Cannes 5 relax

Es sind hier auf der Terrasse satte 25 Grad ich sitze in der Sonne im Pavillon von Luxemburg habe einen Kaffee abgestaubt und lasse es mir gut gehen.
Ich hoffe mein Notebook hält diese Hitze aus….ich bin leicht beunruhigt.
2 Filme bis jetzt…insgesamt werden es nur drei werden heute.
Für andere mag das noch irrsinnig erscheinen aber hier ist das ein normales Maß. Wenn ich es so halten würde wie manch anderer hier, hätte ich maximal 6 Filme.

So jetzt bin ich kurzerhand umgezogen…von der Terrasse ins Pavillon selbst.

Wo war ich?….ah ja 2 Filme… Film 1 „Comme une Image“ von Agnes Jaoui
Eine klassische Familiengeschichte wie man Agnes kennt und liebt. EIn Interpretationspreis für die beste männliche Rolle wäre hier Jean-Pierre Bacri drin.
Film 2 Kontroll von Nimrod Antal. Der este ungarische Film, nicht der erste der überhaupt in Cannes landet, sondern seit langem mal wieder.
Alles wurde unterirdisch gedreht in den Tunnels der U-Bahn von Budapest.

Dann hab ich noch einen Film heute abend der „Quinzaine des Réalisateur
Und anschließend ein Essen mit allen Luxemburgen die hier sind. Ein national Gefühl aufkommen lassen….seuftz.
Dabei habe ich, wenn ich bedenke, die letzten Wochen recht wenig von Luxemburg gesehen. Kann man das schon Entwurtzelung nennen oder bin ich nur eine Pflanze im Blumentopf die man eine Weile nicht gegossen hat? (Aua…das könnte man auch anders auslegen…grins…aber ich lass es mal so stehen)

Jetzt hab ich mal kurz eine Stunde wo ich noch was essen kann, und dann muss ich mich noch um was anderes kümmern.

Cannes 4 Nachtrag

Ein Film war heute noch erwähnenswert. Moolaadé von Ousmane Sembéne. Ein Film aus dem tiefen Burkina Faso mit einem Thema das keinen im Saal kalt ließ. Die Bescheindeung der Frauen. Der erste Streifen bei dem ich es nicht unterdrücken konnte ein paar Tränen zu vergießen.

Cannes 4

Die Zeit geht vorbei wie im Fluge. Ich befinde mich noch im Palais in Cannes in einem Wireless Cybercafé und schwänze jetzt mal kurzerhand einen Film.
Heute Morgen ging es mit Shrek 2 los. Es tut gut mal wieder lauthals zu lachen nach all der schweren Kost in den letzten Tagen. Shrek 2 ist so genial wie der erste, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Aber verpassen sollte man ihn nicht. Schon allein der vielen kleien Seitenhiebe Die Disney einstecken muss.
Flm 2: Oldboy von Park Chanwook
Ein Thriller in bester Manier äußerst blutig ganz auf Tarantino’s(Präsident der Jury) Geschmack zugeschnitten. Wenn der mal kein Preis bekommt….
Schlechte Nachichten von zuhause…
Ich mach mir Sorgen.
Es ist ja erst 14:00 Uhr, wenn im Anschluss noch was filmisches dabei sein sollte was gut ist, werd ich heute abend noch ein Eintrag schreiben.

Cannes 3

Langsam aber sicher geht es an die Substanz.
5 Filme heute
Life is a miricle / Emir Kusturica
– Khâkestar-o-khâk (Erde und Asche) / Atiq Rahimi
A tout de suite / Benoit Jaquot
Mean creek / Jocob Aaron Estes
– Khab é Talki (Bitter Dream) / Mohsen Amiryoussefi

VOn den Filmen ohne Link gibt es (noch) nichts bei IMDB

Den Kusturica-Film ist nicht schlecht und doch glaubt man dass man das schon alles einmal gesehen hat in seinen vorherigen Filmen.
Erde und asche ist die Geschcicht e eines Grossvaters der der allein mit seinem Enkel überig bleibt von einer Ganzen Familie die in in den Bomben im Afganistan umkommen. Der Film hat eine sehr langsame Erzählweise was der Geschcihte zwar zugute kommt, aber manchmal ganz schön anstegend ist.
Bester Film von heute ist Mean Creek.
Und der Seltsamste ist Bitter Dream. Die Story von angestellten auf einem Iranischen Friedhof. Im Gagensatz zu dem was man glauben könnte ist dieser Film recht lustig und zeitweilig spannend.

Das Ticketreservierungssystem…AAAAAAAAAAH

Cannes 2 / Was für ein Tag

Das mit dem Reservierungsystem ist Oberdoppelmist. Eine Maschiene entscheidet was man sich ansehen soll. Man kann das nicht mehr selbst entscheiden. Es ist lächerlich…
Nun gut lassen wir das Thema…
Wahrscheinlich werd ich mich noch öfters darüber auslassen.

Film 1: Le conseguenze dell‘ amore
Ein Buchhalter gerät durch ein unglückliches Geschehen in die Fänge der Cosa Nostra…
Der beste Film heute, wenn auch sehr ruhig und langsam, so ist es eine sehr schön verflimte Geschichte.
Film 2: Troy
Da brauch ich wohl keine Kurzfassung der Story zu geben. Die Hollywood Werbetrommel sorgt schon dafür dass jeder weiss worum es geht und vor allem wer mitspielt. (Brad Pitt…jaaaaaa)
Gesehen hab ich ihn nicht in Fleisch und Blut, nur ganz kurz auf einem Bildschirm als auf dem Fotoshooting oben im Palais auf der Treasse war.
Der Film ist eine sehr klassische Verfilmung mit einem Brad Pitt der einen nicht unbedingt vom Hocker reisst. Er ist nicht schlecht als Achilles aber es sind jede Menge Nebenrollen die mehr hergeben als er. (Allen voran Agamemnon!!!)
Film 3: Nobody Knows
(ich hab deb englischen Titel hingeschrieben der Japanische ist dann doch ein bisschen zu…Daremo Shiranai…eben…
Aber die Story ist nicht schlecht wenn auch traurig.
Eine Mutter die ihre 4 kleinen Kinder in einer Wohnung in Tokyo verlässt und nicht mehr zurückkommt.
Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.
Harter Stoff aber auf japanisch und die Art und Weise wie es gedreht ist geht es relativ schadlos an einem vorrüber…
Film 4 : Cha no aji (the taste of tea)(bei imdb noch nicht zu finden)
Ein Film über Manga und Poesie das das Leben einer Familie bestimmt. Noch mal japanisch.
Na ja…leichtverauliche Kost nur furchtbar lang (2h23) er hängt ab und zu durch.

Cannes 1 Pedro Almodovar / La mala educatión

Die Gescheichte eines Mannes der während der Franco Zeit in Spanien in einer Klosterschule von einem Pater genötigt wird….

Na ja…obwohl das Thema ein heisses Eisen ist, so ist es doch nun der erste Film von Almodovar von ich nicht so begeistert bin wie sonst. Almodovar ist bekannt dafür dass er etwas seltsame Geschichten, die einem „spanisch“ vorkommen in einer Form erzählt die einem unter die Haut gehen.
Doch hier ist mitten in der Story ein Aha-Moment der nicht aufgehen will.
Schade, denn sonst ist der Film wirklich nicht schlecht.

Cannes Festival und Lotto

Sie haben in diesem Jahr ein neues System einführt um Eintrittskarten für die Filme der offiziellen Auswahl zu bekommen. Es ist die einzige Auswahl bei der ich noch zusätzlich ein Eintrittskarte benötige. Alles geht per online Lotto….jawohl online „LOTTO“! Den man kann es wohl kein Vorbestellungssystem nennen. Ich habe gestern abend nach Mitternacht die ersten Karten für den Film von Perdro Almodovar heute abend bekommen.
Heute nachmittag hatte ich dann plötzlich nach zahlreichen Versuchen(mindestens 100 Stück) 2 Filme die morgen früh laufen. Ich klickte einen an und hop war der zweite weg…

Es ein Spiel auf das ich keine Lust habe. Ich bin nicht hier um auf der „Croisette“ auf und ab zu spatzieren und immer weider in diesem bescheuereten Onlinesystem zu checken ob ich nicht doch noch ein Ticket erwische, sondern um mir Filme anzusehen. Mir geht es auch nicht um Party und feieren und saufen, sondern um die Filme.

