Endlich zum Friseur

Die Uhrzeit an der ich wach werde rückt immer weiter nach hinten. Gut so. Gut geschlafen und das das erste mal nicht von Bad Ischl geträumt.

NOCH ein Tag an dem die Waschmaschine zweimal bedient wurde. Es war dann doch sehr bemerkenswert was alles an Wäsche liegen geblieben war und wie voll der Koffer war.

Um 11:00 dann der lang ersehnte Termin beim Friseur:

Es ging die doppelte Menge an Wolle runter wie sonst. Zudem bat ich den Friseur es dann noch einmal auf sommerlich kurz zu trimmen, weil ich ja bald nach St.Jean fahre.

Ein kurzes Mittagessen auf der Terrasse vom Renert. Es gab ein Stück Fuussentaart was übersetzt Fuchstarte heißt. Eine Tarte belegt mit frischem Ziegenkäse und Tomaten, dazu ein Salat. Ein Quiche ist es nicht, die wäre dicker, das hier ist sehr viel dünner.

Heute dann auch eine erste Runde Einkäufe im Supermarkt. Es gab ein wenig Obst, Salat und Tonaten.

Kaum war ich daheim fing der vorhergesagte Regen dann auch an niederzugehen und ich bleib für der Rest des Tages häuslich.

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Eine wirklich gute Doku über Hellen Mirren auf Arte gesehen. Aufgefallen war sie mir zum ersten mal in dem Film von Peter Greenaway „The Cook, The Thief, His Wife And Her Lover“ Als Schauspielerin begann sie aber schon in der 60ern. Sehr sehenswert.

Der erste Tag an dem ich mich fast wieder wie ich fühlte

In Bad Ischl war ich ja im Saunabereich auf die Waage gestiegen und war sehr erschrocken, wie viel ich abgenommen hatte. Ich schrieb damals den unterschiedlichen Waagen, also meiner daheim und der in der Therme, eine gewaltige Diskrepanz zu. Und doch konnte diese nicht so gewaltig sein, denn ich errechnete doch zwischen 10-15 Kilo. Am Morgen nun stieg ich ich wieder auf die heimische Waage. Und ja, es sind in der Tat 15 Kilo!

Ich schrieb das Posting von gestern noch im Bett fertig, lud ihn hoch und keine 10 Minuten später war der Bluesky Code bereits weg.

Ich habe übrigens jetzt alles auf ‚X‘ abgestellt. Die DM‘s gehen noch, aber die werden auch blockiert sobald der Service bei Bluesky verfügbar ist. Bei Mastodon gibt es das ja schon, (was ich übrigens bis heute nicht wusste)

Den Klempner angerufen damit der sich endlich mal und den vermaledeiten Wasserhahn im Badezimmer kümmert. Und es geschehen noch Zeichen und Wunder, er versprach am Nachmittag zu kommen. Er kam und jetzt klappt das wieder wie es soll.

Ansonsten habe ich die Waschmaschine noch ein paar mal bedient. Ja, ich wunderte mich auch darüber dass es so viel war. Eine Bettwäschgarnitur die ich mitgenommen hatte, eine weitere Garnitur von daheim die liegengeblieben war. Den vollen Wäschekorb von Juni, den ich aus Zeitgründen nicht mehr geschafft hatte und dann den prallvoll gepackten Koffer von den zwei Monaten in Ischl. Die Haushaltshilfe wird am Freitag einen Bügelmarathon hinlegen müssen, das steht schon mal fest.

Ein Nickerchen. Das war sehr schön!

Später kam die die N. kurz vorbei und gab mir die Schlüssel der Wohnung zurück. Ich gab ihr alle die kleinen Mitbringsel die ich in Ischl gekauft hatte, als Dankeschön weil sie sich um die Post und das Grünzeug gekümmert hatte.

Am Abend in die Skybar! Yeah! Ich lasse die Fotos für sich sprechen:

Ja, die Skybar ist und bleibt eines meiner liebsten Restaurants. Nicht nur wegen dem Chefkoch, Renaud, den ich ja schon seit Jahren kenne, sondern auch weil ich hier noch nie enttäuscht wurde.

Ein letztes Foto von der Terrasse die wegen dem unbeständigen Wetter nicht geöffnet war:

Der erste Tag in dem eigenen vier Wänden

Und wenn ich gestern Abend noch dachte, dass ich das alles locker weggesteckt bekomme, was die letzten zwei Monate passiert ist, so war ich schon im 6:00 Uhr wach. Die Gedanken drehten sich wie ein Wirblewind. Mein Gott, was für ein verschissener Sommer… Dabei hätte es so schön sein können.

Eines möchte ich klarstellen. Dass es mir in den letzten zwei Monaten so elend ging, hat nichts mit Bad Ischl an sich zu tun. Ich habe es schon ein paar mal gesagt. Ischl ist sehr schön und eine wundervolle Gegend um dort Urlaub zu machen und zu wandern. Ich habe auch sehr liebe Menschen kennengelernt nicht nur von Berufs wegen, sondern auch Ansässige. Überhaupt das ganze Salzkammergut ist wunderschön.

Kommen wir zum Tagesablauf:

Noch im Bett das Posting von gestern fertiggeschrieben und losgeschickt und ein neues angefangen (das hier.) Zwischendurch etwas über via Bluesky etwas über Threenager gelernt, ein Begriff den ich gar nicht kannte, sehr wohl aber die Symptome schon oft in Supermärkten und anderweitig erlebt habe.

Apropos Bluesky: Mag jemand? Ich habe einen Code zu vergeben. Keine 10 Minuten später war er weg.

Eine Ladung Wäsche gestartet und noch eine und noch eine… Die Waschmaschine hatte zwei Monate Urlaub, jetzt muss sie ran!

Im meinen dieses Jahr unbepflanzten Blumenkästen tat sich den Sommer über dann doch was:

Gegen Mittag dann vor die Tür eine erste Erkundung des eigenen Reviers oder andersrum, überprüfen ob die Kirche noch im Dorf steht. Yep, noch da:

Auch das Renert Café ist noch da. Ein großes Hallo dort.

Eine kurze Runde über die Schobermesse:

Gut war, dass es sehr bedeckt war, denn damit war es nicht so voll. Einen kurzen Abstecher in die „Friture Henriette“, mit der ich vor sehr vielen Jahren ein Theaterwanderprojekt bestritten hatte. Und als ich so durch die Alleen lieft kamen Bilder aus längst vergangenen Tagen hoch und dieses Posting hier kam mir in den Sinn. Ich hatte schon lange nicht mehr an die Schießstand Fotos gedacht.

Wieder daheim bemühte ich noch zweimal die Waschmaschine und ging früh zu Bett.

