Ich mag die Überschrift nicht.

Ein Tag der sich als sehr bewölkt erweisen sollte.

In die morgendliche Schwimmrunde erinnerte mich an den See im Remerschen. Das Wasser was spiegelglatt. Ich schwamm meine Runde und anschließend ging es zum Frühstück zu der gleichen Bar wie die Tage davor. Ein Anruf aus der Heimat erinnerte mich daran dass übermorgen wieder der Alltag auf mich zukommt.

Wir sahen den S. kurz auf dem Markt bei dem wir am Abend zum Essen eingeladen sind. Später dann machte ich mich auf den Weg zum zweiten Osteopathen Termin, diesmal aber in seiner Praxis in St.Jean. Er zog und drückte mich noch einmal in alle erdenklichen Richtungen. Als ich mich dann vor den Spiegel stellte, merkte ich das ich sehr gerade stand. Sogar das eine Speckröllchen links, das immer dicker erschien als das andere war seltsamerweise geschrumpft.

Ich habe die ganze Zeit nicht erwähnt, dass ich fast jeden Tag einmal zur Eisdiele von Bargeton ging, die beste Eisdiele der Welt und der Umgebung. Ich habe ihn schon oft bei meinen Besuchen in St.Jean erwähnt. Heute zum letzten mal ein Eis.

Den Nachmittag verbrachte ich lesend am Strand. Ich erhielt eine sehr traurige Nachricht aus der Heimat, die mich sehr verstörte. Mehr möchte ich das hier aber nicht ausführen.

Am Abend dann zum S. nach Ciboure. Zwischendurch regnete es ein paar Tropfen. Wir hatten notfalls den Schirm eingepackt.

Ein wunderschöner Abend auf seiner lauschigen Terrasse, und es gab herrlichen Wein. Kurz vor Mitternacht wackelten die D. und ich zurück durch das fast menschenleere St.Jean.