Bad Ischl: Barbier & Katrin Seilbahn

Angedacht war mit dem Bus nach Salzburg zu fahren, da ich aber am führen Morgen einen Termin beim Barbier bekommen hatte, plante ich um. Das Resultat:

Es ist sehr schön geworden. Zudem gab es so viel Service wie ich ihn noch nie bekommen habe. Meine Ohren wurden gewachst! Alle kleinen Härchen auf und im Ohr sind weg. Der Bart wurde auch in der Kontour teilweise mitversäubert. Alles im Preis mit drin der sehr günstig war. Wow!

Danach gab es Frühstück beim Zauner:

Ein Rührei mit Schinken, ein Kornspitz mit dreierlei Käse und ein großer Schwarzer. Ja, es ist teuer! Ja, der Service ist großartig! Ja, man hat einen eingedeckten Tisch mit Tischdecke und Stoffservietten. Und ja, das alles zahlt man mit. Wer darauf keinen Wert legt dass man gepflegt und sauber speist, muss ja nicht herkommen.

Anschließend marschierte ich los zur Katrin Seilbahn, die vom Zauner aus immerhin noch anderthalb Kilometer entfernt ist. In der Hitze jedoch war sie in knappen 30 Minuten zu schaffen, denn es waren schon wieder satte 28 Grad.

Unterwegs im Sissi Park:

Ein paar spektakuläre Aussichten:

Bad Ischl von oben
Der Hallstättersee

Das Dachsteingebirge mit ewigem Schnee
Eine Burgruine die mir erst bei der Talfahrt auffiel.

Im Sissipark setzte ich mich in den Schatten und bloggte schon mal vor.

In der kleinen Buchhandlung stöberte ich ein wenig und fand eine etwas heitere jedoch bitterböse Lektüre von Karsten Dusse. Achtsam Morden. Genau das richtige für die nächsten Tage.

Ich setzte mich in den angrenzenden Park der Wohnung und las eine Weile, bis der Himmel sich zuzog und es sich anbot in der Wohnung weiterzulesen. Es war die richtige Entscheidung denn keine zehn Minuten später schüttete es.

Später ging ich in die Pizzeria La Piazza ( wir wissen alle dass Pizza nicht so mein Ding ist) und verschwand zeitig in der Wohnung um weiter zu lesen.

Bad Ischl: Freier Tag

Was mir nicht gut getan hatte, war der Wein am Abend davor. Zudem hatte ich einen Marillenbrand aufs Haus bekommen und die Mischung mit dem Thaiwein war weniger gut.
Ich erwachte aufgequollen und wirr im Kopf. Gut dass ich frei hatte.

Ischl im Regen. Nun ja. Aber zumindest war die Hitze der letzten Tage ein wenig weg.

Ich beschäftigte mich ausgiebig mit allem am Computer was all die Tage liegen geblieben war. Anschließend brachte ich die Wäsche weg. Dann tat ich endlich das was ich mir schon vor Tagen vorgenommen hatte. Ein paar Stunden in der Therme zu verbringen und mir eine Massage zu gönnen.

Ich konnte verständlicherweise keine Fotos in der Therme machen, also machte ich eines heimlich. Es ist wunderschön dort (wie übrigens alles in Bad Ischl) und sehr sauber. Ich schwamm ein paar Runden im Solewasser was auch sehr gut tat. Danach legte ich mich auf die Wiese raus zum trocknen denn die Sonne war wieder da. Die Massage die ich geordert hatte war sehr gut. Ich muss unbedingt wieder mehr schwimmen, das hilft sowieso am besten.

Dann gab es ein Eiskaffee und ich überlegte wo ich abends speisen könnte, denn ich hatte Lust auf was Neues. Es gibt ein kleines Restaurant das sich Kaisers Feinstes nennt aber leider war da nichts mehr machbar und schon gar nicht ohne Reservierung. Da ich aber gewaltigen Hunger hatte ging ich gleich nebenan ins Babylon, wo es leider ein wenig chaotisch zuging und es dauerte lange bis ich bedient wurde.

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Das Tal der toten Hotels (eng.)
Ein trauriger Bericht über die Alte Heimat. Dort steht,dass das Streben vor fünf Jahren angefangen hat. Das stimmt so leider nicht. Der schleichende Prozess begann schon viel früher, zur Zeit als ich noch dort beheimatet war vor über zehn Jahren.

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Einem Artikel der CNN zufolge ist das Viandener Schloß in Luxemburg eines der schönsten der Welt. World’s most beautiful castles

Bad Ischl: Sonntag

Der letzte Tag. Ab morgen habe ich endlich zwei Tage frei. ENDLICH!

Da es spät geworden war am Tag davor, stand ich auch später auf. Ich fuhr den ganzen Tag mit halber Kraft, dabei unterliefen mir Fehler. Nun ja. Gegen 19:00 Uhr war Schluss. Uff. Die Z. fuhr anschließend gleich weiter zu einer Freundin und wird erst am Dienstag Abend wiederkommen. Das bedeutet dass ich die nächsten beiden Tage die Wohnung für mich haben werde. Ich habe auch schon Pläne…

Am Abend ging ich noch einmal zum Umeko, weil ich nicht richtig wusste wo sonst hin und ich keine Lust hatte Experimente zu machen.

Als Wein hatte ich ein thailändischen Wein (ja ja das gibt es) der sensationell war:

Später rief die A. an und wir hatten nach Wochen endlich die Gelegenheit einmal länger miteinander zu reden. Es gab viel zu erzählen.

Kurz vor 23:00 lag ich schon in der Horizontalen.

Bad Ischl: Schwimmen, endlich!

Vom Freitag bleibt noch zu berichten, dass die Z. und ich uns ein Abendessen im Umeko gönnten. Da es ein wenig außerhalb liegt und ein wenig höher gelegen ist, sitzt man wunderbar draußen und hat einen Blick auf die Berge und ein wenig über Ischl. Wir waren jetzt schon mehrfach dort und es entwickelt sich zu einem meiner liebsten Restaurants, weil erstens nicht so teuer wir der Rest in Ischl und ich habe noch nichts gegessen was mir nicht geschmeckt hat.

