In meinem wilden exotischen und aufregenden Leben gibt es nur zwei regelmäßige Verabredungen mit Medien.
Als ich mir Anfang des Sommers einen fernsehlosen Sommer vorgenommen hatte, schlug es natürlich wie erwartet fehl. Alles was ich mir mit einem Vorsatz vornehme entweder nicht oder regelmäßig zu tun, geht in die Hose. Es ist wahrscheinlich der eigene Erwartungsdruck der mich davon abhält. Klingt widersprüchlich, ist aber so. Wenn der Druck von außen käme und meine Karriere oder gar mein Leben würde davon abhängen würde, wäre es etwas anderes.
Die zwei regelmäßigen Termine sind unterschiedlichster Natur. Der eine ist Sonntag Abend der Krimi im ZDF um 22:00 Uhr und anschließend History mit Guido Knopp (das hängt aber immer vom Thema ab)
Der andere ist Sonntag Morgen um 8:00 Uhr im Deutschlandradio Kultur ‚Aus den Archiven‘, den, wenn ich ihn verschlafe, ein wenig später als Podcast nachhören kann.
Mehr interessiert mich im Moment seltsamerweise nicht.
Gegen 6:30
Manchmal sind mir diesen frühen Morgenstunden, die Liebsten des Tages.
Umbau abgeschlossen
So die letzten Feinarbeiten sind gemacht.
Das alte neue Design ist farblich umgestaltet und das ganze Blog ist in ein anderes Verzeichnis umgezogen. Außerdem sind die Google Anzeigen weg. Nach fast 2 Jahren Werbung die absolut nichts eingebracht haben, weil inzwischen jeder gegen diese Anzeigen ‚blind‘ ist, habe ich sie ersatzlos rausgeschmissen. Außerdem machte es mich wahnsinnig immer wieder und wieder gewisse Sorten von Anzeigen per Hand auszuschalten, wie z.B. Anwälte (In Luxemburg ist Werbung bei Berufen wie Anwälten und Ärzten verboten) Geldanlagen, und in letzter Zeit auch vermehrt Partnervermittlung.
Es soll mir niemand erzählen dass er mit Goolge Anzeigen reich wird. Das wird nur Google selbst.
Umbauarbeiten
Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, dass ich eine Weiterleitung eingebaut habe.
Das Blog befindet sich jetzt auf www.joel.lu/augenblicke und nicht mehr /augenblicke3.
Diese 3 störte mich schon lange.
Sie war noch ein Überbleibsel aus vergangenen Umzügen, genau wie /augenblicke2.
Die automatische Weiterleitung bleibt aber erst mal bestehen, sonst kommt ja kein Mensch mehr zu Besuch.
Ja ich weiß dass ich damit eine Menge Links zu meinem Blog zunichte mache, wenn sie auf ganz spezifische Beiträge hindeuten. Aber vielleicht gibt sich dann endlich mal die ewige Suche nach den Ghostrasern, die immer und immer weider bei mir auf der Seite landen.
Nachtrag um 18:45: Zudem habe ich ein paar Style Änderung gemacht. Es war an der Zeit dass sich endlich etwas grundlegend ändert. Es war vorauszusehen. Die ständig wechselnden Header Bilder waren ein Zeichen dafür. Jetzt erscheint alles in einem edlen Grau.
Kein Sonntagsquiz
Das Quiz fällt heute aus wegen zu schönem Wetter.
Das heißt nicht es demnächst wieder weiter geht. Aber es ist wahrlich nicht leicht Dinge zu finden die nicht zu leicht zu erraten sind oder mit 2 Klicks über Google oder Wikipedia herauszufinden sind.
Heute ist eine Wanderung bei schönem Wetter angesagt. Und ihr solltet das auch tun.
Gelesen & nachgedacht
[…neulich wäre ich um ein haar nach tokio geflogen. nur, weil ich an einem reisebüro vorbei kam, auf dem „5 tage tokio all inclusive für 665 euro“ stand. und weil ich noch nie in tokio war. aber ich bin nicht geflogen. ich dachte. ein andermal. wenn man mehr als dreimal in der woche „ein andermal“ denkt, dann verschiebt man das leben auf unbestimmt.]
Du hast ja so recht, Else.
Wild & exotisch
Aus meinem wilden, exotischen und aufregenden Leben gibt es nicht viel zu berichten außer dass es wild, exotisch und aufregend ist…
Ich habe eben dieses sehr tolle Interview gefunden von einem Mann der mit aller Hingabe und in Inbrunst über sein Beruf erzählt. So wild, so aufregend…
Zum schreien komisch.
Moment mal…
Heute:
George Michael
Als ich heute Abend wahllos Lieder von George Michael auf You Tube hörte, war mir noch nicht ganz klar, dass ich jetzt etwas über ihn schreiben würde. Ich habe alle seine Alben und das sind deren nicht allzu viele, aber ich hätte nie gesagt dass ich ein totaler Fan von ihm wäre. Und doch wurde mir von Video zu Video klar wie sehr mich seine Songs durch all die Jahre begleitet haben und dass ich so einige davon an Begebenheiten festgemacht habe und dadurch nicht vergesse.
Es fing an als ich zufällig auf ein paar Songs des legendären Freddie Mercury Tribute Konzertes stieß, das ich damals fast ganz im Fernsehn mitverfolgt hatte. Kaum ein Sänger des Konzertes konnten damals Freddie stimmlich das Wasser reichen. Einer konnte. George Micheal. Dass er ausgerechnet das Lied Somebody To Love sang, das einer schwersten Songs des Queen Repertoires ist, ließ das Gerücht aufkommen, dass er eventuell der Nachfolger von Freddie werden könnte…
