Fressen, Kunst und Puderquaste

Kategorie: Joël (Seite 1 von 56)

Mach doch mal was mit Seife

Irgendwie kam mir heute die Idee, den Beitrag Mach doch mal was mit Marmelade in eine lockere Serie umzuwandeln. Und wie so oft, kam die Idee unter der Dusche. Es gibt eine Reihe von Dingen in meinem Tagesablauf, die ich willentlich anders mache, als die die Mehrheit. Warum sie also nicht teilen. Vielleicht inspiriert es ja jemanden es mir gleich zu tun.

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Heute geht es um Seife.

Ich benutze kein Duschgel sondern ein Stück Seife. Zur Zeit ist es Marseille Seife mit Olivenöl von Fragonnard mit Lavendelduft.

Seife

 

Ich habe seit langem festgestellt, dass es meiner Haut um einiges besser geht, wenn ich eine etwas aggressivere Seife nehme, als eine Duschgel vollgestopft mit Pflegestoffen. Natürlich gibt es auch Gels auf Basis von Marseille Seife, zum Beispiel diese hier: Savon liquide de Marseille Lavande.  (Wer es noch gemerkt haben sollte; ich mag Lavendel)
Doch finde ich Seife am Stück inzwischen angenehmer, platzsparender und wesentlich ergiebiger, als Flüssigseife.

 

Seife

 

Da ich letztes Jahr verstärkt mit dem Flieger unterwegs war, und es mich nervte die Flüssigkeiten immer wieder extra einzupacken, suchte ich nach Lösungen alles in Trockenform zu finden.  Die Fragonnard Seife war die erste Lösung. „Und was ist mit Shampoo?“ Da gibt es von Lush gibt es Shampoo Bars. Sie sind zugegeben sehr schnell aufgebraucht und für meinen Geschmack zu stark parfümiert aber, weil nicht flüssig, sehr praktisch für die Reise.

„Und was ist mit Zahnpasta?“ Ich benutze schon seit Jahren keine mehr, sondern nehme Bikarbonat Pulver. Es entwickelte mit den Jahren ein  seltsamer Würgereflex wenn ich Schaum im Mund habe. Ich nahm immer weniger Paste um die Schaumbildung zu vermeiden bis es gar nicht mehr ging. Inzwischen fand ich eine Paste mit Namen Settima, mit der es wieder einigermaßen geht, aber auch nicht jeden Tag.

Und mit was schrubbt ihr euch so?

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Warum es mir in Fingern kribbelt und ich doch nicht darüber schreibe

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Letztens fragte mich wieder jemand warum ich nicht mehr über meine Arbeit schreibe. Ich hätte ja einen Beruf den es so oft nicht gibt. Nicht jeder kennt einen Maskenbildner. Dabei gäbe es viel zu erzählen.

Ich habe das hier schon öfters abgehandelt. Es nun mal so, dass ich zeitweise sogar vertraglich gebunden bin, über das Projekt zu schweigen. Es ist vor allem bei Filmen der Fall. In Theaterstücken weniger. Zudem ist der Evolutionsprozess einer Aufführung nicht immer ein Zuckerschlecken und es passieren oft Dinge über die man besser stillschweigen bewahrt.

Da wären zum Beispiel:
Zwischenmenschliche Konflikte
Proben die völlig aus dem Ruder laufen
Regisseure die unfähig sind
Amoureuse Beziehungen die eigentlich nicht sein dürften
Ticks von Schauspielern
Ticks von Schauspielern in der Maske
Ticks von Schauspielern während den Umzügen
Kollegenschweine

Ich könnte die Liste endlos weiterführen.

Ein anderer Grund ist die Qualität des Stückes. Das geht von absolut genial bis grottenschlecht. Wenn ich zum Beispiel über ein Projekt schreiben würde, bei ich schon während der Entstehung merke, dass es den Bach runter geht, käme es mir so vor vor als ob ich mich selbst verraten würde. Es kam auch schon vor, dass ich total falsch lag und das Stück hochgelobt wurde.

Wenn ich in seltenen Fällen darüber berichte dann, weil es ein Riesenspaß macht und ich von der Qualität überzeugt bin.

Now you know…

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Mach doch mal was mit Marmelade

Wenn ich mich frühstücksmäßig in die süße oder salzige Liga einordnen soll, kann ich nur sagen dass ich zu beiden gehöre. Es gab heute Morgen Baguette (die ich bei der Cactus Lotterie zu deren 50. Geburtstag gewonnen hatte) teils mit Käse, teils mit Marmelade.

Was Marmelade angeht, bin ich in dem letzten Jahren sehr wählerisch geworden. Ich kaufe grundsätzlich keine mehr im Supermarkt, da sie mir alle zu süß sind und Diätmarmelade ist ein Widerspruch in sich. Da ich das Glück habe jeden Samstag den Wochenmarkt quasi vor der Haustür zu haben, kaufe ich sie dort. Es gibt dort zwei Marmeladenfrauen. Die eine ist aus Luxemburg und verkauft bodenständige Varianten. Die andere ist aus Querschied (Saarland) und hat eine sagenhafte Auswahl.

 

Marmelade

Die Birne/Ingwer Sorte, zum Beispiel, schmiere ich nie aufs Brot, sondern rühre sie in einen griechischen Joghurt oder Quark.

 

Zur Zeit habe ich ebenfalls ein Faible für Glühwein Gelee.

 

Dieses Glas Quittengelee (das leider schon fast leer ist) kommt aus Bayern und wurde von der Mama der Kaltmamsell hergestellt. Das Gelee schmeckt übrigens herrlich und ist nicht zu süß.

 

Während meines Aufenthaltes in Münster fand die dieses Glas Orangen Marmelade aus dänischer Herstellung, die ich aus Neugierde gekauft hatte. Himmel, ist die lecker!!!

 

Und was schmiert ihr euch so aufs Brot?

Die ersten Gehversuche im neuen Viertel & ein Restaurantbesuch

Seitdem die befreundete Nachbarin (sie wohnt nur vier Häuser von mir entfernt) weiß, dass aus dem Projekt, das ich vor zwei Jahren schon angedacht hatte, eine Realität wird, versäumt sie keine Gelegenheit, mir die Ohren vollzujammern.  Ich werde, wenn Gott, die Innenarchitektin und alle Handwerksleute wollen, in ungefähr 6 Monaten umziehen.  Mehr kann und will ich noch nicht verraten, denn vieles davon, ist nur auf geduldigem Papier festgehalten. Konkret umgesetzt ist noch nichts.

In dem letzten Wochen hatte ich diesbezüglich Termine über Termine. Ich habe Fliesen und Parkettböden ausgesucht, Badewannen, Waschbecken und Armaturen begutachtet und mir im Geiste immer wieder alles vorgestellt, mit allen möglichen Formen und Farben. Die nächsten Termine werden in Möbelhäusern sein.

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Der Friseur meines langjährigen Vertrauens befindet sich im gleichen Viertel, in das ich umziehen werde. Gestern war ich kurz vor Mittag dort. Ich speiste anschließend im Restaurant „Le fin Gourmand„, das sich gleich nebenan befindet. Ich hatte schon einmal kurz über das Restaurant berichtet, als der Koch und Inhaber Nicolas bei der „Cuisine des Amis“ im Dipso zu Gast war.

Das Fin Gourmand befindet sich an der route d’Esch, eine der meist befahrenen Straßen der Stadt, was an sich eine gute Lage ist, wenn der Straßenlärm nicht wäre. Doch die Fenster bieten eine gute Schallisolation, dass man das Getöse nicht mitbekommt.

Ich wählte das Tagesmenü, bestehend aus einer Vor- und Hauptspeise und einem Café Gourmand. Als Vorspeise wählte ich die Suppe (sehr ungewöhnlich für mich, da ich ein Suppenkaspar bin, doch mir war a….kalt). Es war eine Zwiebelsuppe mit ein paar ungewöhnlichen Kräutern, Croutons und geriebenem Käse. Sehr gut. Als Hauptspeise gab es eine Choucroute Alsacienne. Der Speck, die Würstchen und das Räucherfleisch schmeckten ausgezeichnet, das Sauerkraut leider nicht so gut. Irgendwie fehlte dem Kraut etwas. Wahrscheinlich die Wacholderbeeren und/oder das Lorbeerblatt. Schade, denn ich mag Sauerkraut. Ich darf nur nie zuviel davon essen, da es einen „durchschlagenden“ Erfolg auf meine Verdauung hat… (aber das interessiert ja niemand)

Leider habe ich es versäumt die Speisen abzulichten, stattdessen gibt es ein Foto vom Innenraum, der noch leer war als ich ankam.

Restaurantbesuch

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Und während ich auf das Essen wartete, bewunderte ich das neue Cover vom New Yorker. Sehr schön mit Martin Luther King.

