Fressen, Kunst und Puderquaste

Die Mitbringsel & Alltag

Trautes Heim, Glück allein, Mit viel Regen und kein Sonnenschein. Bäääh!

Merke: ich kann sogar dichten wenn es darauf ankommt.

Die Tradition will dass ich nach der Reise die Mitbringsel zeige.

Ich fand in Pau einen Seifenladen der genau die Marke hat die ich so mag. Und da mein Seifenbestand auf quasi null bei der Abreise geschrumpft war, schlug ich zu. Aus San Sebastian brachte ich Nougat mit. Einmal mit doppelter Ganache wovon die grüne Ummantelung aus Pistazien besteht und einmal Nougat mit ganzen Pistazien. Zwei Tüten Kaffee von Étienne. Eine Duftkerze (in der Kiste) die atemberaubend gut richt. Der Seenixerich (oder eher Seehengst, da der Schweif von einen Seepferdchen stammt) ist ein Küchentuch das mir die D. zu Weihnachten schenkte.

Und dann wäre das hier:

Die kleinen Raclettepfannen die die D. in St.Jean gekauft hatte und mit denen wir an Weihnachten ein schönes Raclette aßen, habe ich jetzt auch. Die kleinen Dinger funktionieren hervorragend, fast besser als mit Strom.

Am Abend war ich zu (dreimal dürft ihr raten) Raclette bei der A. eingeladen. Und da gab es eine ‚Dame‘ die mich ganz schlimm vermisst hatte.

Sie setzte sich auf meinen Schoß und schlief auf meiner Brust ein.

***

Der Freitag dann war angefüllt mit sehr viel Zeug das teilweise noch vom letzten Jahr liegengeblieben war. Am Mittag saß ich dann auch schon im Probenraum für ein Kinderstück, für das ich das Maskenkonzept entwerfe. Das sind nur ein paar Tage Arbeit für mich aber das Stück wird anschließend, wie fast alle Kinderstücke, ewig lange laufen, denn da wächst da Publikum jedes Jahr von selbst nach.

Am späten Nachmittag hatte ich soweit alles hinter mir und ich beschloss, dass ich einen Saunagang mit Schwimmrunde verdient hätte. Also auf in die Therme nach Strassen.

Ich schwamm meine Längen im Innenbecken und später im warmen Außenbecken wo ich einem gewaltigen Schwarm Stare zuschaute, der beindruckende Formationen flog.

Während der Ruhezeit las ich dass David Soul von „Starsky and Hutch“ gestorben ist. Ich hatte ihn in Cannes vor weit über 20 Jahren kennengelernt. Da stand er selbst schon lange nicht mehr vor der Kamera sondern produzierte Filme. An viel kann ich mich nicht mehr erinnern, aber er war sehr nett. Auch zu Françoise mit der ich immer mitging und die im Rollstuhl saß. Er war begeistert von dem Rollstuhl, der sehr knallige Farben hatte und fragte, wo sie den her hätte. Sowas gäbe es in den Staaten nicht.

Angedacht war nach der Schwimm- und Saunarunde, eine Kinorunde. The Holdovers läuft endlich hier, der aber seltsamerweise hier ganz anders heisst, nämlich Winterbreak. Doch als ich aus der Sauna rauskam, hatte ich Hunger und das nicht zu knapp. Da ich die letzten beiden Wochen nur Köstliches gefrgessen hatte, war mir noch immer nach edler Kost zumute. Zudem hatte ich gestern bei der ganzen Hetzerei, nur das nötigste gekauft. Also auf in die Skybar!

Ein „perfektes Ei“ als Vorspeise:

Der Hauptgang war Lachs.

Während dem Essen plante ich meine nächsten Wochen und Monate durch. Es wird viel werden, sehr viel. Nach St.Jean werde ich erst wieder im September kommen, früher geht es beim besten Willen nicht. Ich checkte auch die Daten des Klagenfurter Literaturpreises. Ich wollte schon immer einmal dorthin, aber das wird dieses Jahr wieder nicht klappen. Ich war froh dass ich mir zumindest die re:publica Ende Mai in Berlin freischaufeln konnte. Irgendwann im April werde ich auch noch einmal ein wenig frei haben und da möchte ich irgendwo hin, wo ich schon lange nicht mehr war. London wäre eine Option oder Hamburg. Wir werden sehen…

Das Dessert bestand aus Birnen:

Gute Nacht.

2 Kommentare

  1. Thierry

    Wenn’s London wird, sag Bescheid. 😉

  2. N. Aunyn

    Sie ist wirklich allerliebst – egal of im Wach- oder im Schlafzustand.

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