Von Bad Ischl nach Luxemburg

Ein paar letzte Impressionen von Bad Ischl:

Mein Schlafzimmerfenster ganz rechts oben…
Der Blick aus dem dem Fenster.

Ich kaufte mir Salz, weil ich nun mal im Salzkammergut war und ein es schönes Mitbringsel ist, das nicht doof irgendwo als Souvenir in der Wohnung steht und zum Staubfänger wird, sondern in Küche zu Einsatz kommt und verbraucht wird:

Die letzten Tage an denen ich nicht geschrieben habe waren voll gepackt mit Unverblogbarem und die Heimreise organisieren, im Sinne von das ganze Material wieder so einpacken, dass alles ins Auto passt und das so zeiteffizient und unumständlich wie möglich. Ich wollte nur noch weg. Es war zu lang und wenn manches… ach, lassen wir das.

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Am letzten Tag, also Sonntag, gab es keine weiteren Vorkommnisse, es sei denn dass es ein paar Abschiede von Menschen gab, die mir mit der Zeit dann doch ein klein wenig ans Herz gewachsen waren. Es gab neben all den Widrigkeiten, dann doch ein paar schöne Begegnungen.

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Am Montag ging es zeitig los. Unter strömendem Regen und sehr tiefen Wolken:

Wir fuhren den schweren Regenfällen die über dem Salzkammergut und Bayern nieder gingen, davon. Hinter München beruhigte sich das Wetter. Im Radio hörten ich immer wieder Warnungen von anschwellenden Flüssen. Es war mir Schnurz.

Zwei kleine Pausen. Zwischendurch ein bisschen Stau hier, eine kleine Stockung da, aber nichts was der Rede Wert gewesen wäre.

Kurz nach 18:00 war ich endlich wieder in meinen vier Wänden. Uff!

Ein paar Telefonate geführt, und die N. holte mich für ein leichtes Abendessen ab im Parc Belair. Es gab sehr viel zu erzählen von beiden Seiten. Auch ihr Sommer einer der für lange Zeit erinnerungswürdig bleibt.

Kurz nach 22:00 wie ein Stein endlich in mein eigenes Bett gefallen.

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Zweimal was zum Lachen. Macht den Ton an:

Bad Ischl: Vorbereitungen & die Tagesfrage

Ein langer heißer Tag den ich erstmal mit einer Schwimmrunde im Freibad begann.

Ich telefonierte mit Luxemburg mehrfach am Tag auch hinsichtlich meiner Rückkehr.

Am Abend, der letzte übrigens an dem ich noch einmal in aller Ruhe speisen konnte, ging es zum Nocken Toni. Er ist, wenn man Google glaubt, das beste Lokal in Bad Ischl.

Gebackene Steinpilze, Rehnüsschen, und ein Marillenknödel. Alles sehr gut und viel Sorgfalt zubereitet.

Und jetzt kommen noch einmal drei unverblogbare Tage, an denen ich, wenn nichts außergewöhnliches passiert, nicht schreiben werde.

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Die Kaltmamsell feiert 20 Jahre Bloggen und ich verleihe ihr hiermit den Titel der ersten Kammerbloggerin Münchens.

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Woher kommt dein Name?

Joel oder so wie ich ihn schreibe Joël, stammt aus dem Alten Testament der Bibel.

Joel, hebräisch יוֹאֵל deutsch ‚JHWH ist Gott‘, altgriechisch Ιωηλ, lateinisch Ioel, bezeichnet einen Propheten im Tanach (vollständig: hebräisch יֹואֵ֖ל בֶּן־פְּתוּאֵֽל [joˈel bɛn pətuˈel], deutsch ‚Joel, der Sohn Petuëls‘; aus Juda) und die von ihm verfasste Schrift. Sie gehört zum Zwölfprophetenbuch.

Wikipedia

Er ist, kurz zusammengefasst, einer der zwölf kleinen Propheten, von dem man annimmt, dass er seine Schriften selbst verfasst hat. Wann und wo er geboren wurde, darüber ist wenig oder gar nichts bekannt.

Das Thema des Buches Joel lässt sich verhältnismäßig einfach in einem einzigen Satz zusammenfassen: Joel prophezeit Gottes Gericht, das wie eine Heuschreckenplage hereinbricht, und Gottes Gnade; sowohl zu seiner Lebzeit, als auch in der Zukunft, am Tag des Herrn, dem endgültigen Gericht Gottes.

Wikipedia

Aber ich glaube ich hatte das irgendwann schon mal ausführlicher im Blog geschrieben.

Bad Ischl: Museum der Moderne in Salzburg & Das Café ohne Namen

Ansonsten gab der heiße Tag nicht viel her. Die Tage fangen an sich ins Endlose zu ziehen wenn man auf etwas wartet das nicht schnell genug herbeikommt.

So endete gestern der Beitrag. Ich möchte dazu präzisieren dass es nichts mit dem heißen Wetter zu tun hat. Denn ich lese hier bei vielen dass sie darunter leiden. Ich nicht. Eine Diskussion mit Frau Brüllen ging so:

Ich fuhr ein letztes mal nach Salzburg. Die Touristenmengen sind weniger geworden, wenn auch nicht an den Hauptverkehrsknotenpunkten, wie z.B. am Mozarts Geburtshaus wo kein Durchkommen war.

Ich erstand ein paar Mozartkugeln hier:

Ansonsten besichtigte ich das Museum der Moderne weil ich endlich mal wieder Kunst sehen wollte die nichts mit Operetten zu tun hat. Ich sah eine Retrospektive der Fotografin Ruth Waltz die Theaterfotografin ist und eine Auswahl der letzten 40 Jahre zeigte. Einen Raum war ganz allein Bruno Ganz gewidmet, an den ich schon lange nicht mehr gedacht hatte. Die restlichen Bilder gaben ein Einblick in viele Produktionen und ich verstand warum man sie im Museum zeigt. Die Bilder sind so anders als das was man sonst in den Schaukästen der Theater hängen sieht. Man sieht vor allem Bühnenbilder. Die Darsteller sind oft nur kleine Punkte oder wie unten, nur zu erahnen.

Ich wanderte noch einmal durch Salzburg bevor es schon wieder Zeit war zurückzufahren.

Auf dem Rückweg hörte ich Das Café ohne Namen von Robert Seethaler zu Ende.