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Ein sehr sehr heißer Tag war für Samstag angekündigt. Und da ich erst am Abend Unverblogbares zu tun hatte ging ich ich morgens ins Freibad:

Schwimmen! Endlich. Und als ich ankam war es noch sehr leer, was sich aber schnell änderte. Es gibt ein gewaltiges Planschbecken und ein kleineres Schwimmbecken. 25 Meter lang, aber die reichten. Mein Rücken dankte es mir mir wohligem Knacksen.

Für dem Nachmittag verzog ich mich in die Wohnung den draußen war es einfach zu heiß.

Am Abend dann viel heftigs. Aber es klapptte alles. Uff.

Bad Ischl: Emotionen

Eigentlich wollte ich nichts schreiben, weil es nicht erwähnenswertes gab. Doch heute morgen erhielt ich einen Link von der D. der mich kurz nach dem Aufwachen schon mal von emotionalen Seite her nahm.

Ich hatte kurz bevor ich nach Bad Ischl kam noch ein Interview gegeben über Queeres Leben in Luxemburg, gestern und heute. Man hatte ein wenig darauf bestanden, dass ich das Interview gebe, da ich ja kein Problem habe mein Gesicht in die Kamera zu halten.

Entstanden ist eine Reportage in der nicht nur ich zu Wort komme, sondern auch die Mitarbeiter von Rosa Lëtzebuerg.

Also wenn ich bis jetzt nicht geoutet war, JETZT bin ich es!
Und wie gewohnt auf der Seite von RTL bitte NICHT die Kommentare lesen. Es ist der übliche Schrott, den man grundsätzlich nicht lesen sollte.

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Und da es ja im weitesten Sinne hier auch um das Alter geht, fand ich die Jetpack Frage von heute passend:

Was glaubst du, wird mit dem Alter besser?

Die eigene Notorietät. Man muss nicht mehr jeden Tag um alles kämpfen. Es stellt sich eine Grundgelassenheit ein. Man hat Erfahrungswerte auf die man zurückgreifen kann. Es wird nicht unbedingt einfacher, aber man sieht vieles mit einer Distanz die man davor nicht hatte.

Bad Ischl: Ein Privat Post

Erwacht kurz nach 6:00. Ich blieb jedoch liegen bis die Glocke der Kirche läutete und ich mir meinen ersten Kaffee machte. Ich las die Online Zeitung und schoss das Posting raus.

Ich bin müde, unendlich müde und ich weiß nicht wie ich den Rest der Zeit hier noch überstehen soll. Ich zähle schon fast die Stunden bis zum Montag an den ich endlich zwei Tage frei haben werde. Danach geht zumindest mal für ein paar Wochen ein reguläre 5 Tage Woche los.

Es kamen schon durch die Blume ein paar Anfragen ob ich nächstes Jahr wiederkommen kann. Geantwortet habe ich noch nicht, aber die Antwort seht fest. Nein. Es wird nämlich zeitgleich eine Wiederaufnahme eines anderen Stückes in Luxemburg stattfinden das anschließend auf Tournee geht. Und das fällt in die Anfangszeit von Bad Ischl. Ich habe somit schon mal ein perfekte Ausrede.

Was die hier machen ist pure Ausbeutung und es ist gnadenlos unterbezahlt. Man knüppelt hier zwei Operetten a 30 Akteure pro Stück in einem gnadenlosen Tempo in drei Wochen durch. Wenn wir zu vier Vollzeitkräften gewesen wären, dann wäre es einigermaßen erträglich gewesen. Aber jetzt sind wir nur zu zweit und eine Person die schon 70 ist und nur schminken kann und eher behinderlich ist als dass sie uns Arbeit abnimmt. Eine dritte Operette steht mir im August noch bevor aber die werde ich bewusst sehr klein im Aufwand halten.

Ich werde mich mit der Entschuldigung oben elegant aus der Affäre ziehen können. Aber ich werde sicherlich nicht noch einmal herkommen um zu arbeiten. Im Leben nicht!

So jetzt geht es mir besser. Das musste raus.
Irgendwann werde ich diese Posting auch öffentlich machen.

Bad Ischl: Donnerwetter

Was man wissen sollte: Bad Ischl liegt eingekesselt zwischen Bergen und wenn das Wetter umschlägt, dann so richtig und schneller als man denkt. Wetter Apps taugen hier wenig.

Als ich das Foto oben machte saß ich noch draußen auf der Terrasse vom Umeko und genoss den Abend. Doch keine zwei Stunden später ging ein gewaltiges Unwetter los. Ich war schon fast eingeschlafen als es urplötzlich einmal so laut donnerte dass ich aus dem Bett flog. Es toste und brauste so sehr dass mir ein wenig bange wurde und ich befürchtete dass mir irgendwann die Bäume um die Ohren fliegen. Es hielt aber nicht lange und ich konnte endlich schlafen.

Am Morgen erwachte ich dann mit tosenden Kopfschmerzen. Der schnell wechselnde Luftdruck lässt auch hier mein wetterfühliges Ich hervorkommen.

Einen halben Tag lang Unverblogbares getan. Es wird Zeit dass wir endlich eine Routine da hinein bekommen. Sonst werde ich langsam rammdösig. Dann werde ich auch endlich wieder die Zeit haben hier etwas mehr zu posten und ein wenig die Gegend zu erkunden.

Später saß ich dann bei Zauner am Fluss und ließ es mir ein wenig gut gehen.

Ich ging hinunter in den Sissipark.

Doch dann keine Stunde später:

Es kündigte sich ein ausgewachsener Wolkenbruch an. Da ich mit der Z. zum Restaurant schritt mussten wir uns sputen. Wir hatten alle beide Regenschirme mit aber die würden nicht reichen. Und wir kamen so just an bevor es losging.

Doch es hatte sich spektakulärer angesehen als das was wirklich passierte. Es regnete einmal kräftig und das wars. Als wir zurück gingen war es schon fast wieder alles trocken.

Bad Ischl: Immer noch viel Unverblogbares

Ja. Genau das was in der Überschrift steht. Aber seit dem Wochenende ist es besser geworden. Es ist nicht mehr ganz so schlimm.

Irgendwann in naher Zukunft werde ich über all das Unverblogbare berichten. Aber jetzt ist das halt problematisch.

