Yahooooooooo!

Ho ho ho… wenn man unter Yahoo Deutschland nach meinem Vornamen sucht, steht meine Homepage an !!!achter!!! Stelle. Und dabei habe ich nicht nachgeholfen mit irgendwelchen Optimizern.
*der Autor sitzt aufrecht grade am Tisch und wirft sich stolz in Brust*

Wachsende Fingernägel

Während dieser kurzen Tage der letzten Wochen, gibt es mitunter nichts besseres, als sich zuhause gemütlich mit einer Tasse Tee und einer Kuscheldecke entweder vor den Fernseher zu hauen oder ein Buch zu lesen.
Jetzt kann ich davon berichten, weil ich zu Anfang nicht ganz sicher war, ob ich es überhaupt machen sollte. Ich habe mir für Weihnachten selbst ein Geschenk gemacht. Die ersten drei Staffeln der Serie Aliasmit Jennifer Garner. Es ist nicht unbedingt mein Ding eine Serie im Fernsehen zu verfolgen, weil ich immer Folgen verpasse. Doch als die erste Staffel vor zwei Jahren auf Pro 7 lief, war ich versessen darauf. Eine Serie bei der man vor Spannung die Fingernägel buchstäblich wachsen sieht. Aber leider, und wie so oft, lässt die Spannung nach. Die ersteund zweiteStaffel halten was sie versprechen, doch dann geht es leider bergab. Es ist schade,denn die Staffel ist mit Stars versehen die man sonst nie in Fernsehserien zu sehen bekommt. Quentin Tarantino, Christian Slater, Etan Hawke, Roger Moore, Lena Olin, Isabella Rosselini… Das Muster mit der die einzelnen Folgen aufgebaut sind, wird überbenutzt und der Schluss der drittenStaffel, gibt kein Ende her, dass nach der viertenStaffel gieren lässt. Schade.

Schlaflose Fettpolster

Eine fast schlaflose Nacht verbracht. Mir fielen die Augen erst kurz nach 6 Uhr zu als der Radiowecker mir bereits die ersten Nachrichten des Tages lieferte. Auch wenn ich meine Einträge nicht immer nachts schreibe, so ist das mit den nächtlichen Rumhängen nicht besser geworden.
Zudem machen mir die Pfunde, die ich mir an Weihnachten angefressen habe, schwer zu schaffen. Das geht schon soweit dass ich versuche sie mittels Autosuggestion wegzudenken. Im CD Schrank fiel mir da nämlich gestern nach Durchforstung eine CD in die Hände, die da „Schlank im Schlaf“ heißt. Ich hatte völlig vergessen dass ich so was besitze. Ich kann mich vage erinnern, dass es ein Geschenk war…Frechheit! In der säuselt eine Männerstimme mit angenehmem Bass eine Stunde lang wie in einer Hypnosesitzung Sätze wie: „Sie werden abnehmen. Jedes Mal wenn sie Süßigkeiten sehen, denken sie an ihre Speckpolster auf den Hüften….“ Die Besäuselung, die ich gestern Abend ebenfalls als Schlafmittel einzusetzen versuchte, hatte zur Folge, dass ich heute morgen an der Konditorei vorbei kam und mir sofort zwei Stücke Moonstrudel kaufte.
Kommentar überflüssig. Vielleicht muss ich sie auch öfters anhören bis ich morgens beim Aufstehen den Schlankheitscredo lauthals mit deklamieren kann.

Trist

Trist, trist, trist….es nervt schon. Wie schon so oft gesagt, wiederholt und wiedergekaut; meine Stimmung hängt vom Wetter ab. Und so wie es heute hier war…pffff. Es ist zum kotzen, laut und geräuschvoll.

Krieg oder nicht Krieg

Ich weiß nicht wann und wo ich das gelesen habe, es ist auch nicht so wichtig. Es gibt einen Hollywoodstar, der mit sämtlichen Schönheitsgesetzmäßigkeiten bricht. Nicolas Cage. Er hat eine Glatze und eine zu längliche Kopfform. Seine Augen stehen zu nahe beieinander und liegen zu tief. Und doch fällt der weibliche Geschlecht scharenweise für ihn um.
Ich selbst habe ihn auch immer unterschätzt, bis heute. In seinem neuesten Film The Lord of War, spielt er einen Waffenhändler, der kurz und quer durch die ganze Welt Waffen verscherbelt. Er tut das was er am besten kann.
Ein Film den ich anfangs nicht sehen wollte, weil ich dache, dass es wieder einer a-typischen Kriegsfilme sei, doch ich sollte eines besseren belehrt werden. Der Story ist in einer sehr ironischen und doch sehr glaubhaften Art und Weise erzählt. Und grade das macht den Film spannend und man bleibt dran. Allen voran der Schluss ist so klar und deutlich, dass einem nach Stunden die Ohren schlackern. Verpasst ihn bitte nicht er ist absolut sehenswert.
(Zum Verlinken bin ich zu müde…mach ich morgen, oder auch nicht)

