Mittagessen im BG & Abflug

Die D. ist seit gestern aus St Jean zurück und wir wollten uns doch noch einmal kurz sehen bevor ich re:publicanisiere.

Ich telefonierte ein wenig herum weil Sonntag und Mittagessen gestaltet sich in Luxemburh ein wenig schwierig. Das BG hatte einen Tisch frei. (BG steht für Brasserie Guillaume) Ein Traditionhaus in das ich früher oft ging, das ich aber jetzt weitgehend meide, weil die Preise nur noch zum Staunen sind für das was auf dem Teller ist. Außer den Kindertellern, gibt es keine Speise unter 20€. Der Großteil liegt im 30-40er Bereich. Dabei ist es keine gehobene Gastronomie, sondern Brasseriekost.

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Am späten Nachmittag holte mich N. ab und fuhr mich zum Flughafen. Und während der Warterei und der leichten Verspätung des Fluges kam ich endlich dazu rp19 App herunterzuladen und mir alle Talks und Vorträge anzusehen und in Ruhe auszusuchen.

Ziemlich voller aber unspektakulärer Flug nach Berlin.

Das Hotel ist seit drei Jahren immer das gleiche. Das Lindner Hotel. Und dieses Jahr habe die Punkte die ich in den letzten Jahren gesammelt habe auf den Kopf gehauen und habe zwei Tage der vier für lau bekommen.

Und was soll ich sagen; ich bin wieder in meiner europäischen Lieblingsstadt und morgen auf der re:publica 2019!

Eiskalt & traurig

Luxemburgs Innenstadt stand am Samstag irgendwie still. Die Beisetzungsfeier von Großherzog Jean fand statt. Die Zeitungen und das Fernsehen waren voll mit allen Infos von den weiträumigen Absperrungen und den hohen Sicherheitsmaßnahmen, da sehr viele gekrönte Häupter da waren. Der Wochenmarkt war bereits auf Freitag verschoben worden. Da so vieles abgesperrt war und viele Geschäfte sich dazu entschlossen gar nicht erst zu öffnen, blieb ich zu hause und kaufte nur das Allernötigste im kleinen Supermarkt bei mir an der Ecke. Zudem war schweinekalt. Es schneite, hagelte, regnete und zwischendurch schien die Sonne. Die Eisheiligen lassen grüßen.

Ich verfolgte ein wenig am Fernseher die Zeremonie.  RTL spielte zu auch viele alte Filme ein (siehe Foto)
Eine sehr schöne und sehr traurige Feier. Man sah viele traurige Gesichter, denn Jean war sehr beleibt. Wie sehr habe ich hier beschrieben.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit rumwurschteln weil es zu kalt und wechselhaft war um irgendetwas draußen zu tun. Also bereitete ich weitgehend alles vor um am Sonntag nach Berlin zu fliegen.
It’s re:publica time !