joel.lu

Fressen, Kunst und Puderquaste

Heuschrecke, Friseur,Besuch in einem Heim & Zwiebelquiche.

Heuschrecke am Morgen

Sie hatte sich fest an die Balkontür gekuschelt da ihr kalt war. Ich hob sie auf, machte ihr Frühstück  und bugsierte sie dann über das Balkongeländer. Ich sah sie in dem kleinen Strauch von Nachbargrundstück fliegen.

Anschließend dann Friseur.  Ich werde euch das Resultat nicht zeigen, denn es ist das gleiche wie alle drei Wochen.

Am Mittag dann ein intensives Meeting vom Künstelrkollektiv, das zwei Stunden toujours durch ging. Anschließend dröhnte mir der Kopf.

Am Nachmittag eine Visite in einem  Heim in Erpeldange, das speziell für Demenz- und Altzheimerkranke gebaut wurde. Ich besuchte die Räumlichkeiten, hinsichtlich des eines Projektes, das von MIL a.s.b.l. organisiert wird.  Ich kann hier leider erst etwas darüber erzählen wenn  das Projekt richtig in die Gänge kommt. Das was auf der Seite von MIL steht muss vorerst reichen.

Erpeldange ist etwas außerhalb und es brauchte eine gefühlte Ewigkeit bis wir wieder in der Stadt waren. Ich kam Zuhause an und war k.o.
Dabei hatte ich tierisch hunger.

Ich machte mir seit etlichen Jahren mal wieder eine Zwiebelquiche.

Wer jetzt wissen will wie das Rezept ist, tja… Manche werden mich dafür kreuzigen, weil ich auch Fertigprodukten manchmal nicht widerstehen kann, aber was solls…

Ich machte meinen Mürbeteig nicht selbst. Ja, ich weiß, er geht sehr fix und doch greife ich gerne ab und an auf einen Fertigteig zurück, weil es einfach noch schneller geht.

Zugegeben ich habe lange nach einem guten Teig gesucht, denn der Teig den man hier an jeder Ecke bekommt ist der von Herta und der ist schlicht ungenießbar. Auchan hat aber einen aus eigener Herstellung und der ist richtig gut im Geschmack und backt gut durch wenn man sich an ein paar Regeln hält.

Man muss ihn vorab blind backen. Immer. Zudem sollte man eine Quicheform mit Löchern nehmen, die ich hier schon mehrfach gezeigt habe.

Für diese Quiche habe ich 6 große Zwiebeln genommen, geschält, geschnitten und mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne langsam weich gedünstet, mit einer ordentlichen Prise Pfeffer. In einer separaten Pfanne habe ich ungefähr 150 Gramm geräucherten Speck leicht angebraten,gab ihn anschließend zu den Zwiebeln und ließ ihn noch eine kleine Weile mitgaren. Salz braucht man keines den der Speck salzt genug. Die Zwiebeln mit dem Speck auf den blindgebackenen Mürbeteig geben. Drei Eier verquirlen mit ein wenig Milch und darüber geben. Wer mag, das muss aber nicht sein, kann hier noch ein wenig Käse darüber raspeln. Ich hatte noch Comté den ich fix schredderte darüber gab. Anschließend noch mal Pfeffer darüber. Ich nahm tasmanischen Pfeffer, weil ich den so liebe und ich mir welchen von dort mitgebracht hatte.
Man bekommt ihn aber hier, z. B. bei Violas.

Ich überfraß mich total. Ich verputzte die Hälfte.

Anschließend setzte ich mich eine Weile auf den Balkon denn es war absolut nicht kalt, als ich die Knaller vom Abschlussfeuerwerk hörte. Die Schobermessr ist vorbei.

2 Kommentare

  1. Hier kommt Frau Besserwisser: Das p im Comté haben Sie hoffentlich auch geschreddert …… Kuchen klingt superlecker, aber mächtig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2019 joel.lu

Theme von Anders NorénHoch ↑

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen