Ein Tag mit Überschwemmungen queer durch das Land und wegen dem Wind, eine Reihe umgefallener Bäume. Ich räumte am Morgen die Wohnung auf wegen der Meisterin Propper. Dann fing es im Haus an zu klopfen zu hämmern. Die Eingangstür wurde endlich fertiggestellt.
Am Nachmittag fuhr ich trotz aller widrigen Wetterumstände ins benachbarte Ausland nach Perl, wegen ein paar Einkäufen. Das ging auch besser als gedacht. Sogar auf dem Rückweg war es erstaunlich ruhig, auch der Gegenverkehr, der viel schlimmer hätte sein müssen, war noch nicht in der erwarteten Dichte.
Am späten Nachmittag malte ich ein wenig, jedoch nichts, was ich zeigen könnte. Am Abend schaute ich mir zwei weitere Folgen von Boglands auf Arte an und war relativ früh im Bett.
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Das Comeback von Vanessa Paradis als Sängerin löste in Frankreich einen kleinen Tumult aus. Sie hatte lange kein neues Album rausgebracht. Le retour des beau jours. Ihre Stimme klingt reifer aber das leicht näselnde hat sie immer noch. Ich hörte das Album während ich Auto fuhr und aufräumte. Allein der Titel des Albums stimmte mich fröhlich. Wortwörtlich übersetzt: Die Rückkehr der schönen Tage. Ja, die will ich auch wieder haben. Das Video unten ist die erste Singlesuskopplung. Aber das Lied was mir besser gefällt ist Rendez-vous.
Das Wetter lockte so gar nicht nach draußen, mit Nebel und Kälte. Ich blieb häuslich.
Was mir bis vor kurzem nicht bewusst war, war die Tatsache, dass ich über „d’Tele vun der Post“, die ein Abkommen mit Rakuten geschlossen haben, sehr viele Filme habe, die ich kurz nach Erscheinen im Kino, schon dort abrufen kann. Ich hätte das schon letztes Jahr mit dem ersten Teil von Wicked getan. Heute sah ich mir den zweiten Teil an. Was ich lange nicht wusste, ist, dass die beiden Filme in einem Abwasch gedreht wurden.
Zum ersten Mal hab ich verstanden, wie komplex die Geschichte eigentlich ist, mit vielen Wendungen und Überraschungen. Es ist nicht wie in vielen alten Märchen, dass die Figuren neutral, schwarz oder weiß sind. Das macht es schon interessant und doch ist der Film, vor allem der zweite Teil unglaublich langatmig. An den beiden Hauptdarstellerinnen ist nichts auszusetzen. Cynthia Erivo und Ariana Grande machen das schon sehr gut. An gewissen Stellen erinnerte es mich an eine klassische Oper, in der die Hauptprotagonisten wenn sie denn sterben oder erstochen worden sind, noch 20 Minuten aus vollem Halse singen, dass sie jetzt sterben werden.
Ich bin froh dass ich mir die Filme nicht im Kino sondern daheim angesehen habe.
Ich stand frohen Gemutes auf, schrieb schnell das gestrige Posting zu Ende, und machte mich fertig für den Wochenmarkt. Ich hatte der D versprochen, dass ich ihr Blutorangen kaufe, da sie heute ebenfalls aus dem Baskenland zurückkommt, aber erst sehr spät. Doch als ich auf der Place Guillaume ankam, bot sich mir folgendes Bild:
Es waren nur fünf Stände da, und das Zelt mit den Weihnachtlichen Kinderaktivitäten war auch noch nicht abgebaut. Zudem waren es -6° aber sie fühlten sich an wie -15°. Ich huschte ins Renert, trank einen Kaffee und wärmte mich auf. Anschließend hatte ich noch einen  Termin im Rainbow Center für einen kommenden Text.
Als ich wieder daheim war, fing es an zu schneien. Ich hatte ebenfalls versprochen, dass ich die N nach Hause fahren würde, da sie einen Termin im Krankenhaus hatte, und darauf wartete, dass jemand sie zurückfährt, weil sie sich wegen der Verstauchung nicht traut, selbst zu fahren.
Ich packte alles ein, was ich eingekauft hatte für ein deftiges Raclette, holte die N ab und wir fuhren ins benachbarte Ausland. Die schneebedeckten Straßen machten die Fahrt nicht so ganz einfach, doch es ging.
Es wurde ein schöner Abend, doch gegen 21:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zurück. Außer in dem kleinen Dorf, in dem die N ihr Häuschen hat, waren alle Straßen picobello sauber.
Ich fühlte mich leicht überfressen und lag beizeiten im Bett.
Der neue Podcast ist da! Während meinem Aufenthalt in St.Jean war ich mit der D im neu eröffneten Museum Bonnat-Helleu in Bayonne. Es gibt jede Menge Fotos von dem was wir im Podcast beschreiben auf der Homepage Êmgefall an Ausgelaf.
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Los geht es mit einer Lieferung am Morgen.
Ich habe neue Kappen für die Schuhe bestellt, die am Morgen geliefert wurden. Wer gestern mitgelesen hat weiß, dass diese Schuhe davor blaue Kappen hatten. Nicht dass die dunkelblauen, scheußlich wären doch wir haben Winter und mit all den tristen Farben, die die Natur grad zu bieten hat und auch die Klamotten die wir anziehen, wollte ich einen Gegenakzent setzen. Knallige Farben im Winter, sonst wird das nix! Wenn das alle machen würden, wäre der Winter glaube ich nur halb so trist. Die blauen Kappen werde ich dann auf die weißen Schuhe setzen.
Ansonsten bleibt noch zu berichten, dass der Wäschekorb schon zur Hälfte leer ist und der Rest heute und morgen drankommt.
Obwohl es draußen immer noch -3° waren, lockte die Sonne und ich ging gegen Mittag raus.
Socken mit Spiegelei und los!
Die neuen Schuhe habe ich aber nicht angezogen dafür war es zu kalt. Die Winterstiefel mussten her.
Vor der Tür hatten die Kinder aus dem Haus offensichtlich Spaß:
Um nochmal auf meine Rückkehr zurückzukommen; an dem Abend als ich zurück fuhr, war ich erstaunt immer noch die Weihnachtsmärkte zu sehen. Aber seit Montag werden sie abgebaut:
Eine heiße Suppe im Renert kam genau richtig. Ich musste überall grüßen und wünschen für das neue Jahr.
Als ich wieder daheim war überflog ich schnell die Überschriften in der Zeitung und erschrak als ich in den Todesanzeigen, den Vater einer Kollegin imd Freundin entdeckte, der am vorletzten Tag des letzten Jahres unerwartet verstorben war. Sie hatte erst vor kurzem die Mutter verloren. Ich war wie vom Donner gerührt, da sie sich auch erst aus einer Trennung aufgerappelt hatte. Ich schickte ihr meine Beileidsgrüße.
Später dann holte ich die N vom Krankenhaus ab, weil sie wegen der Verstauchung in eine Kontrolle musste. Es ist in der Tat kräftig verstaucht aber nichts war gerissen oder gebrochen. Uff! Wir tranken bei mir eine Tasse Kaffee und erzählten uns die letzten Ereignisse, weil wir uns seit Weihnachten nicht gesehen hatten.
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Abendunterhaltung: Über Pinsel habe ich noch nie weiter viel nachgedacht, außer, dass ich regelmäßig neue kaufe, meistens aus beruflichen Gründen. Aber genau genommen sind sie die Verlängerung meiner Hand. Kunstrestaurator Julian Baumgartner ist wieder aus Tour und besichtigt andere Menschen. Im Queens stattete er FMBrush einen Besuch ab:
Ich lag relativ früh im Bett.
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Wenn du eine Autobahn-Werbetafel hättest, was würde darauf stehen?
