Regebögen

Der Wecker riss mich um 6:00 Uhr morgens aus dem Schlaf, aus einem Traum, bei dem ich mich gerade fürchterlich über jemanden aufregen musste. Ich kann mich nur vage erinnern, dass es irgendwas mit Schulpersonal zu tun hatte. Ich wäre gerne noch liegen geblieben, aber ich musste raus.

Um 8:00 Uhr stand ich geschniegelt und gestriegelt im Maskenraum für eine Dienstrunde. Da ich das Stück von einer Kollegin übernommen hatte, musste ich doppelt aufpassen. Um 12:00 Uhr war die ganze Rasselbande durch und ich war müde.

Wieder zu Hause legte ich mich eine Stunde hin. Doch dann war es auch schon wieder aus mit der Ruhe. Meisterin Proper hatte sich bereits für Donnerstag angekündigt. Ich nutzte die Gelegenheit und verschwand in den Renert.

Ich hatte das iPad mitgenommen und die Kopfhörer, und schnitt den Podcast in einem zusammen, den die D und ich für nächste Woche geplant haben. Ich hörte fast zwei Stunden konzentriert zu und schnitt diesmal erstaunlich viele Füllsätze und Füllwörter raus, was sonst nicht so der Fall ist.

Danach wäre ich liebend gerne daheim geblieben, aber ich hatte eine eine Einladung für die Biennale Kunstausstellung in Strassen. Doch ich fuhr später los, weil ein gewaltiges Unwetter tobte.

Es war eine dieser ‚hast-du-mich-gesehen‘ Veranstaltungen, was mir früher nichts ausmachte, heute gehe ich da nicht mehr gerne hin. Es war so voll, dass ich die Kunstwerke nur kurz im Vorbeigehen sah. Vielleicht gehe ich am Freitag nochmal hin und schaue mir sie in aller Ruhe an, denn es waren ein paar schöne Werke dabei.

Auf dem Rückweg gab es mehrere Regenbögen zu sehen.

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