 

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Vorfreude, Lippenstifte, Erkältung und andere Nichtigkeiten

Eine Perückenprobe verlief recht gut. Weitere folgen heute über den ganzen Nachmittag verteilt.

Ich sprach gestern von diesen kleinen Fluchten. Eine davon bereitete ich mir gestern mit dem Buchen des Fluges nach Berlin zur re:publica. Zudem habe ich mir ein tolles Hotel mitten auf dem Ku’damm gebucht, sehr schön und edel, und zur Zeit bei Booking ein Schnäppchen. Zudem war es mir wichtig nicht durch halb Berlin fahren zu müssen um zu den Hallen der re:publica zu kommen. Vorfreude ist sooo schön…

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Mit der Post kam heute eine Lippenstift Palette von Anastacia Bervely Hills an. Das Problem mit Lippenfarben für  Maskenbildner ergibt schon aus dem Namen. Liffenstift. Es sind einzelne Stifte, und die nehmen bisweilen gewaltig viel Platz in einem Schminkkoffer weg.  Also weiche ich immer auf Paletten aus, die es aber bis jetzt nur von den Profimarken gab, die aber nur bedingt eine gute Qualität haben.

Zwei große Marken aus dem „Fußvolk“ Bereich haben das jetzt geändert. Urban Decay brachte vor kurzen einem Palette heraus mit 12 Farben. Und vor wenigen Tagen entdeckte ich ein Video von Alissa Ashley, die die brandneue Palette von Anastacia Berveley Hills vorstellte. Sie schwärmte davon wie hochpigmentiert die Farben sind.

Lippenstifte

Also bestellte ich sie letzte Woche und heute kamen sie schon an. Es ging erstaunlich schnell. Was mich bei der Palette vor allem ansprach, waren die Primärfarben in der unteren Reihe, sowie eine kleine metallene Mischpalette und und ein Spachtel. Das hat dem großen Vorteil, dass ich die Farben mischen kann, ohne sie einzeln kaufen zu müssen. Lindgrün wurde ich letztens gefragt oder eisblau. Das ist nun alles kein Problem mehr.

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Zudem merkte ich seit gestern Nachmittag, dass eine Erkältung im Anflug ist. Als ich von der Perückenprobe zurück kam, war mir kalt. Anstatt die Heizung dann aufzudrehen, dreht ich Dusel den Knopf verkehrt herum, also zu, und es wurde noch kälter… nun ja. Glücklicherweise hatte ich noch Lemsip, Hustensaft, ein Berg Taschentücher, und Sinutap, um alles unter Kontrolle zu behalten. Zudem gab es viel heißen Kräutertee und Obst. (Seltsamerweise kann ich bei Erkältungen nur Obst essen, alles andere ekelt mich an)

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Erster Verleser des Tages auf luxemburgisch. Im Header von RTL.lu hatte ich „Si hu gepennt“ gelesen.*seuftz*

 

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Jetzt ist Frühling! & Schumann bei Bovary

Eisige Temperaturen gestern auf dem Wochenmarkt. Ich kaufte nur das nötigste und einen Strauß Blumen. Ich habe beschlossen dass der Winter vorbei ist. Bei mir zieht jetzt der Frühling jetzt ein. Punkt!

Frühling

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Wenn ich in solch riesige Arbeiten wie ‚Living‘ verstrickt bin, suche ich mir kleine Fluchten. Eine davon war gestern Abend. Gregoire Baumberger gab ein Konzert im Bovary. Obwohl das Bovary ein literarischer Ort ist, so finden ab und an auch Konzerte statt.

Gregoire war schon mehrfach zu Gast. Heute stellte er den Komponisten Robert Schumann vor. Er spielt nicht nur einfach seine Kompositionen, sondern erzählte auch ein wenig vom Schumann und seiner gequälten Seele.

Es war mucksmäuschenstill im Bovary. Jeder hing ein seinen Gedanken nach. So auch ich.

Ich dachte an einen Freund der noch vor wenigen Tagen versuchte mich zu erreichen. Doch war ich wie gewöhnlich zu mit Arbeit zugekleistert, und als ich endlich daran dachte, ihn anzurufen, schickte es sich breites nicht mehr. Er es ist auch eine gequälte Seele wie Schumann es war, deshalb dachte ich heute ganz besonders an ihn.

Ich verspeiste einen Teller der weltbesten Spagetti al Pesto und trank ein wenig zu viel weißen Sauvignon.

