…fand ich gestern ein kleines Notizbuch wieder. Mein Traumtagebuch. Es gab mal eine Zeit (lange vor dem Blog) in der ich ein Traumtagebuch führte weil ich häufig bizarre Dinge träumte, die ich nicht als Alpträume bezeichnen möchte, weil ich sie nicht beängstigend fand. Wenn ich jetzt durch das Büchlein blättere entdecke ich seltsame Stichworte und Sätze die ich mit nichts verbinden kann.
Internet Seite / Waffen kaufen speziell in Mitteleuropa/ eine Pistole aus Frankreich
oder
Ratte so groß wie eine Katze mit Kaninchenfell / Traute mich nicht auf sie zu treten / Aufgewacht
Dabei waren diese Dinge mir einmal sehr wichtig.
Das Sonntagsquiz – Lösung
Als ich eben nach hause kam dachte ich daran das Quiz aufzulösen wenn es denn dieses Mal keiner errät. Und jetzt sehe ich eben dass Thierry und Heike schon in Kommentaren darum bitten. Zugegeben es war ein wenig schwieriger.

Der Mann heißt Don LaFontaine und ihr habt ihn alle, wirklich alle, schon gehört. Er wird auch noch The Voice genannt. Es ist die tiefe manchmal gruselige, jedoch immer angenehme Voiceover Stimme die man in den Vorankündigungen der Filme im Kino hört.
Hier ein kleines Interview mit ihm:
Und hier der Komiker Pablo Francisco mit einem genialen Parodie von ihm:
Moment mal…
Schueberfouer
Letztes Jahr zur gleichen Zeit, fragte ich meine Mutter ob sie eigentlich noch alle Fotos von der Schobermesse hätte, die mein Vater in all den Jahren auf dem Fotoschießstand gemacht hätte. Sie hatte. Alle Fotos in einer kleinen Paltsikmappe sogar mit den Jahreszahlen versehen.
Die Fotos zeigen eine immer etwas gelangweilte Familie um meinen Vater stehen und warten bis er endlich ins Schwarze traf. Meine Mutter war da ganz besonders gut drin. Ich habe die Fotos nicht sehr viel bearbeitet im Gegenteil. Ein paar die jedoch zu heftige Flecken hatten habe ich retuschiert oder ganz in den schwarz-weiß Modus gezogen. Ein paar Jahre fehlen dazwischen. Entweder haben wir da kein Foto gemacht oder es war kein Fotostand da.
Ich lasse die Fotos für sich selbst sprechen.

1965 Meine Eltern frisch verheiratet.

1966

1967

1968 Ich war 2 Jahre alt.

1969

1970 Im Hintergrund steht Großmutter Marie

1972 Auf dem Arm meiner Mutter, mein Bruder Gilles als er zwei war.

1974

1977

1978

1979

1980

1981

1987
Im Jahr darauf starb mein Vater. Aber bereits auf diesem Foto verglichen mit dem sechs Jahre davor, merkt man wie krank und aufgedunsen er war.
Am Morgen getanzt
Ach ja… Das Lied und überhaupt das erste Album von Sade (obwohl das Lied hier aus dem zweiten Album ist) beinhaltet Erinnerungen die ich nicht missen möchte. Sie sind so kostbar wie kleine Edelsteine.
Sade – Love Is Stronger Then Pride
Nur ganz kurz da es noch viel zu früh ist und ich versuche noch eine Runde zu schlafen. Wir fangen erst um 8:30 an.
Gäääääähn.
Das Sonntagsquiz