Ich kann die Kritiken nachvollziehen, die da behaupten dass nicht genug passiert im Buch und es langweilig ist. Es passiert tatsächlich nicht sehr viel aber langweilig war es nicht. Es ist eine sehr fein ziselierte Beschreibung der einfachen Menschen mit ihren Schicksalen, Sorgen und Träumen, die alle in diesem kleinen Café vom Betreiber Simon Robert ein und aus gehen. Es gab eine Zeit in der ich in einem ähnlichen Café in der Alten Heimat viel ein und aus ging und ich konnte diese Atmosphäre gut nachvollziehen. Das Buch hat mir gut gefallen, vor allem Seethalers Schreibstil mochte ich sehr.

Am Abend ging es in Bad Ischl noch einmal ins Restaurant und Weinhaus Attwanger in dem ich noch einmal köstlich speiste es gab sogar ein Orange Wein:

Die Tagesfrage

Was sind deine zehn Lieblingsfilme?

Ich fange einfach mal an. Die Reihenfolge hat nichts mit der Beliebtheit zu tun.

Es werden sicherlich ein paar von euch staunen, weil sie so manche der Filme nicht kennen. Darum habe ich alle verlinkt. Einige davon habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen und ich müsste sie überprüfen, ob sie noch immer zu meinen Lieblingen gehören oder schlecht gealtert sind. Sicherlich hätte ich noch den einen oder anderen Ghibli Film dazu schreiben können, aber es waren ja nur zehn Stück gefragt.

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Ansonsten gab der heiße Tag nicht viel her. Die Tage fangen an sich ins Endlose zu ziehen wenn man auf etwas wartet das nicht schnell genug herbeikommt.

Bad Ischl: Zusammenfassung des Wochenendes

Von der gesundheitlichen Front ist zu melden, dass ich mir am Freitag eine Radikalkur verschrieben hatte. Es gab nur viel Wasser und ein wenig Brot, damit der Körper die Gelegenheit bekommt sich gegen all die Toxine zu wehren(vor allem die Schmerzmittel, wegen der Zähne und dem Rücken) die ich ihm die letzten Tage und Wochen zugemutet habe. Sogar den Kaffee habe ich bis auf eine Tasse weggelassen. Ich hatte nämlich am Donnerstagabend eine allergische Reaktion auf eine Ibutablette gemacht, die ich wegen der elenden Rückenschmerzen genommen hatte, und ich sah erschreckend aus. Übersät von roten Flecken und rot unterlaufenen Augen. Nein, Fotos gibt es keine davon.

Am Samstagmorgen fühlte ich mich dann um einiges besser und ich beschloss die Radikalkur abzubrechen (denn ich hatte sie bis Sonntag geplant) und mich heute wieder einigermaßen gesund zu ernähren soweit das hier machbar ist.

Den Rest des Samstags verbrachte ich mit dem vermaledeiten Unverblogbaren, also dem Teilstück davon, das ich von Anfang an gehasst habe, weil es… ach lassen wir das. Aber es war aber gottlob das vorletzte mal.

Nach einer schlechten Nacht, ( ich glaube ich habe noch nie eine Nacht gut durchgeschlafen hier, doch einmal als ich eine ganze Flasche Wein an einem Abend intus hatte) ging es dann gleich wieder am frühen Sonntagnachmittag mit einer Vorstellung weiter, (was übrigens ein Unding ist, denn es garantiert nicht mal 12:00 Stunden Ruhe)

Den Abend verbrachte ich im Umeko.

Und jetzt habe ich 4 Tage frei.

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In eigener Sache: Ich bin übrigens jetzt bei Bluesky zu finden auch unter joedelux wie bei Mastodon. joedelux.bsky.social. Den Code um dort beizutreten habe ich noch keinen bekommen, aber sobald ich einen habe werde ich ihn hier an den ersten der ihn will weitergeben.

Die Tagesfrage

Was gefällt dir an deinem Wohnort?

Ich habe mich, als ich die Frage sah, mal durch die Antworten von anderen Blogs gescrollt und war erstaunt, wie wenig Konkretes da stand. Manche reden vom Badezimmer der Mietwohnung. Andere wieder von ihrem tollen Balkon. Ich denke dass mit Wohnort aber eher die Stadt gemeint ist als die eignen vier Wände. Natürlich hängt es auch von den eigenen Ansprüchen ab und welche Vergleichswerte man benutzt, bzw. ob man schon viel herumgekommen ist.

Also gibt es jetzt mal eine Lobeshymne auf meine Stadt.

Als ich vor 10 Jahren in die Haupstadt zog, war das die beste Entscheidung die ich je in meinem Leben getroffen habe. Die Stadt hat sich immer noch etwas leicht ländliches bewahrt aber andererseits hat sie den Flair einer richtigen multikulturellen internationalen Großstadt, wie Berlin oder Paris. das kommt natürlich durch den hohen Ausländeranteil und die europäischen Institutionen. Ich wohne fast in der Innenstadt und habe somit alles in Fußnähe. Zudem, aber das ist etwas was das ganze Land betrifft, sind alle Öfis hier kostenlos, sei es Bahn, Tram oder Bus. Wenn ich also in die Natur will, bin ich ganz schnell dort. Wenn ich Amüsement haben will, gehe ich ein paar Straßen weiter. Da keine Grenze, sei es die belgische, deutsche oder französische, weit entfernt sind, sind die kulturellen Einflüsse und das Warenangebot sehr vielfältig. Ein weitere sehr großer Vorteil, den ich auf dem Land zwar auch hatte, aber in der Stadt ist er nochmal um Längen größer, ist die Sprachengewandtheit. Da ich alle gängigen vier Sprachen hier quasi regelmäßig nutze, bin ich darin sehr fit. Und das kulturelle Angebot ist sehr hoch. Theoretisch könnte ich jeden Abend weggehen und mir was ansehen ohne jemals etwas doppelt gesehen zu haben.

Da ich ja schon viel und vor allem weit in der Welt herumgekommen bin, habe ich auch Vergleichswerte, die ich zugegeben nur als Tourist gesammelt habe, aber ich sehe ja auch wie viele der Menschen dort leben, auch wenn es nur eine Teileinsicht ist. Es gab nur einen Ort an dem ich hätte sagen können, dass es mir dort fast genau so gut gefällt wie in meinem Wohnort und das war Hobart in Tasmanien.

Vielleicht ist deswegen das Märchen vom „Maus Kätti“ (Landmus und Stadtmaus) wahrscheinlich mein liebstes Märchen.

Bad Ischl: Kaisertage

Die Kaiserwoche in Bad Ischl. Sie findet immer im Sommer rund um den Kaisers Geburtstag statt und zieht sehr viele Menschen an. Der Geburtstag war diesen Freitag. Es ist schon wahnsinnig was hier abgeht. Es wird gecosplayert was das Zeug hält:

Als ich aber das Zelt unten beim Einkaufen entdeckte, fand ich das weitaus weniger lustig. Aus einer Tradition wird ein Politikum gemacht.