Der nachhaltige Knall mit dem ich die Heimat verließ

Wenn es in den nächsten Tagen hier wieder etwas ruhiger wird, dann hat das, wie immer, mit der Arbeit zu tun. Ich breite ein Musical vor, das Ende das Monats Premiere hat. Es sind 21 Akteure, und im Moment wird mir noch leicht schwindlig, wenn ich daran denke, weil vieles noch nicht fertig ist. Das Stück heißt ‚E Living in Amerika‘ und wer mehr darüber erfahren will, schaue bitte hier und hier nach.

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Ich weiß nicht in wie weit ich für einen Missstand verantwortlich gemacht werde, zumindest wurde bis heute nichts an mich herangetragen. Der Grund dass ich heute darüber schreibe, ist ein Artikel aus dem LW den ich gestern per Zufall wiederfand.

Aber vielleicht sollte ich dort beginnen wo die Geschichte begann.

Als meine Großmutter in den achtziger Jahren in Rente ging, verließ sie Luxemburg Stadt und kaufte sich zusammen mit ihrer Schwester „Tante Greidi“ (nicht zu verwechseln mit Gritty) ein Haus in meiner alten Heimat. Das Haus hatte eine Geschichte. Es gehörte im 19. Jahrhundert  der Familie von André Duchscher dem späteren Großindustriellen und Autor von luxemburgischen Theaterstücken. Der kleine André wuchs dort auf. Am Haus selbst gab es auch ein Schild auf dem es erwähnt wurde.  Als die alte Heimat in den 90er Jahren einen Touristenbummelzug bekam, wurde dies auch auf dem mitlaufenden Tonband erwähnt.

Als Großmutter starb, verkaufte ich das Haus an einen Nachbarn. Besagter Nachbar, ist eine Baufirma die durch ganz Luxemburg Appartments und Familienhäuser baut. Es war eine langwierige Angelegenheit und es kam zu vielen Verzögerungen. Doch nachdem alle Genehmigungen vom Land und von der Stadt eingeholt waren, ging es wahnsinnig schnell. Letztes Jahr, Anfang Januar, unterzeichnete ich die den Kaufvertrag und noch im selben Monat wurde das Haus abgerissen.

Als die Bagger dann anrückten und das Gemäuer eingerissen wurde war das Geschrei groß.

Ohne die Mitglieder des 
Gemeinderats nur im Geringsten zu informieren, geschweige denn den Echternachern eine Stimme zu 
geben, hat der Bürgermeister ]…[ eine ,Autorisation de démolition‘ eines Hauses erlassen, das zum historischen, kulturellen und 
architektonischen Erbe der Stadt gehörte“…

Den ganzen Artikel im LW: Ein Abriss mit Folgen

Der jetzige Bürgermeister musste sich mit allen Mitteln gegen Schuldzuweisungen wehren.

Im März kam die Chose dann noch einmal hoch

Wie nicht anders zu erwarten, brachte auch ein Echternacher Bürger bei dem Treffen den vor wenigen Wochen erfolgten Abriss des einstigen Wohnhauses des Industriellen André Duchscher zur Sprache. Er wollte wissen, ob das historische Haus, das einem Immobilienprojekt weichen muss, nicht aufgrund des Denkmalschutzkriteriums „Schutz der Gebäudehülle“ wieder aufgebaut werde.

Den ganzen Artikel hier: Bürger kritisieren Denkmalschutzpläne

Glaubt ihr mir, dass ich heilfroh bin, mit dem ganzen Geschrei und Gezeter nichts mehr zu tu zu haben?

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Ein Gamepad zu gewinnen

Vor Jahren hatte ich kleine Rätsel im Blog in denen ich DVD’s verschenkte.
Heute ist es wieder soweit!
Es gibt ein Gamepad zu gewinnen für sämtliche mobilen Geräte von Apple ab IOS7.

Gamepad

Das Gamepad von Mad Gatz wird über Bluetooth angeschlossen (klappt einwandfrei, hab’s probiert) und es gibt auch Möglichkeiten es über den Fernseher zu leiten. Die Zahl der Spiele die mit dem Gamepad komatibel sind, ist ellenlang.

