Stipvisite in Koblenz

Ein Spontanbesuch. War eigentlich gar nicht geplant. Es goss aus Kübeln als ich hinfuhr. Zudem sind die Autobahnen A1 und danach A48 in einem misrabelen Zustand. Es wird zwar daran gearbeitet, was gleich hintereinander 4 fette Baustellen mit sich bringt, aber der Rest ist auch nicht berauschend. Eine Bewährungsprüfung für die Stoßdämpfer. Koblenz selbst ist eine Stadt die ich mir etwas größer vorgestellt hatte. Die Innenstadt ist sehr schön. Auf einem der Plätze gibt es diesen sehr seltsamen Springbrunnen, der aussieht wie ein geplatztes Wildschwein mit einem Sprudelgebiss obendrauf.

Hier ein Foto vom Sprudelgebiss, das ideal wäre für eine Kukidentwerbung.

Dabei soll es die Stadt Koblenz darstellen mit ihren Höhenunterschieden und einer Festungsmauer. (das musste mir aber erst erklärt werden..)

Es reicht!

Die Kontaktseite ist weg. Das „neue“ Kontaktformular war der reinste Horror. Nach 3 Wochen ging es mit den Spamattacken wieder los. Gestern hatte ich nicht weniger als 20 Stück in nur einer Stunde.

Wenn ihr mir schreiben wollt, die Adresse findet ihr unten auf der Seite Über mich.

Wenn jemand ein Plugin für WP kennen sollte das ein Kontaktformular mit Captcha Abfrage herstellt, ich bitte darum. Bis jetzt habe ich keins gefunden.

Utopie

Generatoren gibt es wirklich für alles. Nur gut dass ich nicht podcaste. Sonst könnte euch dies hier blühn. Mein Geschwafel auf Vinyl.


Link

trüb und trist

Seit fast 2 Tagen nichts geschrieben. Das trübe und triste Wetter motiviert nicht. Da animierte die Hitze schon mehr zum schreiben. Es ist aber auch nichts besonders. Die Vorbereitungen zu der Reise laufen. Seit Anfang der Woche lege ich mich regelmäßig ins Solarium. Nicht dass ich als Grillhähnchen zurückkomme. Was es mit der Reise auf sich hat, darauf werde ich später zurückkommen. Es ist ja noch ein Weilchen bis dahin.

Brief an meine Freitag Tasche

Meine liebe Freitagtasche,

Ich glaube, dass ich dir eine Erklärung schuldig bin weil ich dir gestern großes Unrecht tat. Ich habe sehr gut gemerkt als du dich sträubtest, als ich dich deines gesamten Inhalts beraubte und es in eine NEUE FREITAGTASCHE steckte. Aber ich hoffe innigst dass du mich verstehst.

Ich bin geboren worden, damit ich Taschen besitze. Und wenn es den Beruf Taschenbesitzer geben würde, hätte ich ihn schon längst ergriffen.

Es gab unzählige Taschen vor dir. Aber das muss dich nicht stören, denn als ich dich kennen lernte, fing eine neues Leben an. Das Leben mit einer Freitagtasche. Ich lernte dich in Berlin kennen in der Oranienstraße. Es war Liebe auf den ersten Blick. Es gibt sogar ein Bild davon.

Das war kurz nachdem ich dich am 10.August 2004 gekauft hatte. Seitdem Leben wir zusammen in Luxemburg. Ich habe dich überall mit genommen. Du warst in London, Brüssel, Dresden, Leipzig, Pirna, Metz, Hamburg, Cannes, Trogir… Ich weiß nicht wo du schon überall davor warst, weil du ja in deinem früheren Leben eine LKW Plane warst. Wir haben viele Stunden, Tage, Monate, Jahre miteinander verbracht und du hast mir immer sehr gute Dienste geleistet. Ich werde in 3Wochen verreisen und da ich einen neuen PC besitze der um einiges kleiner ist als der davor, schwebte mir die Idee einer neuen PC Tasche vor. Nein, flippe jetzt nicht gleich aus. Ich weiß du hast den neuen PC auch schon getragen und du wirst ihn auch wieder tragen. Aber für die Reise bist du schlichtweg zu gross. Keine Angst du wirst wieder zum Einsatz kommen, das verspreche ich dir.

In der Hoffnung dass du mir nicht allzu böse bist.

Joël

Dieses Foto wurde unter größtem Vorbehalt und mit allen erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen gemacht. Es ist Gott sei Dank nichts passiert. Die Taschen und der Fotograf sind wohlauf.

