Wenig Neues zum Verbloggen. Mit Ausnahme dass das Kleinkind unter mir mich heute morgen schon kurz nach 7 Uhr mit lautem Kampfgeschrei (ich höre inzwischen deutlich den Unterschied ob es Weinen ist oder ein Wutanfall, weil er/sie nicht bekommt was sie will)) mich weckte. Ich hatte schwimmen angedacht, aber letztendlich war ich zu müde.
Am Abend noch kurz bei der N. vorbeigeschaut, die ihren Geburtstag feierte.
Er hat sich auf alte Kochbücher spezialisiert und kocht und backt daraus. Manches davon ist schon haarsträubend nur beim hinhören. Vieles geht schief, doch manches geht auch richtig gut. Da er bei TikTok angefangen hat sind seine Videos nicht länger als 30 Sekunden und sehr lustig.
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Erin Parsons Kanal fand ich erst vor kurzem. Aus der gleichen Branche wie ich, hat sie aber eine Faszination für historisches Make Up, z.B. aus was sie bestanden. Hier die Geschichte über Marilyn Monroes berühmten roten Lippenstift, der gar nicht rot ist, sondern aus technischen Gründen eine andere Farbe hatte.
Und ich war mehr als geplättet als die K. verkündete sie würde am Morgen mitgehen zum Baggerweiher um eine Runde mitzuschwimmen.
Und heute bleib es fast menschenleer, da Montag und die Schule hatte wieder begonnen.
Da die K. etwas später kam, hatte ich schon eine Runde vorgeschwommen und war fit und wach, innerlich wie äußerlich ausgeglichen und sauber. Herrlich! Zusammen schwammen wir noch einmal eine Runde und tranken einen Kaffee in der kleinen Bar von Chalet.
Wir diskutierten über die Wahlen und in welchen Gemeinden sich was geändert hat. In der Hauptstadt haben sie keine Veränderungen im Personal hervorgebracht. Es bleibt alles beim alten. Dabei wäre es schön gewesen an den oberen Stellen endlich ein paar neue Köpfe zu sehen. Aber wie in so vielen anderen Bereichen auch; es gibt immer welche die den richtigen Zeitpunkt verpassen abzutreten. Meine Meinung.
Wieder daheim bereitete ich mich auf einen kleinen Einsatz beim Monodrama Festival vor, aber nichts was mich aus der Fassung gebracht hätte.
Angedacht war dann, dass ich ich kurz im Renert vorbeischauen wollte ob kein Bekannter da wäre. Das war so lange eine gute Idee bis ich auf der Place Guillaume stand und mit bewusst wurde, dass Montags der Renert Ruhetag hat. Tja…
So langsam bekommt die Place Guillaume wieder das Antlitz einer Place, einem Platz wieder. Es wurde nach all den Jahren auch langsam Zeit. An der Ecke wo der Renert (der restauriert wird) stand fand ich ein schönes altes Foto von genau der gleichen Stelle aber von über 70,80 Jahren.
Ich entschied mich auf meine ‚Privatterrasse‘ zu setzen.
Es gab gegrillte Dorade.
Was schön daran war der Umstand dass ich niemanden kannte und mit niemandem sprechen musste. Das war Entspannung pur.
Ich schrieb in aller Ruhe den Blogbeitrag vor. Ich schreibe übrigens in letzter Zeit kaum noch auf dem PC fürs Blog. Alles was ihr in dem letzten, na sagen wir sechs Monaten, hier gelesen habt, wurde mit dem iPhone geschrieben.
Ich dachte an all das was in den nächsten beiden Monaten auf mich zukommt. Es kann durchaus sein dass es etwas ruhiger hier werden wird. Aber das ist alles offen. Ich freue mich darauf aber zugleich bin ich sehr nervös.
Einen letzten Kaffee bevor es ab ins Bett ging:
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Neue Musik aus Luxemburg :
Mal abgesehen vom Videoclip, der nicht gut ist, stellenweise schlecht ausgeleuchtet und auch die Outfits sind nicht besonders, so finde das Lied ist aber schön.
Am Morgen extra den Wecker gestellt damit ich bei Zeiten in Remerschen am Baggerweiher war!
Yeah!
In Begleitung von roten Libellen.
Ich blieb bis kurz vor Mittag, dann wurde es mir zu voll und ich machte Schluss. Es bekam einen Flair wie ich ihn noch vom August letzten Jahres in St.Jean her kannte.
Dann ging ich hinüber zum Chalet in dem ich schon sehr lange nicht mehr gespeist hatte und versuchte mein Glück ob ich einen Tisch bekäme. Ich bekam einen. Aber es gab nur ein Menü. Denn es war nebst den Gemeindewahlen (wo ich ja schon per Briefwahl abgestimmt habe, weil anfangs nicht klar war ob ich hier sein werde oder nicht) heute auch Muttertag in Luxemburg. Das war völlig an mir vorbei gegangen. Muttertag! Ich denke seit Jahren nicht mehr an den Tag. Es jährt sich übrigens zum zehnten mal dass ich ihn nicht mehr feiere….
Und so daß ich in der hinterem Ecke auf der Terrasse, sehr schön mit Aussicht, aber eben an einem Einzeltisch, ein wenig außerhalb der großen Tische an denen Mütter und Großmütter gefeiert wurden. Die Besitzerin des Chalet hatte mir zugezwinkert und wusste was sie tat.
Und währenddessen ich das Menü bekam, schrieb ich schon mal in goßen Teilen hier vor.
Es folgen Fressfotos:
Amuse Bouche. Es waren eigentlich fünf Stück, aber mir fiel erst ein das Foto zu machen. als ich zwei davon verputzt hatte. Trilogie de la mer. Papillotte en Boulliabaisse. Sehr sehr lecker und mit Piment d’Espelette.
Hach, das war fast wie Baskenland frisch auf dem Teller serviert.
Limonentarte mit Basilikumsorbet. Nochmal wow!
Zwischendurch telefonierte ich mit der D. die in St.Jean ist und es war wie eine perfekte Amalgamierung zwischen Luxemburg und Baskenland. So schön!
Wieder daheim ein Nickerchen absolviert und mir fest vorgenommen dass ich morgen wieder schwimmen gehe. Die Gefahr eine Fressattacke zu bekommen wenn ich am Chalet vorbei gehe, ist morgen nicht gegeben, denn es hat Montags geschlossen.
Am Morgen auf den Wochenmarkt und als ich vor die Tür trat, waren es schon 27 Grad. In rue Phillippe II hängt die Sommerdekoration. Dieses Jahr sind es Schmetterlinge:
Den Mittag mit den Mitgliedern des Renert Social Club verbracht, was immer lustig ist und mitunter auch zu interessanten Gesprächen führt. Mittagstisch war ein bunter Salat. Und dann stellte man mir einen Café Frappé hin den ich nicht bestellt hatte:
Ich begegnete noch ein paar Bekannten und dem B. der aber nächste Woche auch wieder weg sein wird. Und unsere Terminkalender sehen so aus als ob wir uns bis September nicht mehr sehen.
Am Abend war ich auf einer kleinen Fete, der Mesnchen über die ich sonst nicht blogge aus beruflichen Gründen. Es gab kroatisches Essen:
Es waren gefüllte Kohlblätter mit viel Gemüse. Sehr gut.
Ich machte früh Schluss weil ich morgen zeitig raus will um zu schwimmen. (Und, jetzt dies online geht habe ich es bereits umgesetzt!)
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Ich schreibe ja eher selten für andere Plattformen. Aber fürs Techniktagebuch mache ich gerne eine Ausnahme zumal mir die Idee die dahinter steckt, sehr gut gefällt.
Sehr schlecht eingeschlafen. Es brauchte lange bis weit nach 2:00 Uhr bis ich endlich die Ruhe im Kopf dafür hatte. Dafür schlief ich dann aber bis 10:30 durch. Huch!
Damit waren die angedachte Schwimmaktion im Baggerweiher in Remerschen gestrichen. Wenn man da nämlich mit bei der Öffnung morgens da ist, kann man einen guten Platz und die Ruhe vergessen.
Den Nachmittag dann lesend auf dem Balkon verbracht, weil die Putzhilfe da war und ich ihr nicht im Weg sein wollte.
Und weil sonst nichts war:
Wenn du deinen Namen ändern müsstest, wie würde dein neuer Name lauten?
Joël ist völlig ok und ich könnte mir auch nicht vorstellen einen anderen Vornamen zu haben.
Von meinem Vater her bin ich Franzose. Mein Familienname aber ist in Frankreich ungewöhnlich da er von den Vorfahren her aus Deutschland bzw. aus der Schweiz stammt und „echte“ Franzosen sprechen ihn immer komplett falsch oder sehr seltsam aus. Mein Vater war Elsässer und somit aus einem Gebiet, das in der Geschichte oft zwischen französischer und deutscher Herrschaft wechselte. Da dachte ich in sehr jungen Jahren daran ihn manchmal völlig anders zu schreiben oder sogar dem Englischen anzupassen. (falls ich mal ein Star mit Weltruhm werden sollte)
Seit meinem 18. Geburtstag habe ich die luxemburgische Staatsbürgerschaft und habe nie irgendwo anderes meinen festen Wohnsitz gehabt, obwohl ich viel in Welt herumgekommen bin. Hier ist mein Familienname sehr gängig wenn auch etwas anders geschrieben als gewöhnlich. (und das mit dem Weltruhm… naja wenn das der Fall sein sollte, bin ich gewappnet.) Also nein, ich bin mit meinem Namen ganz zufrieden.
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Herr Baumgartner hat ein Bild restauriert das sehr mitgenommen aussah und sogar einen Hurrikan überstand. Meistens kann er erahnen was fehlt, aber hier war es eine Herausforderung und er verwendete wieder neue Techniken die ich bis jetzt noch nicht kannte.
Ich schlief bis 9:30. Huch! Dabei war ich in der Nacht einmal hochgeschreckt als es draußen so richtig donnerte. Ein Gewitter mit Plazschauer ging nieder. Das war insofern gut, weil es die Luft von Pollen reinigte. Seit ein paar Tagen nämlich juckten meine Augen ganz schön. Odet sind es etwa die Ozonwerte die wieder hoch sind? Denn darauf reagiere ich auch.
Ich kaufte ein paar Madelaines von Lea als Premierengeschenk.
Der Abend verlief reibungslos. Ich konnte aber lange nicht einschlafen.
Das Thema was mich heute sehr beschäftigte war Twitter. Ok, I‘m late to the party. Aber es wunderte mich schon, dass ich die letzten Tage keine Reaktionen mehr auf die Blog Tweets bekam. Dann merkte ich dass Twitter die API entfernt hat die das regelte. Keine automatisierten Tweets mehr, wenn ein Blogposting hochgeladen wird. Also muss ich das jetzt per Hand machen. Ich werde das jetzt eine Weile machen, aber dann ist bei Twitter definitiv Ende.
Nicht später als vorgestern riet Luca Hammer auf der #rp23, der für mich seit Jahren Mister Twitter schlechthin ist, dass man sein Konto schließen oder brach liegen lassen sollte. Das tut weh und ist sehr traurig.
Ich habe so viele spannende Menschen über Twitter kennengelernt. So wurde ich zum Beispiel auf das Fräulein und sein Blog aufmerksam. Ich folgte auch manchen Promis, wie zum Beispiel EBTG. Es tut echt weh zu sehen wie ein Billionärarsch ein wertvolles weltweites Netzwerk in nicht mal einem Jahr ideologisch zerstört hat.
Ansonsten war für den Tag nichts was ich hier schreiben könnte.