Was ich hier in Fußnähe dringend bräuchte wäre ein Chiropraktiker oder ein Osteopath. Einen Osteo gibt es, aber et nimmt keine neue Kunden mehr an. Mein ganzer Schulterbereich ist ein einziger Betonklotz. Es zieht mir inzwischen bis in tiefere Rückenbereiche und auch nach vorne, hin in den Brustkastenbereich, fängt es an zu schmerzen. All die Entspannungsübungen die ich gelernt habe helfen nicht mehr wirklich, oder nur für Minuten.

Und weil es wieder einer Tage ist an dem ich wenig berichten kann, gibt es die Jetpack Tagesfrage, weil sie so gut passt:

Worauf freust du dich im Hinblick auf die Zukunft am meisten?

Dass ich endlich ein paar Tage frei habe. Darauf habe ich einen Tunnelblick entwickelt. Ich sehe auch schon das Licht am Ende des Tunnels und ich hoffe, dass es ist kein herannahender Zug ist.

Bad Ischl: A Wut kriegt

Vom Unverblogbaren her kann ich berichten, dass ich das Schlimmste hinter mir habe, also fast. Es kommt noch eine Woche die etwas heftiger wird, aber so wie sich das jetzt anfühlt wird sie weitaus weniger schlimm, als das was davor war.

Am Samstag Morgen, ereilte mich eine Wut. Und das kam so.
Ich bin mit der Z. in einer Drei-Zimmer-Wohnung untergebracht, die leer steht. Man hat uns nur das Nötigste reingestellt, sprich zwei Betten mit einem Tisch und zwei Stühle. Ansonsten ist nichts in der Wohnung vorhanden. Es gibt eine Einbauküche und ein funktionierendes Bad. Mehr nicht. Auf den ersten Blick mochte ich das ganz gern in einer Wohnung zu kommen die nicht überladen ist. Das ist, so gesehen, auch gut für mein Hirn, denn ich muss muss mich wirklich um nichts weiter kümmern. Wir fanden einen Wasserkocher und ich kaufte mir für morgens ein Glas löslichen Kaffee, mit dem ich notgedrungen eine Weile überleben kann.

Doch dann erwischte mich eine Wut auf diese Plörre jeden Morgen und ich und handelte. Ich ging zu Tschibo. Da es in Bad Ischl meines Wissens keinen gescheiten Elektrofachhandel gibt und Tschibo keine Filterkaffeemaschinen (den ich aber auch nicht sonderlich mag) verkauft, gab es das hier:

Ja, ich weiß, die Maschine ist eine Umweltschleuder. Schlimmer noch, die Kapseln sind nicht aus Metall, oder wie ich letztens auch sah, aus Pappe, also einem nachwachsenden Rohstoff, sondern aus Plastik. Aber allein die Vorstellung ich müsste ich nächsten Wochen bis Ende August noch Krümelkaffee trinken, war mir ein Gräuel. Und somit werde ich im September eine Kapselmaschine für wenig Geld abzugeben haben. Denn ich werde keine weitere Verwendung dafür haben.

Ansonsten läuft alles und ich bin froh wenn wir Montag in einer Woche unseren ersten regulären freien Tag haben an dem ich von nichts und niemandem etwas hören will.

Bad Ischl: Eine sehr heftige Woche

Fast eine Woche lang nichts geschrieben.

Ich stelle an mir selbst fest, dass ich langsam den hiesigen Slang übernehme. „Ba Ba.“ „Passt scho.“ „Ah geh…“ Ich muss aufpassen dass ich da nicht mehr reinrutsche. Ich befürchte immer es käme so rüber, als ob ich die Einheimischen nachäffen würde. Tatsache aber ist, dass ich sehr schnell Mundarten und Akzente übernehmen kann und das ist meine Art, mich anzupassen.

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Es gab Tage an denen ich nur noch weg wollte. Dienstag war so einer, an dem ich völlig uninspiriert war und nichts wirklich klappte. Doch der Montag z.B. war zumindest nach einer langen sehr nervösen Phase letztendlich ein guter Tag.

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Am Mittwoch war ich nach fast 13 Stunden Unverblogbarem nicht mehr ansprechbar. Und das war auch der Tag an dem ich eine Entscheidung offen aussprach, die mir aber schon seit ein paar Tagen im Kopf herumgeistert.

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Am Donnerstag mit einer Pause waren es nochmal gute 12 Stunden an denen ich am Ende nur noch funktionierte.

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Und am Freitag hatte ich dann endlich einen Tag frei, nach fast zwei Wochen toujours durch. Ich verbrachte nur ein paar wenige Stunden mit Unverblogbarem.
Ja, ich weiß dass es sehr unbefriedigend ist hier nicht lesen zu können, was alles tatsächlich passiert. Ich kann nur so viel sagen, dass es sehr viel war, (aber das merkt man ja auch an den paar spärlichen Sätzen oben) und es mich an meine körperlichen Grenzen brachte. Es gab Tage da war ich selbst erstaunt dass ich nach so vielen Stunden immer noch einigermaßen brauchbar bin.

Darum gibt es noch ein paar Fotos der Stadt.

Am Abend dann probierte ich mit der Z. einen Griechen und der sehr gut war und für Bad Ischler Verhältnisse günstig.

Recht früh ins Bett.

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… Und ich kam durch Rabes Schilderung der Härte bis Brutalität ihrer Mutter, ihrer eigenen bodenlosen Einsamkeit dabei, mal wieder ins Nachdenken darüber, wie unterschiedlich die Sicht auf Kindergroßziehen und Erziehung aus Elternperspektive (vor allem Mutter-) und aus der Perspektive der betroffenen Kinder ist. Wie entsetzlich Maßnahmen und Haltungen angekommen sein können, die aus Elternsicht wohlüberlegt, das Allerbeste und wunderbar waren. Mich gruselt deshalb manchmal, wenn ich Eltern erzählen höre oder lese, wie großartig sie das mit ihren Kindern machen, und ich frage mich, was diese Kinder wohl in 20 bis 30 Jahren darüber erzählen.

die Kaltmamsell

Ich bin mir nicht sicher ob ich das jemals erwähnt habe. Es ist es mit einer der Gründe warum ich keine Kinder habe. Ich stimme dem was oben steht voll und ganz zu.
Es gab mal an einem Geburtstag meiner Mutter, einen riesigen Krach zwischen uns beiden, weil sie damit prahlte wie toll sie das mit mir und meinem Bruder hinbekommen hat. Für gewöhnlich hielt ich den Mund wenn sie damit anfing, denn es war ja nicht das erste mal. Doch diesmal platzte mir der Kragen. Ich möchte nicht weiter ins Detail gehen, denn es ist eine Geschichte aus lang vergangenen Zeiten und schließlich ist sie ja auch schon lange nicht mehr da.