Ich kann jetzt auch nachvollziehen warum sich einige so sehr über diese ganzen Tage aufregen. Auf der anderen Seite ist es gut für Ischl denn es ist eine gewaltige Touristenattraktion.

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Von meiner gesundheitlicher Front ist zu melden, dass es mir besser geht, obwohl es noch nicht ganz überstanden ist.
Je nach Lage muss ich am Montag nochmal zum Arzt.

Bad Ischl: In der Arztpraxis

ICH glaube ja dass ich eine akute Allergie gegen die Stadt und überhaupt gegen alles hier habe. Aber von vorn:

Schon am Montagabend ereilte mich ein unglaubliches Jucken und Anschwellen der Füße und Hände. Da ich ja sehr spät von Salzburg zurückkam und es dort sehr heiß gewesen war, schrieb ich es der Hitze zu. Aber weit gefehlt. Es ging den ganzen Dienstag nicht weg. Ich hatte sehr viel Mühe durch den Tag zu kommen, da es kam und ging und ich es nicht an einem Auslöser festmachen konnte.

Nach einer weiteren unbarmherzigen Nacht in der ich sehr schlecht geschlafen hatte, suchte ich mir am Mittwoch eine Arztpraxis und ging sofort hin. Da ging es dann wie am Schnürchen. Ich konnte sofort ins Behandlungszimmer, die Sekretärin hatte noch nicht einmal alle Papiere fertig.

Die Ärztin war ein bisschen ratlos, (was mich nicht wunderte, denn ich hatte bereits im Internet recherchiert und es sind sehr undefinierbare Symptome, die 1001 Schluss zulassen)

Ich bekam einen Einlauf Infusion mit einer Salzlösung und Kortison und das sorgte sofort für Ruhe. Uff! Zudem bekam ich Antihistamine und eine sehr nach Klinik riechende Creme zum auftragen.

Das Kortison wirkte aber nur bis in den frühen Abend, und das Jucken ging wieder los. Ich rechne damit dass es eine wieder einmal eine neurologische Sache ist. Mein Körper sagt mir dass er nicht mehr will und dass es höchste Zeit ist für eine Pause.

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Nachtrag:

Eine Frage an meine österreichischen Leser, weil ich keine befriedigende Antwort finde. Das Wort Gammel hat in Österreich noch eine andere Bedeutung, als minderwertig, wertlos oder unbrauchbar. Ich las nämlich das hier auf einer Speisekarte:
Salatherzen – Bio Rind – Gammel – Petersilie
Was ist Gammel? Eine Gemüsesorte? Eine Kartoffelart?

Bad Ischl: Freier Tag und ein Abendessen in Salzburg

Ich fing mit einer Schwimmrunde an. Herrlich! Am liebsten würde ich das jeden Tag machen, aber das kommt noch. Nur Geduld!

Am Nachmittag fuhr ich nach Salzburg.

Ich hörte auf der Fahrt wieder einen Teil der Hörbuchs, (weil ich mit Bus nicht lesen kann, oder mir wird unweigerlich schlecht) Das Café ohne Namen. So langsam wachsen mir die Figuren ans Herz. Da die Geschichte auch in Wien spielt und ich grad in Österreich bin, lässt es mich die Geschichten der verschiedenen Figuren seltsamerweise noch besser nachvollziehen.

In Salzburg war es brütend heiß. Touristen im rauen Massen drückten sich durch die engen Gassen der Altstadt. Ich verzog mich ins Café Mozart.

Da es in einem ersten Stock gelegen ist war es dort angenehm ruhig.

Der Grund warum ich ausgerechnet heute nach Salzburg gefahren war, war ein Einladung der Gallerie Haas und Gschwandner für ein formloses Abendessen mit vielen Freunden und Bekannten der beiden und dem aktuellen Künstler der Ausstellung, Parov Stelar, den die meisten wohl eher aus der Musik kennen.

Dass er auch bildender Künstler und Maler ist wußte ich davor nicht. Ich hatte schon einmal kurz hier über ihn berichtet.

Es war ein fröhlicher Abend und ich fühlte mich sehr wohl. Und Marcus (so heißt er mit richtigem Vornamen) ist ein sehr Netter.

Kurz nach Mitternacht war ich wieder mit dem letzten Bus in Bad Ischl.

Bad Ischl: Die Tage ziehen sich hin & Kaisertage

Die Tage ziehen sich hin und ich weiß nicht einmal ob ich über den Tag berichtet habe oder nicht. Müdigkeit, oh Müdigkeit. Ich war jedenfalls zwei mal hintereinander im Schwimmbad und das war hervorragend. Das zweite mal hatte ich mir nochmal eine Runde Sauna gegönnt.

Am Abend davor erhielt ich eine SMS von einer Bekannten, die ich schon seit Monaten nicht gesehen habe und das zog mich runter. Es braucht dieser Tage echt nicht viel.

Auf Arte eine Doku über die Concorde gesehen. Es war der große Traum eines Vaters einmal mit der Concorde zu fliegen. Hat sich leider nie ergeben. Mal davon abgesehen, dass es finanziell damals nicht machbar gewesen wäre. Als ich Ende Juni nach Bad Ischl fuhr, ging es an dem Museum in Sinsheim vorbei, die eine Concorde ausgestellt haben. Ich war überrascht wie klein sie ist. Ich hatte mir sie immer größer vorgestellt. Es passten auch nur 100 Passagiere rein.

Die Kaisertage haben in Bad Ischl begonnen. Es ist inzwischen schon bekannt dass der, der den Kaiser hier gibt, ein Luxemburger ist. Was ich aber bis vorgestern nicht wusste, ist, das ich ihn auch noch kenne! Er hat jahrelang mit seiner Frau in der Alten Heimat gelebt. Und er sieht wirklich aus wie der Kaiser.

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Da ich hier überall sehe, wie viele Menschen über ihre Erfahrungen mit Barbie berichten und ich nicht schon wieder late to party sein will, mache ich das jetzt auch.
Ich habe lange in meinem Gehirn herumgekramt, aber ich kann mich nicht erinnern dass ich je mit Puppen gespielt habe. Also Barbie an sich gar nicht, aber ich hatte auch sonst keine Matel Figuren wie Big Jim oder ähnliches. Ich hatte ganz zu Anfang Stofftiere. Da kann ich vor allem an einen Teddy erinnern und dass ich ihn immer brauchte um einschlafen zu können.
Ich weiß dass mein Bruder jede Menge solcher Figuren hatte. Big Jim, Evel Knievel ein Stuntman, von dem es ein Figur gab die man auf ein Motorrad setzen konnte. Und später war es dann ganze Welten von Playmobil Figuren.
Aber so sehr ich auch nachdenke, ich habe nie mit Puppen gespielt. Es kann durchschaue sein dass ich welche geschenkt bekam, doch dass ich je damit gespielt habe,… daran kann ich mich nicht erinnern.

