
Die Eröffnung
Es ist eigentlich immer so, am Tag der Eröffnung gibt bricht eine Hektik aus die mir ziemlich auf die Nerven geht. Danach beruhuigt sich das wieder. Die freischaffenden Künstler haben Protestaktionen angesagt, aber alles wie es scheint in gesittetem Rahmen. Sie werden sogar die brühmte „monté des marches“ mitmachen. (Monté des Marches ist das was bis dato jeder von den grossen Stars einmal in seinem Leben gemacht haben soll. Auf englisch heisst es „the red carpet“)
Ich glaube nicht dass ich davon Fotos haben werde und hier zeige. Schließlich sind mehr als genug Fotografen da, die diesen job auch tun. Mirgeht es vor allem darum ein paar gute Filme zu sehen und darüber zu sprechen.
Heute habe abend werde ich den neuen Film von Almodovar sehen.(In Luxemburg läuft er schon seit Donnerstag.
Wenn ich nicht zu müde bin, schreibe ich euch danach noch ein paar Zeilen darüber.
Zu später Stunde…
bin ich noch wach. Ich habe mein ganzes Filmprogramm soweit unter Dach und Fach. Es wird soweit ich das jetzt noch Kopf habe, nicht ganz witzig werden. Eine ganze Reihe von Filmen versprechen Alpträume…
Ein weiterer Alptraum sind die freischaffenden Arbeiter in Künstlerberufen (intermitemps du spectacle). Die werden uns hier und da wohl noch so manchen Streik beschehren. Irgendwo haben sie ja recht auf sich und ihre Probleme aufmerksam zu machen. Solange sie das in eienem angemessenen Rahmen tun…
Aber das ist genau das was ich bezweifele.
Wir werden sehen.
Yessss…ich habe Anschluss
Es hat sich so ergeben dass ich im Apartment einen Anschluss habe, was mir viel Gerenne und Zeit erspart.
Somit kann ich denn nun doch online schreiben.
Ich werde versuchen jeden Abend eine kleine Zusammenfassung vom Tag zu geben (versprechen kann ich nichts) und auch von jedem Film den ich gesehen habe. Ansonsten vergesse ich sie wieder so schnell wie ich sie gesehen habe. Ihr werdet euch fragen warum? Es ist nun mal so daß ich hier bim um mir Filme anzusehen und sonst nichts.Im Durchschnitt sind es 5-6 Stück am Tag. Ich bin kein Partygänger und mir liegt auch nichts daran in dieser grossen Seifenblase aus illusion einer falschen Realität zu verfallen, denn schließlich ist nichts echt hier.
Viel glauben das leider und werden irgendwann nicht mehr fertig damit.
Jetzt werdet ihr sagen dass ich verückt bin…6!!!! Filme am Tag!!!
Ja, in einer bestimmten Weise bin ich verrückt. Ich liebe gute Filme und Filme aus aller Welt. In Cannes sehen wir nicht das Allerweltsprogramm, sprich Hollywood, sondern viele Independent Produktionen aus allen Herren Länder. Ich hab vorhin kurz mal die Liste überflogen und es sind Länder dabei wie z.B. Kasaksthan, wo man bis dato noch nie was davon gehört, oder dass dort überhaupt Filme gedreht werden.
Wenn euch in den nächsten Tagen hier seltsame und fremde Namen nur so um Ohren fliegendann mag es daran liegen dass ihr euch bis jetzt einer Filmwelt verschlossen habt, die nicht euere ist.
Vielleicht ändert sich das ja.
Ich würde mich sehr freuen…
Bedoin 10.05.2004 23:20
Vorab ein paar Erklärungen wie das hier in den nächsten 2 Wochen ablaufen wird.
Im Titel befinden sich alle original Orte Datums, und Zeiten in der ich den Eintrag geschrieben habe. Es ist also nicht so, dass ich die Sachen schreibe und dann gleich ins Internet setze, weil ich hier keinen Zugang habe. Zudem gibt es noch ein paar unbekannte Komponenten, von denen ich nicht weiss, in wie fern sie Einfluss auf das Tagebuch haben werden. Es wurden bereits diverse Streikaktionen angekündigt, was heissen will dass wahrscheinlich bei weitem nicht alle Filme reibungslos ablaufen werden, oder überhaupt gezeigt werden. Es wird also recht spannend werden.
Zudem habe ich keine Ahnung wann und wo ich einen Accesspoint finden werde, und dann auch gleich genung Zeit haben werde noch online zu schreiben.
So werdet ihr dann manchmal 2 oder 3 Eintragungen gleich hintereinader finden, obwohl ich sie an verchiedenen Zeiten geschrieben habe….kapiert?
Ich bin heute in einem kleinen Dorf in der Provence ungefähr 200 km von Cannes entfernt. Ich habe hier leider keine Möglichkeit online zu gehen, was mich aber nicht daran hindern wird zu schreiben da ich mein Notebook ja dabei habe.
Bedoin ist ein typisches Provence Dorf am Fuße des Ventoux, der höchste Berg hier in der Gegend.
Ich komme schon seit all den Jahren hier her in denen ich auch nach Cannes zu dem Filmfestspielen fahre. Es ist eine der idyllischsten Plätze die ich seit jeher kenne. Ich lege hier immer einen Zwischenstop ein, der mir vor allem am Ende des Festspieles sehr wichtig ist, um wieder mit den Füßen zurück auf den Boden der Realität zu kommen.
Morgen früh werde ich den Rest der Strecke zurück legen, das Appartment an der Croisette bezeiehen das ich jedes Jahr dafür miete, und sämtliche Papiere in Ordnung bringen.
Und dann sehen wir weiter….eins nach dem andern
Zwischenstop Luxemburg…windig…die Frisur hält
Die letzte Eintragung kam von Berlin. Die hier ist aus Luxemburg. Wunder der Technik. Flugzeuge, Datenautobahnen…
Nun gilt es fixeschnell die Koffer umzupacken und morgen früh geht es los nach Cannes.
Wie und wo ich in Cannes online gehen kann, sehe ich an Ort und Stelle.
Ich hoffe dass ich euch regelmäßig was über die Filme schreiben kann….
Berlin die fünfte und letzte..
für dieses Mal. Aber Ende Mai geht es weiter…hoffentlich…wenn mein Terminkalender es denn so will. Warum in „Berlin die vierte“ nichts steht, hat seinen ganz besonderen Grund denn ich jetzt nicht erklären möchte.
Aber eines ist sicher; Berlin ist eine Reise wert. Und alle die, die das noch nie getan haben, sollten es wirklich einmal in ihrem Leben tun.
Zitat: „In jedem von uns ist ein Berliner versteckt“ (Das Zitat ist von keinem Geringeren als von….mir)
Berlin die Vierte
…
Berlin die Dritte
Wie oft ich den Titel noch schreiben werde, weiss ich nicht. Vielleicht noch 2,3 Mal. Aber eines kann ich schon mit Sicherheit bestätigen. Es werden in der nächsten Zukunft mehr Eintragungen von Berlin aus kommen. Und wenn ich mir das so überlege wird mein Log auch ein anderes Flair bekommen und einen ganz anderen Einschnitt. Von Berlin aus gibt es nun mal andere Sachen zu berichten als von Luxemburg aus.
Das ist schon seltsam, alles ändert sich doch eines bleibt. Mein Log. Und Ihr alle, die es regelmäßig verfolgt. ( Frau Buscheuer nennt die alteingesessenen Leser ihres Logs, Stammhasen)
Wie ich euch nennen werde weiss ich noch nicht. Macht mal Vorschläge…
War heute auf der Museumsinsel und habe mir ein neu eröffnetes Kunstprojekt angesehen. Con_Con. Es geht um drei Brücken die in irgendeiner Form in ein Kunstobjekt verwandelt wurden. So was zwischen Architektur und Kunst. War nicht so ganz mein Ding, man schaut sich das einmal kurz an und der Effekt ist schon weg. Ich kuck mal grad ob ich nichts darüber im Net finde….Moment….(15 minuten später)…uff endlich… ja hier ist es. Con_Con. Fata Morgana und Lichtbrücke hab ich gesehen. Das Badeschiff das auch dazu gehört war mir zu weit weg. (Ich will jetzt nicht hören dass das doch gar nicht sooo weit ist….aber mit dem Pensum das ich heut schon rumgelatscht bin…)
Berlin die Zweite
Im KaDeWe…eigentlich nichts bresonders gekauft bis auf Berliner Schockolade. Sowas gibt’s! Rausch… Ansonsten ist Berlin tausend und ein Eindruck. Ich hatte eigentlich beschlossen dass ich ins MoMa wollte. Doch das steht man, wie es scheint, länger Schlange als ein Flug von Berlin nach New York dauert…(so steht’s im Spiegel geschrieben) Schaaade.