Bad Ischl: Ein Sonntag

Ich weiß dass hier alle ein wenig darauf warten, dass ich über die Gegend schreibe und was es hier so alles zu sehen gibt, aber mir fehlt schlicht die Zeit dazu etwas zu erkunden. Das wird besser werden, aber erst in zwei Wochen. Dazwischen muss ich mich damit begnügen, ab und an ein Foto zu posten, von Dingen die ich unterwegs sehe.

Bad Ischl ist sehr touristisch. Die Saison geht von Anfang Juli bis Ende August. Seit Mittwoch haben ich mindestens drei Open Air Konzerte gesichtet. Eines von einem gemischten Chor, eine Reggae Band und Freitag ein DJ der am späten Nachmittag knallharte Dance Musik spielte als ob es 3:00 Uhr morgens in einem Club wäre. Eine sehr ungewohnte Uhrzeit solche Beats zu hören.

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Am Sonntag morgen war ich früh wach, wie all die Tage davor auch. Vor meinem Fenster befindet sich ein kleines Vordach aus Kupfer, das ganz schön scheppert wenn es darauf regnet.

Ich las ein wenig Internet und machte mir eine erste Tasse Kaffee. Heute wird es eine Woche werden in der ich bereits hier bin. Ich beschloss am Samstag dass wir am Sonntag erst später loslegen und somit hatten ich heute den ersten freien Morgen. Das war schön.

Ich hatte gestern mal in Augenschein genommen wie man sich hier sonst noch weiterbewegen kann ohne PKW und wohin die Züge vom Bahnhof aus fahren. In knapp drei Stunden wäre man z.B. in Wien und in 40 Minuten wäre man in Salzburg. Alles Dinge die ich aber erst später machen kann.

Angedacht war dass ich ein wenig Bad Ischl erkunden wollte, abseits der beiden Wege die ich tagtäglich hier zurücklege. Ich wollte endlich mal den Kurpark sehen. Aber es regnete immer wieder. Mal waren die Berge rund um die Stadt zu sehen und dann wieder nicht. Also las ich noch weiter in Internet, bis es dann doch zu dumm wurde. Ich ging raus, als es nicht mehr regnete.

Ich wanderte ein wenig durch die Straßen durch ich bis jetzt nicht gelaufen war. Und fand ein kleines Frühstücksrestaurant, das sehr einladend aussah und sich Zweitwohnsitz nannte. Zwei Kaffee, ein Orangensaft, ein Croissant mit Butter und Marillenmarmelade extra schlug mit 15,00€ zu Buche. Peng! Es ist teuer in Bad Ischl. Für gewöhnlich wenn ich im Ausland bin, ist es meistens überall immer etwas günstiger als in Luxemburg. Hier ist alles durch die Bank gleich teuer oder mehr.

Ich wanderte noch ein wenig herum aber im Regen machte das keinen Spaß.

Der Rest des Tages ist aus Gründen unverblogbar.

Bad Ischl: zwei Tage

Ich habe es wirklich versucht den Tagesrhythmus einzuhalten, aber es geht nicht. Ich kriege es mit dem restlichen Pensum einfach nicht hin .

Der Donnerstag war ein hartes Stück Arbeit und die Stunden flogen nur so vorbei. Die Liste der abgearbeiteten Dinge verlängerte sich immer wieder nach unten hin mit Dingen die neu dazu kamen und es schien kein Ende in Sicht. Ich schleifte mich am Abend zurück in die Wohnung. Ich kaufte mir drei Kugeln Eis als Belohnung, die mir aber später schwer auf dem Magen lagen.

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Der Freitag dann.
Am Morgen erwachte ich mit vielen Gedanken im Kopf und entschied dass ich mir etwas Schönes in Aussicht stellen muss. Also buchte ich etwas für September was mir Freude bereiten wird.
Der Tag wieder sehr lang und gegen fast 20:00, also fast 11 Stunden non-stop machte ich Schluss.

Ein paar Fotos:

Ja das ist auch hier oben auf der anderen Seite des Flusses, in dem asiatischen Restaurant Umeko

Bad Ischl: Ein paar Fotos

Da die Tage nun mal sehr lang und unverblogbar sind, gibt es hier noch einmal Fotos von Dingen die ich auf dem Hin- und Rückweg sehe. Es ist schon sehr anders hier als daheim.

Zu Mittag gab ein Klassiker der österreichischen Küche.

Am Abend auf dem Rückweg in die Wohnung, geht es immer an einem sehr spannenden Gebäude vorbei, das ich mir die Tage mal genauer ansehen muss:

Auf den ersten Augenschein ist es ein Hybrid zwischen Buchladen und Bar.

Bad Ischl: Der erste Tag

Das Foto ist zu idyllisch:

Das Haus in dem wir die Wohnung im zweiten Stock unter dem Dach bezogen haben. Ja, danke, ich kann gute Fotos machen. 😉

Für alle die sich jetzt fragen warum ich hier bin. Es ist wie so vieles hier, leider unverblogbar. Und diesmal musste ich auch eine Vertaulichkeitsklausel unterschreiben. Ich kann nur so viel sagen, dass ich bis Ende August hier sein werde.

Zudem wird es die nächsten Tage auch hier etwas ruhiger werden, aber ich nicht gesamte Zeit. Aber jetzt zu Anfang wird es stressig werden.

Der Tag war lang und wir ließen ihn ausklingen mit einem Gspritzten.

Und auf dem Rückweg in die Wohnung ging eine kräftige Schauer nieder doch wir konnten uns unterstellen.

