Fressen, Kunst und Puderquaste

Am Meer

Der Tag begann mit einem kleinen Dämpfer. Das Frühstück im Hotel ist wirklich nicht gut. Ich weiß nicht ob das der Pandemie geschuldet ist, aber das lassen wir die nächsten Tage bleiben und suchen uns einen anderen Ort für den morgendlichen Kaffee.

Wir buchten im Hotel ein Auto für die zwei kommenden Tage. Heute wollten wir es aber gemütlich angehen lassen. Eine kleine Runde am Meer entlang.

Wir wanderten auch durch ein paar Straßen. Ich kannte Teneriffa ein wenig, weil ich mal vor vielen Jahren hier war. Damals hatte ich für mich beschlossen, dass ich kein Fan von Pauschalurlaub werde. Massentourismus ist echt nicht mein Ding. Doch was sich zurzeit hier abspielt, ist desolat und traurig. Es ist sehr viel geschlossen, obwohl es geöffnet sein könnte, doch da nur ein minimaler Prozentsatz an Urlaubern hier ist, lohnt es nicht zu öffnen.
Auch das Hotel in dem ich mit der A. untergebracht sind, ist nur spärlich besetzt. Wer die Insel kennt, wie sie sonst ist, erkennt sie kaum wieder.

Aber dafür besitzt die Insel etwas das ich mir zu Hause so sehr wünsche und nicht haben kann. Sonne, Licht, angenehme Temperaturen und als i-Tüpfelchen das Meer und die Brise.

Mittagessen gab es in Strandrestaurant Beachclub wo man wie König am Meer sitzt.

Die A. hatte Grillgemüse und ich gegrillten Fisch mit Karottenpüree und diesen kleinen verhutzelten Kartoffeln, die nicht schön aber irre lecker sind.

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool mit lesen und Vitamin D tanken.

Am Abend zogen wir dann noch einmal los denn die A. hatte im Internet den Monkey Club gesichtet, der sehr ansehnlich schien. Nur kann man sich zurzeit auf keine Info aus dem Netz verlassen, weil halt vieles geschlossen ist. Doch der Club hatte geöffnet.
Zuerst gab es in der Bar ein Aperol Spritz bei diesem Ausblick:

Wir speisten bei einem spektakulären Sonnenuntergang.

Die Speisen habe ich nicht abgelichtet wie ich das sonst tue, aber es war sehr lecker und vor allem der Weißwein, der von der Nachbarinsel Lanzarote herkam, war eine alte Malvoiser ähnliche Traube und absolut spektakulär.

1 Kommentar

  1. Trulla

    Jede kanarische Insel hat ihr ganz eigenes, reizvolles Gesicht. Unsere übliche Winterflucht der vergangenen Jahre ging (bis Corona) hauptsächlich nach Lanzarote (Nord) und Teneriffa (ebenfalls Nord, da es bei monatelangem Aufenthalt kein ausschließlicher Strandurlaub sein soll). Müsste ich mich für nur eine Insel entscheiden wäre es aber wohl Lanzarote. Diese Insel beeindruckt mich in vielerlei Hinsicht enorm. Gerade ob ihrer Überschaubarkeit, ihrer Gestaltung, der ungewöhnlichen, kargen vulkanischen Natur, aus der die Bevölkerung das Beste herauszuholen versteht: besonders deutlich im grandios gestalteten Weinanbaugebiet “Geria”, das seinesgleichen sucht. Von dort kam der Malvasia, den Sie tranken und der Ihnen mundete.
    Ich habe dort meinen Lieblingswinzer gefunden, kann aber als Weißweintrinkerin dennoch sagen, dass nicht nur dieser meinen Geschmack trifft.
    Mittlerweile hat sich die Qualität der Lanzarotener Weine durchgesetzt. Ihre Erfahrung ist ein Beweis dafür.

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