Aber mir geht’s gut….
(heute den Rekord der Linkzahl in einem einzigen Eintag gebrochen…hach, bin ich guuuut!)
Berlin die Erste
Ich bin in Berlin !!!!!!!!!
AAAAAAAAAH !
Und Berlin ist ein Dorf. Das konnte ich bereits gestern abend feststellen. Ich war in einer Kneipe und dort lief mir dann auch gleich Fränk über den Weg, den ich aus meiner „Philo“ Anfangszeit kenne. (Das sind bestimmt schon 15 Jahre her) Ich wusste dass Fränk in Berlin leben würde, aber dass ich in dem „kleinen“ Berlin gleich in der Kneipe landen würde, in der er Stammgast ist….
Berlin hat ja schließlich nur ein Dutzend Lokale 🙂
Der Trödelhecktiktrick
Was war das heute für ein Tag? Ereignislos zu einem Teil und zum anderen war er ganz schön heftig. HEute morgen habe ich mal so richtig rumgetrödelt. Da ich ja schon so früh wach war, bin ich die Trppe runter…die Treppe rauf, wieder ins Bett, hab Radio gehört, mir überlegt ob ich nicht doch noch was ins Log schreiben soll, es dann doch sein gelassen, einen weiteren Kaffee gemacht, geduscht, im Supermarkt was eingekauft, im Sessel rumgelümmelt, gelesen, geTVaut, eingenickt, Oprah Winfrey auf RTL4 gesehen, irgendwann dazwischen eine Modenschau (die war nicht schlecht) auf 3sat gesehen von einer Anja Gockel (ich glaub das war der Name), und noch eine Recherche gestartet für eventuell eine neue Sendung im Radio über Disco Musik aus den 70ern und 80ern.
(mein längster satz bis dato hier…)
Dann wurde es irgendwann Zeit für die Kiddies in der Schule und ihre Theatervorstellung.
Und jetzt ist es weiiiiit nach Mitternacht (aaaah 3 uhr morgens) und es wird höchste Zeit dass ich schlafen gehe.
Güteklasse A
Gestern war mir so elend…gestern morgen war gleich Stress angesagt, Friseur, neue Bücherlieferung abholen und am Nachmittag gab mir meine Putzfrau den Rest.
Nee, sie ist nicht anstregend, die Gute, aber es gibt Tage da stört es ungemeien dass sie da ist und rumwedelt und ich bräuchte unbedingt Ruhe.
So kam es dass ich gestern nachmittag einen Migräneanfall Güteklasse A hatte und ich schon um 7 Uhr abends mit Schüttelfrost im Bett lag. Und da ich noch nie 12 Stunden Schlaf hintereinader gebraucht habe ist dieses Posting zu einer Zeit geschrieben worden in der ich noch nie eins geschrieben habe.
An der Tagesordung steht heute nicht allzuviel. Mit Außnahme der Kiddies heute abend.
Und jetzt gibt es eine Tasse Kaffee…
Alles paletti…
und der Erledigungszettel war gar nicht so schlimm….ich hab dann doch noch irgendwo in den Untiefen meiner Schränke eine Tube Latexkleber aufgetrieben. Und die Kiddies haben richtig gut ausgesehen…
Erklärung: Ich habe letztes Jahr von meiner Schule in die ich bereits als pickeliger Jüngling ging, die Anfrage bekommen ob ich keine Zeit hätte die Maske für ein Stück von Molière zu machen…die waren so begeistert und dankbar, dass sie mich diese Jahr wiederhaben wollten. My fair Ladybzw. Pigmalion war angesagt, mit dem Unterschied dass sie es in die 70er gesetzt hatten….
Und weil es so schön war und doch sehr viel Arbeit, das gleiche dann nochmal am Mittwoch….schööööön
Ich merke schon ich hab meine ironische Ader drauf.
Jetzt geht es noch schnell in „Philo“….(ich muss die Bar unbedingt mal beschreiben… wenn ich nicht zu alleholisiert bin mach ich das nacher….)
