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Fressen, Kunst und Puderquaste

Kerobokan: kleine Erkundung & Merah Putih

Kerobokan ist ein Viertel von dem berüchtigten Kuta, das aber sehr abseits von dem „ugly“ Kuta liegt.
Dazu muss man ein paar Dinge wissen. Es gibt hier wie in Palma de Mallorca ein Viertel, in dem die Australier billig abfeiern und morgens kotzend am Straßenrand stehen. Ich hatte mir dieses Viertel vor zwei Jahren angesehen und es ist…brrr.
Da ich aber auf der Westseite der Insel sein wollte um den Sonnenuntergang zu sehen (was wahrscheinlich wetterbedingt nicht der Fall sein wird) hatte ich mir etwas weitab ein Hotel gesucht.

Tonys Villas and Resort liegt etwas abseits einer belebten Straße von der man aber gar nichts mitbekommt. Allerdings liegt es „in zweiter Reihe“ zum Strand und man muss erst durch ein anderes Hotelareal, wenn man keinen riesigen Umweg machen will, um ans Meer zu kommen.
Was ich am Tag davor schon erfreut feststellte, die Straßen sind sauberer als noch vor zwei Jahren. Mit Smartphone Karte bewappnet schlenderte ich also am Morgen durch die Straßen um zu mit einem Weg zum Strand zu suchen, und ging durch Areal eine großen Resorts, des W Seminayk.

Dort läuft man erstmal durch ein Bambustunnel, der kein Ende zu nehmen scheint. Dann kommt man am Tor an und wird erst einmal durchsucht, was ich recht seltsam fand.

Dann läuft man noch einmal eine Weg entlang durch einen irrsinnig schönen Garten, schließlich durch die Hotelanlage und dann endlich ans Meer.

Das Meer jedoch war sehr aufgewühlt und an Schwimmen war nicht zu denken. Ich watete ein wenig im Wasser und ging ein ganz Stück am Strand spazieren. Ein sehr schöner sehr weitläufiger Strand der erstaunlich sauber war, bis mir dann doch ein paar Tüten im Meer entgegen schwammen…

Für den Abend hatte ich mir ein Restaurant in der Nähe ausgesucht in das etwas gehobener schien. Merah Putih Und tatsächlich…

…wow!

Zu essen gab es:

Ein kleines Currysüppchen vorab. Dann King Prwan mit viel Gemüse und einer raffnierten Soße. Dazu ein Teller mit allerhand Gemüse und einem anderen Sud. Ich fühlte mich absolut nicht untergemüsiert* .

Kaum war ich wieder im Hotel, ging ein Gewitter los das sich schon über die letzten Stunden hinweg mit unbarmherzig erdrückender Hitze angekündigt hatte. Es regnete wie aus Kübeln bis weit nach Mitternacht. Da mein Zimmer im ersten Stock (also unter dem Dach) ist, hörte ich den prasselnden Regen in einer ungewohnten Lautstärke, was das Schlafen unmöglich machte. Also schaute ich mir im Hotelfernsehen auf einem HBO Kanal einen Dokumenterfilm an, von den schon mal im Ansatz etwas gehört hatte. Mommy Daed And Dearest.
Ein Film der mich sehr umhaute, wie weit ein Münchhausen by Proxy Syndrom gehen kann. Auch interessant das Interview mit der Dokumtarfilerin Erin Lee Carr über dem Film.
Es gibt inzwischen auch eine Miniserie über den Fall von Hulu. The Act.

Ich schlief sehr spät ein.

*eine Wortschöpfung die nicht auf meinem Mist gewachsen ist, sondern bei der Kaltmamsell.

1 Kommentar

  1. sehr schön und beeindruckend! dir eine gute und schöne weiterreise!

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