Fressen, Kunst und Puderquaste

Slumdog Millionaire

Slumdog Millionaire ist ja bekanntlich der Film der vor ein paar Tagen die meisten Oscars eingeheimst hat. Vorgestern sah ich ihn im Kino. Dass ich erst jetzt schreibe, kommt daher dass ich etwas Abstand zu dem Streifen gewinnen wollte. Der Abstand bringt nämlich zu Tage dass ich ein kleines Problem mit dem Film habe. Er ist auf den ersten Blick ein schöner Film mit vielen Emotionen, wunderschönen Bildern, recht guten Schauspielern und einer schönen Story, die mich teilweise an Forrest Gump erinnert, von einem Typen auch quasi obsessiv nicht aufgibt.
Auf den zweiten Blick jedoch entpuppt sich der Film als zu glatt. Ich habe mich schon gefragt, ob es kein Trugschluss sei, da der Film in Indien spielt und die Verbindung mit Bollywood Filmen nahe liegt, die alle immer aalglatt runterflutschen und aufgrund äußerst strengen indischen Zensur.
Eine Arbeitskollegin meinte dass es stellenweise sehr aufgefallen wäre wie schlecht der Film geschnitten sei und das es Geschichte an sich an einen dritten Dimension fehle…

Was mich im nachhinein wirklich stört ist, dass der Film so viele Oscars eingeheimst hat, obwohl er sie in der massiven Anzahl nicht verdient.
Es ist im Grunde ein guter Film, aber eben nicht gut genug.

1 Kommentar

  1. Chris

    Ganz meine Meinung, die du so ähnlich auch in diversen Blogbeiträgen, vor allem meinem Liveblogging der Oscars, bei mir nachlesen kannst.

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