Neuer Look & Katastrophen

Ich weiß noch nicht ob ich den neuen Look vom Blog gut finden soll. Ich finde, der Text ließt sich besser.  Was mir auf der Eingangsseite aber nicht gefällt, ist dass alle Blogposts abgekürzt angezeigt werden. Ich hatte das noch nie in keinem Design in alle den Jahren davor. Ich lass es jetzt mal so; vielleicht gewöhne ich mich ja daran.
Oder was meint ihr?

Am Abend hatte ich Gäste und ich hatte drei gewaltige Salatteller zubereitet, die ich mal wieder vergessen habe fürs Blog abzulichten. Die N. und die A. waren jedenfalls begeistert.

***

Doch dann heute morgen erschütternde Fotos vom Müllerthal das diese Nacht völlig überraschend von einem Regensturm heimgesucht wurde  zusammen mit ein den Nachbardörfern. Auch im Pfaffenthal hier in Stadt stand das Wasser in den Straßen. Fotos könnt ihr hier sehen, es ist furchtbar.

Ich war sehr überrascht als ich heute morgen meine Blumenkästen sah, vor allem den einen in den ich nicht nichts gepflanzt hatte:

Es muss die Nacht ganz schön heftig gewesen sein.

 

Endlich

An einem Ostermontag in der Provence bekam ich den Satz gliefert.
Es ist wie so oft die olle Else. Else Buschheuer, die mich auch vor gefühlten 100 Jahren zum bloggen bewog, sagte in einem Interview genau den Satz, den ich brauchte.

Loslassen heisst die Hände frei haben.

Danke Else, schon wieder, nochmal, für alles.

Damit wäre eigentlich alles gesagt. Wie ich es in den letzten Tagen schon mehrmals angedeutet habe, es ist Zeit für Veränderungen. Es sind so viele Dinge die mich zur Zeit in Anspruch nehmen, so auch das Schreiben, aber in einer anderen Form als Bloggen und mit völlig anderen…sagen wir mal “Nachfolgeerscheinugen.”

Leider habe ich den Moment, zum Aufhören ein wenig in die Länge gezogen und ich hätte es schon früher machen können, aber vielleicht war das ja ganz gut so und wer weiss wofür…

Jetzt genieße ich erstmal die letzten Tage meines Urlaubs.

So ganz von der Bildfläche werde bzw. aus dem Internet ich aber nicht verschwinden. Es gibt (wieder) mein Facebookaccount, und dann kommt wahrscheinlich noch etwas neues hinzu.

Keine Angst, ich sterbe nicht, ich lasse nur los.

Zeitreise

 

Als ich eben über eine trostlose verregnete Croisette in Cannes schlenderte, wurde mir bewusst wie lange ich schon nicht mehr hier war. Es kamen Erinnerungen aus vielen Jahren Filmfestival hoch. Sogar aus von weit davor, als ich noch nicht im Filmgeschäft war…

Für das eigentliche “Kino”film Festival ist es noch zu früh, das findet erst im Mai statt. Im Moment läuft ein anderes Festival das träumt und hofft, da es im gleichen inzwischen etwas maroden Festivalpalast, zum gleichen Prestige zu kommen. Die Studios stellen ihre neuesten Fernsehserien vor und hoffen sie an andere Sender zu verkaufen…  Von außen sieht das alles ein bisschen gleich aus, nur weniger opulent. Überall hängen Plakate mit den neuesten Ankündigungen von Serien die noch kein Mensch kennt. Von  den schrottigsten Mangas bis zur neusten Produktion mit Charlie Sheen die Anger Management heisst.

Jetzt sitze ich im Restaurant “Le Festival” gleich neben dem Noga Hilton in dem sich absolut nichts verändert hat und merke wieder dass es Zeit für Veränderungen ist.

Auszeit

Irgendwann war der Reiz des Bloggen verschwunden. Ich weis nicht wann das war.  Es ist so als ob man etwas verlernt hätte.  Ich vermisse es nicht. Es tut nicht weh.  Es ist einfach weg.  Seltsam.

Und so sitze ich hier in meinem lang ersehnten Urlaub und habe zum ersten mal keine  Ausrede nicht zu posten. Also zwinge ich mich dazu.

Der erste Veruch im sogenannten Freewriting schlägt  fehl.  Soll ich was über den Urlaub schreiben? Darüber dass ich auf einem iPad schreibe. Interessiert das noch irgendwen?  Ich glaube nicht. Interssiert es noch irgendwen was ich arbeite? Dass ich die letzen Monate ein Projekt nach dem anderen wie an einem Fließband abgearbeitet habe? Nein, mich selbst interessiert es nicht einmal. Ein paar Zeilen weiter im Lebenslauf, weiter nichts.

Es wird Zeit für Veränderungen.

Hallo

Ich habe in den letzten Tagen die Worte “Hallo” und “schlaf gut” gefühlte eine Million mal gehört.
Ich habe laut gelacht, mich amüsiert, war den Tränen nahe, ging durch tiefe Täler und über hohe Berge.

Das alles wegen 2 Hörbüchern:
Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind / Alle sieben Wellen

Und bitte, …bitte… B I T T E nicht als Buch kaufen sondern als Doppelpack Hörbuch.

Es ist die Begegnung von Leo Leike und Emmi Rothner in der virtuellen Welt, die auf einem Zufall beruht. Sie schreiben sich E-mails.

Mehr möchte ich nicht verraten, der die Geschichte der beiden noch nicht kennt. Zudem war es ein herrliches Wiederhören mit Andrea Sawatzki, von der schon bei Leonie Swann’s Glennkill so begeistert war.
Hier liest sie zusammen mit ihrem Mann Christian Berkel vor.

Ein absolutes Muss für Hörbuchsüchtige.

Wasser

Frage: Was ist das?

Es besteht aus 21 Wassertanks, 4000 Wassergalonen und 11000 Wasserflaschen.

Falsch: Es ist nicht Lagerhalle eines Getränkeherstellers

Richtig: Es ist das Bühnenbild des Stückes The Last Virgin das gestern Abend Premiere im TNL hatte.

TNL

L’Artiste

Schon die Ankündigung letztes Jahr in Cannes zu den Filmfestspielen machte mich neugierig auf den Film. Jetzt nun endlich habe ich ihn auch gesehen und auch verstanden warum er so viele Oscars bekam. Der Film ist wie der SpOn schreibt:
Vor allem aber ist “The Artist” einfach ein Riesenspaß! Und gleichzeitig so viel mehr, denn er geht wirklich zu Herzen.

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