Wer ist das und vor allem was ist sein Beruf? Denn wegen seines Berufes ist ‚etwas‘ von ihm weltbekannt und er dabei steinreich geworden.
Es ist etwas kniffliger dieses Mal.
Der erste der die richtige Antwort in den Kommentaren schreibt bekommt eine DVD geschenkt.
Kleiner Tipp: Er sieht ihm zwar ähnlich, aber es ist nicht Dennis Hopper und es ist auch nicht sein Bruder oder sonst wer aus dessen Familie. Aber die beiden arbeiten in der gleichen Branche, wenn auch in verschiedenen Berufen.
Schueberfouer oder Fun Fair
Alle Jahre wieder. Ich sollte mal alle Jahre meines Blogs einzeln nachsehen, wann ich NICHT über Luxemburgs größte Kirmes im Jahr geschrieben habe.
Angedacht war eigentlich ein „Moment mal…“ Beitrag, doch dafür fehlen noch ein paar Fotos die ich erst raussuchen und scannen muss.
Er kommt in den nächsten Tagen. Versprochen.
Wieso heißt die sogenannte Schobermesse oder wie sie auf Luxemburgisch heißt, d’Schueberfouer, jetzt plötzlich und überall Funfair??? Alle Fahrgeschäfte sind zugeklebt mit Plakaten auf denen funfair.lu steht. Diese Verenglischung geht mir bei manchen Dingen sehr auf die Nerven, zumal hier nicht nachvollziehbar ist, warum die offizielle Homepage des Jahrmarktes jetzt einen englisches Domain hat. Gut, die Stadt Luxemburg besitzt das Domain fouer.lu, und hat dort alle Infos bezüglich der Parkplätze, des P+R, und ähnliches aufgelistet. Aber (und das habe ich grade bei dns.lu gecheckt!!) ist schobermesse.lu frei. Also…bitte…gell?
Zudem ist die Seite von Funfair.lu potthässlich vom Design her, aber das nur nebenbei.
Soviel zur Meckerei des Tages. Kommen wir zum angenehmen Teil.


Ich kam, sah und das Fahrgeschäft siegte. Ich mag ja alles was hoch hinaus geht. Und Star Flyer ist echt hoch, höher als das gegenüberliegende Riesenrad. Der Kick dabei ist dass man in einem winzigen Stühlchen sitzt und sonst nichts.
Winterstimmung
Dass ich etwas über meine Arbeit schreibe, kommt ja eher selten vor. Aber diese beiden Fotos kann ich euch zeigen, da es gestern eine Attraktion für die gesamte Anwohnerschaft war. Zudem war es ziemlich lustig da es von der Ära wie von der Jahreszeit sogar nicht in das Hier und Jetzt passt.

Eine Band der schweizer Heilsarmee spielt im Jahre 1967 ‚Oh du Fröhliche‘.

Der obligate Weihnachtsbaum durfte natürlich nicht fehlen.
Fazination & Am Morgen Getanzt
Ich habe grade die Faszination des Wortes entdeckt. Blutgrätsche. Warum es ausgerechnet das Wort ist weiss ich nicht. Wer mich kennt weiß dass ich kein Fußballfan bin.
Am morgen getanzt, war mal eine Art Rubrik die ich vor Monaten angefangen hatte. Sie hatte eine fortlaufende Nummer, nur weiß ich nicht mehr bei welcher ich da beim letzten Video angekommen war…na ja. Noch so ein Song der zu meiner Sturm- und Drangzeit in den Radios rauf und runter lief.
Boy Meets Girl – Waiting For A Star To Fall
Zitat
[…we are all responsible for our actions, our behavior, and our words and we must take responsibility for everything we say and do. When you get your head wrapped around that, you can no longer think of life as a series of random events-you participate in life in a way you didn’t previously. I am the architect of my destiny. I am in charge. I bring that to me, or I push that away. You can no longer blame other people for things that happened to you…]
Ein Satz von Madonna den ich in der Vanitiy Fair las als ich in Genf arbeitete. Das Zitat hat in dem Moment ein wunden Punkt bei mir getroffen.
So, jetzt hab ich doch was über sie geschrieben.
Sonntagsquiz

Frage: Wer ist das?
Dürfte nicht allzu schwer sein.
Der erste der die richtige Antwort in den Kommentaren schreibt bekommt eine DVD geschenkt.
(Sandra: Deine DVD vom letzten Quiz ist unterwegs)
Sonntag Morgen
Es ist einer der schönsten und ruhigsten Momente zum schreiben, der Sonntag Morgen. Ich weiß nicht wie oft ich das schon gesagt und und niedergeschrieben habe. Das Problem ist, dass ich grade nicht weiß über was ich schreiben soll.
Vielleicht doch was über Madonna? Ach nö, Madonna war gestern.
Gestern war aber auch der große große Nachttrödelmarkt in Echternach im Park. Eine Idee die man letztes Jahr bereits hatte, doch da war er im Abteihof, was ein besserer Standort war.
Ich mag solche Märkte, obwohl ich mehr als genug Zeugs habe und am Ende nicht weiß wohin damit.
In einer dreiviertel Stunde beginnt die Kultshow „Allein gegen alle“ im Deutschlandradio Kultur, die ich mir inzwischen jeden Sonntag anhöre. Ich möchte es nicht mehr missen.
Zwischen Upgraden und Madonna
Als ich heute morgen zur Probe fuhr hörte ich im Deutschlandradio Kultur eine Diskussion über Madonna die ja ihren 50. Geburtstag feiert. Und eigentlich hatte ich mir vorgenommen etwas über sie zu schreiben. Da ich aber später am Abend eine Unmenge Reportagen über sie sah und das von schlecht bis sehr schlecht, hatte ich plötzlich so gar keine Lust mehr. Zudem ist, glaube ich, alles über Madonna gesagt und geschrieben worden, was es zu sagen und zu schreiben gab.
Und dennoch…, na ja…, jetzt nicht…, morgen vielleicht schreibe ich was über sie, wenn ich Lust und Zeit habe.
Stattdessen habe ich mich hingesetzt und nach ein paar Meditationsübungen (um nicht wieder völlig auszuflippen, wenn es nicht klappt) das neueste Upgrade von WordPress gestartet von 2.5.1 auf 2.6.1 (2.6 habe ich ja bekannterweise übersprungen) Es war NICHT einfach. Ich konnte mich nicht mehr einloggen, verschiedene Widgets spielten verrückt, die Umlaute wurden nicht richtig angezeigt, diverse Plugins wollten auch nicht mehr.
Aber ich habe alles hingekriegt. ALLES. Ein Erfolgserlebnis ohne gleichen.
Und nun hoffe ich, dass es das letzte Mal war dass, ich mir so eine Krux antun musste. Schließlich habe ich das Blog um zu schreiben und nicht um mich mit upgraden herumzuplagen. Das nächste mal wenn wieder so was ansteht wird ein Fachmann angeheuert. Wer bin ich denn?
Eine freie Stunde
Probentage.
Lang und anstrengend.
Ich bin froh wenn wir endlich Wochenende haben.
Zwischendurch eine freie Stunde.
Was Wetter ist so sprunghaft. Und irgendwie bin ich auch so. Mir fehlen die Unternehmungen die ich die letzten Wochen machen konnte, als ich sonst keine Verpflichtungen hatte.
Kuckt übrigens jemand Olympia? Das geht dieses Mal ziemlich geräusch- und geruchlos an mir vorbei. Reizt mich nicht die Bohne.
Overbooked
Diese und nächste Woche werde ich heiße Sohlen haben, bezüglich der Arbeit. Oder anders ausgedrückt, ich bin ziemlich overbooked. Nächste Woche schlimmer als diese. Das Bloggen fällt dementsprechend spärlich aus.
Neulich in MUDAM
Eines meiner liebsten öffentlichen Gebäude der Stadt Luxembourg. Die Ausstellung die zur Zeit läuft konnte mich nicht so sehr begeistern wie manche andere davor.
Doch gibt es zwei Künstler, Grayson Perry und Laurent Pariente, die hervorzuhegen sind. Grayson Perry hat eine Reihe von Vasen und anderen Objekten ausgestellt, die auf den ersten Blick alle einen chinesischen Touch haben. Somit sieht es für unseren Geschmack immer leicht kitschig aus. Aber eben nur auf den ersten Blick. Auf den Zweiten sind die Objekte nicht das was sie scheinen sondern (fast) immer in einem subversiven Kontext zu sehen.
Vor allem das beinah unschuldige Sonntagskleid hat bei näherer Betrachtung einige doch recht eigentümliche Stickereien. Andere Vasen kann ich nicht hier zeigen weil Photobucket mir sonst die Bilder wieder vom Server nimmt. (Das war schon mal der Fall bei einer anderen Ausstellung)
Laurent Pariente hingegen hat in der großen Eingangshalle ein Irrgarten aufgestellt den man immer wieder auf die eine oder andere Art durchqueren muss wenn man im Erdgeschoss alle Räume erkunden will.
Einer der Räume war vollgepackt mit bekannten Bauten in Miniatur und aus getrockneter Haut hergestellt. Leider kommt das Gefühl der scheinbaren Vergänglichkeit auf dem Foto unten nicht rüber. Dafür muss man es live sehen.