Die Eröffnung

Es ist eigentlich immer so, am Tag der Eröffnung gibt bricht eine Hektik aus die mir ziemlich auf die Nerven geht. Danach beruhuigt sich das wieder. Die freischaffenden Künstler haben Protestaktionen angesagt, aber alles wie es scheint in gesittetem Rahmen. Sie werden sogar die brühmte „monté des marches“ mitmachen. (Monté des Marches ist das was bis dato jeder von den grossen Stars einmal in seinem Leben gemacht haben soll. Auf englisch heisst es „the red carpet“)
Ich glaube nicht dass ich davon Fotos haben werde und hier zeige. Schließlich sind mehr als genug Fotografen da, die diesen job auch tun. Mirgeht es vor allem darum ein paar gute Filme zu sehen und darüber zu sprechen.

Heute habe abend werde ich den neuen Film von Almodovar sehen.(In Luxemburg läuft er schon seit Donnerstag.
Wenn ich nicht zu müde bin, schreibe ich euch danach noch ein paar Zeilen darüber.

Zu später Stunde…

bin ich noch wach. Ich habe mein ganzes Filmprogramm soweit unter Dach und Fach. Es wird soweit ich das jetzt noch Kopf habe, nicht ganz witzig werden. Eine ganze Reihe von Filmen versprechen Alpträume…
Ein weiterer Alptraum sind die freischaffenden Arbeiter in Künstlerberufen (intermitemps du spectacle). Die werden uns hier und da wohl noch so manchen Streik beschehren. Irgendwo haben sie ja recht auf sich und ihre Probleme aufmerksam zu machen. Solange sie das in eienem angemessenen Rahmen tun…
Aber das ist genau das was ich bezweifele.

Wir werden sehen.

Yessss…ich habe Anschluss

Es hat sich so ergeben dass ich im Apartment einen Anschluss habe, was mir viel Gerenne und Zeit erspart.
Somit kann ich denn nun doch online schreiben.
Ich werde versuchen jeden Abend eine kleine Zusammenfassung vom Tag zu geben (versprechen kann ich nichts) und auch von jedem Film den ich gesehen habe. Ansonsten vergesse ich sie wieder so schnell wie ich sie gesehen habe. Ihr werdet euch fragen warum? Es ist nun mal so daß ich hier bim um mir Filme anzusehen und sonst nichts.Im Durchschnitt sind es 5-6 Stück am Tag. Ich bin kein Partygänger und mir liegt auch nichts daran in dieser grossen Seifenblase aus illusion einer falschen Realität zu verfallen, denn schließlich ist nichts echt hier.
Viel glauben das leider und werden irgendwann nicht mehr fertig damit.

Jetzt werdet ihr sagen dass ich verückt bin…6!!!! Filme am Tag!!!
Ja, in einer bestimmten Weise bin ich verrückt. Ich liebe gute Filme und Filme aus aller Welt. In Cannes sehen wir nicht das Allerweltsprogramm, sprich Hollywood, sondern viele Independent Produktionen aus allen Herren Länder. Ich hab vorhin kurz mal die Liste überflogen und es sind Länder dabei wie z.B. Kasaksthan, wo man bis dato noch nie was davon gehört, oder dass dort überhaupt Filme gedreht werden.
Wenn euch in den nächsten Tagen hier seltsame und fremde Namen nur so um Ohren fliegendann mag es daran liegen dass ihr euch bis jetzt einer Filmwelt verschlossen habt, die nicht euere ist.
Vielleicht ändert sich das ja.
Ich würde mich sehr freuen…

