Fressen, Kunst und Puderquaste

Twittere ich?

Es mag vielleicht an meinem fortgeschrittenen Alter liegen und ich bin deswegen etwas langsamer geworden, aber mal ehrlich, Twitter, muss ich das haben? Schon der Name klingt wie eine Mischung zwischen zwitschern und Zwitter. (Autor spricht den letzten Satz laut aus und wischt die Spucke vom Bildschirm)
Kurze knackige Befindlichkeitstelegramme. Muss ich das wirklich haben?

“Sitze auf dem Klo. Mittelmäßige Ausbeute. Wische jetzt ab. Klopapier krazt.”

Ich finde ja schon dass ich hier zu viel und oft über meine Befindlichkeiten blogge, was die Welt auch nicht interessiert.
Nee, nee, nee…
Nix für mich…

3 Kommentare

  1. Thierry

    “Twitter” heißt ja auch Gezwitscher. 😉

    Das Beispiel mit dem Klo ist Quatsch. Klar gibt es solche, aber das wäre als ob man behaupten würde alle Blogger würden nur das neueste YouTube Video posten. Ich bekam zum Beispiel durch Twitter, schon eine ganze Stunde bevor irgendein TV Sender mit der Ausstrahlung begann, Bilder von Leuten die zu Obama strömten. Hätte ich auch ohne diese Bilder meinen Tag überlebt? Ja. Aber ich fühlte mich da näher am Geschehen dran, als vor der Glotze. Weils ein direkter, sehr persönlicher Eindruck war.

    Twitter kann man – genauso wie Blogs – als Aussenstehender glaube ich gar nicht verstehen. Man muss ein Teil davon sein um zu erkennen, was es soll. Twitter ist ein tolles Medium zum Erfahren, was hinter den Kulissen läuft, und Informationen in Echtzeit zu bekommen lange bevor irgendein anderes Medium überhaupt mitkriegt, dass was läuft. Und manchmal kann Twitter einen sogar vor dem Gefängnis bewahren.

  2. Joël

    Das mit den Gezwitscher wusste ich, aber der Satz mit dem dreifachen “zw…” war einfach zu verlockend 😀

    Ich habe grade die Geschichte von dem Typ in Ägypten in Gefängnis gelesen und sie ist alles andere als glaubhaft. Mag sein dass er bei seiner Verhaftung die erste Messege noch schnell abschicken konnte,aber bei dem zweitem Twitter am nächsten Tag glaube ich nicht mehr daran. Das erste was die Polizei nämlich tut wenn du verhaftet wirst ist eine komplette Durchsuchung und man nimmt dir alles ab;Brieftasche, Ausweis, Schlüssel, alles. Und das Handy ist wohl mit das erste was konfisziert wird.
    Sorry, aber die Story stinkt!

    Mag sein dass man ein Teil der Twitter Community sein muss um es zu verstehen. Ich habe für mich entschieden dass ich das nicht will. (Nenn es ruhig Altersstarrsinn 🙂 )

  3. Fireball

    Ich hab meine Geschichte auf meinem Blog ja schon angedeutet, aber ich denke nicht, dass ich ohne twitter mitbekommen hätte, dass eine Radiomitarbeiter zur gleichen Zeit wie ich in Paris war, als ich dort auf der Durchreise war.
    Es macht Spaß, es ist schnell, es ist persönlicher als Blog und in 140 Zeichen kann man erstaunlich viel sagen.

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