Mit Ausnahme, dass ich die A. am Mittag zum Flughafen fuhr wegen einer Geschäftsreise, ist der Rest des Tages mit einer Ausnahme unverblogbar.
Ich musste aus Gründen, nachdem ich die A. am Flughafen abgesetzt hatte, nach Perl, was ich zum hoch erfreulichen Anlass nahm, den Mittagstisch im Hotel Saarschleife in Orscholz einzunehmen. Da ich nämlich am Montag so runter war mit den Nerven, war mir der Appetit vergangen und ich hatte für den kompletten Montag nichts gegessen. Und anstatt nur eine Kleinigkeit am Abend zu essen, kippte ich vor dem Zubettgehen nicht einen, sondern gleich zwei Apérol Spritz hinunter. Die Folge davon war ein stattlicher Kater am Dienstag.
Im Hotel nahm ich das Tagesmenü:
Am Abend dann wieder das Gleiche wie gestern. Und weil es sonst nicht zu berichten gibt mache ich eine der Tagesfragen von Jetpack:
Nenne drei Bücher, die dich beeinflusst haben. Warum?
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Und im Verlauf dessen, das Buch von Erich From, Die Kunst des Liebens, dass Christiane F. so mochte. Aber vor allem war Wir Kinder vom Bahnhof Zoo für mich, wenn ich heute zurückblicke, ein Buch das wie eine Dystopie und Science Fiction zugleich klang, obwohl es bittere Realität war. Ich wusste von Drogen, ich wusste was sie anrichten. Doch Zustände wie in der Gropiusstadt in Berlin und ein Leben stets am Existenzminimum kannten wir in dem wohl behüteten Luxemburg nicht. Es gab zu der Zeit auch Stimmen die meinten, das Buch könnte erst recht darauf neugierig machen Drogen auszuprobieren. Das hatte meine Mutter hellhörig werden lassen und als ich mit dem Buch nachhause kam aus Schulbibliothek, nahm sie es mir ab und las es selbst zuerst. Danach durfte ich dann. Da die Protagonisten im Buch alle mein Alter hatten oder teilweise noch jünger waren als ich, konnte ich manche Gedankengänge gut nachvollziehen, aber die Lebenssituation in der sie steckten, war für mich irreal. Ich habe das Buch mit 14 gelesen, in späteren Jahren hinderte es mich jedoch nicht daran das eine oder andere Zeug auszuprobieren. Haschisch und LSD. Vor Heroin hatte ich Angst, da hatte das Buch seine Wirkung gezeigt.
Die Kunst des Liebens habe ich damals nicht verstanden. Ich müsste es noch einmal lesen. Ich las eben eine Reihe von Kritiken darüber und die Meinungen gehen sehr auseinander. Von ‚heute noch immer gültig‘ bis ‚veraltet mit unserer Zeit nicht mehr kompatibel‘.
Ein Buch was mich noch sehr beeindruckt hat (und wahrscheinlich auch bis heute beeinflusst hat), war die Kreuzersonate von Leon Tolstoï, wo es ja auch um die absolute Liebe geht.
Der Montag, wie so oft, war ein langer Tag zwischen Schriebtisch, Telefon, und zwischendurch die Waschmaschine bedienen.
Dazwischen donnerte Twitter mit die Timeline voll mit #rp23 die ja heute begann. Fomo habe ich keine weil ich im Nachhinein letztes Jahr nicht so sehr begeistert war wie die Jahre davor. Zudem habe ich mal die Ausgaben für die re:publica überschlagen, und das wird inzwischen richtig teuer. Aber ok, il y a un temps pour toutes chose…
Am Abend stand Unverblogbares auf dem Programm, und das wird auch so bleiben, obwohl ich noch zu Anfang des Abends dachte, ich könnte da ein bisschen was preisgeben. Aber nein.
Tatsache ist, dass ich wegen einem unverblogbaren Umstand bis weit nach Mitternacht nicht einschlafen konnte, bis mir endlich bewusst wurde, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache.
Ich habe da schon so viel von der Karte probiert und ich war noch nie enttäuscht. Eine meiner höchsten Empfehlungen in Knokke.
Nach einem Nickerchen ging die Fahrt zurück nach Luxemburg.
Ereignislose Fahrt, jedoch fast am Ende der Fahrt bei Arlon eine eklige Baustelle mit Staugarantie. Himmel, ich will nicht wissen wie es da in der Woche ausschaut.
Einen letzten Absacker gab es im Parc Belair auf der Terrasse. In der Empfangshalle des Hotels war noch die Decko einer Veranstaltung vom Tag davor:
Die A. und ich fragten uns was das wohl für eine Veranstaltung gewesen sein könnte. Außer einem Geburtstag fiel uns nichts ein. Es war die Feier einer chinesischen Bank, klärte man uns auf. Wenn die Ballons mehr die Reihenfolge eines Regenbogens gehabt hätten, hätte man auch an eine Pride Fete denken können. Doch für eine Chinesische Bank leider sehr unwahrscheinlich.
Und schon wieder! Migräne am Morgen! Dabei habe ich nichts falsch gemacht und wenn ja, wüsste ich gerne was. Gegen 5:00 wurde ich wach, es war schon hell, drehte den Kopf und da war er, der brüllende Schmerz. Ich stand auf wankte ins Badezimmez und fand zum Glück im Kulturbeutel noch Tabletten, die ich für St.Jean eingepackt hatte. Ich schmiss sofort 1000mg ein und legte mich wieder hin. Als ich dann gegen 8:00 erwachte, fühlte ich mich wie ein Watte eingepackt, aber es ging einigermaßen.
Am frühen Nachmittag gingen die A. und ich nach Bredene wo wir eine Verabredung mit Freundinnen aus der heimischen Nachbarschaft hatten.
Es war eine sandige Angelegenheit.
Ja natürlich ist Blue dabei! Was dachtet ihr denn?