Bedoin 10.05.2004 23:20

Vorab ein paar Erklärungen wie das hier in den nächsten 2 Wochen ablaufen wird.
Im Titel befinden sich alle original Orte Datums, und Zeiten in der ich den Eintrag geschrieben habe. Es ist also nicht so, dass ich die Sachen schreibe und dann gleich ins Internet setze, weil ich hier keinen Zugang habe. Zudem gibt es noch ein paar unbekannte Komponenten, von denen ich nicht weiss, in wie fern sie Einfluss auf das Tagebuch haben werden. Es wurden bereits diverse Streikaktionen angekündigt, was heissen will dass wahrscheinlich bei weitem nicht alle Filme reibungslos ablaufen werden, oder überhaupt gezeigt werden. Es wird also recht spannend werden.
Zudem habe ich keine Ahnung wann und wo ich einen Accesspoint finden werde, und dann auch gleich genung Zeit haben werde noch online zu schreiben.
So werdet ihr dann manchmal 2 oder 3 Eintragungen gleich hintereinader finden, obwohl ich sie an verchiedenen Zeiten geschrieben habe….kapiert?

Ich bin heute in einem kleinen Dorf in der Provence ungefähr 200 km von Cannes entfernt. Ich habe hier leider keine Möglichkeit online zu gehen, was mich aber nicht daran hindern wird zu schreiben da ich mein Notebook ja dabei habe.
Bedoin ist ein typisches Provence Dorf am Fuße des Ventoux, der höchste Berg hier in der Gegend.
Ich komme schon seit all den Jahren hier her in denen ich auch nach Cannes zu dem Filmfestspielen fahre. Es ist eine der idyllischsten Plätze die ich seit jeher kenne. Ich lege hier immer einen Zwischenstop ein, der mir vor allem am Ende des Festspieles sehr wichtig ist, um wieder mit den Füßen zurück auf den Boden der Realität zu kommen.

Morgen früh werde ich den Rest der Strecke zurück legen, das Appartment an der Croisette bezeiehen das ich jedes Jahr dafür miete, und sämtliche Papiere in Ordnung bringen.

Und dann sehen wir weiter….eins nach dem andern

Zwischenstop Luxemburg…windig…die Frisur hält

Die letzte Eintragung kam von Berlin. Die hier ist aus Luxemburg. Wunder der Technik. Flugzeuge, Datenautobahnen…
Nun gilt es fixeschnell die Koffer umzupacken und morgen früh geht es los nach Cannes.

Wie und wo ich in Cannes online gehen kann, sehe ich an Ort und Stelle.
Ich hoffe dass ich euch regelmäßig was über die Filme schreiben kann….

Berlin die fünfte und letzte..

für dieses Mal. Aber Ende Mai geht es weiter…hoffentlich…wenn mein Terminkalender es denn so will. Warum in „Berlin die vierte“ nichts steht, hat seinen ganz besonderen Grund denn ich jetzt nicht erklären möchte.
Aber eines ist sicher; Berlin ist eine Reise wert. Und alle die, die das noch nie getan haben, sollten es wirklich einmal in ihrem Leben tun.
Zitat: „In jedem von uns ist ein Berliner versteckt“ (Das Zitat ist von keinem Geringeren als von….mir)

Berlin die Dritte

Wie oft ich den Titel noch schreiben werde, weiss ich nicht. Vielleicht noch 2,3 Mal. Aber eines kann ich schon mit Sicherheit bestätigen. Es werden in der nächsten Zukunft mehr Eintragungen von Berlin aus kommen. Und wenn ich mir das so überlege wird mein Log auch ein anderes Flair bekommen und einen ganz anderen Einschnitt. Von Berlin aus gibt es nun mal andere Sachen zu berichten als von Luxemburg aus.
Das ist schon seltsam, alles ändert sich doch eines bleibt. Mein Log. Und Ihr alle, die es regelmäßig verfolgt. ( Frau Buscheuer nennt die alteingesessenen Leser ihres Logs, Stammhasen)
Wie ich euch nennen werde weiss ich noch nicht. Macht mal Vorschläge…