Bad Ischl: Die Tagesfrage

Welche Veränderung, groß oder klein, möchtest du mit deinem Blog in der Welt bewirken?

Die Frage erinnert mich an eine Textzeile aus dem Lied von Robbie Williams The Actor. „I want to inspire.“

Ich will nicht inspirierend sein. Nicht im Leben und nicht im Blog. Wenn jemand aus meinem Blog eine Inspiration zieht z.B. für seinen nächsten Urlaub, weil ich ja viel herum komme, dann ist das schön, aber von meiner Seite aus in keiner Weise beabsichtigt. Ich bin ja auch kein Influencer der daran verdienen würde. Das Einzige was ich eventuell, aber dann eher indirekt bewerbe, ist schreiben. Ich würde hier nicht tagtäglich etwas zu Blog bringen, wenn ich keinen Spaß am Schreiben hätte. Schreiben ist Inspiration, Spaß und mitunter Therapie. Mir hilft es als Tagebuchblogger die eigenen Dinge zu reflektieren und manchmal eine Distanz zu entwickeln, die ich bei schlechten Dingen als heilsam empfinde. Wenn es bis aufgeschrieben ist, schmerzt es weit weniger. Nicht in jedem Fall aber bei kleinen Dingen schon.

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Ansonsten ist nich berichten dass der Sommer zurück ist, die Sonne wieder da und Temperaturen steigen.

Bad Ischl: Indifferent

Lange Tage. Ich hätte schon irgendwo die Zeit gefunden zum schreiben. Aber ich mag grad nicht. Es gibt nichts zu berichten was blogtauglich wäre, weil die Tage nur mit anderem belastet sind. Heute ist endlich ich die Premiere des dritten und letzten Stückes und ich fühle weder Freude noch Erleichterung sondern nur noch Indifferenz und tiefe Müdigkeit. Das ist ist kein gutes Zeichen. Vor allem die Indifferenz ist nicht gut.

Ein kleines erfreuliches Ziel und Lichtblick ist jedoch die Einladung die ich aus Salzburg bekam, für Montag und die ich auch wahrnehmen werde. Darauf freue ich mich sehr.

Bad Ischl: Kurz festgehalten

Dieser Montag war einer der schlimmsten Tage des ganzen Aufenthaltes. Ich hatte zum ersten mal wegen körperlicher und geistiger Müdigkeit sowie allumfassender Verzweiflung, Tränen in den Augen.

Es ging damit los dass ich schwimmen gehen wollte, die Therme jedoch bei meiner Ankunft bereits überfüllt war, und sie niemanden mehr rein ließen. Dabei wäre mir eine Runde Schwimmen so wichtig gewesen am allermeisten für den Kopf, weil der dann immer so schön leer wird. Also zog ich durch den Regen unverrichteter Dinge wieder ab in die Wohnung.

Im Anschluss gab es eine AmA (wird so im Schauspiel genannt, hier nennt man das eine KHP) die ich schon immer gehasst habe, weil man es auch als Chaostag bezeichnen kann. Es stellte sich dann letztendlich als nicht so schlimm heraus. Es wäre mir auch, wenn nicht alles hier schnell schnell und hauruck gehen müsste, so schwer gefallen.

Bad Ischl: Die Wasserpegel steigen

Nur ganz kurz heute weil der Tag viel mit sich brachte was nicht hier hinein gehört.

Es regnet seit zwei Tagen fast ununterbrochen. Und es nieselt nicht nur, entweder regnet es normal oder es schüttet. Das Resultat sehr ihr auf den Fotos unten Die Traun hat sich zu einem reißenden Strom verwandelt. Wer da reinfällt ist weg.

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Was mir aus gegebenem Anlass auffiel: “Digital detox” setzt einen Tox voraus, den ich bei mir in fast 30 Online-Jahren noch nie diagnostiziert habe.

Kaltmamsell

Ich musste unweigerlich lachen als ich das las. Ja, das stimmt. Im Gegenteil, es ist zur Zeit das Einzige was mich aufrecht erhält und mir eine Konstante und Ausgleich bietet. Ich bräuchte eher ein Real Life Detox oder ein Analog Detox.

Bad Ischl: Irreale Zahlen

Um alle Besorgten zu beruhigen; die Antibiotika helfen und die Schwellung ist soweit weg. Das beruhigt auch mich sehr und ich hoffe innigst, dass sie bis zu meiner Heimkehr nicht wiederkommt.

Am Freitag war ich Schwimmen mit einem Saunagang in der Therme. Den Saunabereich der Therme hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen, denn der kostet, wie alles in Bad Ischl, nochmal extra. Dort ist es, wahrscheinlich auch ob des Preises, weitaus ruhiger. Auch hier lässt die Anlage nichts zu wünschen übrig. Es gibt Saunen für jedes erdenkliche Gusto.
Ich fing an mit einer Dampfsauna, die meiner Meinung zu heiß eingestellt war. Auch wenn ich sie körperlich vertrug so war der Dampf so heiß dass ich kaum atmen konnte außer sehr flach.
Dann gab es noch eine Solendampfgrotte. Ein Raum in dem ein sehr dichter Nebel herrscht der aber nicht warm sondern temperiert ist. Es ist das gleiche Wasser wie in den Schwimmbecken, wahrscheinlich aber in seinem Salzgehalt etwas höher.
Später beim Verlassen des Bereiches sah ich eine Waage, stieg drauf und erschrack. Die Zahl die ich sah, war irreal. Ich nehme mal an dass, sie gegenüber meiner Waage daheim nicht gleich kalibriert ist. In der Therme stand eine mechanische Waage, daheim habe ich eine elektronische. Aber selbst dann wenn ich einen großen Unterschied hinzurechne, ist es immer noch nicht glaubhaft. Ich hätte dann seit Ende Juni zwischen 10-15 KILO!!!! abgenommen.
Das erfreut mich einerseits und andererseits ist ein wenig beängstigend. Ich hoffe dass ich im letzten Drittel meines Aufenthalts nicht linear weiter so viel abnehme, dann bleibt nichts von mir übrig…

Dieser Beitrag hätte theoretische schon am Samstag hochgeladen werden sollen. Doch am Samstag Morgen erwachte ich und sah mehrere Likes und ich fragte mich warum. Ich hatte den Beitrag „Vor zehn Jahren“ völlig vergessen, denn ich hatte ihn schon weit vorab in Luxemburg geschrieben. Ich zog damals mitten in der familiären Krise um. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, doch es war ist bis heute noch immer die beste Entscheidung meines Lebens gewesen. Wenn ich in der Alten Heimat geblieben wäre, ich hätte in Depressionen und Trostlosigkeit nur noch dahinvegetiert.

