Mittendrin

Oh, ich würde ja gerne, zu gerne heute aus dem Nähkästchen plaudern, denn heute hätte es wirklich etwas zu erzählen. Es ist beihnahe schon am platzen.(Das Nähkästchen meine ich…und ich gleich mit.) Höchste Explosionsgefahr sozusagen. Und doch werd ich mich diesesmal daran halten und nichts sagen. Nur soviel dass es mich nicht in Bedrängnis bringen kann. Gestern abend feierten Großherzog Henri und seine Gattin Maria-Theresa silberne Hochzeit. Hierzu hatte man ein Showprogramm zusammengestellt, dass im Großen Theater stattfand. Zu den Feierlichkeiten, war der ganze europäische Adel geladen und ein Großteil davon war gestern zugegen. Angefangen beim König von Schweden, über Albert von Monaco bis hin zu Aga Khan.
Und ich mittendrin…

Rost

Vorgesehen war dass ich nach vollendeter Arbeit im Grossen Theater noch auf das Jazz Konzert von Sascha Ley gehen sollte. Da ich aber viel später aus den Theater kam als vorgesehen, fuhr ich nach hause.

Fabrice, mein Nachbar schleppte mich dann samt seinem Hund Gypsy einmal um den See. Ich muss gestehen dass das mir echt gut getan hat. Ich bin mit den Jahren leicht bewegungsfaul geworden. Wenn ich nicht unbedingt muss bin ich lieber zuhause, schreibe, lese… Das war früher nicht so…oder doch? Wenn es sich um meinen Job dreht, muss ich mich bewegen, ob ich will oder nicht. Ich schütte jede Menge Glückshormone aus und fühle mich pudelwohl. Aber irgendwann obsiegt die Trägheit wieder.

Ich bräuchte jemand der mir ab und zu in dieser Hinsicht ein Tritt in den Hintern gibt, damit ich nicht völlig einroste.

Kunst

Da ich gestern fast gar nicht draussen war, gibt es dementsprechend recht wenig zu berichten. Das Leben ist im Hause selbst nicht aufregend genug. Aus TV, lesen und Internet is nüscht.

Ich möchte aber nochmal auf die diese Seite vom Spiegel hinweisen, da es sich immer wieder lohnt ab und zu dort reinzuschauen. Momentaufnahmen einer neuen Ästhetik. Nicht nur Fotos auch Plakate, und andere Kunstwerke. So wie das hier

Hier noch was anderes.
Ich musste zweimal hinsehen bis ich raus hatte was das ist. Staub Kunst. Ein Bild im Staub einer Heckscheibe.

Neues Spielzeug

Bin seit 6 Uhr heute morgen schon auf und habe bereits eine Kindervorstellung hinter mir. Auf dem Rückweg habe ich lange hin und her überlegt was ich schreiben soll. Ich hatte schon erwähnt dass ich mir ein neues Notebook angeschaft habe. Ich bin mehr als zufrieden damit.Es ist ein Acer Travelmate 3022 WTMi. Ganz in weiss, fast wie ein Mac. Ich höre und sehe schon alle Mac Puristen verächtlich stöhnen und lächeln. Sei’s drum.

Und so sieht er aus.

Nach den Zufällen ist vor den Zufällen

Und wie der Zufall es wollte, kam ich gestern erst sehr spät nach hause und viel ins Bett wie ein Stein.

Ein Film im Kino gestern. Marie Antoinette von Sophia Coppola. Man kann verstehen warum die Franzosen nicht unbedingt begeistert sind davon, denn es ist ein Stück französische Geschichte, mit dem Sophia leicht despektierlich umgeht. Mir hat es gut gefallen, schon durch den Umstand, dann sie es wagt daran zu kratzen. Es sind aber vor allem eine traumhaft schöne Bilder mit mit atemberaubenden Kostümen und Perrücken. Und einer sehr schönen Kirsten Dunst.

Das mit der Berichterstattung muss leider nochmal verschoben werden. Da ich ab nächster Woche wieder im Inoui arbeiten werde, wird es sich leider noch etwas hinziehen. Aber versprochen ist versprochen. Das seltsame dabei ist, dass ich heute morgen im Radio nochmal einen Bericht über die Fusion von Mittal Steel und Arcelor gehört habe, (die Nachricht ging fast mehr als um die Welt) und dabei ein paar schöne Ideen hatte zum schreiben. Aber versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen…

Gestern habe ich mit Zmud in Berlin telefoniert. Es ergab sich gestern Abend bei eim Essen dass ich plötzlich von ihr sprach und von einer „Berlinheit“ erfasst wurde die beinahe schmerzhaft war. Und plötzlich war mir so als ob sie das spüren müsste, ihr die Ohren klingeln müssten. Ich rief ihr an und wolle Gewissheit haben…. Ich werde in der dritten Juniwoche hinfahren.

