Fressen, Kunst und Puderquaste

Mit dem Zug von Luxemburg nach Freiburg

Es gibt mehrere Möglichkeiten herzukommen. Über Trier/Mannheim oder Saarbrücken/Mannheim. Ich wählte die erste Option zum herkommen. Es ging alles fast glatt. Aber ich kam mit einer halben Stunde Verspätung an. In Deutschland Bahnfahren ist wie Roulette spielen. Man kann nicht jedesmal gewinnen.

Ich bin jetzt mal gespannt wie es wird, wenn ich zurückfahre. Da ist nämlich ein TGV mit in den Verbindungen drin.

Bleiben wir bei heute. Der Mannheimer Bahnhof ist winzig im Vergleich zu dem was dort an Verkehr herrscht. Ich konnte ihm mir ein wenig ansehen weil der Anschluss EC ein wenig Verspätung hatte.

Ich rief die liebe C. an dass ich gut angekommen bin und wir sehen uns morgen.

Mit einer halben Stunde Verspätung kam ich an. Und in Freiburg herrschten tropische Temperaturen. Ich kam mir mit meiner dicken Jacke sehr overdressed vor.

Und passierte mir das was mir viel zu selten passiert. Wenn alles stimmt, es nicht einen Missklang gibt, wenn alles entspannt und einfach nur schön ist, und zugleich ein kleines Kribbeln im Bauch hat. Wenn man sich einfach auf diesen Moment selbst einläßt und nichts und niemand ihn erschüttern kann, weil er nur dazu bestimmt ist schön und vielleicht unvergesslich zu sein. Dieser winzige kleine Funken Glück…

Badisches Dreierlei

Ich wage es seit langem mal wieder Hoffnung zu haben.

2 Kommentare

  1. Sonja

    Das gefällt mir sehr, zumal ich einen guten Freund in Freiburg habe.
    Und diese kleinen Bächlein mitten in der Stadt….
    Gruß von Sonja

  2. Sabine B.

    Diese (auch bei mir zu seltenen) Momente des Glücks kann ich gut nachvollziehen, umso kostbarer sind sie. Glück kann man nur dann wirklich empfinden, wenn man auch Unglück kennt. Meine ich zumindest. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: „Discomfort is the price we pay for a meaningful life.“ Viel Freude in Freiburg wünsche ich Ihnen.

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