Die gestrige Hitze war immer noch ein wenig vorhanden, früh am Morgen, doch sie war weitaus verträglicher. Fotos vom ersten Schwumm vor 8:00. Ich weiß nicht ob das jemand versteht, wie großartig es ist, das Meer quasi vor der Haustür zu haben. Es gab vorab eine Tasse Kaffee und ab ins Meer.
Danach gab es ein Croissant und noch einen Kaffee und ich postete alles von gestern. Dann überlegte ich was ich anstellen könnte. Es war ja Sonntag und ich hatte nichts weiter geplant. Die D. war kurz nach der Schwimmrunde in den Zug gestiegen, denn sie wird eine Woche anderweitig verbringen.
Ich ging durch St.Jean um zu sehen ob alles noch an Ort und Stelle ist.
Auf der Place Louis XIV wurde unter dem Kiosk Flamenco getanzt.
Danach legte ich mich für eine Mittagssiesta hin, die aber ein wenig zu lange dauerte, weil ich mich danach fühlte als ob ich ein zweites mal aufgestanden wäre.
Ich ging an den Strand und schwamm eine zweite Runde.
Am Abend gab es dann eine tolle Buchweizen Crêpe gefüllt mit Merlu und Bohnen einer tollen leicht scharfen Soße. Die Crêpe war vom Look her ein bisschen Illuminati:
Der Talisman darf auf Reisen nicht fehlen. Ein grüner Jadestein aus Neuseeland. Er steht unter anderem auch für sicheres Reisen.Mir der Tram zum Flughafen. In der Tram. Ein Kleinkind mit iPhone.
Am Flughafen war reger Verkehr. Ich war froh, dass ich beizeiten losgefahren war. Im Dropoff ging es wesentlich schneller, obwohl die Schlange länger war.
Über Luxemburg Der Berg im Hkntergrund ist der Hausberg von St.Jean, die Rhune.Bayonne von oben. Zu erkennen am Fluss und an der Kathedrale links im Zentrum.
Ich war noch nie so schnell aus dem Flieger durch die Passkontrolle, am Gepäckband vorbei und im Taxi. Ich hatte mich darauf eingestellt dass alles länger dauern würde. In knapp 30 Minuten war ich in St Jean.
Dort herrschten dann 30 Grad und mehr, das für die Gegend schon ungewöhnlich hoch ist. Aber ich wollte ins Wasser und Schwimmen. Von Strand habe ich kein Foto gemacht, weil Wochenende und dann doch sehr voll. Aber die Schwimmrunde war hervorragend. Einmal raus bis zu dem Bojen und zurück. Der Unterschied zum See ist schon gewaltig. Das Salzwasser ist schon eine andere Nummer.
Wieder zurück in der Wohnung, schrieb ich erstmal ein wenig hier vor.
Am frühen Abend ging es noch einmal am Meer vorbei. Das Licht und die Farben sind fast irreal. Apéro Time
Im Bar Basque gab es dann frischen rohen Thunfisch mit Burrata, eingelegtem Paprika und reichlich Olivenöl. Das schwarze Zeug ist etwas, das ich so auch noch nie gegessen habe; Olivenpuder.
Später dann ging es noch einmal am Meer vorbei. Die D. trank ein Wasser aus den Pyrenäen mit einem lustigen Namen und mit dem man einen Werbespruch basteln kann.
Die erste Mail die ich am Morgen las, war ein weiterer Vorschlag hinsichtlich des Hausputzes im Blog. Mein heißgeliebtes Theme Hemingway, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Aber ich fand ein neues, dass sich Hemingway Rewritten nennt. Ich jubelte fast vor Begeisterung. Sollte ich an meinem letzten Tag, vor der Abreise noch irgendwo ein Stündchen Zeit finden, werde ich es einsetzen. Es sollte sich vom Look her nichts ändern, ich muss nur diverse Dinge noch einmal individuell anpassen.
Die erste Sims des Tages kam von der D. und beinhaltete zwei Fotos.
Jahaaa! Genau da geht es morgen hin!
Am Morgen huschte ich raus und besorgte ein paar letzte Dinge. Meine Sneaker sehen alle aus wie S.. Beide Paare kann ich noch anziehen, für die Arebeit gehen sie noch, aber so für Urlaub und vorzeigbar sind sie nicht mehr. Da ich ja bald Geburtstag habe, nutzte ich die 15% Rabatt bei Geox und schlug in der Cloch d’Or zu.
Wieder daheim, ließ mir mein Blog und mein ungeupdatetes Theme keine Ruhe. Also setzte ich hin und ersetzte alles. Ich denke mal dass jetzt alles noch immer fast so aussieht wie davor, aber im Hintergrund herrscht jetzt wieder Zucht und Ordnung.
Am Abend war ich mit den Bären unterwegs, wir waren nur zu viert. Und wir speisten ausnahmsweise nicht im Lentz, sondern im Grand Café. Aber es ergab erstmal schöne Gespräche und ich lernte zwei von ihnen ein wenig besser kennen. Er wurde erstaunlich spät. Huch!
Und dann wäre da noch eine Tagesfrage:
Wenn du auf ein Wort verzichten müsstest, das du regelmäßig verwendest, welches wäre das?
Da sich meine (deutsche) Sprache über die Jahre, wie bei jedem, stetig verändert, finde ich die Frage interessant. Es müsste also ein Wort sein das ein fest angestammten Platz in meinem Wortschatz hat.
Ich arbeite grad an einem großen Text für nächstes Jahr, in dem es um eine intersexuelle Person aus den 19. Jahrhundert geht und ich musste dort lange überlegen, wie ich das hinsichtlich der Geschichte und der Pronomen angehe. Ich denke, dass ich das ganz gut hinbekommen habe, aber es war nicht einfach. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, würde wahrscheinlich nicht nur ein Wort verschwinden, sondern eine ganze Wortgruppe, nämlich alle Pronomen und Artikel. Ja ich weiß, das ist ein schwerer chirurgischer Eingriff. Aber es würde viele Probleme lösen. Fragt mich nicht wie das aussehen soll, das weiß ich auch nicht. Ich weiß auch, dass es die Pronomen Sier bzw. Xier für intergeschlechtliche oder non-binäre Menschen gibt, aber darum geht es ja nicht nur. Es würde auch der gesamten Genderei ein Ende setzten. Aber damit öffne ich ein weiteres großes Fass und das gehört nicht zur der oben gestellten Tagesfrage.
Ich war sehr früh wach, vor dem Wecker, den ich mir auf 7:00 gestellt hatte. Ich arbeitete den Rest ab, der gestern wegen der Migräne liegen blieb, danach hatte ich noch einen angenehmen Termin. Ich ging zum Haarschneiden. Ich hatte ja schon seit einer Weile versucht das Deckhaar wieder länger wachsen zu lassen. Im gleichen Atemzug wurde der Hinterkopf mit wachsen gelassen, Das sah auch bis vor 2 Wochen noch einigermaßen aus. Doch inzwischen fühlte es sich wie ein Salatschüssel Schnitt, aus den tiefsten 80ern an. Das musste alles weg. Es kam mir wieder vor, als ob ich mindestens zwei Pfund abgenommen hätte. Resultat; das vordere Deckhaar blieb lang, der Rest ist wesentlich kürzer.
Ja, ich habe ein KI Lifting machen lassen. Ich war neugierig was der neue Zusatz in der App kann, mit der ich mehrere Fotos in einem Bild unterbringe. Ich sehe glattgebügelt aus und meine grauen Strähnen wurden noch weißer. Nichts wirklich neues.
Anschließend ging es noch zur Physiotherapeutin zu einem letzten Termin, bevor ich am Samstag wegfahre. Ich muss sie echt beglückwünschen, denn die Spannungen im Kiefer sind weg. Ich legte mich dann doch eine gute halbe Stunde hin daheim. Im Anschluss schreib ich hier einen Teil vor, bevor der nächste Termin beruflicher Art vor der Tür stand.
