Fressen, Kunst und Puderquaste

10 Jahre Twitter & geplatzte Kühe

Ja dann mach ich das mal.

Zugegeben, ich war Spätzünder bei Twitter, weil ich zu Anfang das Prinzip nicht begriff und für was das überhaupt gut sein sollte. Ich hatte auch ein Account sehr zu Anfang als Twitter erschien, wusste jedoch gar nichts damit anzufangen, ich mockierte mich sogar darüber.

Als es dann die berühmte Welle kam, sich bei allem und jedem Sozialen Dienst und überhaupt von allen unnötigen Webseiten und Netzwerken abzumelden, schawppte ich mit hoch oben auf der Spitze mit und dabei ging der Twitter Account mit über Bord.

Später dann, also vor 10 Jahren, merkte ich, dass es ein Fehler war und erstellte ein neues Konto. Seitdem bin ich dabei, auch wenn ich nicht der eifrigste Twitterer bin, so lese ich doch viel und bekomme jeden Aufreger des Tages mit. Einmal habe ich auch einen Mini kleinen Shitstorm gegen mich provoziert.

Es war während einem Sommer in dem es bekanntlich auch das journalistische Sommerloch gibt. Dabei kam in einer etwas größeren Zeitung ein Bericht über Franzosen die Singvögel braten und verspeisen. dabei ging es vor allem um den Ortolan oder Gartenammer geannnt. Ich verdrehte schon die Augen allen beim Lesen des Titels.
Ja, es stimmte tatsächlich dass der Vogel bereits in der Antike als Delikatesse galt. Was die Gemüter jedoch viel mehr erhitzte war WIE sie zubereitet wurden. Es wurden Vögeln mit einem Trichter Armagnac eingeflößt bis sie völlig hinüber waren und starben. Inzwischen jedoch ist das alles schon lange verboten, doch es war natürlich Wasser auf den Mühlen der Tierschützer die laut schrien.
Genau das habe ich versucht in einem Tweet zu erklären.
Und genau das wurde mir zum Verhängnis.
Nun ja, das ist alles lange her, aber ich weiß jetzt wie es sich anfühlt wie eine Sau durchs Dorf getrieben zu werden.

***

Zur kurzen Tagesberichterstattung:
Ich hatte einen kurzen Abstecher nach Trier gemacht zwecks einem neuen blauen Sakko, das mir im Juli gute Dienste leisten wird. Aber dazu im Juli mehr. Am Abend dann endlich wieder ein Treffen mit der A.
Apérotime im Hotel Parc Belair:

Wir kamen beide wieder zu dem Schluss, dass es eine der angenehmsten und schönsten Terrassen unseres Viertels ist, auch weil sie direkt an den Park angrenzt. Zu essen gab es Spragel.

Und wenn wir schon bei Twitter sind, Herr Spontiv twitterte gestern ein TikTok Video, das zu Verkaufszwecken von der Maklerfirma Remax erstellt wurde. Da wurde viel Geld in ein Haus gesteckt um von innen wie außen so ziemlich alles falsch zu machen. Nur ganz am Ende des Videos kam ein Teil der mich überzeugte. Ich zeigte es der A. und ihr vielen vor allem die geplatzten Kühe auf.

***

Liest jemand mit der schwanger ist? Wenn sie Ihrem Gatten mal zeigen wollen heftig es ist, vor allem am Ende der Schwangerschaft, diese gewaltige Kugel mit sich herum zu schleppen, bitteschön:


1 Kommentar

  1. Trulla

    Ich bin weder vegan noch Vegetarier (allerdings esse ich oft vegetarisch, wenn es gut und schmackhaft zubereitet ist). Aber beim Lesen solch pervertierten Umgangs mit Tieren wie den genannten Vögelchen, zu Recht verboten, empfinde ich Ekel. In diese Kategorie gehört in meinen Augen auch “Foie gras”. Es gibt so eine ungeheure Vielfalt Gutes zu speisen (und ich gehöre durchaus zu den Genießern), deshalb finde ich, ist es nicht zuviel verlangt, sein Verhalten in Bezug auf Produkte von gequälten Tieren zu überprüfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2022 joel.lu

Theme von Anders NorénHoch ↑

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen