer Western wurde immer wieder gesagt und jeder fragte sich ob das möglich sei.
Und ich kann nur sagen dass es möglich ist, dass der Film den Aufkleber des Western aber gar nicht bräuchte, denn die Qualität spricht für sich. Läif a Séil würde übersetzt Leib und Seele heißen. In Englisch haben sie es aber mit The Last Ashes übersetzt.
Ein großartiger Film. Ist es ein Western? Von Genre her sicherlich, aber er ist so viel mehr als das. Es ist ein Stück Geschichte zu einer Zeit in der in Luxemburg große Armut herrschte und viele auswanderten. Es blieben nur wenige zurück und die mussten ums Überleben kämpfen. Ein Leben war einerseits so kostbar wie es anderseits nichts wert war. Hier spielt sich die Geschichte der Helene ab. Schaut euch den Trailer oben an. Mehr möchte ich auch ich nicht verraten. Ich kann höchstens sagen was es nicht ist. Es ist keine luftig leichte Liebeskomödie, sondern ein Film der hart ist, und sehr unter die Haut geht. Beim der anschließenden Rezeption war ich froh dass ich ein Glas Cremant bekam. Ich beglückwünschte die Hauptdarstellerin Sophie Mousel, die diese nicht einfache Rolle doch mit Bravour meistert. Ein Film dem ich sehr sehr wünsche, dass er den Erfolg bekommt den er verdient.
Am Morgen trödelte ich ein wenig und verbloggte den Rest des Vortrags.
Es intrigierte mich ein wenig dass die Kaltmamsell am Vortag die Charlottenburg besichtigt hatte, ein Scchloss das ich zu der Zeit als ich mit einem Herrn in Berlin liiert war, der im Stadtteil Charlottenburg WOHNTE, nicht gesehen hatte. Er hatte mir Sanssouci gezeigt und das Potsdamer Schloss, aber das nicht. Das musste ich nachholen.
Eines der bekanntesten Bilder von Napoleon, das ich aber noch nie live gesehen hatte.
Zum Teil verstand ich warum ich das damals nicht gesehen hatte. Es wurden viele der Räume erst vor wenigen Jahren wieder hergestellt und dem Publikum zugänglich gemacht. Prunk und Pracht im Übermaß.
Gegenüber befindet sich das Bröhan Museum das die Kaltmamsell mir als Tipp mitgegeben hatte. Ein Museum ganz nach meinem Geschmack, denn es gab Jugendstil und Art Deco zu sehen, meine liebsten Periode in der Ausstattung.
Im Erdgeschoss zeigte man mir auch sofort ein paar Stücke bei denen mir das Herz aufging.
Wie kann man den Kerzenständer nicht schön finden?
Befremdlich war aber dass es Räume gab in denen die Dinge wie bei Ikea in Regalen dichtgedrängt standen, was entweder Konzept ist oder sie haben Platzmangel.
Der kleine Sekretär ❤️
Wenn alles zum kaufen gewesen wäre und ich unbegrenzte Mittel hätte, ich hätte mehrfach zugeschlagen.
Im dritten Stock gab es eine Ausstellung über Margarete Heymann-Lobenstein. Da gefiel mir ganz besomders diese Vase:
Gegen 15:00 Uhr bekam ich Hunger und fuhr zurück zum Hackeschen Markt um schon ein Stück näher am Koffer im Hotel zu sein. Das dauerte eine gute Weile, Weil ich einen Bis genommen hatte und er im Verkehr stecken blieb. Ich reduzierte den Hunger auf einen Kaffee und ein Teilchen und wanderte zu Fuß vom Hackeschen Markt zum Rosenthaler Platz.
Dort las ich noch ein wenig die Tageszeitung und trank einen Kaffee aufs Haus und fuhr dann langsam aber sich zum Flughafen.
Der Aufenthalt war zu kurz. Ich wäre gerne noch ein paar Tage geblieben und mir vielleicht noch eine Show angesehen.
Im Zug hatte ich einen kurzen Anflug von Trauer bezüglich des alten Flughafens Tegel und noch früher Tempelhof. Da ging das alles so viel einfacher und fixer um herzukommen.
Mit ein klein wenig Verspätung kamen wir in Luxemburg an und kurz vor Mitternacht lag ich im Bett.
Das letzte mal dass ich in der neuen Nationalgalerie war, war für eine Werkschau von René Magrite und das ist sehr lange her.