Disposable

Heute möchte ich mal über etwas berichten, dass mir schon seit Jahren auf die Nerven geht und gegen das man nicht ganz viel tun kann. Es geht um Spam. Ich habe nun fast seit 10 Jahren Internet und es ist in all den Jahren immer schlimmer geworden. Auch wenn mit der Zeit immer neue und ausgefeiltere Methoden der Spamfilter eingesetzt werden, so werden auch auf der anderen Seite immer neue Methoden erfunden diese zu umgehen.
Heute habe ich etwas gefunden das in dieser Hinsicht vielleicht einiges zu verhindern mag, eine Wegwerfemail. Diese gibt es gratis bei Pookmail. Man meldet sich bei einer Seite an, auf der es z.B. ein Programm gratis zum Downloaden gibt. Das geht im Allgemeinen nicht ohne dass man seine Email angibt, über die man einen Code oder einen Link erhält über den man dann den Download starten kann. Dort gibt man dann die Wegwerfadresse ein und klickt sich dann gleich zu Pookmail um die Mail zu lesen. Und das war’s dann schon. Für etwas anderes braucht man die Adresse ja nicht und sie wird binnen 24 Stunden von System bei Pookmail gelöscht. Das tolle ist man braucht sich bei Pookmail gar nicht anzumelden. Man gibt nur die Adresse ein.
Ein nettes kleines Tool.
An et geht souguer ob lëtzeburgesch. „Fir dass net all Beppo deng richtesch Email gewuher get.“

Kater pflegen

Das Zitat zum Sonntag. Na ja, der Sonntag wird ruhig werden. Der Samstag hatte dafür die doppelte schon fast dreifache Ladung. Ein Film am Nachmittag. Volver von Pedro Almodovar. Einer seiner schönsten Filme. Am Abend dann noch mal Kino. Diesmal X-Men 3 The last Stand. Mit den Sequel Filmen habe ich so meine Probleme. Ist hier aber völlig unbegründet.
Da ich dann noch immer nicht genug hatte, bin ich seit langem mal wieder richtig ausgegangen und erst morgens um 5 im Bett gelandet.

Und jetzt sitze ich am Küchentisch und pflege meinen Kater.

18:12
Der Kater war kein Kater sondern eine saftige Migräne, hervorgerufen durch einen gewaltigen Wetterumschwung. Jetzt wo das Gewitter mit Hagel vorbei ist, ist auch die Migräne soweit abgeklungen…

Spagat

Heute möchte ich zum ersten mal in der Geschichte meines Logs eine Homepage vorstellen die nicht in Deutsch oder Englisch oder gar Luxemburgisch geschrieben ist sonders in Französisch.
Paulo Lobo.
Gefunden habe ich ihn über sein Log, das in der Blogbuerg gelistet ist. Sein Schreibstil ist ehrlich, persönlich und in einem sehr schönen sauberen und unverschnörkelten Französisch gehalten. Er ist ebenfalls Fotograf (ob Profi oder Hobby weiß ich nicht) und macht sehr einfache aber dafür sehr schöne Landschaftsbilder und Porträts.
Was ich an ihm so toll finde ist seine Ehrlichkeit und die Art und Weise die Dinge aus seiner Sicht darzustellen. Ich will ihn nicht prototypisieren, aber er ist einer von den zahlreichen Portugiesen in Luxemburg die den Spagat zwischen Heimat eins und zwei darstellen und so wie es bei ihm den Anschein hat, auch gut hin kriegen.

Zudem haben wir eine gemeinsame Bekannte, das in Luxemburg nun wahrlich keine Ausnahme oder Riesenzufall ist. Meine Freundin Sascha Ley die Schauspielerin und Sängerin, ist seiner Porträtgalerie.

Norma Desmond

Sunset Boulvard oder Boulevard der Dämmerung. Auf 3sat zu Ehren von Billy Wilders 100.Geburtstag. What a Movie! Man mag mich der Ignoranz beschuldigen, aber ich kannte recht wenig von der Hauptdarstellerin, Gloria Swanson. Sie spielt eine längst vergessene Stummfilmschauspielerin Norma Desmond, die partout ein Comeback haben will. Eine absolute Glanzleistung. Als ich in der Movie Database nachschaute wunderte es mich kein bisschen dass sie dafür einen Oscar erhalten hat. Schade für die, die ihn verpasst haben.

