Fressen, Kunst und Puderquaste

E-book Reader

Nachdem Torben seine ersten Eindrücke mit dem Amazon Kindle Reader bei Pianocktail geschildert hat möchte ich heute meine ersten Eindrücke zum besten geben mit meinem E-Reader.

Ich trug mich schon länger mit dem Gedanken herum mir einen E-Reader anzuschaffen, und die Auswahl an kleinen Tablet Geräten wird ja von Tag zu Tag verwirrender und unübersichtlicher. Ich glaube es gibt kein Forum und kein Blog das ich nicht angeklickt hätte um Vergleiche zwischen diesem und jenem Gerät anzustellen.
Ausschlaggebend war für mich vor allem was ich damit anstellen will.
Ich will lesen, und das möglichst über Stunden hinweg ohne dass die Augen wehtun und ohne dass das Gerät massenweise Strom verbraucht und ich mit dem Aufladegerät neben einer Steckdose sitzen muss. Will ich damit surfen? Nein! Dafür habe ich ein Smartphone, ein Netbook, ein Notebook und ein PC. Will ich damit Zeitung lesen? Nein, dafür habe oben genannte Geräte und das reicht völlig aus.

Meine Auswahl fiel auf den Oyo Reader von Thalia hergestellt von Medion. Ausschlaggebend dafür war der günstige Preis (139 €) und dass ich per WLAN ohne Zweitgerät die Bücher herunterladen kann. Natürlich geht das am einfachsten und am Besten über den online Thalia Shop selbst. Aber man kann auch bei anderen Online Händlern die Bücher  mit dem integrierten  Browser downloaden , es ist nur ein klein wenig umständlicher, aber es geht. Auch gutenberg.org  oder andere Portale mit kostenfreien Angeboten sind kein Problem.

Der Speicher von 2GB ist auf 32GB mittels einer microSD Card erweiterbar. Es liest alle gängigen eBoook Formate: TXT, ePub, PDF und HTML. Zudem hat er eine Buchse für Kopfhörer, denn er spielt auch MP3 ab.

Seit einer Woche hat das Gerät eine Rundumerneuerung erfahren mit einem Software Update, das es sich mit 2 Klicks selbst aus dem Netz holt und installiert. Alle kleinen Fehler die es noch besaß sind jetzt ausgemerzt und es verbraucht jetzt noch weniger Strom als vorher.

Das einzige was ich nicht mag, sind die Accessoires. Die Neoprentasche ist zwar chic, aber unpraktisch. Denn sobald man den Oyo in einer Tasche verstaut und der Einschaltknopf länger als 3 Sekunden gedrückt wird, (was die Neoprentasche nicht verhindert) schaltet sich das Gerät ein.  Es gab da noch einen festen Deckeleinband mit Gummizug der die ungewollte Sebsteinschaltung verhinderte.  Ich habe  eben im Shop von Thalia neue Taschen und Einbände gefunden und werde sie mir demnächst im Geschäft anschauen.

2 Kommentare

  1. Renée

    Ich habe auch schon oft daran gedacht, mir ein E-book Reader zu kaufen, aber es hält mich irgendetwas bisher davon ab, vielleicht eine Art Nostalgie, die Angst vielleicht, die Schriften, gedruckt auf Papier könnten ganz verschwinden (den Baum zu schützen, wäre doch aber wirklich wunderbar..), ich weiss es eigentlich wirklich nicht…
    Deine Widgets Gehört, Gelesen und Gesehen sind sehr schön und interessant und Du erinnerst mich daran, dass ich in letzter Zeit viel zu wenig gelesen habe (obschon ich immer lese, auch, wenns nur eine oder zwei Seiten pro Tag sind…).
    Ich hoffe, es geht Dir gut!
    See you!
    Renée

  2. Joël

    Ich finde die Idee des E Readers insofern genial, dass man hunderte an Büchern mit nehmen kann und sie nur ein paar Gramm wiegen.
    Was ich allerdings in letzter Zeit auch festgestellt habe, ist, dass die Auswahl noch nicht sooo gewaltig ist wie ich sie mir wünsche. Wenn ich mich auf die Suche nach einem ganz speziellen Buch mache ist es meistens als eBook nicht verfügbar. Das wird sich zwar mit Jahren sicherlich ändern.

    Das Gefühl ein richtiges Buch in der Hand zu halten, das Papier und die Druckerschwärze zu riechen, wenn es noch neu ist, das Gräusch eine Seite umzublättern, sind sicherlich Dinge die so manchem fehlen werden. Ich habe in letzten Wochen festgestellt, dass ich auch sehr gut ohne damit klarkomme und es mir die Lust am lesen nicht vermindert.

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