Die Rose von Isa Genzken
Aber bevor ich mir die Werkschau von Isa Genzken ansah, wollte ich die 100 Werke von Gerhard Richter sehen. Ich hatte bei der Eröffnung so manche Reportage darüber gesehen und es war vielen Nachrichtensendern auch einen Beitrag Wert.
Die bis zur Unkenntlichkeit übermalten Fotos vom Holocaust…… und die gegenüberliegenden Spiegel
Erst bei diesen beiden Werken oben war ich total geflasht. Das sind keine Fotos, das ist Öl auf Leinwand. Ich musste sehr nah ran rangehen um zu sehen um es zu glauben, denn ich dachte erst, es sei ein unscharfes Foto. Davon gab es auch ein paar aber das sind dann richtige Fotos.
Eine weitere Künstlerin befand sich auch im Untergeschoss, weitgehend unbekannt fürs große Publikum. Ich konnte auch nichts mit dem Namen anfangen: Judit Reigl
Ein Bild von ihr erinnerte mich sehr an Pollock, aber mehr wegen der Farbkombinationen:
Im oberen Teil des Museums war dann die große Werkschau von Isa Genzken zu sehen. Das mindeste was man über sie sagen kann ist, dass sehr unkonventionell ist. Manche Werke bestechen durch ihre offensichtliche Provokation, mit vielem konnte ich aber gar nichts anfangen. Schön und imposant fand ich nur die Rose vor dem Museum.
Da der Potsdamer Platz nicht weit war, ging ich hin und erschrak. Im inneren des Sony Center eine Monsterbaustelle. Nach nur so wenigen Jahren dass der Platz fertig wurde, wird schon wieder umgebaut. So viel zur Nachhaltigkeit im Bau:
Zugegeben in Luxemburg sind sie in der Hinsicht um keinen Deut besser.
Es wurde heiß und ich wollte ein Nickerchen machen. Und wer hindert mich daran zurück zum Hotel zu fahren und das zu tun? NIEMAND!
Zwischendurch schickte mir die D. ein atemberaubendes Foto von St.Jean heute morgen, in Farben wie ich sie noch nie dort am Meer gesehen hatte. Einfach nur wow!
Nach dem Nickerchen ging ich nochmal los. Ich fuhr nach Charlottenburg. Ich hatte einen Termin mit der Kaltmamsell im Salhino, gregorianisches georgisches Restaurant. Es war die Idee der Kaltmamsell gewesen sich dort zu treffen weil dieses Restaurant ein Knaller sein sollte.
Großes Hallo beim Wiedersehen. Es gab so viel zu erzählen, obwohl wir uns ja gegenseitig lesen, was wieder einmal die Tatsache untermauert, dass Tagebuchblogger eben nicht alles ins Blog schreiben. Wir überfraßen uns, tranken Wein, lachten und redeten und mit all der Herrlichkeit vergaß ich doch glatt ein Foto von den Speisen zu machen, die wirklich wirklich lecker waren. Das Foto kann man sich aber drüben bei der Kaltmamsell ansehen. Der Abend verging wie im Flug und es hätte die doppelte Zeit gebraucht um uns alles zu erzählen, denn wir waren die letzten Kunden, die das Lokal verließen.
Kurz vor Mitternacht war ich wieder im Hotel und fiel wie ein Stein ins Bett.
Via die Kaltmamsell: Ein Interview mit der inzwischen 90-jährigen Joan Collins. Sie war nie eine Intellektuelle oder politisch. Aber sie hat sich nie unterkriegen lassen. Ein sehr schönes Interview von einer Frau die sich ihr Leben lang immer gegen „The Bitch“ wehrte, bis heute noch.
Ich wollte seit langem mal wieder in die Alte Nationalgalerie, weil ich schon so lange nicht mehr dort gewesen war und weil zu Zeit dort eine Ausstellung läuft, über die Secession Ausstellungen von Wien, Berlin und München.
Zu den Malern der Zeit gehörten u.a. die Künstler Klimt, Stuck und Liebermann. Den drei ist auch gleich zu Anfang ein Doppelsaal gewidmet und die weltberühmte Judith von Klimt war auch zu sehen. (oben)
Oder von Stuck In Vino Veritas:
Ich habe nie Kunstgeschichte studiert, es wäre aber wahrscheinlich mein Hauptfach gewesen, wenn ich es bis auf die Uni geschafft hätte. Die Secession war eine Bewegung von der ich wenig wusste. Also lernte ich heute mal jede Menge dazu.
