Baum am Dienstag & Blumen am Mittwoch

Dienstag Morgen viel Lust zum Schreiben. Da es sich ja um des Umschreiben eines schon bestehenden Textes handelt und die Grundideen schon da sind geht es mir flott von der Hand. Doch nach fast drei Stunden intensiver Schreibarbeit war mein Gehirn leer.

Am frühen Nachmittag rief die D. an und hatte irre Lust auf Eis, ob ich mitkommen möchte. Mich muss man nicht zwei mal fragen, ich habe IMMER Lust auf Eis. Doch ich fragte auch sie ob sie Lust hätte mitzukommen Blümchen kaufen. Hatte sie. Also fuhren wie vorab zum Baumarkt und ich kaufte noch ein paar Setzlinge mehr. Wie das jetzt aussieht, davon gibt es weiter unten ein Foto.

Die beste Eisdiele der Stadt ist in meinem Viertel ich habe sie schon soooo oft erwähnt. Die Bonomeria. Das Eis ist immer irre lecker. Und nach der ersten Portion hätte auch noch eine zweite reingepasst, was ich aber vermied.

Von den paar Stühlen und Tischen vor der Diele steht dieser Baum auf der Place de France der mich schon, seit ich hier wohne, stutzig macht. Wahrscheinlich habe ich ihn auch schon mal erwähnt. Der Baum hat ein Genfehler, da er zwei völlig verschiedene Blätterarten und es ist nicht so als ob da von unten her zwei verschiedene Arten herangewachsen wären, nein es ist ein regulärer Baumstamm. Eine Sorte Blätter ist dunkelgrün, die andere gelblich und in der Mitte hellgrün. Hat jemand eine Idee was das sein soll?

Am Abend plagten mich Kopfschmerzen und Unruhe. Zudem schaute ich mit eine Doku im Schweizer Fernsehen über Harvey Weinstein an, die nicht dazu beitrug dass ich ruhiger wurde, im Gegenteil sie regte mich sehr auf.

Ich schaute gegen 2:30 zum letzten mal auf den Wecker bevor ich irgendwann einschlief.

***

Ich wachte am Mittwoch dementsprechend gerädert auf, gab mir einen Ruck und setzte mich an den Rechner. Zum bloggen hatte ich wahrlich keine Lust, deshalb auch kein Posting. Ein bisschen rumgewurschtelt am Text, ein paar Fehler und seltsame Satzkonstrukte verbessert. Dann war es auch schon Zeit um auf den Wochenmarkt zu gehen.

Ich hatte die Setzlinge am Tag davor durchgezählt und festgestellt dass es nicht ganz reichen würde, ich schaute also nochmal auf dem Markt nach ob ich was passendes finden würde. Dem war aber leider nicht so.

Stattdessen hatte sich eine sehr fröhliche Runde im Renert eingefunden bestehend aus der D., dem B. und dem C., sowie später auch der I.. Das riss mich dann doch sehr aus dem Stumpfsinn und der Marschigkeit heraus, dass es für den Rest des Tages anhielt.

Wieder zurück kam die A. kurz vorbei und brachte mit den Katalog der Edward Hopper Ausstellung der Beyeler Foundation in Basel. Sie war übers Wochenende in der Schweiz aus Familiengründen und hatte kurz Halt in Basel gemacht.

Am Nachmittag, nach einer kurzen Stippvisite in der Gärtnerei, nahm ich dann die Setzlinge in Angriff. Und das jetzt so aus:

Blumen und Kräuter (Oregano, Minze, Thymian und Estragon)
Der Sommer kann kommen.

Der Montag der anders verlief als gedacht

… und ich ließ mich am Ende treiben und nahm an was kam.

Sich die Tage so zu strukturieren, dass ich am Abend nicht mit dem Gefühl ins Bett gehe, er wäre für die Katz gewesen, ist in Zeiten wie diesen nicht immer einfach.

Heute war so ein Tag an dem alles völlig anders kam als ich es zu Beginn angedacht hatte und es war total in Ordnung.

Den Morgen vergammelte ich ein wenig weil ich zwar lange aber nicht besonders gut geschlafen hatte. Ich hatte seltsame Träume von denen ich nichts mehr weiß und mich mit einem eher ratlosen Gefühl zurück ließen. Ich watschelte verschlafen herum und wusste bis auf das Blogposting nichts mit mir anzufangen.

Die A. rief am frühen Nachmittag an und fragte ob ich eine Besorgung für sie machten könnte in einem Geschäft in dem ich noch nie war. Ich nahm die Gelegenheit wahr und ging hin weil ich auf den Laden neugierig war. Da sich der Laden in meinem alten Wohnviertel befindet das zur Zeit eine gewaltige Baustelle ist wegen der Trambahn musste ich den Großteil des Weges zu Fuß machen weil dort auch kein Bus hinfährt.

Ich ging am Paname vorbei ein Lokal in das ich früher oft ging. Ich machte dort vor Jahren mal sehr schöne Fotos. Dort traf ich den F. den ich schon seit letztem Jahr nicht mehr gesehen hatte, später stieß der P. dazu und noch eine Weile später die M.B. die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Es war ein kurzes aber sehr schönes Zusammentreffen.

Ich ging von Paname aus hinüber zur Place Wallis um dort den Bus zurück zum Belair zu nehmen. Doch ich fühle mich extrem unwohl in dem Bus und stieg gleich bei der Kathedrale wieder aus. Ich ging durchs Zentrum hoch zum Vis-a-Vis. Doch setzte ich mich auf die Terrasse und als die Tageszeitung.

Dort lernte ich einen Schriftsteller kennen, das heißt richtig kennen, denn er wusste wer ich war und ich kannte ihn, aber begegnet waren wir uns nie. Es war eine lange und interessante Unterhaltung über das Schriftstellertum in Luxrmburg. Gerne würde ich noch ein paar Details mehr preisgeben, doch ihr wisst ja…. von dritten Personen habe ich gerne eine Einwilligung, dass ich sie Blog verewigen darf.
Nur so viel: er ist auch Deutschland nicht völlig unbekannt und hat schon eine Reihe Bücher herausgbracht.

Es wurde später als gedacht und als ich dann endlich zurück nach Hause wollte, waren die Läden alle dicht der Einkauf fürs Abendessen wurde somit hinfällig. Ich rief ich dann spontan im Bovary an und bestellte einen Tisch.

Ich las während dem Essen das neueste Buch von dem oben erwähnten Schriftsteller, das ich schon hatte aber noch nicht angefangen hatte. Mehr darüber die nächsten Tage.

Sonntagsgewurschtel

Ich ließ den Tag sehr ruhig angehen.

Ein Kaffee auf dem recht kühlen aber sonnigen Balkon. Dabei gleich die Gelegenheit genutzt und die neue Liege aufgestellt. Sie sieht nicht so aus ist aber so ungemein kuschelig, dass ich fast wieder eingeschlafen wäre.
Ich sehe mich schon im vollen Sommer bei richtig heißen Tagen nachts im Sessel auf dem Balkon schlafen.

Am Nachmittag nahm ich dann das Pistazieneis in Angriff. Ich las davor ein paar Rezepte durch unter anderem bei Eis Machen und schaute noch einmal bei Claire Saffiz im Gourmet Video wie sie ihre Pistazien Variation hergestellt hat.

Ich nahm dann mein altbewährtes Creme Anglaise Rezept für Vanilleeis der Villa Martha und fügte dem die 150gr Paste aus dem Glas hinzu. Ich reduzierte aber die Zuckermenge von 200gr. runter auf 175gr., weil die Paste auch schon Zucker enthielt und ließ die Glucose, durch die ich sonst ein Teil der Zuckers ersetze, ganz weg. Zusätzlich fügt ich noch einen Tropfen Bittermandel Aroma hinzu und den Pistaziengeschmack zu verstärken.
(Im Video der Villa Martha erhitzt man die Creme über dem Wasserbad, was ich grundsätzlich nicht tue, weil ich das mit dem Induktionsherd auch sehr gut steuern kann.)

Auf dem Foto sieht es nicht so aus aber die Creme IST leicht grünlich.
Und gleich vorweg, das Eis ist irre lecker geworden! Ich musste mich schwer beherrschen nicht gleich loszulöffeln.

Nach einer kurzen Pause mich dann dazu aufgerafft die Petunien ein die Kübel zu pflanzen. Das sieht jetzt so aus:

Ja da fehlt noch ein bisschen was. Es gibt noch drei bzw. vier Kübel, aber für die kaufe ich Montag oder Dienstag den Rest.

Am Abend im Fernsehen „The Great Gatsby“ mit Leonardo Di Ciaprio. Und wieder störte mich an der Verfilmung, die aufgesetzte zeitgenössische Musik zwischen Charlston und Rap. Vieles wirkt so aufgesetzt und falsch und es ist jammerschade für eine so fabelhafte Geschichte, die schon einmal richtig gut verfilmt wurde.