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Nationalfeiertag

Noch im Bademantel im Garten.

Nationalfeiertag in Luxemburg. Ein Tag an dem man entweder jetzt gleich sich von den Fernseher haut um den sogenannten Te Deum (ist das richtig geschrieben?) in der Kathetrale in Luxemburg zu verfolgen, oder einen Familientag einzulegen, oder einen Ausflug ins Ausland zu machen. Wenn man z.B heute ins Phantasialand nach Brühl fährt, ist die Zahl der Luxemburger spür- und hörbar. Das Gleiche verzeichnet man im Six Flags in Belgien und im Walibi Park bei Amneville in Frankreich. Auch die Städte Trier und Metz sind heute fest in luxemburgischer Hand.
Umgekehrt ist es genau so. Das merkte man letzte Woche an Happy Kadaver..äh…Frohnleichnahm. Eine Tatsache die man, wenn man in nicht so nah wie ich der Grenze wohnt(…und in Luxemburg wohnt überall nah der Grenze), nicht wahrnimmt.

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Zitat

Als ich jung war, sagte ich: „Das moderne Leben ist nur mit einem gerüttelt Maß an Schizophrenie zu ertragen“. Jetzt bin ich geläutert und hoffnungsloser Optimist. Manchmal sogar glücklich.

Aus einem Speigelforum

Ohne Gerede

Es ist heute zum zweiten Mal, dass ich per Zufall die Sendung auf 3sat sehe. Die genialste und schönste Kochsendung im deutschen Fernsehen. Silent Cooking. Chefkoch Patrick Müller ist unkonventionell, innovatif und einfach genial. Er arbeitet mit grösster Gelassenheit und… schweigt. In minimalistischen Schrifttafeln werden während der Zubereitung die einzelnen Zutaten eingeblendet, das Ganze untermalt von cooler Loungemusik. Mehr ist es nicht. Man sieht ihm zu und ist begeistert. Man bekommt richtig Lust auf Kochen. Die Sendung kommt leider immer erst nach Mitternacht.
Da kann Johannes B. Kerner mit seinen sogenannten Starköchen und ihrem doofen Geschwafel echt einpacken.

Zu Gast bei…

Ich bin NICHT in Hamburg. Ich bin noch immer in Echternach und da werde ich auch vorerst bleiben. Ich habe jetzt definitiv beschlossen, dass ich Deutschland bis nach der WM bleiben lasse. Die Welt zu Gast bei Freuden ist ja schön und gut, aber der Spruch müsste um ein Wort verlängert werden. Die Welt zu Gast bei FUSSBALLfreunden. Und dem Eintrag hier nach zu urteilen, wisst ihr ja was ich von Fußball halte. Ich gehe erst wieder hin wenn der Spruch allgemeingültig ist.

Stattdessen habe ich am frühen Vormittag einen gewaltigen Frusteinkauf gemacht. Ein neues Notebook im kleinen handlichen 12“ Format darf ich ab nächster Woche mein eigen nennen. Damit wird der grosse PC im Büro überflüssig, und das 15“ Notebook an dem ich jetzt im Garten schreibend sitze, wird an dessen Stelle treten.
Könnt ihr euch daran erinnern, dass ich mal ganz wage etwas über Berichterstattung erzählt hatte? Da wird heute Abend etwas entschieden. Und spätestens nächste Woche könnt ihr an einer exklusiven Augenblicke Reportage teilhaben.

Entschluss

Habe mich eben gefragt, warum ich den Eintrag gestern 8×4 genannt habe, bis es mir wieder einfiel. Ich saß im Fernsehzimmer, das Notebook auf den Knien und war grantig als von irgendwo eine Werbung von 8×4 erklang. So bescheurt und einfach kann es manchmal gehen.

Gestern den Entschluss gefaßt, dass ich heute nach Hamburg fahre. Steht aber noch nicht so ganz fest. Da sich im Haus seit gestern wieder ein Tatbestand geändert hat, bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Vielleicht fahre ich auch erst morgen. Vielleicht auch nicht. Oder doch? Warum nicht heute? In sochen Momenten gehe ich mir selbst auf die Nerven.

An der Haustür klingelt es…
Fabrice ist zu Besuch.

Erdmännchen

Mitten in der Nacht. Hellwach. Gegrübele. Pfff.

Erdmännchen sind ein Thema jetzt grad mal eben…Das hat einen Grund aber den auszuführen, wäre …banal? Langatmig? Unnötig? Unintressant?
Sucht euch war raus.