An der Frage merkt man, dass sie anfänglich auf Englisch war. Autobahn Werbetafeln gibt es bei uns nicht, aber in den Staaten. Das beantwortet aber nicht die Frage. Ich weiß nicht so richtig, für was ich diese Werbetafel gebrauchen könnte. Werbung für mein Blog? Wahrscheinlich nicht. Werbung für den Podcast? Ja, wahrscheinlich eher. 
Eine joel.lu‘sche Regelung will, dass ich am Tag nach der Rückkehr die Mitbringsel zeige.
Da wären erstmal die Gewürze. Piment d‘Espelette habe ich diesmal keinen mitgebracht. Davon stehen noch zwei Dosen hier und der muss auch aufgebraucht werden. Ich habe mir schon überlegt, ob ich damit nicht ein Öl ansetzen soll, so in der Art wie Chilly Crisp Oil. Ich schweife ab… Die Gewürze:
Rote Beeren Nachschub, weil ich das in vielen Gerichten verwende. Letztens sogar in einem Salatdressing. Schmeckte super. Grüner Pfeffer. Der fehlte mir noch in der Kollektion. Madame’Gascar hat nicht nur tolle Vanillesorten, sondern auch andere schöne Dinge. Ich erwarb eine Tüte Madagascar Curry, der richtig schön scharf sein soll. Ich werde demnächst berichten.
Die Spezialausgabe über das Museum Bonnat-Helleu.
Camper Schuhe. Jetzt habe ich endlich auch ein paar in Schwarz. Ich habe sie ja auch in weiß, die ich aber nur selten anziehe, weil bei schlechtem Wetter wird das nix.
Von der Marke 64 ein pelzgefüttertes Hemd, das eher eine Jacke ist. Ich war sofort verliebt darin.
Am Tag des Museumsbesuch in Bayonne, kaufte ich auch wieder eine große Tüte voll mit Seifenstücken aus Marseille. Jetzt habe ich wieder genug bis nächstes Jahr.
Und dann wären da die weltbesten Orangettes von Henriet, die ich aber verschenken werde.
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Was die Tagesberichterstattung angeht, die ist schnell gemacht. Es war eiskalt den ganzen Tag über. Ich bemühte die Waschmaschine und telefonierte mehrfach mit der N, die sich etwas verstaucht hatte. Wir hätten uns eigentlich treffen sollen, was dann aber nicht geschah, weil die Verstauchung es nicht zuließ.
Am frühen Nachmittag zog ich dann, dick eingepackt, los, um eine Reihe Einkäufe zu tätigen. Der Kühlschrank hatte ja nichts weiter zu bieten als ein Glas Senf und ein Glas Gurken.
Ich fuhr in den größeren Cactus in Howald. Zudem löste ich die ganzen Marken ein, für die es noch bis Mitte Januar kleine, also so klein, dann auch wieder nicht, Dinge gibt. Aus einer ganzen Serie von Messern nahm ich mir das Brotmesser und die Küchenschere.
Am Abend fing ich auf Arte die Gälische Krimiserie Boglands an. Sie ist recht langsam erzählt was einerseits angenehm ist andererseits macht es die erste Folge sehr langatmig.
Noch später schaute ich zum Fenster hinaus festzustellen, dass da was vom oben herabfiel und liegen blieb.
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Ist jemand an Wintermützen interessiert, die wie ein Pagenschnitt aussehen? Hier lang bitte! Es schaut lustig aus, auch wenn ich sowas im Leben nicht anziehen würde.
Strahlend schönes Wetter in St.Jean am Bahnhof, während es in Luxemburg so aussieht:
Die N. hatte mir Fotos geschickt. Ich spielte kurz mit dem Gedanken hier zu bleiben. Tja… Doch es half nichts. Der Sitzplatz im Zug war gebucht…
Vier Stunden bis Paris. Ich fing an den zweiten Podcast für Januar zu schneiden. Doch irgendwann in der Hälfte ging es nicht mehr. Ich hatte Kleinkinder gleich neben mir sitzen, die ein Höllenkrach machten. Selbst die Antigeräusch Kopfhörer kamen nicht richtig dagegen an. Also fing ich ein Podcast an auf maximaler Lautstärke anzuhören; das half. Ich hörte die Lange Nacht von Heinrich Heine, die ich vor ein paar vor Tagen angefangen hatte und dabei eingeschlafen war.