Wochenmarkt & No Art

Es war dann doch recht spät geworden im Rooftop und ich hatte mir vorsichtshalber den Wecker gestellt. Grummelig stand ich auf schrieb das Blogposting und begab mich dann zum Wochenmarkt. Ich kaufte ein wenig Gemüse fürs Wochenende und fand wie durch Zufall, auf dem griechischen Stand endlich Pistazienpaste, zur Herstellung von Pistazieneis. Das wird am Sonntag in Angriff genommen.
Einen schnellen Kaffee mit der D. die beruflich schon wieder um kurz vor 11 weg musste.
Wieder zurück fiel ich kurzerhand aufs Bett und schlief nochmal ein.

Am Nachmittag mehrere Telefonate die alle recht lang gingen.

Die Rosen von Mittwoch sehen noch immer sehr schön aus.

***

Am Abend dann. ich hatte es beinahe verpasst, meine erste Sendung für dieses Jahr. Seit langem war ich wieder Gast bei NO ART ON AIR. Die Sendung läuft seit einiger Zeit wieder, wird aber im Studio aufgenommen. Darum kommt immer einer nach dem andern ins Studio. Ich bin ab der 19:50 Minute zu sehen, und stelle zwei Kunstausstellungen vor, eine in Trier und eine Luxemburg. Man sitzt übrigens erstaunlich schlecht in den neuen Sesseln.

NO ART ON AIR

WMDEDGT im Juni

Der monatliche Aufruf von Frau Brüllen, den ich ja ab und an mitmache wenn ich ihn nicht verpasse, fiel dieses mal auf einen sehr unproduktiven Tag.

Ich stand verhältnismäßig spät auf, setzte mich an den Rechner und erledigte viel Schreibkram. So langsam tut sich wieder was im Job, wenn auch nur tröpfchenweise. Einen kleinen Hammer hinsichtlich einer Produktion bekam ich doch noch. Also steigt die Zahl jetzt auf zwei Produktionen die Infolge der Pandemie nicht verschoben werden konnten, sondern restlos abgesagt wurden.

Ich hatte mir fest vorgenommen die Blumen in die Balkonkästen zu umzupflanzen, doch das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung. Es regnete und stürmte unentwegt, so dass der Regen quer flog und alles patschnass wurde. Sogar das Schlafzimmerfenster, das für gewöhnlich nie nass wird, hatte Regentropfen abbekommen.

Als ich irgendwann alles erledigt hatte was sonst noch so an häuslichem anstand, daddelte ich eine Runde RuneScape, und spielte ein recht langwieriges Abenteuer durch, das ich aber ohne die Hilfe von Schnupp Trupp nicht geschafft hätte. Viele sehen das ja als Schummeln an, aber hier war es stellenweise so unlogisch im Spielverlauf, dass ich mich nicht mehr zurecht fand.

Am Abend ein Apéro im Rooftop. Ich war unschlüssig ob ich überhaupt hingehen sollte, wegen dem Mistwetter. Doch da ich den F. seit Beginn der Pandiemie nicht mehr gesehen hatte, war es eine gute Gelegenheit.
Ich sollte dort den P. treffen, der zu meiner Überraschung ebenfalls die M. geladen hatte. Es wurde ein lustiger Abend unter rauschendem Regen der manchmal so laut war, dass man fast sein eigenes Wort nicht verstand. Doch irgendwann klatre es auf und ich sah ein spektakuläres Wolkenbild.

Es wurde ein vergnügter Abend wenn auch von den Temperaturen her sehr kühl. Als ich nach Hause fuhr zeigte das Thermometer im Wagen nur noch 9 Grad an. Brrr.

Wellness fürs Gefährt, Erdbeertörtchen & Dalton

Wenn ich gewusst hätte dass es heute regnen würde, wäre ich mit dem Wagen nicht in die Waschanlage gefahren. Doch da ich nun schon mal den Termin dort hatte, denn er wurde innen und außen gereinigt, trat ich ihn dann doch an.
Ich gehe übrigens immer dorthin, weil ich nun mal ein Stoffdach Cabrio habe und ich den Bürsten in einer Waschstraße nicht traue. Zudem habe ich schon das Resultat bei anderen Stoffverdecken gesehen, die, wenn sich schwarz waren, alle einen Grauschleier hatten, der nie wieder weg ging.

Und während das Auto im Wellness stand ging ich hinüber zum meinem früheren Lieblingssupermarkt und setzte mich dort in die Cafeteria. Ich las ausführlich die Tageszeitung und zurrte noch ein paar Termine fest.

Anschließend, da es gründlich abgekühlt hatte, beschloss ich noch mit ein paar Blumen für den Balkon zuzulegen, im Cactus Hobby. Wenn ich schon diesen Sommer nicht viel verreisen kann / darf / will, werden es Ferien auf Balkonien mit Tagesausflügen. Ich fand Petunien in rot und weiß , die farblich perfekt zu meinen Blumenkästen passen.

Ich kaufte mir auch endlich eine Liege, für den vorderen kleinen Balkon, die mir schon lange wünschte. Ich fand eine die nicht zu klobig ist, jedoch faltbar und robust, sehr bequem, mit satten 5 Jahren Garantie. Ein Foto davon wird nachgereicht wenn ich sie draußen aufstellen kann, nicht heute bei grauem Himmel und Regen.

Am Nachmittag kam die D. vorbei und brachte Erdbeertörtchen mit.

Am Abend eine Visite auf dem Gestüt von meinem Patenkind Dalton.

Es hat sehr viele Fortschritte gemacht. Er wird auch regelmäßig von einer der Freundin der A. geritten, die Landesmeister im Dressurreiten war. Und sie ist schlichtweg begeistert von ihm wie schnell er lernt und eigentlich alles kann, wenn er nur will. Denn er mag nicht jeden und kann bei mitunter sehr stur sein. Doch so stur wie er sein, genauso lieb kann er sein.
Ich als ich hier eine Weile neben ihm stand und mich einen Moment nicht um ihn kümmerte, zog er am Ärmel der Jacke, ER wäre jetzt bitteschön im Mittelpunkt. Das kann aber auch damit zu tun haben dass er sehr verfressen ist und ich ihm eine Möhre und einen Apfel gab.

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Männer allein zu Hause. Wie viele Filmausschnitte erkennt ihr auf Anhieb wieder? Ich erkannte sieben Stück sofort.

Visite und Donnerwetter

Schnell zum Mittwochsmarkt. Ich mag ihn inzwischen mehr als den am Samstag. Ich brauchte nicht wirklich viel, kaufte aber Blumen.

Anschließend zum Friseur da ich ja jetzt wieder meinen alten Drei-Wochen-Rhythmus einhalten kann.

Am Nachmittag ein Besuch bei der D.D. die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Die D.D. ist meine Innenarchitektin und für die Wohnung verantwortlich ist in der ich jetzt wohne. Wir unterhielten uns lange bei ihr im Garten. Sie hat ihre Liebe zur Gärtnerei entdeckt und versorgt sich zu großen Teilen selbst mit Gemüse. Ich bekam ganzer drei Geschenke:

Von Marset eine kleine Stehlampe die ich schon beim Einzug in die neue Wohnung erhalten hatte, aber sie musste umgetauscht werden und das dauert ewig lange.

Zwei italienische Kirschtomatenpflanzen, weil ich ihr irgendwann mal erzählt hatte dass meine Tante hier auf dem vorderen Balkon immer Tomaten züchtete und das mit recht großem Erfolg.
Der dritte Geschenk war eine Tüte voll Eichblatt Salat die ich euch nicht mehr zeigen kann denn sie ist schon verzehrt.

Und während wir bei ihr im Garten saßen schlug das Wetter langsam aber ich um und es wurde sehr schwül und dunkel. Ich fuhr zurück.

Die angekündigten Unwetter kamen und bescherten mir folgendes Foto mit strahlend leuchtenden Gebäuden und einem sehr unheilvollen Himmel.

Am Abend Fernsehen. Die wohl bekannteste Geschichte von Hercule Poirot „Mord im Orient Express“ diesmal mit David Suchet. Es ist inzwischen die dritte Variante die ich als Film gesehen habe, und leider die Schwächste von allen.

Pfingstmontag und Dienstag

Am Pfingstmontag war wenig blogtaugliches dabei außer ein Meeting am Nachmittag das, wenn wir uns clever anlegen, wahrscheinlich Geschichte machen wird.
Ach ja, die N. zusammen mit Darwin waren zum Mittagessen da.

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Die Nacht zu Dienstag schlecht geschlafen und leicht matschig und nebelig im Kopf aufgewacht. Nichts gebloggt weil es halt nicht viel gab. Stattdessen meine zwei Ungetüme am Fensterblättern zurechtgestutzt und dabei fest gestellt dass, nachdem ich einem von ihnen alle braunen Blätter weggeschnitten hatte, er nun im Vergleich sehr mickerig aussieht. Wenn ihn die Kur nicht bekommt muss ich ihn ersetzten.