Weitere Infos zu den Ausstellern hier
Die Fahrt hinaus
Gestern fiel ich einen regelrechten Besuchsrausch. 4 total verschiedene Orte innerhalb von 12 Stunden.
Aber der Reihe nach.
Es begann damit dass ich mit der „rüstigen Rentnerin“ am lauen Sommerabend beschloss, dem Parc Merveilleux im Bettembourg zu besichtigen. Es ist der einzige kleine Freizeitpark den Luxemburg zu bieten hat, aber dafür gibt es ihn schon seit über fünfzig Jahren. Es gab mal eine Zeit in der sehr heruntergekommen war, doch nach vielen Mühen, Plagen und einer Reihe von Investoren, floriert der Park seit einigen Jahren wieder, er expandiert sogar.
Ich war das letzte Mal im zarten Alter von sieben zarten Jahren dort, auf einem Schulausflug. Ich nehme an, dass die meisten Luxemburger in meinem Alter als Kinder mindestens einmal dort waren. Es gehörte damals zum Standardprogramm der Klassenfahrten.
Ich konnte mich nur an sehr wenig erinnern, außer an eine kleine Eisenbahn, dem Riesen der im Wald liegt und schläft, und die Märchenhäuser.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Park ist äußerst gepflegt und hat jede Menge Neues dazu bekommen. Es ist heute eher ein Zoo, als dass es ein Vergnügungspark ist. Mit einem lächerlichen Eintrittspreis von 7 Euro für Erwachsene, empfängt dich der Park mit seinem Eingang der immer noch aussieht wie ein rotes Backsteinschloss. Hinter der Kasse ist ein Weg angelegt der sich nicht viel verändert hat, doch saßen dort früher blaue und rote Ara’s mit einer Kette am Fußgelenk auf einer hohen Stange mit oben einer Querverstrebung. Doch die sind (Gott sei Dank) nicht mehr da. Sie befinden jetzt weiter oben im Park in einer großen Voliere und wenn man bedenkt wie alt diese Vögel werden können, könnten es immer noch die gleichen sein.
Und alles an was ich mich noch erinnern konnte war noch da. Die Eisenbahn, der schlafende Riese, die Märchenhäuser. Eines sogar mit meinem Lieblingsmärchen auf luxemburisch (obwohl es eher eine Fabel ist). D’Maus Kätty.
Wunderschön.

Der Frosch aus der Froschprinzessin. (Nein… nicht der Typ mit dem weißen Hemd!!!!)

Eines der Märchenhäuser

Das Innenleben davon
Ich könnte euch noch eine Menge Fotos zeigen von den Affen und Fischen und was ich sonst noch so alles vor die Linse bekam, aber da wir ja hatten uns ja mehr vorgenommen an dem Tag. Und so fanden wir uns eine knappe Stunde später in den Kasematten auf dem Bockfelsen wieder. Hiervon habe ich allerdings keine Fotos gemacht, weil ich diese Höhlen in- und auswendig kenne und dort jahrelang jeden Sommer verbracht habe, als das Kasemattentheater seine Sommervorstellungen noch im Felsen gab. Doch die „rüstige Rentnerin“ war begeistert, denn es war ihr erste Besichtigung
Da wir immer noch nicht genug hatten ging es anschließend in zu MUDAM, aber davon berichte ich morgen.
Laue Sommerabende in Echternach



Ein nettes Tool
Da habe ich doch mal was richtig nettes gefunden. Browsershots.org überprüft die eigene Website in allen möglichen und unmöglichen Browsern und man bekommt anschließend von jedem Browser ein Screenshot zum überprüfen.
So wie es ausschaut sieht mein Blog nur in einem, mir völlig unbekannten, Browser nicht so aus wie es soll. Er heißt Dillo. Dillo? Ah ja hier, Dillo! Ein eingefrorenes Projekt, also nichts weswegen ich mir Sorgen machen müsste.
PS: sehe grad dass es da noch zwei Stück gibt die nicht gehen. Der uralte MSIE 4.01 bei dem ich annehme dass er kaum bis gar nicht mehr gebraucht wird, und der Flock 2.0b2 für PLD Titanium. (Da musste ich beides auch erst googeln um zu sehen was das ist.)
Zwischendurch
Falls ihr noch nicht auf die Lösung des Quiz gekommen seid hier ein kleines Entenspiel, das ein wenig Logik erfordert. Ich war in 25 Minuten durch. Und ihr?
Quizzzz
Es ist an der Zeit dass ich meine Schränke ein wenig ausräume. Ich habe heute meine DVD’s durchforstet und werde einige davon verschenken. Warum? Weil ich seit ein paar Tagen ein Schreibsommerloch habe und weil ich ein liebenswürdiger Mensch bin. (Hier richt es irgendwie ein bisschen streng nach Eigenlob…) Aber so ganz einfach verschenken geht natürlich nicht, ein bisschen etwas sollt ihr schon dafür tun.
Hier geht es zum Quiz:

Was haben die beiden Männer auf dem Foto gemeinsam?
Kleiner Tipp: Der rechts lebte von 1879 bis 1936, war Schauspieler und wurde durch eine einzige Rolle in einem Film weltberühmt. Der links ist der Schauspieler Willam Defoe.
Der erste der richtige Antwort in den Kommentaren gibt, bekommt eine DVD von mir zugesandt.
Drüben
…im Augenblicke Fotoblog gibt es ein par neue Fotos in einer neuen Rubrik. Das ist bei der Hitze so ziemlich das Einzige zu dem ich noch fähig bin. Und dann kommen noch ein paar Fotos von Heißluftballons die dieses Wochenende hier rumschwirren,…irgendwann…morgen….vielleicht.
Ansonsten gibt es hier nur:
Filet de Joël cuit dans son propre jus.
(Joëlfilet im eigenen Saft gegart)
Mahlzeit!
Happy Birthday Kate
Oh…ich höre grade dass eine meiner langjährigen Lieblingssängerinnen heute 50 Jahre alt wird.
Alles Gute zum Geburtstag Kate Bush.
Eines ihrer schönsten Videos mit dem unverwechselbaren Donald Sutherland: Cloudbusting
Ich sagte EINES ihrer schönsten…nicht dass ihr jetzt kommt und….gell? Die Frau hat so viele tolle Musik und zeitlos schöne Videoclips gemacht, da fällt es schwer sich fest zu legen.
Entzug
Die Hitze lähmt mich irgendwie. Mein Schreibmuskel will nicht so richtig. Bin heute den ganzen Tag rumgehechtet in der Hoffnung eine Idee zu bekommen die ich zu Blog bringen könnte…. na ja.
Ich habe angefangen ein neues Buch zu lesen, aber es will nicht in Kopf rein. Das einzige was geht ist Fernsehen. Ich erinnere mich da schwach an die Idee von einem fernsehlosen Sommer… Ich sollte es vielleicht wieder einführen.
Ich schweife ab…wo war ich?
Ich zappte mich durch die Kanäle und fand mich bei M(üll)TV wieder. Ein Trailer sprang mich regelrecht an. Celebrity Rehab. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Wie tief muss man sinken, um sich sowas anzusehen, bzw. als Promi dabei mitzumachen.
Und während ich das Notebook hochfuhr erfand ich mir schon alle möglich Sätze, die ich hier schreiben wollte. Ich war dann doch sehr neugierig wer bei dieser Show alles an Promis mitmachen würde. Bei (wen wundert’s) Bild.de fand ich dann die nötigen Infos. Auf der Homepage vom Sender kann man schon vorab die erste Folge davon sehen.
Und was ich dort sah ließ mich dann doch meine Meinung ändern. Es sind acht völlig zugedröhnte Promis, die einen Versuch starten ihr Leben wieder in der Griff zu kriegen. Der Umstand dass es Promis sind ist dabei fast eine Nebensache. Es ist die eiskalte Realität des Alltages einer Drogenklinik. Interessant ist, wie manche dabei versuchen ihren Promibonus auszuspielen und das Klinikpersonal es nicht durchgehen lässt. Am meisten bewegt hat mich Jeff Conaway der nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Andere wie Daniel Baldwin und Brigitte Nielsen sind sich ihrer Problematik durchaus bewusst und scheinen auch bereit zu sein. Andere hingegen gar nicht.
Ich hoffe inständig dass sie die weiteren Folgen ebenfalls im Internet zeigen, den Sender selbst mit seinen nicht enden wollenden Jamba Werbeunterbrechungen kann ich mir nicht antun.
Dunlop Schlappen?
Da hat irgendjemand bei Dunlop was falsch verstanden bezüglich Winter- und Sommerschlappen und so…