Je näher wir an Paris kamen, umso düsterer und gefrorener sah die Landschaft aus:
Doch dann klärte sich alles auf:
Auch um durch Paris mit dem Taxi zu kommen war kein Problem, es war Sonntag und das klappte einwandfrei. Klar, ich hätte auch die Metro nehmen können. Aber der Koffer war im einiges schwerer als bei der Hinfahrt und ich wollte ihn nicht treppauf treppab schleppen.
Und je näher wir an Luxemburg kamen, umso weißer wurde es.
Luxemburg selbst war dann wieder schneefrei, aber mit -3° hatte ich nicht gerechnet. Brr.
Ich hatte Glück. Als ich aus dem Bahnhof kam, stand eine Tram bereit, und als ich in der Stadt ausstieg, stand schon ein Bus bereit, um mich gleich zu meiner Straße zu führen. Ich musste also nirgendwo warten.
Da es Sonntag war und schon spät, musste ich den Lieferdienst bemühen, denn im Kühlschrank gab nichts. Es gab Butternut Curry.
Am Morgen bei Herr Buddenbohm, einen schönen Satz gelesen. „Everyone is obsessed with vintage and offline moments“. Ja, denn das ganze KI Getue, geht mir auch auf die Nerven. Ein Vorsatz für dieses Jahr wird sein, in meiner kleinen Bubble nur darauf zu achten, wie es meinen Internet Menschen geht, denen ich schon lange folge.
Wenn ich übrigens die Wettervorhersagen für die kommenden Tage sehe und wie es nächste Woche in Luxemburg aussieht, möchte ich am liebsten hier in St.Jean bleiben. Hier ist es zwar auch nicht sonderlich warm, aber daheim schneit es und es ist eisig kalt.
Ein ruhiger Tag. Es regnete den ganzen Morgen durch und ich malte ein kleines Bild als Mirbringsel für einen Besuch bei Freunden in Ciboure.
Später dann ging es noch einmal ins Belardi, das mich ja bei meinem ersten Besuch überzeugt hatte. Und es war auch heute wieder genial.
Kurz vor 23:00 lag ich flach, den morgen muss ich früh raus und die lange Rückfahrt antreten.
Am Morgen sah ich endlich den Delphin, der regelmäßig in der Bucht herumschweift, von dem mir schon so viele erzählt hatten.
Zu Mittag gab es noch einmal Buchweizen Pfannkuchen gefüllt mit Fisch und Schrimps in dem kleinen bretonischen Restaurant. Dazu ein Glas Rosé Cidre. Zum Abschluss ein regulärer Pfannkuchen mit Äpfeln und Vanilleeis.
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Am Abend dann eine Vorpremiere (für Frankreich, denn hier läuft der Film erst nächste Woche an) des Films Hamnet. Die fiktive Geschichte über William Shakespeare ind wie die Theatertragödie Hamlet zustande kam, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Maggie O’Farrell.
Was sich zu Anfang anfühlt, wie eine sehr naturverbundene, fast mystische Liebesgeschichte, wird eine tragische und sehr traurige Geschichte über den Verlust eines Sohnes.
Jessie Buckley und Paul Mescal sind brillant in ihren Rollen. Ich machte mich vorab darauf gefasst, dass ich wahrscheinlich die Gefühlspalette um den Verlust eines Bruders/Sohnes noch einmal durchleben müsste. Aber seltsamerweise war das nicht der Fall. Es war erst ganz am Ende, wenn William seinen Sohn durch die Tragödie unsterblich macht, dass mir die Tränen übers Gesicht flossen.
Ein großartiger Film den niemanden kalt lässt und eine große Empfehlung von mir. Es wundert mich kein bisschen, dass er ins Oscar Rennen geht.
Und wie vor zwei Jahren, begann ich das neue Jahr mit einem sehr schönen Kinofilm.