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Am Samstag Morgen stand ich mit Kopfschmerzen auf, (die drastischem Wetterumschwünge, lassen meine Wetterfühligkeit nicht weniger werden) nahm ein Pulver (das sagt man hier so) und arbeitete ein paar Dinge von daheim ab. Das Wetter ist von einer sagenhaften Unbeständigkeit.
Da wir in Luxemburg dieses Jahr ein Doppelwahljahr haben und im Oktober nochmal zur Urne gebeten werden, meldete ich mich noch einmal zur Briefwahl an. Ich weiß nämlich noch nicht ob ich überhaupt in Luxemburg sein werde an dem Wochenende und ich würde mir die Option gerne offenhalten.
Ich hatte am Freitagabend den Arbeitsplan des Unverblogbaren ein wenig umgestaltet so dass ich nicht so früh anfangen müsste. ich legte mich also nach dem Abarbeitungen am Rechner noch hin und schaute mir eine Doku auf Arte über die Malerin Georgia O’Keefe an.

Weiterhin bestand der Tag aus Dingen über die ich nicht berichten kann, außer dass es einer der regenreichsten Tage war und das sah man auch an der Traun. Sie ist beängstigend hoch

Es wird die nächsten Tage voraussichtlich noch einmal sehr heftig werden und ob ich zum Schreiben komme, steht noch in den Sternen.

Vor zehn Jahren

Diesen kleinen Beitrag habe ich schon vor einer Weile vorgeschrieben. Heute vor 10 Jahren bin ich offiziell umgezogen aus der Alten Heimat in die Hauptstadt. Ich war zwar schon davor ein paar Tage in der neuen Wohnung, aber am 5. August meldete ich mich offiziell in einen Gemeinde ab und in der anderen an.

Ich fand ein Foto wieder das kurz davor von mir gemacht worden war. So sah ich damals aus:

Und das bin ich heute:

Ich habe in punkto grauen Haaren ganz schön zugelegt. Vor allem der Bart ist schneeweiß geworden. Und ein paar Kilo auf der Waage sind auch hinzugekommen.

Bad Ischl: Zustandsbericht

Vielen Dank für die Genesungswünsche. Mögen sie an der Stelle erhört werden, dass sie auch wirken. Das wäre schön.

Es tut gut Dinge zu lesen die immer noch in der Kunst beheimatet sind, aber gar nichts mit Operetten zu haben. So zum Beispiel diesen Artikel die Malerin Lisa Yuskavage die Bilder von Frauen malt in ihrer ganz eigentümlichen Weise. Was mich vor allem faszinierte sind die Hintergründe ihrer Suche nach Motiven und was sie darin sieht. Ich vermisse es sehr durch Gallerien und Museen zu streifen und mir Dinge einfach nur anzusehen.

Ich lese jeden Tag die heimatliche Zeitung, die aber wie alle Nachrichtenportale wegen dem Sommer nicht viel hergeben. Alle schreiben viele Sommerlochberichte.

Ich höre jeden Tag Podcasts wie zum Beispiel Zeitzeichen, die mir Neues aus der Menschheitsgeschichte beibringen und Freude bereiten.

Ich versuche jeden Tag Dinge zu tun die mich ablenken und nicht an das erinnern für was ich eigentlich hier bin.

Ich bete seit zwei Tagen dass die Antibiotika so sehr helfen mögen dass ich hier keine Wurzelbehandlung vom Zahn machen muss, sondern das erst in Luxemburg in Angriff nehmen kann. Ich habe echt keine Lust das hier auch noch über mich ergehen zu lassen. Ich will keine Erinnerung mit mir herumtragen dass ich ausgerechnet hier auch noch eine Zahnartztgeschichte hatte.

Mir fehlt mein Bett…

Das soll kein Mitleidsbericht sein. Mir geht es immer noch besser als manch anderen in der Crew. Aber es nagt an mir wie an allen anderen auch.

Bad Ischl: Zahnschmerzen

Als ob ich nicht genug zu tun hätte, plagten mich seit letztem Abend auch Zahnschmerzen. Angefangen hatte es schon am Sonntag Abend, wo ich aber nicht weiter darauf achtete, weil ich dachte ich hätte mich „verbissen“ und das würde sich nach einer Nachtruhe wieder von selbst regeln. Little did I know.
So sah das dann am Dienstag Morgen aus.

Zugegeben für eine Straffung der Nasolabialfalte ist es nicht schlecht.

Ich rief also nach einer relativ kurzen Nacht gleich morgens hier um die Ecke bei der Zahnärztin an und bekam sofort einen Termin um 9:30

Nach meiner Einschätzung könne sie sofort eh nichts tun, denn die Schwellung muss erst weg, Außerdem hatte ich schon einige Paracetamol geschluckt, damit ich nicht umkomme vor Schmerzen.

Die Zahnärztin meinte dann auch genau das was ich vorrausgesehen hatte, dass man jetzt in diesem zustand gar nichts machen könnte. Also erstmal weitere Schmerztabletten und Antibiotika. Juchuuuu!

Da es ab dem Morgen in Ischl ununterbrochen regnete, verzog ich mich in mein Zimmer und schaute ein Doku auf Netflix. Doch ich schlief drüber ein. Zudem riss sie mich nicht vom Hocker, weil es mal wieder so ein Netflix Ding war. Schwer in die Länge gezogen und irgendwo war das alles nicht so zusammenhängend und kohärent erzählt. Nun ja. Aber viellicht lang es auch an den Zahnschmerzen.

Mir war wirklich nicht gut. Und obwohl die Schmerztabletten ihre Wirkung zeigten, war ich müde und schlapp.

Am Abend erklärte sich die Z. bereit uns etwas von Chinesen zu holen und wir aßen in der Wohnung. Früh zu Bett, den morgen ist wieder viel Unverblogbares auf dem Programm und ich darf nicht schlapp machen.

Bad Ischl: Drei Tage

Samstag und Sonntag bestanden nur aus Dingen die nicht ins Blog gehören. Nur so viel, dass ich wieder eine gewaltige Grundmüdigkeit habe, und ich die irgendwie in den Griff bekommen muss, sonst überstehe ich den letzten Monat nicht. Zudem macht sich in meinem Umfeld auch eine Müdigkeit breit, die manchen von ihnen die Tage rückwärts zählen lässt. Etwas was ich versuche nicht zu tun, denn das macht es nur noch schlimmer.

Der Sonntag brachte aber ein lustiges Bild mit sich das bei Mastodon für Verirrung sorgte.

Nein, das Bockbärtchen ist nicht meines. Aber so in etwa würde es aussehen wenn ich ihn wachsen lassen würde.

Ein Foto in der Nacht von Sonntag auf Montag:

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Der Montag war umso ergiebiger.

Nachdem mich die D. vor Barbie gewarnt hatte, obwohl viele den Film über den grünen Klee loben, schaute ich mir am Montag Oppenheimer in Regau an, einem Ort mit einem Kino der ungefähr 45 Minuten von Ischl entfernt ist.

Ein drei Stunden Epos das jede Minute Wert ist. Ich kann die Kritiken nicht nachvollziehen die schreiben dass der Film nur etwas für Nerds ist denn das stimmt nicht. Ich bin weit davon entfernt ein Physiker zu sein. Der Film baut eine Spannung auf die einen am Ende des Films kerzengrade im Stuhl sitzen lässt. Man vergisst völlig dass er drei Stunden lang ist. Und Cillian Murphy trägt den Film mit einer unvergleichlichen Würde, die ich ihm nicht zugetraut hätte. Aber auch Robert Downey Jr. der fast nicht wiederzuerkennen ist, spielt seine Rolle wirklich sehr gut. Ein ganz große Empfehlung von mir.

Für das Abendessen suchten die Z. und ich uns ein Restaurant aus das erstens, Montags geöffnet hatte und zweitens, ein wenig mehr bot als nur das übliche, sprich Pizza, Döner und Co. Wir wurden fündig in Gmunden ein wenig außerhalb und hatten Glück den wir bekamen sofort einen Tisch.

Das Traunstein war ein Volltreffer:

Butternut Kurbis gebacken.
Spinat in Papillotte

Und Morgen geht es dann, nach einem so schönen Tag weiter mit einer Havarie. Aber dazu morgen mehr.

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Beim wahllosen herumscrollen auf IG, kam mir dieser Trailer ‚Les yeux du cinéma’ des dritten französischen Fernsehprogramm entgehen mit dem alten Logo und der alten Intromusik und es schmiss mich augenblicklich zurück in eine sehr weit entfernte Jugend und Kindheit.

https://www.instagram.com/reel/CvAlG1lvmb1/?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

Und wenn wir schon dabei sind, Tom Jones…hach, dafür liebe ich ihn.

Bad Ischl: Zwei Tage

Wenn ich zu Beginn meiner Reise nach Bad Ischl von einem Licht am Ende des Tunnels sprach, immer in der Hoffnung dass es kein herannahender Zug ist, so sehe ich das jetzt ein wenig anders.
Es ist ein wenig Ruhe eingekehrt und die Tage und wenn ich nichts unternehme, (manchmal auch speziell fürs Blog, damit ich überhaupt etwas zu verbloggen habe) geht der Rest der Stunden für Unverblogbares drauf.
Was das angeht über das ich nicht schreibe; ich hatte am Donnerstag endlich mal ein klärendes Gespräch, das verschiedenes in recht Licht rückte und das seltsames ungute Gefühl das in jeder belanglosen Unterhaltung mitschwang, endlich zunichte machte.

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Am Donnerstag ging alles seinen gewohnten Weg oder weitere Vorkommnisse.

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Am Freitag in der früh packte ich meine Schwimmsachen zusammen und ging in die Therme zum Schwimmen anstatt ins Freibad, weil es dann doch empfindlich kühler war und ich unter keinen Umständen mich hier erkälten will. Es wurde eine gemütlich Schwimmrude und ich war fast allein dort. Mein Rücken dankte es mir.

Zwischendurch ein wenig im Internet gelesen. Alle reden von Barbenheimer. Da Ischl kein Kino mehr hat, werde ich weder den einen noch den anderen Film sehen. Oppenheimer hätte mich aber schon sehr gereizt. Vielleicht findet sich noch eine Gelegenheit wenn ich wieder daheim bin.

Am frühen Mittag passierte etwas was ich mir hier nicht erwartet hätte. Ich traf eine Blogleserin, die mich ansprach und in einem Nachbarort Urlaub macht. Huch!

Am Abend dann das übliche.

Bad Ischl: Ein nasser Tag

Regen, Regen,Regen. Zudem war es sehr kalt. Ein Wetter für das ich gar nicht vorbereitet herkam. Ich musste Schichten anziehen. Für den Rest des Tages war nichts weiter das erwähnenswert war, außer dass ich am Abend eines der Premierengeschenke öffnete weil mir danach war:

Tja… so schlecht kann es mir gar nicht gehen.

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Am Abend die traurige Nachricht dass Sinéad O‘Conner gestorben ist. Alle kannten sie wegen ihrem Welthit, den sie selbst lange hasste. Ich hatte sie schon davor entdeckt mit ihrem ersten Album. Sie hatte eine einzigartige Stimme. Unten eine Hommage von Patrick Dexter. Und während er spielt kommt langsam die Sonne hervor.

Und weil das schon alles ist gibt es jetzt eine Tagesfrage:

Was sind deine Reisepläne für die Zukunft?

Im September geht es nach St.Jean. Und wahrscheinlich auch nach Bilbao. Ein wenig später nach Berlin. Aber das wissen diejenigen schon die aufmerksam mitlesen.

Bad Ischl: Ausflug nach Salzburg

Obwohl das Wetter nur Regen versprach, fuhr ich nach Salzburg. Ich musste einfach mal raus. Das letzte mal dass ich dort war, war vor über 35 Jahren. Ob ich da noch etwas erkenne?

Unterwegs im Bus hörte ich drei Folgen vom Banksy Podcast in der ARD Audiothek. Sehr Hörenswert.

Mein erster Abstecher etwas außerhalb galt der Galerie Haas & Geschwandner, bei denen ich vor sehr vielen Jahren auf der Art Fair in Luxemburg ein Bild erwarb. Die beiden Herren erkannten mich nicht mehr wussten aber sofort wieder wer ich war, als ich ihnen erklärte was ich damals gekauft hatte.

Leider verpasste ich es von ihrer neuen Ausstellung Fotos zu machen. Aktuell ist Parov Stelar zu sehen und dieses Bild faszinierte mich sehr:

Sie haben mich für den 14. August für ein Dinner eingeladen, von dem ich hoffe dass ich der Einladung folgen kann und nicht vor Müdigkeit umfalle.

Ich fuhr zurück ins Zentrum. Salzburg ist nicht nur voll mit Touristen sondern VOLL mit Touristen. Einerseits fand ich es schön als Stadtmensch endlich mal wieder in einer größeren Stadt zu sein, was mir die letzten Wochen sehr gefehlt hat. Andereseits nieselte es immer wieder und das machte das herumwandern mühsam.