Da ich schon so lange nicht mehr hier gewesen war, schlenderte ich noch einmal durch die oberen Stockwerke um mir die Dauerausstellung anzusehen und die Bilder von Caspar David Friedrich, mit dessen Werken ich groß wurde, weil Kopien davon im elterlichen Hause hingen.
Es ist schon erstaunlich wie sehr mir die beiden Bilder an Herz gewachsen sind und wahrscheinlich mit einer der Auslöser waren, warum mich heute so sehr für Kunst interessiere.
Am Nachmittag traf ich zum ersten mal Mumutabu. Ich lernte über Twitter kennen und brachte ihm letzten Winter zwei Tassen aus Neuseeland mit. Jetzt lernten wir und endlich persönlich kennen. Wir hatten uns zu Kaffee und Kuchen verabredet.
Später wieder im Hotel las ein wenig in dem neuerworbenen Buch von Asta Scheib über Carl Spitzweg – Sonntag in meinem Herzen, und machte früh Schluss.
3:50 / Warum hat die Luxair nach Berlin zwei Flüge an unmöglichen Zeiten? Den einen irre früh und den anderen abends irre spät? WARUM?
5:15 / Nicht WAZIFUBO sondern FLUHAFUBO
Ein prall gefüllter Flieger. Es gibt übrigens nichts schöneres als Kopfhörer mit Umweltgeräusch Unterdrückung. Du musst dem dummen Gespräch der Nachbarn nicht zuhören, schon gar nicht in diesen frühen Morgenstunden.
8:10 / Ein strahlend blauer Himmel in Berlin.
Na denne, juten Morgen Berlin!
Ich hatte Glück und konnte mein Zimmer schon um halb zehn beziehen. Und dann saß ich plötzlich da und hatte keinen Plan. ICH hatte keinen Plan. Doch schon, aber das was ich mir ansehen wollte, hatte am Montag geschlossen, wie so vieles andere auch. Zudem wollte ich raus, draußen rumlaufen bei dem schönen Wetter.
Berlin in einem Bild. Altes, Neues und Natur.
Am Hackeschen Markt ging ich erstmal schnurstracks zu Muji. Ich brauchte Arbeitszeug und wollte mich nach einem neuen Jinbei umsehen. Sie hatten nur noch ein Modell und nicht mehr in meiner Größe. Mist. Stattdessen probierte ich einen Mantel an und fragte per DM ob er mir stehen würde. Ja. Ok. Aber ich kann nur ein Teil kaufen und ich hatte auch für den Winter eine Jacke bei Engbers gesichtet, die ich unbedingt anprobieren wollte. Ich ging hin. Die Jacke gab es schon nicht mehr aber einen weiteren Mantel.
Es gab weder den einen noch den andern. Wenn, dann wird es der Helle sein, aber erst am Freitag wenn ich in Trier bin. Er ist nämlich dick und schwer, und ich hab keine Lust ihm im Flieger mitzuschleppen. Zudem war er eine Nummer zu klein.
Ich ging zurück ins Hotel weil ich nicht mehr auf den Beinen hielt und legte mich für eine Weile hin.
Am Abend traf ich mich mit der großartigen M. Wir hatten uns nicht mehr gesehen seit der Re:pubilca 22, also weit über ein Jahr. Sie hatte vorgeschlagen, dass wir uns im Yumcha Heroes treffen. Ein Dumpling Restaurant in dem ich mich hoffnungslos überfrass, so sehr, dass ich nicht alles schaffte und ein Doggybag bekam.
Die M. entdeckte ich ursprünglich als Bloggerin im Netz und sie schrieb einfach nur grandios gut,so sehr, dass ich manchmal neidisch wurde, warum ich das nicht kann. Heute twittert bzw. X-t, trötet und „bluesky-t“ sie. Es war sehr schön sie nach so langer Zeit wiederzusehen und ein „debriefing“ zu machen.
Ich werde ihr demnächst Luxemburg zeigen, das ist so gut wie in Stein gemeißelt.
Ich erwachte mit einem Kratzer auf der Nase. Seltsam. Entweder war es der Reißverschluss vom Kopfkissenbezug oder die Halskette die ich auch nachts nicht ausziehe. Es sieht jedenfalls aus wie eine Kampfverletzung:
Aus Gründen die ich nicht recherchiert hatte und in der Annahme, es wäre immer noch so, fuhr kurz vor Mittag los in die Alte Heimat, weil ich dort zum Elektrofachgeschäft meines Vertrauens wollte. Es hatte früher IMMER am Sonntagnachmittag geöffnet, weil halt alle Geschäfte geöffnet waren. Ich dachte das wäre immer noch so. Aber nein es war geschlossen.