Heute wäre das große alljährliche Hightlight in meiner alten Heimat, die Springprozession.

Seit ein paar Tagen übrigens können die Theater hier wieder ihre Türen öffnen wenn sie wollen, bzw. können, bzw. es sich lohnt. Einer der größten Säle in Luxemburg im Theaterbereich ist das Grand Theatre. Der Saal fasst beinah 1000 Leute. Doch mit den gebührenden Abständen werden daraus nur noch 130. Da stellt sich natürlich die Frage ob es sich lohnt Millionenschwere Opern einzuladen. Ein anderes Beispiel am anderen Ende der Kette ist das kleine Theatre du Centaure mit knapp 50 Sitzplätzen. Da werden nach den Vorschriften nur noch ganze fünf Leute Platz nehmen können. Lösungsvorschläge gibt es einige. Was letztendlich umgesetzt wird bleibt abzuwarten.

Am späten Morgen eine Stippvisite in Trier um Material zurückzugeben, und nach ein paar neuen Jeans Shorts Ausschau zu halten.

Ich fand ein Paar Shorts die ganz ok aussahen und zudem jetzt schon massiv reduziert sind.

Am Nachmittag eine Verabredung mit der D. und der J. auf der Terrasse vom Bazaar Bar. Mit der J. hatte ich schon seit ewigen Zeiten nichts mehr unternommen und sehe immer nur dann wenn ich was für den Fernsehsender mache. Für mich war der Bazaar eine Premiere. Ich gehe oft daran vorbei aber die Klientel schreckte mich immer ein wenig ab. Doch es war in Gesellschaft recht angenehm.

Am Abend verhalfen die D. und ich jemandem der noch immer heftigst in der Tele Arbeit steckt und dadurch kaum bis gar nicht das Haus verlässt zu seiner ersten großen Entschränkung. Wir luden ihn in den Grünewald ein. Er war zu Anfang etwas überfordert wieder so komplett unter Menschen zu sein. Doch ich denke dass das eher seinen eigenen leichten Agoraphobie zuzuschreiben ist.
Es war jedoch ein herrlicher Abend und er entspannte sich zusehens.

Ich hatte diesmal den Fisch des Tages:

Seeteufel aus dem Ofen an Risotto mit brauner Butter, Oliven und Pinienkernen. Es war wie immer herrlich.

Pfingstsonntag

Wenn man ein wenig zurückblättert durch die letzten Tage, dann waren sie schon heftig wegen der vielen Restaurantbesuchen und Einladungen zum Essen.
Darum beschloss ich das Wochenende sehr langsam angehen zu lassen und hatte für die beiden Feiertage nichts geplant.

Am Sonntag lange ausgeschlafen und ein bisschen häusliche Arbeit verrichtet. Das Posting vom Vortag verbloggt und anschließend das Internet leergelesen.

Dabei habe ich mich recht lange durch eine Blog Empfehlung aus den Kommentaren geklickt. Eine Empfehlung die sich echt gelohnt hat, denn hier wird sehr viel Fachwissen vermittelt was die Eisherstellung angeht. Das Blog ist von einem Food Journalisten und einem Koch. Schon gleich beim ersten Durchblättern habe ich sehr viele gute Tipps gefunden.
Selbst Eis machen.

Ein neues Video vom BA Test Kitchen gesehen. Claire Saffitz geht darin einzelne Gourmet-Mix Rezepte noch einmal durch und vereinfacht sie, damit man sie zu hause nachkochen kann. Dabei bat sie die Zuschauer ihr die Resultate zu schicken.
Eine sehr herzerwärmende Gourmet Mix Folge:

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Schweren Herzens eine Jeans Shorts entsorgt, die zwischen den Beinen durchgeleiert war. Ich hatte sie noch den gesamten Winter in Australien an und mich ergriff ein bisschen Fernweh.

Am Abend einen weiteren Myazaki Film auf Netflix. Prinzessin Mononoke.
Gegen Mitternacht in Bett.

Marmelade und Mosel

Gegen 10 war ich auf der Wochenmarkt der brechend voll war. Doch ich wollte unbedingt hin weil es der letzte Samstag meiner Marmeladenfrau war. Sie wird in die wohlverdiente Rente gehen. Es war für sie sehr emotional und sie hatte sich als Verstärkung ihre Tochter und und die zwei Enkeltöchter mitgebracht. Es gab zum Abschied für jeden treuen Kunden ein kleines Glas Sekt mit Oliven- und Käsegebäck. Sie gestand mir dann auch dass sie voll und ganz wohl doch nicht aufhören kann. Sie wird in der kommenden Zeit so ein oder manchmal zweimal im Monat einen kleinen Stand in der kleinen Gaststätte ihrer Tochter in Oberbillig haben. Ich jubelte innerlich. Ich werde sicherlich das eine oder andere mal hinfahren. Die genauen Daten wird sie per Whatsapp rausschicken.

Ich schlug noch einmal ordentlich zu.

Zuhause legte ich mich noch einmal hin, weil die Nachtruhe etwas zu kurz gekommen war.

Am späten Nachmittag fuhr ich mit der N. und Darwin an die Mosel.

Ein neu bepflanztes Rebenfeld
Die ersten Trauben für 2020

Am Abend gab es Spargel bei der K. mit vielen Beilagen.

…und lange anregende Gespräche.

Der lange Freitag

Gähn! So früh schon jemand fremdes in der Wohnung zu haben… Ich hatte mir den Wecker auf 6:00 gestellt und ich war zumindest geduscht und angezogen als der Installateur kam.

Und so saß ich ungewollt sehr früh schon am Rechner und wusste nicht so richtig ich mit mir anfangen sollte. Ich fing an ein Manuskript zu lesen, das man mir zur Begutachtung zugeschickt hatte. Es versteht sich wohl von selbst dass ich da nichts darüber preisgeben kann. Ich konnte mich jedoch schlecht konzentrieren, weil der Installateur herumwuselte.

Zwei Stunden später war das Problem gefunden. Es war der Wasserboiler der ein Leck hatte. Ich rief die Innenarchitektin an, um nachzufragen, wer das vor drei Jahren bei der großen Renovierung eingebaut hat und ob ich es eventuell über die Garantie oder über die Hausratversicherung bezahlen lassen kann . Doch dann fiel es uns beiden wieder ein, dass ich ihn aus der alten Küche recycelt hatte, und ihn nochmal hatte einbauen lassen. Ich rechnete zurück wann er zum ersten mal eingebaut wurde und kam auf das Jahr der Heirat von Tante Gritty, 1985, also 35 Jahre. Von der Garantie her war nichts mehr zu machen.
Ich rief bei der Versicherung an und wurde seltsamerweise mit einem Teleservice in Belgien verbunden, der sich zur Zeit der Einschränkungen auch um alle Anrufe aus Luxemburg kümmert, weil die Büros hier nicht besetzt sind. Man versprach mich zurückzurufen.
Zehn Minuten später hatte ich meine Antwort. Da es ja keinen zusätzlichen Schäden gab, die die Versicherung übernommen hätte, wird der Boiler nicht erstattet.
Na gut, ich habe ja zur Zeit sonst keine großen Ausgaben, (und kein Einkommen) und irgendwo muss das Geld ja hin…

Der Missetäter auf dem Balkon kurz vor seinem Abtransport.

Der Installateurfuhr zurück ins Lager, kam zurück mit einem neuen Heißwasserbereiter und binnen einer Stunde war er eingebaut.

Kaum war er weg klingelte die N. mit Welpe Darwin. Sie hatten sich zum Besuch angekündigt.

Kurze Zeit später zog ich los um noch ein paar Einkäufe zu tätigen, denn es wird ja wieder ein längeres Wochenende. Es waren so viele Menschen unterwegs, dass es fast unheimlich war. Die Grand Rue war so voll wie schon seit Monaten nicht mehr.

Für den Nachmittag hatte ich mir vorgenommen Eiscreme zu machen. Doch zum meinem großen Erstaunen misslang sie mir. Ich produzierte süßes Vanillerührei. Ich konnte die Masse nicht mehr retten. Für eine weitere Fuhre hatte ich nicht mehr genug Eier da. Also muss ich mir für morgen als Mitbringsel für die K. etwas anderes einfallen lassen oder ich muss sehr früh loslegen.

Am Abend dann zum ersten mal dieses Jahr in der Hostellerie du Grünewald. Die A., die N. die D und ich. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

Und der kleine Frechdachs war natürlich der Star des Abends.
Ich war weit nach Mitternacht zu hause.