Dieser war sehr erkenntnisreich. Ich werde Ende September Radschlagen was das Berufliche angeht.
Gegen Mittnacht erschreckte ich nochmal wegen einer SMS. Ach so, man kann jetzt schon 36 Stunden vor Abflug einchecken? Das ist neu.
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Via Kaltmamsell. Nur damit ich das bei der nächstbesten Gelegenheit einem Impfgegner um die Ohren hauen kann. Es gab vor kurzen einen Bericht über die COVID Zeit in Luxemburg, (ich glaube es war bei RTL) wo ich mich nicht an meine eigene Regel gehalten habe, NIE die Kommentare zu lesen. (Kommentare fühlen sich inzwischen wie Dark Net an, oder?) Und da waren sie wieder, die kleinen COVID Gegner, so unklug wie immer!
In Dänemark wurde nämlich eine Studie über die Nebenwirkungen zur COVID Impfung in Auftrag gegeben, an sage und schreibe 1.5 Millionen Menschen, die geimpft wurden. Das Resultat: für 29 mögliche Nebenwirkungen, gab es kein erhöhtes Risiko.
Die Kohorte* umfasste insgesamt 1 585 883 Personen (Durchschnittsalter [SD]: 66,8 [14,5] Jahre; 862 585 Frauen [54,4 %]), von denen 1 012 400 Personen (Durchschnittsalter [SD]: 73,5 [10,3] Jahre) während der Nachbeobachtungszeit aktualisierte mRNA-COVID-19-Impfstoffe erhielten, die den Impfstoff der JN.1-Linie enthielten . Während des 28-tägigen Risikoperiode nach Erhalt eines JN.1-haltigen mRNA-Impfstoffs wurde im Vergleich zu den Referenzperioden kein statistisch signifikanter Anstieg der Rate der Krankenhauskontakte für eines der 29 unerwünschten Ereignisse beobachtet . Übersetzt mit DeepL.com (Der Text ist sehr wissenschaftlich und ich musste es mir übersetzten lassen.)
Oh ja! Zur Zeit hege ich einen gewaltigen Groll gegen den Server meiner Homepage. Nicht später als gestern hatte er die Seite wieder selbstständig abgeschaltet. Ich telefonierte diesmal mit dem Support anstatt eine Mail zu schreiben und bekam sofort einen Techniker an die Strippe. Er wusste sofort um was es sich handelt. Mein Problem scheint also bekannt zu sein. Er erklärte mir dass es ein Rätsel sei warum der Server ohne ersichtlichen Grund meine und eine weitere Homepage immer wieder rausschießt. PHP und Apache sind (zumindest bei mir) auf dem letzten Stand, und es gab in letzter Zeit keine Cyberattaken. Er versprach mir dass es in der nächsten Zeit neue Server geben würde und meine Seite die erste wäre die dann umziehen würde.
Und als ich heute Morgen (also Donnerstag)erwachte, teilte mir Jetpack mit, dass die Seite wieder weg ist. Langsam macht es mich wahnsinnig.
Update: Nach einer eingehenden Recherche schien das Problem an zwei verschiedenen Plugins zu liegen, vor allem an einem das schon seit geraumer Zeit nicht upgedatet wurde. In der Hoffnung dass das Problem war… die Zeit wird es zeigen.
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Was den Mittwoch angeht, hatte ich vor häuslich zu bleiben und diverses am Schreibtisch abzuarbeiten. Ich musste zudem als letzte Pflicht eines Jurymitglieds eine Argumentation schreiben. Ich orientierte mich dabei an den argumentativen Schreiben der letzten Jahre, die aber derart ausgeschmückt und blumig klangen und so gar nicht mein Schreibstil sind. Also erfand ich selbst etwas.
Ich hätte noch andere Dinge erledigen können wenn ich keinen Migräneschub gehabt hätte. Den hatte ich nun wirklich die letzten Wochen alles andere als vermisst! Und damit war der Tag gelaufen.
Ein Dienstag mit Verpflichtungen beruflicher und ‚kieferlicher’ Art. Letztere waren diesmal weitaus weniger schlimm; die Torturgriffe der Physiotherapeutin zeigen ihre Wirkung. Ganz besonders schmerzhaft war beim letzten mal, der Einsatz eines Hackens, der wie eine große Häkelnadel aussah. Damit lockerte sie sämtliche Sehnen, die den Unterkiefer oberhalb der Schläfen mit dem Schädel verbinden. Er ist weitaus lockerer, als zu Beginn. Bekomme ich jetzt ein loses Mundwerk?
Und doch bin ich jedesmal erledigt wenn ich eine Session hinter mir habe und ich muss mich für eine halbe Stunde hinlegen.
Am Abend kam die N vorbei und wir gingen ins Bovary. Wir erzählten uns gegenseitig unsere Sorgen und Bedenken zu Dingen, die uns betreffen und die uns sehr zu schaffen machen. Alles komplett unverblogbar, weil es dritte betrifft. Aber es gab auch eine gute Nachricht. Die N wird aller Voraussicht nach nächstes Jahr mit dabei sein auf der re:publica in Berlin.
So viel zum Dienstag und weil heute ja schon Mittwoch ist; DER NEUE PODCAST ONLINE!
Alle 14 Tage immer Mittwochs, kommt eine neue Folge von „Ëmgefall an Ausgelaf“. Es geht in dieser Folge um Sprüche und Zitate die wir als Kinder immer wieder zu hören bekamen und entweder keinen Sinn für uns ergaben weil wir sie nicht verstanden oder uns wütend machten.
Kurz nach dem Aufwachen war mein erster Gedanke wieder der Umstand, dass ich Jurymitglied bin. Ich setzte mich noch einmal hin und überflog sämtliche Entscheidungen und ob ich sie rechtfertigen kann.
Danach ging ich in die Stadt, denn am ersten Montag im September findet auch immer die große Braderie statt. Ein Räumungsverkauf von allen Geschäften der Stadt. Das Renert hatte auch deswegen ausnahmsweise geöffnet, mit einem extra Braderie Menü:
Es war lecker aber gewaltig. Ich schaffte nicht alles.
Mir blieb noch ein wenig Zeit und ich ging hinüber zum Bücherladen Ernster der Bücher zum Kilopreis verkaufte. Ich erstieg folgende sehr dicke Schwarchte:
Was dann folgte war wie eine gewaltige Verstopfung, die raus wollte aber nur zögerlich kam. Man schwitzt und stöhnt und es geht nur mit viel Anstrengung, Schmerz und Geduld. Ich beschreibe hier keine peinliche Sitzung auf dem Klo, sondern eine Besprechung, von der ich hoffte, sie wäre in knapp anderthalb Stunden vorbei, aber sie dauerte fast drei Stunden ohne Pause. Aber ein Erfolg war es dann trotzdem. UFF! Ich fühlte mich wie durch den Fleischwolf gedreht, und sehnte mich seit vielen Tagen zum ersten mal nach einem Glas Wein oder ein Apéro.
Es wurde ein Apérol Spritz im Hotel Parc Belair
Danach fühlte ich mich besser.
Ich war schon lange nicht mehr bei meinem Hauschinesen gewesen. Also auf dorhin! Das tolle an dem Restaurant Räiskär ist, dass sie nebst ihrer recht klein gehaltenen Karte auch immer eine Karte mit neuen Vorschlägen haben. Darauf standen heute Glasnudeln aus Süßkartoffel Stärke, etwas was ich noch nie gegessen hatte.
Sie sind anders als normale Glasnudeln, die bissfester sind. Diese sind eigentlich auch bissfest, aber man hat so ein seidiges Gefühlt im Mund und sie schmelzen zum Teil weg. Ich habe noch nie solche Nudeln gegessen. Die Besitzerin erklärte mir dass es diese Nudeln in China nur bestimmten Anlässen gibt, weil es wesentlich mehr Arbeit ist sie herzustellen. Den üblichen Reis dazu hätte ich gar nicht gebraucht.