Grenzwert

Ich habe ein einziges Buch von ihm gelesen und auch nur weil damals so ein Reisenwirbel darum gemacht wurde. Bret Easton Ellis. American Psycho. Gestern abend nun fand ich in der Zeit online ein Interview im Zusammenhang mit seinen neusten Werk, Lunar Park. Er ist schon recht wiedersprüchlich in seinen Aussagen und man merkt dass er ziemlich durchgeknallt ist, aber auf eine Art die mit einer Tracht Prügel oder einer Gernzerfahrung schnell geheilt wäre. Im Prinzip halte ich nicht viel von solch verwöhnten Dakdenztypen wie ihm. Aber irgendwie fasziniert er doch. Ein Satz gefiel mir in seinem Interview ganz besonders.

Man kann eine Welt, über die man schreibt, nicht nur hassen. Man muss sogar etwas verliebt sein. Sonst bringen Sie die Energie gar nicht auf, die nötig ist, um eine Welt einzureißen. Man muss etwas lieben, um es hassen zu können.

Stimmt.

Berlin, Berlin

Ein Fundstück das ich nicht vorenthalten kann und will. Berlin Guide ist ein Fotoblog das genau das wieder gibt was ich an Berlin so schätze. Ich versuch es immer wieder, aber es will nicht so richtig gelingen. Der Typ der das Blog führt stammt nicht aus Berlin und wohnt auch nicht dort. Er muss nur mehrfach im Jahr einfach dorthin. GENAU SO WIE ICH! Aber in Gegensatz zu mir ist er ein verdammt guter Fotograph,….verdammt verdammt gut. Und grade weil er so verdammt gut ist klau ich ihm jetzt ein Bild. Ist ja nur zu seinem Besten.

Regelmäßigkeit

Es erstaunt mich mit welcher seltsamen Regelmäßigkeit die Einträge Tag für Tag, für Tag, folgen, weil es nichts zu berichten gibt das die Einträge auch späterhin für mich noch lesenswert machen würde. Ich habe vor einigen Tagen festgestellt; wenn ich die Einträge aus Augenblicke 1 lese, wundert es mich manchmal was ich hier oder dort geschrieben habe und was ich damit meinte, weil ich meine eigenene Rätselschreiberei nicht mehr entschlüssele.

Die Mähne ist noch dran. Heute morgen ging so einiges schief (Romain würde sagen der Knoten platzte). Und als alles sich wieder bruhigte war es nach 9 Uhr und der Termin der für 8 Uhr vorgesehen war, futsch.
Also bleibt die Mähne vorerst noch dran.

Hatte ich erwähnt dass ich meine Astrologin aufgesucht habe? 2006 wird nicht besonders werden. Viele der Projekte vom nächsten Jahr hat sie positiv bewertet. Aber dafür soll es im privaten Breich so maches schief laufen. Mmh… Auch finanziell soll es eine Achterbahnfahrt werden. Tss… Als sehr positiv sehe ich lange Auslandaufenthalte die Ende des Jahres kommen werden. Aha…

Es kommt was kommen muss.

Lange Mähne

Leicht besäuselt. Eine Freundin aus alten Zeiten gesehen und ein neues Restaurant ausprobiert. Socializing in Reinform. Es fehlte mir in der letzten Zeit, da ich es sonst mehr mache.
Morgen muss ich früh raus, weil ich endlich grünes Licht bekommen habe und mir die lange Mähne abschneiden lassen darf. Ich glaube ich hatte nicht erwähnt aus welchem Grund ich sie habe wachsen lassen. Aber wie weshalb warum wird jetzt noch nicht verraten. Aber bald.