Das erste Mal das ich eines der Lieder von George bewusst wahrnahm und an einer Begebenheit festmachte, war als ich 18 war. Es war im Sommer im August. Ich hatte meinen ersten Job als Barman in einem Hotel in Echternach und es war der Abend der Open-Air Disco am See. (Heute heißt es ja E-Lake) Es lief damals in einem sehr, sehr, sehr, viel kleineren Rahmen ab als heute. Es wurden ein paar Pfähle in dem Boden gerammt an denen ein paar kleine Spots in rot, grün und blau flimmerten und irgendjemand vom Echternacher Jugendclub legte eine Scheibe nach der nächsten auf. Damals gab es ein Part der sich Slowtime nannte und alle Paare eng umschlungen oft knutschend sich auf der Tanzfläche hin un her wiegten. Es war schon spät und ich hätte längst zu hause sein sollen. So gegen drei Uhr in der Nacht startete ich einen letzten Versuch jemanden zu finden der mich nach hause fährt. Es gab auch jemanden der es hätte tun können es aber nicht tat und so musste ich den ganzen Weg bis nach hause was gute 3-4 Kilometer waren mitten in der Nacht zurücklegen. In den 2 Stunden die ich dafür brauchte, (denn der Weg ging steil bergauf) hatte ich viel Zeit um Bilanz zu ziehen über den Abend an dem ich mich eigentlich gar nicht amüsiert hatte. Ich kannte die meisten von den Jugendlichen die dort waren, aber ich war der Aussenseiter. Ich ging schon seit Jahren nicht mehr in Echternach zur Schule sondern in der Hauptstadt. Ich war nie Mitglied von Echternacher Jugendclub, der sich für sehr elitär hielt. Insgesamt erntete ich an dem Abend nur abschätzende Blicke und beleidigende Kommentare.
Und während des ganzen Nachhause Weges hatte ich Careless Whisper im Kopf was irgendwann an dem Abend lief und noch mal wiederholt wurde als ich wegging. Damals schwor ich mir dass ich mit all den eingebildeten Spießern nichts mehr zu tun haben will…
Ein anderes Lied von George das bei mir sehr schmerzvolle Erinnerungen wachruft ist A Different Corner. Es war drei oder vier Jahre später. Es war Sommer und ich war bereits in der Friseur Lehre. Eine frühere Schulfreundin von mir hatte in diesem Jahr ihren Führerschein gemacht. Sie jobbte in den Ferien in einem kleinen Hotel in einem Nachbarort und war an diesem Wochenende in der einzigen Disco in Echternach die L’Affaire hieß. Sie, Ihr Freund und noch ein anderes Paar waren anschließend bei mir (ich war zur der Zeit schon aus dem elterlichen Hause ausgezogen) auf einen letzten Drink. Die Schulfreundin kannte ich schon seit langem, die anderen drei hatte ich erst kurz davor kennengelernt. Irgendwann spät in der Nacht fuhren alle vier nach hause. Am Montag morgen war eine große Schlagzeile in der Zeitung dass es auf der Strecke Echternach/Luxemburg einen sehr tragischen Unfall gegeben hatte. Es war die Schulfreundin mit ihrer Clique die am Sonntag Nachmittag nach Luxemburg fahren wollten. Die Schulfreundin, die am Steuer saß, überlebte, die anderen drei waren auf der Stelle tot.
An dem Abend als wir in der Disco waren lief das Lied von George A Different Corner. Ich fühle mich heute noch sehr traurig wenn ich das Lied höre und sehe verschwommen drei Gesichter…
In den 90ern brachte George Micheal eine Mini LP auf den Markt mit den Liedern Somebody To Love und dem Mix Killer/Papa Was A Rolling Stone. Die CD lief Jahre lang im Café Philo’soff rauf und runter und erinnert mich an viele lange Abende die ich dort verbrachte.
Und dann ist da noch der ultimative Klassiker (ich höre jetzt sehr viele von euch laut schreien) Last Christams. Inzwischen kann ich ihn nicht mehr hören, weil er immer weider, alle Jahre, hervorgekramt wird. Aber es gab eine Zeit in der es für mich das Weihnachtslied schlechthin war. Ohne ihn fand Weihnachten für mich gar nicht statt.
Eben habe ich ein Video gefunden von ihm was recht neu ist. Er hatte vor kurzem einen Gastauftritt in der Show American Idol. Geroge ist alt geworden und das leider nicht zu seinem Vorteil.
Aber ich mag ihn.
Beim Aufräumen
…fand ich gestern ein kleines Notizbuch wieder. Mein Traumtagebuch. Es gab mal eine Zeit (lange vor dem Blog) in der ich ein Traumtagebuch führte weil ich häufig bizarre Dinge träumte, die ich nicht als Alpträume bezeichnen möchte, weil ich sie nicht beängstigend fand. Wenn ich jetzt durch das Büchlein blättere entdecke ich seltsame Stichworte und Sätze die ich mit nichts verbinden kann.
Internet Seite / Waffen kaufen speziell in Mitteleuropa/ eine Pistole aus Frankreich
oder
Ratte so groß wie eine Katze mit Kaninchenfell / Traute mich nicht auf sie zu treten / Aufgewacht
Dabei waren diese Dinge mir einmal sehr wichtig.
Das Sonntagsquiz – Lösung
Als ich eben nach hause kam dachte ich daran das Quiz aufzulösen wenn es denn dieses Mal keiner errät. Und jetzt sehe ich eben dass Thierry und Heike schon in Kommentaren darum bitten. Zugegeben es war ein wenig schwieriger.