Und während ich dort saß, überkam mich eine gewaltige Müdigkeit. Wie kann ein Mensch kurz nach 19:00 Uhr schon so müde sein?
Wieder daheim fiel ich ziemlich steinartig ins Bett. Ab morgen muss ich anfangen Vorbereitungen zu treffen, weil ich Ende der Woche im Flieger sitzen werde.
Die Tagesfrage reizte mich:
Was treibt dir Freudentränen in die Augen?
Vieles treibt mir Tränen in die Augen, aber Freudentränen? Dann muss die Überraschung so überwältigend sein, dass der Verstand aussetzt und mir nichts anderes übrig bleibt, als den Tränen freien Lauf zu lassen. Und das ist äußerst selten.
Dass ich all diese Entscheidungen erst am Sonntag traf, kam durch einen lang anhaltenden Anfall von Prokrastination. Doch so gesehen, hatte ich genau den richtigen Tag dafür gewählt, denn ab Mittag regnete es fast ununterbrochen, bis in die tief in die Nacht hinein. Es lockte mich keine Sonne nach draußen.
Ich denke dass ich es jetzt hier ganz offiziell sagen kann, denn es stand vor Wochen schon in allen Zeitungen. Ich bin Mitglied der Jury der Bühnenpreise 2025. Diese Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt. Eine Zeitung hatte während dem ganzen Sommer die Preisverleihung und das Kulturministerium auf Radar, kritisierte alles Mögliche und Unmögliche in mehrfachen großen Artikeln und schaufelte sich damit das berüchtigte Sommerloch zu. (Letzteres ist meine persönliche Meinung)
Ich setzte mich also am Sonntag hin und schaute mir alle Aufzeichnungen der Stücke an, für die ich abstimmen muss. Einerseits um mir die Performance noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, oder um sie überhaupt zu sehen, weil ich sie während der Spielzeit nicht gesehen hatte. Das ist eine sehr interessante Übung, weil aufgezeichnete Stücke nie den gleiche Effekt haben wie Stücke die man live gesehen hat. Aus dem Grund sah ich mir auch alle an.
Und da ich mir so viel ansehen musste, was ich hier nicht verlinken kann, geschweige wie meine Entscheidung ausfiel, schaute ich mir am Abend nichts mehr an und lag beizeiten im Bett.
***
Eigenwerbung oder Eigenlob riecht manchmal ein wenig streng. In diesem Fall finde ich es aber recht gelungen:
Ich hatte elend schlecht geschlafen und die Gründe dafür sind mir schleierhaft. Ich hatte keinen Kaffee nach 16:00, keinen Alkohol, obwohl dieser eher dazu führt, dass ich tief und fest schnarche.  Ich erwarte wie gewohnt, kurz nach sieben auf und fühlte mich wie gerädert.
Eine schnelle Runde auf dem Wochenmarkt, die ich mir auch hätte sparen können, denn er war sehr ausgedünnt, wegen der Ferien. Wieder daheim, bekam ich einen Anruf, den ich hier als unverblogbar einstufen muss. Doch wenn ich in den letzten Tagen immer wieder kurz angedeutet habe, und dass mehr für mich als für meine Leser, dass ich Hiobsbotschaften erhalten habe, so war dieser Anruf ein positiver. Und damit fällt der der Rest der Berichterstattung über den Vormittag weg.
Auch den Nachmittag und vor allem den Abend muss ich auch außen vor lassen. Mein zukünftiges Ich wird nicht sehr begeistert sein. Aber, und das kann ich guten Gewissens dem zukünftigen Ich sagen, es war nichts, was mich beeindruckte und es ist es nicht wert, dass ich es hier aufschreibe, selbst wenn ich es verklausuliere.
Ach ja, nur damit ich das wiederfinde, die Homepage war am Samstag mal wieder für 10 Stunden nicht erreichbar. Diese Aussetzer nerven sehr.
Und weil so wenig ist für den Samstag zu berichten ist, werde ich etwas anderes machen.
***
Fünf Fragen zum Podcast „Ëmgefall an Ausgelaf“
Woher kam die Idee?
Die Idee entstand, wenn ich das noch richtig im Kopf habe, während einem Gespräch zwischen der D. und mir, als wir am See waren, nachdem wir unsere Schwimmrunde hinter uns hatten. Irgendwie fanden wir dass unsere Diskussionen so interessant sind, dass wir daraus auch ein Podcast machen könnten. Da wir beide für öffentliche Medien gearbeitet haben, lag die Idee nahe, ein Podcast zu machen.
Wo kommt der Name her?
Wie so oft, entsteht ein Name während man herumalbert. Wir hatten vier Stück zusammen, und konnten uns nicht für einen entscheiden. Also machte ich eine Umfrage auf Mastodon. Das Resultat war knapp, aber eindeutig; Ëmgefall an Ausgelaf.
Wie ging es dann weiter?
Ich recherchierte, wo man Podcasts hochladen könnte, was man zum Aufnehmen braucht, und wie man schneidet. Ich muss gestehen, kam mir ChatGPT sehr zu Hilfe kam. Er schlug mir verschiedene Editing Programme vor, die auch zugleich die Aufnahme machen. Ich wollte ein Programm haben, sprich kaufen, sprich anschließend sagen können, dass es meins ist, und nicht irgendeinen Programm im Abo. Die Wahl fiel damit auf Ferrite. Nach dem Anschauen von einem YouTube Video, wusste ich, wie man es bedient. Was die Mikrofone angeht, liebäugelte ich schon länger mit DJI Mikrofonen, die ich auch hätte gebrauchen können, wenn ich ein spontanes Interview für die Chroniken im Fernsehen gemacht hätte. Doch wissen wir alle, dass die Sendung vor über einem Jahr eingestellt wurde. Zum Podcast hochladen, fiel meine Wahl auf Spotify, weil es so ziemlich die einzigen sind, die kostenlose Uploads erlauben. Inzwischen ist der Podcast aber auch bei Apple Podcast zu finden.
Hast du ein Heinzelmännchen im Hintergrund?
Oh ja! Ich könnte auch sagen ich habe ein Wales-männchen, denn der T. wohnt und arbeitet in Wales und stand mir vielen hilfreichen Tipps zu Seite. Ihm ist es zu verdanken, dass die Tonqualität so gut ist, wie sie jetzt ist.
Wie geht es jetzt weiter?
Alle 14 Tage wird ein neuer Podcast erscheinen. Die Themen werden so unterschiedlich sein wie die D und ich es auch sind, beziehungsweise wie breit gefächert unsere Interessen sind.
Der Donnerstag verlief äußerst ruhig, weil ich einen Termin bei der Physiotherapeutin hatte, die mich sehr in meine Bestandteile zerlegt hat mit neuen Methoden, die sie davor noch nicht angewendet hatte. Ich quietschte nicht vor Vergnügen. Das hatte zur Folge, dass ich für den Rest des Vormittags und Nachmittages ziemlich durch den Wind war.
Zwei Fotos vom Balkon am Abend:
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Den Freitag fing ich mit einem neuen Podcast an. Die D kam gegen 10:00 und wir setzten uns in mein Bibliotheks-,Gäste- und Bürozimmer und nahmen eine Folge auf. Es ist inzwischen Nr.5, die aber erst Anfang Oktober erscheinen wird. Ich hatte ja schon angedeutet, dass wir uns vorarbeiten müssen , weil es im Oktober, November und Dezember zeitlich schwierig werden wird. Zudem entschwindet die D ab morgen wieder ins Ausland und ich werde sie für eine Woche nicht sehen.
Ein Vorgeschmack um was es geht, gibt dieses KI Bild:
Am Nachmittag machte ich einen Abstecher zu beruflich Unverblogbarem, denn inzwischen gibt es Zweierlei; berufliches und privates, was nicht hier hingehört. *Lautaufstöhn*
Anschließend ging ich über die Fouer zurück. Ich hatte Lust auf einen bretonischen Buchweizen Pfannkuchen mit Käse, Ei, Tomaten einem Würstchen und einer Tasse Cidre.
