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Fressen, Kunst und Puderquaste

Ponyreiten, Apérobesuch & Wolkenbruch in den Cevennen

Ein Tag mit Ausflug. Es ging am späten Morgen hinaus zum Mas de la Barque.  Die V. und die A. hatten für die kleine N., die sich mit ihren sechs Jahren bei uns sichtlich etwas langweilt, eine Runde Ponyreiten organisiert.
Es liegt nur knappe 20 km von uns entfernt, aber mit den kurvenreichen Straßen dauert das immer ein Weile. Zudem liegt es in luftiger Höhe auf rund 1500 Meter. Ich merkte,  dass ich bei Anstrengungen schnell aus der Puste kam.  Die Luft war ein wenig dünner.

Die kleine N. war begeistert.

Wir machten Picknick auf einer kleinen Waldlichtung nachdem wir das Pony zurückgebracht hatten. Die Temperaturen stiegen langsam und es schob sich eine sehr dunkle Wolke vor die Sonne. Irgendwie roch alles nach Regen.
Als wir dann zurück zum Auto gingen, knirschte mein Knie kräftiger, das sich schon seit ein paar Tagen durch die Kraxelei zu den Wassenlöchern  bemerkbar macht. Nun ja.

Auf Rückfahrt machten wir halt an einem Aussichtspunkt.

Ach, das ist schon alles sehr schön hier.

Am Nachmittag dann machte die A. die V. und die kleine N, sich auf um noch einmal schwimmen zu gehen.  Ich ging nicht mit, da ich berufliche Mails zu beantworten hatte, und ich wollte mein Knie schonen.

Zur Apéro Zeit war das Paar noch einmal hier mit den Kind, die schon Anfang der Woche hier waren, mit der Zecke. Sie bedankten brachten zum Dankeschön eine Flasche Wein mit.
Wir saßen draußen und plötzlich ging ein gewaltiger Regenguss hernieder.  Un Apéro bien arrosé… aber im wortwörtlichen Sinne.

Es gab eine Quiche zum Abendessen

Eine Quiche in die man alles an Gemüse reinschnipselt was der Kühlschrank noch hergibt, denn es ist unser Vorletzter Tag, und morgen haben wir einen Tisch in einem Restaurant reserviert.

***

Ein berührender Bericht in Tagesspiegel von Linus Giese, einem Transmann, und wie viel Hass er bis jetzt ertragen musste.

Das Hintergrundrauschen des Hasses.

2 Kommentare

  1. Ich werde nie verstehen, wie Menschen einem anderen, der ihnen nichts getan hat, keine bösen Absichten hat, nur in Frieden und Einklang mit sich selbst leben will, solch einen Hass entgegen bringen.
    Es ist wohl kein Trost, dass die anderen die weit überwiegende Mehrheit sind? Die Gemeinen sind in der Minderzahl, dafür leider umso lauter.

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