Erbsensuppe

Dieses Wetter nennt man auf luxemburgisch auch Erbsensuppe, sprich Ierbsebulli.

Diesen Nebel gibt es nicht sehr häufig in der Stadt. Er erinnerte mich sofort an meine alte Heimat wo der Nebel von Herbst bis Frühling ein Dauergast ist.  Ein weiterer Grund nicht mehr dort zu leben, der mir heute erst bewusst wurde.

Ich stand jedoch frohgemut auf, da ich einen kleinen geplanten Ausflug am Nachmittag machen sollte und die Vorfreude ist immer ja bekanntlich die schönste.

Eine spontane Tasse Kaffee mit der R. die ich schon jahrelang nicht gesehen hatte.

Als ich dann wieder zurück war stellte ich fest dass ich mich total im Datum vertan hatte und der Ausfluf erst nächste Woche ist. So kann man sich selbst überlisten den Tag frohgemut zu beginnen.

Am Nachmittag traf ich mich kurz mit der D. und erzählte ihr von der Art Week, die sie leider nur kurz gesehen hatte.

Anschließend flitzte ich zu Auchan ein paar Einkäufe erledigen und fuhr unter kräftigstem Regen zurück. Ich beschloss Zuhause zu bleiben. Auf dem Programm: Netflix und Bettflix.

Sonntag mit Frost & Bronzeplastiken

Während der Nacht rutschten die Temperaturen zum ersten mal in der Stadt unter Null:

Als die Sonne rauskam war das Gefrorene der Gaube vom Nachbarhaus weg.

Ich bloggte den verhuschten Vortag weg und machte mich noch einmal auf die Suche nach den Handschuhen. Ich suchte alle Winterjacken und Mäntel durch, weil ich sie in den Taschen vermutete. Mist!  Sie sind wirklich weg! Dabei kann ich mich nicht erinnern dass ich sie verloren haben sollte.

Strahlender Sonnenschein.

Ich beschloss eine Runde durch den Park zu drehen, doch zuvor ein kleines Frühstück:

Ein Stück gemeingefährlich guter Winzerkuchen vom Prümtaler Bäcker vom Wochenmarkt. Dabei auf deren Homepage gesehen dass sie sogar einen Stand in London auf dem Spitalfield Market haben!

Doch das Gewissen zog mich dann doch an zurück an den Rechner denn es lag noch unerledigtes Zeugs rum.

Am Nachmittag hielt mich nichts mehr und ich zog los.

Ich ging zu Fuß bis zur Victor Hugo Halle in der die Art Week noch bis zu Abend besichtigt werden konnte.

Ich wollte noch einmal die Bronzeplastiken sehen und den Künstler Hannes Helmke selbst kennenlernen, da er heute selbst anwesend war.

©Hannes Helmke

Das ist einer meiner liebsten Plastiken, die übrigens nicht ausgestellt war. Hannes Helmke schickte das Foto mir per Mail.