Mampf… und weg war er.
Ich hatte den Moment gut gewählt, denn als ich mich im Zelt niederließ, ging eine gewaltige Regenschauer runter. Ich wartete die Schauer ab und ging anschließend nach Hause.
Den Rest des Abends laß und schrieb ich an verschiedenen Dingen und lag beizeiten im Bett.
Die Wettervorhersage beschwor, dass es zumindest noch einmal am Morgen schön werden sollte. Wir fuhren eine eine halbe Stunde später los. Der See war vielleicht ein Müh wärmer als gestern? Zudem war der D und mir bewusst dass es für dieses Jahr das letzte gemeinsame Schwimmen im See in der Alten Heimat war. Das stimmte uns traurig. Ab dem Nachmittag waren Regenschauern voraus gesagt und für die für kommenden Tage soll das Wetter wieder die gewohnte luxemburger Tristesse bekommen.
Am Nachmittag beschlossen wir ins Kino zu gehen. Auf dem Programm ein Film den ich schon vor Wochen als Ankündigungsplakat gesehen habe. The Roses mit Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch. Allein schon die Schauspieler Kombi wollte ich zusammen erleben.
The Roses basiert, wie der erste Film von 1989 auf der Novelle ‚The War of the Roses‘ von Warren Adler. Es ist genau genommen kein Remake vom ersten Film, im Gegenteil, die Dialoge wurden komplett neu geschrieben und auch die Positionen innerhalb der Partnerschaft (z.B. wer zu Hause bleibt und wer das Geld verdient) wurden neu definiert.
Wenn ihr sowieso vor hattet, euch den Film anzusehen und noch keinen Trailer gesehen habt, dann schaut euch den Trailer hier unten bitte nicht an. Er verrät meiner Meinung nach ein bisschen zu viel.
Es ist ein großer Spaß und die Dialoge sind herrlich. Es geht bei den beiden wie bei einem Paar von heute zu. Die Späße und Neckereien innerhalb der Partnerschaft werden immer ein wenig auf Kosten des anderen gemacht, immer mit einem Augenzwinkern, bis es plötzlich nicht mehr so ist. Die Schlüsselszene beim Paar Therapeuten mit der der Film beginnt, zeigt wo das Problem liegt. Und genau dieses Problem, erlaubt es uns Zuschauern so viel Spaß zu haben, den beiden beim Zerfleischen zuzusehen. Fast am Ende des Films, und ohne dieses zu verraten (denn der Schluss ist anders, als im Film aus den Achtziger Jahren), sagt Olivia: „We’re so good with words.“ Dem kann ich nur zustimmen. Als ich aus dem Kino kam, habe ich mich gefragt, ob der Film auch funktionieren würde, wenn es nicht Benedict und Olivia wären? Wahrscheinlich nicht!
Eine große Empfehlung von mir, denn der Film ist keine Sekunde langweilig.
Das erste Foto des Tages an der Schuberfouer vorbei.
Nein, das XXL Fahrgeschäft wurde nicht auf den Kirchturm montiert.
Auf, an den See, solange das Wetter es noch zulässt. Die Idee Fotos von Spiegelungen im Wasser einfach umzudrehen finde ich immer reizvoller:
Der See war noch kälter als so sonst. Es gibt keine Temperaturanzeige, aber ich schätze mal dass er 17-18 Grad hatte. Brrr.
Es folgen viele Fotos:
Familie Nilgans, deren Nachwuchs beinah so groß ist wie erwachsenen Tiere.
Gegenüber der Schwimminsel befindet sich eine kreisrunde Insel, auf der, das sah ich schon von weitem, der mittlere Teil nie gemäht wird. Ich wollte ihn schon immer mal näher betrachten. Und es ist den Umweg wert. Es ist eine Blumenwiese wie für Biene Maja gemacht.
Chercher la D.Street Sea Art. Die ‚Alte Heimat’ in Flammen. Was sich in dem Kasten verbirgt weiß ich auch nicht.
Ich werde IMMER von hinten beobachtet. IMMER:
Wieder in der Stadt speisten wir zu Mittag im Clubhaus der Spora. Ein Restaurant mir einer schönen Balkon Terrasse. Für mich gab ein Tartar:
Daheim fing ich an massiv die Waschmaschine zu bedienen, denn morgen kommt bereits Meisterin Propper, sonst hat sie keine Bügelarbeit. Und anschließend wird sie für drei Wochen in Urlaub gehen.
Ich schnitt noch das letzte Podcast zusammen, damit ich mich im September nicht darum zu kümmern brauche, denn dann bin ich anderweitig. Aber das sehr ihr dann.
Am Abend drehten sich meine Gedanken um das Unverblogbare und ließen mich lange nicht einschlafen.
***
Wenn man die Idee hat, ein erfolgreicher Autor werden zu wollen. Fredrick Backman erzählt wie es geht. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht.
Vor ein paar Wochen hatte ich mir zusammen mit der D die Ausstellung Land in Motion im Ntionalmuesum an. Dort gab es ein Bild von Su-Mei Tse, die den Preis für den besten nationalen Beitrag auf der 50. Biennale in Venedig gewonnen hatte. Ein Bild von ihr hatte mich sehr fasziniert, weil es über Kopf hing. Ich hatte es auch abgelichtet, und es ist hier zu sehen.
Am Morgen als ich dann am See war, tat ich genau das gleiche und drehte das Bild um. Das sah dann so aus:
Die Schwimmrunde hingegen war wieder eine sehr frische Angelegenheit. Ich hielt sie kürzer als sonst. Ich stieg zwar ins Wasser wie gewohnt und dachte im ersten Moment, dass es eine Idee wärmer wäre als gestern, doch nach den ersten 50 m waren meine Arme und Füße immer noch nicht warm.
Gegen 13:00 Uhr hatte ich dann einen Termin bei der Physio für den Unterkiefer. Sie meinte, dass es wesentlich weniger härter wäre als noch vor ein paar Wochen. Nach dem Termin legte ich mich kurz hin, da ich mir immer vorkomme, als ob man mich in meine einzelnen Bestandteile zerlegt hätte.
Am späten Nachmittag hatte ich dann noch einmal einen Termin mit der D. Wir gingen über die Schouberfouer und aßen unsere traditionelle Waffel mit Sahne. Die lag mir aber später schwer auf dem Magen.
Des Weiteren gab es unverblogbare Neuigkeiten, die mich tief seufzen ließen, weil ich nichts dagegen tun kann und mich die Gesamtsituation emotional sehr mitnimmt. Es ist zum verzweifeln.
Weil ich am Abend nicht alleine sein wollte mit meinen Gedanken, fuhr ich ins benachbarte Ausland zu der N. Es tat gut, mit ihr über das Unverblogbare zu reden, nach dem Motto, ‚Geteiltes Leid ist halbes Leid‘. Da sie ebenfalls im Urlaub ist, hat sie den ganzen Garten auf Vordermann gebracht. Auf ihrer Terrasse gibt es ein paar wunderschöne dekorative Ecken.
Kurz vor Mitternacht war ich wieder daheim und fiel wie ein Stein ins Bett.
Es gab nichts, mit Ausnahme von dem was nicht ins Blog gehört, was sehr viel Text verlangt. Also mache ich ein Wochenende in Fotos. Fangen wir mit dem Samstag an.
***
Am Sonntag:
War es kühl was uns aber nicht daran hinderte, schwimmen zu gehen. Das Wasser hatte sich allerdings abgekühlt. Es waren nur noch geschätzte 19°.
Das Sonntag Abendessen war noch ein Foto wert. Bio Hühncheninnenschenkel mariniert vom Grill auf Feldsalat mit Kirschtomaten und einer recht scharfen Vinegrette mit Piment d‘Espelette Senf.