Der erste Tag Jahres fing mit einem seltsamen Traum an. So seltsam, dass ich davon erwachte. Nur so viel; es war gut, DASS ich erwachte. Ich will mich nicht in irgendwelchen Traumdeutung verlieren, denn wenn das, was ich geträumt habe, die offensichtliche Wahrheit ist, oh je…
Ich las bei humbl einen Spruch von einer Frau, die ich absolut nicht kenne:
„In den sozialen Netzwerken treffen Jahresrückblicke wie stroboskopische Lichtblitze die Netzhaut und meiner inneren Tiefseetaucherin stockt der Atem. Ein ganzes Jahr Leben auf einen dreißig sekündigen Mikrofilm zu reduzieren, der die Höhepunkte der vergangenen 12 Monate in Wimpernschlägen greifbar macht, ist eine Herausforderung, die ich ausschlage. Nicht, weil es nichts zu erzählen gäbe, sondern weil es mir nicht darum geht, WAS ich erlebt habe, sondern WIE ich es gelebt habe.“
Ich gebe ihr, hinsichtlich der Sozialen Netzwerke, absolut recht. Die Jahresrückblicke werden ja auch von Algorithmen zusammengestellt und nicht von der betreffenden Person selbst. Da lobe ich mir doch meinen Fotorückblick den ich mit meinem eigenen Bio-Algorithmus zusammenstelle. Wenn ich den Gedanken sogar noch ein wenig weiter verfolge, … ach lassen wir das. Ich werde den irgendwann weiterspinnen aber nicht heute.
Danach musste ich raus. Draußen war schönes Wetter das mir meine Missmutigkeit auszutreiben sollte. Ich ging am Meer entlang und anschließend hinüber zur Bar de la Marine wo es ein Kaffee und ein Croissant gab. Ein wenig später kam die D dazu. Ich beschloss nach Biarritz zu fahren mit dem Bus.
Während der Fahrt schrieb ich schon mal hier ein wenig vor.
Ein Foto wollte ich noch von gestern in San Sebastian zeigen:
Jemand hatte dem Padre ein paar Googly Eyes aufgeklebt.
In Biarritz dann ging ich eine Weile am Strand entlang. Es war eisig kalt und das Meer ungewöhnlich ruhig.
Ich machte Kehrt und ging ins Café Miremont, eine der ältesten Patisserien des Ortes, wo ich schon öfters göttlich gute heiße Schokolade getrunken habe. Heute gab es etwas anderes:
Ein Croque Monsieur. Danach war mir wieder einigermaßen warm und ich wanderte eine Runde durch das Zentrum von der Stadt. Außer ein paar wenigen Restaurants und Konditoreien, war alles geschlossen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Miromont ein richtig teurer Laden ist! Mit zwei Tassen Kaffee kostete das ganze satte 30 €! Kurz nach 14:00 nahm ich den Bus zurück.
Als ich wieder in St.Jean war, legte ich mich erst mal hin und schlief volle 2 Stunden. Irgendwie war das nötig. Danach lass ich das riesige Comic Buch aus, dass ich mir schon am Anfang hier gekauft hatte:
Es ist wirklich eine aberwitzige und total verrückte Geschichte, ich könnte mir vorstellen, dass man sie verfilmen könnte.
Später schaute ich mir noch ein Dokumentarfilm über Truman Capote an.
Ich hatte vor einer längeren Weile schon den Anfang des Romans im New Yorker gelesen. Da ich ja jetzt im Januar ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich ihn wohl ganz lesen.
Es war so eine Idee den Tag mit etwas zu gestalten, das einigermaßen sinnvoll wäre, weil vom Wetter sollte es nicht so toll werden. Also saßen die D und ich am Morgen im Flixbus.
Ich erstand ein paar lang gewünschte Schuhe in schwarz, wo man die Kappen auswechseln kann. Foto davon gint es die Tage
Gegenüber vom La Vinia befindet sich ein weiterer Käsekuchenladen in den wir einkehrten und zu Mittag aßen.