Politikum

Ich schreibe nicht oft über Dinge die mich nicht selbst betreffen und das was ich jetzt berichten werde ist ein Politikum. Mag sein, dass ich mir dabei ein wenig die Finger verbrenne, was ich für gewöhnlich hier nicht mache, aber es fiel mir derart auf dass ich darüber schreiben muss.
In meiner kleinen Heimatstadt gibt es seit den Siebzigern einen künstlich angelegten See. Damals als er angelegt wurde gab es Riesendiskussionen darüber. Dabei sollte nämlich ein uraltes Gebäude das mitten im Gelände stand abgerissen werden. Die Denkmalschützer gingen auf die Barrikaden, doch es half nichts. Das Gebäude wurde in einer quasi Nacht- und Nebelaktion abgerissen. Heute wird nicht mehr darüber gesprochen und im Prinzip sind alle recht froh darüber dass die alte Bruchbude weg ist und dafür ein ansehnliches Freizeit- und Erholungszentrum angelegt wurde.
Als ich heute Nachmittag einen Spaziergang um den See machte, musste ich feststellen, und das mehr als sonst, dass man das Wort „ansehnlich“ nicht mehr gebrauchen kann. Un-ansehnlich kommt da eher hin. Es mag sein, dass durch den Winter und die triste Natur das alles noch schlimmer aussieht, aber die Anlagen gammeln vor sich hin. Vieles ist kaputt oder sieht notdürftig ausgebessert aus.
Am meisten viel es mir bei den sogenannten chinesischen Inseln auf, zwischen denen kleine Pavillons auf Holzpfählen im Wasser stehen. Von den Inseln aus führten immer kleine Stege in die Pavillons. Sie sind nun seit Jahren abgerissen weil die Pavillons derart marode sind, dass man sie nicht mehr betreten kann. Und anstatt sie entweder ganz abzureißen oder zu renovieren gammeln sie vor sich hin. Eines von vielen Beispielen. Es wird aber eine große nigelnagelneue Jugendherberge hingebaut, mit großen Berichten in der Zeitung, wie schön und wie toll das alles ist. Stimmt. Die Jugendherberge ist schön und toll. Aber dafür sieht es drum herum zum kotzen aus.

Das Foto habe an Neujahr 2000 gemacht. Damlas waren die Stege noch da.

Sonnne

Die letzten Tage kommen mir so unsagbar kurz vor. Na gut, ich bin ja auch wach bis in die Puppen und das jede Nacht. Alles ist irgendwie so verschoben und nicht real. Dabei gibt es keinen Grund dafür. Es passiert auch nicht richtig was. Alles im Winterschlaf unter der einer tiefen Schneeschicht vergraben. Ich brauche Sonne…

Milchglas

Im einer kleinen unbedeuteten Mappe fand ich heute ein Passfotocouvert mit alten Bildern von mir. Dabei kam mir eben die Frage als ich die Bilder einscannte wie weit meine Selbstdarstellung gehen darf. Ich habe das Thema für mich selbst schon so oft durchgekaut und im FaQ wird es auch behandelt. Wie gläsern darf ich sein? Ist milchiges Glas noch ok oder schon zu viel? Den Sylvesterabend habe ich mit einer guten Bekannten verbracht die bis dato noch nicht wusste, dass ich ein Log habe. Sie ist kategorisch dagegen. Sie fand das gänzlich uninteressant, anderer Leute Privatleben im Netz zu durchforsten. Außerdem beinhalte es ein nicht ungefährliches Suchtpotential. Ich verstand ihren Standpunkt durchaus, weil sie als Radiosprecherin beständig einer gewissen Öffentlichkeit ausgesetzt ist.
Lange Rede kurzer Sinn…ich bleibe dabei und schreibe weiter. Wenn ich mir schon die Mühe mache und all die Passfotos scanne, konvertiere und zurechtschneide, soll das auch einen Endzweck haben.
Nicht erschrecken, es sind welche dabei, da erkenne ich mich fast selbst nicht wieder.




Das Foto von der Eingangsseite ist auch neu.

Merken

May we all have our hopes, our will to try

If we don’t, we might as well lay down and die
You and I

Klassisch, kitschig und doch immer wieder …. Das Video von Abba Happy New Year.

Mögest du arm an Unglück,
reich an Segen sein,
schwerfällig, um dir Feinde zu machen,
schnell, um Freunde zu gewinnen;
aber ob reich oder arm,langsam oder schnell –
mögest du von heute an nur Glück kennen.

Altirischer Neujahrswunsch

Versöhnlich

Ich weiß nicht wie es kam, und das Warum kann ich auch nicht richtig erklären. Ich bin versöhnlich gestimmt. Der Wust der ganzen letzten Wochen und Monate fiel heute Abend von mir ab, als ob ich mich innerhalb kürzester Zeit gehäutet hätte. Es ist schon weit nach 4 Uhr morgens und ich bin aufgekratzt und hellwach.
Zumindest weiß ich wem ich es zu verdanken habe. Ich rief kurz nach Mitternacht meiner besten Freundin Zmud in Berlin an. Schnuffis die mein Tagebuch schon länger lesen kennen sie bereits. Ich habe letztes Jahr mit Zmud zusammen ins neue Jahr gefeiert auf dem Dach ihrer Wohnung in Moabit. Es war ein Moment den ich nicht vergessen werde. Als ich auflegte war meine Welt in Ordnung. Wie das genau passiert ist, kann ich nicht sagen. Wir haben nicht über tiefschürfende Dinge geredet.Es war das Geplänkel und Gegackere das zwischen mir und ihr so üblich ist. Und plötzlich war es einfach da. Und es fühlt sich verdammt gut an.
Ein schöner Start ins neues Jahr.