Küchenbaustelle

Ihr könnt euch erinnern dass da mal was war?
Ich zweifelte teilweise sogar an meinem Verstand, weil da plötzlich eine Wasserpfütze stand und ich wusste ob ich das war (nein, ich habe kein Leck!) ob ich unbewusst was verschüttet hätte, oder das Wasser sonst irgendwo rausrinnt.

Heute war nun endlich der Installateur da.

Ich hatte die hängenden Mülleimer samt der Tür schon selbst entfernt. Aber soweit war ich beim ersten mal auch schon und fand nichts. Doch der Installateur fand. Aber um da ran zu kommen muss die Spülmaschine raus und der Warmwasserboiler muss ausgebaut werden.
Da es heute zeitlich für den Installateur nicht mehr ging, telefonierte er sofort mit dem Kollegen aus der Firma der hier auch auf der Baustelle war, als ich die Wohnung renovierte. Er kommt morgen gleich um 7:00.

Da ich in der Küche nun gar nichts tun kann, wollte ich auch nicht kochen und bestellte mir für Abends per Wedely beim Japaner Takajo eine Sushi Platte. Es ist eines der ältesten japanischen Restaurants der Stadt und hat keine fancy-schmancy Sushi Teile, sondern die gängigen Klassiker wie Nigiri, Maki, Sashimi u.s.w. aber immer in einer 1A Qualität.

Dienstag und Mittwoch

Heute mal wieder zwei Tage, da der Dienstag Abend mit zu viel Wein endete und ich keinen gescheiten Satz mehr zusammen bekam.
Da es am Mittwoch morgen schon sehr früh los ging mit einem leichten Kopfschmerz, (selber schuld) war ich froh dass ich alles geschafft bekam was ich mir vorgenommen hatte.

Aber der Reihe nach.

Dienstag war ein recht ruhiger Tag. Viel Schreibarbeit quasi über den ganzen Tag hinweg und es ging mir flott von der Hand. Am Abend rief die die A. an. Sie hatte eine Lieferung von Hellofrech bekommen, die aber weitaus mehr beinhaltete als sie geordert hatte.
„Joël, du musst eine Runde mitessen, ich schaffe das nicht alles.“
Na gut. Also kochten wir bei ihr zu hause. Es gab Reis mit einer Salsa von Tomaten Chilli und Mais nebst gebackener Süßkartoffel und schwarzen Bohnen. Ein etwas ausgefallenes Menü, da vier Sättigungsbeilagen zusammengewürfelt waren. Dazu gab es Pinot Noir und wie oben schon erwähnt, ein ganz klein wenig zu viel, denn mein Kopf präsentierte am Morgen danach die Rechnung.

Zum Apéro gab es Gin Tonic alkoholfrei, der erstaunlich gut schmeckte. Die A. hatte bei Delaize verschiedene Ginsorten entdeckt die alle durch Bank „bleifrei“ sind. Seedlip gibt es in verschieden Varianten, wir hatten Spice.

***

Am Mittwoch, morgens zeitig nach Trier, mit der Kamera. Was ich da genau gemacht habe erfahrt ihr Anfang Mai. Juni.

Heute ist der allererste Tag in Luxemburg seit den Einschränkungen dass die Terrassen der Bars und Restaurants wieder geöffnet haben können. Da es Mittwoch war und Wochenmarkt war die ausgedünnte Terrasse vom Renert entsprechend gut besucht. Ich traf bei meiner Rückkehr kurz auf die D. und den B. die einen Tisch ergattert hatten. Doch es war eine seltsame Stimmung, denn vor dem Renert gab es eine Pressekonferenz zusammen mit dem Gastronomenverband, mit uns allen auf der Terrasse im Hintergrund, so als ob wir Deko wären. Sehr wohl fühlte ich mich nicht dabei. Ich trank meinen Kaffee und machte schnell Schluss.

Kurz nach Hause umziehen…

… und dann in die Studios von RTL. Es war so schön alle wiederzusehen. Das Resultat sehr ihr wie schon oben erwähnt, in anderthalb Wochen wenn es ausgestrahlt wird.

Und am Abend kam das Highlight des Tages!

Wir hatten einen Tisch im Bovary auf der Terrasse bestellt. Die N. hatte Darvin mitgebracht.

Er liiiiiebt meinen Bart.

Anschließend Asiatische Nudeln für mich und tellerweise Tappas für die anderen.

Aus dem Familienalbum 29

Es ist zwar so einiges passiert am Montag, aber nichts was blogtauglich wäre. Darum eine Runde Familienalbum:

Das Bild ist 33 Jahre alt. Ich war 20 und im Urlaub bei dem G. und der A. Der G. war der Cousin meiner Mutter. Als der G. in Rente ging, suchten sich die beiden einen kleinen Nebenverdienst im Süden Frankreichs. Sie wohnten in der Pförtner Wohnung einer großen Villa im auf den Hügel der „Croix Des Gardes“ in Cannes und hielten die Villa und den Garten in Schuss. Die Villa war bis auf die Sommermonate im Jahr unbewohnt. Der Besitzer kam nur selten im Jahr vorbei. Im Winter schon gar nicht. Wie jede Villa im Süden Frankreichs hatte sie einen Pool.

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Das wanderte gestern durch meine Twitter Timeline. Die Serie Knight Rider mit David Hasselhof war ja…lassen wir das.
Aber wenn die Musik davon nur auf Cello gespielt wird, das klingt schon sehr cool.

Häuslicher Sonntag

Kaboompics .com

Ein sehr ruhiger Sonntag, der mir zu kalt war um etwas draußen zu tun. Ich hörte am Morgen einen weiteren Teil des Hörspiels dass ich ein wenig vergessen hatte. Die juten Sitten. Mit über 8 Stunden Spiellänge ist das ein ganz schöner Brocken. Doch er lenkte mich gut ab von den Putzarbeiten in der Küche und im Bad.

Ich daddelte ein Runde Runescape und levelte das neue Skill Archäologie noch mal um eins höher.

Am späten Nachmittag ein erster sehr erfreulicher Anruf zwecks einem ersten richtige Job, mit festem Datum, Ort und Auftrag. Endlich! Er ist nicht gewaltig und dauert nur einen Tag, aber immerhin ist es ein Anfang zurück in die Realität, auch wenn es technisch für mich schwieriger werden wird.

Hinsichtlich dessen habe ich ein konkrete Frage.
Ich brauche ein Shield Maske. Eine die die Sicht nicht trübt oder gar verzerrt und nicht so schnell verkratzt. Vor allem Trübung wegen Farbe und Verzerrung dürfen nicht sein wenn ich schminke, das wäre fatal, zumal ich auch Brillenträger bin.
Hat jemand meiner geschätzten Leser bereits Erfahrung mit diesen Masken und kann mir eine empfehlen? Bitte nur schreiben wenn ihr wirklich aus eigener Erfahrung etwas wisst. Googeln kann ich selbst. 😉

Am Abend schaute ich mir, da ich noch voll um Rausch des Hörspiels war, das in der gleichen Zeit angesiedelt ist, die erste aufgenommene Folge von Babylon Berlin an, die zur Zeit im Schweizer Fernsehen läuft. Ich hätte mir beinahe noch eine Folge angesehen doch ich wollte beizeiten im Bett sein, da ich morgen früh raus muss.

Eiscreme Verkostung

Kräftige Regengüsse am Morgen. Ich war unschlüssig ob ich zum Wochenmarkt gehen sollte oder nicht. Kann er überhaupt ohne mich stattfinden? Ich musste das nachprüfen. Die D. hatte die gleiche Idee. Also sahen wir uns dort im strömenden Regen. Ich kaufte fix ein paar Kleinigkeiten und machte mich auch schon wieder auf den Heimweg.

Ich nahm die gebackenen Bananen vom Vortag in Angriff. Die Nacht im Kühlschrank hatten sie gut überstanden und ich war letztendlich froh, dass sie eiskalt waren denn sie kühlten mir die Creme Anglaise ab als ich sie mit dem Pürierstab hinein mixte.

Erst am Schluss als die Creme schon fast gefroren war, kamen die Walnüsse dazu.

Am späteren Abend kam die A. vorbei auf eine Verkostung der der Eiscremes. Das Bananeneis war sensationell!

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Ich fand beim Zurückblättern im Blog ein Video von der Eröffnung der Tony Awards von 2019. James Corden singt von dem das was ich so sehr vermisse:

Loyalitätsverlust & Eiscreme

Am Morgen mit großer Rührung den Text der Kaltmamsell gelesen. Vor einem Jahr war ich auf ihrem Rosenfest. Fotos davon gibt es hier.