Ich rief den A. an der immer noch dort lebt, ob es daheim wäre zwecks einer Tasse Kaffee. War er natürlich nicht aber in der Grape d‘Or mit seiner Mutter. Da das Restaurant knackevoll war, war an einen zusätzlichen Platz nicht zu denken.
Also huschte ich die Fußgängerzone hinunter zum Iris und dort bekam ich Platz.
Das Restaurant ist jetzt nicht das große Erlebnis aber die Gerichte sind immer hübsch angerichtet und schmecken auch. Es sind durchweg Klassiker aus der französischen und teilweise portugiesischen Küche, die ich hier in der alten Heimat schon so lange kenne wie meine älteste Unterhose. Ein wenig Nostalgie schwingt da irgendwo immer mit.
Wenn ich aber die Preise vergleiche mit denen, die ich in Frankreich bezahlt habe, dann zahlte ich hier den gleichen Preis für den ich in St.Jean ein Gourmet Menü bekomme. Die Preise werden zusehends irrealer in Luxemburg.
Wieder daheim packte ich die Koffer den morgen geht es wieder für ein paar Tage ins benachbarte Ausland. Und es geht sehr, sehr, SEHR früh los.
***
*Der Herr der hier hinter dem Insekt steht, ist Ben Ney. Er war einer der führenden Maskenbildner aus Hollywood. Es gibt heute noch eine Msakenbildnerschule die seinen Namen trägt und eine recht erfolgreiche Marke an Profiprodukten mit seinem Namen. Meine erste Rougepalette hatte ich von der Marke und es immer noch die Palette auf die ich fast automatisch zurückgreife, wenn ich mir unsicher bin oder nicht weiter weiß, weil es in der immer einen Farbton gibt der passt. Zudem war er der Maskenbildner, der es in Hollywood durchsetzte, dass die Maske am Set bleiben darf und muss. Früher wurden nämlich alle vom Kostüm, Maske, Beleuchtung usw. vom Set verwiesen wenn gedreht wurde. Er arbeitete auf den großen Klassikern wie ‚Gone with the Wind‘ oder der ersten Verfilmung von ‚Planet der Affen‘
(*Ich hätte gerne den Link so eingefügt, dass der X-Tweet zu sehen gewesen wäre, ging aber nicht)
Der Tag gab wenig her. Ich schlief lange aus und bloggte spät den Vortag weg. Darum gibt es was anderes.
Was ist dein absolutes Lieblingsalbum?
Ich höre ja relativ viel Musik und EIN absolutes Lieblingsalbum gibt es nicht. Jedes Album hatte seine Zeit in der ich es oft und viel hörte und es verankerte sich dann mit Erinnerungen der Epoche. Darum estelle ich hier mal eine Liste mit den Alben die ich heute immer noch gerne höre. Die Reihenfolge ergibt übrigens keine Hitparade von super bis weniger gut.
Supertramp – Breakfast in America
EBTG – Fuse
Pink Floyd – The Wall
The Alan Parsons Project – The Instrumental Works
Andreas Vollenweider – Caverna Magica
Sade – Daimond Life
Annie Lennox – Diva
Simply Red – Picture Book
Kylie Minogue – Disco (das Album hat eine ganz besondere Bedeutung*)
Viele davon habe ich auf der Playlist von meiner Streamingapp. Es fehlen sicherlich auch einige die mir jetzt nicht einfallen.
*Das Disco Album von Kylie kam während der Covid Zeit raus, als noch gar nicht klar war, wie das weiter gehen sollte. Wir waren nich weit entfernt von einer Impfung. Mir ging es im erstem Lockdown gar nicht gut. Es herrschte Tanzverbot. Und dann kam dieses komplett total auf Tanzen aufgemachte Album, mit so positiven Vibes, dass ich es oft rauf und runter hörte und es mir danach einfach vom Gemüt her besser ging. Aber so wie die anderen Alben auch, sind sie in ihrer Zeit herausgekommen und in ihnen schlummern kleine Erinnerungen, die ich heute noch vor meinem geistigen Auge sehe, wenn ich die Songs höre.