Dassin und Ruge

Der letzte Tag im Jahr. Wenn ich zurückdenke wo und wie ich letztes Jahr gefeiert habe…. Es liegt weit weg und ist doch noch sehr nah. Ich hatte mir die Zukunft damals anders vorgestellt… Genug der Rückblicke die nichts taugen und nichts hergeben. It’s time to move on.
Der Himmel ist grau und auf den Dächern liegt Schnee, soviel kann ich erkennen von meinem Platz aus. Fahrzeuge hör ich kaum welche.
Es macht sich grad eine melancholische Stimme breit, die nicht so richtig weiß wo sie herkommt und ob sie den Namen Melancholie verdient hat. (gab es da nicht ein Lied von Joe Dassin ,der das heiß und innig besang?)
Ich freue mich auf nächstes Jahr, das so mache Überraschung bereit halten wird, da bin ich mir sicher.
Vorsätze? Bis jetzt hab ich keine, vielleicht fallen mir noch welche ein.
Alles wird gut. (Der Satz ist doof, dank der Ruge, ich lass ihn trotzdem stehen weil er genau das sagt was werden soll)

Neue Bereiche

Völlig neue Bereiche tun sich auf. Ich surfe selten auf luxemburgischen Seiten, warum weiss ich nicht. Ich könnte auch in Luxemburgisch schreiben, aber das würde den Leserkreis sowas von einschränken. Von denen ,die es verstehen gibt es so schätzungsweise dreihunderttausend. (obwohl Luxemburg mehr Einwohner hat)
So habe ich heute entdeckt, dass ich in einer Blogliste verlinkt werde die ich bis dato nicht kannte. Egalwaat.lu das ebenfalls ein Blog ist. Dabei fiel mir in der Liste der Link von Boxeschesser auf (was soviel heisst wie Hosenscheisser) Hier gibt es ein Video zu sehen das auch hier runterladen könnt. Eine Mixtur von Musical, seltsamen Kreaturen und der Erklärung für was das Internet gut ist.

Abbestellt

Der tägliche Horoskop-Service der Astrowoche für Donnerstag, den 29. Dezember 2005
Jungfrau

Sonne und Uranus erwecken Ihren Optimismus neu. Heute öffnen Sie sich erstmalig in dieser Woche. Sie geben sich nicht mehr mit den Dingen zufrieden, sondern werden aktiv und setzen eigenständig Impulse. Endlich steht Ihnen wieder Optimismus zur Verfügung. Sie lassen sich nicht mehr so rasch entmutigen wie vielleicht die letzten Tage. Merkur und Schütze-Mond laden zu intensiven Gesprächen mit Freunden ein. Sie sind hellwach und das bis in die späten Abendstunden.

Was soll das denn? Hallo? Wie manisch-depressiv muss man sein um all diese Höhen und Tiefen mitzumachen? Gestern noch bescheinigen die mir das Ende eines „Großen Traumes“ mit totaler Frustration und am nächsten Tag wieder eitel Sonnenschein. Ich bestell den Scheiß ab! Die tägliche Email der Astrowoche, die ich seit Jahren bekomme, wird gekündigt! Und somit erfüllt sich deren Vorstellung von wegen einem Ende…
Tja, so hatten die sich das wohl nicht vorgestellt.

Argwohn & Zweifel

Am Montag kein Posting geschrieben und gestern auch nicht obwohl gestern noch heute ist weil ich noch im Dienstag lebe und nicht im Mittwoch, obwohl schon Mittwoch ist und mir eine Runde Schlaf zum Übergang noch fehlt. (Was für ein Satz…!)
Warum ich nichts geschrieben habe? Weil ich permanent abgelenkt werde durch irgendwelche Dummheiten, weil ich Besuch hier habe den ich gerne wieder los werden würde, der aber vor Donnerstag nicht verschwindet und spätestens am Samstag wieder auftauchen wird. (Noch so ein Satz…Joel!!!)
Bilder der letzten Tage.

Der Buddah des finanziellen Glücks. Habe ich unbewußt geknipst, weil er mir gefiel. Und irgendwie passt er grade zur Situation.

Der Weihnachtsbaum ist keine Montage sondern hängt tatsächlich Philo an der Decke. Ein neuer irrer Trend hat ungewollt Eingang in ein traditionsgeladenes Haus erhalten.
Und ich bin so unausgeglichen und unzufrieden wie selten sonst. Es gibt ein Mittel dagegen. Es steht gleich nebenan in der Garage und heisst „Wegfahren“. Einfach losfahren. Doch es sieht finanziell schlecht aus. Also bleibe ich hier und lasse mich von Nichtigkeiten fangen und ärgern.
Wie diese hier:

Der tägliche Horoskop-Service der Astrowoche für Mittwoch, den 28. Dezember 2005
Jungfrau

Mars und Saturn fordern Sie zum Abschiednehmen auf. Vormittag: Sie müssen sich heute oder in den nächsten Tagen von einem Traum verabschieden. Sie spüren, dass etwas, worauf Sie hingearbeitet haben, langsam, aber sicher keinen Sinn mehr macht. Nachmittag: Diese Erfahrung ist sehr schmerzhaft, aber auf lange Sicht eine echte Befreiung. Sie schaffen so Platz für ein neues Ziel. Dennoch, heute sind Sie frustriert. Abend: Saturn macht Druck. Sie wissen nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht.

Und genau das befürchte ich seit ein paar Tagen schon. Ich habe das Gefühl, als ob mir ein großer Fisch arbeitsmäßig nächstes Jahr von der Angel springt. Irgendwo zwischen leichtem Argwohn und konkretem Zweifel. Oder eine Nichtigkeit. Dabei höre ich euch schon: „Mach dich nicht selbst verrückt.“
Ja, ja, ja…..

Oh du Fröhliche

Es hat fast geklappt den ganzen Tag kein Wort zu sprechen, den Kopf abzuschalten und alles auf irgendeine Weise laufen zu lassen. Aber eben nur fast. Trotzdem bin ich mächtig stolz darauf, denn ich schaffe es selten.
Eine Menge Weihnachtsgrüsse per Mail und SMS erhalten. Leute von denen ich nicht dachte dass ich was bekommen würde. Andere von denen ich dachte es müsste was kommen, und es kam überhaupt nichts…tja
Da läuft zwangsläufig eine Sortierung im Kopf ab, ob gewollt oder nicht. Freundschaften werden neu eingestuft, manche fallen ganz aus der Kategorie raus, andere werden neu dazugenommen. Das ist gar nicht mal so verkehrt. Es ist fast so als ob großes Reinemachen wäre. Weihnachtsputz.
Das fällt mir irgendwie grade jetzt so ein, weil ich den Kopf wieder „eingeschaltet“ habe. Und nachdem ich dieses Posting online gesetzt habe „schalte“ ich ihn auch gleich wieder ab.
Und Klick….!

Weihnachten

Jungfrau:
Der Mond versorgt sie und ihre Liebsten mit Harmonie. Es ist kein Tag um sich zu verkriechen.

Dabei würde ich nichts lieber tun. Den ganzen Tag kein Wort sprechen.

Heiligabend

Ich habe die Weihnachtsgeschichte nicht fertig geschrieben. Und eigentlich ist sie doch fertig. Ob der Schluss hinkt oder nicht kann ich nicht mehr beurteilen. Aber so unfertig wie sie ist, passt sie vielleicht grade drum. Ich setze sie ans Ende dieses Postings.
Heilig Abend.
Für mich der Abend der am weihnachtlichsten ist. Jedes Jahr der Abend an dem ich eine Sehnsucht, eine Freude, einen Koller, eine Wut und eine Traurigkeit verspüre. Alles zusammen ergibt irgendwie Weihnachten. Dabei denke ich grade an die Geschichte mit den Weihnachtsgeistern. Der Geist der vergangenen Weihnacht, der kommenden…
Die Weihnachtsgeister der vergangenen Jahre sind die, die mich am meisten beschäftigen. Ich denke an Menschen die schon seit ewigen Jahren nicht mehr gesehen habe, Menschen die tot sind…(Gedankenpause)
Ich komme mir lächerlich vor jedes Jahr meine selbstfotografierte und -gebastelte Weihnachtsgrußkarte zu verschicken. Im Grunde wünsche ich niemandem schöne Weihnachten. Es geht mir mehr darum ihnen zu sagen dass ich an sie gedacht habe, dass ich ihnen einen Funken Liebe und Glück zuschicke. Weihnachten selbst hat wenig damit zu tun. Ich sollte es öfter tun, aber es käme geheuchelt rüber. Dabei meine ich es so ehrlich wie…
Momente wie dieser, bin ich verletzlich wie selten….