War heute auf der Museumsinsel und habe mir ein neu eröffnetes Kunstprojekt angesehen. Con_Con. Es geht um drei Brücken die in irgendeiner Form in ein Kunstobjekt verwandelt wurden. So was zwischen Architektur und Kunst. War nicht so ganz mein Ding, man schaut sich das einmal kurz an und der Effekt ist schon weg. Ich kuck mal grad ob ich nichts darüber im Net finde….Moment….(15 minuten später)…uff endlich… ja hier ist es. Con_Con. Fata Morgana und Lichtbrücke hab ich gesehen. Das Badeschiff das auch dazu gehört war mir zu weit weg. (Ich will jetzt nicht hören dass das doch gar nicht sooo weit ist….aber mit dem Pensum das ich heut schon rumgelatscht bin…)

Berlin die Zweite

Im KaDeWe…eigentlich nichts bresonders gekauft bis auf Berliner Schockolade. Sowas gibt’s! Rausch… Ansonsten ist Berlin tausend und ein Eindruck. Ich hatte eigentlich beschlossen dass ich ins MoMa wollte. Doch das steht man, wie es scheint, länger Schlange als ein Flug von Berlin nach New York dauert…(so steht’s im Spiegel geschrieben) Schaaade.
Aber mir geht’s gut….
(heute den Rekord der Linkzahl in einem einzigen Eintag gebrochen…hach, bin ich guuuut!)

Berlin die Erste

Ich bin in Berlin !!!!!!!!!
AAAAAAAAAH !
Und Berlin ist ein Dorf. Das konnte ich bereits gestern abend feststellen. Ich war in einer Kneipe und dort lief mir dann auch gleich Fränk über den Weg, den ich aus meiner „Philo“ Anfangszeit kenne. (Das sind bestimmt schon 15 Jahre her) Ich wusste dass Fränk in Berlin leben würde, aber dass ich in dem „kleinen“ Berlin gleich in der Kneipe landen würde, in der er Stammgast ist….
Berlin hat ja schließlich nur ein Dutzend Lokale 🙂

Der Trödelhecktiktrick

Was war das heute für ein Tag? Ereignislos zu einem Teil und zum anderen war er ganz schön heftig. HEute morgen habe ich mal so richtig rumgetrödelt. Da ich ja schon so früh wach war, bin ich die Trppe runter…die Treppe rauf, wieder ins Bett, hab Radio gehört, mir überlegt ob ich nicht doch noch was ins Log schreiben soll, es dann doch sein gelassen, einen weiteren Kaffee gemacht, geduscht, im Supermarkt was eingekauft, im Sessel rumgelümmelt, gelesen, geTVaut, eingenickt, Oprah Winfrey auf RTL4 gesehen, irgendwann dazwischen eine Modenschau (die war nicht schlecht) auf 3sat gesehen von einer Anja Gockel (ich glaub das war der Name), und noch eine Recherche gestartet für eventuell eine neue Sendung im Radio über Disco Musik aus den 70ern und 80ern.
(mein längster satz bis dato hier…)
Dann wurde es irgendwann Zeit für die Kiddies in der Schule und ihre Theatervorstellung.

Und jetzt ist es weiiiiit nach Mitternacht (aaaah 3 uhr morgens) und es wird höchste Zeit dass ich schlafen gehe.

Güteklasse A

Gestern war mir so elend…gestern morgen war gleich Stress angesagt, Friseur, neue Bücherlieferung abholen und am Nachmittag gab mir meine Putzfrau den Rest.
Nee, sie ist nicht anstregend, die Gute, aber es gibt Tage da stört es ungemeien dass sie da ist und rumwedelt und ich bräuchte unbedingt Ruhe.
So kam es dass ich gestern nachmittag einen Migräneanfall Güteklasse A hatte und ich schon um 7 Uhr abends mit Schüttelfrost im Bett lag. Und da ich noch nie 12 Stunden Schlaf hintereinader gebraucht habe ist dieses Posting zu einer Zeit geschrieben worden in der ich noch nie eins geschrieben habe.
An der Tagesordung steht heute nicht allzuviel. Mit Außnahme der Kiddies heute abend.