Was ihr tun müsst? Hinterlasst ein Kommentar im Blog (nicht auf Facebook oder Twitter) mit Mail Adresse und ich ziehe am Donnerstag Morgen ein Gewinner. (so richtig mit Zettel und Körbchen…)

Das Ende einer Kaffeemaschine

Gestern während dem verkaufsoffenen Sonntag, spazierte ich mit der befreundeten Nachbarin durchs Viertel. Ich wollte in den nahgelegenen Elektrogroßmarkt (ihr wisst, schon der mit dem Planetennamen) und schaute mich nach neuen Kaffeeautomaten um. Meine Maschine ist inzwischen älter als dieses Blog wenn ich es richtig in Erinnerung habe (13 oder 14 Jahre). Sie läuft immer noch, doch leider ist das Mahlwerk für die Bohnen hinüber. Im Trester finde ich immer wieder große Bohnenstücke die nicht ordentlich gemahlen sind. Auf Anfrage beim Elektrohandel in dem ich sie damals in der alten Heimat gekauft hatte, sagte man mir, dass diese Maschine ganz aus dem Programm genommen sei und es mit gr0ßer Wahrscheinlichkeit keine Ersatzstücke mehr gibt.

Und als ob die Maschine es geahnt hätte, ging heute morgen das Brühelement kaputt. Die Lämpchen blinkten über eine Stunde vor sich hin, doch warm wurde sie nicht mehr.

Kaffeemaschine

Ein letztes Foto bevor sie entsorgt wird.

Nach einen hoch erfreulichen Termin im Theater, der mich schon seit Tagen plagte, jedoch viel besser verlief als ich es mir vorgestellt hatte fuhr ich zum Markt. Das kleine Parkhaus Nobilis kann man übrigens eine Stunde lang gratis nutzen wenn man einen Einkauf im Großhandel tätigt.

Da ich schon am Sonntag alle Maschinen in Augenschein genommen hatte und mir letzten Monat schon ein Stiftung Wahrentest Magazin zugelegt hatte in dem es um Kaffeeautomaten ging, war die Wahl schnell getroffen. Es wurde diese hier:

 

Es ist wieder eine Saeco aus der gleichen Incanto Serie wie die Alte. Sie schnitt im Test verhältnismäßig gut ab. Sie ist um einiges schmaler aber dafür ein paar Zentimeter tiefer. Da die diversen Einfüllstellen für Wasser und Bohnen etwas anders liegen musste ich sie auch anders aufstellen. Sie sieht richtig schick aus und ist um einiges geräuschärmer als der Vorgänger.

Und ich bin gleich am Anfang des Jahres um 550€ ärmer…

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Die Verkaufstechniken von Obey Your Body

Obey

Jeder glaubt was er glauben mag. Bei kosmetischer Pflege ist es eh eine Glaubensfrage. Und wenn ich mir heute Obey Your Body vorknöpfe, dann nicht, um die Produkte an sich in Frage zu stellen. Die Marke sieht sich im sogenannten High-End, da sie, ihrer Aussage nach, nur sehr hochwertige Stoffe verwenden. So kann eine Creme schon mal bis zu 340 € und mehr kosten. Ganz schön viel Geld für ein „Holistic Lifestyle Skincare Concept“.

Was mich viel mehr stört ist ihre Verkaufstechnik, die europaweit die Gleiche zu sein scheint. Das fiel mir in den letzten Wochen ganz besonders auf, da sie auch Stände an Flughäfen in Barcelona und München haben.

In Luxemburg wechsele ich  fast automatisch auf die gegenüberliegend Häuserseite, da ich es leid bin angesprungen, und mit einer Probe Handcreme gelockt zu werden. So betrete ich kaum noch den Zeitungsladen der gleich neben dem Obey Laden liegt, da mich die Anmache nur noch nervt. Auf die lauthals schreiende Frage, „Monsieur! Une crème pour le mains?“, bin ich sehr versucht zu antworten, „Madame! Mon point dans la geule?“

Ist der Kunde erst mal Laden drin, kommt er nicht mehr raus ohne etwas gekauft zu haben, da die Verkäufer/innen so trainiert sind, jeglichen Widerstand niederzuknüppeln. Da geht es dann nicht mehr um Holistik sondern nur noch ums Verkaufen.

Dieses aggressives Abgreifen von Kunden verträgt sich absolut nicht mit dem High End, das sie verkaufen wollen. Cremes aus dem hochwertigen Segment bekomme ich auch bei Sephora, Douglas, Paris 8e oder Paris XXL, und dort werde ich nicht dumm angemacht, da Armani, Chanel, Dior und Co. es nicht nötig haben.

Und so gehorche ich meinen eigenen holistischen Konzept und meide den Laden.

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