Tango & Brokeback

Ganz langsam aber sicher fangen die Vorbereitungen an für eine Reise in 3 Wochen.

Draussen ist es schön und ich habe das Haus voll mit Leuten die ich heute nicht erwartet habe… Habe mich in mein Arbeitszimmer verzogen. Bin heute nicht sehr sozial.

Gestern Abend eine kurze Reportage bei Euronews über eine Gruppe gehört die sich fast, aber eben nur fast, so anhörte wie Gotan Project. Bajofondo Tangoclub. Es ist rythmischer und noch tanzbarer als Gotan, ideal fürs Clubbing. Einer der Leadmusiker der Band ist Gustavo Santaolalla, der, wir erinnern uns, dieses Jahr einen Oscar für die Musik von Brokeback Mountain bekommen hat. Auf ihrer schönen aber etwas umständlichen Website findet man ganze 10 Remixes zu gratis Downloaden.

Sauber & verquollen

Dem stimme ich voll und ganz zu. Und weil ich nicht im Dreck untergehen will und nicht irgendwann in der dieser Saubermachdokus als Dreckschwein erscheinen will, habe ich eine Putzhilfe.

Übrigens geht mir der Artikel aus der Süddeutschen Zeitung immer noch nicht aus dem Kopf… What a story! So verquollene Augen hatte ich schon lange nicht mehr beim lesen eines Textes.

Arbeits(un)wille

Kurz nach halb neun betrat ich das Gebäude und ging die Treppe hoch. Ich nahm im zweiten Stock in einem der Büros Platz, gleich neben dem Arbeitsvermittler, setzte mich hin packte mein Laptop aus. Auf dem Tisch lag eine Liste mit den Namen der Leute die sich heute zu melden haben, bzw. einen Stempel mit den nächsten Termin auf eine blaue Karte bekommen. (daher der Ausdruck „Stempeln gehen“ wenn man arbeitslos ist und Arbeitslosengeld dafür bezieht) Um diesen Stempel zu bekommen gibt es zwei Methoden. Entweder man bleibt unten in der Halle stellt sich dort in die Reihe um lediglich den Stempel zu beziehen oder wenn man Fragen oder sonstige Papiersachen zu erledigen sind, geht man zu dem jeweiligen Arbeitsvermittler.

Der Erste der kam stellte einen Antrag auf Urlaub, bzw. ein Frist in der er nicht vermittelt wird und demnach auch nicht vorstellig werden muss, um den nächsten Stempel zu bekommen. Während dieser Zeit kassiert er dann auch kein Arbeitslosengeld. Von der Sorte kamen an diesem Morgen noch mehrere. Im weiteren Verlauf werde ich diese weglassen, denn es waren deren recht viele.

Ich muss ehrlich gestehen dass es mich wunderte. Man verzichtet auf des Geld und fährt in Urlaub… Seltsam.

Ein Mann kam herein der sich für eine Stelle in einer Firma vorgestellt hatte und dort eine Art Eignungstest machen musste. Als er wieder draußen war, meinte R. : „Das einer von denen der wirklich arbeiten will und jede Maßnahme mitmacht.“

Ein Mann der seinen Sohn mitbrachte, der ebenfalls arbeitslos ist. Der Mann ist zu einem gewissen Grad invalide und da schon über 50 Jahre nicht mehr gut vermittelbar.

Eine Chemikerin die sich durch die Vermittlung in einer Firma vorgestellt hat, ist optimistisch dass sie die Stelle bekommen wird. Sie stellt sich etwas linkisch an was nicht unbedingt zu einer vorteilhaften Präsentierung ihrer selbst beiträgt. Sie fragt nach den Probezeiten und wie das gesetzlich geregelt sei.

Eine allein erziehende Bedienung die nur einen Halbtagsjob hat und das restliche Geld über eine andere Maßnahme bezieht, hat eine Vollzeitstelle gefunden, die sie mit ihrem Kind vereinbaren kann.

