Fressen, Kunst und Puderquaste

Fotos der letzten Tage,ein Film,eine Oper und überhaupt

Endlich, jetzt da ich im Zug nach Freiburg sitze, finde ich die Zeit zum Schreiben. Es ist nicht so dass ich nicht will, aber die letzten Tage fiel es mir schwer die nötige Zeit und Ruhe dafür aufzubringen. Also gibt es jetzt eine Zusammenfassung.

Am Sonntag zog ein Sturm durch mit einer gewaltigen Regenschauer. Kurze Zeit später schien die Sonne wieder die schon hinter meinem Horizont verschwunden war und ein seltsames Lichtspiel am Himmel hinterließ.

Zeitgleich hatte die A. von ihrem ‚Hochsitz‘ aus auch Fotos geschossen. Der kleine Anfang eines Regenbogens mit dem Kronleuchter als Reflexion im Fenster sieht schon sehr spannend aus.

Zwei Tage später gab es das erste offizielle Käsefondue bei ihr, ( ich hatte ja schon eine) mit Käse den sie von ihrem Bruder aus der Schweiz mitgebracht hatte. Ich muss nur aufpassen dass ich nicht zu viel davon esse, sonst der Spaß für diesen Winter früh vorbei, weil es mich dann irgendwann ekelt.

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Mit der D. im Kino gewesen. Le Petit Nicholas ‚Qu‘est qu‘on attend pour être heureux‘ Ein Zeichentrickfilm über die beiden Erfinder des Kleinen Nick, Goscinny und Sempé. Es ist eine Doku, aber dann doch nicht so ganz. Wunderschön ist, dass sie die Zeichnungen von Sempé zu Leben erwecket werden. Der Film fängt 1955, an wo der kleine Nick noch keinen Namen hat und die beiden überlegen wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Er endet mit dem abrupten Tod von Goscinny der 1977 mit nur 51 Jahren verstarb. Der Film rührte mich sehr, weil er mir auch zeigte wie sehr mir die Figur des kleinen Nicks mit den Jahren an Herz gewachsen ist, auch durch die wunderbaren Zeichnungen des erst im August verstorbenen Sempé. Die Nicholas Bücher waren die ersten französischen Bücher die wir in der fünften Klasse durchnahmen.

Der Film wurde von Luxemburg koproduziert. In Cannes war es ein großer Erfolg und ich denke dass er auch in Deutschland zu sehen sein wird. Im L-W stand eine schöne Kritik, auf französisch.

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Die A2 hatte ein Post in eine Gruppe verschickt, dass man sich unbedingt die Gastoper im Großen Theater Treemonisha von Scott Joplin ansehen soll. Das tat ich dann auch. Und für jemand der nicht so ein großer Fan von Opern ist, war ich hellauf begeistert. Leider kann ich nichts weiter über das Tourneestück an sich berichten oder wo es eventuell demnächst zu sehen sein wird. Ich sitze ja im Zug und habe das Programmheft nicht mit.

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Am Donnerstag Mittag besuchte ich die B. in Saarbrücken, weil wir uns fast ein Jahr nicht gesehen hatten. Zu Essen gab es wie gewohnt Sushi in rauen Mengen:

Am Abend gab dann wahrscheinlich ein letztes mal einen Abendessen auf „der A. und meiner“ Terrasse im Hotel Parc Belair. Das Wetter ist ja beängstigend gut, was mich nicht weiter stört, denn dann werden die Heizkosten weniger. Zudem hab ich es ja so gar nicht mit der Kälte.

Und da schlief auch jemand tief und fest.

1 Kommentar

  1. Hans-Georg

    Wir haben hier auch sehr angenehmes Wetter, Sonnenschein und 20 Grad. Ich mag das sehr, obwohl das ungewöhnlich und vielleicht auch beängstigend ist.

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