Etwas später dann wieder ein Dämpfer der garstigen Art.
Ich hatte es vorgestern schon kurz angedeutet. Das Projekt für das ich mich am Anfang der Einschränkungen so sehr gequält hatte, um diesen gottverdammten Text fertigzustellen, obwohl mir absolut nicht danach war, wurde nicht verschoben sondern ersatzlos in die Tonne gekickt.
Das bestärkte mich andererseits meine Mitgliedschaft in dieser Künstlergruppe bis Ende des Jahres auslaufen zu lassen und nicht mehr zu erneuern. Ich spiele schon seit letztem Jahr mit dem Gedanken, den ich aber immer wieder verwarf, hauptsächlich aus Loyalitätsgründen, weil ich schon so lange dabei bin. Doch ich denke es ist an der Zeit zu gehen.

Später rief ich einen Freund an der sich besser in Autoren- und Verwertungsrechten auskennt als ich und erkundigte mich was ich mit dem Text machen könnte bzw. nicht machen kann.

Doch aus diesem Gespräch heraus bekam ich auch ein Angebot völlig anderer Art, über das ich mir sehr freute doch da ist es viel zu früh um etwas preiszugeben.

Am Nachmittag kaufte ich alles ein um zur Eisproduktion. Ich hatte mir drei Sorten vorgenommen. Mokka, Banane mit Walnuss und Vanille.

Zwischendurch ein Wolkenfoto.

Wenn man das malen würde, würde es irreal aussehen.

Dann drei Bananen mit einem Grillspieß oder Messer mehrfach einpieksen und auf einem Blech im Ofen gebacken. Sinn der Sache ist dass die Bananen Feuchtigkeit verlieren und der Geschmack intensiver wird. Zeitgleich in einer Pfanne Walnüsse geröstet und abkühlen lassen.
Und dann begann ich einen Fehler. Ich kochte die Milch/Sahnemasse auf und wollte noch ein wenig Vanillexrakt mit hineingeben als ich mich in den kleinen Flaschen im Schrank vergriff und stattdessen Kaffeeextrakt reinschüttete. MIIIIST!!!!!
Ich stellte mir kurz vor, wie das mit Bananen einhergehen würde, doch das verwarf ich dann.
„Na gut, dann mache ich wohl das Mokkaeis vorneweg.“
Da ich nun schon die Sahne mit dazu gegeben hatte, war mir klar dass ich den gemahlenen Kaffee nicht mehr so in die Mischung hinein geben könnte, denn das filtert sich anschließend sehr schlecht, es sei man opfert ein Küchentuch dafür, aus dem die Kaffeeflecken nie wieder rausgehen. Und nur Kaffeextrakt wollte ich nicht nehmen, das schmeckt man.
Also bastelte ich aus Filtertüten drei kleine Säckchen prallgefüllt mit Kaffee, schmiss sie in die Milch und ließ das einmal aufkochen und dann mit den Säckchen abkühlen. Es klappte und es bekam einen sehr kräftigen Kaffeegeschmack.

Zwischendurch mehrere Telefonate beruflicher Art die alle viel Aufmerksamkeit und Zeit verlangten. Und bis das Kaffeeeis fertiggestellt war es so spät dass ich nicht noch mit den Bananen weitermachen wollte.
Das kommt morgen dran. Die Bananen geschält, in eine Dose gefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

Natur pur

Und so schön wie der Abend gestern ausklang, so heftig begann er morgens am Tag danach.

Jay Schiltz, einer der bekanntesten Journalisten aus Luxemburg, der auch viele kabarettistische Texte und Theaterstücke schrieb, ist am Mittwoch gestorben. Ich habe ein Stück von ihm in der Maske bestritten vor langen Jahren und es war eines der erfolgreichsten Stücke, das ich je hatte. Es wurde über ein Jahr hinweg immer wieder verlängert und war mit fast 100 Vorstellungen, ein außergewöhnlicher Erfolg für Luxemburg.
Äddi Jay.

Am Nachmittag ging es gemeinsam mit der D. an die Mosel. Wir hatten schon letzte Woche beschlossen dass wir die K. besuchen. Wir machten eine Wanderung durch die Weinberge.

Es waren ungewöhnlich hohe Temperaturen, was das die steilen Aufgänge durch die Hügel erschwerte. Doch es entstanden ein paar schöne Bilder.
Die K. hatte gekocht und wir saßen bis weit nach 23:00 auf ihrer lauschigen Terrasse, fast wie im Hochsommer.

Erinnerungen, schlechte Nachrichten, Eiscreme & Eurener Hof

Ich las erst heute bei Croco dass Michel Piccoli gestorben ist.
Ich lernte ihn in Cannes auf den Filmfestspielen kennen, zu der Zeit, als ich mit Françoise jedes Jahr dort war. Es war eine kurze Begegnung am Abend im Vorraum vor den Kinosaal im damaligen Noga Hilton Hotel. Er war einer der Hauptdarsteller in einem anderen Film gewesen und war, wie wir beide auch, nur ein Zuschauer und wir warteten auf den Einlass. Da er nicht gut laufen konnte, ließ man ihn, wie mich und Françoise die im Rollstuhl saß, schon vorab in den Saal bevor die Menge hineinströmte. Piccoli ging am Stock weil er gestürzt war und die Hüfte schmerzte.
Es war ein kurzer aber netter Wortwechsel. Er fragte uns was wir denn schon so gesehen hätten an Filmen und wie wir mit dem Rollstuhl hier so zurecht kämen. Dann öffneten sich schon die Türen vom Saal und er humpelte und ich schob Françoise hinein. Er scherzte: „Ah, la course des vieux pour la meilleure place!“
Es ist schon seltsam wir man manche Begegnungen so lebendig in Erinnerung behält, denn das ist über 15 Jahre her!

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Im Park auf dem Weg in die Innenstadt

Wochenmarkt am Mittwoch und es war fast wie in alten Zeiten. Ich begegnete vielen Bekannten und Freunden und alle waren ob dem wunderschönen Wetter in bester Laune. Wir standen anschließend zu dritt etwas abseits vom Markt und lachten uns dumm und dämlich, was ich sehr vermisst habe in all den Wochen.

Ich kaufte Lilien.

Am Nachmittag eine schlechte Nachricht bekommen bezüglich eines Projektes in das ich schon sehr viel Vorarbeit gesteckt hatte und nun wahrscheinlich gar nicht mehr zustande kommt. Mist, Mist, Mist!

Um mich von der schlechten Nachricht abzulenken schaute ich ein Video das ich schon mal vor einem halben Jahr gesehen hatte ohne wirklich darauf zu achten was Claire Saffitz tatsächlich tat. Als ich es jetzt wieder sah, taten sich für mich Welten auf! Es wird dieses Jahr Eiscreme in rauen Mengen im Hause Joel.lu geben!

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Am Abend hatte ich einen Tisch reserviert im Eurener Hof in Trier für die A. und mich. Es war sensationell!

Zu trinken gab es einen spritzigen Sommerriesling mit dem Namen Piu Piu,

Der Eurener Hof ist ein Traditionshaus das ich schon sei Jahrzehnten kenne, in dem ich aber schon sehr lange nicht mehr war. Das letzte mal war, glaube ich im vorigen Jahrtausend. Für die A. fühlte es sich an als ob sie im Urlaub wäre.

Es insgesamt eine Nacht in der viel gefeiert wurde, denn wieder daheim, beim Nachbarn hörte ich noch lange bis weit nach Mitternacht lautes Gelächter.

Ruhiger Tag

Die Tulpen von letzten Mittwoch die sehr lange gehalten haben.

Sehr sonniger schöner Tag mit Schreibarbeiten und Vorbereitungen zwecks dem kleinen Auftrag den ich am Wochenende bekam.
Zwischendurch brachte ich gestern erworbene Jeans zur Änderungsschneiderei. Man sagte mir aber vorab dass es bis Ende nächster Woche dauern wird bis sie fertig ist, also wesentlich länger als sonst.

Ansonsten war es ein ruhiger Tag. Ich las weiter in der Biographie von Da Vinci und saß lange auf dem Balkon.

Am Abend eine Runde Runescape. Ich schloss ein seit langem offenes Quest ab, für das, als ich es begann, mein Stärke- und Kampflevel nicht hoch genug waren.

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Ich habe Baumgartner ja schon öfters verlinkt. Bei dem neuesten Video dachte jedoch: Wow! Holy Shit! Der Typ kann wirklich was!

Den Tränen nahe

Da ich über das Wochenende einen Auftrag eingeheimst habe, worüber ich nach dem Anruf, fast eine volle Stunde durchjubilierte, (nein es ist kein Maskenjob, aber die, die schon länger hier mitlesen wissen was es ist) musste ich heute diesbezüglich nach Trier. Die Grenzen zu Deutschland sind seit Samstag wieder geöffnet und ich beschloss den Zug zu nehmen. Es gab vorab eine große Verwirrung ob man einen triftigen Grund braucht um über die Grenze zu fahren oder nicht. Aber nein, man darf!

Ich beschloss mit dem Zug zu fahren was eine sehr gute Idee war, denn ich hatte ein ganzes Abteil für mich.