Eine arbeitslose Putzkraft kommt mit einem Vermittlungsschreiben in der Hand und fragt was das soll, denn schließlich hätte sie Urlaub beantragt. Doch R. bleibt gelassen und erklärt ihr dass ihr Urlaub erst am nächsten Tag beginnt und sie sich heute noch vorstellen soll. Die Frau schluckte und meine dass die Flugtickets für den Urlaub schon gebucht und bezahlt seien und wenn sie jetzt die Stelle bekäme müsste sie ihren Urlaub … R. blieb unbeirrt und sagte ihr dass der Urlaub ihn nicht interessieren würde, und so lange der Urlaub nicht angetreten sei und der Antrag dafür nicht in Kraft wäre hätte sie sich gefälligst vorzustellen. Sie solle heute noch anrufen und heute Nachmittag noch einmal zurückkommen und ihm berichten wie es gelaufen sei. Man sah der Frau an dass sie nicht sehr glücklich schien ob der Lage in der sie sich befand. Anderthalb Stunden später kam sie wieder und erklärte sie habe in der Firma angerufen ihre Lage erklärt. Man hätte Verständnis gezeigt und ihr vorgeschlagen sie sollte sich erst im September vorstellen wenn sie zurück sei. R stempelte ihr die Karte ab und war mit der Antwort zufrieden. Er glaubte ihr, weil wenn sie gelogen hätte, hätte er mit nur einem Telefonanruf prüfen können ob es stimmt. Die Putzkraft bedankte sich mit einem ‚vielen herzlichen Dank‘ und sah erleichtert aus.

Ein Eilantrag wegen einer Stelle die schon für den nächsten Tag besetzt sein muss machte die Runde durch alle Brüos und jeder Vermittler ging im Kopf seine „Schäfchen“ durch ob nicht eines davon geeignet wäre.

Ich erfahre noch eine ganze Reihe von Interna die ich ausspare. Es sind ein paar skurrile Ausdrücke für Dinge die es so schön passend auf den Punkt bringen und jedoch manchmal fatal sind.

Und während sich einzelne Gespräche wie oben schon beschrieben noch einige Male wiederholen, sitze ich ein wenig versunken in meinen Gedanken und lasse die letzten Stunden Revue passieren. Dabei geht mir ein Wort nicht mehr aus dem Kopf das ich auch für den Titel gebrauchen werde. Arbeits(un)wille.

Der schräg geschriebene Satz konnte ich mir nicht verkneifen. Ist es eine typische luxemburger Eigenart, egal wie beschissen es um einen bestellt, es wird Urlaub gemacht? Und wenn zuhause alles zusammenbricht, Hauptsache man war im Urlaub. Ist das in anderen Ländern auch so? Ich kapiere das irgendwie nicht.

Arbeit

Einen halben Tag lang hinter dem Schreibtisch im Arbeitsamt, oder der ADEM wie es in Luxemburg heisst, verbracht. Ziel war es eine Bestandsaufnahme gleich und so wie es passiert,  aufzuschreiben und als Beitrag zu posten. Mitunter ging es manchaml so schnell , dass ich kaum Zeit fand, den Gedanken in einen  einigermaßen lesbaren Satz umzuwandeln. Es reichte nur für Stichworte.
Als die Mittagspause nahte wurde mir klar dass der Beitrag schwieriger als erwartet wird. Rein bestandstechnisch und unvoreingenommen etwas hinschreiben in dem menschliche Gefühle bis hin zu reinen Existenzängsten vorkommen, ist gar nicht einfach. Ausserdem könnte ich und mein sog. „Partner in crime“ der mir diesen Einblick ermöglichte (ich werde ihn hier einfach mal R. nennen) in Teufels Küche geraten…

Beitrag folgt.

Im Rausch

…vom Zeichentrickfilmer Hayao Miyazaki. Ein Name der nicht leicht zu meken ist, aber man sollte ihn sich trotzdem einprägen. Was ich nicht wusste, war dass er schon 1974 an der Heidi Serie für’s Fernsehn mitgearbeitet hat. Zum ersten Mal viel er mir auf mit dem Film Chihiros Reise ins Zauberland und Das wandelnde Schloss. Seit vor gestern habe ich dank einer Freundin und ihrere DVD Sammelleidenschaft noch 3 andere gesehen. Mein Nachbar Totoro, Prinzessin Mononokee und Nausicaä im Tal der Winde. Für mich einer der besten Zeichentrickfilmer überhaupt. Wer Chihiro gesehen versteht was ich meine. In seinen Filmen kann man sich fallen lassen und am Ende das Gefühl haben ganz weit weg gewesen zu sein. Bei Totoro hatte ich es schon vorgestern kurz beschrieben. Wie macht der Mann das nur?
Und als ich die Links bei Amazon raussuchte fand ich noch ein paar. Ich habe große Lust wieder eine Favoriten Liste mit Filmen zu erstellen. Soll ich?

Müde

…und leichte Kopfschmerzen. Was alles war, ist und noch kommen wird, wird morgen berichtet.

