Fressen, Kunst und Puderquaste

Wiedersehen mir der A.

Ich schlief wie ein Murmeltier. Es hatte in der Nacht gut abgekühlt, die Temperaturen sanken bis auf 23 Grad. Uff. Und doch kam ich morgens nicht so richtig in die Gänge. Ich schleppte von der Küche ins Büro an den PC, zurück in die Küche, wieder zurück an den Schreibtisch…
“Et gouf kee Stèck.”

Kurz nach 10:00 rief ich die A. die gestern am späten Nachmittag erst zurück kam und nach der sechsstündigen langen Autofahrt keine Lust mehr hatte auf eine weitere Autofahrt, was ich durchaus verstehe. Ich hätte sie auch nicht.
Wir verabredeten uns in der Stadt, weil sie ihre neue Sonnenbrille abholen wollte, und ich meine Armbanduhr.
Anschließend gab es Mittagessen im Renert, die inzwischen einen neuen Koch haben der eine einfache Kost zubereitet aber dafür sehr lecker.

Da die A. am Nachmittag arbeitsmäßig schon gleich wieder ran musste, verabredeten wir uns noch einmal für den Abend. Die A. hatte ein Restaurant in Monerich ausgesucht. Naga.
Sie hatte das Naga schon mehrfach besucht mit Freundinnen und war jedes mal begeistert. Es ist ein asiatisches Fusion Restaurant, das aber sehr in zur Japansichern Küche tendiert.
Als Vorspeise hatten wir ein paar Nigiri die gewaltig groß waren, was ich im Prinzip nicht mag. Man muss man dann davon abbeißen, was nicht ohne Sauerei von statten geht. Ich habe sie lieber wenn sie etwas kleiner ausfallen und nach dem Tunken in die Soße, mit einem Happs weg sind.

Der anschließende Thunfisch auf Tataki Art, also nur einmal ganz kurz angebraten, war eine Sensation.

Auch der Nachtisch, der aussah wir ein Ziegelstein, war eine luftigleichte Schokoladenmousse mit Estragon. Eine interessante Kombi die noch nie gegessen hatte.

Restlos überfressen (kein Wunder! bei zwei Restaurants an einem Tag) fuhren wir zurück.

Zuhause packte ich die Mitbringsel aus den Cevennen aus, von denen ich mir zwei Stück gewünscht hatte.

Das eine war ein Kiste Bio Roséwein von Weinhändler auf dem Wochenmarkt, das andere war kandierter Ingwer ( der kleinen Tüte)
Sie hatte mir ebenfalls ein Glas Confiture de Gratte-Cul mitgebracht ,was wortwörtlich übersetzt “Kratz-mich-am-Hintern-Marmelade” bedeutet. Es ist aber Hagebutten Marmelade.
Das andere war ein Glas Kastanien-Schokoladen Püree.

***

Ich kann dieser Frau oder ihrer Mutter nicht helfen, ich bin kein Experte in der Materie. Doch verstehe ich ihre Verzweiflung und ihre Hilflosigkeit:

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2 Kommentare

  1. Renée

    https://ms-lian.de/
    hier noch eine “fusion” adresse, wenn es dich interessiert. ich dachte zuerst, es sei ein japanisches restaurant, aber die sehr junge und sehr schöne chefin klärte mich auf und nannte ihr restaurant auch “fusion”, ein wort, das ich überhaupt nicht mag. für mich ein sinnbild einer künstlichen unnatürlichen welt… aber die küche ist ganz wunderbar, sehr fein und frisch und dort habe ich auch das matcha eis geschmeckt ( ausnahmsweise auch mal einen nachtisch für mich…:-)! die chefin berichtete mir dann auch noch, dass ihr vater das gleiche restaurant in kaiserslautern führt. so heisst dieses dann auch: mr lian… lustig und sympathisch fand ich das!

    • Joël

      Danke Renée.
      Kommt auf die Liste wenn, wenn Deutschland wieder einsieht dass wir kein Risikoland sind.

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