Weltreise Tag 37: MONA

Bevor ich über MONA schreibe, muss ich hier etwas klar stellen. Ich schreibe über diese Reise, weil ich darüber berichten WILL, weil mir das Spaß macht, nicht weil ich MUSS!
Es kostet mich zwar fast jeden Tag eine bis zwei Stunden. Fotos raussuchen, runterskalieren, hochladen, Text schreiben, mehrfach überlesen…und dann sind oft immer noch Fehler drin. Ich könnte noch wesentlich mehr schreiben, denn wenn ich mir am Ende des Tages alle Fotos anschaue die ich gemacht habe, würden die Einträge doppelt und dreifach so lang werden. Doch ich bin froh wenn ich 300 Wörter zusammenbekomme.
Mir geht es gut! Ich weiß ganz genau wann ich die  Handbremse ziehen muss. Es werden schon noch Tage kommen an denen ich NICHT jeden Tag schreibe. Es werden Tage kommen, an denen ich einfach entspanne und nichts tue außer lesen und in den blauen Himmel starren. Doch im Moment macht es einfach ein Heidenspaß und es ist gut so wie es ist.
Zudem gibt es Joël, und Joël von joel.lu.  Der eine ist online, der andere nicht.  🙂

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Und nun zu MONA!

Es war der richtige Tag um hinzufahren. Die Sonne schien:

Gestern sprach ich kurz über die Invasionen von Touristen die mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs sind. Heute stand so ein Riesenschiff in Hafen.

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Wenn jemand wie ich, der sich gerne moderne Kunst ansieht, MONA besichtigt und sich nicht ein wenig vorbereitet hat, dann sprengt es einem den Schädel vor Begeisterung und Eindrücken.

Ein Wim Delvoye Kunstwerk.

Die Rezeptionistin des Hotels wollte mir die Cloaca Maschine von Wim Delvoye als Highlight des Skurrilen verkaufen. Dabei wusste sie nicht, dass ich bereits zwei Ausstellungen vom Wim gesehen habe in Luxemburg und die Kotmaschienen immer vertreten waren.

Cloaca

David Walsh ist überhaupt ein großer Fan von Wim Delvoye.

Doch MONA ist so viel mehr als das.

MONA wurde von David Walsh gegründet. Ein Playboy, Exentriker, Spieler, Lebeman und Kunstliebhaber. Er entwickelte eine Methode wie man in Casinos beim Kartenspielen gewinnen kann. Und er gewann riesige Summen. Es machte ihn zum Millionär…

Man fährt mit dem Ferry von Hobart direkt zum Museum da es auf einer kleinen Halbinsel oberhalb der Stadt liegt.

…und wenn man will, kann man auf einem Schaf Platz nehmen.

Man wirdauf dem Schiff vorgewarnt dass man 100 Stufen hochsteigen muss, bevor man in das Museum kommt. Ich persönlich fand das nicht so schlimm, da sich die ersten 70 Stufen sehr bequem hochsteigen lassen. Die 30 die am Ende sind etwas beschwerlicher.

Das Museum selbst ist schon ein Kunstwerk.

Das Foto bedarf einer Erklärung. Der Mann der da sitzt heißt Tim. Tim ist ein Kunstwerk das nicht ganz unumstritten ist. Er wurde von Wim Delvoye 2006 tätowiert. Wim hatte davor schon einmal Schweine tätowiert, die später, als sie starben, ausgestopft und dann ausgestellt wurden. Ebenfalls nicht ganz unumstritten. Ich hatte die ausgestopften Schweine letztes Jahr in Luxemburg im MUDAM gesehen. Tim lebt noch und ist nun sein Leben lang ein Kunstwerk. Ob darüber hinaus, bleibt rechtlich und ethisch zu klären.

Ich hatte bereits von Tim gehört und gelesen und war froh das lebende Kunstwerk einmal zu sehen, denn  er ist nur selten ausgestellt.

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Der H. hatte mir noch nachträglich geschrieben, dass ich mir das Restaurant “ The Source“ im MONA nicht entgehen lassen soll.

Ein Espresso Martini, King Prawns, Prok Belly und ein deconstructed Cheese Cake.
Auch die Tische im Restaurant waren mit Kunst ‚gefüllt‘

Daneben gibt es noch das ‚Museum of everthing‘ das allerdings so voll ist, dass man sich gar nicht alles in Ruhe ansehen kann. Wenn ich gewusst hätte dass es so viel ist hätte ich mir 2 Tage Zeit genommen.

Ich muss gestehen dass ich so ein tolles Museum hier in dieser etwas verschlafenen Hafenstadt gar nicht erwartet hätte.

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Und das war es schon von Tasmanien und Hobart. Morgen geht es weiter nach Sidney.

4 thoughts on “Weltreise Tag 37: MONA

  1. Danke, dass Du Dir die Mühe machst,
    Deine Leser mitzunehmen!
    Das ist ja ein tolles Museum!
    Schreibe ich auf meine „zu-Besuchen“ Liste.

    Liebe Grüße
    chatts

  2. Merci Joël, dass ich durch dech sou flott Andreck vun all deenen Plaatze kreien die ech secher net wärt gesin. Geneiss ett weider an lee och mol eng Paus an wann ett dir dann dono ass.Bis eng nächste Keier op lesen Seiten. Mach Bett gud. Claudine

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