Merkzettel: X für U. Falls ihr nicht warten könnt bis morgen, könnt ihr den Begriff googeln. Wenn ihr dabei auf eine Ausstellung stoßt,seid ihr richtig.

Nachtrag: Link der Ausstellung 

Letzte Nacht

Stromausfall / 1:25

Manchmal passieren Dinge die so seltsam sind, weil sie absolut in den Zeitpunkt passen und vielleicht einfach so ein müssen. Diesen Eintrag habe ich gestern bzw. heute morgen geschrieben, kurz nach dem Stromausfall.
Aber eins nach den andern.
Ich war ins Kino heute Nachmittag, und wandelte auf den Spuren meiner zartesten Kindheit. Ich habe mir Superman returns angesehen. Gleich zu Beginn als der Vorspann lief mit der großen orchestralen Ouveture, die schon in den Filmen mit dem verstorbenen Christopher Reeve zuhören war, hatte ich Gänsehaut zum aus der Haut platzen. Ich hörte sie zum ersten Mal als ich 10 oder 11 war. Es war unglaublich.
Als ich dann vorhin nach hause kam, bepackt mit 3 noch nicht gesehenen Miyasaki Filmen, konnte ich nicht anders und schmiss gleich den ersten in den DVD Player. Mein Nachbar Totoro. Es ist wie verhext, aber die Zeichentrickfilme von Miyasaki umgarnen mich jedes mal derart, dass ich völlig in sie hineintauche und weit weg bin. Mit Totoro ist es genau so. Bis vor 10 Minuten als der Strom weg ging. Das seltsame war, dass so gedanklich tief in der Geschichte drin steckte, dass es mich seltsamerweise gar nicht mal störte ihn nicht zu Ende sehen zu können. Ich zündete eine Kerze an, ging die Treppe hoch und kam mir vor wie die kleine Mae auf der Suche nach diesem seltsamen Geschöpf namens Totoro.

Und der Hoffnung der Saft möge bald wieder in die Steckdosen zurückkehren, lege ich mich jetzt schlafen.

Präcox

Habt ihr gesehen, um welche Uhrzeit ich gestern den Beitrag gepostet habe? Wahnsinn! Schlaflosigkeit im höchsten Grade, was zur Folge hatte dass ich den ganzen Morgen verschlafen habe und pünktlich gegen 11:59 erwachte. Das mit dem Schlafen ist seit ein paar Tagen so eine Sache. Es ist nicht mehr so heiss dass ich deswegen nicht schlafen könnte. Was ich aber seit ein paar Tagen festgestellt habe ist, dass mein uneingeschränkter Kaffeekonsum dabei nicht ganz unschuldig ist. Das war bis jetzt nie so. Ich konnte bis jetzt spät Abends doppelte Espressos runterschütten ohne, dass es irgendwie Auswirkungen gehabt hätte.
Ist das eine Alterserscheinung?

Guggst du…

Der Titel ist mir ein Dorn im Auge. Nicht zuletzt weil von der T-com stammt. Die T-com ist offizieller Sponsor, oder besser gesagt Partner für die Guggenheim Ausstellung in Bonn. Ich hatte euch ja schon etwas darüber erzählt hinsichtlich des sehr kritischen Artikels der in der Zeit von letzter Woche zu lesen war. Da die Ausstellung ein Vermögen kostet musste die Bonner Kunsthalle einen Partner finden der ihr beisteht falls die Ausstellung ein Flop werden würde. Die T-com engagierte sich die fehlende Finanzierung zu übernehmen falls nicht genug Eintrittsgelder zusammen kämen. Kommt mehr Geld rein als erwartet ist die T-com Teilhaber am Gewinn.
Ich muss gestehen, ein seltsamer Deal, als ob die T-com nicht schon genug Knete verdienen würde.

Der Spruch „Guggst du..“ steht auf riesigen pinkfarbenen Leinwänden am Eingang von der Halle und hinterlässt einen leichten asozialen Nachgeschmack, der mit der Ausstellung selbst überhaupt nichts gemein hat. Die Ausstellung an sich ist aber in jedem Fall den Umweg Wert. Es ist schon spannend, zumal die Hintergrundgeschichten von Guggenheim und wie es überhaupt zur der Sammlung kam. Ein Teil, und das finde ich ganz toll, ist der Peggy Guggenheim Sammlung gewidmet.

