Fressen, Kunst und Puderquaste

Was ist

…wenn sich eine Begegnung zwischen zwei Personen, die sich zum ersten Mal sehen, so harmonisch und schön abläuft, dass man fast denken könnte, es könnte sich etwas daraus entwickeln das weiter geht als nur eine innige Freundschaft? Der Mensch schöpft Hoffnung. Der Mensch umgarnt und gurrt, bezirzt und hofft, ist aufgeregt und hat das berühmte Kribbeln im Bauch. Was aber, wenn sich herausstellt dass alle Berührungen, alle schönen Worte nur Schall und Rauch waren?
Was dann…?
Man stirbt täglich kleine Tode, tausend kleine Tode…
Manch einer nimmt es hin ohne zu murren, andere zerbrechen daran.

4 Kommentare

  1. Thierry

    Anthony Head sagte einmal etwas sehr Schönes in The Invisibles: “If his blood doesn’t run through your veins and the universe doesn’t stop without him, don’t bother.” (Das war zwar an seine Tochter gerichtet, aber stimmt meines Erachtens für beide Geschlechter.) Manchmal projeziert man seine eigenen Gefühle in die Gesten des Anderen hinein. Der erste Eindruck, behauptet man gerne, ist entscheidend. Aber man darf dem gar nicht so viel Gewicht geben. Weder murren noch daran zerbrechen sind eine Lösung, man sollte viel eher versuchen mit jedem Male daraus zu lernen und seine Menschenkenntnis langsam zu verbessern. 🙂

  2. sara

    Menschenkenntnis as leider och net den Schlëssel – déi kanns de endlos weider verdéiwen an du wearts dach ëmmer rëm enttäuscht gin. An ech schléissen mech dem Anthony Head un.

  3. Thierry

    Wats de méi Menschekenntnis hues, wats de manner séier Leit vertraus wells de direkt vill méi Saachen erkenns. Dat wat een seet sinn nemmen 10% vun deem wat een tatsächlech kommunizéiert, wat een déi aner 90% (Kierpersprooch + Betounung vun der Stëmm) besser léiert ze verstoen, wat een zumindest d’Wahrschinlechkeet senkt, enttäuscht ze ginn. Natirlech kann een d’Zukunft net viraus gesinn, mee et ass jo hei em d’Entäuschung nom éischten Treffe gaangen.

  4. Joël

    Was ihr dabei außer Acht lasst ist der Umstand, dass es Menschen gibt die, sich beivsolchen Begegnungen wie verwandeln und plötzlich sehr zerbrechlich werden. Genau das was ich oben beschrieben habe. Da hilft auch keine Menschenkenntnis.
    Enttäuschungen wirken dann wie Katastrophen.

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