Ich war munterseelen alleine womit ich gerechnet hatte. Niemand anders war in Schwimmlaune. (Die D wäre sicherlich gerne mitgegangen, aber sie war anderweitig beschäftigt) Ich schwamm die große Runde. Das Wasser war eine Idee kühler doch ein paar Schwimmzügen war ich akklimatisiert.
In der Sonne trocknen und ein bisschen lesen war nicht. Also duschte ich mich ab und fuhr nach einem Kaffe in der Jugendherberge zurück.
Ich fand auf dem Rückweg ein Flusskrebs in der Wiese.
Ich hatte schon lange keinen mehr gesehen. Es gibt einen winzig kleinen Bach , der vom Osten her in den See fließt, der früher immer voll von Krebsen war. Doch ich bin auch schon lange nicht mehr dort vorbeigekommen. Als er mich sah, stellte er sich in Angriffsstellung. Hier, auf der offenen Wiese konnte ich ihn aber nicht lassen. Er wäre den Raben zum Opfer gefallen. Also nahm ich ihn hinten beim Panzer und setze ihn nahe dem Wasser in die Böschung. Es beweist mir, dass das Wasser des Sees super sauber ist, denn sonst wären keine da. Ein schönes Tierchen übrigens. Fast schwarz aber die Zangen und Beine sind leicht rötlich.
Daheim duschte ich nochmal richtig mit Seife und machte mich dann auf zu einem weiteren Termin.
Zwischendurch erhielt ich einen Anruf der mich beunruhigte. Leider alles unverblogbar und selbst wenn ich es schreiben würde, wäre niemandem damit gedient.
Der Termin war abgesagt! Es war meine Schuld, dass ich doch hingegangen war, ich hatte meine Mails nicht richtig durchgelesen. Das verschaffte mir zwei unverhoffte zwei Stunden frei. Ich ging über die Schueberfouer aus Neugierde, weil es noch früh war und noch keine Menschenmassen unterwegs waren.
Es gibt so einiges dieses Jahr was über Kopf geht und sehr hoch fliegt und die vom „Stall“ bekommen immer mehr die Ausmaße von einem Münchner Festbau fürs Oktoberfest. Ein Zelt ist das nicht mehr.
Zudem stellte ich fest, dass die legendäre Friture Henriette nicht mehr da ist. Ich sah noch vor ein paar Tagen den vormaligen Besitzer, der in Rente ist und das Geschäft verkauft hat.
Da ich mittagsessensmäßig noch nichts Gescheites im Bauch hatte, aber auch nicht irgendwas in mich reinstopfen wollte, suchte ich die Crêperie Bretonne auf und aß ein salzige Buchweizen Crêpe mit Schinken, Käse, Kirschtomaten und Ei. Sehr gut. Leider kein Foto.
Am Abend überschlugen sich die Ereignisse im Unverblogbaren. Und das gehört nicht hierhin.
Der Donnerstagmorgen sah vom Wetter vielversprechend aus. Kurz vor 8:00 simste die D. ob wir sollen. Ja, wir sollen!
Schwumm!
Nach einem Kaffe im Pier 75 ging es schon wieder zurück.
Mittagessen gab es in der Osteria:
Fisch mit Ratatouille und Püree. Sehr gut.
Am Nachmittag nahmen wir noch fix ein Podcast auf und beratschlagten was demnächst von Themen drankommt. Wir müssen vorarbeiten, denn im Oktober wird es schwierig werden.
Es gäbe noch so manches Unverbloggbares zu berichten, was dem Tag eine schwer zu ertragende Stimmung gab. Nur so viel, es ist gerade nicht einfach und es belastet mich.
Am Abend schnitt ich den Podcast Nr.3 fertig. Er wird am 3. September erscheinen.
Ich lag bei Zeiten im Bett, denn ich war sehr müde.
Das Wetter war am Morgen eigentlich noch ok, doch ich trödelte rum und dachte das es bedeckt bleiben würde, was an sich kein Problem für die Schwimmrunde gewesen wäre. Doch es änderte sich und irgendwann find es an zu regnen, was kein Pläsier war.
Also blieb ich daheim und arbeitete unverblogbare Dinge ab, die ich für den Nachmittag vorgesehen hatte. Irgendwann befürchtete ich dass sich wegen dem Wetterumschlag die gute alte Migräne melden würde, doch sie blieb aus.
Die D fragte an ob ich am Nachmittag mit ins Kino gehe und mir den Gewinner des Grand Prix von Cannes ansehen wollte. Wollte ich:
Ein Familiengeschichte die nichts Neues oder Eigenwilliges erzählt. Ein Vater, der seit Jahren von seiner Familie entfremdet ist, begegnet erneut seinen beiden Töchter am Tag der Beerdigung der Mutter von der er seit Jahren geschieden ist. Ein schwieriges Verhältnis. Der Vater ist Regisseur und hat seit 15 Jahren kein Film gedreht, die ältere Tochter ist Schauspielerin, die jüngere hat geheiratet und hat einen Sohn. Der Vater möchte dass die ältere Tochter die Hauptrolle übernimmt, in dem neuen autobiografischen Film über seine Mutter…
Der Geschichte ist teils eine Komödie, teils ein Drama. Es gibt zwei Aussagen vom Kritiker im UK Telegraph die den Film sehr auf den Punkt bringen.
It’s hardly a guilty pleasure movie, though its sheer pleasantness comes with a certain pang of conscience: should cinema this intelligent be this much fun to watch?
His (the father‘s) character is right, of course: when it comes to world cinema, they really don’t make films like they used to. But what a treat when someone makes one like this.
Und genau das ist es. Es ist ein typischer Festivalfilm aber ohne die irrsinnigen intellektuellen Ansprüche zu stellen. Eine sehr emotionale Geschichte und absolut sehenswert.
Die D war mit dabei und wir beratschlagten, wie wir in Sachen Podcast Ëmgefall an Ausgelaf weiter vorgehen. Jede Woche einen neuen produzieren, wird uns beiden zu viel und wir einigten uns auf alle 14 Tage. Ich habe schließlich auch noch einen Job, der Ende September wieder zuschlägt. Also müssen wir jetzt im Sommer ein wenig vorarbeiten. Die nächsten Ausgaben erscheinen jeweils am ersten und am dritten Mittwoch des Monats.
Anschließend ging es zurück in die Stadt ins Hotel Parc Belair zu einem mittelguten Mittagstisch. Mir schmeckte er nicht besonders. Doch der Blick von ihrer Terrasse aus in den Park ist unschlagbar.
Der Rest des Zages verlief ereignislos.
Und weil das alles sehr unbefriedigend ist für diesen Tag, gibt es noch ein Paar Links, angefangen mit dem neuen Podcast.
War früher wirklich alles besser? Oder ist es ein Trugschluss? Ein Thema das uns in des Teufelsküche bringen kann, wenn wir es falsch angehen. Doch ich glaube wir haben das ganz gut hinbekommen.
Markenfetische kann ich irgendwie nachvollziehen. Ich selbst bin auch nicht ganz frei davon. Wenn man Chat GPT fragt welches meine Lieblingsmarke bei Schuhen ist, spukt er prompt die Marke Camper aus. Kein Witz!
Aber das hier! Ach Schuster Louis, bleib bei deinen Leisten!
Und weil er so anders war, kann ich über den Vormittag gar nichts sagen. Es ist sogar so, dass ich vertraglich geknebelt bin, kein Sterbenswörtchen zu sagen.
Es wird mit sich bringen, dass es die nächsten Tage sehr viel Unverblogbares, Vormittage, Nachmittage und vielleicht sogar Abende gibt.
Den Nachmittag verbrachte ich bei der A, die dabei war die Möbel in der Wohnung umzustellen und ich stand ihr ein wenig mit Rat und Tat zur Seite.
Am Abend schaute ich mir auf MUBI den Dokumentarfilm High and Low über John Galliano an, der Modemacher der zur absoluten Persona Nongrata wurde und es bei vielen heute immer noch ist.