Ein süsses Mittagessen
Als wir dort raus wollten ging es nicht. Die Straße war voll mit Läufern für den Sylvesterlauf. Huch! Damit hatten wir nicht gerechnet!
Und plötzlich kam da eine Stimmung auf, die sagenhaft war. Ich versuchte eine der Nummern auf den roten Shirts zu lesen. Das war eine der höchsten die ich sah:
Also mussten mindestens an die 6000 Menschen teilnehmen. Es dauerte auch eine ganze Weile, bis alle durchgelaufen waren und wir weiter konnten.
Ich fand noch ein paar hübsche Strümpfe vom meinem Künstler in einer schönen Box. Sie macht sich gut als Deko ohne ihren Inhalt.
Wieder daheim blieb noch Zeit bevor wir zum Restaurant gingen. Ich legte mich kurz hin und las ein wenig.
Zwischendurch beantwortete ich eine Tagesfrage:
Was löst Nostalgiegefühle in dir aus?
Am meisten sind es Gerüche, die, und das ist erwiesen, die stärksten Nostalgiegefühle auslösen. Wahrscheinlich bin ich deswegen auch so ein Parfum Freak. Aber es können auch Gerüche sein wie zum Beispiel Eukalyptus. Als ich vor Jahren in Singapur war, roch ich schon beim Verlassen des Flughafens die Bäume. Hierzu muss ich erklären, dass der Geruch der Bäume die Moskitos fern hält. Ich fühlte mich augenblicklich nach Korsika in meine zarteste Kindheit versetzt, weil es dort in Porto beim Strand das gleiche Problem gab. Seitdem die großen sehr stark riechenden Bäume dort stehen, sind die Schnacken weg. Seltsamerweise lösen Eukalyptus Bonbons die Erinnerung aber nicht aus. Gleich dahinter kommt Musik, vor allem dann, wenn es Lieder sind, die ich sehr lange nicht mehr gehört habe. Das ist dann Nostalgie pur.
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Im Instincts dann. Ich hab das jetzt einfach mal übersetzen lassen:
Rinderbouillon in Gelée & Schellfisch, grünes Shiso:
Terrine von Gänseleber und Artischocken. Gedämpftes Brot mit Trüffel (das war Hammer!)
Rohe Jakobsmuscheln. Crème double aus der Liège-Region. Zedrat-Zitrone & geräucherte Hechtstücke (das auch!)
Flammengegarter Rotbarbenfisch. Safran-konfierte Kartoffeln. Grätenjus, gebunden mit Rotbarbenleber:
Stockente mit Topinambur. Lauchjus. Dattelcondiment: (das war auch sehr gut!)
Warme Tartelettes mit Brie de Meaux und Trüffel. Buchweizenpulver:
Konfierte Quitte. Madeleine mit Honig. Weiße-Schokoladen-Vanille-Ganache & Eis mit Bienenwachs: (Das Eis mit Bienenwachs!!! Genial!)
Und wieder ist ein Jahr vorbei. Ich habe das Gefühl dass sie immer schneller vorbeigehen. Es gab viele definitive Veränderungen. Ich habe einen neuen Zahnarzt, einen neuen Friseur und einen neuen Großherzog. Zudem habe ich ein altes neues Hobby wieder entdeckt, das Malen.
Die Fotos sind etwas mehr querbeet als die Jahre davor und ich hatte Mühe 24 Stück zusammen zu bekommen. Es hing aber auch damit zusammen, dass es emotional ein sehr heftiges Jahr war, was sich nicht notwendigerweise in Fotos widerspiegelt. Aber in einem visuellen Rückblick mag ich nur bedingt daran erinnert werden.
Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky, bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht. Der Beitrag wird bis zm den 10. Januar oben angeheftet bleiben. Alle neueren Beiträge befinden sich logischerweise darunter.
Januar
Februar
Die Cocktailbar von Hotel Cravat. Das Pertuss Tal
März
Der Mond winzig klein. An fast der gleichen Stelle am Himmel gibt es ihn noch mal im September. Ein Wiedersehen mit der E.