Mit Methode
Ich sitze am Küchentisch mit meinem Notebook, neben mir steht ein Tasse Kaffee und die erste Zigarette das Tages glimmt. Ich muss heute total methodisch vorgehen, weil ich sonst dem Überblick verliere. Erstens den Schminkkoffer neu ordenen, grrr, irgendwoher muss ich noch einige Paare falsche Wimpern hernehmen. Dazu müsste ich nach Luxemburg-Stadt fahren.
Und ich bräuchte unbedingt noch Latexkleber und rote Kreppwolle….
Na los, gehen wir das mal an…
Schock…
Es kommt mir selten vor aber heute habe ich einen Termin verhudelt und zwar total. Ich sollte auf der Generalprobe der Theaterstücks der hisigen Schule sein. Ich war felsenfest davon überzeugt dass morgen sei. NEIN MORGEN IST PREMIERE…WUAHHHH
Nun gut, es geht auch ohne….ich muss nur all meine Sachen rechtzeitig in Ordung bekommen
Oh jee…noch was für die Erledigungsliste….
Ich hab das Gefühl dass ich darin ertrinken werde….
Zwischenbilanz
Ich habe nach dem letzten Eintrag zum ersten Mal das ganze Tagebuch durchgelesen. Wenn ich daran denke, dass es zu erst nur eine Übung sein sollte um mich wieder ans schreiben zu gewöhnen…ich muss sagen ich bin richtig stolz auf mich. Jetzt sind es über 3 Monate und ich bin es immer noch nicht leid. Es ist fast wie eine Sucht. Ich MUSS schreiben.
Allerdings werde ich über verschiedene Dinge die ich zu Anfang, weil sie mir sehr nahe gingen und wichtig waren, nicht mehr schreiben. Ich habe das irgendwo im Log schon mal erwähnt. Hier möchte ich die Dinge mit der großen weiten Welt teilen die ich teilen möchte. Den Rest geht niemanden etwas an, oder zumindest nur die Personen die es auch betrifft.
In einer halben Stunde werde ich mich mit der besten Kostümschneiderin von allen treffen und irgendwo im Grünen speisen.
Und eine Erledignugsliste steht auch noch an.
Ich fang am besten gleich damit an….die Liste zu schreiben….und wenn ich jetzt überlege was da alles so drauf kommen muss…dann wird sie laaaaang, elend lang…
Es stehen noch Rechnungen an die bezahlt werden müssen. Eine Einkaufsliste von all dem Zeug was ich für Cannes brauche… Und das muss alles getan sein BEVOR ich nach Berlin fahre. Aus Berlin zurück bin ich ja nur für ein paar Stunden in Luxemburg bevor es nach weiter nach Cannes geht….
Aber ich freue mich darauf. Je mehr von Liste erledigt ist umso näher rückt der Flug nach Berlin….
Töne und Stimmungen
Manchmal, es kommt nicht immer vor, meistens Sonntags morgens, wenn ich aufgewacht bin, der Kopf noch leer ist, und ich das Radio einschalte, sausen mir Erinnerungen durch den Kopf so stark so intensiv mit allen Geräuschen, Gerüchen und Farben, so als ob ich die Zeit zurückgedreht hätte.
Heute ist so ein Sonntag. Im Radio lief ein alter Hit von Indochine und es als ob jemand mit dem Zauberstab gewedelt hätte. Ich sah mich nach Metz versetzt, eine Französische Stadt unweit von Luxemburg. Es war Sommer, Sonntag und es morgens gegen 5 oder 6 Uhr. Wir hatten die ganze Nacht in einer Disco in Metz verbracht und machten uns auf den Weg zu einem Bekannten zu Kaffee und Baguette. Die Sonne schien und war kein Mensch in den Straßen unterwegs. Wir machten halt an einem Hintereingang einer Bäckerei und kauften frische Baguettes und Croissants und fuhren weiter zu der Wohnung dieses Bekannten (warum habe ich jetzt Tränen in den Augen…verdammt)
Wir waren zu viert, Monique, ihr damaliger Freund Alain, dessen Bruder (den Namen weiss ich nicht mehr…ich nenne ihn mal einfach Bekannten,…hab ihn danach nur einmal wiedergesehen…)und eine weitere Freundin von Monique, die glaube ich auch Monique hieß. Es gab original teerartigen französischen Kaffe und dazu Klaus Nomi vom Plattenteller. (Der war damals schon tot…aber ich habe ihn bewusst kennen und lieben gelernt)
Ein Augenblick von dem Tag hat sich damamls in meinem Gehirn eingebrannt. Es war als wir zur der Wohnung gingen und wir durch einen Innenhof liefen der sonnendurchflutet sehr einladend und freundlich wirkte. In dem Moment hat alles gestimmt, alles war gut, ein Glücksmoment so unsagbar schön….