Der Film machte mich sehr nachdenklich. Der Film verurteilt ihn nicht, aber er vergibt ihm auch nicht. Ich fand einen Satz in einer Kritik: To what extent can we empathise with people who make such horrific mistakes? Are we in any position to judge? Galliano selbst ist klar, dass die einen ihm vergeben haben, weil es ihm sehr leid tat und er sie um Verzeihung gebeten hat. Und es gibt die anderen, die immer wieder nachtreten, und nicht in der Lage sind zu vergeben.
Denen ist von meiner Seite nur zu wünschen, dass sie mit ihrer großspurigen Rechtschaffenheit nicht eines Tages selbst auf die Nase fallen.
Die D hatte anderweitig zu tun. Ich fuhr alleine zum See.
Der Erfrischungsgrad des Wassers war nicht mehr der gleiche wie noch vor ein paar Tagen. Die Sonne der letzten Tage hatte das Wasser gründlich aufgewärmt, doch die Schwimmrunde war gut wie immer.
Der große Springbrunnen auf der anderen Seite des Sees, zeigte zum ersten mal seine Regenbogenfarben. Der Lichteinfall der Sonne war heute so dass man ihn sah.
Keine einzige Wolke am Himmel und der Mond war auch da. Es war hinreißend ruhig und ich war froh, dass ich die letzten Tagen nicht hier war, denn die Mülltonnen, das sah ich bereits auf dem Parkplatz, deuteten darauf hin, dass es die letzten Tage sehr schlimm gewesen sein muss:
Ich blieb bis kurz vor 11:00 und fuhr zurück, denn am Nachmittag hatte ich einen lang geplanten weiteren Termin. Ich hatte eine Einladung auf ein Hausboot.
Hierzu musste ich ins benachbarte Ausland fahren, bis kurz hinter Thionville.
Wir fuhren eine Runde spazieren und ich durfte die Strecke bis zur nächsten Schleuse fahren.
Mit einer Kapitänsmütze, die mir so gar nicht passte:
Auf den oberen Deck war es windig:
Und leider ist hier auch eines der größten Atomkraftwerke aus Frankreich, das lange als marode galt und abgerissen werden sollte. Doch erst vor kurzem war zu lesen, dass nach all den Neuerungen, die es in den letzten Jahrzehnten erfahren hat, eines der sichersten und modernsten sein soll. Die kleine Stadt Cattenom hat gar nichts dagegen, dass die vier Reaktoren bestehen bleiben, den für die ganze Gemeinde und alle seine Einwohner ist der Strom kostenlos.
Leider habe ich es verpasst das Boot einmal von außen abzulichten. Es ist schon sehr außergewöhnlich, weil es halt ein rechteckige Form hat und der Buck nicht spitz zuläuft, sondern flach ist. Es ist nicht das erste mal dass ich ein Boot fahre, aber das hier ist aufgrund seiner Form schwieriger zu steuern. Jeder Luftzug lenkt es in eine andere Richtung und man muss kontinuierlich gegensteuern.
Noch rechtzeitig für einem sagenhaften Sonnenuntergang und einem wunderbaren Himmel war ich wieder daheim.
Den Feiertag vom Donnerstag verbuchen wir unter bloguntauglich. Vieles davon hatte mit privaten Dingen zu tun und mit dritten Personen. Alles Dinge, die ich hier nicht reinschreiben kann.
Am Morgen machte ich Hausaufgaben zum Podcast. Ich schaute mir zum ersten Mal die analytischen Daten auf Spotify an, denen man nach Aussagen anderer nicht so ganz trauen kann. Zudem regelte ich noch ein paar Dinge was die ‚Werbung‘ für‘s Podcast betrifft. Aber drüber mehr wenn alles fertig ist.
Da ich zu spät aufgestanden war, fiel die Schwimmrunde aus, weil ich befürchtete, dass wegen dem Feiertag die Anlage sehr früh sehr brechend voll werden wird.
Stattdessen schrieb ich, oder versuchte zumindest, am nächsten Queer Beitrag zu schreiben, was mir aber nicht so recht gelang. Außerdem bereitete ich den nächsten Podcast vor, der nächsten Mittwoch erscheinen wird.
Ich fühlte mich mau und flau und war für nichts zu gebrauchen.
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Am Samstag ging es mir dann um einiges besser. Ich war fitter. Kurz vor zehn war die D ihr und wir nahmen den nächsten Podcast aufder, wie gesagt, nächsten Mittwoch erscheinen wird. Und da wir uns auch schon einig waren, was das übernächste Thema sein wird, und wir beide voller positiver Energie waren, nahmen wir den auch gleich auf. Den Link zu Spotify gibt es hier.
Im Anschluss ging es auf den Markt. Es war schließlich Samstag. Ich kaufte nur ein paar wenige Kleinigkeiten, denn ich hatte mehr als genug im Kühlschrank.
Wieder daheim legte ich mich noch eine Weile hin, Lars ein wenig und schrieb ein wenig für den nächsten Queer Beitrag.
Nach ein paar Telefonanrufen setzte ich mich dann hin und fing mit dem Editing vom Podcast an. Ich habe inzwischen eine Menge dazu gelernt, was das schneiden angeht. Eins kann ich jetzt schon sagen, die nächste Folge wird von der Tonqualität her wesentlich besser werden als die erste.
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Mashup Songs sind nichts neues. Aber David Benett mischt Songs zusammen anhand ihrer Akkorde (zumindest hab ich das so verstanden) Und damit kann Céline Dion ihren größten Schmalzhit auf die Melodie In The Air Tonight von Phill Collins singen. Es gibt noch viel seltsamere Beispiele:
Keine Schwimmrunde heute, ich hatte anderes zu tun.
Los ging es mit einem Friseurbesuch.
Weiter ging es zum Rainbow Center, wo ich noch ein letztes Mal über den Text ging, der in der nächsten Ausgabe erscheinen wird. Es geht um die Königin Christina von Schweden, die in die Geschichte einging, weil sie mit 28 Jahren abdankte, die Konfession wechselte und weil sie partout nicht heiraten wollte. Eine spannende Frau, bei der ich viel Spaß bei der Recherche hatte. Heute würde man sagen, sie war eine Diva weit vor ihrer Zeit.
Danach wurde es wieder schwülheiß und ich verkroch mich in den Hof des Hêtre auf deren wunderschöne Terrasse. Es gab ein Gin Tonic mit „bleifreiem“ Gin.
Vor mir der weißen Hortensie tanzte ein Taubentierchen herum und ich versuchte mich in Tierfotografie:
Und mir fiel wieder auf dass die Kamera des neuen Smartphone wirklich ein andres Niveau hat, als alle anderen davor. Später merkte ich, dass die Taubentierchen sogar zu zweit waren.
Und während ich dort saß, schrieb ich hier vor und machte ich mir Gedanken über den nächsten Podcast. Ich musste fünf Fragen finden und das wird für das Thema, ein schwieriger werden.
Am Abend schaute ich mir die letzten vier Episoden von Twin Peaks an, die 2017 gedreht wurden. Der Grund, warum ich sie mir erst in jetzt angesehen habe, war, weil ich beim Erscheinen viele durchwachsene Kritiken vorab gelesen hatte. Doch wollte ich mir selbst ein Urteil bilden. Es ist jetzt im Nachhinein, weil David Lynch auch nicht mehr da ist, noch mal etwas völlig anderes. Ich kann mich an die Gänsehaut erinnern, als ich vor ein paar Monaten mit der ersten Episode der Staffel begann. Die Titelmelodie von Angelo Badalamenti ist so schnuckelig wie eine warme Decke und katapultierte mich automatisch ins Jahr 1990 zurück, als ich die ersten drei Staffeln sah.
Ich mochte „Twin Peaks: A Special Event.“ Niemand mehr wird, je wieder solche Filme und solche Serien drehen.
Die D und ich waren wie gewöhnlich früh dran mit Schwimmen. Als wir ankamen am See, war die Putzkolonne noch da.