Ein lange Fahrt in Bildern

Kurz nach 8:00 auf die Autobahn
Stunde um Stunde durch Tunnels, Autobahnen, Dörfer… Aber glücklicherweise weitgehend ohne Stau.
An München vorbei…
… Richtung Salzburg…
…bis dann endlich! Bad Ischl.
Alles ausgepackt und eingeräumt.
Dann zu einem köstlichen Asiaten, den man uns empfohlen hatte. Sehr gut.
Ein letztes Bild vom Fluss Traun.

Und dann ging es ins Bett. Die Wohnung ist riesig aber sehr spartanisch eingerichtet. Es steht nicht weiter drin als zwei Betten, zwei Stühle und ein Tisch eine unbestückte Einbauküche. Aber ok es reicht. Morgen wenn ich die Zeit finde, zeige ich ein bisschen mehr von der Stadt.

Besuch aus Wales & letzte Vorbereitungen

Am Morgen hatte ich Besuch aus Wales. Der T. ist in Luxemburg für ein paar Tage. Er ist einer meiner ersten Internetbekannschaften die ich über das Blog gemacht habe. Es war noch Student, wohnte noch in Luxemburg und ich machte meine ersten Gehversuche im Theater und beim Film. Leider haben wir kein Foto gemacht. Aber das holen wir Ende des Jahres nach.

Am Mittag, da ich nichts mehr im Kühlschrank hatte, hechtete ich fix in die Stadt zwecks Nahrungsaufnahme. Ein Nizza Salat beim Lenz. Ging so, ich hatte schon Bessere.

Am Abend dann kam die Z. mit der ich das ganze Abendteuer der nächsten Wochen bestreiten werde und wir luden das Auto damit wir morgen früh keine Zeit verlieren um wegzukommen, denn die Fahrt wird lang.

Ein letztes mal im Parc Belair bevor es morgen losgeht. Ab morgen wird aus einer Ecke von Europa berichtet, in der ich das letzte mal mit 19 war.

Feiertag

Ein ruhiger Tag den ich weitgehend daheim verbrachte mit viel umherwirbeln und einpacken. In der Stadt selbst, war alles geschlossen. Darum wird das auch kurz heute.

Am Morgen war natürlich der Großteil der Innenstadt abgesperrt wegen der Parade. Ich hatte einen Moment lang mit dem Gedanken gespielt es mir live an Ort und Stelle anzusehen, verwarf ihm dann aber wieder.

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Eine Doku die ich schon seit ein paar Tagen abgespeichert hatte. Heute nahm ich mir die Zeit dafür. Und sie rührte mich stellenweise zu Tränen weil ich so vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl nicht verstanden zu werden, völlig allein zu sein auf der Welt zu sein mit diesem Problem. Und doch versuchen wollen es allen recht zu machen und mich so zu benehmen und zu handeln wie alle anderen auch. Absolut sehenswert so lange sie online ist.

Vorabend des Nationalfeiertag

Am Morgen fix zum Friseur. Es war so schwül und warm dort dass ich unter dem Friseurumhang spürte, wie das Wasser mir hinten im Rücken zusammen lief. Brr.

Später dann gab ich ein Interview das aber erst nächsten Monat ausgestrahlt werden wird. Wir mussten es so früh machen, weil ich ja nächste Woche weg bin. Das dauerte viel länger als geplant. Da ein Teil der Aufnahmen draußen geplant war, verzögerte es sich, denn am Nachmittag fing es an zu regnen. Wir waren sehr viel später fertig als ich angedacht hatte.

Danach wollte ich nochmal heim um mich umzuziehen. Doch dann begegnete ich unterwegs den einem Teil der Bear-Ducs die alle schon Feierstimmung waren für den Vorabend des Nationalfeiertag.

Es war ein Tisch in einem Restaurant reserviert worden. Später als die Feierlichkeiten richtig los gehen sollten (darum wollte ich noch einmal heim und umziehen) fing es wieder an zu regnen und es wurde empfindlich kalt.

Ich sah zum ersten mal wieder seit Kindesbeinen an, den Fackelzug der Vereine von der Stadt der durch die Stadt zog, mit Musik- und Trommelkapellen.

Dabei regnete es und ich war heilfroh, dass ich dann doch in letzter Sekunde am Mittag daran gedacht hatte, einen Schirm mitzunehmen. Zudem kühlte es massiv ab. Ich wollte nicht im Nieselregen herumstehen und mir den Tod holen, bis das Feuerwerk endlich los geht. Ich ging heim.

Das Feuerwerk hörte ich dann und sah es teilweise von der Wohnung aus.

Ein bisschen von allem

Die Migräne war Gott sei Dank vorbei. Was ich aber diesem Sommer seit jetzt fast zwei Wochen habe und wie es scheint ist es dieses Jahr weit verbreitet, obwohl ich mein Lebtag nicht damit zu kämpfen hatte, ist Heuschnupfen. Was um alles in der Welt…?

Das machte die Aufzeichnung der Sendung am Nachmittag zu einer Herausforderung. Ich versuchte möglichst nicht zu schniefen.

Danach schob sich noch ein Termin für morgen dazwischen , denn ich nicht geplant hatte aber ich denke dass es wichtig ist. Aber ok das wird schon.

Danach hatte ich mir ein Eis verdient:

Am Abend war es drückend heiß in der Wohnung. Selbst mit Durchzuglüften (ich hatte alle drei Balkontüren offen und ein großes Fenster im Salon) ging das nicht weg, weil kein Lüftchen wehte. Dich irgendwann fing es an leise zu Regnen und es kühlte ab.

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Hier dann etwas neues aus dem Hintergrund des Blogs. Ihr wisst ja wie gern ich mich damit beschäftige, nämlich gar nicht.
Vor kurzem hat Twitter ja die API eingestellt, was das Teilen von neuen Blogbeiträgen auf Twitter übernahm. Jetpack kündigte an dass sie jetzt Mastodon implementieren würden was mich freute. Ist inzwischen auch passiert. Aber als ich dann beide Konten miteinander verband sah ich das hier!

Ja, meine Damen und Herren, das wir in Zukunft kostenpflichtig. Das berühmte Sharen, mit dem man vor Jahren noch mit Buttons jeglicher Couleur quasi zugemüllt wurde, will man bezahlbar machen. Ich werde das mal eine Weile so laufen lassen und sehen ob das überhaupt klappt, weil es ja noch kostenfrei ist. Und sehe ich mich nach einer anderen Lösung um.