In Trier befiel mich dann ein sehr gemischtes Gefühl. Wie wird es da wohl sein? Da die Maßnahmen ja von jedem einzelnen Land beschlossen werden und nicht vom Bund, wusste ich nicht inwiefern Rheinland Pfalz die Einschränkungen schon gelockert hat oder nicht.

Ich trat aus dem Bahnhof und sah mit heruntergeklappter Kinnlade, dass die Gaststätten hier geöffnet haben! Alle hatten Tische und Stühle vor der Tür mit 1,5 bis 2 Meter Abstand.

Ich erledigte fix die eine Chose für die ich extra hergefahren war (sorry ich kann da nicht mehr darüber schreiben) und ging zu Engbers, die diese Woche 20% auf alles geben, um die eine Jeanshose zu ersetzen, die letzte Woche das Zeitliche gesegnet hat. Ich erwarb eine die aber vorab noch zu Änderungsschneiderei muss. Wie immer sind die Hosenbeine zu lang und ich mag nicht beständig bei allen Jeans die Beine hochkrempeln.

Je näher ich zu Engbers kam um so näher kam ich auch zur Trier Brasserie. Sie hatte geöffnet!

Die Besitzerin der Brasserie begrüßte mich sehr herzlich, doch als ich all die reservierten Tische sah, schwand meine Hoffnung. „Oh, doch! Für Sie doch immer! Ich bin froh endlich wieder bekannte Gesichter zu sehen“, sagte sie. Sie wies mir einen Tisch in Inneren das Lokals zu. Das ging alles so schnell und unerwartet dass mir ein wenig dir Luft weg blieb.
Ich. Bin. In. Einem. Restaurant!
Es war emotional fast zu viel.

Rinderfilet medium mit Champignons und allerlei Gemüse. Dazu in Pinot blanc. Ich war den Tränen nahe.
Im Lokal stand nur noch ein knappes viertel der Tische die sonst dort stehen, alle Gäste saßen mit mindestens zwei Meter Abstand von einander weg.

Und doch beschlich mich auch das ungute Gefühl, dass es vielleicht zu früh, zu schnell…? Zumal weil es in Luxemburg um einiges eingeschränkter war und immer noch ist, als hier. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Experte in Virologie, denn davon gibt inzwischen mehr, als es Viren gibt. Aber kann jemand nachvollziehen, dass ich die Lockerungen als zu schnell empfinde?

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Auf dem Rückweg las ich dass das katholische Erzbistum Luxemburg inzwischen lautschreined eine Antwort von der Regierung fordert, wann denn die Kirchen wieder geöffnet werden. Man würde fest damit rechnen, dass es spätestens für Pfingsten der Fall sein sollte.
Mir invitéieren hei net op eng Corona-Party op d’Kinnekswiss„, so ein Satz des Generalvikars im Interview.

Ach Herr Vikar! Mit ihrem selbst gebastelten Konzept wie sie jetzt Gottesdienste sicher abhalten wollen und dass alle Kirchgänger disziplinierte Menschen sein sollen, die sich an die Vorgaben halten, so ist auch eine Kirche nichts anderes als Theater- oder Konzertsaal mit Bühne bzw. Altar. Sie laden die Leute in einen großen geschlossenen Raum ein. Ob man Gottesdienste oder Beethovens 9te oder die Rocky Horror Show feiert, da macht das Virus keinen Unterschied. Aber nur zu, Herr Vikar! Wenn sie es fertigbringen dass Kirchen wieder Gottesdienste abfeiern, wir Theaterschaffende hängen uns gerne mit an den Zug der Lockerungen.

Eine Wanderung auf Kinderwegen

Am Morgen klickte ich mich mal so wahllos durch den Appstore einfach nur um sehen ob es Neues gibt. Es gibt kaum noch Apps die man einfach so runter laden und und dann bei Gefallen erwirbt ohne das es gleich ein Abo wird. Bei der Gelegenheit mal alle meine Abos durchgezählt. Über Netflix und die Tageszeitung bis hin zum Musikabo und inzwischen auch den Virenscanner, es läppert sich einiges zusammen. Dabei festgestellt dass es da viele Unverhältnismäßigkeiten von Angebot und Preis gibt. Nee, nee so geht das nicht weiter. Da fliegt jetzt mal so einiges raus.

Am Nachmittag ein Ausflug in die Alte Heimat. Nicht in die Stadt selbst sondern ein wenig außerhalb, in die kleine Siedlung Manertchen in der mein Elternhaus stand und in der ich aufwuchs. Ich wollte mir all die Plätze ansehen wo ich als Kind viel Rad gefahren bin und viele Stunden im Wald verbrachte.

Durch die Wälder über kleine Feldflure auf Hochsitzen… Es kamen viele Erinnerungen zurück. Eine kleiner Rundgang durch die Siedlung beschloss die Wanderung. Das Haus das jetzt dort steht anstelle meines Elternhauses ist ein trister moderner Bau ohne Seele ohne Charme. Doch es machte mich nicht einmal traurig. Es war eine völlig emotionslose Erfahrung. Es ist ein Teil meiner Vergangenheit aber sie löst keine Melancholie mehr aus. Es ist zu lange her…

Am Abend keine große Lust auf Film, doch ich sah dass ich da noch eine Folge Hercule Poirot aufgenommen hatte. Der Wachsblumenstrauß, der oft fälschlicherweise zu den Geschichten von Miss Marple gezählt wird.
Also schaute ich mir die Folge an von 2006, in dem auch Michael Fassbender mitwirkte.

Noch später am Abend auf Twitter:

Freitag im Casino & Samstag Freundeszuwachs

Geplant war ein Frühstück mit der A. zusammen im großen Garten von dem B. was wir aber absagten denn obwohl die Sonne schien, war es eisig kalt. Die Eisheiligen könnten sich jetzt auch mal langsam verabschieden.

Stattdessen ging ich etwas später mit der A. in die Stadt. Da mir der kleine Ausflug gestern ins MUDAM so gut getan hatte, beschloss ich heute das Casino in Angriff zu nehmen, in dem ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr war.

Das Casino ist ein Bau mitten im Zentrum der Stadt und war das erste Museum für zeitgenössische und moderne Kunst in Luxemburg, noch bevor das MUDAM eröffnete.

Es werden grad mehrere neue Ausstellungen vorbereitet und so war nicht sehr viel zu sehen wie just die Arbeiten von Sophie Jung mit denen ich wirklich nichts anfangen konnte.

Es ist fast alles aus Material gefertigt das sie recycelt hat, aber so wahllos zusammengewürfelt, das man sich fragt was das soll. Selbst die Texte an den Wänden gaben keine Erklärung. Die rote Perücke auf dem Betonsockel mit den säuberlich hingelegten Rollsplit, sieht im ersten Moment lustig aus auf dem Bild doch andererseits hat man das Gefühl das alles mit einer großen Unlust zusammengeschustert wurde. Auch der rote Sessel in Hintergrund ist eine Zumutung.
Das einzige Kunstwerk was ich mich ein intrigierte war die Dachluke mitten in der Treppe. Ganz aus war es bei den männlichen Geschlechtsteilen die wie Trophäen am Eingang links und rechts zum Hauptsaal hingen. Es waren nicht mal die Geschlechtsteile an sich und die Ausführung, doch es verstärkte umso mehr die Wahllosigkeit der ganzen Ausstellung.

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Samstag Wochenmarkt. Und ich ging diesmal sehr früh hin, weil ich in Ruhe einkaufen wollte und nicht mit elend langen Schlagen. Kurz nach 8 Uhr war ich bereits dort und ich bekam über Obst, Gemüse, Tulpen und Brot, ohne lange warten zu müssen. Ein Kaffee vom Renert zum Abschluss zusammen mit der D.

Am späten Nachmittag simste die N. ob ich zu hause sei, ich sollte bitte hinunter auf die Straße kommen. „Ach, dachte ich, stimmt!“ Sie wollte mir noch die Tragetasche für die Weinflaschen zurückgeben die ich bei ihr hatte liegen lassen.

Doch sie strahlte so sehr über das ganz Gesicht als sie vorfuhr, dass da noch etwas sein musste. Sie öffnete die Wagentür und da sah ich ihn:

Wir haben Zuwachs bekommen! Er heißt Darvin und ist ein Cavalier King Charles Spaniel.

Ausloten anderer Wege, Kleidung & MUDAM

Da es in unabsehbarer Zeit keine Arbeit für mich geben wird, habe ich mir eine andere Beschäftigung gesucht, die ich aber hier noch nicht ausführlich erörtern will, weil es einfach noch zu früh dafür ist. Ich muss auch erstmal ausloten, ob ich das längere Zeit machen kann, bzw. durchhalte, denn es ist eine Beschäftigung zu 100% am Rechner. Und ich kann nicht Stunde um Stunde den ganzen Tag in einen Bürosessel furzen…
Wir werden sehen.

