Fressen, Kunst und Puderquaste

Wochenmarkt & Poirot

Ein Bild vom Wochenmarkt vom September 2018

Die Nacht davor brauchte ich sehr lange bevor ich endlich einschlief. Das letzte mal dass ich auf die Uhr schaute war so gegen 2:00. Sie wurde dementsprechend kurz.

Auf dem Weg zum Wochenmarkt, dachte ich noch, dass es wahrscheinlich wegen der kühlen Temperaturen und Regengefahr weniger heftig wäre. Denkste. Denn genau das dachten sehr viele andere auch und der Markt war so voll wie vor den Einschränkungen. Ich kaufte nur ein Brot beim Eifeler Bäcker und Kaffee vom Renert. (Mist!!! ich wollte Fotos davon machen!!!)
Aber ich begegnete jeder Menge Bekannten die sich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Die K. und die D. war da, die J. und sogar die D2. Auch der B. hatte vorab gesimst ob man sich auf dem Markt über den Weg laufen würde.

Ich muss aber auch sagen, es lief niemand ohne Maske herum. Natürlich gibt es immer ein paar Unbelehrbare. Gestern fielen mir vor allem ältere Herrschaften mit Gehstock oder Rollator auf , die es partout nicht kapieren wollten.

Auch im Supermarkt war reger Andrang.

Wieder zurück fiel ich aufs Bett und schlief nochmal ein.

Am Nachmittag schaute ich eine Folge Hercule Poirot mit David Suchet die ich noch nicht gesehen hatte. Tod auf den Nil, eine der bekanntesten Geschichten. Es waren für die Folge eine Reihe von Stars aufgefahren worden, wie Emily Blunt oder Judy Parfitt. Und ich sah seit lagen einmal wieder JJ Field mit dem ich vor vielen vielen Jahren mal gearbeitet hatte.

Abendessen war eine klassische Spagetti Bolognese in der ich die Soße nach allen Regeln der Kunst selbst machte. Von der Menge her war es so viel dass ich einen Teil einfrieren konnte für die kommenden Tage.

Kleiner Nachtrag: Am Abend wollte ich mir einen meiner lang vergessenen Lieblingsfilme ansehen, den ich auf TCM entdeckte und auf der Fernsehbox speicherte. Er wird selten gezeigt und auf DVD habe ich ihn nicht. Ich besaß ihn eine Weile auf Videokassette.
The Falcon and the Snowman, mit den schönen Timothy Hutton und Sean Penn (und wenn wir schon dabei sind, einem viel jüngeren David Suchet)
Doch ich musste ihn nach einer Viertelstunde ausmachen. Ich merkte wie plötzlich wie alles zurückkam aus der Zeit, wie mir 1985 mit all seinen Emotionen und vor allem der Musik von Pat Metheny und David Bowie (This is not America) so präsent wurde, dass es schmerzhaft war. Ich war nicht darauf gefasst dass es so heftig sein würde.

2 Kommentare

  1. Annemie Schumacher-Brentener

    Waat eng Chance fir mam JJ Field geschafft ze hun, hien as een vun mengen Lieblingsschauspiller! 👍🏻

    • Joël

      😉

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