Fressen, Kunst und Puderquaste

Theater & Brummschädel

Das dieses Posting sehr spät raus ging, hatte mit Kopfschmerzen zu tun. Aber dazu komm ich noch.

Den Montag mit viel Schreibkram verbracht, weil er mir flott von der Hand ging. Den Blogeintrag geschrieben und geseufzt, denn so langsam gehen mir die Wörter aus, jeden Tag das gleiche zu beschreiben, ohne dass es langweilig klingt. Und es wird ob der Situation so schnell nicht besser werden. Und während ich ein sehr spätes Frühstück zu mir nahem überlegte ich wie ich das ändern kann. Die Tage noch detaillierter zu beschreiben nur damit ich was zum schreiben habe, wird mich wahnsinnig machen. Also kam mir die Idee mit der Montagsfrage, bei der alle mitmachen dürfen.
Also postete ich am Montag ausnahmsweise zweimal, was sehr selten vorkommt.
Ich überlegte mir schon einige Fragen und paar habe ich schon zusammen. Die nächsten drei Wochen sind gesichert.

Da die Sonne sich nicht so richtig gegen den Hochnebel wehren konnte, blieb es den ganzen Tag bedeckt doch der Himmel und die weißen Häuserwände waren immer leicht gelblich.

Am Abend sah ich mir die Generalprobe von So dunkel hier an.

Das Kulturzentrum Neumünster ist nicht für große Theaterproduktionen bekannt sondern eher für Kunstausstellungen und Konzerte. Doch ab und an haben sie Theaterstücke auf dem Programm die Anlass bieten, es mit mit einem weiteren Event zu verbinden, wie zum Beispiel einer Ausstellung. Die Verantwortlichen gingen mit dieser Produktion ein kleines Risiko ein, weil sie nämlich draußen stattfindet, und das im Februar! Der Aufbau der Bühne war in der Kälteeinbruch Woche als es hier in die empfindlichen Minus Grade ging und man war sich partout nicht sicher, ob man das wirklich durchziehen kann.
Doch die Generalprobe am Montag, mit den Kasematten im Hintergrund war großartig. Jeder Probe-Zuschauer bekam eine dicke Wolldecke und mir war überhaupt nicht kalt.
So dunkel hier behandelt ein Stück Luxemburger Nachkriegsgeschichte, mit bissigem sarkastischem Ton und ich musste manchmal sehr laut lachen. Sehenswert!

Wieder zuhause machte ich mir, da ich nicht viel gegessen hatte, noch einen Champignon Toast. Aus Nostalgie Gründen hatte ich mir am Sonntag eine kleine Flasche Mateus Rosé gekauft, weil es den, als meine Mutter noch lebte, früher öfters im elterlichen Hause gab. Ein leichter Sommer Roséwein, leicht prickelnd, der nicht so viele „Umdrehungen“ hat. So hatte ich ihn zumindest in Erinnerung. Ich trank ein Glas davon und schauderte. Es war die reinste Plörre! Entweder stimmt was nicht mit meiner nostalgischen Erinnerung oder der Wein hat in der Qualität stark abgenommen.
Fazit: Nach nur einem Glas erwachte ich am Dienstag mit Brummschädel. Ich kippte den Rest der Flasche ins Spülbecken.

2 Kommentare

  1. Philine Meyer-Clason

    Mateus Rosé war schon immer ein grauenvolles Gesöff. Bereits Ende der 60iger jahre tranken den in Portugal fast ausschliesslich Touristen und Engländer. Bis heute hat sich da nix geändert. Dann lieber Vinho Verde.
    Mateus Rosé bekommt man in Portugal fast nur noch dort, wo viele Engländer leben. , bzw. in der Nähe von Tourismus Hochburgen, wie in der Südwestalgarve.

  2. Kaltmamsell

    Hahaha, bei meinen Eltern war der gute Wein für Gäste Edler vom Mornag (bitte nicht probieren).
    Der durchschnittliche Anspruch an Wein ist in der Bevölkerung stark gestiegen, die Weine sind im Durchschnitt auch deutlich besser geworden (technischer und wissenschaftlicher Fortschritt – nein wirklich).

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