Für diese Beschäftigung saß ich also gestern den ganzen Morgen in besagtem Bürosessel. Der Vorteil, es völlig egal wie ich dabei aussehe, ob splitternackt oder im Festtagsgewandt, es spielt keine Rolle. Bei mir war es mein heißgeliebtes Muji Kimono.

Gegen Mittag machte ich Schluss und wechselte das Kimono gegen Straßenkleidung.

Zwischenfrage:
Wie geht es euch eigentlich damit? Ich meine, diejenigen die keine systemrelevanten Jobs haben und entweder ihre Arbeit von zu hause aus erledigen können oder, wie ich, gar nichts tun können. Hat bei euch da ein Wandel in der Kleidung stattgefunden?
Ich bin sehr… basic geworden. Mein liebstes Kleidungsstücke sind zur Zeit Hoodies, die ich sonst partout nicht mochte. Es waren hauptsächlich Hemden, selten Polo Shirts und fast nie T-Shirt. Auch mein Schuhwerk, auf das ich sonst großen Wert legte, hat sich auf drei Paar reduziert. Der Grund dafür ist einfach: Es gibt keine Gelegenheit mehr für mich all das repräsentative Zeug anzuziehen. Zudem war ich über zwei Monate vor den Einschränkungen unterwegs, auf der anderen Seite der Welt, und wenn man aus dem Koffer lebt, kommt man mit noch viel weniger Zeug klar.

Und wenn wir schon bei Kleidung sind:
Ich holte die Jeans hervor, die ich auch schon gestern zum Wochenmarkt angezogen hatte, um zu sehen dass…

Huch!
Ich bin doch nicht etwa gestern so zum…? Nein! Das hätte ich doch merken müssen! Dieses riesige Belüftungsloch hintenrum, das hätte ich spüren müssen! Ich will es letztendlich gar nicht wissen, ob oder ob nicht.

Am Nachmittag stattete ich dem MUDAM einem Besuch ab. Da die Museen und Galerien wieder geöffnet haben, wollte ich mir unbedingt noch die Retrospektive von Jean-Marie Biwer ansehen, einem luxemburgischen Maler. Und es war eine gute Idee, denn außer mir war nur noch eine andere Dame da. Es war also mehr Personal dort als Besucher.

Mein Lieblingsbild von Biwer

Eine Ausstellung die mich weitaus weniger begeisterte war die von Robert Morris. Es waren vor allem Arbeiten aus den 60er und 70er zu sehen, die wahrscheinlich für die damalige Zeit modern und befremdlich waren weil sie den Minimalismus einläuteten, heute hauen sie niemanden mehr vom Hocker. Interessant war lediglich sein Werkstoff Filz mit dem er ein paar interessante Plastiken schuf, wovon die unten mir ganz gut gefiel.

Sehr viel spannender fand ich die neue Akquisition zur Mudam Sammlung von Thomas Hirschhorn, die noch weit bis ins nächste Jahr zu sehen sein wird. Sein Werk World Airport 1 ist gerade jetzt sehr befremdlich, weil wir ja nicht fliegen dürfen. Ein vollgestopfter Raum in dem man sich stundenlang aufhalten kann um all die Zeitungsausschnitte zu lesen die über unzählige Wände verstreut sind. Doch letztendlich hält man es nicht zu lange dort aus weil man das permante Geräusch von Fliegern hört, die landen und starten.

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Am Abend ein langes anregendes Telefongespräch mit dem S. von dem ich schon lange nichts mehr gehört hatte. Ich erfuhr ein paar interessante Dinge die sich während meiner Reise zugetragen haben, von denen ich noch nichts wusste.

In den Seilen hängen

Ein leicht durchhängender Tag, was dem Wein vom Vortag geschuldet war.

Jedoch am Morgen mit der A. auf den Wochenmarkt, die sonst eher selten mitgeht. Doch ihr fällt aus bekannten Gründen die Decke auf den Kopf.
Ich kaufte Rosen (oben im Bild) Wir trafen den B. und er lud uns für Freitag Morgen ein zum Kaffee im Garten, vorausgesetzt das Wetter hält sich.

Ich schaute kurz bei Santos vorbei der jetzt auch wieder geöffnet hat und bedankte mich für die schnelle und prompte Lieferungen meines Lieblingskaffees. Für gewöhnlich sind die drei Damen die dort arbeiten immer etwas zurückhaltend, doch sie bedankten sich. Eine von ihnen meinte, dass sie heilfroh sei nicht mehr jeden Tag zwischen 50 und 100 Kilo Kaffee zur Post schleppen zu müssen. Sie hätten keinen Lieferdienst, weil das Onlinegeschäft nicht ihr Hauptgeschäft sei.

Am Nachmittag hing ich dann in Seilen. Selbst schuld.

Die D. schickte mir ein Link.
Geométrie variable.
Wünderschön! Mit zwei, drei oder vier Tänzern.

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Am Abend ein sehr schönes Kriminalhörspiel von 1967, also ein knappes Jahr jünger als ich, aus der Hörspielbox vom NDR.
Das Labyrith von Siegfried Lenz

12von12 im Mai

Es ist reiner Zufall dass ich daran gedacht habe aber ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich mal wieder ein 12von12 machen kann. Wer nicht weiß was das ist, der schaue bitte hier nach.

Es ist schon seltsam wenn ein Friseurbesuch, den ich sonst immer nur am Rande erwähnte, zum großen Ereignis des Tages wird. So sieht es übrigens bei J.P. Lasserre aus. Der Salon wurde erst vor kurzem renoviert mit ein paar neuen Möbeln und neuer Tapete.

Und wer mir auf Insta folgt hat das Bild schon gesehen.

Auf dem Rückweg sah ich dieses Plakat in einem Bushäuschen. Das erste Werbeplakat das ausgewechselt wurde gegen die Covid-19 Plakate die über Wochen und Wochen hingen. Werbetechnisch ist das sehr schlau von Mc D, aber ich gehe trotzdem nicht hin.

Am Nachmittag fuhr ich an die Mosel nach Remerschen zu den Baggerweihern um die K. zu besuchen. Wir wanderten um die Weiher herum, die zum Großteil auch ein Naturschutzgebiet sind. Ich musste mir selbst zum meiner Schande eingestehen, dass ich noch nie dort gewandert bin. Es ist eine herrliche Wasser- und Auenlandschaft.

Am Abend dann die erste Einladung seit Wochen zum Abendessen zu den N.

Wir saßen auf ihrem Balkon und ich sah seit sehr langer Zeit mal wieder diese Aussicht über den Süden der Stadt, die ich von meinem Balkon aus nur begrenzt sehe. Die A. war auch da.

Das Essen kam von Italiener Al Grappolo nebenan. Ich hatte Pinot Noir mitgebracht. Zum Apéro gab Crémant.
Wir diskutierten noch lange über Pablo und jeder von uns hatte Anekdoten zu erzählen.
Es war sehr schön und es wurde sehr spät…

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Alle anderen 12 von 12 Teilnehmer findet ihr wie gehabt bei Draußen nur Kännchen.

Links 2,3,4

Ein Tag, der dem gestrigen traurigen Umstand geschuldet, nicht viel hergab.
Ich brauchte Ablenkung.

Wie meistens am Montag viel häusliches Zeug erledigt.

Den neuen Comic Band von Marcel Proust Auf der Suche nach der verlorenen Zeit angefangen.

Ich hatte sie schon mal hier kurz erwähnt. Doch konnte ich da nicht mehr drüber erzählen, weil ich auch etwas für die No Art Sendung bei RTL drüber gemacht hatte.
Ich habe in all den Jahren oft versucht Marcel Proust zu lesen, sei es auf französisch als Buch, oder vor ein paar Jahren als Hörbuch eingelesen auf deutsch.
Es klappte nicht. Das Buch flog nach ein paar Seiten immer wieder in die Ecke und als Hörbuch erwies es sich als fabelhafte Einschlafhilfe.
Dann entdeckte die Comicbücher von Stéphane Heuet und das klappt dann auf Anhieb.
Der neuste Band wird als Band 5 bezeichnet, obwohl Band 6 und 7 schon davor herauskamen. Nun bin ich mir nicht sicher ob man das tat weil die Abfolge der Geschichte im Original so ist oder hat Huet eine Geschichte der anderen vorgezogen. Ich weiß es nicht.
Mit dem neuen Band kehren wir auf jeden Fall in die Welt von Monsieur Swann zurück, der inzwischen verheiratet ist, jedoch unter seiner Gesellschaftsschicht und von vielen Leuten deswegen gemieden wird, auch von Marcels Eltern, die seine Heirat als Mesalliance ansehen.