Was dann folgte, gwar die schönste Schwimmrunde ever. Auf dem Foto oben sieht man schon, dass kein einziges Lüftchen wehte. Der See war glatt wie ein Spiegel und wir waren bis zum Ende des Schwumms alleine.
Als um Elf die kleine Bar aufmachte, gab es einen Kaffee.
In einem kleinen Teil hinter der Bar fand ich Brombeeren …
… und Eicheln
Auf dem Weg zurück fuhr ein Auto neben uns, dass ich ablichten musste:
Das Auto einer Kindertagesstätte, die die Kinder Bio Baby nennen. Ein selten doofer Name! Muss man das jetzt extra erwähnen? Gibt es noch andere die nicht Bio sind? Und wenn sie nicht Bio sind, was sind sie dann? Aus Kunststoff?
Am Nachmittag verbunkerte ich mich daheim, denn es wurde unerträglich heiß und schwül.
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Eine schöne Reportage auf ARTE über optische Täuschungen und Illusionen. Zwei meiner Lieblingskünstler kommen auch darin vor. Elmgreen & Dragset, von denen ich letzte Jahr eine tolle Ausstellung sah.
Zwei Tage, die in ihrem Ablauf fast gleich waren. Am Morgen ging es immer los mit einer Schwimmrunde. Am Montag im See in der Alten Heimat. Dort war es bis fast 11:00 Uhr sehr ruhig. Anschließend fuhren wir in die kleine Stadt hinein und kehrten ins Steak House ein. Dass das Restaurant immer noch den Namen Steakhouse trägt, hat mit dem Besitzer und früheren Betreiber zu tun. Inzwischen ist es ein reguläres Restaurant, dass auch vieles andere bietet, als nur Rindfleisch vom Grill. Ich hatte einen sehr leckeren Salat mit Scampi:
Die D und ich teilten uns anschließend ein Parfait mit Grand Marnier:
Anschließend ging es zurück in die Hauptstadt.
Am Abend sah ich dann die A wieder, die in den Cevennen im Urlaub gewesen war. Es gab viel zu erzählen, und es wurde sehr spät.
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Der Dienstagmorgen verlief dann in seinem Ablauf fast genau gleich wie der Montag. Eine Schwimmrunde, aber diesmal im Baggerweiher in Remerschen. Es ist vom Weg her nicht ganz so weit wie bis zum See. Zudem muss man dort Eintritt zahlen; es ist erst ab 10:00 Uhr morgens geöffnet und es gibt jede Menge ‚Spielzeug‘ im Verleih.
Fürs Mittagessen ging es dann nicht wie angedacht ins Chalêt, dass sich gleich am See befindet. Das hatte ausnahmsweise geschlossen. Also gingen wir ins Dorf selbst und kehrten dort im Bistro Gourmand ein. Und das, was wir dort zu essen bekamen, sah so spektakulär gut aus, dass ich es nicht vorenthalten kann.
Es ist sicherlich den guten Lichtverhältnissen auf der Terrasse geschuldet, dass alles so lecker aussah aber auch schmeckte.
Die Nachmittag vertrödelte ich dann daheim mit ein bisschen hier und ein bisschen da, denn es wurde richtig heiß und schwül.
Ich bastelte noch ein wenig am Podcast:
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Und damit kann ich jetzt stolz verkünden:
Der erste offizielle Podcast ist raus und steht ab 8:00 zur Verfügung! Hurra! In dieser ersten Folge dreht sich alles ums Schwimmen und warum wir beide das so gerne tun.
Wir haben einen kleinen Fehler gemacht, und zwar haben wir die Folge in meinem Wohnzimmer aufgenommen, in dem es leider ein bisschen widerhallt. Der Fehler sei uns bitte verziehen. Das mit dem schneiden und leveln, Intro und Outro, lerne ich ja auch noch alles. Der Podcast ist auf luxemburgisch.
Ein Herzliches Dankeschön an Thierry, der mir mit vielen Tipps und Tricks zur Seite stand. Alles Tipps habe ich noch nicht umgesetzt, aber das kommt die Tage.
Wenn ihr den Podcast über eine andere App abonnieren wollt, hier ist der RSS Feed: https://anchor.fm/s/1080c0be4/podcast/rss
Schwimmen am Sonntag ist ein umstrittenes Thema. Ich wäre früh genug wach gewesen um zum See zu fahren, der ja bereits ab 7:00 Uhr geöffnet ist. Aber mit dem E-Lake nebenan… ich wollte einen ruhigen Sonntag und mich nicht aufregen müssen.
Also macht ich was anderes. Ich ging hoch zum Glacisfeld. Die Alpina Achterbahn ist wieder da:
Und es gibt einen neue Freifallturm:
Als ich jedoch näher heran wollte wurde ich vom Platz verwiesen. Huch! Das war früher nicht so.
Über die rote Brücke hinweg fuhr ich auf der anderen Seite mit der Seilbahn hinunter ins Pfaffental und sah mir die Teile der LUGA an, die ich zwar schon wahrgenommen aber noch nicht richtig gesehen hatte.
Das oben fand ich interessant, weil man versuchte nachzubilden wie sich die Natur nach einem Felsabbruch den Raum wiedererobert.
Dann ging ich weiter zum Tretbacken. Das Wasser war 🥶, aber so richtig und brachte den Kreislauf so richtig in Schwung. Ich ging auch am LUGA Hub vorbei wo ich am 29.September hin muss, weil dort der Film Microcosmos gezeigt wird, den ich unbedingt noch einmal auf einer großen Leinwand sehen will.
Am Tretbecken (das übrigens nicht zur LUGA gehört) begegnete ich zwei Schwedinnen, eine mit Hund, eine mit Kleinkind, die das gleiche taten wie ich. Sie waren hellauf begeistert mich kennenzulernen, weil sie in all der Zeit in der sie in Luxemburg sind, keinen Luxemburger kennengelernt hatten. Das führte mir wieder vor Augen, wie wenige wir noch sind ( Die Anzahl der Luxemburger liegt inzwischen unter der Zahl der Ausländer) und wie sehr jeder im seiner eigenen Bubble lebt.
Auf meinem Weg weiter, fand ich immer wieder kleine komplette Naturecken, die so nicht erahnen lassen, dass man mitten in der Grossstadt ist.
An der Jugendherberge machte ich Halt, trank einen Kaffee, skalierte Fotos und schrieb schon mal in Teilen hier vor.
Von dort machte ich Kehrt und ging den Weg auf der anderen Seite der Alzette zurück. Ich ging die rue Mohrfels hinunter. Ich glaube dass ich diese Straße noch nie zu Fuß gegangen bin, bis mir schlagartig bewusst wurde was sich dort befindet und wie meine Verbindung dazu ist. Dort befindet sich das Hospiz in dem Onkel Nicolas starb und ich war mehrfach in den 80ern dort.
Das ist heute alles neu und komplett renoviert, und ich denke dass, wenn ich irgendwann einmal in ein solches Etablissement einziehen muss, ich genau dorthin will.
Das Hospiz hat einen schönen Garten, den ich nur von ‚oben‘ kenne:
Jetzt kenne ich ihn auch von innen:
Von dort aus sieht man die Montée de Clausen mit dem ‚hohlen Zahn‘:
Und dann besichtigte ich gleich nebenan einen Ort, den ich schon lange besichtigen wollte; die Muerbelsmillen, eine über 1000 Jahre alte Senfmühle. Es wird ihr nachgesagt dass ihre Mahlsteine älter sind als die Stadt selbst.
Fas Mühlrad dreht sich immer noch.
Mit dem Senf wurde ich großgezogen. Es gibt ihn immer noch.
Wider daheim sprang ich unter die Dusche und machte mir etwas zu essen denn ich hatte Bärenhunger.
Um 11:00 auf dem Markt. Anwesend waren der J., die D., und und später kamen noch der Y., die N,. eine andere A., und der C.