Ich wünsche euch allen frohe Tage und wisst wie es gemeint ist.

Die Weihnachtsgeschichte 2005

Weihnachten ist furchtbar. Ich tue jedes Jahr so als ob es nicht stattfinden würde. Es fängt schon damit an, dass ich den ganzen Weihnachtskitsch in den Straßen und Geschäften nicht ausstehen kann. Und die beständige Musikberieselung! Es grenzt beinahe an Folter. Ich erledige in diesen Tagen meine nötigsten Einkäufe mit rasender Geschwindigkeit. Ich plane ganz genau im Voraus was brauche und in welchen Geschäften ich es bekomme die am wenigsten Weihnachtszeug haben und vor allem keine Weihnachtsmusik.
Man stelle sich vor es gäbe eine gesetzliche Verordnung, die besagt dass man Weihnachten feiern müsste. Ich würde sofort auswandern! Irgendwohin nach Afrika vielleicht wo sie diesen schrecklichen Brauch nicht kennen. Aber so kann ich mir zuhause eine weihnachtsfreie Zone gestalten in der dieses ganze Gebimmel und Frohlocken nur über meine Leiche stattfinden würde.
Es ist jedes Jahr das gleiche. Wenn ich Geld hätte würde ich wirklich auswandern. Aber so verbrate ich jedes Mal meinen gesamten Urlaub in dieser Zeit nur damit ich ja nicht raus muss. Oder ich melde mich krank. Auf meinem Krankenschein sollte Weihnachtsallergie stehen anstatt Erkältung. Ich erkälte mich absichtlich. Ich setze mich stundenlang auf den Balkon in sommerlicher Kleidung und warte darauf dass ich anfange zu niesen. Wenn ich dann fast blau anlaufe gehe ich wieder hinein und rufe den Arzt. Das habe ich letztes Jahr getan, weil man mir nur zwei läppische Wochen Urlaub gewährte.
Dieses Jahr wollte ich wegfahren, weit weg, aber als ich bereits im Sommer ins Reisebüro ging und sie mir den Preis für 5 Wochen Hindukusch nannten wusste ich, dass ich mir das nicht leisten könnte. Nicht als kleiner Angestellter der Rechnungsabteilung einer Holzfabrik. Als ich meinen Urlaub für Dezember beantragte, wurde er abgelehnt. Ich sollte meinen Mitarbeitern mit Familie dieses mal bitteschön der Vortritt lassen.
Mir wurde schlecht. Was wenn ich diese Jahr den ganzen Horror nicht umgehen kann? Jeden Morgen müsste ich an der Einkaufspassage vorbei an deren Eingang sie einen reisen Weihnachtsmann aufgestellt haben der beständig mit eine Reisenglocke klingelt und Ho Ho Ho aus einem Lautsprecher im Bauch schrie. Jeden Tag müsste ich ganze kitschige Weihnachtsdeko meiner Mitarbeiterin ertragen, die sich eine Spaß daraus macht das ganze Büro mit Girlanden und Kugeln auszustatten, so als säße man mitten in einem Weihnachtsbaum.
Sollte ich versuchen vom Balkon zu springen und mir ein Bein oder ein paar Rippen brechen, damit ich im Krankenhaus meine Ruhe hätte? Die Idee wäre nicht schlecht. Wenn da nicht diese Reportage gewesen wäre, im Fernsehen, in der sie zeigten, wie die Krankenhausschwestern fröhlich mit den Patienten Weihnachten feiern. Wie schrecklich! Dann wäre ich denen ja hilflos ausgeliefert. Alle würden beständig Oh Tannenbaum und Oh die Fröhliche singen während sie meine Verbände wechseln. Nein! Nein! Nein!

(Wenn ihr nicht wisst was ihr über die Weihanchtstage machen sollt, denkt euch einen Schluss aus, schreibt ihn nieder und schickt ihn mir. Die Flasche Wein ist immer noch da und wartet auf einen neuen Besitzer.)

Hinken

Ein Tag zum vergessen. Dass ich gestern bis drei Uhr Nachts vor dem Bildschirm gesessen habe, hat meinen Tag heute natürlich um einiges verkürzt. Und ich bin noch immer nicht fertig mit der Weihnachtsgeschichte 2005. Der Schluss hinkt.
Jetzt muss erst nochmal los ein paar Einkäufe machen. Vielleicht fällt mir unterwegs ein Schluss ein.

Wieder Futsch

Nun ja. Und wieder nichts. Äußerst deprimierend! Dabei hab ich gedacht dass es diesmal wirklich klappen würde. Der Mann auf dem Bild ist Boris Karloff weitaus bekannter in der Rolle des Frankensteinmonsters.