Happening

Eine schöne letzte Vorstellung gestern. (Die aller allerletzte ist es ja noch nicht) Ich hatte einen Fanclub im Publikum sitzen. Oder besser gesagt, die ganze Bande des Puppenhauses war zugegen und machte aus der Vorstellung ein regelrechtes Happening, fast wie auf einem Rockkonzert. Fotos davon werden nachgereicht.

911 Loose Change

Da ich mich noch nicht damit beschäftigt habe wie man bei WordPress Videos einbettet (Ich habe es ja einmal für das Katzengejaule von Grup Tekkan getan, aber das war noch unter Blogger…) möchte ich hier auf diesen Link verweisen.
Er führt zu einem Google Video über den 11. September. Ein Dokumentarfilm, den wirklich jeder gesehen haben sollte. Nehmt euch etwas Zeit dafür, er dauert 1 Stunde 20 Minuten. 911 Loose Change ist die offizielle Homepage. Dort gibt es das Video auch zu sehen, aber man muss es sich erst ganz heruterladen und das dauert.

Dieser Dokumentarfilm stellt neue Fragen. Fragen zu denen es nie eine Antwort gegeben hat. Fragen die vermuten lassen, dass der Hintergrund der Anschläge ein ganz anderer war. Am meisten überzeugt hat mich die Tatsache dass der Film zu einem Punkt die gleiche Frage stellt die ich schon seit Jahren im Hinterkopf hatte. Nämlich die berühmten Telefonanrufe von den Leuten in den Flugzeugen die per Handy, ihren Angehörigen anriefen… Als ich das letzte mal im Flugzeug saß und das Handy NICHT ausgeschaltet hatte, (Ja ich weiß… man darf dass nicht) wollte ich, als ich über Echternach flog und mein eigenes Haus sah, doch glatt versuchen kurz durchzuklingeln. Erstaunterweise musste ich feststellen, dass das überhaupt nicht geht. Schon ab einer geringen Höhe gibt es keine Netzverbindung mehr. Was war den in den Staaten anders als hier, dass es dort funktioniert hat?

Der Film gibt eine Antwort darauf…und was für eine!

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Flop oder Erfolg

Es gibt Abende an denen ich fast so viel Lampenfieber vor der Vorstellung habe wie am Tag der Premiere. Heute war so ein Tag. Der Abend war von den Soroptimisten gebucht worden. Jedesmal wenn eine solche private Vorstellung stattfindet, gibt es nur zwei Alternativen. Entweder wird die Vorstellung ein totaler Flop, oder ein reisen Erfolg. Dazwischen gibt es nichts. Es wurde zum Glück ein Erfolg.

Morgen (bzw. heute schon) ist die letzte Vorstellung bevor es gute 3 Wochen in die Pause geht. Uff.

Mama Morten

Es gab keine Erleuchtung im Schlaf. Stattdessen gab es Träume die seltsamerweise mit dem Musical Chicago zu hatten. Mama Morten sang ununterbrochen ihr Teamlied. „If you’re good to Mama, Mama is good to you“ Und wo habe ich das zum ersten mal gehört und gesehen? In LONDON! Ist das die Rache des Unterbewusstseins dafür, dass ich London aus den Reiseplänen ausschließe?
Kommt mir alles leicht schizo vor.

Reiselust

Pläne schmieden, verwerfen, neue Pläne schmieden. Es ist mal wieder so vieles ungewiss. Da ich ab nächster Woche drei volle Wochen Spielpause habe, könnte, werde, muss ich etwas unternehmen. Berlin ist leider, bis die WM vorbei ist vom Plan gestrichen. Ich liebäugelte mit der Idee nach London zu fahren. Die Idee war auch sogleich wieder gestorben nachdem ich alle Ausgaben zusammen gerechent hatte. Wenn ich nicht bei jemendem privat in London unterkommen kann lass ich es bleiben. Die Stadt ist in den letzten Jahren so teuer geworden, dass ich es mir nur noch leisten kann wenn ich ein paar fette Aufträge hintereinander einfahre.

Es müsste ein Ort den ich mit dem Auto erreichen könnte. Ein Ort an dem ich noch nie war oder schon seit ewigen Zeiten nicht mehr.  Schweiz, Österreich, Frankreich, Holland…
Ich werd darüber schlafen müssen.

Rundes Leder im Hirn

Aus Neugierde auf die Seiten von Gimme 5 und Die freitäglichen Fünf geschaut. Selbst schuld! Ich hätte es auch wissen können. Wie sollte es auch anders sein. Bleib schön ruhig Joel und antworte bloß nicht auf die Fragen.