Aber der Eintritt ist (aus oben genannten Gründen) viel zu hoch. 12 Euro. Wenn man ein Kombiticket nimmt für die Halle und das Museum, in dem auch ein Teil der Guggenheim Ausstellung untergebracht ist, kostet es 14 Euro. Ein Audioguide, 4 Euro. Eine Turnusführung (die nur einen kleinen Teil der Ausstellung behandelt) 3 Euro. Ein kleines Heftchen mit einer geschriebenen Führung, +/- 5 Euro. Es ist der reinste Wucher. Man ist rund 20 Euro los, egal wie man es anstellt.

Kein Vergleich zu der Caspar David Friedrich Ausstellung die nur 5 Euro kostete.

Ehrlich gesagt, wünschte ich, dass die Telecom draufzahlen muss.

Pause

Morgen kurze Pause und auch keine „Fortsetzung folgt“ Geschichte, da ich hier sein werde. (Die Texte von „Fortsetzung folgt“ sind nicht mehr online)

Seit langem, wieder die freitäglichen 5 gecheckt und für gut befunden.

1. Fünf Haustiernamen, die überhaupt nicht gehen.
Da macht jeder wie er will. Joël würde ich nicht sehr passend finden, da ich nunmal so heisse, aber sonst…

2. Fünf Erlebnisse, auf die Du keinen Wert legst.
Mmh…das würde zu sehr ins Private führen, mit dem was mir jetzt spontan einfällt. Ich habe mich eben mal bei andern schlau gemacht, die die Fragen auch beantwortet haben, und da kann ich diversen Dingen nur beipflichten. Als da wäre in einen frischen Hundehaufen treten. Zu lesen hier. Ansonsten fällt mir nichts ein was ich hier reinschreiben könnte.

3.Fünf modische Fauxpas.
Da gibt es keine. Echt nicht.
Z.B. Socken (möglichtst weisse) in Sandalen, ist für mich kein Fauxpas. Man sieht es jeden Sommer immer wieder und es ist schon fast Kult. Ich habe es sogar mal selbst in Erwägung gezogen mich mit Sandalen und Socken auf den Weg zu machen. Wenn es jeder machen würde wäre es super trendy. Ein anderes Beispiel sind die 80er Jahre. Wenn man einem Modedesigner sagt, dass die 80er wieder im kommen sind, stöhnt er laut auf und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Die 80er waren das Jahrzehnt in denen modisch alles erlaubt war und keine Stilrichtung richtig bedient wurde. Alles konnte zusammen gemixt werden, und alles passte. Damals war das kein Fauxpas sondern total hip. Warum sollte es denn plötzlich heute nicht mehr so sein?

4. Fünf Musiktitel, die bodenlose Abscheu in die auslösen.
Dj Ötzi / Die gesammte Bandbreite seiner Songs.
Die original kastelruter Naabthal Holzmichelbuben vs. die Spatzenskilehrer / (bzw. die sog. die Volksmusik)
Eminem und Konsorten / Hip Hop & Hop Hip
Das sind nur 4 aber wenn ich die Songs alle zusammenzähle sind es wensentlich mehr.

5.Fünf Nahrungsmittel, die du schon am Geruch nicht erkennen möchtest.
Da fällt mir sopontan nur eines ein. Spanische Salami mit Paprika. (brrr…allein der Gedanke daran…brrr)

1 und…

Wundert sich jemand über den Text mit dem Titel „1“? Nein? Gut dann brauch ich ja keine Erklärung dafür zu geben. Wann 2,3,4, usw. erscheinen werden, weiß ich auch nicht. Ich schreibe einfach mal darauf los und sehe was dabei herauskommt….
Ich glaube heute ist der erste Tag an dem ich nicht schwimmen gehen werde… Oder doch? Unschlüssig!
(Die Texte von Fortsetzung folgt sind nicht mehr online)

Siesta & Fiesta

Morgens schwimmen, nachmittags eine kleine Siesta, und abends ein wenig Fiesta. Große intellektuelle Ergüsse sind bei der Hitze nicht drin. Ich erwäge heute abend im Garten zu schlafen. Um mich morgen in aller früh von einem laut zischenden Gräusch wecken zu lassen, das von diesen Dingern herstammt.

Die Mobilux…, äh…LUXGSM Trophy (vor einem Jahr hiess sie anders) ist voll im Gange.

Spam Spam Spam

Eben eine Mail über das Kontaktformular erhalten,  mit der Frage wie man eben dieses installiert. Ich hatte euch ja schon mal davon erzählt, dass ich damit so meine Probleme hatte, hinsichtlich Spam. Zuerst hatte ich das hier. Was ich Doofmann natürlich in den Kommentaren dort auf äußerste gelobt habe.  Nun mit dem neuen Kontakt Formular das ich hier fand, ist es nicht anders. Kaum dass ich es 2 Wochen installiert hatte, ging der Ärger von neuem los. Vielleicht sollte ich wieder das ganz alte Formular benutzen, dass ich noch bei Blogger hatte, denn da hatte ich das Problem nicht, weil es über einen dritten Server lief. Aber diese Abhäningkeit über einen dritten Server gefällt mir nicht.

