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Fressen, Kunst und Puderquaste

Skybar

 

Schon vor Wochen hatte ich eine Einladung zu zu diesem Event in der Skybar bekommen.  Es war somit eine gute Gelegenheit das Lokal zusammen mit der D. zu besuchen. Renaud Nols, der Chefkoch den ich schon seit etlichen Jahren kenne und der mir ein wunderbares Menü für meinen 50. Geburtstag zusammengestellt hatte (wir erinnern uns) hatte mich dazu eingeladen.

 

Renaud hatte dazu drei weitere Chefkoch-Freunde eingeladen und es waren keine kleine Namen:
Arnaud Magnier, Sternechefkoch aus dem legendären Clairefontaine,
Arnaud Deparis der vor kurzem erst zum “Cuisine des Amis” Abend eingeladen worden war.
Yann Castano mein liebster Chefkoch für italienische Küche aus dem Oro e Argento.

Das Motto des Abends war ein legendäres Gericht eines verstorbenen weltberühmten Koch nachzukochen. Die Köche die man ausgesucht hatte waren, Paul Bocuse, Joël Rebuchon, Bernard Loiseau und Gualtiero Marchesi. Die drei ersten Namen waren mir geläufig, aber Marchesi musste ich googeln qwanten

Und das gab es zu essen:

 

Und so sah das aus:

Die Amuse Bouche: Vitello Tonato, Rieslingspastete… Sehr lecker war das kleine rote Süppchen mit der Kräuter Quenelle.

 

Erste Vorspeise: Froschschenkel mit Knoblauchpüree und einer kräftigen tiefgrünen Petersilien Sauce.

 

Zweite Vorspeise: Rotbarsch mit einer traumhaft knusperigen Schuppenschicht aus hauchdünn geschnittenen Kartoffeln mit einer Sauce von Kalbsjus.

 

Hauptgang: Perlhuhn mit Foie Gras und dem weltberühmten Kartoffelpüree von Robuchon.

 

Nachtisch: Eine in Rotwein gekochte Birne mit Creme Anglaise und einer Kugel Vanilleeis auf Schokoladenespuma.

 

Zum Kaffee gab es noch kleine Miniardises: Eine Minizitrone aus weißer Schokolade gefüllt mit einer Zitronencreme, ein Canelé und und ein Macaron.

 

v.l.n.r. : Renaud Nols, Arnaud Deparis, Yann Castano, Arnaud Magnier.

 

Es war ein herrlicher Abend. Ich war ganz bestimmt nicht zum letzten Mal dort. Und von einer Küchenbrigade von der hohen Rangordung bekocht zu werden ist schon ein ziemlich einzigartiges Erlebnis.

Der einzige kleine Nachteil ist der Ort selbst. Das Restaurant befindet sich im Einkaufszentrum Concorde was ein wenig weitab vom Schuss ist und ich bin nicht so der Shopping Mall Fan, auch wenn die Concorde noch immer die schönste Mall von Luxemburg ist.
Aber wenn man im Restaurant selbst sitzt vergisst man das völlig.

2 Kommentare

  1. und trotz deiner liebe zu tieren isst du froschschenkel und “foie gras”?? sogar viele nicht vegetarier halten davon abstand. hast du hier keine bedenken? das soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, die frage stelle ich mir wirklich!

    • Joël

      4. Februar 2019 at 8:40

      Ich weiß nicht richtig was ich dir darauf antworten soll.
      Ich bin kein Vegetarier.
      Ich esse das an Fleisch was in unseren westlichen Kulturkreisen gegessen wird. Ich esse, nicht wie in China, weder Hund noch Katze noch Affe, weil das unserer Kultur nicht entspricht. Ich esse nicht jeden Tag Fleisch sondern ein oder zweimal die Woche. Dass jetzt ausnahmsweise mal Froschschenkel und Gänseleber dabei waren… ja.

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