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Ein ziemlich coole Werbecampagne von einer Kette für Tiernahrung in Finnland, via queer.de. Der dort hochgefeierte und lange verstorbene Künstler Tom of Finland wird während dem Pride Month gehuldigt. Man malte drei Tierportraits ganz in seinem Stil und ich finde sie großartig.

Zwei Tage mit Kino

Es fängt einzureißen dass ich nur noch alle zwei Tage schreibe, doch am Tag davor war ich zu müde.

Ich beging den Sonntag sehr langsam. Wir erinnern uns dass ich mich bis zur Hilflosigkeit überfressen hatte und stellen uns einen Käfer rücklings vor, der nicht mehr auf die Beine kommt.

Am Abend hatte die N. ins benachbarte Frankreich eingeladen. Ich war schon länger nicht mehr dort gewesen, das aber auch weil es unter der Woche ein Unding ist dorthin zu fahren. Es gibt eine monströse Baustelle die alles lahmlegt. Aber am Sonntag geht es. Es wurde nicht sehr spät. Kurz vor 23:00 war ich wieder daheim.

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Den Montag morgen verbrachte emsig am Schreibtisch und leitete die letzten Dinge ein,die ich noch von Luxemburg aus tun kann. Inzwischen habe ich die tiefe Beruhigung dass ich alles vorab getan habe, was ich tun konnte. Über die Mittagsstunde hinweg hatte ich noch eine Besprechung die noch einmal vieles klärte was nächstes Jahr alles passieren wird. Das wars. Und den Rest der Woche kann ich langsamer treten. Das euphorisierte mich so sehr,dass ich beschloss etwas für mich zu unternehmen.

Es war war ein stickiger heißer Tag und ich beschloss ins Kino zu gehen. Auf dem Programm:

Wes Anderson neuester Film. Ich kann unumwunden zugeben dass ich ein Fan von seinen Filmen bin. Er hat inzwischen einen Statuts wie die Cohen Brüder erreicht und die Megastars sagen alle ohne zu überlegen zu, selbst wenn sie nur eine winzige Rolle haben, sie machen trotzdem mit. Das war in Budapest Hotel der Fall und in the French Dispatch. In Asteroid City ist es nicht anders.

Der Film ist schön und allein von der bonbonfarbenen Ästhetik ein Hingucker. Seine Bilder sind immer noch sehr linear und im 90 Grad Winkel, was ja auch sein Markenzeichen ist. Aber! Es ist nicht sein bester Film. Er ist nicht schlecht aber mich sprach er im Gegensatz zu French Dispatch, den ich sehr mochte und mir zu Herzen ging, seltsamerweise nicht so an wie sonst. Er ist gut, aber die Story war leider nicht das was ich sonst von Wes Anderson gewohnt bin.

Am Abend dann endlich der ersehnte Regen der alles abkühlte und die Pollen aus der Luft wegspülte:

Ich kam just noch trocken heim. Danach ging ein Wolkenbruch los.

Die ewig währende Geschichte mit dem Kleiderschrank & ein Ferkel

Am Freitag kurz die A. getroffen. Ansonsten bestand der Tag aus viel Arbeit und einer Stippvisite in Saarbrücken, die mich aus Gründen sehr beruhigt hat. Mehr kann ich nicht mehr vorbereiten. Am Montag gehen noch zwei große Bestellungen raus und das wars. Der Rest muss vor Ort erledigt werden.

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Am Samstag Morgen: Ich habe NICHTS anzuziehen!

Das ist nur einer der zwei Schränke! In Gästezimmer ist auch einer der genau so voll ist! Ich frage mich wie ich das die ersten fünf Jahre in der kleinen Wohnung geschafft habe mit knapp der Hälfte des Platzes eines Schrankes. Da hatte ich paradoxerweise nie das Problem. Ich sollte wieder umziehen…

Der Tagesdress war das hier:

Ich wanderte ein wenig in der Stadt umher.

Im Vis-à-vis gab es zu Mittagessen einen kleinen Croque Monsieur. Mehr wollte ich nicht, weil ich am Abend eingeladen war und ich wusste schon was es geben würde. Aber dazu mehr weiter unten.

Ein paar Fotos aus der Stadt:

Überall in der Stadt werden schon Bühnen aufgebaut für die Fete de la Musique und im gleichen Atemzug für die Feierlichkeiten vom Nationalfeiertag.

Am Abend war ich eingeladen zu einem Abendessen bei dem ich mich bis zur Hilflosigkeit überfrass. Ich war bei Bekannten und es gab eine Spezialität aus Portugal, die ich das letzte mal vor mehr als zehn Jahren hatte. Gegrilltes Ferkel.

Das war nur eine Platten. Es folgten noch drei hinterher.

Es war unglaublich lecker. Dazu gab es frische Pommes Frites und Blattsalat. Und als ich bereits pappsatt war, kam nicht nur ein Nachtisch, sondern gleich vier verschiedene:

Von oben nach unten: portugiesischer Flan, Schokoladenmousse, Fruchtsalat mit roten Früchten, und ein Kuchen der unglaublich saftig war.

Ich verstand an dem Abend mehr portugiesisch als ich dachte und konnte aus manchen Gesprächen mehr raushören als ich für möglich gehalten hätte. Doch die Gastgeber waren immer so nett mit vieles zu übersetzen.

Gegen Mitternacht fuhr ich zurück. Ich werde zwei Tage lang fasten…

Fotos der letzten Tage

Ein wunderschönes Essen mit der L. aus dem Bovary im Guillou Campagne:

Die Aussicht vom Tisch aus.

Wahrscheinlich das letzte mal für die kommenden Wochen… Aber seit Donnerstag ist mir eine Idee wohler weil bei dem was die nächsten Wochen auf mich zukommt, weil es da einige klärende Gespräche gab. Wir werden sehen…

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Eine Ausstellung in der Konschthal von Tina Gillen:

Vor allem dieses Bild hatte es mir sehr angetan.

Ich schaute mir die Ausstellung nicht nur zum Vergnügen an. Ich musste auch etwas für No Art On Air tun. Aber das seht ihr nächste Woche Samstag.

Am Abend früh zu Bett.