© by joel.lu
Wie erwartet
Nochmal ein wenig WordPress Interna.
Ich dachte heute morgen: „Ok, Joël, es ist Montag morgen, eine neue Woche beginnt, dann lass uns mal frohgemut upgraden.“ Ich hatte nämlich ein Plugin gefunden um die hier in den Kommentaren beschriebene Versionieren (Revisions)auszuschalten.
Doch das Upgraden von 2.5.1 auf 2.6 schlug wie erwartet fehl. Trotz befolgen aller neuen KEY’s in der config.php etc. p.p. ging das Login nicht mehr. Also hübsch fein das Backup wieder hochgeladen….
Ich hätte von Anfang an auf meine innere Stimme hören und es sein lassen sollen. Reine Zeitverschwendung.
Also warten wir auf das Christkind mit 2.6.1 wenn nicht schon auf 2.7
Twittere ich?
Es mag vielleicht an meinem fortgeschrittenen Alter liegen und ich bin deswegen etwas langsamer geworden, aber mal ehrlich, Twitter, muss ich das haben? Schon der Name klingt wie eine Mischung zwischen zwitschern und Zwitter. (Autor spricht den letzten Satz laut aus und wischt die Spucke vom Bildschirm)
Kurze knackige Befindlichkeitstelegramme. Muss ich das wirklich haben?
„Sitze auf dem Klo. Mittelmäßige Ausbeute. Wische jetzt ab. Klopapier krazt.“
Ich finde ja schon dass ich hier zu viel und oft über meine Befindlichkeiten blogge, was die Welt auch nicht interessiert.
Nee, nee, nee…
Nix für mich…
Mischa der Fall
Ich war gestern Abend, in der leider letzten Vorstellung von „Mischa Der Fall„
[… In der Nacht auf den 1. August 2002 wurden innerhalb einer Stunde in Bern zwei junge Frauen niedergestochen. Das erste Opfer, eine 23-jährige Studentin, überlebt schwer verletzt, das zweite Opfer, eine 20-jährige Maturandin, stirbt an den Stichwunden. Mischa Ebner, der Täter, war Schweizer – mit einem bürgerlichen Beruf, einer Freundin und beachtlichem Erfolg in der traditionellen Sportart des Waffenlaufs. Niemand in seinem Umfeld vermutete in dem freundlichen und angepassten jungen Mann einen Mörder. Die Taten an den beiden jungen Frauen begeht er in seinen Ferien. Kurz darauf startet er an zwei Leichtathletikmeetings. Der 27-jährige Ebner, der nach seiner Festnahme gestand, gab im Laufe der Untersuchungen bis zu 30 weitere Delikte zu. Mischa Ebner nahm sich in der Untersuchungshaft das Leben.
Was macht den Menschen zum Täter? Wird er so geboren oder erst im Laufe seines Lebens dazu gebracht? Empfindet er Lust am Quälen und Morden? Ist es ein zwanghaftes Verhalten? Wie frei ist der Mensch, über sich selbst zu entscheiden? Wer kontrolliert ihn, wenn er selbst jede Kontrolle verliert? Das Projekt MISCHAderFALL der beiden Künstler Bernard Baumgarten und Claude Mangen setzt mithilfe von Theater, Tanz, Musik und Videoinstallationen einzelne dieser Fragen künstlerisch um… ]
Soviel zur Erklärung des Stückes die man im Programmheft mit auf den Weg bekommt.
Man begibt sich als Zuschauer in diesem Stück auf eine emotionsgeladene Wanderreise, die im Merscher Kulturhaus im großen Saal anfängt, weiterführt in die Katakomben des Gebäudes, zum Heizungskeller und in die Duschräume des Merscher Fußballclubs. Weiter geht es im Bus zur Neuropsychiatrischen Klinik nach Ettelbrück um anschließend in CapE in Ettelbrück im großen Saal zu enden.
Es ist kein Theaterstück an sich sondern eine Aneinanderreihung von Bildern die im Zuschauer Emotionen hervorrufen. Dabei wird keine sogenannte negative Emotion weggelassen. Angst, Einschüchterung, Trauer, Wut, sich ertappt fühlen, Machtlosigkeit, Feigheit, Beklemmungen die einem fast den Atem nehmen. Es gab einen Moment im gut gefüllten Bus, als wir nach Ettelbrück fuhren, in dem Nora König eine glänzend dargestellte Panikkriese bekommt, durch den Mittelgang rennt, die Zuschauer um Hilfe anschreit, den Busfahrer anfleht er möge stehenbleiben, bis sie schließlich vor Angst, Wut und Raserei in den Treppen der Ausagangstür zusammenbricht, und der Fahrer sie an der nächsten Haltestelle aussteigen lässt. Als Zuschauer so nah am Geschehen dran zu sein, gibt einem das Gefühl ein dreckiger kleiner Voyeur zu sein. Ich musste mir für einen kurzen Moment selbst vorsagen, dass es ein Theaterstück ist, wenn ich mich dem hingegeben hätte, hätte ich wahrscheinlich in die Handlung eingegriffen.
Mit dem dreifachen Schluss hatte ich so meine Probleme weil er immer wieder durch eine abrupte Wiederkehr in das Geschehen einer völlig neutralen Theaterprobe unterbrochen wurde. „Danke, wir möchten aber auch nochmal den zweiten Schluss sehen. Sascha und die anderen auf die Bühne, bitte.“ Vielleicht brauchte es das auch um als Zuschauer wieder in eine einigermaßen reale Welt zurückzukommen.
Schade für die die es verpasst haben.
Ein Sprichwort sagt: „Suche den Feind im Schatten deiner Hütte.“ Und so grotesk es klingt, aber die meisten Menschen, die geschlagen, betrogen, vergewaltigt, belogen und umgebracht werden, könnten uns den Namen desjenigen sagen, der es getan hat. Die Annahme zu wissen, was man jemandem zutrauen kann und was nicht, ist der größte Irrtum und bestenfalls die Basis für Vorurteile. Dieser Irrtum ist der Nährboden, in dem die Tarnung der Falschheit zu wachsen beginnt.
Thomas Müller – Bestie Mensch
Weitere Links:
Recht brisant: Der Fall Mischa E. auf 3sat
„Wahnsinn in situ“ Kritik im lëtzeburger Land
Wikipedia
Ein Tagebuch
Das berühmteste Tagebuch des zweiten Weltkrieges ist wohl unumstritten das von Anne Frank. Vor einiger Zeit hörte ich eine Buchbesprechung beim Deutschlandfunk über ein anderes Tagebuch, das ebenfalls im Krieg geschrieben wurde, aber dieses Mal von einem 16-jährigen Juden, der sich in Belgien mit seiner Familie versteckte. Es war in der Sendung Büchermarkt und für gewöhnlich stellen sie in der halben Stunde mehrere Bücher vor. Doch dieses Mal wurde nur dieses eine Buch besprochen.
Auch wenn ich hoffe: Das Tagebuch des Moshe Flinker