Und somit ist wieder eine Gelegenheit flöten euch ein tolles Geschenk zu schnappen. Ich glaube aber zu wissen an was es liegt. Ihr wüsstet gerne WAS das Geschenk ist. Hier bitte schön. Das wäre ihr Preis gewesen.

Eine Flasche Sauternes Château du Coy 2002 in einer edlen mattlackierten schwarzen Kiste, zusätzlich einem professionellen Korkenzieher, einem luftdurchlässigen Verschluss, einer Einschenkhilfe, einem Tropfenring und einem Thermometer zur exakten Bestimmung der Temperatur des Weines.

Ätsch.

Nochmal

Und auf geht’s. Die nächste Runde. Das Geschenk muss raus! Wer ist das auf dem Bild? Jetzt ganz schnell. Es kann doch nicht so schwer sein. Das Geschenk muss heute noch raus. Jetzt ganz fett hier einen abzocken. Der erste der mir sagen kann wer das auf dem Bild ist bekommt das Geschenk.
(Ich komm mir vor wie einer dieser drittklassigen Moderatoren die jede Nacht ein paar Euro verspielen.)

Kurz

Heute erzählt mir Petzi Gerster (Harald Schmidt nennt sie so) so ganz nebenbei in den Nachrichten, dass heute der kürzeste Tag im Jahr ist. Na das ist doch mal eine gute Neuigkeit! Dass bedeutet nämlich, dass es ab morgen wieder berauf geht und die Tage länger werden. Der kleine weiße Lichtpunkt am Ende des Tunnels. Meine dumpfe Grundstimmung der letzten Wochen hebt sich langsam. Zumindest glaube dass das der Grund dafür ist.

Na?

Der Erste der mir sagen kann welches Film Plakat das ist, bekommt was von mir zu Weihnachten geschenkt.
Kleiner Tip: Das Bild ist unter dem Namen moag.jpg gespeichert, eine Abkürzung des Titels.

Vor einem Jahr

Unerträglich diese Stille. Und doch weiß ich nicht was ich dagegen tun soll. Wenn ich meine Horoskope abklappere lese ich in allen das Gleiche. Abgespanntheit, ich soll mich schonen und dergleichen mehr. Dabei mache ich gar nichts was wofür ich mir das Geschone verdient hätte. Ich arbeite an meiner Weihnachtsgeschichte, die ich in paar Tagen hier veröffentliche, aber das ist auch schon alles.
Könnt ich euch noch an die vom letzten Jahr erinnern? Nein? Ich war damals einen ganzen Monat in Berlin.
Bitteschön hier ist sie:

Die Weihnachtsgeschichte 2004

Es war einmal ein kleines Auto das in Frankreich das Licht der Welt erblickte. Es wurde auf den Namen Peugeot 306 getauft. Es kam zu einem Autohändler nach Luxemburg. Die Frau des Autohändlers brauchte unbedingt einen neuen Wagen und so meldete der Händler das kleine Auto als Firmenwagen an. Der kleine 306 war mächtig stolz dass er beim Händler bleiben durfte und jede Woche von den Angestellten gehegt und gepflegt wurde. Die Frau des Händlers fuhr jeden Tag in die große Stadt wo es dann in einer warmen Tiefgarage untergebracht wurde. Dort sah es jeden Tag andere Autos, vor allem ein kleiner schicker Mercedes, mit dem es sich angefreundet hatte.
Eines Tages sagte der Händler zu seiner Frau: „Wir müssen das Auto verkaufen. Es ist als Firmenwagen angemeldet und wenn wir noch einen ordentlichen Preis dafür bekommen wollen, muss es jetzt weg.“
Dem kleinen 306 war Angst und Bange. An wen würde es verkauft werden? Würde es dort genau so gut behandelt werden wie in der Werkstatt des Händlers?
Ein junger Mann kam zum Autohändler und ward sehr interessiert daran. „Ich werde das Auto kaufen!“ Das kleine Auto schaute sich den jungen Mann ganz genau an. Er schien nett zu sein. Es stellte fest, dass der junge Mann gar nicht weit vom Autohändler entfernt wohnte. Es kam dort in eine Garage in der es sich sehr wohl fühlte. Ab und zu gesellte sich ein kleiner Peugeot 206 CC dazu. Der junge Mann brauchte das Auto sehr viel und die beiden wurden dicke Freunde. Es bekam viel von Welt zu sehen. Es fuhr nach Brüssel, Frankfurt, Straßburg, Köln und an die belgische Küste, und war glücklich so viel von der Welt zu sehen und einen so netten Besitzer gefunden zu haben.
Die Jahre gingen dahin und das Auto wurde älter. Es wurde regelmäßig in der Werkstatt des Autohändlers überholt und fühlte sich jedes Mal wie neugeboren wenn ein Ölwechsel gemacht wurde.
Das kleine Auto liebte die Winterzeit. Nicht wegen des ekligen Wetters oder dem vielen Salz auf den Straßen. Das mochte es überhaupt nicht. Es liebte Weihnachtszeit. Es war kurz vor Weihnachten geboren worden und das erste was es damals zu sehen bekam, als es zum Händler gebracht wurde, war ein großer Weihnachtsbaum mit vielen kleinen Lichtern die sich in seinem damals funkelnden Autolack widerspiegelten. So etwas schöner hatte es noch nie gesehen. Und jedes Jahr wenn die frohen Tage näher kamen freute es sich aufs neue einen so schönen Baum zu sehen.
Eines Tages, der Winter rückte näher, nahm der junge Mann das kleine Auto um sich auf eine lange Fahrt zu begeben. Sie sollte über 6 Stunden dauern. Es las unterwegs auf den Schildern, dass es in Richtung Berlin fuhr. Es hupte fast vor Vergnügen. Endlich würde es mal die Stadt sehen von der der junge Mann immer so viel sprach. Doch hatte er das kleine Auto nie mitgenommen da ihm die Fahrt immer zu anstrengend vorkam.
Als die beiden am späten Nachmittag die beiden in Berlin eintrafen sah das kleine Auto sehr schmutzig aus. Eine Schlammpfütze auf einer Raststätte hatte die ganze rechte Seite bis hoch zu den Fenstern ganz bekleckert. Es schämte sich ein wenig so verdreckt in die große Stadt hineinzufahren. Aber es war aufgeregt und glücklich.
Der junge Mann stellte das Auto in einer ruhigen Straße ab, in der nur große Wohnhäuser waren.
Während der folgenden Tage blieb das kleine Auto dort stehen. Schon in der ersten Nacht schaute es sich um stellte fest, dass in der Straße kein einziger Weihnachtsbaum stand. Nicht einmal eine Weihnachtsdekoration war an den Straßenlampen angebracht. In einem Fenster im vierten
Stock sah das kleine Auto ein Lichtlein flackern das irgendwie aussah als ob es zu einem Weihnachtsbaum gehöre. Doch war das Licht so schwach, dass es sich nicht in seinem Autolack spiegeln konnte. Und mit der Dreckschicht hätte es schon gar nicht geklappt.
Trübselig stand das kleine Auto Tag für Tag in der dunklen Straße und wurde immer trauriger. Würde es in diesem Jahr keine Weihnachtslichter sehen? Keinen Weihnachtsbaum? Keine Hunderte von kleinen Lämpchen sie sich in seinem Lack spiegeln würden? Es sehnte sich nach seiner warmen trockenen Garage und wünschte sich, der junge Mann wäre nie nach Berlin gefahren.
Eines Tages, das kleine Auto hatte schon alle Hoffnungen aufgegeben, bog der junge Mann um die Ecke und zückte die Autoschlüssel. Das Auto ließ sich nur missmutig aufsperren und der junge Mann stieg ein. Es fuhr mit ihm über große Plätze und lange Straßen. Das kleine Auto wurde immer aufgeregter. Überall sah es weihnachtlich geschmückte Schaufenster und Lichtegirlanden in den Fenstern und Türen. Berlin war ja gar nicht so trostlos. Nach einer Weile bogen sie in eine Straße ein dem kleinen Auto stocke fast der Motor. Vor ihm war ein großer Platz mit einem schön geschmückten Tor mit einem großen Schild auf dem stand „Weihnachtszauber Gendarmenmarkt“. Der junge Mann hatte Glück und fand gleich am Platz eine Parklücke. Er stieg aus und ging auf den Platz zu.
Das kleine Auto traute seinen Scheinwerfern nicht. Auf dem Platz stand ein riesengroßer Weihnachtsbaum, so schön wie es noch nie einen gesehen hatte. Er war nicht nur geschmückt vielen kleinen Lichtern, sondern hatte auch viele rote Kugeln. Das kleine Auto war so glücklich, es hatte am liebsten das Radio angestellt und einen Sender mit Weihnachtsliedern gesucht. Endlich war auch für das kleine Auto Weihnachten. All die langen Tage in der dunklen Straße waren vergessen.
Und es wusste, sehr bald würde es wieder seine Heimreise nach Luxemburg antreten.