Später ging dann ging es zurück nach Knokke und ich konnte nicht anderes als ein neues Marineshirt zu erstehen:
Ich schrieb zwischendurch einen kleinen Text vor, der die nächsten Tage im Techniktagebuch erscheinen wird. Ich hatte vor Tagen schon etwas im Regal der der Garage gefunden, glaube ich einen Eintrag
Am Abend führte mich die A. etwas außerhalb von Knokke an den Kanal in das Restaurant Côte Belge. Ein tolles Restaurant direkt am Kanal und von Look her ein wenig wie das Restaurant Elch in Luxemburg.
Spargel für die A. und Lunguini mit Trüffel für mich.
Auf dem Rückweg sahen wir einen wunderschönen rosa Vollmond.
Das ist sehr alt und Pierre Repp lebt schon lange nicht mehr. Er war der Meister in Verdrehen der Wörter. Und was hier so zufällig und leicht aussieht ist sehr schwer. Wer französisch kann, bitte schön.
Welche Kleidungsstücke, die du heute (noch immer) trägst, sind die ältesten?
In der Überschrift habe ich die Frage mit ‚noch immer‘ ergänzt, weil sie sich dann verallgemeinert und nicht nur auf den heutigen Tag bezieht.
Ich habe zwei Hemden die sehr alt sind und die ich immer noch trage:
Das Graue hatte ich um das Jahr 2000 von einem Bekannten bekommen, bei dem es ein Fehlkauf war. Es wurde über die Jahre eines meiner Lieblingshemden für den Winter.
Das grüne Sommerhemd ist noch älter. Ich weiß dass ich es von Tante Gritty habe und das noch zu Zeiten als ihr Mann Albert lebte. Ich kann nicht sagen ob es eines von seinen Hemden war oder von wo es genau stammt. Jedenfalls ist es hauchdünn aus 65% Polyester und 35% Baumwolle und knittert nicht. Ich kann es immer nur einen Tag lang anziehen, sonst geht die Müffelei los. Aber da es so super luftig ist, ist es für den Sommer sehr angenehm.
Ich muss es unbedingt noch einmal schaffen vor Oktober diesen Jahres mir die Ausstellung noch einmal alleine anzusehen. Ich hatte für No Art On Air einen Bericht im Dezember darüber gemacht der hier zu sehen ist. Wenn ihr in der Ecke verweilt, geht hin und nehmt ein wenig Zeit mit.
Am Abend ab ins Bovary in dem ich auch schon längere Zeit nicht mehr war.
Es gab Fisch:
Früh zu Bett wo ich mir noch eine Folge von Kommissar van der Valk anschaute.
Wenn ihr für den Pfingstdienstag ganz weit zurückblättert im Blog, dann findest ihr hier z.B. den Feiertag der Alten Heimat. Seltsamerweise dachte ich diesmal sehr spät am Abend erst daran dass ja die Springprozession war. Aber das tangiert mich alles seit dem Perspektivenwechsel nicht mehr.
Ansonsten war am Dienstag viel Büroarbeit und ich hatte war ein wenig Herumgerenne, wegen dem Wahlzettel den ich am Freitag schon per Einschreiben bekommen hatte und jetzt erst abholen konnte. Das Unding von der Post ist, dass ich nicht zur nächstgelegenen Poststelle im Zentrum muss, was logisch wäre, da mein Viertel ja keine Poststelle mehr hat, sondern weiter runter zum Bahnhof wo immer die Hölle los ist.
Am Abend einen kurzen Abstecher zum Parc wo die A. mit der I. saß. Da sie gleich am Teich saßen wurden sie Zeuge eines grausamen Naturschauspieles. Ein Reiher kam angeflogen und verspeiste ein Entenkücken. Es herrschte anschließend große Aufregung. Auch ich muss sagen, war überrascht, da ich ich nicht wusste das Reiher auch kleine Enten fressen und nicht nur Fisch.
Wir tauschten alle Neuigkeiten vom Wochenende aus, und es wurde nicht sehr spät.
So gut wie die letzten beiden Nächte waren, so schlecht die Letzte. Wilde Alpträume ließen mich mehrfach hochschrecken und um 4:00 konnte ich dann nicht mehr einschlafen und stand auf. Eine Stunde hörte und las ich irgendwelchen Blödsinn stand auf dem Balkon rum und merkte dass es schon langsam hell wurde. Irgendwann legte ich mich wieder hin schlief nochmal ein und genau die gleich Alpträume zu haben wie davor.
Es half nichts ,ich musste raus und aus dem Hotel auschecken, denn heute Abend geht es wieder heimwärts. Kurz vor 10:00 war ich in Tadler und stellte erfreut fest, dass mein Arbeitspensum für den Tag kleiner geworden war. Also konnte ich mir heute dann ein paar Stücke ansehen.
Ich hatte eich ja schon davor die Bénévoles gezeigt, die alten Opas die freiwillig mithelfen und jedoch allerhand Blödsinn anstellen. Am Ende der letzten Runde der Opas gab es ein Selfie mit zusammen mit einer der Verantwortlichen die den ganzen Tag Eintrittskarten verkaufte.
Zwischendurch fand ich noch ein paar schöne idyllische Ecken in Tadler.
Und mit zwei Bildern des kleinen verrückten Karussells an dem ein Rekommendeur stand, der dort eine irre Stimmung verbreitete und nur durch Zuhören dachte man es würden alle mindestens durch eine Loopingbahn gejagt, verabschieden wir das Marionettenfestival und dass es hoffentlich wieder in zwei Jahren stattfindet.
Nach einer kleinen Aufräumaktion fuhr ich los und war gegen halb elf dann wieder in den eigenen vier Wänden.
Und wer einen kleinen Einblick vom Fernsehen ins Festival erhalten will, der schaue bitte hier.
Ich fing früher an als gestern aber dafür war ich auch früher fertig.
Während eine der ersten Vorstellungen kam eine Frau zu mir und stellte sich als Leserin vom Blog vor. Ich kann mich noch erinnern, dass das am Anfang sehr seltsam war, wenn man mich darauf ansprach. „Ja Joël, da gibt es Leute die dein Blog lesen.“ Inzwischen finde ich es sehr schön.
Es war richtig heiß heute und da der Mangel an Freiwilligen nicht besser wurde von heute auf gestern, hüpfte ich von einer Vorstellung zur nächsten ohne eine Vorstellung zu sehen, denn ich musste immer schon vor Ende anderweitig wieder den Einlass regeln. Das war ermüdend, weil ich keine Mittagspause bekam. Doch am Ende des Nachmittages nahm man mir eine Vorstellung ab und ich konnte früher weg. Uff!
Am Abend dann ein Abendessen auf der oberen Terrasse des Hotels:
Ein Klassiker des Hauses. Eine Pfanne mit verschiedenen Fleischsorten und verschiedenen Saucen.
Ich habe das hier zum ersten mal gegessen im Jahr 2000. Damals war das Internet noch weiiit entfernt von dem was es heute ist. Aber ich nutzte es schon und war begeistert davon. Ich hatte damals meinen ersten richtig großen Job auf dem Wilzer Festival, was damals noch eine anderen Stellenwert hatte als heute. Da ich wusste, dass ich die letzten vier Wochen im hohen Norden des Landes verbringen würde und keine Lust hatte, jeden Tag die lange Stecke zu fahren, hatte ich über ICQ eine Chatbekannschaft gefragt, ob sie wüsste wo ich unterkommen könnte. „Na, bei mir!“, antwortete sie. Sie wohnte im Esch-Sauer gleich neben dem Hotel. Eines Abends nach der Probe gingen wir ins Hotel essen. Ich war müde, kaputt und hatte Hunger aber das Gericht oben brachte alles wieder ins Lot. Seitdem komme ich her. Mindestens einmal im Jahr. Es gäbe aus der Zeit noch sehr viel mehr zu erzählen, aber das mache ich ein anderes mal.
Erstmal ein paar Bilder von Esch- Sauer wo ich im Hotel bin.
Neu, oder zumindest hatte ich sie letzten Male nicht gesehen, sind die Tafeln durch das ganze Dorf mitd en alten Postkarten, immer dort aufgestellt, wo das Foto damals gemacht wurde.
Da ich das Auto für ein Weile im Dorfeingang laden musste, wanderte ich ein wenig umher.
Es ist schon ultra malerisch hier aber auch sehr ruhig. Für einen Stadtmenschen wie mich kommt das zeitweise sehr gelegen, aber wenn ich hier wohnen würde, würde ich wahnsinnig werden.
Dan kurz vor Mittag ging es nach Tadler zum Festival. Ich muss euch gleich enttäuschen, denn Fotos in Sälen konnte ich keine machen. Aber dafür gibt es ein paar Fotos von außen.
Da dieses Jahr wesentlich weniger Volontäre dabei sind, hatte ich wesentlich mehr Empfänge als sonst. Für den Großteil des Nachmittags war ich für eine Show eingeplant die nur zwölf Zuschauer empfangen konnte und für die ganz kleinen ab 6 Monate war.
Kommen wir zu den Fotos.
Die erste Stunde war ich zuständig für die Absperrung was zugegeben ein Knochenjob ist.
Danach überwachte ich die Eintritte der Shows und machte ein paar Fotos der Straßenattraktionen.
Es gibt ein paar „ältere freiwillige Helfer“ die herumschwirren, jedoch allerlei Blödsinn anstellen und Abends die Disco schmeißen.
Das Karussell werde ich morgen etwas genauer in Augenschein nehmen.
Als ich gegen 21:00 zurück zum Hotel fuhr, sah ich einen perfekten Sonnenuntergang.
Das letzte Mal dass ich davon geschrieben habe ist schon lange her. Es war 2018. Danach wollte die Produktiosleitung das nicht mehr weitermachen und erklärte das Festival für beendet. Was danach geschah wissen wir alle; die Pandemie. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Person gemacht die das Festival fast von Anfang an begleitete und der eigentliche Kopf der ganzen Festivals ist und die Geminde in der das Ganze stattfand. Es wurde eine neue Organisation gegründet und jetzt nach langen fünf Jahren ist es soweit. Die Puppen tanzen wieder. Ich war übrigens von Anfang an dabei als freiwilliger Helfer. Und da ich das auf der freiwilliger Basis mache, kann ich hier auch ohne Umschweife darüber berichten.
Ich muss gestehen, dass ich es schon seit letztem Jahr im Sommer wusste und ich mich da schon freute, wie ein kleines Kind. Ich kann es anders nicht erklären, aber die Magie der Puppen und Objekte die zum Leben erweckt werden, verzaubert mich immer wieder und das von der ersten Sekunde an, wenn ich sie sehe.
Das Festival findet immer am Wochenende von Pfingsten statt. Der Freitag ist für aber die Schulklassen der Umgebung vorgesehen mit Vorstellungen und Workshops. Diesmal hatte ich mich breit erklärt schon am Freitag zu arbeiten. Ich übernahm einen der Workshops.
Und für alle die, die hier Kommentare hinterlassen, dass ich ein Kinderhasser sei, wenn ich über Eltern schreibe, die besser gehabt hätten nie Kinder zu bekommen, (wir erinnern uns) denen sei hier einen vor den Latz geknallt! Ich kann nämlich gut mit Kindern!
Ich hatte ein Bastelatelier übernommen in denen ich mit den Kindern zwischen 8-9 Jahren eine Minimarionette bastelte.
Nachdem ein Bild von den Kiddies ausgemalt und in Form geschnitten wurde, wurde es auf eine Wäscheklammer geklebt. Das sah dann so aus:
Ich hatte vier Klassen, zwei morgens, zwei am Nachmittag jeweils eine Stunde. Und mit Ausnahme einer Klasse in der ein paar wildere Jungs waren, waren alle brav wie kleine Schäfchen.
Am Ende das Tages konnten dann alle im Zelt auf der großen Wiese ihre Kunstwerke zeigen und sich auch an Marionetten üben die weitaus komplexer zu handhaben sind. Dazwischen gab es Darbietungen von Profis.
Nach den vier Stunden Bastelei, war ich erledigt. Hut ab vor dem Lehrpersonal. Ich könnte das nicht jeden Tag.
Anschließend fuhr ich nach Esch-Sauer wo ich mir ein Zimmer im Hotel genommen hatte.
Dort setzte ich mich die kleine Terrasse in die Sonne und schrieb ein Großteil hier vor.
Am Abend ließ ich es mir gut gehen:
Campari TonicSteaks mit Lachstartare auf Spargel. Köstlich. Café Gourmand.
Ein paar Schuhe, die meine Großmutter früher Waldläufer nannte. Ob es tatsächlich eine Marke gab die so hieß, musste ich googeln. Ja, und es gibt sie immer noch. Das Paar auf dem Foto ist aber von Camper und hat vorne ein paar Gummikappen, die man abnehmen kann. Der nächste Gag wird sein, dass man die Kappen in anderen Farben nachbestellen kann. Das Buch ist eine Geschichte von Simenon in Comicform. Ein Gateau Basque in der blauen Kiste von Henriet. Rechts neben der blauen Kiste liegt Spanischer Nougat. Ich widerstehe sonst immer der Versuchung in San Sebastian Nougat zu kaufen. Diesmal gab ich ihr nach. Die zwei roten Gläschen sind Piment d‘Espelette Nachschub. Die Gläser aufeinander sind Dipps, die ich erst kosten muss. In der Mitte befindet sich eine Flasche Vanilleextrakt, zwei Tüten Espelinne Mandeln und eine Kiste mit einer Kerze drin, die ich bei der D. in der Wohnung roch und sehr toll fand.
Der gläserne Fisch sind 4 Wassergläser, die perfekt zu der Wasserkaraffe passen, die die A. mir schenkte, die auch eine Fischform hat (siehe unten) Das sieht so klasse aus und war schon lange auf der Liste der Dinge die ich haben wollte.
Am späten Morgen fix zum Friseur weil es dringend nötig war. Da das Wetter heute sehr gut zu sein schien ging es zwischen zwei Waschmaschinenladungen in die Stadt zum Mittagstisch bei Renert. Viel Frisches kaufen kann ich diese Woche eh nicht, denn ab Freitag bin ich schon wieder weg.
Zwischendurch ein Tweet von Ingeborg der mich sehr erheiterte:
Ein Mieter behauptet, die Kollegin vom Wäschedienst würde seine Unterbuxen klauen, weil "ihr Mann die gut finden" würde. Jo. Der steht bestimmt auf schrumpfarmes Feinripp mit Eingriff. Ich soll also eine Vermisstenmeldung aufnehmen… 1/2
Anschließend dann doch ein wenig Gemüse gekauft weil die A. am Abend vorbei kommen sollte.
Am Abend für die A. ein mediterranes Menü bis baskischem Einschlag. Pfundweise Ratatouille und Baskischer Kuchen.
Ich ging früh schlafen denn am Freitag muss ich um ich schon kurz nach sieben los. Auf auf zum Marionettenfestival in Tadler.
***
Ich hatte übrigens heute viel die Kopfhörer an und hörte Tina Turner. Hier meine persönliche Hitparade: What’s Love Got To Do With It / We Don’t Need Another Hero / Better Be Good To Me / Two People / Private Dancer
Ich nahm dem Bus um heim zu kommen. Dort angegkommen machte ich sofort eine Wäsche ein.
Und dann las ich die sehr traurige Nachricht über Tina Turner.
Ich hatte die erste Single als sie ihr Comeback machte, sofort gekauft und hörte sie rauf und runter weil diese Stimme so einzigartig war und weil der Text mir damals ( und als ich es eben hörte ) heute auch noch, sehr viel bedeutet.
Ich habe sie nur einmal live gesehen hier in Luxemburg. Ich bin noch nie der große Konzertgänger gewesen. Und ich glaube Tina war auch mein letztes wirklich großes Megakonzert. Alles was ich danach an Konzerten sah, war in sehr viel kleinerem Rahmen.
Dass es schon der letzte Tag ist, fiel mir durch den Abstecher nach Bayonne gar nicht so auf.
Am Morgen ging es über den Wochenmarkt und ich kaufte Vanillenachschub für daheim.
Mit dem Zug ging es hinaus. Bayonne ist nach St.Jean meine liebste Stadt hier weil sie einfach wunderschön und ist und vor Geschichte nur so strotzt. In den Museen war diesmal aber nichts neues zu sehen, also wanderten wir durch die Stadt.
Es gab eine kalte Schokolade bei Chocolat Pascal, von dem die Diele lange geschlossen war, nur der Laden auf der anderen Seite der Brücke war geöffnet. Diesmal nahm ich eine kalte Schokolade und ich muss sagen, dass es die beste war, die ich je getrunken hatte, denn sie war kaum süß. Das einzige was süß daran war, war die Sahne oben.
Wieder in St.Jean, hatte ich nich ein Zoommeeting bezüglich des Pfingstwochenendes an dem ich wieder Volontärarbeit mache für das Marionettenfestival, das endlich seit 2018 wieder stattfindet.
Zum Abendessen gab es fas was wir auf dem Markt gekauft hatten und es ging für meine Verhältnisse früh ins Bett.
Nach der großen Bilderflut der letzten Tage gönnte ich mit heute, da das Wetter versprach nicht so toll zu werden, nicht einen, sondern gleich zwei Filme im Kino.
Erster Film: Le cours de la vie Eine romantische Geschichte von einem Filmemacher der eine Kinoschule eröffnet und einer sehr erfolgreichen Filmauthorin. Nichts was wirklich die Welt umhaut und doch habe ich ein paar interessante Tipps bekommen was das Schreiben angeht. Der Film steht und fällt mit Agnes Jaoui, die einfach eine sehr gute Darstellerin ist. Und mit 1:30 ist der Film auch nicht zu lang. Es ist jedoch eine sehr sehr sehr französische Geschichte und wird wahrscheinlich nirgendwo sonst Erfolg haben.
Zweiter Film: Jeanne du Barry. Der Eröffnungsfilm von Cannes dieses Jahr. Oh je. Ich hatte vorab einen gewaltigen Verriss gelesen. Aber so schlimm wie er dort vorgestellt wurde, war er nicht. Das einzige was ich dem Film vorwerfen kann ist, dass er sehr sehr glattgeschmirgelt wurde, was sicherlich damit zu tun hat, dass Netflix ihn mitfinanzierte und er für ein U.S. Publikum tauglich sein muss. Ich denke wenn man Maïwenn, die Regie führte und die Hauptrolle spielte, mehr Spielraum gegeben hätte… Ich finde ihn recht unterhaltsam und auch Johnny Depp kommt als alternder Ludwig XV. recht gut rüber. Et hat zugegeben wenig französischen Text, spricht ihn aber akzentfrei.
Anschließend ging es nich für einen kleinen Happen ins Chistera und dann in die Heia.
Am Morgen an dem ich später aufstand, (es war am Abend davor fast 3:00 Uhr bevor ich die Augen schloss) ging es nach Ciboure.
Die Brücke wurde mit neuen Fahnen bestückt. Die von letzten Jahr sahen nämlich sehr zerrissen aus.
Auf dem Parkplatz direkt hinter der Brücke gab es eine Aktion zum Geldsammlen des hiesigen Rotary Clubs. Am konnte für 15€ pro Kopf mit einem alten Wagen eine Spritztour samt Chauffeur über die Corniche machen:
Wir hingegen schlenderten einmal kurz über den Markt, der dort Sonntags stattfindet und tranken ein Kaffee im Café Garat.
Später ging ich allein zum Strand:
Nichts, aber wirklich gar nichts entspannt und erdet mich so sehr wie am Strand zu sitzen und dem endlosen Spiel der Wellen zuzusehen. Ich las und schrieb schon einen Teil hier vor.
Später gab es ein Affogato bei Bargeton. Man gönnt sich ja sonst nichts:
Später musste ich dann doch ran und ein paar Hausaufgaben erledigen. Manchmal fallen mir Dinge in den Schoß, die ich nicht haben will und wenn ich mich nicht sofort darum kümmere, knallt es mir später mit viel Aua gegen die Birne.
Am Abend dann noch einmal zu Jérôme ins Bidaian:
Die Vorspeise war eine rekonstruierte Tomate, gefüllt mit frischem Schafskäse und Basilikum in einem Gaspacho aus gelben Tomaten. Das war schon ganz große Kunst.
Die letzten Tage gab es viele Fotos weil ich zu faul war zum schreiben und nur das Nötigste notierte. Es ist diesmal hier etwas anders als sonst. Sonne und Wolken bin ich ja von hier gewohnt, aber die Temperaturen könnten höher sein und entsprechen nicht den Normen. Es ist immer wieder recht frisch, zumal im Schatten hält man nicht ohne Jacke aus, ganz besonders wenn ein Brise aufkommt. Die Wassertemperatur hat um 15-16 Grad. Die D. steigt ins Meer als ob es Bedwannenwasser ist, ich hingegen schaffe es grad mal mit den Beinen.
Von wegen Biopren! Das ist Hardcore Kneipen! Ich frage mich die D. das schafft. Gut, sie hat wesentlich mehr Übung darin und beschreibt es als eine mentale Sache. Man muss sich auf die Kälte einlassen, doch wir wissen ja alle wie ich zur Kälte stehe….brrr.
Für den Abend hatten wir ebenfalls am Morgen groß eingekauft, weil wir Besuch erwarteten vom S. und der L. Ich hatte ein bisschen rumgesucjt was mit dem Mitteln die uns zur Verfügung stehen, machbar wäre und was und nicht den ganzen Nachmittag in der Küche fesseln würde. Nach ein wenig Recherche bei Anne auf Papilles et Pupilles hatte ich was gefunden.
‚Mittagstisch‘ bei Bargeton:
Derweil wir auf der Terrasse saßen zählten wir die Streifenhörnchen* und kamen auf weit über 20 Stück binnen kappen 15 Minuten.
Für alle Vargas Fans. Vor drei Tagen erschien seit langen Jahren mal wieder ein neuer Krimi mit Kommissar Adamsberg. Die D. kaufte ihn sofort.
Und allein beim lesen der ersten Satzes ist man sofort in der Geschichte drin.
Am Abend gab es dann Seehecht mit Weißwein und Kirschtomaten aus den Ofen und eine Ratatouille. Sensationell gut! (Beide Links führen zu einer französischen Seite, aber ihr könnt es ja übersetzen lassen, gell?)
Es wurde sehr spät.
*Streifenhörnchen sind T-Shirts und Pullover im Marinelook.
Ich habe diesmal versucht andere Bilder von San Sebastian zu machen als sonst:
Gegen Mittag saßen wir dann auf der Konstituzio Plaza und speisten Pinxos bis zu Umfallen. Davon gibt es aber kein Foto. Geshoppt habe ich auch, aber das zeige ich wenn ich wieder daheim bin.
Das nächste Foto durfte ich mit Genehmigung aller posten, sprich die D. und die S.
Am Abend, müde und matt schleppten wir uns zu Constance in die Pilles d‘Assiettes und aßen nur eine Kleinigkeit. Und dann ein letztes Bild mit Sonnenuntergang über dem Fort de Soccoa.