Der Chiropraktiker betet es nach seiner Behandlung den Patienten immer wieder vor: ‚Machen sie langsam, gehen sie alles mit Ruhe und Gelassenheit an, heben oder tragen sie keinen schweren Dinge…‘ So tat ich das dann auch für den Rest des Donnerstags. Dass ich das aber auch am Freitag machen müsste, stand nicht im Vertrag, aber mein Körper wollte das so. Ich strich also die Schwimmrunde und werkelte am Morgen ein wenig im Haushalt, wobei das Wort ‚werkeln‘ sehr übertrieben scheint . Zu mehr war ich nicht imstande.
Am Nachmittag musste ich jedoch raus da ich, erstens einen Friseurtermin hatte und zweitens ein Einschreiben abholen musste, bei dem ich mich wunderte was das denn sein könnte. Eine letzte Mahnung? Das würde mich wundern, es sei denn ich hätte wirklich etwas total übersehen. Aber nein, es war der Wahlunterlagen für die Briefwahl.
Auf dem Weg zum Friseur wunderte ich mich über das hohe Verkehrsaufkommen mitten in meinem Viertel. Die Avenue Guillaume, die route d‘Esch, auch oberhalb die Avenue du X Sptembre… was war da los? Dann sah ich es in der Nachrichtenapp. Ein Teil der Autobahn war komplett gesperrt wegen einem spektakulären Unfall und alle versuchten nun mitten durch die Stadt den Stau zu umfahren. Das machte auch das Abholen des Einschreibens an der großen Poststelle am Bahnhof zu einer kleinen Herausforderung. Schon allein deswegen hasse ich Einschreiben, weil es mit der Krux verbunden ist, alles dort abzuholen und nicht an der Post in der Oberstadt, die viel näher wäre.
Und wenn ich schon unterwegs war konnte ich auch noch das bestellte Parfum abholen das es nicht mehr geben wird. Bogards Signature.
Ich hatte den Duft vor einer Weile wiederentdeckt. Es weckte Erinnerungen an eine ganz bestimmte Zeit. Und jetzt ist es auch weg. Schade.
Am Abend gab es ein Wiedersehen mit Bären. Zuerst im Restaurant Beim Lentz und anschließend in der neuen Bar Letz Boys. Somit hat Luxemburg endlich wieder eine Bar für die Community und das mitten in der Fußgängerzone. Ein schöne Bar übrigens und sah sehr viele Bekannte und Freunde wieder.
Dort begegnete ich den Zwillingsschwestern G. und G. mit denen ich zusammen in meinem früheren Leben in der Friseurschule war.
Wir beschlossen dass wir uns endlich mal dahinterklemmen müssen um ein Klassentreffen zu organisieren.
Ich erwachte recht früh, packte mein Schwimmzeug und zog kurz nach 8:00 los ins städtische Schwimmbad. Doch ist es ein gewaltiger Unterschied im Salzwasser zu schwimmen oder im Becken. Zudem zwickte es ganz heftig zwischen den Rippen.
Was ich nämlich während meines Aufenthaltes in St.Jean verschwiegen hatte, war der lästige Umstand dass ich mir etwas verrissen hatte, mit einer falschen Bewegung. Ich jaulte regelrecht auf als es geschah. Ich orderte noch von St.Jean aus einen Termin beim Chiropraktiker meines Vertrauens. Und bei dem hatte ich am Nachmittag einen Termin. Ich erklärte ihm was die letzten Monate bei mir los war (Bad Ischl & Co.) und er wunderte sich nicht. „Wissen sie, der Körper ist wie ein Eimer der irgendwann beim letzten Tropfen überläuft. Dass es ihnen erst im Urlaub passiert ist, kommt daher dass der Körper sich früher oder später zu Wehr setzt und bei ihnen war es halt später.“ Er schob, zog und drückte dass ich die Engelein singen hörte.
Ich kaufte danach noch ein wenig was ein war aber so platt dass ich heim fuhr und nichts mehr tat.
Das Wetter wechselte und es fing an zu regnen.
Im Bett fing ich an eines der Geburtstagsgeschenke zu lesen:
Le Peintre Oublié handelt vom Maler Thomas Girtin einem englischen Landschaftsmaler der nur 27 Jahre alt wurde.
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Nachtrag: Mag noch jemand einen Code für Bluesky? Ich hätte noch einen.
Schwimmen wäre wohl vom Wetter her machbar gewesen, doch das Meer wollte uns nicht haben. Die Wellen waren mannshoch. Wir versuchten es trotzdem und wurden von den Wellen umgeschmissen. Hui! Ich hatte es zweimal geschafft darüber hinweg zu kommen, doch dann ließ ich es gut sein. Die D. hingegen war zweimal regelrecht an den Strand zurückgespült worden und sah wie ein begossener, panierter Pudel aus und hatte auch die Nase nicht nur sprichwörtlich voll, sondern auch voll mit Meerwasser und Sand. Hier ein Bilder der Wellen:
Da stand eine Frau ziemlich nah. Da sieht man auch wie hoch die Wellen tatsächlich waren. Hier schwappen die Wellen einfach über die mittlere Deichmauer darüber.
Ich war platschnass aber geschwommen war ich nicht.
Ich kaufte mir später dann doch bei Parries die Espelinnes, eine große Tüte, nur für mich.
Ein Mittagessen im Etxe Nami und dann war es auch schon an der Zeit zu gehen.
Es ist immer ein wenig traurig wenn ich hier wieder weggehe…
Im Flieger habe endlich die letzten Folgen vom Podcast „Banksy-Rebellion oder Kitsch“ in ARD Audiothek gehört. Es ist eine neunteilige Serie von Ortrun Schütz die die ganze Geschichte von Banksy über ein Jahr lang recherchiert hat und dafür auch sehr viel reiste. Es ist eine der fundiertesten Recherchen über den Künstler, die ich bis dato gehört oder gelesen habe. Da ich mich mit Banksy auch schon einmal fürs Fernsehen beschäftigen musste, kannte ich vieles von dem die Reporterin spricht. Dabei geht es sowohl um Bewunderer wie Kritiker des Künstlers. Sehr sehr hörenswert. Und ich muss gestehen, dass er es mit seiner Kunst sehr ernst meint, doch geht es auch, wie zum Beispiel das Hotel im Westjordanland, manchmal sehr schief, grad bei diesem hochkomplexen Thema.
Da der Koffer dann doch sehr schwer war, entschloss ich mich ein Web Taxi zu nehmen und orderte es bereits in St.Jean vor. Das wurde um satte 20€ billiger als wenn ich eines aus der Taxischlange genommen hätte.
Daheim überfiel mich dann die große Müdigkeit und ich machte früh Schluss.
Wieder zurück von Bilbao beging ich den ersten Tag sehr ruhig. Schwimmen war jedoch angesagt:
Ich werde es jetzt schon vermissen wenn ich wieder in Luxemburg bin.
Den Rest des Tages las und schrieb ich anderweitig und bereitete Dinge für die nächsten Tage und Wochen vor.
Am Abend kam die D. zurück und kurz im Anschluss ein alter Arbeitskollege und Freund von ihr, der D., gemeinsam mit seiner Frau, der G., die hier Halt machten auf dem Weg nach Portugal.
Es war ein schöner Abend und ich lernte zwei neue Menschen kennen die so international sind, und fast überall auf der Welt gewohnt und gearbeitet haben, dass mir fast schwindelig wurde. Zudem machten sie mir sehr Lust um mir einmal Südafrika anzusehen.
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Am Dienstag dann:
Schwimmen.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem D. und der G., wanderten durch St.Jean und über den Dienstagsmarkt und ich entdeckte etwas neues.
Das ist eine Frucht aus der Familie der Kiwis. Hier nennt man sie Kiwaïs. Von der Form und der Farbe her erinnern sie an etwas was bitter schmecken würde, aber sie sind sehr süß. Man muss sie fühlen ob sie reif sind. Wenn die Haut ein wenig weicher ist kann man sie essen und es ist eine kleine Geschmaksexplosion im Mund. Zudem sollen sie sehr viel Vitamin C enthalten.
Am Abend gab es noch einmal eine Runde Bidain, also eines meiner Lieblingsrestaurants. Es war wieder hervorragend.
Ein Gericht kann ich euch zeigen:
Lange abgehangenes Waygu Rind kurz mit dem Bunsenbrenner angebraten und einer Schaumsoße Rettich und anderen Gewürzen. Wahnsinn!
Der gestrige Abend war wohl für die Katz. Nicht nur dass es ausgiebig geschüttet hatte, es gab auch mit Ausnahme von zwei Sendern im Hotelfernsehen keinen den ich verstand. Einmal TV5 Europe und ein Nachrichtensender. Ich hatte zwar das heimische Post Tv aber nur aufs Handy starren war auch nicht optimal. Also las ich noch eine Weile, zog mir eine heiße Schokolade aus dem Automaten des Hotels und lag früh in den Fredern
Am Morgen dann ein kleines, aber doch recht feines Frühstück im Hotel bevor ich durch fast menschenleere Straßen zum Guggenheim ging. Guggiii, ich komme!