Wenn jemand da draussen ein Plugin kennt, das ein Contact Form erstellt in WP 2.0 und das weitgehend spamfrei ist. Biiiitteee!

Maloche contra dolce vita

Das Telefon stand heute nicht still. So als ob man gerochen hätte, dass ich wieder in Luxemburg bin. Es ist wieder Arbeit angesagt.

Ansonsten habe ich das Schwimmbad wieder für mich entdeckt. Heute nachmittag lag ich gemütlich brutzelnd im Gras und wenn es mir zu heiss wurde sprang ich ins Becken. Herrlich. Ich hätte große Lust schon wieder weg zu fahren. Vielleicht läßt es sich für nächstes Wochenende einrichten, vorrausgestzt die Arbeit schlägt nicht zu.

Friedrich, oh Friedrich

8 Stunden (oder waren es mehr?) Fahrt. Dazwischen ein zeistündiger Aufenthalt im Museum Folkwang in Essen. Ich bin froh dass ich dort war. Es hat sich mehr als gelohnt und die miesepeterige Stimmung die ich zu Anfangs hatte, war wie weggeblasen. Caspar David Friedrich. Ich habe viel über ihn hinzugelernt. Seine Bilder sind… unbeschreiblech. Es waren nicht nur die Bilder da die jeder kennt sondern auch sehr viele die ich nocht nicht kannte. Eine große Anzahl Bilder aus der Hermitage von St.Peterburg, waren ausgestellt. Bilder die ich wahrscheinlich sonst nie zu Gesicht bekommen hätte. Neben der reinen Landschaftsmalerei beschäftige er sich auch in frühen Jahren mit Portraitzeichnungen, was ich nicht wusste. Wenn ich irgendwann mal sehr viel Geld besitzen sollte, werde ich mir einen Friedrich zulegen….

Kollektiv

Eigentlich war ich heute abend noch eingalden, doch ich werde nicht higehen, ich lass es sausen. Zmud hat versprochen noch später anzurufen, und vielleicht gehen wir noch was trinken. Und das war es dann für Berlin dieses Mal. Ich habe meine Pläne kurzerhand geändert. Ich werde morgen nach Essen fahren und mir die David Caspar Friedrich Ausstellung ansehen, die ich mir schon so lange vorgenommen hatte.

Habe mir heute seit ewigen Zeiten mal wieder die Zeit gekauft. Wann war das letzte Mal dass ich Zeit hatte die Zeit zu lesen? Einen spanneden Bericht über die Guggenheim Austellung in Bonn gelesen. Sehr kritisch, sehr negativ und deshalb reizt es mich. Die Ausstellung werde ich mir vorknöpfen wenn ich wieder zuhause bin. Zudem einen Artikel über den MUDAM gelesen. Ich muss beruhigt feststellen, dass ich mit dem was ich geschrieben habe, recht hatte. Die von der Zeit finden Bau von Pei genauso toll wie ich.

Vohin mal wieder über die Einsamkeit nachgedacht. Die kollektive Einsamkeit in Großstättten. Berlin ist da nicht anders als andere. Es zieht mich an und widderstrebt mir im gleichen Atemzug. Auslöser dafür war eine Begegnung mit einem alten Bekannten, der früher mal ein sehr enger Freund war. Ist es in Berlin ein alter Brauch Leute zu besten Freunden zu erklären und dann fallen zu lassen? Tja…

Jetzt werde halbwegs meine Koffer packen und morgen zeitig losfahren.