So ungefähr sah der Hof aus…
Restaurant und Wallfartsmarkt
Es gibt Restaurants die man, sobald man sie verlassen hat, auch wieder vergisst. Und es gibt diese tradionsgeladenen Schuppen mit altbackenem Stil und Flair, die sich nicht ändern und grade deshalb so wunderschön sind.
Heute war in einem solchen Restaurant. Es gehört zu einem Hotel mitten in der Stadt Luxemburg. Das Grand Hotel Cravat. Anschließend war der „Märtchen“ angesagt.
(darüber habe ich keinen link gefunden, wer einen hat, e-mailen…)
Es war zu ersten Mal wieder seit Jahren dass ich dort war. Er ist noch immer wie früher. Fressbuden wohin man schaut und allerlei billiger Kram und nutzloses Zeug. Wunderbar.
Halle und die Ambivalenz
Ich wollte noch gestern abend was schreiben, als ich Halle zurückgekommen bin. Aber ich bin ins Bett gefallen wie ein Stein.
Also fangen wir mal dort an, wo ich Dienstag aufgehört habe. Ich war Dienstag Abend in einer Vorstellug von „Du sollst nicht lieben“ von Georg Kreisler. Das Kasemattentheater hatte eine Wiederaufnahme davon. Das Stück ist schwach, sehr schwach. Und die Inszenierung auch nicht genial. Aber die Schauspieler sind beide sehr gut.
Mittwoch morgen sind wir dann los mit der ganzen „Elefantentruppe“ und haben quasi einen ganzen Tag im Bus verbracht um nach Halle zu kommen. In der „Theatrale“ hatten wir ein Gastspiel.
Im Prinzip ist alles glatt verlaufen obwohl die Vorstellung nicht grade ein riesiger Erfolg war. Das Publikum hat uns einen großen Applaus beschehrt. Es war schon seltsam, von der Direktion aus kam gar keine Reaktion. Ich weiss nicht richtig an was das häegen könnte. Kann es sein dass im Osten die Geschichte vom Elefantenmenschen nicht so bekannt ist. Das Theaterstück von Bernard Pommerance wurde in deutsch 1980 uraufgeführt. Der Film von David Lynch kam 1982 (glaube ich) heraus. Da stand die Mauer ja noch.
Oder kann es sein dass ihnen die abstarkte Form nicht gefallen hat?
Gestern ging es dann mit viel Stau und Hickhack zurück nach Luxemburg.
Zudem hatte ich ein längeres Gespräch mit jemandem (wer das ist möchte ich für mich behalten)
Ich vertrage Kritik an meiner eigenen Person nur bedingt. Ist auch logisch, wenn sie positiv ausfällt geht sie runter wie Zucker, wenn sie negativ ausfällt versuche ich mich meistens zu rechtfertigen wieso, weshalb, warum…
Es ich habe (so der Gegenüber) eine Ambivalenz in mir. Mein Aussehen und mein Körper geben nicht das wieder was ich bin. So in etwa war die Aussage.
Bin ich das wirklich? Oder bin das einfach ich? Soll ich das ändern? Oder ergibt diese Ambivalenz dieperfkte Mischung die sich oft gewünscht wird und selten vorkommt? (…wie z.B. ein blondes Supermodel das hochinelligent ist…lol)
Ich muss das erst noch verdauen.
Von Pendeln und Reisetaschen
Als ich heute morgen aufstand drehte mir derartig der Kopf mit all den Dingen die noch erldigt werden müssen dass ich eine Liste zusammen gestellt habe. Und sie wurde laaaang….Zumal die Liste mit all den Sachen die in den Schminkkoffer gehören war äußerst wichtig. Aber ich bin durch. Dann noch schnell die Reisetasche gepackt. Und die packt man am einfachsen mit einem Pendel. Ja…mit einem Pendel.