Auf dem Programm eine Künstlerin deren Werke ich zum ersten mal in einer ausgewählten Werkschau in Brisbane sah. Yayoi Kusama. Dort war es hauptsächlich ihre Punkteobsession die gezeigt wurde. Die hatte mich damals so fasziniert, dass ich mir das hier ein paar Jahre später in Paris kaufte. Hier im Guggi war es eine Retrospektive von 1945 bis heute.
Es war gut dass ich gleich bei Öffnung der Türen dort war, sonst könnte ich nicht so viele Bilder zeigen.
In dem Raum mit der Pertersburger Hängung sind sehr viele neuere Werke zu sehen. Manche davon sind von 2020. Vieles davon erinnerte mich aber an die Ureinwohner Kunst aus Australien. Eines ihrer ältesten Werke von 1945
In drei weiteren Räumen gab es dann noch mehr zu sehen von ihr. Ein paar davon erkannte ich wieder weil ich sie schon Bisbane gesehen hatte.
Der Kasten rechts oben mit dem Vogel entstand in den 90er Jahren wo fast alle Künstler diese Kästen herstellten. Auch sie kam an dieser ‚Mode‘ nicht vorbei.
Ich musste mir noch einmal das Werk von Serra ansehen weil es einfach nur geil ist:
Der zweite Stock war geschlossen. Hier wird eine neue Ausstellung von Picasso aufgebaut. Picasso der Bildhauer. Ab dem 29. September zu sehen.
Noch ein paar Bilder von einer Ausstellung aus dem dritten Stock und Blicke von oben nach unten und von außen:
Was mir diesmal sehr auffiel und das mehr als die Male davor; das Museum geht sehr großzügig mit der Fläche um. Zudem ist es doch überschaubar und eigentlich nicht so groß als man denken mag. Das hängt aber auch damit zusammen, das es von außen größer ist als innen tatsächlich an Fläche genutzt wird. Die oberen Bauten die immer so schön glänzen in der Sonne sind Hohlräume die ungenutzt sind.
In der Bar des Museums orderte ich Pinxos und ein Txakoli.
Sehr gut!
Dan setzte ich mich eine gute Stunde lang an den Nervión Fluß, schrieb und skalierte vor. Ich wanderte am Nerviòn weiter bis hinunter zum Schiffartsmuseum, das nun nicht so mein Ding ist, nichtsdestotrotz gab es dort außen ein paar spektakuläre Dinge zu sehen. Hier merkte man auch, wie an vielen anderen Stellen, dass Bilbao früher eine Hafen- Industrie- und Arbeiterstadt war.
Gotham City?
Am Schifffahrtsmuseum entdeckte ich ein gewaltiges Foto vor der Tür das so groß und so gestochen scharf war dass es nicht mit einer normalen Aufnahme gemacht werden konnte:
Und ja, sie besteht aus 278 Fotos und wurde mit dem Gianpan Epic Pro der NASA gemacht. Ganz hinten links sieht man das Meer.
Und ratet was dann passierte. Es fing wieder an zu heftig regnen! Ich sah zu dass ich schleunigst zum Intermodal kam, auch wenn es noch viel zu früh dafür war.
Ich schlenderte rum trank einen Kaffee, ass ein Sandwich las ein wenig, schaute den Mneschen zu die von den Bussen kamen und gingen und so verging die Zeit. Draußen regnete es immer noch und ich wurde ein bisschen trübsinnig. Aber ok. Ich konnte es ja nicht ändern. Dann endlich:
Es ging damit los dass der Bus mit einer halben Stunde Verspätung kam. War aber nicht schlimm, ich hatte ja keine Termine einzuhalten. Im Gegensatz zum Flixbus von gestern bekam ich hier aber eine Sms die mich über die Verspätung informierte und zu einer Seite leitete auf der ich den Bus verflogen konnte.
Den Hausberg von St.Jean, die Rune:
Zwei Stunden später war ich in Bilbao. Unterwegs hörte ich (im Bus lesen kann ich ja nicht lesen) von Irmgard Keun – Nach Mitternacht. Ich hatte das schon einmal vor langer Zeit begonnen. Hervorragend gut vorgelesen von Camilla Renschke.
Da der Bus neben dem Stadion ankam sah ich viele Fussballbegeisterte. Irgendein Spiel würde wohl stattfinden. Die einen waren weiß-rot gestreift, die andern im quietschgelben Trikot.
