Vor ungefähr zwei Monaten fragte der P. mich ob ich ihm nicht einen Text für die neu gestaltete Homepage des Inoui schreiben könnte.
Zuerst war ich von der Idee begeistert. Aber als ich mich dann hinsetzte und anfing, war es schwieriger als ich dachte. Ich arbeite jetzt seit fast 6 Jahren dort. Jedes Jahr werde angeheuert für die hauseigene Theaterproduktion. Ich gehöre quasi zum Inventar des Hauses. Das macht es mir nicht leicht, denn um einen solchen Text zu schreiben, müsste ich eine Distanz dazu haben und es eher aus der Sicht eines Besuchers sehen.
Nach langem hin und her schrieb ich eine Art redaktionellen Text der mir überhaupt nicht gefiel. Er erinnerte mich an eine Zeit in der ich in der Reaktion für ein Werbeblatt gearbeitet habe, in der ich nur Lobeshymnen auf Firmen die Anzeigen schalteten, schreiben musste. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Da ich aber gerne meinen Verpflichtungen nachkomme, versprach ich Paul einen Text für mein Blog zu schreiben, den er dann für seine Zwecke verwenden und umgestalten könne.
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Tag: 5. Mai 2007
Erkenntnis
Der Mensch lebt von Hoffnung und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aber wenn sie tatsächlich stirbt, dann kommen schmerzliche Erkenntnisse.
.[…]Selbsterklärend. Freunde. Nichts im Leben ist Selbsterklärend. Deshalb trocknen Menschen ihre Haustiere in Mikrowellen. Der Mensch an sich verfügt über einen beschränkten geistigen Horizont. Der eine mehr, der andere weniger. Irgendeiner ist immer noch weniger intelligent als man selbst. Nur weil man nicht auf dumme Ideen kommt, sind andere dazu durchaus in der Lage. Selbsterklärend sollte man für immer aus seinem Wortschatz streichen.
Via Fräulein Julie
..und das Wort zum kommenden Sonntag