Wenig Neues

Wenig Neues zum Verbloggen. Mit Ausnahme dass das Kleinkind unter mir mich heute morgen schon kurz nach 7 Uhr mit lautem Kampfgeschrei (ich höre inzwischen deutlich den Unterschied ob es Weinen ist oder ein Wutanfall, weil er/sie nicht bekommt was sie will)) mich weckte. Ich hatte schwimmen angedacht, aber letztendlich war ich zu müde.

Am Abend noch kurz bei der N. vorbeigeschaut, die ihren Geburtstag feierte.

Darum gibt es heute mal zwei YouTube Kanäle.

B. Dylan Hollis

Er hat sich auf alte Kochbücher spezialisiert und kocht und backt daraus. Manches davon ist schon haarsträubend nur beim hinhören. Vieles geht schief, doch manches geht auch richtig gut. Da er bei TikTok angefangen hat sind seine Videos nicht länger als 30 Sekunden und sehr lustig.

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Erin Parsons Kanal fand ich erst vor kurzem. Aus der gleichen Branche wie ich, hat sie aber eine Faszination für historisches Make Up, z.B. aus was sie bestanden. Hier die Geschichte über Marilyn Monroes berühmten roten Lippenstift, der gar nicht rot ist, sondern aus technischen Gründen eine andere Farbe hatte.

Montag mit Schwimmeinlage.

Und ich war mehr als geplättet als die K. verkündete sie würde am Morgen mitgehen zum Baggerweiher um eine Runde mitzuschwimmen.

Und heute bleib es fast menschenleer, da Montag und die Schule hatte wieder begonnen.

Da die K. etwas später kam, hatte ich schon eine Runde vorgeschwommen und war fit und wach, innerlich wie äußerlich ausgeglichen und sauber. Herrlich! Zusammen schwammen wir noch einmal eine Runde und tranken einen Kaffee in der kleinen Bar von Chalet.

Wir diskutierten über die Wahlen und in welchen Gemeinden sich was geändert hat. In der Hauptstadt haben sie keine Veränderungen im Personal hervorgebracht. Es bleibt alles beim alten. Dabei wäre es schön gewesen an den oberen Stellen endlich ein paar neue Köpfe zu sehen. Aber wie in so vielen anderen Bereichen auch; es gibt immer welche die den richtigen Zeitpunkt verpassen abzutreten. Meine Meinung.

Wieder daheim bereitete ich mich auf einen kleinen Einsatz beim Monodrama Festival vor, aber nichts was mich aus der Fassung gebracht hätte.

Angedacht war dann, dass ich ich kurz im Renert vorbeischauen wollte ob kein Bekannter da wäre. Das war so lange eine gute Idee bis ich auf der Place Guillaume stand und mit bewusst wurde, dass Montags der Renert Ruhetag hat. Tja…

So langsam bekommt die Place Guillaume wieder das Antlitz einer Place, einem Platz wieder. Es wurde nach all den Jahren auch langsam Zeit. An der Ecke wo der Renert (der restauriert wird) stand fand ich ein schönes altes Foto von genau der gleichen Stelle aber von über 70,80 Jahren.

Ich entschied mich auf meine ‚Privatterrasse‘ zu setzen.

Es gab gegrillte Dorade.

Was schön daran war der Umstand dass ich niemanden kannte und mit niemandem sprechen musste. Das war Entspannung pur.

Ich schrieb in aller Ruhe den Blogbeitrag vor. Ich schreibe übrigens in letzter Zeit kaum noch auf dem PC fürs Blog. Alles was ihr in dem letzten, na sagen wir sechs Monaten, hier gelesen habt, wurde mit dem iPhone geschrieben.

Ich dachte an all das was in den nächsten beiden Monaten auf mich zukommt. Es kann durchaus sein dass es etwas ruhiger hier werden wird. Aber das ist alles offen. Ich freue mich darauf aber zugleich bin ich sehr nervös.

Einen letzten Kaffee bevor es ab ins Bett ging:

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Neue Musik aus Luxemburg :

Mal abgesehen vom Videoclip, der nicht gut ist, stellenweise schlecht ausgeleuchtet und auch die Outfits sind nicht besonders, so finde das Lied ist aber schön.

Schwimmen! Gemeindewahlen & (Muttertag)

Am Morgen extra den Wecker gestellt damit ich bei Zeiten in Remerschen am Baggerweiher war!

Yeah!

In Begleitung von roten Libellen.

Ich blieb bis kurz vor Mittag, dann wurde es mir zu voll und ich machte Schluss. Es bekam einen Flair wie ich ihn noch vom August letzten Jahres in St.Jean her kannte.

Dann ging ich hinüber zum Chalet in dem ich schon sehr lange nicht mehr gespeist hatte und versuchte mein Glück ob ich einen Tisch bekäme. Ich bekam einen. Aber es gab nur ein Menü. Denn es war nebst den Gemeindewahlen (wo ich ja schon per Briefwahl abgestimmt habe, weil anfangs nicht klar war ob ich hier sein werde oder nicht) heute auch Muttertag in Luxemburg. Das war völlig an mir vorbei gegangen. Muttertag! Ich denke seit Jahren nicht mehr an den Tag. Es jährt sich übrigens zum zehnten mal dass ich ihn nicht mehr feiere….

Und so daß ich in der hinterem Ecke auf der Terrasse, sehr schön mit Aussicht, aber eben an einem Einzeltisch, ein wenig außerhalb der großen Tische an denen Mütter und Großmütter gefeiert wurden. Die Besitzerin des Chalet hatte mir zugezwinkert und wusste was sie tat.

Und währenddessen ich das Menü bekam, schrieb ich schon mal in goßen Teilen hier vor.

Es folgen Fressfotos:

Amuse Bouche. Es waren eigentlich fünf Stück, aber mir fiel erst ein das Foto zu machen. als ich zwei davon verputzt hatte.
Trilogie de la mer.
Papillotte en Boulliabaisse. Sehr sehr lecker und mit Piment d’Espelette.

Hach, das war fast wie Baskenland frisch auf dem Teller serviert.

Limonentarte mit Basilikumsorbet. Nochmal wow!

Zwischendurch telefonierte ich mit der D. die in St.Jean ist und es war wie eine perfekte Amalgamierung zwischen Luxemburg und Baskenland. So schön!