Bis denne Berlin…

Bestandsaufnahme

Ich habe die letzte Spiegel Ausgabe schon vor 2 Tagen gekauft, kam aber erst heute dazu den Hauptartikel zu lesen. Dabei ging vor allem um den Begriff Web 2.0, was er bedeutet und vor allem wen er betrifft.
Mich z.B.
Ich muss dazu sagen, dass der Artikel sehr recherchiert ist und genau die richtigen Fragen stellt. Es sei trotzdem zu bedenken, dass der Artikel von einem Journalisten verfasst wurde, den das Problem genau so trifft und das im weitgehend negativen Sinn.
Web 2.0 ist ein fast philosophischer Begriff, die Weiterentwicklung des Internet auf ein Wort zusammengefasst. (Ich muss ehrlich gestehen dass ich den Begriff bis dato auch nicht genau definieren konnte) Der Artikel zeigt aber auch die Gefahren für die Zukunft auf. Ein Beispiel die Verselbstständigung diverser Community, die z.B. eine radikale Glaubensrichtung vertreten. Doch ich glaube, dass diese Gefahr unbegründet ist, da sich die Internetgemeinde selbst reguliert und solche Auswüchse schnell und effizient aufgedeckt werden.
Es ist auch ein Interview mit dem Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz zu lesen. Dem kann ich in keinem Punkt seiner Argumentation zustimmen . Wenn ich etwas mit Jahren im Internet gelernt habe, dann ist es zwischen den Zeilen leisen. Eine Tatsache die man sehr schnell beim Chatten lernt. Aus diesem Interview kann ich nur herauslesen dass der Professor Angst hat, ihm könnte das Wasser abgegraben werden samt seinem Status als so genannter Experte. Er vertraut auf alt bewährte griechische Weisheiten, die bei genauer Betrachtung nicht auf das Internet und dessen Kommunikationsformen (bloggen z.B.) anwendbar sind.

Man mag das bloggen noch so stupide finden, (ich selbst schreibe auch nicht jeden Tag Dinge auf die ich nachher stolz bin) so ist es doch eine komplexe Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft und ihrer Befindlichkeiten.

Ich kann euch nur raten kauft euch schnellstmöglich die Ausgabe vom Spiegel DIESER Woche. Dann werdet ihr verstehen was ich gemeint habe.

Und dieses eine Mal lasse Kommentare bei einem Eintrag zu. Bitte schön.

Jüdischer Friedhof

14:30

In der Werkstatt von Zmud in der Küche sitzend und nicht wissend was ich mit den mir noch verbleibenden Stunden anfangen soll. Es ist noch immer tierisch heiß draußen. Zumal in der Sonne ist kaum zum aushalten.
Heute morgen einen Gewaltspaziergang absolviert. Auf Helmuts Empfehlung hin bin ich nach Weißensee gefahren und habe mir den jüdischen Friedhof angesehen. Aber leider nur von außen. Da ich mit dem Tram am Hintereingang ankam und dieser zugesperrt war, machte ich mich auf den Weg den Vordereingang zu suchen. Vergebens. Ebenfalls geschlossen. Warum weiß ich nicht. Auf der Homepage der Friedhofs steht nicht dass heute ein besonderer Tag wäre. Oder ist mir ein jüdischer Feiertag entgangen? Aber schön schaut er schon aus. Sehr verwildert, der Natur überlassen, und doch irgendwie gepflegt. Die Fotos habe ich durchs Gitter geschossen.



Um 4 Uhr ein Treffen vereinbart. Und dann sehen wir weiter…

Sony liebt mich nicht.

Ich weiss nicht was eben schief lief, aber der Server vom Sony Center wollte mich nicht. Dabei habe ich ihm nichts geatn. Ich habe ihn nicht mal überansprucht, weil ich die Grenze von 100MB pro Tag bei weitem nicht überschritten hatte. Also muss ich das sehr persönlich nehmen. Setzt sitze ich hier in einem easy Internet Café und versuche missmutig das zusammenzubringen was ich eben schon auf den Laptop geschrieben hatte. Und da ich keine Arbeit gerne doppelt mache, werde ich es bleiben lassen bis nachher wieder im Hotel bin.
Ausserdem habe ich Hunger. Ausser ein winziges Frühstück war heute nicht viel….

Keiner liebt mich.

Hochzeit & Hopping

Eine deutsch-japanische Hochzeitsparty. Da war ich gestern eingeladen. Im Park Friedrichshain. Mal davon abgesehen, dass ich bis dato noch nie ein Paar in der Kombination gesehen habe, waren die 120 Gäste bunt gemischt und bisweilen sehr skurril. Es waren sehr viele Leute aus der Modebranche vertreten. Highlight des Abends war ein japanische Travestieshow. Eine grottenschlechte Show. Aber die Darsteller hatten Spaß.
Ich habe ein paar sehr interessante Leute kennen gelernt. Nur schade dass es so heiß war. Es sollte abkühlen heute Nacht, hat es aber nicht so richtig.
Also werde ich heute mal anders machen als die anderen Tage. Ich würde es Klimaanlagen Hopping nennen. Aber davon später mehr.