Und jetzt gibt es eine Tasse Kaffee…

Alles paletti…

und der Erledigungszettel war gar nicht so schlimm….ich hab dann doch noch irgendwo in den Untiefen meiner Schränke eine Tube Latexkleber aufgetrieben. Und die Kiddies haben richtig gut ausgesehen…
Erklärung: Ich habe letztes Jahr von meiner Schule in die ich bereits als pickeliger Jüngling ging, die Anfrage bekommen ob ich keine Zeit hätte die Maske für ein Stück von Molière zu machen…die waren so begeistert und dankbar, dass sie mich diese Jahr wiederhaben wollten. My fair Ladybzw. Pigmalion war angesagt, mit dem Unterschied dass sie es in die 70er gesetzt hatten….
Und weil es so schön war und doch sehr viel Arbeit, das gleiche dann nochmal am Mittwoch….schööööön
Ich merke schon ich hab meine ironische Ader drauf.

Jetzt geht es noch schnell in „Philo“….(ich muss die Bar unbedingt mal beschreiben… wenn ich nicht zu alleholisiert bin mach ich das nacher….)

Mit Methode

Ich sitze am Küchentisch mit meinem Notebook, neben mir steht ein Tasse Kaffee und die erste Zigarette das Tages glimmt. Ich muss heute total methodisch vorgehen, weil ich sonst dem Überblick verliere. Erstens den Schminkkoffer neu ordenen, grrr, irgendwoher muss ich noch einige Paare falsche Wimpern hernehmen. Dazu müsste ich nach Luxemburg-Stadt fahren.
Und ich bräuchte unbedingt noch Latexkleber und rote Kreppwolle….
Na los, gehen wir das mal an…

Schock…

Es kommt mir selten vor aber heute habe ich einen Termin verhudelt und zwar total. Ich sollte auf der Generalprobe der Theaterstücks der hisigen Schule sein. Ich war felsenfest davon überzeugt dass morgen sei. NEIN MORGEN IST PREMIERE…WUAHHHH
Nun gut, es geht auch ohne….ich muss nur all meine Sachen rechtzeitig in Ordung bekommen
Oh jee…noch was für die Erledigungsliste….
Ich hab das Gefühl dass ich darin ertrinken werde….

Zwischenbilanz

Ich habe nach dem letzten Eintrag zum ersten Mal das ganze Tagebuch durchgelesen. Wenn ich daran denke, dass es zu erst nur eine Übung sein sollte um mich wieder ans schreiben zu gewöhnen…ich muss sagen ich bin richtig stolz auf mich. Jetzt sind es über 3 Monate und ich bin es immer noch nicht leid. Es ist fast wie eine Sucht. Ich MUSS schreiben.
Allerdings werde ich über verschiedene Dinge die ich zu Anfang, weil sie mir sehr nahe gingen und wichtig waren, nicht mehr schreiben. Ich habe das irgendwo im Log schon mal erwähnt. Hier möchte ich die Dinge mit der großen weiten Welt teilen die ich teilen möchte. Den Rest geht niemanden etwas an, oder zumindest nur die Personen die es auch betrifft.
In einer halben Stunde werde ich mich mit der besten Kostümschneiderin von allen treffen und irgendwo im Grünen speisen.
Und eine Erledignugsliste steht auch noch an.
Ich fang am besten gleich damit an….die Liste zu schreiben….und wenn ich jetzt überlege was da alles so drauf kommen muss…dann wird sie laaaaang, elend lang…
Es stehen noch Rechnungen an die bezahlt werden müssen. Eine Einkaufsliste von all dem Zeug was ich für Cannes brauche… Und das muss alles getan sein BEVOR ich nach Berlin fahre. Aus Berlin zurück bin ich ja nur für ein paar Stunden in Luxemburg bevor es nach weiter nach Cannes geht….
Aber ich freue mich darauf. Je mehr von Liste erledigt ist umso näher rückt der Flug nach Berlin….