Ich ging zuerst ins Museo des Bellas Artes. Da wird massiv gebaut und das Museum um ein vielfaches vergrößert doch der alte Teil ist besuchbar. Dort läuft eine Ausstellung die konsequent kunsthistorische Werke mit Zeitgenössischem in einen Dialog setzen. Das ist zugegeben nicht so meins, weil das gerne schief geht, doch hier ging es oft sehr gut aber auch ein paar mal sehr schief. Die Ausstellung entstand auch ein wenig aus der Verlegenheit heraus um etwas mehr aus der ganzen Sammlung zeigen zu können, bis dann 2024 genug Platz dafür vorhanden ist.
Hier ein Beispiel das gelungen war:
Hier ein weiters dass ich sehr sehr schön fand aber schwierig zu fotografieren war.
Und dann zwei Stück bei denen ich ratlos daneben stand:
Letzteres wäre es die runde Form des Bildes aber das wäre etwas zu sehr ‚telefoniert‘.
Anschließend setzte ich mich in die Eisdiele Carpa die nicht nur Eis anbietet sondern auch kleine Gerichte.
Ich schrieb hier schon mal ein Teil vor und überlegte ob ich jetzt noch das Guggenheim besichtigen sollte, oder das Zentrum das ich noch nie gesehen hatte. Ich entschloss mich das Zentrum zu besuchen und kaufte gleich online eine Eintrittskarte fürs Guggenheim für Sonntag morgen.
Ich ging durch die Innenstadt. Nicht besonders, aber ok. Das Hotel ein Ibis Budjet. Ein sehr sauberes aber halt sehr minimalistisches Zimmer. Ich legte mich für ein Moment hin und schlief ein nur um mit gewaltigen Kopfschmerzen zu erwachen. Das konnte nur bedeuten dass das Wetter umschlug. Tat es dann auch zu einem ausgewachsenen Unwetter, das bis in die frühen Abendstunden anhielt.
Am Morgen haderte ich mit dem Internet weil ich das Bolgposting nicht hochladen konnte und joel.lu ein Timeout machte. Ich schrieb eine Mail an den Support und es wurde prompt erledigt. Die Seite war wieder online als ich vom Schwimmen zurückkam.
Ich fuhr alleine nach Donostia, weil die D. anderweitige Termine hatte. Um mir die Chose zu vereinfachen, fuhr ich mit dem Flixbus und nicht wie sonst mit dem Zug und Topo. Das wollte ich auf dem Rückweg machen.
Der Flixbus hatte eine ordentliche Verspätung von 45 Minuten . Das machte den Besuch der Tabakalera ein wenig kurz, denn die schließen das Gebäude ab 14:00 und öffnen erst wieder um 16:00. Für ein Museum und Kulturzentrum recht seltsam, denn alle anderen sind durchgehend geöffnet. Es ging aber so just auf um mir die Jan Groover Ausstellung in Ruhe ansehen zu können. Der Name lässt auf einen Mann schließen, es ist aber eine Frau. Den Namen hatte ich aber schon gehört.
Was ich an solchen retrospektiven Ausstellungen sehr mag ist, dass man die Bilder in ihrem Kontext der jeweiligen Zeit sehen muss. Erst dann ergibt es einen Sinn warum es Kunst ist.
Ein recht spannende Künstlerin die ihrer Zeit weit voraus war, aber in ihrer Arbeit, vor allem die Werke die schon zu Zeiten der digital Fotografie entstanden, nie schummelte. Alle Fotos sind nie nachbearbeitet worden und wenn, war es eine künstlerische Absicht die man sieht.
Ja, es gab schon wieder ein paar Schuhe.
Aber ich muss zu meiner Verteidigung sagen, sie waren nötig hinsichtlich den nächsten Monaten was die Arbeit angeht.
Ich trank einen Kaffee auf einer der zahlreichen Terrassen schrieb hier schon mal ein Großteil hier vor und ging dann gemütlich zurück Euskotren. Ich erwischte so just ein Topo und dann so just ein Zug in Hendaye.
Gegen 17:00 Uhr war ich zurück.
Ich aß noch den Rest vom Salat und ein Stück Quiche das ich in der Bäckerei gekauft hatte.
Noch ein paar Folgen von einer Doku auf Netflix über vermisste Personen und ging früh zu Bett, denn morgen geht es beizeiten los nach Bilbao.