April
In Lichtenstein In FreiburgEin Rundflug über die Hauptstadt.
Mai
Nich ein MondfotoDer Auquatunnel
Juni
Ein Trugbild im Centre Pompidou in Metz. Familie Nilgans am See in der Alten Heimat
Juli
Baskischer Kuchen als Mitbringsel für mich Es scheint ein Ufo zu landen
August
Das Foto zum Beginn des Podcasts „Ëmgefall an Ausgelaf“Das Bild steht gewollt Kopf
September
Das zweite Mondfoto (aber eigentlich ist es der dritte 😉In St. Jean bei Brouillartha Wetter
Oktober
Der neue TeppichDas (fast) erste Bild meiner Aquarell Karriere.
November
Dezember
Bayonne. Ein restaurierter Turm und einer unrestauriert. In der Bucht von St.Jean-de-Luz
Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.
…der meiner Meinung von Nöten war. Zudem hatte das Wetter umgeschlagen. Es war feucht und trüb.
Am Morgen ging ich mit der D auf den Markt. Wir kauften Maigre (eine Recherche ergab, dass das auf Deutsch Umberfisch heißen soll?!?) fürs Abendessen. Wir trafen noch den S mit seiner Frau A auf einen Kaffee.
Und da das Wetter wirklich nicht nach draußen lockte, verbrachte den Rest des Tages mitlesen und dem anschauen eines alten Theaterstücks, auf dem ich vor etlichen Jahren einmal selbst gearbeitet hatte:
Am Abend bereitete ich den Fisch zu, mit karamellisierten Möhren und einer großen Schüssel Salat. Die Rezepte fand ich bei Papilles et Pupilles, hier und hier.
Zum Abschluss gibt es noch ein Foto und ein Bild das ich davon gezeichnet habe.
Und das war es für dieses Jahr! Wer beim Fotorückblick mitmachen will, hier steht wie es geht, und die Fotos werden gleich im Anschluss nach diesem Posting hochgeladen. Wir lesen uns im neuen Jahr!
Ich hatte besser geschlafen als die Nacht davor. Am Morgen schrieb ich den Blog Beitrag von quasi null fertig. Da ich in Schreiblaune war, fing ich ebenfalls einen Text für das Technik Tagebuch an. Wenn er fertig ist, eingereicht wurde und veröffentlicht, werde ich ihn verlinken. Ob das noch hier in St.Jean passiert, ist aber fraglich.
Nach einem Kaffee bei strahlendem Sonnenscheinen machte ich mich auf mit der D zu einem längeren Spaziergang nach Zokoa.
Ich machte aus Gründen viele Fotos vom Leuchtturm.
An einem kleinen Strand angekommen, setzten wir uns kurz hin und nahmen einen weiteren Podcast auf. Der wird allerdings erst im Februar zu hören sein.
St.Barbe von der anderen Seite der BuchtEin Schlepper der rote Algen einsammelt. Fort de ZokoaEin fotorealistisches Bild auf einem Verschlag. Es ist nicht geklebt sondern richtig gemalt. Das ist der Seemannsfriedhof, der von seiner Form her die Illusion erzeugt, er wäre riesengroß. Ist er aber nicht.
Am Abend ging es für mich zum ersten Mal ins Belardi. Ein Restaurant, in das mich die D schon im September ausführen wollte, doch es war leider geschlossen. Dieses Mal klappt es. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Gaua. Alle Gerichte sind zum teilen. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Aber es war alles um Längen leckerer als im Gaua. Und um Längen günstiger! Am Samstag gehen wir noch mal hin.
Ich hatte schlecht geschlafen, zudem hatte ich unglaublichen Blödsinn geträumt, dass ich Kleinkinder adoptiert hätte… weiß der Teufel wo das herkam. Ich erwachte mitten in der Nacht und da der ganze Traum seltsamerweise etwas Erfreuliches hatte, fragte ich mich ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte.
Am Morgen ein Spaziergang hinüber nach Ciboure, über die Brücke am Hafen vorbei:
Dieses Licht hat fast etwas Irreales.