Töne und Stimmungen

Manchmal, es kommt nicht immer vor, meistens Sonntags morgens, wenn ich aufgewacht bin, der Kopf noch leer ist, und ich das Radio einschalte, sausen mir Erinnerungen durch den Kopf so stark so intensiv mit allen Geräuschen, Gerüchen und Farben, so als ob ich die Zeit zurückgedreht hätte.
Heute ist so ein Sonntag. Im Radio lief ein alter Hit von Indochine und es als ob jemand mit dem Zauberstab gewedelt hätte. Ich sah mich nach Metz versetzt, eine Französische Stadt unweit von Luxemburg. Es war Sommer, Sonntag und es morgens gegen 5 oder 6 Uhr. Wir hatten die ganze Nacht in einer Disco in Metz verbracht und machten uns auf den Weg zu einem Bekannten zu Kaffee und Baguette. Die Sonne schien und war kein Mensch in den Straßen unterwegs. Wir machten halt an einem Hintereingang einer Bäckerei und kauften frische Baguettes und Croissants und fuhren weiter zu der Wohnung dieses Bekannten (warum habe ich jetzt Tränen in den Augen…verdammt)
Wir waren zu viert, Monique, ihr damaliger Freund Alain, dessen Bruder (den Namen weiss ich nicht mehr…ich nenne ihn mal einfach Bekannten,…hab ihn danach nur einmal wiedergesehen…)und eine weitere Freundin von Monique, die glaube ich auch Monique hieß. Es gab original teerartigen französischen Kaffe und dazu Klaus Nomi vom Plattenteller. (Der war damals schon tot…aber ich habe ihn bewusst kennen und lieben gelernt)
Ein Augenblick von dem Tag hat sich damamls in meinem Gehirn eingebrannt. Es war als wir zur der Wohnung gingen und wir durch einen Innenhof liefen der sonnendurchflutet sehr einladend und freundlich wirkte. In dem Moment hat alles gestimmt, alles war gut, ein Glücksmoment so unsagbar schön….

So ungefähr sah der Hof aus…

Restaurant und Wallfartsmarkt

Es gibt Restaurants die man, sobald man sie verlassen hat, auch wieder vergisst. Und es gibt diese tradionsgeladenen Schuppen mit altbackenem Stil und Flair, die sich nicht ändern und grade deshalb so wunderschön sind.
Heute war in einem solchen Restaurant. Es gehört zu einem Hotel mitten in der Stadt Luxemburg. Das Grand Hotel Cravat. Anschließend war der „Märtchen“ angesagt.
(darüber habe ich keinen link gefunden, wer einen hat, e-mailen…)
Es war zu ersten Mal wieder seit Jahren dass ich dort war. Er ist noch immer wie früher. Fressbuden wohin man schaut und allerlei billiger Kram und nutzloses Zeug. Wunderbar.

Halle und die Ambivalenz

Ich wollte noch gestern abend was schreiben, als ich Halle zurückgekommen bin. Aber ich bin ins Bett gefallen wie ein Stein.
Also fangen wir mal dort an, wo ich Dienstag aufgehört habe. Ich war Dienstag Abend in einer Vorstellug von „Du sollst nicht lieben“ von Georg Kreisler. Das Kasemattentheater hatte eine Wiederaufnahme davon. Das Stück ist schwach, sehr schwach. Und die Inszenierung auch nicht genial. Aber die Schauspieler sind beide sehr gut.
Mittwoch morgen sind wir dann los mit der ganzen „Elefantentruppe“ und haben quasi einen ganzen Tag im Bus verbracht um nach Halle zu kommen. In der „Theatrale“ hatten wir ein Gastspiel.
Im Prinzip ist alles glatt verlaufen obwohl die Vorstellung nicht grade ein riesiger Erfolg war. Das Publikum hat uns einen großen Applaus beschehrt. Es war schon seltsam, von der Direktion aus kam gar keine Reaktion. Ich weiss nicht richtig an was das häegen könnte. Kann es sein dass im Osten die Geschichte vom Elefantenmenschen nicht so bekannt ist. Das Theaterstück von Bernard Pommerance wurde in deutsch 1980 uraufgeführt. Der Film von David Lynch kam 1982 (glaube ich) heraus. Da stand die Mauer ja noch.
Oder kann es sein dass ihnen die abstarkte Form nicht gefallen hat?
Gestern ging es dann mit viel Stau und Hickhack zurück nach Luxemburg.

