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Fressen, Kunst und Puderquaste

Viersprachig & Aleo (WMDEDGT*)

*Das WMDEDGT ist in Klammern weil es nicht so ausführlich ist wie es sein müsste

Am Morgen gleich laut aufgelacht bei diesem Text, den ich bei dem C. auf FB fand. Manchen von euch wird das Hirn beim Lesen explodieren. Ich hatte keine Probleme damit, und konnte das in der Tat fließend lesen und sprechen.

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 Beim Aufräumen im Thunderbird bin ich auf eine Reihe von Mails gestoßen die mir augenblicklich einen Stich ins Herz versetzten.

Manchmal sind Gefühle und Vernunft einfach nicht kompatibel, und dass Sophie die fatalste Reißleine zog die ein Mensch ziehen konnte…

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Ein kurzer Abstecher ins Zentrum ließ mich kurz aufstöhnen. Es geht wieder los:

Auf der Place Guillaume werden schon die ersten Weihnachshäuschen aufgebaut.

Ich setzte mich ins Renert und las ausführlich die beiden letzten New Yorker, die in letzter Zeit sehr unregelmäßig im Briefkasten landen. Ich schaute noch kurz im Buchladen Ernster vorbei und entdeckte zum ersten mal in der zweiten Etage die Comic Abteilung.  Der Laden ist für mich neben der Buchhandlung  Aliéa immer noch einer der schönsten der Landes weil sie mit ihren drei offenen Etagen einen Raum haben der groß und luftig ist aber auch heimelig und gemütlich.

Am Abend nach einem langen hin und her auf Whats App gingen wir zu fünft ins Aleo  im Stadtviertel Dommeldange. Zu Anfang sollten wir ins MAO einem Streetfood Chinesen in Strassen, der aber schon nach einem knappen Jahr seine Türen wieder schloss. Sehr seltsam.

Das Aleo ist ein mediterranes Restaurant mit  griechischem Einschlag.

Der Zackenbarsch war grandios. Mir fehlte ein wenig Gemüse dazu. Das wäre dann  die Vorspeise gewesen, von denen aber keiner von uns eine genommen hatte.

Das Dessert war gestreuselte süße Polenta mit einer gewaltigen Kugel Vanilleeis mit Zimt bestreut und dazu ein paar eingelegte Früchte. Ich habe die Polenta in der Form noch nie gegessen. Es schmeckte hervorragend.

Die anderen hatten ein Mille Feuille der, nach deren Aussage, so  gut schmecke wie er aussah.

Der einzige negativ Punkt: Es ist zwar sehr lecker, der Service sehr nett und zuvorkommend, aber die Preise bewegen sich im Grünewald Bereich, das ja einer meiner liebsten Gourmet Restaurants ist, und das ist zu hoch.

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Am 2 November starb Marie Laforêt,  Schauspielerin, Sängerin und Autorin.  Die Frau mit den goldenen Augen. Was mich an ihr faszinierte war nicht nur ihre Ausstrahlung. Sie sagte auch immer was sie dachte, egal wie unbequem es manchmal war. Dadurch wurde sie auch für lange Zeit vom Fernsehen verbannt.   Im Gegensatz zu allen, die ihr im Internet mit Gesangsvideos huldigen, zeige ich euch ein Schminktutorial das in den 60ern gedreht wurde. Maskenbildner oblige.

 

5 Kommentare

  1. Oh yeah, das ist vraiment cool, ce texte. Leido mit viel pleasure! 😉

    Ich mag das ja, in verschiedenen Sprachen im Alltag unterwegs zu sein und wild hin- und herzumixen und auch Worte zu erfinden.

  2. Der Text ist so köstlich! Wird meine alte Mutter erfreuen, die sich in genau diesen vier Sprachen tummelt. Ich hab mir erlaubt, es auch zu verbloggen, hoffe das ist OK (https://officewerkstatt.wordpress.com/2019/11/06/a-flotte-petit-workout/)

  3. ha, ich hab’s lesen können, obwohl mir das luxemburgerische fehlt!!!!!

    caterina

  4. Auch wenn sie geahnt hätte, wie traurig und mitfühlend ihrer gedacht wird, es hätte ihr zum Weiterleben nicht genügt. Das wusste sie.

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