Der Mann heißt Don LaFontaine und ihr habt ihn alle, wirklich alle, schon gehört. Er wird auch noch The Voice genannt. Es ist die tiefe manchmal gruselige, jedoch immer angenehme Voiceover Stimme die man in den Vorankündigungen der Filme im Kino hört.
Hier ein kleines Interview mit ihm:
Und hier der Komiker Pablo Francisco mit einem genialen Parodie von ihm:
Moment mal…
Schueberfouer
Letztes Jahr zur gleichen Zeit, fragte ich meine Mutter ob sie eigentlich noch alle Fotos von der Schobermesse hätte, die mein Vater in all den Jahren auf dem Fotoschießstand gemacht hätte. Sie hatte. Alle Fotos in einer kleinen Paltsikmappe sogar mit den Jahreszahlen versehen.
Die Fotos zeigen eine immer etwas gelangweilte Familie um meinen Vater stehen und warten bis er endlich ins Schwarze traf. Meine Mutter war da ganz besonders gut drin. Ich habe die Fotos nicht sehr viel bearbeitet im Gegenteil. Ein paar die jedoch zu heftige Flecken hatten habe ich retuschiert oder ganz in den schwarz-weiß Modus gezogen. Ein paar Jahre fehlen dazwischen. Entweder haben wir da kein Foto gemacht oder es war kein Fotostand da.
Ich lasse die Fotos für sich selbst sprechen.

1965 Meine Eltern frisch verheiratet.

1966

1967

1968 Ich war 2 Jahre alt.

1969

1970 Im Hintergrund steht Großmutter Marie

1972 Auf dem Arm meiner Mutter, mein Bruder Gilles als er zwei war.

1974

1977

1978

1979

1980

1981

1987
Im Jahr darauf starb mein Vater. Aber bereits auf diesem Foto verglichen mit dem sechs Jahre davor, merkt man wie krank und aufgedunsen er war.
Am Morgen getanzt
Ach ja… Das Lied und überhaupt das erste Album von Sade (obwohl das Lied hier aus dem zweiten Album ist) beinhaltet Erinnerungen die ich nicht missen möchte. Sie sind so kostbar wie kleine Edelsteine.
Sade – Love Is Stronger Then Pride
Nur ganz kurz da es noch viel zu früh ist und ich versuche noch eine Runde zu schlafen. Wir fangen erst um 8:30 an.
Gäääääähn.
Das Sonntagsquiz

Wer ist das und vor allem was ist sein Beruf? Denn wegen seines Berufes ist ‚etwas‘ von ihm weltbekannt und er dabei steinreich geworden.
Es ist etwas kniffliger dieses Mal.
Der erste der die richtige Antwort in den Kommentaren schreibt bekommt eine DVD geschenkt.
Kleiner Tipp: Er sieht ihm zwar ähnlich, aber es ist nicht Dennis Hopper und es ist auch nicht sein Bruder oder sonst wer aus dessen Familie. Aber die beiden arbeiten in der gleichen Branche, wenn auch in verschiedenen Berufen.
Schueberfouer oder Fun Fair
Alle Jahre wieder. Ich sollte mal alle Jahre meines Blogs einzeln nachsehen, wann ich NICHT über Luxemburgs größte Kirmes im Jahr geschrieben habe.
Angedacht war eigentlich ein „Moment mal…“ Beitrag, doch dafür fehlen noch ein paar Fotos die ich erst raussuchen und scannen muss.
Er kommt in den nächsten Tagen. Versprochen.
Wieso heißt die sogenannte Schobermesse oder wie sie auf Luxemburgisch heißt, d’Schueberfouer, jetzt plötzlich und überall Funfair??? Alle Fahrgeschäfte sind zugeklebt mit Plakaten auf denen funfair.lu steht. Diese Verenglischung geht mir bei manchen Dingen sehr auf die Nerven, zumal hier nicht nachvollziehbar ist, warum die offizielle Homepage des Jahrmarktes jetzt einen englisches Domain hat. Gut, die Stadt Luxemburg besitzt das Domain fouer.lu, und hat dort alle Infos bezüglich der Parkplätze, des P+R, und ähnliches aufgelistet. Aber (und das habe ich grade bei dns.lu gecheckt!!) ist schobermesse.lu frei. Also…bitte…gell?
Zudem ist die Seite von Funfair.lu potthässlich vom Design her, aber das nur nebenbei.
Soviel zur Meckerei des Tages. Kommen wir zum angenehmen Teil.


Ich kam, sah und das Fahrgeschäft siegte. Ich mag ja alles was hoch hinaus geht. Und Star Flyer ist echt hoch, höher als das gegenüberliegende Riesenrad. Der Kick dabei ist dass man in einem winzigen Stühlchen sitzt und sonst nichts.
Winterstimmung
Dass ich etwas über meine Arbeit schreibe, kommt ja eher selten vor. Aber diese beiden Fotos kann ich euch zeigen, da es gestern eine Attraktion für die gesamte Anwohnerschaft war. Zudem war es ziemlich lustig da es von der Ära wie von der Jahreszeit sogar nicht in das Hier und Jetzt passt.

Eine Band der schweizer Heilsarmee spielt im Jahre 1967 ‚Oh du Fröhliche‘.

Der obligate Weihnachtsbaum durfte natürlich nicht fehlen.
Fazination & Am Morgen Getanzt
Ich habe grade die Faszination des Wortes entdeckt. Blutgrätsche. Warum es ausgerechnet das Wort ist weiss ich nicht. Wer mich kennt weiß dass ich kein Fußballfan bin.
Am morgen getanzt, war mal eine Art Rubrik die ich vor Monaten angefangen hatte. Sie hatte eine fortlaufende Nummer, nur weiß ich nicht mehr bei welcher ich da beim letzten Video angekommen war…na ja. Noch so ein Song der zu meiner Sturm- und Drangzeit in den Radios rauf und runter lief.
Boy Meets Girl – Waiting For A Star To Fall
Zitat
[…we are all responsible for our actions, our behavior, and our words and we must take responsibility for everything we say and do. When you get your head wrapped around that, you can no longer think of life as a series of random events-you participate in life in a way you didn’t previously. I am the architect of my destiny. I am in charge. I bring that to me, or I push that away. You can no longer blame other people for things that happened to you…]
Ein Satz von Madonna den ich in der Vanitiy Fair las als ich in Genf arbeitete. Das Zitat hat in dem Moment ein wunden Punkt bei mir getroffen.
So, jetzt hab ich doch was über sie geschrieben.
Sonntagsquiz

Frage: Wer ist das?
Dürfte nicht allzu schwer sein.
Der erste der die richtige Antwort in den Kommentaren schreibt bekommt eine DVD geschenkt.
(Sandra: Deine DVD vom letzten Quiz ist unterwegs)
Sonntag Morgen
Es ist einer der schönsten und ruhigsten Momente zum schreiben, der Sonntag Morgen. Ich weiß nicht wie oft ich das schon gesagt und und niedergeschrieben habe. Das Problem ist, dass ich grade nicht weiß über was ich schreiben soll.
Vielleicht doch was über Madonna? Ach nö, Madonna war gestern.
Gestern war aber auch der große große Nachttrödelmarkt in Echternach im Park. Eine Idee die man letztes Jahr bereits hatte, doch da war er im Abteihof, was ein besserer Standort war.
Ich mag solche Märkte, obwohl ich mehr als genug Zeugs habe und am Ende nicht weiß wohin damit.
In einer dreiviertel Stunde beginnt die Kultshow „Allein gegen alle“ im Deutschlandradio Kultur, die ich mir inzwischen jeden Sonntag anhöre. Ich möchte es nicht mehr missen.
Zwischen Upgraden und Madonna
Als ich heute morgen zur Probe fuhr hörte ich im Deutschlandradio Kultur eine Diskussion über Madonna die ja ihren 50. Geburtstag feiert. Und eigentlich hatte ich mir vorgenommen etwas über sie zu schreiben. Da ich aber später am Abend eine Unmenge Reportagen über sie sah und das von schlecht bis sehr schlecht, hatte ich plötzlich so gar keine Lust mehr. Zudem ist, glaube ich, alles über Madonna gesagt und geschrieben worden, was es zu sagen und zu schreiben gab.
Und dennoch…, na ja…, jetzt nicht…, morgen vielleicht schreibe ich was über sie, wenn ich Lust und Zeit habe.
Stattdessen habe ich mich hingesetzt und nach ein paar Meditationsübungen (um nicht wieder völlig auszuflippen, wenn es nicht klappt) das neueste Upgrade von WordPress gestartet von 2.5.1 auf 2.6.1 (2.6 habe ich ja bekannterweise übersprungen) Es war NICHT einfach. Ich konnte mich nicht mehr einloggen, verschiedene Widgets spielten verrückt, die Umlaute wurden nicht richtig angezeigt, diverse Plugins wollten auch nicht mehr.
Aber ich habe alles hingekriegt. ALLES. Ein Erfolgserlebnis ohne gleichen.
Und nun hoffe ich, dass es das letzte Mal war dass, ich mir so eine Krux antun musste. Schließlich habe ich das Blog um zu schreiben und nicht um mich mit upgraden herumzuplagen. Das nächste mal wenn wieder so was ansteht wird ein Fachmann angeheuert. Wer bin ich denn?
Eine freie Stunde
Probentage.
Lang und anstrengend.
Ich bin froh wenn wir endlich Wochenende haben.
Zwischendurch eine freie Stunde.
Was Wetter ist so sprunghaft. Und irgendwie bin ich auch so. Mir fehlen die Unternehmungen die ich die letzten Wochen machen konnte, als ich sonst keine Verpflichtungen hatte.
Kuckt übrigens jemand Olympia? Das geht dieses Mal ziemlich geräusch- und geruchlos an mir vorbei. Reizt mich nicht die Bohne.
Overbooked
Diese und nächste Woche werde ich heiße Sohlen haben, bezüglich der Arbeit. Oder anders ausgedrückt, ich bin ziemlich overbooked. Nächste Woche schlimmer als diese. Das Bloggen fällt dementsprechend spärlich aus.
Neulich in MUDAM
Eines meiner liebsten öffentlichen Gebäude der Stadt Luxembourg. Die Ausstellung die zur Zeit läuft konnte mich nicht so sehr begeistern wie manche andere davor.
Doch gibt es zwei Künstler, Grayson Perry und Laurent Pariente, die hervorzuhegen sind. Grayson Perry hat eine Reihe von Vasen und anderen Objekten ausgestellt, die auf den ersten Blick alle einen chinesischen Touch haben. Somit sieht es für unseren Geschmack immer leicht kitschig aus. Aber eben nur auf den ersten Blick. Auf den Zweiten sind die Objekte nicht das was sie scheinen sondern (fast) immer in einem subversiven Kontext zu sehen.
Vor allem das beinah unschuldige Sonntagskleid hat bei näherer Betrachtung einige doch recht eigentümliche Stickereien. Andere Vasen kann ich nicht hier zeigen weil Photobucket mir sonst die Bilder wieder vom Server nimmt. (Das war schon mal der Fall bei einer anderen Ausstellung)
Laurent Pariente hingegen hat in der großen Eingangshalle ein Irrgarten aufgestellt den man immer wieder auf die eine oder andere Art durchqueren muss wenn man im Erdgeschoss alle Räume erkunden will.
Einer der Räume war vollgepackt mit bekannten Bauten in Miniatur und aus getrockneter Haut hergestellt. Leider kommt das Gefühl der scheinbaren Vergänglichkeit auf dem Foto unten nicht rüber. Dafür muss man es live sehen.

Weitere Infos zu den Ausstellern hier
Die Fahrt hinaus
Gestern fiel ich einen regelrechten Besuchsrausch. 4 total verschiedene Orte innerhalb von 12 Stunden.
Aber der Reihe nach.
Es begann damit dass ich mit der „rüstigen Rentnerin“ am lauen Sommerabend beschloss, dem Parc Merveilleux im Bettembourg zu besichtigen. Es ist der einzige kleine Freizeitpark den Luxemburg zu bieten hat, aber dafür gibt es ihn schon seit über fünfzig Jahren. Es gab mal eine Zeit in der sehr heruntergekommen war, doch nach vielen Mühen, Plagen und einer Reihe von Investoren, floriert der Park seit einigen Jahren wieder, er expandiert sogar.
Ich war das letzte Mal im zarten Alter von sieben zarten Jahren dort, auf einem Schulausflug. Ich nehme an, dass die meisten Luxemburger in meinem Alter als Kinder mindestens einmal dort waren. Es gehörte damals zum Standardprogramm der Klassenfahrten.
Ich konnte mich nur an sehr wenig erinnern, außer an eine kleine Eisenbahn, dem Riesen der im Wald liegt und schläft, und die Märchenhäuser.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Park ist äußerst gepflegt und hat jede Menge Neues dazu bekommen. Es ist heute eher ein Zoo, als dass es ein Vergnügungspark ist. Mit einem lächerlichen Eintrittspreis von 7 Euro für Erwachsene, empfängt dich der Park mit seinem Eingang der immer noch aussieht wie ein rotes Backsteinschloss. Hinter der Kasse ist ein Weg angelegt der sich nicht viel verändert hat, doch saßen dort früher blaue und rote Ara’s mit einer Kette am Fußgelenk auf einer hohen Stange mit oben einer Querverstrebung. Doch die sind (Gott sei Dank) nicht mehr da. Sie befinden jetzt weiter oben im Park in einer großen Voliere und wenn man bedenkt wie alt diese Vögel werden können, könnten es immer noch die gleichen sein.
Und alles an was ich mich noch erinnern konnte war noch da. Die Eisenbahn, der schlafende Riese, die Märchenhäuser. Eines sogar mit meinem Lieblingsmärchen auf luxemburisch (obwohl es eher eine Fabel ist). D’Maus Kätty.
Wunderschön.