Mozart wurde über einem Spar Markt geboren?
Ein Gerinne aus dem 12. Jahrhundert zur Wasserversorgung von Salzburg

Letztes Bild entlockte mir ein Schmunzeln. Tja, sind wir das?

Ich fuhr bei Zeiten zurück. Am Bahnhof entdeckte ich ein Buch im Kiosk das mir schon vom Titel her gefiel. Das Café ohne Namen von Robert Seetaler. Ich wollte nicht noch ein Buch kaufen weil ich nicht noch mehr schleppen will wenn ich Ende August wieder heim fahre. Also lud ich mir die Hörbuchversion herunter und fing gleich damit im Bus auf der Rückfahrt an, weil ich im Bus nicht lesen kann ohne dass mir schlecht wird. Die ersten neun Kapitel machen schon mal sehr Lust auf mehr.

Am Abend dann endlich in Kaisers Feinstes in das ich schon letzte Woche wollte.

Vorspeise: asiatische Scampi. Hauptspeise: Saltimboca. Nachtisch: Vanille Mascarponecreme (mit irgendeiner Geheimzutat) Alles sehr sehr gut.

Bad Ischl: Kurze Nacht & langer Sonntag

Mit wabernden Kopfschmerzen wach geworden. Es ist wirklich erstaunlich wie oft mir hier der Schädel weh tut. Die Wetterumschläge sind hier aber auch sehr drastisch. Aber, selbst die, die das sonst eher selten erwischt in meinem Umfeld beklagen sich darüber. Es ist kein großer Trost, dass ich damit nicht alleine bin, aber zumindest bestätigt es mir mein Schädelbrummen und dass es keine andere Ursachen hat.

Da ich heute schon wieder am Mittag loslegen muss fiel die Ruhezeit kürzer aus.

Am Abend dann bei Umeko gespeist und mir ein GANZE Flasche Wein gegönnt. Angedacht war dass ich den Rest davon, den ich nicht schaffe mitnehme. Das Vorhaben ging nicht auf, denn ich schaffte sie ganz. Leicht besäuselt wackelte ich zurück.

Da es sonst nicht viel erwähnenswertes gab hier noch schnell die Tagesfrage:

Was ist dein Lieblingsessen?

Sagen wir mal so, es wäre einfacher alles aufzuzählen was ich nicht essen mag. Für so ein verfressenes Schwein wie ich es bin, gibt es nicht EIN Lieblingsessen.

Bad Ischl: Kaiser Villa

Am Freitag Abend erlag ich derart großen Müdigkeit, mehr noch im Kopf als körperlich, dass ich paradoxerweise lange nicht einschlafen konnte.

Am frühen Mittag mit der M. den Park der Kayser Villa besucht.

Zeitlich reichte es nicht die Villa auch von innen zu besuchen und ich hätte auch keine Muße dafür gehabt.

Ich kann es immer wieder nur bestätigen, dass Ischl wunderschön ist und ich mich hier als Tourist mit all dem geschichtlichen Hintergrund und dessen Erkundung sehr wohl fühlen würde. Da ich aber nun mal kein Touri hier bin, fühlt sich das sehr anders an.

Am Abend dann das übliche und ich war kurz vor Mitternacht im Bett. Davor sah ich noch die M. die sich herzlich für die Freikarten bedankte. Morgen früh fährt sie weiter nach Wien.

Bad Ischl: Besuch aus Luxemburg

Am Morgen Unerledigtes aus Luxemburg am Rechner getätigt.

Freitags ist hier Wochenmarkt:

Ein kurze Runde.

Was mir hier sehr auffällt sind die unzähligen Trachtenläden. Ich hatte zu Beginn meines Aufenthalts versucht sie zu zählen, gab dann aber auf. In Bad Ischl gibt es eine Unmenge davon. Aber vielleicht erwartet man sich das als Tourist auch in einem Ort wie diesem. Und es ist ja auch schön dass Traditionen aufrecht erhalten werden.

Ich werde aber nichts dergleichen kaufen. Es bin nicht von hier und es nicht meine Tradition. Ich käme mir sehr verkleidet vor. Cosplayeren ist nicht so meins.

Am Mittag kam die M., meine Schulfreundin aus alten Zeiten, in Ischl an. Große Wiedersehensfreude. Wir speisten gemeinsam zu Mittag und ich besorgte zwei Karten für die zwei Vorstellungen des Festivals.

Und dann war es auch schon wieder an der Zeit das zu tun, wofür ich noch bis Ende August hier bin.

Bad Ischl: Nur kurz

Schlechte und traurige Nachrichten aus der Heimat. Alles Dinge an denen ich aber grad nichts ändern kann.

Darum gibt es jetzt zwei Fotos die ich mir für so einen Tag aufgespart habe.

Der Nachbar unter uns hat ein Aquarium vor der Tür stehen. Ich kannte bisher die Tierchen nur von Fotos, aus dem Fernsehen und vom Hören; Axolotl

Ich wusste nicht dass man sie auch halten kann.

Bad Ischl: Unstetes Wetter

Die Nacht war unruhig. Es donnerwetterte die ganze Nacht durch und gegen 4:00 Uhr morgens ging ein so gewaltiger Wolkenbruch nieder, dass ich davon wach wurde und lange nicht mehr einschlafen konnte. Mit dem ganzen Wetterumschwüngen kommt mein Kopf natürlich auch nicht klar und am Morgen stand ich dann mit leichten Kopfschmerzen auf. Wie sollte es auch anderes sein…seuftz.
Außerdem schlich sich wieder, auch nach zwei Tagen Ruhe eine Müdigkeit ein, die ich wahrscheinlich bis zur Heimkehr nicht loswerden werde.

Ich duschte und wollte dann los ein paar Besorgungen machen, aber es schüttete schon wieder aus Eimern. Nicht das ich etwas gegen den Regen hätte, im Gegenteil. Er kühlt die Wohnung und das Wetter hier endlich ab, denn es war zu heiß. Aber es wäre schön wenn es bitte dann nicht regnet wenn ich raus muss…

Ab Mittag dann wieder bis zum frühen Abend Unverblogbares, das aber zum ersten mal entspannter ablief. Endlich kommt das zum Tragen was von Beginn an nicht möglich war. Uff!

Am Abend hatte ich Glück, denn ich saß mit der Z. auf der Terrasse und wir waren am Speisen als es urplötzlich pechschwarz über die Berge zog. Wir tranken den Kaffee auf ex und sputeten zur Wohnung. Keine zwei Minuten später fing das gewaltige Unwetter los.