Den Podcast davon kann man übrigens immer hier noch hören. Den rss Feed gibts hier.
Es ist zum ersten Mal, dass ich mir ein Buch auf eine solche Empfehlung hin kaufte. Und wenn ich eingangs sagte, dass das bekannteste Tagebuch in dieser Form das von Anne Frank ist, so würde ich mir wünschen, dass dieses Buch die gleiche Aufmerksamkeit erhält. Selten habe ich so eindrückliches Buch gelesen, und das von einem Jugendlichen der grade erst 16 ist. Er stellt genau die Fragen die wehtun und die man durchaus auch auf andere Religionen anwenden könnte, wenn das eigene Leben Tag für Tag in der Luft hängt.
Bettwäsche
Wie fühlt man sich wenn man sieht, dass die Schauspieler der Serie „Men in Trees“ in der gleichen Bettwäsche liegen und sich lieben wie die, die man selbst aufliegen hat?
„Ach sieh an, die kaufen in Elmo auch bei Ikea ein.“
Umfrage
Nach welchen Kriterien kauft ihr Bücher?
Gute Frage, gell? Als ich sie mir selbst stellte, musste ich scharf nachdenken.
Was bewegt mich grade dieses Buch zu kaufen?
Die Zusammenfassung auf dem Buchdeckel?
Die Rezensionen anderer Leser auf Amazon.de?
Die Buchbesprechung aus einer Zeitschrift?
Der Buchhändler?
Wem vertaut ihr blindlings? Wem nicht?
Ich bin gespannt auf die Antworten.