Ich habe vor Jahren irgendwann mal mit Pendeln angefangen und lässt sich sehr gut in den Alltag einbauen als kleine Entscheidungshilfen z.B. was ich tun oder lassen soll. In dem Falle oben war es die Tasche und was ich mitnehmen soll und was nicht. Ich tendiere immer sehr dazu wesentlich mehr mituzschleppen als nötig und nachher ärgere ich mich dass ich völlig überladen bin.
Mitunter kam auch dazu dass ich das Notebook hier lassen soll…
Entweder finde ich dort ein Anschluss den ich so benutzen kann oder es herrschen 3 tage Funkstille hier.
In 2 Stunden muss ich ins Theater…(Ich schau mir was an) und vielleicht kommt nachher nochmal ein Eintrag.
Ärgerlich
Ich bin jetzt mal wieder richtig ärgerlich geworden. Ich habe seitdem ich Internet habe immer in einer Newsgroup mitgepostet und bisweilen war es recht lustig, manchmal auch sehr ernst, aber nie langweilig oder gemein.
Doch seit ein paar Tagen werde ich angegriffen was mich um so mehr ärgert, da es sich nicht um eine Aussage von mir dreht sondern es um mich ganz persönlich geht.
Ich weiss leider nur zu gut aus meiner Jugend was es heisst nicht akzeptiert zu werden und sich jeden Tag dafür zu rechtfertigen dass man auf der Welt ist.
Ich hatte dieses Gefühl der Machtlosigkeit und Trauer schon lange nicht mehr.
Was für ein Tag zuerst ein Loch und dann das….
Das Loch
Irgendwie ist das Loch doch ganz schön gross heute… Wenn die kleine Freiheit die mir letzte Woche während der Vorstellung als Glücksmoment vorkam, so ist die grosse Freiheit ein abgrundtiefes Loch.
Ich MUSS was tun!!!! Ich werd jetzt mal in mein kleines Stammkaffee hier im Ort verduften und melde mich dann später noch mal.
Gartenlog…
Die Hose ist kürzer, die Kisten allerdings noch nicht aufgeräumt und ich sitze im Garten. Um 4 soll ich noch zu einer Probe von einer Schülertheatertruppe….(in der war ich auch mal drin vor 100 Jahren) My Fair Lady in einer 70er Jahre Version…huiiii…was das wohl werden wird…singen werden sie bestimmt nicht….Gott sei Dank
Eigentlich heisst das Stück ja Pigmalion und ist von George Bernard Shaw.
Lief das nicht vor nicht während der Ostertage im Flimmerkasten?
Ein seltsames Gefühl…
Ich glaube die ganze Zeit dass ich heute abend ins Theater muss, dabei habe ich heute frei. Es ist herrliches Wetter. Ich hätte lust spatzieren zu gehen. Dabei wartet enorm viel Arbeit auf mich. Sämtliche Schminkkästen auseinander nehmen, Rechnung abgeben für Wahlfotos,…aber jetzt gleich meine Mutter dazu anspornen dass sie mir eine Hose kürzer macht…
Falle ich etwa in kleines Loch?
Die letzte Vorstellung für Luxemburg…
ein seltsames Gefühl. Wenn ich die Elefant Man Produktion beschreiben soll und wie es für mich war, dann kann ich nur sagen dass sie für mich recht wenige Spuren hinterlassen hat,vergliechen mit anderen Produktionen. Aber warum weiss ich nicht genau. Ich habe mir auf der Heimfahrt darüber den Kopf zerbrochen. Wir hatten ein kleines Abschiedsessen im Hause unseres Regisseurs. Und nun sitze ich hier gegen 3 Uhr morgens vollgepumpt mit Kaffee und versuche mir selbst ein paar Antworten zu geben…und ich finde keine.
Was lief anders? Was war nicht so wie es sonst war?
Ich sollte schlafen…das wäre nicht schlecht.
Morgen bzw. heute ist auch noch ein Tag zum Grübeln.
Ich wollte…
gstern abend noch einen Eintrag machen war aber einfach zu müde dafür. Die Vorstellung war sehr gut. Meine Mutter hat sich das Stück angesehen und war….begeistert. Ich war baff. Die letzter Zeit sieht sie sich tatsächlich alle Theaterstücke an in denen ich arbeite. Das war lange Zeit nicht so.