Der Frosch aus der Froschprinzessin. (Nein… nicht der Typ mit dem weißen Hemd!!!!)

Eines der Märchenhäuser

Das Innenleben davon
Ich könnte euch noch eine Menge Fotos zeigen von den Affen und Fischen und was ich sonst noch so alles vor die Linse bekam, aber da wir ja hatten uns ja mehr vorgenommen an dem Tag. Und so fanden wir uns eine knappe Stunde später in den Kasematten auf dem Bockfelsen wieder. Hiervon habe ich allerdings keine Fotos gemacht, weil ich diese Höhlen in- und auswendig kenne und dort jahrelang jeden Sommer verbracht habe, als das Kasemattentheater seine Sommervorstellungen noch im Felsen gab. Doch die „rüstige Rentnerin“ war begeistert, denn es war ihr erste Besichtigung
Da wir immer noch nicht genug hatten ging es anschließend in zu MUDAM, aber davon berichte ich morgen.
Laue Sommerabende in Echternach



Ein nettes Tool
Da habe ich doch mal was richtig nettes gefunden. Browsershots.org überprüft die eigene Website in allen möglichen und unmöglichen Browsern und man bekommt anschließend von jedem Browser ein Screenshot zum überprüfen.
So wie es ausschaut sieht mein Blog nur in einem, mir völlig unbekannten, Browser nicht so aus wie es soll. Er heißt Dillo. Dillo? Ah ja hier, Dillo! Ein eingefrorenes Projekt, also nichts weswegen ich mir Sorgen machen müsste.
PS: sehe grad dass es da noch zwei Stück gibt die nicht gehen. Der uralte MSIE 4.01 bei dem ich annehme dass er kaum bis gar nicht mehr gebraucht wird, und der Flock 2.0b2 für PLD Titanium. (Da musste ich beides auch erst googeln um zu sehen was das ist.)
Zwischendurch
Falls ihr noch nicht auf die Lösung des Quiz gekommen seid hier ein kleines Entenspiel, das ein wenig Logik erfordert. Ich war in 25 Minuten durch. Und ihr?
Quizzzz
Es ist an der Zeit dass ich meine Schränke ein wenig ausräume. Ich habe heute meine DVD’s durchforstet und werde einige davon verschenken. Warum? Weil ich seit ein paar Tagen ein Schreibsommerloch habe und weil ich ein liebenswürdiger Mensch bin. (Hier richt es irgendwie ein bisschen streng nach Eigenlob…) Aber so ganz einfach verschenken geht natürlich nicht, ein bisschen etwas sollt ihr schon dafür tun.
Hier geht es zum Quiz:

Was haben die beiden Männer auf dem Foto gemeinsam?
Kleiner Tipp: Der rechts lebte von 1879 bis 1936, war Schauspieler und wurde durch eine einzige Rolle in einem Film weltberühmt. Der links ist der Schauspieler Willam Defoe.
Der erste der richtige Antwort in den Kommentaren gibt, bekommt eine DVD von mir zugesandt.
Drüben
…im Augenblicke Fotoblog gibt es ein par neue Fotos in einer neuen Rubrik. Das ist bei der Hitze so ziemlich das Einzige zu dem ich noch fähig bin. Und dann kommen noch ein paar Fotos von Heißluftballons die dieses Wochenende hier rumschwirren,…irgendwann…morgen….vielleicht.
Ansonsten gibt es hier nur:
Filet de Joël cuit dans son propre jus.
(Joëlfilet im eigenen Saft gegart)
Mahlzeit!
Happy Birthday Kate
Oh…ich höre grade dass eine meiner langjährigen Lieblingssängerinnen heute 50 Jahre alt wird.
Alles Gute zum Geburtstag Kate Bush.
Eines ihrer schönsten Videos mit dem unverwechselbaren Donald Sutherland: Cloudbusting
Ich sagte EINES ihrer schönsten…nicht dass ihr jetzt kommt und….gell? Die Frau hat so viele tolle Musik und zeitlos schöne Videoclips gemacht, da fällt es schwer sich fest zu legen.