G5
1. Die WM ist in vollem Gange! Findest Du toll oder interessiert Dich nicht?
2. Bist Du einer der glücklichen die ein Spiel im Stadion sehen können?
3. Wenn ja – wie kamst Du zu den Karten?
4. Normal arbeiten oder jedes WM Spiel gucken?
5. Wer wird Weltmeister?

DFF
1. Fussball WM. Die einen Seufzen, für die anderen ist es die grösste Sache der Welt. Wo stehst du?
2. Durch die Austragung der WM werden vielerlei Ressourcen in Anspruch genommen. Ist das gerechtfertigt? Bist du damit einverstanden?
3. Hast du Karten ergattern können? Wenn ja, wie hat sich der Kauf gestaltet?
4. Welcher war dein Lieblingsskandal aus dem Vorfeld der WM?
5. Dein Tipp: Wer fliegt als Erster raus?

Nein, nein, nein, nein, nein….

Tagewerk?

Es ist so heiss, dass ich nicht schlafen kann. Als ich eben nach hause kam, legte ich die neu erworbene DVD The sixth sense ein, und döste dabei vor mich hin. Den Film kannte ich ja schon. Jetzt ist es schon weit nach drei und ich bin noch immer quietschfidel. Sollte ich etwa jetzt schon mein Tagewerk beginnen, angefangen mit dem Ausdrucken der Make-up Test Fotos der Kinderlein? Oder soll ich mir eine Dosis Deutsche Welle reinziehen? Fragen über Fragen und jede verlangt eine Entscheidung. Warum ist das zur dieser Nachtzeit alles so schwierig?
Ich gehe doch ins Bett. Ist wahrscheinlich das Gescheiteste.

Ihr Kinderlein kommet,…

Eine sehr schweißtreibende Vorstellung gestern hinter mich gebracht. Noch 4 Stück und dann ist endlich Pause.

Heute Nachmittag steht ein Schminkkursus für Eltern an, deren Kiddies ein Schultheaterstück aufführen. Da es bei weitem über 40 Stück sind und ich keinen Kollegen einstellen kann, weil das liebe Geld mal wieder von Nöten ist, werde ich ein paar Eltern einweihen. Ich bin gespannt. Wird es so chaotisch und laut ablaufen wie mit den Kiddies aus dem “Karneval der Tiere”, letztes Jahr?

Noch mal 1000

Der Anruf vorhin bestellte mich ins Philo. Die Bar hat diese Woche geschlossen noch bis Freitag. Es ging um einen Tisch der umgestellt werden musste. Da die Tische in der Bar mit grossen Marmorplatten versehen und ein Untergestell aus Gußeisen haben, musste ich mit schleppen. Dabei entstand dieses Foto hinten im Hof.

Ein Foto das dem 1000sten Eintrag sehr würdig ist. 1000 Blüten 1000 Einträge.
Ich sollte eine Flasche Schampus öffnen…

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1000

1000 Gedanken und kein einzig brauchbarer.

Ein neuer Eintrag bei cyclad-z. Solche würde ich auch gerne schreiben.

Telfon klingelt… Ich muss weg. Nachher mehr

Erklärung

Leicht besäuselt. Schnupfen bis zum Abwinken… Einen klaren Gedanken fassen ist nur unter größten Anstrengungen möglich. Und doch…

Eines muss ich noch klarstellen bevor ich schlafen gehe. Die Sinnkrise von gestern bezieht sich einzig und allein auf das Tagebuch. Es hat nichts mit mir, meinem Leben, meiner Arbeit oder mit anderen Personen zu tun.
Es zieht mich jeden Tag immer aufs Neue an den Pc um etwas niederzuschreiben. Aber in der letzten Zeit fällt es mir immer schwerer überhaupt etwas zu schreiben. So z.B. gestern. Ich war in Orscholz, einem kleinen Kurort gleich hinter der Grenze in deutschen Landen. Ich habe schon vor ewig langer Zeit darüber berichtet, dass weiß ich. Warum es also noch mal tun. Es hat sich dort nichts verändert. Es immer noch so idyllisch und langweilig wie das letzte Mal. Und genau diese Tatsache macht mich mürbe. Ich fange an mich zu wiederholen. Mein schreiblicher Berichterstattungshorizont (Gott was für ein Wort!?!?) ist ausgelastet. Das gleiche hatte ich bereits letzte Woche an Pfingsten. Was soll ich euch noch groß von der Springprozession berichten. Es ist jedes Jahr das gleiche.