Kurz nach 13:00 aßen wir alle im Roma, eines der besten italienischen Restaurants der Stadt, aber es ist auch alles andere als preisgünstig. Ich hatte:
Orecchiette mit einer Pesto aus Pistazien und noch weiteren kleinen Köstlichkeiten.
Ansonsten gibt es nicht schrecklich viel für diesen Tag zu berichten. Halt, doch! Der T. hat sich angeboten mir bei allem, was im Hintergrund getan werden muss wegen dem Podcast, zu helfen.
Ein sehr perfektes Sonnenuntergangsbild, genau über der Kirchturmspitze.
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Er heißt Sage Douglas und nennt sich Bloomer. Er kann 6 Oktaven singen. 6!!!! Seine Sprechstimme ist erstaunlich tief.
Und viele haben ihn gefragt ob er die THX Melodie aus dem Kino singen kann. Ja, kann er:
Und eines seiner Lieder finde ich richtig gut:
Er singt erstaunlicherweise viel höher als er spricht.
Aber nicht in der Alten Heimat weil dort ja das E-Lake Festival stattfindet, sondern in Remerschen an den Baggerweihern.
Davor hatte ich einen Zahnarzttermin, der endlich die gewünschte Klärung brachte, die ich mir von den beiden Quacksalbernden davor schon gewünscht hätte. Aber davon schreibe ich wenn es soweit ist. Am Montag werden die Termine festgelegt.
Kommen wir zum Schwumm! Es war wieder herrlich!
Marie-Astrid für ArmeStehpaddlerin mit Ehemann als schicke KühlerfigurEs gab auch echte Schwäne
Am Nachmittag setzte ich mich noch kurz auf die Terasse des Renert, wo reichlich Betrieb war. Es war der 8.8. und an diesem Schnapszahl Tag wollen viele heiraten. Eines der zahlreichen Pärchen das gegenüber aus der Gemeinde kam, hatte für den anschließenden Umtrunk die halbe Terasse gebucht. Und binnen einer Minute war die Terrasse brechend voll. Bis zu dem Moment hatte ich weiter in zwei verschiedenen Büchern gelesen und am Text geschrieben. Es wurde mir zu laut und ich zog ab.
Dann kam ein Notruf aus dem dem Urlaub. Die A. fragte mich ob ich sofort in ihre Wohnung fahren könnte, dort würden Sturzbäche vom Balkon laufen. Die Hausverwaltung hätte sie angerufen. Und in der Tat, als ich dort ankam, lief das Wasser vom Balkon in einem kleinen Sturzbach von siebten Stockwerk hinunter, was schon sehr spektakulär aussah. Die Passanten hielten alle an. Ich hechtete hoch. Ich konnte mir fast denken was passiert war. Es gibt einen Schlauch auf der Terrasse mit einem Art Gießkannendüse, die man per Hebel auf und zu machen kann. Die Putzhilfe hatte alle Blumen auf dem Balkon gegossen und anschließend den Wasserhahn nicht zugedreht, so dass der Schlauch platzte. Der kleine Vorplatz vor dem Haus war gründlich gewässert worden:
Aber Gottlob war sonst nichts passiert.
Der Abend verlief dann ruhiger.
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Das ist sehr beeindruckend aber auch sehr beängstigend. Meine Handinnenflächen kribbelten, als ich mir das ansah.
Die Wetteraussichten für Donnerstag waren hervorragend. Aber leider konnte ich die Schwimmrunde, die ich liebend gern gemacht hätte, nicht wahrnehmen. Ich hatte um 11:00 Uhr einen Termin bei der Physiotherapeutin, wegen meinem Kiefer. Diese nahm mich so auseinander, dass ich mich nach der Sitzung schwindlig fühlte und hinlegen musste. Und damit war der Tag so gut wie gelaufen. Ich versuchte daheim ein bisschen was zu tun. Unter anderem wollte ich weiter an dem nächsten Text schreiben, aber es war nicht machbar.
Am Abend leg ich sehr früh flach.
Das war dann auch die letzte Gelegenheit diese Woche noch einmal im See zu schwimmen. Am Freitag startet dort für drei Tage der berüchtigte E-Lake. Das Line Up ist beachtlich. Eventuell gehe ich am Sonntag Abend hin.
Auf dem kleinen Ausßensteg hatten sich die Nilgänse niedergelassen und alles zugeschissen.
Da es immer noch recht frisch war, war niemand sonst da und die D und ich hatten den See für uns. (Also, vom menschlichen Standpunkt ausgesehen waren wir alleine. Die Nilgänse waren not amused, als ich auf sie zu schwamm.)
Nach der Schwimmrunde ging bereits zurück, denn ich hatte daheim zu tun. Meisterin Propper kam heute schon. Zudem erwartete ich sehnsüchtig ein Päckchen.
Die Mikrofone sind angekommen und sind hervorragend!
Auf dem ersten Bild sieht das recht unspektakulär aus. Aber in der kleinen Kiste verbergen sich zwei kleine drahtlose Mikrophone die mit einem Magnet an jeder Kleidung halten. Dazu gibt es noch ein paar lustige kleine Wuschelteile zum anclipsen, wenn zu viel Wind ist. Und dann gibt es noch den Sender, der einfach am Handy angeschlossen wird und los geht‘s!
Ich suchte mir noch ein Aufnahme- und Editingprogramm aus, OHNE ABO. Ferrite. Ich brauchte gute zwei Stunden, weil es halt einer eigenen Intuition folgt und nicht meiner. Aber nach ein wenig hin und her, ging es.
Das Intro ist aufgenommen und fertig geschnitten. Eine Blogseite bei tumblr gibt auch schon. Einen erste Testpodcast werden die D. und ich die Tage aufnehmen und wenn es was wird, dann geht es los!
Später am Abend schaute noch die N. kurz vorbei, zusammen mit Darwin. Es gab einiges zu erzählen und zu besprechen. Wir saßen auf dem Balkon bis es anfing dunkel zu werden und Darwin saß andächtig neben dem Tisch.
Später ging ich noch hinüber zu einer Wohnung, in der ich die Pflanzen gieße, und machte dort ein Foto vom Balkon.
Ein emsiger Schreibtag, der leider nichts Bemerkenswertes fürs Blog brachte. Angedacht war eine Schwimmrunde, doch es war so kalt, dass ich es mir nicht vorstellen konnte. Zudem regnete es. Also beschloss ich, mich in das neue Buch zu vertiefen, dass ich am Tag zuvor gekauft hatte.
Ich hatte bereits vor ein paar Tagen hier geschrieben, dass ich zur Zeit in Hochform bin, was das Schreiben angeht. Also fing ich an einen weiteren, neuen Beitrag für queer.lu zu schreiben. Wenn, wird er aber erst Anfang nächsten Jahres erscheinen.
So viel kann ich verraten, es geht um eine intergeschlechtliche Person in Frankreich aus dem 19. Jahrhundert.
Zudem recherchierte ich weiter, was ich alles tun und wissen muss hinsichtlich des Podcasts. Da geht es nicht nur um den Content, sondern auch um alles andere (Portal zum Hochlanden, Editing, Mikrofone usw.) Ich hatte ja eine kleine Umfrage gestartet, wie der Podcast heißen soll. Es lief auf den Namen hinaus, der von Anfang an der Favorit war. ‚Emgefall an ausgelaaf‘. Umgekippt und ausgelaufen. Ein Satz, den man im luxemburgischen umgangssprachlich mit jemandem in Verbindung setzt, der zu tief ins Glas geschaut hat.
Die Mikrofone sind bestellt. Die nächsten Tage werden ein paar Testläufe gemacht, und dann sehen wir weiter. Zudem mache ich mir Gedanken, wie ich das promoten soll. Ich würde nur höchst ungern wieder neue Konten bei Meta eröffnen müssen, jetzt, wo ich alles dort erfolgreich gelöscht habe. Gibt es Alternativen, wie man das sonst noch anstellen kann?