Zudem hatte ich ein längeres Gespräch mit jemandem (wer das ist möchte ich für mich behalten)
Ich vertrage Kritik an meiner eigenen Person nur bedingt. Ist auch logisch, wenn sie positiv ausfällt geht sie runter wie Zucker, wenn sie negativ ausfällt versuche ich mich meistens zu rechtfertigen wieso, weshalb, warum…
Es ich habe (so der Gegenüber) eine Ambivalenz in mir. Mein Aussehen und mein Körper geben nicht das wieder was ich bin. So in etwa war die Aussage.
Bin ich das wirklich? Oder bin das einfach ich? Soll ich das ändern? Oder ergibt diese Ambivalenz dieperfkte Mischung die sich oft gewünscht wird und selten vorkommt? (…wie z.B. ein blondes Supermodel das hochinelligent ist…lol)

Ich muss das erst noch verdauen.

Von Pendeln und Reisetaschen

Als ich heute morgen aufstand drehte mir derartig der Kopf mit all den Dingen die noch erldigt werden müssen dass ich eine Liste zusammen gestellt habe. Und sie wurde laaaang….Zumal die Liste mit all den Sachen die in den Schminkkoffer gehören war äußerst wichtig. Aber ich bin durch. Dann noch schnell die Reisetasche gepackt. Und die packt man am einfachsen mit einem Pendel. Ja…mit einem Pendel.
Ich habe vor Jahren irgendwann mal mit Pendeln angefangen und lässt sich sehr gut in den Alltag einbauen als kleine Entscheidungshilfen z.B. was ich tun oder lassen soll. In dem Falle oben war es die Tasche und was ich mitnehmen soll und was nicht. Ich tendiere immer sehr dazu wesentlich mehr mituzschleppen als nötig und nachher ärgere ich mich dass ich völlig überladen bin.
Mitunter kam auch dazu dass ich das Notebook hier lassen soll…
Entweder finde ich dort ein Anschluss den ich so benutzen kann oder es herrschen 3 tage Funkstille hier.
In 2 Stunden muss ich ins Theater…(Ich schau mir was an) und vielleicht kommt nachher nochmal ein Eintrag.

Ärgerlich

Ich bin jetzt mal wieder richtig ärgerlich geworden. Ich habe seitdem ich Internet habe immer in einer Newsgroup mitgepostet und bisweilen war es recht lustig, manchmal auch sehr ernst, aber nie langweilig oder gemein.
Doch seit ein paar Tagen werde ich angegriffen was mich um so mehr ärgert, da es sich nicht um eine Aussage von mir dreht sondern es um mich ganz persönlich geht.
Ich weiss leider nur zu gut aus meiner Jugend was es heisst nicht akzeptiert zu werden und sich jeden Tag dafür zu rechtfertigen dass man auf der Welt ist.
Ich hatte dieses Gefühl der Machtlosigkeit und Trauer schon lange nicht mehr.

Was für ein Tag zuerst ein Loch und dann das….

Das Loch

Irgendwie ist das Loch doch ganz schön gross heute… Wenn die kleine Freiheit die mir letzte Woche während der Vorstellung als Glücksmoment vorkam, so ist die grosse Freiheit ein abgrundtiefes Loch.
Ich MUSS was tun!!!! Ich werd jetzt mal in mein kleines Stammkaffee hier im Ort verduften und melde mich dann später noch mal.

Gartenlog…

Die Hose ist kürzer, die Kisten allerdings noch nicht aufgeräumt und ich sitze im Garten. Um 4 soll ich noch zu einer Probe von einer Schülertheatertruppe….(in der war ich auch mal drin vor 100 Jahren) My Fair Lady in einer 70er Jahre Version…huiiii…was das wohl werden wird…singen werden sie bestimmt nicht….Gott sei Dank
Eigentlich heisst das Stück ja Pigmalion und ist von George Bernard Shaw.
Lief das nicht vor nicht während der Ostertage im Flimmerkasten?