Fressen, Kunst und Puderquaste

Ein Ausflug nach Bayonne

Ich höre euch schon: „Ja, Joël WIR WISSEN DASS DU AM MEER BIST!„

Es ging mit dem Zug nach Bayonne. Ich war ja schon öfters dort und die Stadt fasziniert mich jedes mal. Das letzte mal hatte ich einen geführten Rundgang durch die Altstadt gemacht, der unglaublich lehrreich war. Biarritz mag ich weitaus weniger.

Wir hatten uns das Baskische Museum vorgenommen, in dem zur Zeit eine Sonderausstellung über die Keramikwerkstatt von Ciboure zu sehen ist. Besagte Werkstatt gibt seit 1995 nicht mehr, aber die Keramiken, vor allem Vasen, sind unglaublich schön.

Die beiden gefielen mir ganz besonders.

Ich fragte ob es ein Katalog der Objekte gäbe, aber der kommt wegen der Pandemie erst Ende September.

Ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt:

Dieser satte blaue Himmel, das Licht…

In einer kleinen Bar gab es ein Perrier mit einem Strohhalm aus Pastateig. Sprudel mit Nudel. Eigentlich eine sehr umweltfreundliche Idee. Man darf die Nudel aber wahrscheinlich nicht über Stunden drin lassen, sonst hängt sie irgendwann schlaff aus dem Glas.

Wir kehrten ebenfalls in die kleine Parfümerie ein Parfums et Senteurs du Pays Basque. Ich hatte mir dort vorletztes Jahr eine Flasche mit dem Namen Grenouille gekauft. (Der Name Grenouille stammt von der Hauptfigur aus dem Roman das Parfüm) Diesmal wollte ich aber etwas anderes und probierte ein paar Düfte durch. Die ältere Dame die den Laden führt und sehr kompetent ist, gab mir mehrere Düfte zum probieren auf Stäbchen und als ich mich da für einen entschieden hatte, wurde er auf der Haut getestet. Ich sollte ein wenig spazieren gehen und wiederkommen. Es wurde ein Duft mit einem ungewöhnlichen Namen: Oui. mais il a aimé

Am Abend kehrten wir in die ein Restaurant i St.Jean ein, an dem wir immer vorbei gingen aber nie besuchten, weil….tja, es gibt keinen Grund. Es lag wahrscheinlich einfach zu nahe. Le Beau Marché liegt gegenüber der Markthalle und ist ein viel besuchter Laden.
Da wir den ganzen Tag über nicht sehr viel gegessen hatten stürzten wir uns auf die bestellten Speisen wie ausgehungerte Wölfe, dass ich darüber die Fotos vergaß.

1 Kommentar

  1. Trulla

    Die Sonne, das Meer: wohlwollender Neid meinerseits.

    Wunderschön die Keramik.

    Draußen Essen gehen (Hamburg hat Regen), seufz…

    Kommt hoffentlich alles wieder

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