Der Hauptbahnhof

Er sieht schon gewaltig aus der neue Hauptbahnhof. Ich habe versucht eine Stelle mit dem Fotoapparat einzufangen, von der aus man alle Etagen sehen kann. Oben ein Zug, unten Gleise. Ich muss gestehen dass ich, der nicht so ganz schwindelfrei ist, bisweilen dieses unglaubliche Kribbeln der Höhe verspürte. Sogar beim Fahren auf der einen oder anderen Rolltreppe.

Ich bin sitt.

Ein anderer Tisch wie gestern, aber immer noch dasselbe Café. Josty.

Mit Nikos im Prinz Albert gefrüstückt. Viele Erinnerungen ausgetauscht…

Er hat mir etwas erzählt das ich sehr witzig und zugleich sehr spannend fand. Es gibt das Wort satt, das soviel bedeutet wie, ich habe genung gegessen. Es wurde wie es schien ein Wort gesucht für ich habe genung getrunken. Heruas kam das Wort „sitt“. (Author kratzt sich am Kopf und googelt los..)
Tatsächlich! Hier steht es. Und das schon seit 1999. Unglaublich dass ich das nicht mitbekommen habe.

Die Hitze ist mörderrisch hier. Soll ich mich ins Filmmuseum verkriechen, und mir die Fernsehausstellung ansehen? Und wenn es nur zum abkühlen wäre? (Fragt sich der Author und schwitzt fröhlich weiter..)

Zeitversetzt

19.07. 2006
22.20
Heiß, und doch ist es erträglich weil die Luftfeuchtigkeit nicht hoch ist. Vorhin sah ich bei einer Wetterstation dass es 26% sind.
War heute Nachmittag am Lustgarten und habe mir das neue DDR Museum angesehen. Es soll Einblicke in den „Alltag eines vergangenen Staates“.

Den Museum wird vorgeworfen Tatsachen zu beschönigen. Dinge schöner zu zeigen als sie waren. Über diese Polemik wurde auch bei 3sat in der Kulturzeit diskutiert. Und genau das hat mich neugierig gemacht, mal davon abgesehen, dass Helmut mir auch davon erzählt hat. Es mag sein, dass es so ist. Ich kann es nicht beurteilen, da ich die DDR nie am eigenen Leib erfahren habe. Ich hätte mir gewünscht ich hätte die Ausstellung mit jemandem zusammen gesehen, der aus dem Osten kommt, der mir zu diesem und jenem hätte Geschichten erzählen können. Die Gegenstände allein sind ohne ihre Geschichten im Grunde nichts Wert.
Gegenüber vom DDR Museum steht nur noch das Gerippe vom Palast der Republick.

Und hier ein Überbleibsel der der WM. Der Alex im Fussballgewand mit rosa T-com Pünktchen. Da ist schon wieder die T-com…grrr

Mit meiner besten Freundin Zmud 2 vergnügliche Stunden verbracht. Und ich wurde von ihr und einem weiteren Bekannten morgen zu einer Hochzeitsparty eingeladen.
Morgen früh werde ich mit einen Bekannten speisen, mit dem ich vor 3 Jahren den Film Bye bye Blackbird gedreht habe. Großes Wiedersehen also.
Und jetzt habe ich eben festgestellt, dass ich per T-Hot Spot nicht ins Netz komme. Zum Kotzen sowas…

Endlich mal etwas umsonst

Das Posting von Peter kostete mich gestern Abend satte 8 Euro. Die T-Com ist … nun ja, lassen wir das. Zu meiner großen Überraschung habe ich heute einen Gratis-Hotspot gefunden. Im Sony Center auf dem Vorplatz. Na also, geht doch!
Sitze zwar nicht gerade an einem Ort der sehr berlinerisch ist, weil hier gibt im Grunde nur Touristen. Man hört seltsamerweise, und das nicht nur hieram Potsdammer Platz, sehr viel französisch. So auch gestern als ich von Savingyplatz zurück ins Hotel ging, ein schweizer-französisches Paar, das sich lauthals schritt, im festen Glauben, dass niemand sie versteht würde.
Was mich hier im Sony Center ein wenig stört, ist seltsames Hintergrundbrummen, das beständig in der Luft liegt. Wie ein monstergroße Klimaanlage.
Heute Nachmittag treffe ich meine beste berliner Freundin Zmud.
38 Grad sind für heute vorgesehen…pfff

Hier noch 2 Bilder von gestern Abend. Der Laden in der Bleibtreustrasse ist so kitschig dass er schon wieder schön ist.

Und der hier befindet sich ein paar Häuser weiter.