Wieder daheim ein Nickerchen absolviert und mir fest vorgenommen dass ich morgen wieder schwimmen gehe. Die Gefahr eine Fressattacke zu bekommen wenn ich am Chalet vorbei gehe, ist morgen nicht gegeben, denn es hat Montags geschlossen.

Am Abend dann das üblich Unverblogbare.

Samstag mit neuer Deko, Co. kroatischem Essen & ein Text im Techniktagebuch

Am Morgen auf den Wochenmarkt und als ich vor die Tür trat, waren es schon 27 Grad. In rue Phillippe II hängt die Sommerdekoration. Dieses Jahr sind es Schmetterlinge:

Den Mittag mit den Mitgliedern des Renert Social Club verbracht, was immer lustig ist und mitunter auch zu interessanten Gesprächen führt. Mittagstisch war ein bunter Salat. Und dann stellte man mir einen Café Frappé hin den ich nicht bestellt hatte:

Ich begegnete noch ein paar Bekannten und dem B. der aber nächste Woche auch wieder weg sein wird. Und unsere Terminkalender sehen so aus als ob wir uns bis September nicht mehr sehen.

Am Abend war ich auf einer kleinen Fete, der Mesnchen über die ich sonst nicht blogge aus beruflichen Gründen. Es gab kroatisches Essen:

Es waren gefüllte Kohlblätter mit viel Gemüse. Sehr gut.

Ich machte früh Schluss weil ich morgen zeitig raus will um zu schwimmen. (Und, jetzt dies online geht habe ich es bereits umgesetzt!)

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Ich schreibe ja eher selten für andere Plattformen. Aber fürs Techniktagebuch mache ich gerne eine Ausnahme zumal mir die Idee die dahinter steckt, sehr gut gefällt.

Ein Funksender für das iPhone von 2008 oder 2009

Schwimmen war nicht & eine Frage

Sehr schlecht eingeschlafen. Es brauchte lange bis weit nach 2:00 Uhr bis ich endlich die Ruhe im Kopf dafür hatte. Dafür schlief ich dann aber bis 10:30 durch. Huch!

Damit waren die angedachte Schwimmaktion im Baggerweiher in Remerschen gestrichen. Wenn man da nämlich mit bei der Öffnung morgens da ist, kann man einen guten Platz und die Ruhe vergessen.

Den Nachmittag dann lesend auf dem Balkon verbracht, weil die Putzhilfe da war und ich ihr nicht im Weg sein wollte.

Und weil sonst nichts war:

Wenn du deinen Namen ändern müsstest, wie würde dein neuer Name lauten?

Joël ist völlig ok und ich könnte mir auch nicht vorstellen einen anderen Vornamen zu haben.

Von meinem Vater her bin ich Franzose. Mein Familienname aber ist in Frankreich ungewöhnlich da er von den Vorfahren her aus Deutschland bzw. aus der Schweiz stammt und „echte“ Franzosen sprechen ihn immer komplett falsch oder sehr seltsam aus. Mein Vater war Elsässer und somit aus einem Gebiet, das in der Geschichte oft zwischen französischer und deutscher Herrschaft wechselte. Da dachte ich in sehr jungen Jahren daran ihn manchmal völlig anders zu schreiben oder sogar dem Englischen anzupassen. (falls ich mal ein Star mit Weltruhm werden sollte)

Seit meinem 18. Geburtstag habe ich die luxemburgische Staatsbürgerschaft und habe nie irgendwo anderes meinen festen Wohnsitz gehabt, obwohl ich viel in Welt herumgekommen bin. Hier ist mein Familienname sehr gängig wenn auch etwas anders geschrieben als gewöhnlich. (und das mit dem Weltruhm… naja wenn das der Fall sein sollte, bin ich gewappnet.) Also nein, ich bin mit meinem Namen ganz zufrieden.

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Herr Baumgartner hat ein Bild restauriert das sehr mitgenommen aussah und sogar einen Hurrikan überstand. Meistens kann er erahnen was fehlt, aber hier war es eine Herausforderung und er verwendete wieder neue Techniken die ich bis jetzt noch nicht kannte.

Und hier der zweite Teil

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Eine Sammlung Warnschilder

https://twitter.com/r_a_t_g_s/status/1667145411834806274?s=46&t=E7xypFjcFlWQVtV5MRJKQw

Donnerstag mit Premiere

Die Figur im Foyer

Ich schlief bis 9:30. Huch! Dabei war ich in der Nacht einmal hochgeschreckt als es draußen so richtig donnerte. Ein Gewitter mit Plazschauer ging nieder. Das war insofern gut, weil es die Luft von Pollen reinigte. Seit ein paar Tagen nämlich juckten meine Augen ganz schön. Odet sind es etwa die Ozonwerte die wieder hoch sind? Denn darauf reagiere ich auch.

Ich kaufte ein paar Madelaines von Lea als Premierengeschenk.

Der Abend verlief reibungslos. Ich konnte aber lange nicht einschlafen.

Ein baldiger bitterer Abschied.

Das Thema was mich heute sehr beschäftigte war Twitter. Ok, I‘m late to the party. Aber es wunderte mich schon, dass ich die letzten Tage keine Reaktionen mehr auf die Blog Tweets bekam. Dann merkte ich dass Twitter die API entfernt hat die das regelte. Keine automatisierten Tweets mehr, wenn ein Blogposting hochgeladen wird. Also muss ich das jetzt per Hand machen. Ich werde das jetzt eine Weile machen, aber dann ist bei Twitter definitiv Ende.

Nicht später als vorgestern riet Luca Hammer auf der #rp23, der für mich seit Jahren Mister Twitter schlechthin ist, dass man sein Konto schließen oder brach liegen lassen sollte. Das tut weh und ist sehr traurig.

Ich habe so viele spannende Menschen über Twitter kennengelernt. So wurde ich zum Beispiel auf das Fräulein und sein Blog aufmerksam. Ich folgte auch manchen Promis, wie zum Beispiel EBTG. Es tut echt weh zu sehen wie ein Billionärarsch ein wertvolles weltweites Netzwerk in nicht mal einem Jahr ideologisch zerstört hat.

Ansonsten war für den Tag nichts was ich hier schreiben könnte.