Wenn man in die Suchmaske vom Bolg Bargeton eingibt, erscheinen ganze 16 Einträge. Es ist für mich einer der besten Eiscremehersteller den ich kenne. Sein neuer Laden im Ort beinhaltet jetzt auch ein Eissalon. Zugegeben es ist nicht billig. Der große Eisbecher kostete 14,50, aber es ist alles selbst hergestellt. Die kleinen Browniestückchen, die Baiserwolke und die hauchdünnen Knusperkeks Splitter mit Vanillesahne, einer Vanillekugel und zwei Kugeln Maroneneis. Nichts wird extern eingekauft. Es ist spektakulär.
Am Abend dann ins Instincts:
Vollgefressen bei Zeiten ins Bett, denn am Freitag geht es früh nach San Sebastian.
Ich hatte mich lange gefragt was denn da am Horizont neben dem Wasserturm in Leudelange gewerkelt wird, da dort zwei gewaltige Kräne standen und sehr viel höher als der Wasserturm. Ja, das eine war ein Kran der schon wieder abgebaut wurde, das andere jedoch ist ein Windrad:
Tagesdress ✅ :
Rucksack und Koffer ✅ :
Während dem Flug ein überraschend gutes Hörbuch gehört: Nach Mitternacht von Irmgard Keun. gelesen von Camilla Renschke. Da erinnerte ich mich daran,dass ich das Buch schon einmal angefangen hatte zu hören beim WDR5, doch kurze Zeit später war es es aus der Mediathek verschwunden. Camilla Renschke ließt übrigens ganz hervorragend vor.
Und dann ENDLICH!!!
Salut St.Jean-de-Luz! Long time no see.
Abendessen in Bidaian. Das Menü war grandios! Allein beim Anschauen der Fotos läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Für Dienstag gibt nur es ein Bild mit zerrissenen Wolken von einer Stelle aus die fast wieder so aussieht wie vor fünf Jahren, wenn auch noch nicht ganz. Die Teil linke Teil ist immer nich eine Baustelle ist aber auf dem Foto nicht zu sehen. Die Guillaume (Knuedler) ähnelt langsam wieder einem Platz und nicht einem Loch.
Die A. hatte sich gewünscht einmal wieder mit nach Trier zu fahren. Da wir beide die ganze Woche und das Wochenende durchgeackert hatten, stand das als Ausgleich auf dem Programm.
Und als wir dort waren fing es über die Mittagsstunden an mit heftigem Regen! Wir hatten beide keinen Schirm mit, also warteten wir bis es vorbei war.
Die A. hat in Trier einen Laden in dem sie immer fündig wird und während sie vieles durchprobierte, saß Blue andächtig im Laden und wartete:
Als wir zurückfuhren über die Autobahn, kam es mir seltsam vor, dass auf den Gegenfahrbahn nicht ein einziges Auto zu sehen war, obwohl es schon nach 16:00 Uhr war. Ich hatte sofort den Verdacht dass es eine Sperrung gäbe und lag richtig. Kurz hinter der Ausfahrt Münsbach hatte es einen gewaltigen Unfall gegeben und es staute schon weit zurück.
Daheim verordnete ich mir einen Abend mit Ruhe.
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Da ich das grad bei Anke gelesen habe und dem sehr zustimme:
Ich habe nur zwei Gänge fotografiert und eigentlich wollte ich gar keinen ablichten, aber ich merke, dass ich Gänge vergesse. Gleichzeitig mag ich inzwischen das Flüchtige eines Restaurantbesuchs wieder sehr gern, ich kann es nicht festhalten und das ist Teil des Vergnügens. Ich sitze ja auch nicht im Konzert und lasse mein Handy mitlaufen, um es danach nochmal knarzend abzuhören. Ja, dann vergesse ich halt Gänge wieder, aber das Gesamtgefühl eines gelungenen Abends vergesse ich nicht.
Auch wenn der Großteil davon unverblogbar ist, so kann ich doch ein bisschen was zeigen.
Bereits vor der Pandemie gab es ein Projekt der M.I.L asbl die sich zum Ziel gesetzt hat, kulturelle Projekte für Menschen mit Demenz veranstalten. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas ganz neues. Den die Hospize und Heime selbst, in denen diese Menschen untergebracht sind, versuchen das auch aber eher schlecht als recht, weil es nicht deren primäre Aufgabe ist für kulturelle Unterhaltung zu sorgen. Ich hatte auch einmal darüber berichtet.
Am Sonntag gab es jetzt das vorerst letzte Konzert von ‚Kanner, oh Kanner‘ mit viel Glitzer und Glanz, im Look der 20er Jahre, in dem alte luxemburger Gassenhauer gesungen werden, aber nicht nur. Es war so ein großer Erfolg über all die Jahre, dass die M.I.L. asbl sich kaum retten konnte vor Anfragen.
Ein letze Hebeübung bevor es losgeht. Warten hinter den Kulissen
Es war wie jedesmal eine schöne Erfahrung für die Musiker, die Sänger und Tänzer aber auch für die Bewohner der Heime und ihr Pflegepersonal.
Am Abend dann ging ich mit der A. zum Pavillon in Park von Merl. Ich bestellte mir ein Vitello Tonato.
Es war ok, aber das nächste mal nehme ich etwas anderes.
Kurz nach 22:00 lag ich bereits flach.
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In eigener Sache, weil das grad von Belang ist und mich Herr Rau vom Lehrerzimmer darauf aufmerksam machte. Wer mein Blog über Feedreader oder ein ähnliches Programm abonniert hat, wird keine Fotos mehr sehen. Das hat damit zu tun, dass die Fotos dort direkt über mein Blog, also über meine Ressourcen angezeigt werden. Das lässt, entweder mein Provider oder WordPress nicht mehr zu. Ich kann versuchen das zu ändern, aber wenn mein Provider keine sogenannten 3rd Party mehr zulässt müsst ihr euch leider damit abfinden.