Kulturzeit Reportage über die Serie:

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Die Geschichte eines seit Jahren verschollenen Van Gogh Bildes.
Sehr spannend.
Podacst Finding Van Gogh

R.I.P. Pablo

Ich hatte schon einiges vorgeschrieben über den Tag hinweg, doch das meiste habe ich wieder gelöscht. Ich sollte mit der N. eine Runde durch das Petrusstal spazieren aber wir taten das später als vorgesehen weil es regnete.

Ihr habt es schon in der Überschrift gelesen.
Der kleine Pablo hatte am späten Nachmittag einen heftigen Krampfanfall mit Bewustseinsverlust. Die A. flitzte sofort mit ihm in die Tierklinik. Doch man fand auf die Schnelle nicht heraus war es sei, eine Vergiftung, oder ein Blutgerinnsel , es ging alles so schnell…zu schnell.

Kurz nach Mitternacht rief die A. an und erzählte mir unter Tränen die ganze Geschichte. Es ist so unfair, wenn ein Freund, ein Gefährte, der jetzt während den ganzen Einschränkungen für die A. noch viel wichtiger als je davor, so unerwartet plötzlich nicht mehr da ist.

Ich mochte den kleinen Kerl sehr. Als ich nach einem Foto von ihm im Blog suchte, fand ich sehr viele.

Ach Pablo….

Pablo auf meinem Schoß im Bovary
Als Tagesgast bei mir zu Besuch.
Auf dem Weg in die Cevennen auf einem Zwischenstopp in Lyon
In den Cevennen.
Sein ersten Mal bei mir zu hause, als es hier übernachtete
…und ich ihm Dog TV zeigte, was ihn hellauf begeisterte.
In der Hosterllerie du Grünewald

Bardley oder Brandon

Ich möchte die Frisur nochmal geschichtlich festhalten. So lang hatte ich die Haare zum letzten Mal bevor ich 40 wurde. Ich sehe damit aus wie irgendein Bradley oder Brandon aus einer Serie aus den 80ern. Zugegeben, auf den Fotos sieht es besser aus als in Natur.
Am Dienstag kommt die Wolle weg.

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Ich war vor dem Wecker wach.
Der 9 Mai ist ein Feiertag, doch der samstägliche Wochenmarkt war trotzdem da. Ich weiß nicht ob das der ganzen Ausnahmesituation geschuldet ist ob es in Zukunft auch so sein wird.
Es regnete.

Es wunderte mich dass auch bei schlechtem Wetter so viele Menschen da waren. Die Schlange vor dem Eifeler Bäcker war elend lang, dass ich darauf verzichtete. Ein schneller Kaffee mit der D. vom Renert und ich fuhr zurück. (Ja, fuhr ich hatte das Auto mitgenommen und ich war heilfroh, sonst wäre ich pitschnaß geworden.)

Insgesamt war es ein langweiliger Samstag und ich war mir unschlüssig was ich machen sollte. Ich zog die Leonardo Da Vinci Biografie wieder hervor die ich letzte Jahr gekauft hatte und irgenwann weggelegt hatte, weil…ja weil mir nicht nach Biografien zumute war.

Ich schleif darüber ein und hatte wilde Träume.

Am Abend daddelte ich eine Runde Runescape die ein doppeltes Punktewochenende eingeläutet haben und levelte ein paar Skills.

Ich ging früh zu Bett mit dem Podcast Aus den Archiven über Hans Dieter Hüsch.

Vollmond & Gin Tonic

Sehr früh wach geworden. Dem Drang mich umzudrehen und weiterzuschlafen nicht nachgegeben und aufgestanden. Es war 5:30.

Diesen schönen Vollmond vom Balkon aus gesehen.

Den B. und die D. am Morgen gesehen bei einer Tasse Kaffee und einem Vollkorn Croissant. Sehr schönes Gespräch. Wir freuen uns alle dass ab nächster Woche die Einschränkungen gelockert werden und dass man wieder in alle Geschäfte kommt.
Doch die große Überschrift über allem heißt Eingenverantwortung. Ich bin mal optimistisch und glaube dass es klappen könnte. Es muss einfach.
Denn mein Fell hinsichtlich schlechter Nachrichten ist zur Zeit sehr dünn.

Die E. schrieb mir gestern, dass sie sich durch die Musikalben der Challenge, die ich hier gepostet habe in ihre eigene Vergangenheit zurück katapultiert fühlte. Es wäre schön und zugleich sehr befremdlich. Bei der Gelegenheit wühlte ich noch ein wenig weiter im Kopf und im Internet und fand ein Album, an dem sehr viele Erinnerungen hängen und das ich völlig vergessen hatte.

Mike Oldfield war mein aller aller erstes großes Konzert, für das ich lange gekämpft und gebettelt hatte, bis ich endlich gehen dürfte. Die C. war mit dabei.
Oldfield war am Beginn einer großen Erfolgswelle und wir waren mit die ersten die das Lied ‚Moonlight Shadow‘ live hören konnten. Im gleichen Jahr lief es dann im Radio rauf und runter bis es jedem zum Hals raus hing. Doch er spielte auch viele Stücke aus alten Alben, unter anderem aus Platinum.
Eine andere Platte kam kurze Zeit später in der er die Musik zum Film The Killing Fields schrieb, die mich auch lange Zeit begleiten sollte.

In letzter Zeit bekomme ich öfter liebe Mails mit lieben Worten von lieben Menschen, die nicht hier kommentieren mögen und das lieber per Mail tun. (Da war sehr viel Liebe im letzten Satz, aber ich lass das jetzt so) Ich versuche, immer zu antworten, und wenn nicht, seid versichert, dass ich sie lese und euch allen sehr dankbar dafür bin.

Am frühen Nachmittag war ich seit Wochen zum ersten mal wieder in dem etwas größeren Cactus Supermarkt in Belair. Ich musste nicht lange warten, es ging ziemlich fix. Ich war hocherfreut eine große Flasche Mediteranian Fever Tree zu finden und sah schon vor meinem geistigen Auge den Gin Tonic, den ich mir am Abend gönnen würde.

Die D. schickte mir ein Video das mich völlig in den Bann zog:

Ich wusste durch David Hockneys Buch Welt der Bilder schon, dass man in der Renaissance mit Linsen und Spiegel arbeitete um zu zeichnen, doch er kam dem ganzen Geheimnis noch ein gutes Stück näher, und beweist dass es schon weitaus früher der Fall war.
Bitte schaut das Video schnell an, denn ich bin mir sicher dass die BBC Einspruch dagegen erheben wird, und dann ist es weg.

Gin Tonic:

Zum Abendessen gab es Feldsalat mit Puten Bifana.

Ja, das das Glas Wein fehlt auf dem Bild. ich hatte nämlich davor drei Gin Tonic. Wenn ich noch Wein hinterher geschüttet hätte,…. Ihr wisst schon.

Große Unlust

Die Blumen vom Wochenmarkt am Mittwoch. Eine etwas kleinere Sorte Tulpen.

Ich hatte ja angekündigt, dass ich re:publica TV anschauen würde. Ich tat es aber nur für sehr wenige Zeit. Das digitale Exil, das Experiment. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben und alle strahlten was das Zeug hielt.
Doch die re:bulica ist für mich eine analoge Sache. Ich sah all die bekannten Gesichter und hatte Heimweh nach Berlin, nach der Berlin Station, nach Club Mate, die ich nur dort trinke. Es tat fast physisch weh.
Bei solchen immer wiederkehrenden jährlichen Ereignissen, fällt mir die soziale Distanz sehr schwer.

Ich hatte den ganzen Tag eine große Unlust überhaupt etwas zu tun. Ich las und daddelte und umgekehrt. In solchen Momenten sollte ich eigentlich einen Spaziergang machen, aber dafür fehlte mir auch jeglicher Antrieb.

Ein paar Telefonate geführt, weil plötzlich nicht mehr so ganz klar war, welche Einschränkungen denn nun jetzt schon gelockert wurden und welche erst ab Montag. Vor allem das sich gegenseitige besuchen kam in der Pressekonferenz, von der ich ja berichtet hatte, so rüber als ob es mit sofortiger Wirkung wäre. Es herrschte Unsicherheit. Doch auch diese Lockerung ist erst ab Montag.

Das Abendessen:

Penne mit frischen Tomaten, Thunfisch und viel Pfeffer. Das ich zur Zeit eine solche Liebe und Lust zu Pfeffer entwickeln würde erstaunt mich selbst.

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ASMR ( Autonomous Sensory Meridian Response) ist ja sehr trendy schon seit einer geraumen Weile. Ich selbst kann das nicht ganz nachvollziehen, außer es wird begrenzt eingesetzt. So liebe ich Tutorials in denen weder gesprochen wird, noch Musik läuft und nur die paar wenigen Geräusche zu hören sind, wie der Schneebesen der die Sahne schlägt, u.s.w.

Die Restaurierung einer alten Spardose.