Ich glaube sie hat endlich verstanden was mein Weg ist.
Morgen ist die letzte Vorstellung für Luxemburg und am Donnstag speilen wir dann eine Vorstellung in Halle.
Gestern hat „Berlin“ angerufen und mein Herz hat ein Luftsprung gemacht.
Seit…
den letzten Eintag hat sich eigentlich noch nichts getan. Ich habe geschlafen, bin aufgewacht, habe Kaffee gemacht, ein längers Gespräch mit meiner Mutter gehabt per Telefon und darüber nachgedacht was ich nach Berlin mitnehem soll. Ich werde mein Notebook zuhause lassen. Schließlich git es in Berlin bestimmt mehr Orte und Gelegenheiten kurz mal in’s Internet zu kommen als in Luxemburg.
Ich weiss noch nicht so richtig was ich heute anstellen soll. Es ist wunderschön draussen und ich sollte im Garten sitzen und schreiben statt hier auf dem Bett.
Ach ja, nach Berlin werde ich nochmal für 14 Tage weg sein. In Cannes auf dem Filmfestival. Da werde ich mein Notebook mitnehmen. Das Filmfestival steht überigens kurz vor dem Aus. Die sog. Intermitemps du spectacle sind noch immer am streiken und haben vor das Festival zu boykottieren. Wenn das der Fall ist werden es 14 angeneheme Tage in der Sonne am Meer. Aber zuerst ist Berlin dran und dann sehen wir weiter.
Ich sollte weniger planen. Es beschehrt mir mehr Glücksmomenete.
Die letzte Nacht…
war kurz. Wenn ich gewusst hätte dass ich NICHTS zu tun hätte wäre ich ehrlich gesagt lieber im Bett liegen geblieben. Das Fotoshooting war in 30 Minuten getan. Es ging so wahnsinnig schnell. Und abpudern oder irgendjemand kämmen war nicht gefragt.
Aber es bringt halt nochmal ein Päckchen Knete rein.
Anschließend habe ich mir etwas gegönnt. Ich habe mir eine neue Uhr gekauft…einfach so. Sie hat die Form eines Kreuzes und ist eigentlich eher für Damen gedacht aber sie steht mir nicht schlecht. Ich kann sie tragen. da ich ein schmales Handgelenk habe. (Wenn ich mir was gönne, gehört das auch zu den Glücksmomenten?)
Die Vorstellung vom „Elefant“ war grandios. Standing Ovation war zwar nicht aber es hätte fast sein können.
Gesundheitlich bin seit 2 Tagen wiedr mit Kopfschmerzen geplagt. Überhaupt sind Kopfschmerzen und ich schon fast ein weiteres Log wert. Siekommen und gehen, manchmal geht es über 2-3 Wochen und dann kann es sein dass ich wärend Monaten keine mehr habe. Ich bin noch immer nicht dahinter gekommen an was es liegen könnte.
Wahrscheinlich, und wie so oft wird es meine Verdauung sein. Aber was ich genau nicht vertrage…keine Ahnung.
So jetzt ist schlafen angesagt.
Gewitter…
Hier ist grade ein prächtiges Gewitter runter. Mit Blitzen so grell wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Mir war dabei allerdings etwas mulmig weil ich wieder drahtlos hier surfe und ich mir meine Gedanken gemacht habe ob das denn nicht irgendwie gefärlich sei. Wahrscheinlich ja, oder nicht?
Hat da jemand eine Ahnung?
Ich werde versuchen etwas zu schlafen. Denn morgen früh habe ich wieder Fotoshooting und das ganz kurzfristig…irgendeine frisch operierte Pilotikernase muss ich zuschminken. Ich habe das seltsame Gefühl, dass der Shoot ein K(r)ampf werden wird.
Na ja wir werden sehen…
In meinem Garten
Ich sitze in meinem Garten es wunderschöners Wetter. Es könnte nicht schöner sein. Die Gedanken treiben lassen und einfach nur dasitzen und genießen. Lange wird es nicht anhalten denn ich muss bald los ins Theater in mein dunkeles Ställchen wo nicht ein Fenster ist. BErlin hat sich seit ein paar Tagen nicht gemeldet. Und mir fällt grade ein daß ich auch noch mein Flugticket abholen könnte.
Ja…das werde ich jetzt sofort tun….