Fressen, Kunst und Puderquaste

Beunruhigung

Ein sehr langer Tag und am Ende hatte ich Rückenschmerzen und heute mal ausnahmsweise ohne Foto

Ich wachte mit Kopfschmerzen auf. Der kleine Hypochonder in mir schlug natürlich sämtliche Alarmglocken. Das ist doch ein Anzeichen von…! Doch ich brachte mich selbst zur Räson. Das Wetter hatte während der Nacht nämlich umgeschlagen und die Temperaturen waren am Morgen sehr viel kälter als am Tag davor, und da ich ja ein wetterfühliges Dingsbums bin…
Ich nahm eine Paracetamol Tablette und ich hatte für den Rest des Tages Ruhe.

Ich ging zum Samstagsmarkt, sah kurz die D, den B. und die K. und trank einen Kaffee mit ihnen im Renert.

Ich kaufte ein paar wenige Dinge denn für Sonntag habe ich einen Restaurantbesuch auf dem Programm, also brauchte ich nicht so viel.

Am frühen Nachmittag eine Fahrt in den Süden zwecks einer Perückenanprobe, in der ich strategisch etwas falsch machte. Man sollte nie den Ferrari zeigen wenn sie bereits mit einer Citroën Ente zufrieden sind. Doch konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und setzte der Darstellerin das sehr viel kostspieligere Teil auf den Kopf. Alle verfielen natürlich in Aah-s und Ooh-s und ‘Nein die ist viel besser!’ und damit schrumpfte das Budget um ein paar hundert Euro mehr.
Doch insgeheim war ich froh dass ich mit allen mitgebrachten Optionen richtig lag.

Von dort aus zurück ins andere Theater zur letzten Vorstellung das Gastspiels von den ich die letzten Tage ein paar Fotos hinter der Bühne gezeigt hatte. Und wie immer wenn es die letzte Vorstellung ist, heißt es im Anschluss auch alles wieder in großen Kisten einpacken und möglichst nichts vergessen was mitgeliefert wurde. Da ich das Stück ja nicht alleine machte, sondern zusammen mit einer Kollegin, teilten wir uns auf und sie packte währendem das Stück noch lief, alle abgespielten Teile wieder ein und wir waren nur eine knappe halbe Stunde später als sonst fertig.

Im Stück selbst läuft in voller Lautstärke das Lied von The Avener- Fade Out Line in dem eine Textzeile vorkommt, die meine unterschwellige Stimmung des ganzen Tages beschrieb.

It’s creeping in sweetly
It’s definitely here
There’s nothing more deadly
Than slow growing fear

Unsere Infiziertenzahlen sind sehr beunruhigend und ich befürchte, dass alles für ein paar Wochen in Luxemburg komplett dicht gemacht wird. Doch bin ich ebenfalls der Meinung dass unsere Regierung richtig handelt. Wir testen ja hier auf Teufel komm raus um so weit alle vorhanden asymptotischen Fälle zu isolieren. Ich bin überzeugt dass unsere Zahlen wieder schneller runter gehen als anderswo.

Als ich dann zuhause war, bekam ich diese Nachricht aus dem Renert, dass es vorerst mal bis Allerheiligen seine Türen geschlossen haben wird.

© Beim Renert

1 Kommentar

  1. Margarete

    Das Virus verändert die Menschen: Flirten? Lautes Lachen? Spontane Bewegungen und Begegnungen? – In der Öffentlichkeit!?? – Wann war denn das? – Sich für fremde Menschen interessieren – in der realen Welt? Wie unmodern ist das denn?
    Hoffentlich etwas überzeichnet dargestellt!

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