Fressen, Kunst und Puderquaste

London

Es war schön.

Das Hotel war es aber weniger. Selbst schuld. Ich hätte das Hotel nehmen sollen dass ich immer nehme anstatt eines zu versuchen, das gleich nebenan liegt und von außen zwar sehr schön ausschaut aber bei weiten nicht den gleichen Standard hat. Unter anderem war das WLAN grottenschlecht.

Merke jedoch: unter 4 Sternen geht hotelmäßig in London gar nichts. Dann kann man auch gleich im Hydepark das Zelt aufschlagen, wenn es denn erlaubt wäre.

Das Hotel ließ mich aber gezwungenermaßen etwas neues ausprobieren, da das Frühstück dort ungenießbar war und selbst mit nur 16 Pfund noch zu teuer. Ich ging ins Jermyn frühstücken das dem legendären Fortnum & Mason angegliedert ist.

Da gab es dann ein richtiges englisches Frühstück so wie es sich gehört. Herrlich. Es war so reichlich das ich das Mittagessen ausfallen ließ.  Bei Fortnum erwarb ich dann auch wieder meinen heissgeliebten Countess Gray Tee, für mich der beste Gray Tea überhaupt.

Ich sah mir zwei Shows an. Kinky Boots im Adelphi Theater werde ich mit Sicherheit noch einmal sehen. Ich sah mir die nachmittags Show an nachdem kurz davor erst gelandet war. Ich fühlte mich etwas geschlaucht durch den Flug, doch die Show pustete jegliche Müdigkeit weg. Ich war anschließend derart aufgekratzt wie in alten Zeiten als ich noch ein Partytiger war.  Folgendes Foto machte bereits Furore auf Facebook.

Die andere Show hieß Beautyful – The Carol King Musical und ebenfalls sehr schön wenn auch ganz anders als Kinky Boots.  Carol King kannte ich jahrelang nur wegen einem einzigen Album “Tapestry”

Es war das Lieblingsalbum einer Schulfreundin und sie hörte es ununterbrochen. Titel wie “So far away”, “It’s too late” vor allem aber “You’ve got a freind”, das mich zu Tränen rührte, waren für mich wie ein Katapult zurück in meine Jugendjahre. Doch lernte ich während dem Musical ein ganze Reihe von Fakten die ich davor nicht wusste. So zum Beispiel dass King eine Menge Songs für die Shirelles und die Drifters geschrieben hat und den legendären Song Locomotion für Little Eva, die eigentlich King’s Babysitter war.

Eine schöner Kurzurlaub aber eben zu kurz…

 

1 Kommentar

  1. Anouk

    Ech wousst nët, dat Countess Grey vun F&M bekannt wier! Haat am Oktober enger Frëndin den fir de Gebuertsdag kaaf 😉 Dat mat den Hoteler zu London stëmmt leider. As nët einfach eppes ordentleches ënnert 4 Stären ze fannen.

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