Fressen, Kunst und Puderquaste

Zwei Tage

Es ist heiß und langsam sehe ich das Ende des Tunnels.

Den ganzen Mittwoch mit administrativen und technischen Dingen verbracht, von denen ich anfänglich glaubte dass ich in zwei Stunden durch wäre. Denkste. Neuinstallationen von Programmen, sämtlichen Sicherheitsmaßnahmen und Updates dauern eeeewig lange. Zudem hatte ich mich ein paar mal vertan und dann streikte ein Smartphone komplett,(nicht meines, das wäre eine Katastrophe!!!) dass ich NOCH EINMAL von vorn beginnen musste.

Am Abend zum ersten mal seit die Ausgeheinschränkungen ganz aufgehoben wurden, ein Abend unter Männern. Mit Genehmigung aller darf ich dieses Foto posten.

Apéro gab es im Palais. Der P. hatte extra eingeladen weil ein Gast aus den Staaten zugegen war, mit dem ich wahrscheinlich nächstes Jahr beruflich mehr zu tun haben werde.

Abendessen gab es im Bodega, ein portugiesisches/spanisches Restaurant. Ich war schon lange nicht mehr dort und hatte auch ein Gericht was ich seit der Alten Heimat nicht mehr gegessen hatte. Bacalhau in seiner simpelsten Version. Am Stück im Ofen im Ofen gegart mit Olivenöl und Kräutern, dazu Gemüse und Bratkartoffeln.

Glücklich und überfressen. Zudem waren die ganzen Gespräche sehr anregend und bewegend.

***

Noch einmal einen letzten Versuch gestartet das Smartphone so zu konfigurieren, dass es das tun soll was ich will. Und siehe da, jetzt schnurrt das Ding wie ein Kätzchen. Na also, geht doch!

Sehr viel häusliches erledigt und später in eine Probe.

Am frühen Abend dann, hatte die A. zur einem Picknick in die väterliche Obstbaumwiese geladen, die ich vor etlichen Jahren zum ersten mal gesehen hatte. Sie liegt etwas abseits der Stadt.

Die kleine Blue war nicht so begeistert, weil sie nicht umherrennen konnte wie gewohnt sondern an der Leine bleiben musste, der der Schäfer zur Zeit seine Herde dort grasen lässt und die kleine Terrierdame jagt ihnen hinterher als ob es keinen Morgen gäbe.

Wir saßen dort bis es fast stockfinster und wir noch so just unseren Weg zum wagen zurück fanden.

3 Kommentare

  1. Trulla

    Hoffentlich gibt es noch mehr solcher schönen Tage mit angenehmen Mitmenschen, durch Impfung gesichert und wieder einigermaßen unbeschwert.

    Wunderschön finde ich den Platz inmitten der Natur und was mir besonders gut gefällt: die Freundin A. legt, wie es scheint, viel Wert auf geschmackvolle Tischwäsche. Das entspricht auch ganz meiner Neigung und deshalb kann ich mich an diesem Fotodetail sehr erfreuen.
    Vor allem auch, weil es so echt und nicht „pinterested“ ist.

    • Joël

      Das mit dem Tischtuch geht aber diesmal auf meine Kappe. Da es nur zwei kleine Campingtische waren, hatte ich die Idee den Sarong den ich aus Bali mitgebracht hatte als Tischtuch zu nehmen. Hier hatte ich ihn an: https://joel.lu/2018/01/28/weltreise-tag-8-ubud/

  2. Trulla

    Toll, ein Vielzweckstoff, warum auch nicht? Das war eine prima Idee und schmückt nicht nur den Träger sondern auch die Tafel. Ein nackter Campingtisch wäre wirklich nur halb so stimmungsvoll.

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