Wir spazierten einmal kurz über den Markt, der am Sonntag immer in Ciboure stattfindet.
Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin, machte aber kein fantastisches Nickerchen. Ich las in einem neuen Comic, an dem ich leider im Buchladen nebenan nicht vorbeikam:
Eine derart aberwitzige und verwegene Geschichte, dass ich mich in der Hälfte des Buches fragte, wo das alles hinführen soll. Auslesen werde ich es morgen.
Kurze Zeit später ging es noch einmal auf die Promenade, die, weil es Sonntag war, sehr bevölkert war. Ich hatte die Mikrofone mitgenommen, weil die D und ich einen weiteren Podcast aufnahmen.
Am frühen Abend ginge es ins Kino, die Überschrift verrät es bereits. Auf dem Programm der ganz neue Film von Jim Jarmusch.
Er hat dieses Jahr den großen Preis in Venedig gewonnen. Und da Jarmusch schon so lange keinen Film mehr gemacht hatte, war ich sehr neugierig. Es sind drei Familiengeschichten, die durch verschiedene Schlüsselwörter und Sätze sowie einer Rolex Uhr miteinander verbunden sind. Es ist ein typischer Jim Jarmusch Film. Als ich aus dem Film kam, hatte ich wohl verstanden, was er mir erzählen wollte, aber es ist ein bisschen dünn, was die Geschichten angeht. Es ist die letzte Geschichte die emotional am nächsten ging, aus diesen Gründen. Der Film wäre wahrscheinlich eine Katastrophe geworden, wenn er nicht diese absolute hochkarätige Besetzung hätte mit Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen.
Für das Abendessen hatte die D einen Tisch im bretonischen Restaurant Piper Belz bestellt. Die Galette kam nach dem Kino genau richtig.
Ein gutes Zeichen ist, dass ich hier völlig die Wochentage vergesse.
Am Morgen malte ich ein Bild.
Später ging es bei strahlendem Sonnenschein auf einen Kaffee in die Bar de la Marine.
Ab dem Nachmittag fing ich an den Podcast von gestern zuzuschneiden. Es ist um einges mehr an Arbeit, wenn wir das nicht in einem Wisch aufnehmen, sondern dazwischen immer wieder Pausen machen und ich dann später im Schneidprogramm alles selber zusammenschnipseln muss. Ich denke aber, dass er ganz gut geworden ist. Ich habe übrigens zum ersten Mal eine Richtigstellung eingebaut. Er wird am 7.Januar erscheinen.
Am Abend kochte ich. Wir hatten ein paar schöne Filets de Bar (Wolfsbarsch) gekauft. Zu Anfang war die Überlegung sie in Alufolie mit Gemüse ‚à l‘étouffé‘ im Ofen zu garen. Doch es war nicht mehr genug Alufolie da. Also machte ich sie in einer ofenfesten Form. Das sah dann so aus:
Das Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch) kleingeschnibbelt mit reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin und rote Beeren vermischen. Die Hälfte davon in die Form geben…… die Filets darauf legen und noch einmal kräftig würzen (Salz, Pfeffer, Olivenöl) und den Rest des Gemüse darüber verteilen. Zum Schluss ein kleines Glas Weißwein drüber schütten. Mit Alufolie zudecken umd bei 190 Grad für gute 45 Minuten in den Ofen damit.Das sah dann angerichtet so aus. Wir hatten Basmatireis dazu.
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Du könntest deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?
Er wäre wahrscheinlich am Meer am Strand. Tatsache ist aber, dass ich überall lesen und schreiben kann und es mir im Prinzip nichts ausmacht, wo ich das mache. Ich kann in einem lautstarken Cafe ein Buch lesen oder einen Blog Text schreiben. fahre jetzt in diesem Augenblick, da ich diese Zeilen schreibe, liege ich auf dem Bett.
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Ein Bericht über Fast Fashion den ich schon gestern sah. Ab jetzt werden Zara, H&M, Cos und Co. noch mehr gemieden als ich es eh schon tat. Das sollte übrigens jeder tun.